Indiana Tribüne, Volume 17, Number 94, Indianapolis, Marion County, 21 December 1893 — Page 2

Jndwna Trtvttn

c Trscaeint füglich und Sonntugs. Die tägltSe Tribüne-koyri durch den Träge, ZZ Cents per E3o&e, die SonntagSTrtbü?e- 6 Senil per Woaze. Seide zusammen 15 (ScntS ob, ti Cent per ZPonat. Per Poft ,ug'schiZt in Vor. dkjatzwna st' per Jahr. Office : Na.. 1 8 Tüd Alabama Str 2n:anavoliS, .nd.. 21 December '93. Jene Höllcnmascl'.iNtp Die Attentatsversuche auf den deutschen Kaiser und auf den Kanzler Caprivi erfahren in Berliner Blättern tine verschiedene Beurtheilung. Die Einen halten die an den Kaiser adressirte Höllenmaschine für; Verhältnißrnäßiz harmlos, wie aus der folgenden Mittheilung des Bert. Tagbl." erhellt: Die äußere Hülle bildet ein Holzkästen, der die Form eines Dominokastens hat und auch mit einem Deckel versehen ist. An der einen schmalen Seite des Kastens liegt ziemlich am Boden eine mit Nitroglycerin gefüllte Messinghülse, die unten eine kleine Oeffnung hat und vorn mit einem gewohnlichen Zündhütchen versehen ist. Die Patrone war von losem Pulver umgeben. Dem Zündhütchen gegen über ist. in einer Holzführung ein holzerner Bolzen angebracht, dessen Spitze mit einem Nagel versehen ist. Der Bolzen steht mit zwei Gummischnüren ln Verbindung, die rechts und links von der Patrone an dem Holzkasten befestigt sind und das Bestreben haben, den Bolzen, wie bei einer Armbrust, vorzuschnellen und mit dem Nagel genau das Zündhütchen zu treffen. Durch einen an der inneren Seite des Deckels befindlichen Ansatz werden der Bolzen zurückgehalten und die Gummischnüre gleichzeitig gespannt. Beim Abnehmen des Deckels sollten die gespannten Schnüre auslösen, welche sodann den Bolzen auf das Zündhütchen vorschnellen, um dasselbe zur Explosion PM bringen. Diese sollte das lose Pulver entzünden und dann die Entladung des Sprengstoffes herbeiführen. Die Oeffnung der an den Reichskanzler gelangten Maschine wurde dadurch ganz ungefährlich, daß man sie ln Wasser gesetzt hatte. Dadurch war einerseits das Pulver naß geworden, Lndererseits der Bolzen in seiner Führung so fest eingequollen, daß er nicht vorschnellen konnte. Bezüglich der Wirksamkeit der sehr sinnreich zusammengesetzten Maschine hat der bekannte Büchsenmacher Förster aus der Taubenstraße ein sehr interessantes Gutachten abgegeben. Herr Förster, der die eine Höllenmaschine öffnete, ist bei Ansicht, daß. selbst wenn Alles im Sinne des Absenders glatt verlaufen wäre, trotzdem nicht mit Sicherheit auf die Explosion zu rechnen gewesen sei" würde, weil der Bolzen durch die zu geringe Schleuderkraft der Gummischnüre nicht die gehörige Durchschlagswirkung gehabt hätte, um das Zündhütchen zur Explosion zu brin-gen.-Dir Tägl. Rundschau" dagegen schreibt: Ein Gutachten, das der Hosbüchsenmacher Förster der Polizei eingereicht hat, besagt, daß der Kegel, ouf dem das Zündhütchen saß, nadelscharf zugespitzt war. Da ferner der Sprengstoff, mit dem das Zündhütchen gefüllt war, dem ähnlich zu sein scheint, den die frühere Zündnadelpa. trone hatte, so dürfte der von den Gummischnüren zurückgeschnellte Bolien zur Entzündung des Pulvers aus. gereicht haben. Das Pulver, das frei im Kasten lacr, war mit Nitroglycerin gemischt. Major Ebmeyer hatte bereits eine dahingehende Befürchtung ausgesprochen, weil das von ihm in dem Aschbecber entzündete Pulver eine bedeutende Stichflamme ergeben hatte. Bezüglich der Gesammtladung deö Kästchens ist mit Sicherheit anzunehrnen, daß sie 'nicht bloß ausgereicht hätte, den Oeffner des Packeis zu zerreißen, sondern auch noch Schaden an l:m Gebäude zu verursachen. Herr Förster hat das Kästchen, eh: er es öffnete, etwa 13 Stunden im Wasser liegen lassen, dann zwischen eine Kopir presse eingeklemmt, eine Schnur daran befestigt und mittels dieser von dem Nachbarzimmer aus den Deckel langsam abgelöst. Bon der französischen Negierung sind mehrere höhere