Indiana Tribüne, Volume 17, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1893 — Page 2
Jndiana Trivttne. Erscheint tZÜQllcfy und 5onntuAß.
Die tägliche .Tribüne- koyri durch den TrSbe, J2 Cents per LZoche, die SonntagSTrtSüne- 5 Cents per OoCje. Seide zusammen 15 Cent 9 oder 85 QentS perMonat. Per Post zugeschickt in Vor kulbezahlung V per Jahr. Ossttt : Wo. 18 Süd Zllabama Str. Indianapolis, Ind., 20 Dezember '93. DaS Mont Qlane Observatorium. ' Die Vortheile, welche die auf, hohen Bergen errichteten Observatorien gewähren, liegen so klar zu Tage, daß'eZ kaum nothwendig erscheint, näher auf dieselben einzugehen. In den höheren Regionen ist der Himmel vollständig klar und die Lust so durchsichtig, daß die Beobachtung der Himmelskörper in hohem Grade erleichtert wird; außerdem bietet ihre Lage in nächster ..Nähe der Ursprungsorte atmosphärischer Phänomene dem Meteorologen wie dem Astronomen die werthvollsten Elemente für das Studium. Das höchste Observatorium ist nach UeberWindung riesiger Schwierigkeiten von unserem berühmten Gelehrten Janssen auf dem Gipsel des Mont Vlanc errichtet worden. Zahlreiche Sondirungen des ewigen Schnees wurden vorgenommen, um eine Basis von festem Gestein zu finden, allein vergeblich; der Fels wurde nicht erreicht und Herr jJanssen mußte sich, wohl oder übel, dazu entschließen, im Schnee ein holzernes Observatorium zu errichten. Vom Beginn seiner Arbeiten, war es dem kühnen Gelehrten klar, daß es unmöglich sein würde, das Bauwerk auf dem hartgefrorenen Schnee zu construiren, da nach den Mittheilungen verschiedener Forscher die Tiefe des letzteren sowie die Formation der eigentlichen Vergspitze Veränderungen unterworfen sind, welche mehr oder minder starke Schwingungen einer wagerechten Fläche im Gefolge haben müssen. Zweifellos treten auch ähnliche Veränderungen wie bei den Gletschern ein, allein diese gehen so langsam vor sich, daß sie nicht zu fürchten sind. Nachdem Herr Janssen auf dem Gipfel des Mont Blanc einen Holzbau probew?ise errichtet und denselben einen ganzen Winter hatte stehen lassen, wurde zu Meudon das eigentliche Observatorium aus solidem Balkenwerk construirt, dasselbe nach seiner Vollendung aus einander genommen, per Bahn nach Chamounix befördert und von dort aus unter unsäglichen Mühen stückweise auf den Berggipfel transportirt. Das Bauwerk, welches zwei Stockwerke mit einer Terrasse und einem Balkon umfaßt, hat die Gestalt einer abgestumpften Pyramide, deren Grundfläche auf mächtigen Schrauben in den harten Schnee eingesenkt ist, die Basis mißt zehn bei fünf Meter und als Material für den Rahmen haben ausschließlich massive Balken Verwendung gefunden. Sämmtliche Wände des Observatoriums sind doppelt, um das Personal gegen die starke Kälte zu schützen. Fenster und Thüren sind ebenfalls doppelt und auf der Außenseite mit hermetisch schließenden Läden versehen. Auch der Fußboden ist doppelt und hat Fallthüren, so daß der Schnee und die Schrauben erreicht werden können, mittels welcher das gane Observatorium im Falle einer seitlichen Neigung wieder in die wagerechte Lage gebracht werden kann. Im ersten Stockwerk befinden sich die , Wohnzimmer, während im oberen Stockwerk die Instrumente aufgestellt sind. Die Wendeltreppe, welche beide Stockwerke verbindet, führt zu einer mehrere Meter über der Terrasse errichteten Platform, welche für meteorologische Beobachtungen dient. Das Ganze ist mit Petroleum-Heizappara-ten versehen. Mit Errichtung dieses Observatoriums, das die höchste Spitze des Alpenriesen Mont Blanc überragt, hat Herr Janssen das allgemeine Vorurtheil, daß sich dort überhaupt