Polizeibeamte nach Orleans' befohlen worden, um dort eingehende Untersuchungen wegen der Mordanschläge vorzunehmen. Bisher sind alle Haussuchungen bei bekannten französischen Anarchisten erfolglos gegeblieben, wodurch die ursprüngliche Annahme, daß Orleans nur der Aufgabeort und der Thäter anderwärts zu suchen sei, bestätigt wird. Die Ver-sendungs-Veamten am Bahnhof in Orleans (in Frankreich werden Packete nicht durch die Post, sondern durch die Eisenbahnen befördert--erklärten von den Packeten an den Kaiser und den Grafen Caprivi keine Kenntniß zu haben. Die Aufschriften, versichern sie. hätten ihnen unbedingt auffallen müssen. Die Polizei theilt mit, daß kürz, lich deutsche Anarchisten nach Orleans gekommen sind und sich am Ankleben anarchistischer Maueranschläge betheiligt haben. In Berlin ist man über zeugt, daß der Anschlag von keinem Franzosen herrührt, obschon der hierher gedrahtete Begleitbrief der Sendung in einwandfreiem Französisch ab. gefaßt ist." Onkel eam'S Landertverb. Nicht immer hat Onkel Sam, seitdem er sich unter den Völkern dieser Erde selbstständig etablirt hat. bei sich darbietenden Gelegenheiten zu einem Landerwerb dieselbe Zurückhaltung an den Tag gelegt, welcher er sich in der hawi'chen Frage befleißigte In frürrn Zeiten befand er sich stets auf Jüsi AuiUia '&"eiXlIJl auten E

schäft und wenn sich ein solches darbok, griff er mit beiden Händen zu. Den ersten großen Handel schloß Onkel Sam im Jahre 1803 mit dem sögenannten Louisiana - Ankauf" ab. Für den Preis von ca. N5.000.000 erwarb die Bundes-Regierung unrer dem Präsidenten Jackson ca.1,200,000 Quadrat-Meilen d. h. mehr Land, als die Vereinigten Staaten damals selbst umfaßten. Frankreich unter Napoleon dem Ersten trat mit jenem Verkauf das ungeheuere Territorium, welches die heutigen Staaten und Territorien Louisiana, Arkansas, Mis souri, Iowa, Minnesota, Kansas, Nebraska, die beiden Dakotas, Washington, einen Theil von Colorado, Montana, Wyoming, Jdaho, Oregon. Oklahoma und das Jndianergebiet umfaßt, an Onkel 3am ab. Mit diesem riesigen Gebiet erwarb er zugleich den Mississippi und die Controle über den Golf von Mexico. Daß die Vereinigten Staaten in diesen unschätzbaren Besitz nur in Folge eine? Verkettung von günstigen politischen Constellationen kamen, erhellt aus d:m Ausspruche Napoleons des Ersten, der nach dem Abschluß des Handels sagte: Ich habe England hiermit einen Rivalen seiner Seemacht gegeben, der seinen Stolz bald beugen wird." . Die spätere Geschichte hat den Beweis geliefert, daß Napoleon Recht hatte. Onkel Sam3 nächster Landerwerb war der Ankauf von Florida im Jahre 1819. Die Spanier verhielten sich den Gelüsterb der Bundesregierung gegenüber anfänglich ablehnend, sp'ä ter aber verbreitete sich unter ihnen di: Befürchtung, daß es zum Kriege kommen und Florida ihnen abgenommen werden würde. Aus diesem Grunde erklärte sich die spanische Regierung zur Abtretung des 59,000 Quadratmeilen großen Staates bereit, unter der Bedingung, daß die Bundes Regierung die Forderungen der spanischen Bürger honorirte. Dies? Stimulation wurde anerkannt und der ganze Rummel" kam Onkel Sam auf ca. 55.000.000 zu stehen. Während der nächsten 25 Jahre wurde die Domäne von Onkel Sam nicht erweitert. In der Zwischenzeit aber hatte Mexico seine Unabhängigkeit von seinem Mutterlande Spanien errungen und in Texas, das damals eine Pro vinz von Mexico war, sammelten fies zahlreiche Amerikaner, welche der mexikanischen Regierung sehr heftiqe Opposition machten. Im Jahre 1836 wurde die Republik Texas constituirt, welche um Aufnahme in die Union als Staat nachsuchte. Die Entscheidung über dieses Gesuch bildete 'oamals eine der Hauptfragen der nationalen Politik, und zwar begünstigten fast alle Demokraten die Aufnahme von Texas, während die Whigs derselben opponirten. Im Jahre 1814 wurde der Demokrat Polk zum Präsidenten erwählt und in Anerkennung des dadurch ausgesprochenen Volkswillens annectirte die Whig-Admini-stration während der letzten Tage ihres Bestehens Texas. Es kam zum Kriege, und durch den im Jahre 1813 abgeschlossenen Frieden von Guada lupe Hidalgo wurde das Schicksal der Republik Texas endgiltig gerege't. Onkel Sam verpflichtete sich zur Zah lung von 516.000.000 an Mexico und Uebernahme der Schulden im Betrage von ca. 53,000.000, m''t welchem Gelde Mexico bei amerikani schen Bürgern in der Kreide stand. Für die genannten Summen gingen in den Besitz Onkel Sams ca. 921.000 Quadratmeilen über; dieses Land bildet heute die Staaten Texas. Califor nien und'Nevada, einen Theil von 'Colorado und Wyoming. ferner di; Territorien New Mexico, Arizona und Utah. Auf die Abtretung dieses Landes folgte, im Jahre 1853. der GadsenAnkauf" nach dem damaligen amerikanischen Gesandten Gadsden in Mexico benannt , mit welchem die Ver. Staaten einen Landstreifen von ca. 45.000 Quadratmeilen gegen Zahlung der Summe von 510.000. 000 erwarben. Dieses Land gehört jetzt theilweise zu Arizona und theilweise zu New Mexico. Mit dem letzten Landerwerb ging Alaska, das im Jahre 1867 von Rußland für 57.200.000 gekauft wurde, in unseren Besitz über. Der Ankauf von Alaska, das ca. 600.000 Quadratmeilen groß ist. hat sich als eine vorzügliche Capitalanlage erwiesen, denn das Land ist an Mineralschätzen. Holz u. s. w. sehr reich. Zahlreiche andere Annectionspläne sind nicht zur Ausführung gelangt. Bekannt lst, daß seiner 'Zeit eine lebhafte Agitation für die Annection der westindischen Inseln betrieben wurde, dieselbe aber erfolglos blieb. Der viel genannte Abenteurer Walker kämpfte für die Erwerbung von Ni caragua, Honduras und anderer central - amerikanischen Länder. Für die Angliederung von Canada an unser glorreiches Land wird seit Jahren von gewisser Seite diesseits und jenseits des St. Lawrence Stromes lebhaft agitirt, vorläufig freilich ohne Erfolg. ' vom Jnlande. Im Ganzen 462 U n i v t x f i täten mit 10.554 Professoren und 184,490 Studenten gibt es auf der Erde. 200.000 StückHornvieh wurden von Montana in diesem Jahre auf den Markt gebracht. 25,000 mehr, als im vorhergehenden Jahr. Die Schnuvftabaksdose bürgert sich in den Wirthschaften New Forks immer mehr ein. Fast- in allen größeren Wirthschaften ist eine große Dose mit der Inschrift: Priese gefällig" zu finden. - Samuel Jeffries und Frau in Hustonville, Ky..waren sieben Jahre verheirathet, ehe ihnen das erst: Kind geboren wurde Seitdem hat sich die Sckanr ibrei Svröklin auf 19 t?r

mehrt und unter denselben sind sieben Zwillingspaare. Diese spanisch-amerika Nischen Froschmäusle? können doch niemals zur Ruhe lammen. Jetzt steht wieder ein Krieg zwischen Ecuador und Peru in Aussicht, weil,-keins der beiden Länder die Entscheidung der Grenzregulirungs - Commission anerkennt. ! Vor dem Kirchenaltar erffchoß sich der 30jährige Jrländ?r John Dunn in New York. In einem bei dem Selbstmörder vorgefundenen

Briefe gab derselbe an, Daß ummer, Sorgen undKnrnkheü seinen Geist verwirrt bätten. und er. um seinem Elend ein Ende zu machen, die That begangen habe. AlbertProchvonLa Crosse, ITT:-;., welcher seit Jahren sich damit beschäftigt hatte, das Perpertuum Mobile zu ergründen und nach dem Prnu cip desselben eine Maschine zu constru. iren, ist nach einer ärztlichen Untersuchung für irrsinnig erklärt worden. Er glaubte der Lösung seines Problems ganz nahe zu sein und hatte vor Kurzem an den Stadtraty eine Eingabe gemacht, ihm zu? Ausführung seiner Pläne die Mittel zu liefern. Beim Brande des Hauses von P. Beckham zu Daleville, Ala., sind die zwei Töchter von 10 und 19 Jahren, auf schreckliche Weise umgekommen. Die ältere wollte die fingere aus dem brennenden Hause retten und dies war ihr auch fast gelungen, als du vordere Theil des Hauses einstürzte und beide Schwestern unter brennenden Trümmern begraben wurden. Ihre Leichen waren vollständig