kein Bauwerk aufstellen lasse, widerlegt. Daß die in dem neuen Observatorium, das 4810 Metcr über dem Meere liegt, vorzunehmenden. Beobachtungen für die Astronomie wie für die Meteorologie höchst werthvolle Resultate ergeben werden, wird von den Fachmännern auf das Bestimmteste erwartet. ?luö Chicagos Vorzeit. Die Stätte, auf welcher heutzutage die neueste Ex-Weltausstellungsstadt liegt, ist in den letzten Monaten Ierühmt genug geworden, daß es .sich verlohnt, von einem gletscher-geschicht-lichen Vortrag,' welchen jüngst Professor Ossian Guthrie über die ' geolögische Vergangenheit, der Gartenstadt hielt, hier Vermerk zu nehmen. Daß die Stätte Chicagos durch eine gewaltige Gletscherbewegung sozusagen .geweiht würde,' dürfte Dielen neu sein. Etwa fünf Meilen südlich vom ver-: flossenen Weltausstellungs-Park, erzählt Professor Guthrie. befand sich vor der Eis-Epoche eine Felserhebung, welche heute den Namen Stony Jsland führt, damals aber ungefähr 700 Fuß hoch war und ein Areal von mehr als einer halben Meile Länge und einer halben Meile Breite einnahm. Mit ungeheurer Gewalt muß sich seinerzeit dieser Fels aus ' dem Grunde erhoben haben, als es drunten noch so gewaltig gährte. - In der Eiszeit nun ging einer von zwei großen Gletscherströmen, welche aus dem Michigansee-Gletscher über die Stätte Chicagos gedrängt wurden, gerade über y.nt Felserhebung in südwestlicher Richtung dahin, erniedrigte die Höhe bis auf 28 Fuß und ließ die ganze Oberfläche eben und 'rissig hinttz sich. Fast über den ganzen Staat hin wurde das Felsgestein in derselben Weise nivellirt. und darüber bat
sich Gerolle Wisconsiner oder Canadischen Ursprungs angesetzt. Als der Michigansee-Gletscher aber den Chicagoer Grund erreicht hatte, konnte er sich nicht in der alten Richtung in Seegestalt weiter bewegen;
auch konnte er nicht in direkt südlicher Richtung weiterrücken. Zwischen der Schwerkraft im Norden und der anschei7 X? unpassirbaren, hohen Schra..c .yrabe. am südlichen Ende des Michigansees wurde ein großer Gletscherstrom querüber gedrängt und bewegte sich dann in diagonaler Richtung nach dem Mississippithale in Alton zu. Beim Verlassen des Michi-gansee-Beckens bildeten die beiden Gletscherströme eine Bai, die zu Summit und am Sag in Flußform überging. Mit dem Ueberströmen jenes großen Gletscher-Querstromes über den Chicagoer Grund wurde die Stätte Chicagos eingeweiht; es war eme gewaltige Taufe. Was wir heute als den oberen Des Plainesfluß kennen, entleerte sieg damals zwischen Riverside und Summit in die Bai, und das sog Zwölfmeilen-Niveau zwischen Summit und.Lemont war ein Gletschersee unmittelbar auf dem Kamme der Scheide zwischen dem Michigansee und dem Mississippi, und ungefähr 600 Fuß über dem Ocean. Von da floß auf der einen Seite das Wasser nordöstlich in den Michigansee hinein, und auf der anderen deite südwestlich in den Mississippi. Ehe das Gletschereis vom südlichen Ende deö SeebeckenS weggeschmolzen war, ging ein großer arktischer Wasser- und Eisstrom, der etwa 40 Fuß tief war, über die Chicagoer Stätte dahin, durch das Jlli-nois-Gletscherthal und in den Mississippi. Das Jllinoisthal war lediglich der Gletscherabfluß vom MichiganSeebecken nach Südwesten, und derselbe hörte auf. als das Eis von den Straits" verschwand. Der Chicagofluß aber entstand erst, als die Fluthen des Des Plaines und des Skottia sich einen Weg durch das südlich vom Michigansee angesetzte hohe Sandgeschiebe bahnten. Jndianeraräber'Tchändunaen. In neuerer Zeit begnügen sich Forscher" zweifelhafter Gattung offenbar nicht mehr damit, uralte Jndianergräber zu durchstöbern. Der weithin bei