ver kohlt, als man dieselben fand. JmKaminverhaftet wurde ein Räuber in Oakland, Jll. Er war in der Ausübung seines edlen Gewerbes nächtlicher Weile von dem Dache eines Hauses in das Kamin hinabgestiegen, wobei sich ein Stein desselben loslöste und polternd in das darunter liegende Zimmer des Besitzers siel. Letzterer erwachte und zündete Feuer an, dessen Qualm dem Spitzbuben, der weder vor- noch rückwärts konnte, bald so unerträglich wurde, daß er laut um Hilfe rief. Man holte den Gauner nun vermittelst einer Winde herunter und landete ihn auf der Polizeistation. DerdiebischeSecretardes Arkansas City Bauv:reins in Arkansas City im Staate Kansas ist mit dem Verein gehörigen 51,300 vor längerer Zeit durchgebrannt. Käser, dies ist der Name des ungetreuen Veamten, reiste im Herbste zur Weltausstellung nach Chicago, kehrte aber nicht wieder zurück. Ansch:inend hat ein Frauenzimmer seine Hände dabei im Spiele. In einem kürzlich von ihm eingetrosfenen Briefe hat er den Kassen'diebstahl eingestanden. Vermuthlich hält er sich gegenwärtig in Sherwood in Ohio auf. von wo er nächstens nach Arkansas City zurückgebracht werden wird. In dem Hause seines Vaters Robert M. Oliphant an der Madison Ave. in New Fort hat sich Reve rend Ternon Murray Oliphant mittels einer Winchester-Büchse erschossen. Er war dreiunddreißig Jahre alt, un verheirathet und seit zehn Jahren kränklich. Obwohl 'er zum Geistlichen der Presbyterianerkirche geweiht war, hinderte sein mißlicher Gesundheitszustand ihn an der Uebernahme eines geistlichen Amtes. Er verfaßte häufig Abhandlungen füö kirchliche Blätter und arbeitete zur Zeit seines Todes an der Herausgabe eines Predigtbuches. Sein Vater ist Präsident der Delaware & Hudson Canal Co. Kürzlich versetzte ein wild gewordener Stier mit 2 Fuß langen Hörnern, welcher aus den Vlehhosen in, East-Bufsalo entlaufen war, die Anwohner der Curtiß-Straße, bis zur Clarkstraße und dem Broadway in Buffalo im Staate New York in Angst und Schrecken. Auf seinem Wee stieß er ein paar polnische.Männer wie Kin derspielzeug bei Seile und. verwundete einen derselben am Sch:nkel. Poliisten wurden schleunigst herbeigerufen und begannen aus ihren Revolvern auf das wüthende Thier zu schießen, reiz, ten aber mit ihren nur leicht treffenden Kugeln den Stier zu größerer Wuth. Der Polizist Dykestra wagte sich an das Thier allzu nahe heran und wäre von ihm im Augenblick gespietzt worgen. wenn nicht der Sergeant Fredericks durch eine wohlgezielte Kugel in .den Gehirnkasten es zu Dykestras Füßen todt niedergestreckt hätte. Der augenblicklich außer Arbeit befindliche Maschinist John .Groblensky in Plainfield in New Jersey hat sich das Leben genommen, um seine in Noth befindliche 5?amiltt "in ' 5?en Besitz seiner Lebensversicherungs-' jurnrnc von $2000 zu bringen. Er war unter dem Namen Grobe bekannt, vor elf Jahren von Brooklyn ''nach Plainsield gekommen und hatte dort ste-' tig Arbeit gefunden. Vor fünf Moj naten wurde er in Folge des Druckes i der schweren Zeit entlassen und "verl mochte nicht eine neue Stellung zu sinden. In der vorigen Woche sah' er sich in Newark und New $or! vergeblich nach Arbeit um und kehrte g'anzUch entmuthigt nach Hause zurück. Der Gedanke an die Leiden, welche seiner Frau und seinen Kindern im Laufe deö Winters noch bevorstehen könnten, lastete schwer auf seiner Seele. In der vorigen Woche begann er mit Mit, gliedern der Central-Loge No. 43 des Ancient Order of United Workmeneine Erörterung darüber, ob in. Folge des Selb.nordes eine Lebensversiche rungs-Police von dem Orden auöbezahlt werden würde und ging für seine gegentheilige Ansicht eine unbedeutende Wette ein. Diese wurde gegen ihn entschieden und ansckeinend wurde er da durch zu dem Entschlüsse getrieben, seinem Leben ein Ende zu machen, um Frau und Kindern den Genuß deS Le bensversichcrungs-Capitals zu sichern. Er kaufte Morphin und vergiftete sich damit.

Vom Auslande. Freude und Leid stehen

ost dicht bei einander. Als die Ehefrau des 59 Jahre alten Hausbesitzers Friedrich Zcrna. Muskauerstraße 33 in Berlin, vor einigen Tagen Morgens um 3 Uhr aus einer fröhlichen Gesellschaft nach Hause zurückkehrte, fand sie ihren Mann am Lampenyaken in der Wohnstube hä'naend als Leiche vor. Zerna wurde seit längerer Zeit von einem Fußübel heimgesucht und war ln semer Einsamkeit so von Schwer ' muth gepackt worden, daß er Hand an sich legte. j In Oßmannstedt bei Weimar t ein schändlicher Gattenmord versucht worden. Der erst 24 Jahre alte, schon einmal geschiedene und wieder verheiratete Maurer Vetter brachte seiner Frau, die in Weimar in einer Fabrik arbeitete, auf dem Wege vom Bahnhofe eine tiefe Schnittwunde am Halse bei, weil sie sich weigerte, ihren Arbeitsverdienst herauszugeben. Der saubere Gatte hatte in den letzten Wochen das ganze Vermögen der Familie verjubelt und entfloh nach Verübung der Blutthat. Nach der V lumensprache die Siegellacksprache, das ist die neueste Errungenschaft der Mode. Die Technique" veröffentlicht ein ganzes Wörterbuch der neuen Sprache. Danach verwendet man weißes Lack für Vermählung, schwarzes sür Todesanzeigen. violettes für Beileidsschreiben; für Einladungen zum Diner nimmt man chokoladefarbenes. Geschäftsbriefe siegelt man mit zinnoberrothem Wachs, Liebesbriefe mit rubinrothem; grünes Lack wendet man bei Glückwunschschreiben an, braunes, um sein Bedauern auszudrücken. Blau ist die Farbe der Standhastigkeit, gelb die der Eifersucht, blaßgrün aber deutet auf Vorwürfe. Junge Mädchen siegeln mit Rosenlack, unter Freunden verwendet man graues. Von einer Neuerung im deutschen Eisenbahnwesen berichtet das Amtsblatt der königlichen Eisen-bahn-Direktion zu Breslau" wie folgt: , Die zum Wagenpark der königlich ; bayerischen Staatseisenbahnen gehöri- ; gen Bierwagen werden mit einer Heizemrrchtung versehen und Mit derselben während der kalten Zeit des nächsten Winters versuchsweise erwärmt. Die Einrichtung besteht aus einem bezw. aus zwei Gasöfen und einem Apparat, welcher selbstthätig die Erwärmung regelt. Die Heizung bedarf unterwegS keinerlei Wartung, nur ist es nöthig, daß die Entladestation die Heizung abstellt, damit Gasverluste vermieden werden. Die Abstellung erfolgt 'durch Abschluß eines Hahnes, welcher unterhalb des an der einen inneren Seitenwand des Wagens angebracbten Wärmereglers in der. Hauptgasleitung sitzt. In einem ihrer Hetzartikel nennen die Moskowski Wedomosti" es ein?n Fehler, in Rußland einen Unterschied zwischen Ausländein" und naturalisirten Ausländern" zu machen. Alle gehörten sie unter die Klasse der Ausländer, unter denen natürlich das Moskauer Blatt die Deutschen versteht. Es betont nämlich unmittelbar darauf die Nothwendigkeit, die zeitweiligen Bestimmungen von 1892 über die Ansiedlung von Personen nichtrussischer Herkunft in Wolhynien auch auf weitere Gouvernements auszudehnen, in denen der deutsche Bandwurm" sich festgesogen habe; denn selbstverständlich bezögen sich vornehmlich auf Deutsche" alle diese Bestimmungen, und' solle man daher in ihnen dem allgemeinen Ausdruck Ausländer" einen bestimmten Zusatz insbesondere Leuten deutscher Herkunst" hinzufügen. Eine ähnliche schärfere Fassung enthielten ja auch die Gesetze von 1863 und 1835. die allen Leuten polnischer und jüdischer Herkunft ihre Rechte bei Erwerbung von Immobilien in 10 Westgouvernements beschränkten. Dem vormaligenConsul Leopold Krug, der von Hause aus Kaufmann ist und als Vertreter eines Bremer Handelshauses viele Jahre' in Puerto Rico gelebt hat, ist 'der Professortitel verliehen worden. Herr, Kruq hat diese Auszeichnung .durch seine Thätigkeit als Botaniker erworben. Die Zeit, welche ihm das Geschäft frei ließ, verwandte er auf daS Sammeln von Pflanzen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland überwies er seine Sammlungen dem Berliner botanischen Museum als Geschenk, wo Professor Urban, .jetzt