den Rothhäuten verbreitete Brauch, Geldmünzen und kleine Werthgegenständen ihren verstorbenen Angehörigen mit in das Grab zu legen, scheint im Nordwesten da und dort zu einer formlichen Grabschändungs-Jndustrie ge führt zu haben, an welcher die Wissenschaft gar keinen Antheil mehr hat. Aus Oregon wird jetzt über derartige Fälle erzählt: Max M. Shillock.Hilfssecretär beim Staats-Kreisgericht, hat im County Clatsop umfassende Erhebungen über Beraubungen von Jndianergräbern angestellt. Der Friedhof von Clatsop liegt am Ohannasluß zwischen Grimes und Gearhardt, und in der Nähe davon hausen 9 Indianer, die einzige Ueberreste des ehemals mächtigen Clat-sop-Stammes. Vor 9 Jahren starb Julia Marchelle, die Tochter einer alten Jndianerin, und wurde in jenem Friedhof begraben. Auch in diesem Falle wurde Geld in den Sarg gelegt, etwa $27 ir, Baargeld und einige alten Münzen. Die Mutter der Verstorbenen, eine jetzt 90jährige Greisin, hat seit dem Todes fall jeden Tag das Grab besucht. Als sie jüngst eines Sonntags wieder dorthin kam, fand sie zu ihrer peinlichen Ueberraschung die Einfriedigung niedergerissen. Doch hielt sie das an fanglich nur für eine Wirkung des Sturmes. Als sie sich näherte und niederkniete, hörte sie ein auffälliges, ihrer Angabe nach klagendes Geräusch im Boden, wohl infolge des Senkens oder Rutschens von Gegenständen in einem hohl gewordenen Raume. Sofort nahm fie.-e.tne. .Untersuchung vor. und entdeckte, daß Grabschänder hier an der Arbeit gewesen sein mußten. Hastig entfernte sie sich und setzte den County. richter McGuire von ihren Muthma. ßungen in Kenntniß. Da ihre Angaben einen glaubwürdigen Eindruck machten, so leitete der Richter drei Tage darauf eine Untersuchung ein.' Er begab sich mit dem Constabler und drei anderen Personen, darunter auch der genannte Shillock, nach dem Friedhof. Man prüfte erst verschiedene andere Gräber und fand auf dem eines vor mehreren Jahren verstorbenen Indianers eine Feile. Hier war jedenfalls erst ganz kurz vor her gearbeitet" worden. Man öffnete das Grab und entdeckte, daß alles in den Sarg gelegte Geld geraubt worden war; auch waren die Gebeine eines später gestorbenen und in der Nähe be, erdigten Jungen in diesen Sarg gewarfen worden. Ausdem Sarg des Juiv selbst waren etwa $2.50 in Silber und eine Taschenuhr geraubt; dahingegen entdeckte, man dort noch einige interessante Wahlcampagne-Me-daillenaus der Zeit von William Henry Harrison, welche die Jahreszahl 1841 trugen, sowie eine alte messingne Kette. Schließlich wurde! , daS Grab der Julia Marchelle geöffnet. Das Geld und die Juwelen, die sich darin befan. den, waren geraubt, mit Ausnahme je doch eines 55-Goldstllckes, eines Silberdollars, eines goldenen Ringes und mehrerer Harrison-Medaillen der genannten Art; auch die Ueberreste ein! ger seidenen Taschentücher fanden sich noch. 'Die Räuber waren hier offenbar hastig zu Werke gegangen, da sie ein Ertappen zu befürchten hatten. ... Interessant ist der Umstand, daß die alte Indianerin sich weigerte, irgendwelche der noch vorgefundenen Münzen und anderen Gegenstände zu berühren, und auch nicht gestattete, daß sie mit den Gebeinen wieder begraben wurden. Daher vertheilten die Entdeckter die Gegenstände unter sich, und auch die Reste, in den anderen Jndianergräbern sielen ihnen zu. Man sucht jetzt eifrig nach den Ver. fitan dieset und vieler ähnlichen Un-
thaten an JndkanergkZbem. Daß es Weiße sind, welche am Vorftrand wohnen und aus den Grabschändungen ein Geschäft machen, kann kaum bezweifelt werden. Je länger man die Sache untersucht, desto zahlreichere Räubereien kommt man auf die Spur.