zweiter. Direktor des botanischen Gartens, ihre wissen schaftliche Verarbeitung übernahm. Behufs Vervollständigung derSammlungen sandte Herr Krug später den Botaniker P. Sintenis nach PuertoRico, und was dieser dort zusammenbrachte, wurde ständig dem botanischen Museum -überwiesen. - - Allmäkrg wurde die-'Krug-Urbän'sche - Sammlung die größte Einzelsämmlung-des Museums und-an Arten-Rtichthum-wird sie'nur von der- -Schweinfurth'schen ' Sammluug übertroffen.' - Fast- trn jeder Rechenschaftskricht deS botanischen Museüms nennte Krug'Z 'Namen an vorragenderStelle'unter-den-Förde-rern.' -1890 -überwies er gemeinsam mit Urban dem. Museum'. ein Herba rium.Jndiae occideniäNs" mit 35,300 Exemplaren, Professor Krug ifl jetzt in.Lichtenfelde,bei.Berlin nßßig. -: E ine non b -t'&a-t t n'-Stfb" hat dei. CommiS 'Hewgechew dir'.' in dem SeliwerstowschenLcCplontälwaarengeschäft .in MoSkau-.cmgestellt.'war gefunden Der . jung Mann -fegcib sich zu spater Stundemit.einttn.brennenden -Licht stumpf .in .den Kellerum für . den 'nachsten.Tag inen Gurken-, vorrath aus der. großen Lagertonne zu ergänzen. Oben im Laden war mir: der Lehrling zurückgeblieben.. - Dieser vernahm nach.eimger Zeit den Hilferuf aus dem. Keller: -Dimitri, rette, ich komme um!" Hastig sprang der Junge die .Kellertreppe hinunter und befand, sich im Dunkeln, denn das Licht war verlöscht, er horte nur 'aus der Ecke, wo die große. Tonne, stand. Stöhnen' und Ipsätschern. Sfä hinlastmd,nahm

er wahr, daß der Commis nur m!r ben ftiißttt aus der Tonne herausragte. Aber das Unternehmen, den mit dem Kopf in der salzigen Brühe steckenden Unglücklichen aus der verzweifelten Lage zu befreien, überstieg des Jungen Kräfte, wie auch die Versuche, die Tonne umzukippen, erfolglos blieben. Auf seine Hilferufe erschienen nach ca. 10 Minuten mehrere Personen, mit deren Hilfe die Tonne umgeworfen wurde. Jewgenjew war aber schon eine Leiche. Wie die Untersuchung feststellte, hatte der Verunglückte einen leeren Kasten an die Tonne gerückt, um von dem erhöhten Standpunkt aus besser den schon auf die Neige gehenden Inhalt erreichen zu können. Sich zu tief überneigend, hatte er das Gleichgewicht verloren und war, den Kopf voran, in die Brühe gesunken. Einen lustigen Streich spielte vor einigen Tagen der Feuerwehr in Ahaus (Reg.-Bez. Münster) der vom Bahnhof kommende Postillon. Der Schwager" hatte gerade eine vergnügte Stunde, und so nahm er sein Horn und blies aus vollem Herzen seine. Lust in die weite Welt. Das hörte ein Hornist der Feuerwehr, der wohl kein Verständniß hat für die Poesie des Kutscherbocks; für ihn gibt es nur einen Trompetenton, und der heißt Alarm". Also bläst er das

vertraute Signal, und nicht lange dauert es, da hallt der gleiche Ton von allen Enden der Stadt, das Volk läuft zusammen, die Spritzen kommen zum Marktplatz gerasselt, alles ist fertig"; nur das Feuer fehlt. Der Chef der Wehr besinnt sich jedoch nicht lange und kommandirt eine Uebung. Dieser Tage wurde in Brüssel eine Katzen-Ausstellung er'öff net. Es ist die zweite Kundgebung dieser Art, welche der Brüsselsche Cat Club" in Scene setzt. Die Ausstellung ist eine sehr gelungene. Die ComiteMitglieder haben es verstanden, höchst merkwürdige Exemplare des Lieblingsthieres Theophile Gautier's und Baudelaire's zusammenzubringen. ES sind nicht weniger als 127 Katzen ausgestellt, darunter fünf siamesische mit schwarzen Ohren und Pfoten; drei Katzen aus der Insel Man, deren eine die Farben einer Schildkrötenmuschel trägt; einige wilde Katzen und acht blaue Katzen aus Sibirien. Von Angorakatzen sind natürlich mehrere mit wunderbarem Haarwuchs versehene Exemplare ausgestellt. Als Curiosum seien noch erwähnt zwei gewohnliche Katzen.deren eine 36 Pfund, ")ie andere 30 Pfund wiegt! Die Eroffnungsfeier der Ausstellung hatte ine außerordentlich zahlreiche Damengesellschast zusammengebracht, die )urch einen unerwarteten Zwischenfall in große Aufregung versetzt wurde. Zines der