Florloa'Orangen. Nach einer sorgfältigen Schätzung des Major M. P. Turner von der Florida Fruit Exchange" beträgt die diesjährige Orangenernte des genannten Staates ca. 4.000.000 Kisten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre die Ernte noch größer gewesen, wenn die Herbststürme dieselbe nicht beeinträchtigt hätten. Große Mengen von Früchten wurden durch Stürme entweder vollständig abgerissen oder gegen die Zweige und Dornen gepeitscht. Aus dem letzteren Grunde halten sich viele Früchte nicht gut. und die Preise sind deshalb niedriger. Der Plantagenbesitzer bekommt nicht mehr als 40 Cents pro Kiste, während für den Transport 50 bis 60 Procent mehr bezahlt werden muß. Also auch -bei dem Anbau der Orangen fällt der Löwenantheil an dem Erlös nicht dem Pferd, welches den Hafer verdient", zu. ?lm Ganzen wird die Einnahme der Pflanzer aus der Ernte von 4.000.000 Kisten auf $1,600,000 geschätzt, während die Eisenbahn- und Dampfschiff - Gesellschaften für den Transport volle $2,400,000 erhalten. Von der letztgenannten Summe verbleiben mindestens $800,000 den Transport-Gesellschaften des Staates Florida selbst. Bis jetzt sind ca. eine Million Kisten zum Versandt gelangt. Da um die Weihnachtszeit der Absatz von Orangen besonders gut geht, ist es wohl erklärlich, daß die Verschiffungen der Früchte bald ihren Höhepunkt erreicht haben werden. Den statistischen Aufnahmen zufolge liefert Florida ungefähr doppelt so viel als Californien, und die Quantität des Produktes des erstgenannten Staates nimmt viel schneller zu. als die Ernte in demConcurrenzstaate; in diesem Jahre bereits producirte Florida mindestens eine Million Kisten mehr als die PacaficKüste. . ,,. Vom Jnlanse. Der Capitän William I. McDonald, Befehlshaber der Company B der Staats-Rangers in Quanah in Texas wurde von vier Männern unter Führung des Sheriffs John C. Matthews aus Childeß bei dem Austrage einer alten Fehde zwischen dem Letzteren und McDonald erschossen. DerSecretärderStaatsgesundheitsbehörde von Illinois, Dr. Scott, ist zur strengen Durchführung der Verordnung der Behörde, daß alle schulpflichtigen Kinder geimpft werden müssen, entschlossen. Diese Anordnuna ist. wie er allen Schulvorstehern einschärft, mit voller gesetzlicher Krast bindend. Außerdem hat er in. einem an die County-Schuldirectoren gerichteten Rundschreiben gewisse EinWendungen gegen die Impfung wider legt. Kürzlich Morgens betrugen sich dreihundert angehende Rechtsgelehrte, welche zur Zeit ihrem Studium an der Universität in Ann Arbor in Michigan obliegen, in dem Hörsaale des Vrofessors Meckam sebr aeräusckvoll und trommelten schließlich den Professor hinaus. Erst nach Verlauf ; eine? Viertelstunde gelang es Mecham seine Vorlesung fortzusetzen. Wenn sich bei der einzuleitenden Untersuchung die Anstlster des Vorfalles ermittem lassen, dürfen diese unabänderlich auf ihre Verweisung von der . Universität rechnen. Prof. Dr. Joseph Pohle. welcher den Lehrstuhl für Apologetik an der Washingtoner katholischenUniversität inne hat. ist als Professor der