ausgestellten Thiere, durch oie Menge der Zuschauer scheu gewor)en, riß sich aus seinem Käfig und mit )inem Sprunge war es am offenen Fenster! Es gelang glücklicher Weise. )as Thier zu besänftigen und wieder Anzufangen, ehe eS den Sprung mrch's Fenster in's Ungewisse gethan hatte. Die Summen, welche durch den Streik der Kohlengräber in England verloren gegangen sind, müssen riestge sein. Es wird sich wohl :in Statistiker finden, der die Verluste zisfermäßig ausdrückt; aber auch ohne diese Ziffer kann man sich leicht hierIon eine Vorstellung machen, wenn .nan erwägt, daß über 500.000 Arbeiter des Kohlengewerbes allein 17 Wochen lang keinerlei Lohn bezogen haben. Mit ihnen haben alle die nei nen Ladenbesitzer aelitten, die von ih nen leben. Viele von ihnen sind vollständig rulNirt, denn sie erhielten Ui nerlei Unterstützung aus dem Streik fonds oder aus den zahlreichen wohl thätigen Händen, die sich in letzter Zeit geregt haben. Tausende von KohlenHändlern sind ruinirt, und eine Zeit lang wüthete eme wahre Selbstmord epidemie unter diesen . kleinen Geschäftsleuten, die aus der Hand in den Mund leben. Große Fabriken haben aus Mangel an Kohle den Betrieb einstellen müssen, Tausende von Arbeitern sind arbeitslos geworden, haben ihre Einnahmen verloren und so denKlein Handel M' 'tttleldenscyast gezogen. Viel großer sind die Verluste noch, die die Grubenbesitzer erlitten haben. Ihr Kavikal hat brach gelegen, die Schachte sind verfallen, die Maschinen haben gelitten. Diese Untätigkeit hat sich auf die Eisenbahnen übertragen, denen die Verfrachtung der Kohlen abgeganz gen ist. Die Gesellschaften haben schwer gelitten, siebzehn Wochen lang hat ein Theil ihres Materials todt legen, ein Verhältniß, welches durch geringere Dividendenzahlung seyr oaiD suyivar machen wird. Was für die Eisenbahnen gilt, gilt für die Handelsmarine, die nebenbei ihr Feuerungsmaterial mit schweren Opfern erkaufen mußte. Die voraussichtlichen geringeren Einnahmen der Aktionäre werden wirthschaftliche Beschränkun gen auferlegen, wodurch die in dem Streik direkt Jnteressirten noch einmal zu leiden haben. , - - D e r 60. G e b u r t S t a g der Kaiserin von China soll unter. Entfaltung deS größten Pomps gefeiert werden, allein eS fallt den kaiserl. Kamrnissären, welche von der Central-Re-gierung -zu Peking beauftragt sind, die Vorbereitungen zu der 60. Geburtstagsfeier . der Kaiserin-Ezregen-tm zu treffen, schwer, . die nöthigen Gelder aufzutreiben.' Die Kaiserin hat zu verstehen gegeben, daß die Feierlichkeiten nicht mehr als 12 Millionen Tael (11 Millionen Dollars) kosten dürfen, doch behaupten die Commissäre, daß 30 Millionen zum venigsten nöthig ' sein werden, um das Fest nach ' dem Maßstabe desjenigen, welches im letzten Jahrhundert bei Gelegenheit des 70. Geburtstages der Mutter des Kaisers Kie Lung stattfand, herzurichten. Um einen Begriss zu' geben, wie dieses Geld verwendet werden soll, 'genüge anzuführen, daß auf dem Triumphweg", auf dem 'die Kaiferin-örreäentin. .von i.hrer Resttoii irn Jho-Park nach der. Verbots

nen siaM (Entfernung 12 Meilen) ' im Staat getragen werden soll, nicht weniger als 9 Drachen-Pavillons", 19 Zier-Pavillons, 26 reichgeschmückte

Terrassen zur Abhaltung des buddhistischen Ritus der Langlebigkeit, 14 Bühnen für Theatervorstellungen, 84 Triumphbogen. 6 kostspielige Kioske und 9 Räumlichkeiten, in denen man gewisse i.Vz Curiositäten, Erbstücke der vorhergehenden Dynastien, ausstellen wird, errichtet werden sollen. Alle diese Gebäude werden größtentheils mit über 1 Million Stück buntfarbiger Seide, welche die kaiserlichen Webereien in Tschekiang zumeist herstellen müssen, geschmückt sein; die reichliche Vergoldung, die Holzschnitzereien u. dgl. für diese Pavillons, Kioske u. s. w. werden natürlich ungeheure Summen Geldes verschlingen. Der aanze Wea soll zu beiden Seiten abgesperrt werden, damit das Auge der Herrscherin nicht durch den Anblick der armen Hütten- der Landbevölkerung