dogmatischen Theologie nach Münster in Westfalen berufen worden, hat den Ruf per Kabel angenommen .und wird zu Ostern dorthin übersiedeln. Prof. Pohle gehört zu den tüchtigsten Lehrkräften der Universität und ist nicht nur ein vorzüglicher Theologe, sondern auch in der Anthropologie tief bewandert, hat ein anerkennenswerthes Werk über Astronomie geschrieben und ist ein vortrefflicher Musiker. Sein Verlust wird in Universitätskreisen allgemein bedauert. Nun verbleibt der katholischen Universität nur noch ein deutscher Professor, Monsignor Joseph Schröder, Lehrer der dogmatischen Theorie und Verfasser einer Anzahl vielverbreiteter theologischer Flugschriften, unter denen namentlich eine, The Roman question in the United States" voransteht. Der Professor hat sich von jeher als streitbarer Vorkämpfer . für die deutschen Schulen in den Ver. Staaten hervorgethan. R e v. Edward Stephens Wright. Pastor der -.Monroe Street Primitive Methodist . Church- in Brooklyn, ist auf den Antrag drs Ge--meinde-SchatzmeisterS George J.Gordon seines geistlichen Amtes vorläufig entsetzt worden, weil er die Kirchendisciplin verletzt und die Anordnunaen der Kirchenbeamten bekämpft haben soll. Das schlimmste Vergehen, dessen er bezichtigt ist, war Folgendes: Als am Sonntage vor acht Tagen alle Anstalten zur Verabreichung deö Abendmahls getroffen worden waren und die Gläubigen die Ankunft, des Geistlichen erwarteten, erschien Wrightauf der Kanzel und erklärte, daß er seit mehreren Wochen kein Gehalt mehr erhalten und nicht eher Predigt halten werde, ehe er nicht sein Gehalt erhalten haben werde. Er glaube nicht, daß die Gemeinde ein Schwein vier Monate lang eingesperrt halten werde, ohne es zu füttern. Wegen, diese? Aeußerungen sollt "steh Pastor Wriaht vor dem Gemeinde-Ausschusse verantworten, ließ aber sein.i!lusbleihen mit. Krankheit entschuldigen und -
wurde Ichltctzlsch seines Amtes vorlilufia enthoben. Die entseelte Hülle des Elektrikers Heinrich Goebel, des ursprünglichen Erfinders des elektrischen Glühlichts, wurde dieser Tage in New Fork zur Ruhe bestattet. Goebel wurdc im Jahre 1818 in Springe. Hannover, geboren. Sein Vater kam zwei Jahre später als hannoverischer Consul nach New York, und Heinrich wurde, nachdem er als Uhrmacher gelernt, auf das Technikum nach Hannover gesandt, wo er sich mit Elektrizität beschäftigte. Schon im Jahre 1846 be richteten europäische Blätter über seine rfinduna des elektrischen Glüblichts
im Vacuum. Im Jahre 1843 kam Goebel w eder nach Amerika und etablirte sich in New York als Uhrmacher. Er brachte vor jcmcm auje em cicx trisckes Boaenlickt an. und die ??euerwehr, welche glaubte, daß es brenne, eilte herbei und der Erfinder wurde weqen angeblicher Friedensstörung ver- . m j srt haftet. Die Glühlampe m zetzigen wt statt erfand er im Jahre 1830, allein da es ihm an geschäftlichen Talenten fehlte, zog er nie einen pekuniären Vortheil aus seiner Erfindung und ein Patentproceß, den er vor einigen Jahren gegen Edison begann, wurde in letzter Instanz gegen ihn entschieden. VorachtzehnJahren würd Robert Molitor in Rogers City in dem Michigan'schen County Presque Jsle von unbekannter Land ermordet. Vor einem Jahre legte William Repke in der Trunkenheit ein Geständniß in Betresf des Mordes ab, auf Grund dessen ein Strafverfahren gegen ihn sowie gegen August Großmann.August Foreman, Charles Folger und Henry Jacobs eingeleitet wurde, welches mit der Verurtheilung der fünf Angeklagten zu lebenswieriger Zuchthausstrafe endete. Nunmehr aber hat Repke ein zweites Geständniß abgelegt, welches das Mordgeheimniß völlig ausklärt und Repke's Mitangeklagte von aller Schuld entlastet. Diesem zweiten Ge. ständniß wird so vollständige GlaubWürdigkeit beigemessen, daß 'Schritte zur Freilassung der angeblich unschul-. dig 'Äerurtheilten eingeleitet worden sind. Repke begründete die GlaubWürdigkeit seines zweiten Geständnisses folgendermaßen: Mein Herz ist mir über die fälschliche Belastung der vier Mitangeklagten so schwer, daß ich weder schlafen noch essen kann; ich will die volle Wahrheit sagen, und so wahr mir Gott helfe, ist jedes Wort, was ich jetzt sage, wahr. Ich schwöre es bei dem Andenken an meine arme Frau und meine Kinder." Im Weiteren geht Repke's neue Aussage dahin: Molitor sei ein schlechter Mensch gewesen, der die ihm unterstellten Arbeiter auf das Aeußerste geschunden und sogar die Frauen, beleidigt habe. Er sei allgemein verhaßt gewesen und von einem Unbekannten erschossen worden. Er. Repke, habe sich in der Verzweiflung über den Verlust seiner Hab: brrrt Trunk ergeben und in dem Dul tuTrunkenheit sein erstes lügenhaftes (3t-stä-dniß abgelegt. . ... . . Vom Auslande. B ei der P romotion eines Juristen in Zürich wurden von dem Doctoranden die folgenden famosen Thesen aufgestellt: 1. Die durch das Einwerfen eines Hosenknopses in einen Verkauf-Automaten bewirkte Vermögensbeschädigung sei nicht als Betrug zu strafen. 2. Die Verabredung eines Herrn mit einer Dame, mit ihr den Cotillon tanzen zu wollen, ist nach den Bestimmungen des schweizerischen Obligationenrechtes alsVertrag auszufassen. Der Kandidat bestand sein Examen übrigens mit großem Lobe. E i n j ü n g st veröffentlichtes Blaubuch gibt die Unkosten an, welche den einzelnen Kandidaten aus den letzten Wahlen, in England erwachsen sind. Die Gesammtausgaben fürEnaland und Wales betrugen Lstr. 796.586, für Schottland 111.761.und für Irland 50.182. Die abgegebenen Stimmen beliefen sich in England und Wales auf 3,725,855 und für Schottland bezw. Irland auf 476,130 und 404.457. Die Unkosten für die einzelne Stimme betrugen daher für England und Wales 4 Shilling 2 Pence. für Schottland 4 Shilling 3 Penee und für Irland 2 Shilling 8 3-4 Pence. Aus Konstantinopel kommt die Nachricht, daß man dort im Kloster der Nonnen vom hl. Herzen" eine Tochter- des Sultans verborgen aufgefunden habe, ohne daß die Nonnen von der Herkunft dieser Prinzessin unterrichtet gewesen wären. Vor einigen Jahren entfloh nämlich aus dem kaiserlichen Harem eine Odaliske, die in Liebe zu einem griechischen Arzt entbrannt war, unter Mitnahme ihreS zweijährigen