und ähnliche Buden beleidigt wird. Bis jetzt sind bereits mehrere Millionen Tael für Vorbereitungen verausgabt worden. I n dem hohen Alter von 85 Jahren ist der pensionirte Hofrr- frn." opernanger vsouaiu jpoppc m -jjiun chen gestorben. Ein echtes Berliner Kind trat er mit 13 Jahren als Freiwilliger in das Kaiser Franz Grena-dier-Regimen.t ein. Friedrich WilHelm der Dritte, der einst die prächtige Stimme des jungen Soldaten im Domchor hörte, ließ ihn weiter ausbilden. In München feierte Hoppe sein 50jähriges Künstlerjubilaum und erhielt damals die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft. Das große Schulfest mit Preisvertheilung, das kürzlich im Dome von Piana dei Greci in der Provinz Palermo im Beisein eines königlichen Commissars, der Provinzialbehörden und des Clerus abgehalten wurde, endete mit Säbelhieben. Als die Ceremonie beendet war, stimmten sämmtliche Schulkinder gegen, tausend! plötzlich und wie auf Commando in den Ruf ein: Hoch der Socialismus!" Die Kundgebung war um so bezeichnender, als das Schulfest bisher stets mit Hochrufen iuf den König geschlossen war. So- : fort stürzte sich die Polizei auf die Kinder und trieb sie Mlt Flachhieven aus der Kirche! Daö uralte Kirchlein, in welchem der Sara mit den Ueberresten des Grafen Hartenau beigesetzt wird, führt den Namen Sveti Georgi. Im 2. Jahrhundert v. Chr. G. als Heidentempel gegründet, wurde eS unter Konstantin dem Großen im 6. Jahrhundert in eine christliche Kirche des hl. Georg verwandelt. Nach der Einnahme Sofias durch die Türken verblieb es lange Zeit als Metrovoli tankirche der christlichen Gemeinde, bis T endlich die Türken von ihm Besitz er ! griffen und es unter dem Namen Gül Dschamia (Rosen-Moschee) als musel manisches Gebethaus verwendeten. Duldsam, wie die Türken überall wa ren, wo ihre Herrschaft unbestritten Fuß gefaßt hatte, erlaubten sie den Christen am Georgstage (5. Mai) die Moschee zu betreten und . dem hl. Georg Kerzen zu opfern. Der Bau ist, wenn auch nicht verfallen, so doch eine Ruine außen und innen. Die Mauern sind stellenweise über 5 Fuß dick und zeigen die bekannte Struktur römischer Bauten. In neuerer Zeit .wurde das Kirchlern freigelegt und bildet nun den Mittelpunkt emeö kler nen Planes. FeleriattSraten. Die Monon Bahn verkauft für die Feiertage lLLcursionsticketö nach allen Platzen an ihrer Bahn, sowie an der C. H. & D., Vandalla, 3. D. & W. und Wabash Bahn,. Der Preis sür Hin- und Rückfahrt beträgt ein und kin Drittel deS Preises einer Fabrt. lcketS vom 23. blS 1. Januar mcl. sür die Rückfahrt bis 2. Jan. 3. D. B a l d w i n, D. P. A. -m Diamanten. Marcy hat daö Lager. Halbsohlen von Schuhen 85 und 50 Cents; keine Holz- oder Eisennä gel. Ihr könnt darauf warten. Kinder. Schulschuhe 35 Cents. Für die 1 Q T ä. t. & - r r nuuiiicn iu ziaajic arocncn etc cyuymachcr bi 9 Uhr AbendS. 79 Ost Washington Str. 79. Für Festtagögeschenke geht zu Marcy'S. . Zu Weihnachtsgeschenken em pfiehlt Wm. Mucho, Ecke Washington uno wem Jersey Str. seine selbst em fortirten langen und Meerschaumpfei pen, Cigarrenspitzen, Schnupftabaks dosen U. s. v. stur solide Silbersachen geht zu tn...ki ' ziuicy y. , Dle Union Trost Co. Kapital $00,000. Office: Skp. V8 Ost Market Straßp. obiv.Hplltday. SenrvSitel. Präsident,' . 1. ice.PräNdent uti Schatzmeister. Addtson E HarriS. Sam'l L. Look. ' I.LitepMdent, .,. kekrctSr. ... Direktoren: Harke H.vromnell, ThoS Da, .. D. 3 E.Tlston. ' ddi'on S Ha rtt, John H. Hollida. ZterlirgR.eolt. eorceSotbe. Henry. von, Bolne, X. Mallott. dmaidL. v!ree,' Eam .Raub. G'sedlich autborisirt alS Sr?ir nitratoren, Bormünder, 2.ssiznceS, Reckiver ur.d Trustees zu funairm. aufm und verkaufen BondS. oran G.ld auf Svvotbeken und sost?e Slch.rhei-en. - ' " Collektuen Interessen. Tividendn Miethen. Offerina die betten Sicherbette. ,u Kekd. verleibern. Unter Staatsaufsicht und zum doppelt! tttrag Ui spitalS veramvorUtch. 1

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