Töchterchens. Letzteres würd unter falschem. Namen in dem genannten Kloster untergebracht, und ein anonymer' Brief der Mukter an die Polizei hat dann den Aufenthaltsort der- Prinzessin verrathen,- worauf der Sultan das Kind durch den Palastcommandanten Vitalis Pascha abholen ließ. . . - Mn..dje'r Westküste. Z rlandö und zwar in der Grafschaft Galway gibt eS ' eine Gegend, in welcher die Feuchtigkeit der Luft zu groß ist, als daß man Streichhölzer gebrau chen, könnte.. Man muß vielmehr dar auf achten, d'aß 'das To'rffeuer auf dem Herde nie ausgeht. Beim Zubettgehen werden halb- verbrannte Torfstücke auö dem-Feuer genommen, bei Seite auf den Herd gelegt und mit Asche bedeckt. Am nächsten Morgen werden Torfstückchen auf die Roste gepackt, darauf Stückchen, von dem Torfe.. . den man am .Abend halb verbrannt 'in die Asche gelegt. hatte, vertheilt und über diese wieder' frischer. Torf. . gehäuft. So macht man Feuer an.. Wer das Unglück hat.daß ihm einmal das Herdseuer ausgeht, muß zum Rachbar, der oft weit ab wohnt, wandern und sich dcrt..'Tvffeu .erbUtey. Dem', öra?
sien Feinde versagt man die Bitte um I Feuer nicht. Der glühende Torf wird auf einen Stock gesteckt und so nach Haus getragen. Nach dem Beispiele Jo-
hann Orths, des verschollenen einstigen Erzherzogs, hat jetzt auch ein Graf Stolberg auf seinen Namen, und wenn auch nicht ganz auf den Adel, so doch auf den hohen Adel verzichtet. Graf Henrich zu Stolberg-Wernige-rode. Sohn des verstorbenen Grafen Rudolf und Vetter des Fürsten, hat durch Urkunde den bisherigen Familiennamen ablegen zu wollen erklärt und damit ausdrücklich auf alle Rechte eines Gliedes des Hauses StolbergWernigerode sowie auf diejenigen des hohen Adels für sich und seine Nachkommen verzichtet. Nachdem der Kai ser den Grafen Henrich und seiner ehelichen Descendenz an Stelle des abzelegten Namens und Titels den adeligen Namen v. Stapelburg verliehen und nachdem Graf Henrich diesen neuen Namen bereits in Gebrauch genommen hat, ist der gedachte Henrich von Stupelburg nicht mehr zu den Gliedern des fürstlichen und gräslichen Hauses Stolberg Wernigerode zu zählen.- ... Wenn die Französinnen, die dem Admiral Avelane und den russischen Marineofficieren inTou lon und Paris eine so herzliche Aufnähme bereiteten, die wenig galanten russischen Sprichwörter gekannt hät- l ten, wurde ihre Begeisterung sicherlich minder groß gewesen sein. Wir wollen hier eine Blüthenlese dieser SprichWörter folgen lassen: Liebe deineFrau wie deine Seele; schüttele sie wie deinen Pflaumenbaum." Prügle dein Weib vor dem Frühstück, wiederhole die Dosis vor dem Mittagessen und verdoppele sie vor der Abendmahlzeit." Das Weib hat lange Haare und kurzen Verstand." Der Hund ist perständiger als die Frau; seinen Herrn bellt er nicht an." Die Frau ist zweimal lieb und theuer: wenn sie das Haus betritt und wenn sie wieder fortgeht." Bevor du in den Krieg gehst, sende ein Gebet zum Himmel; bevor du in See stichst, bete zweimal; bevor du ein Weib nimmst, bete dreimal." Was sagen die Damen zu diesen Liebenswürdigkeiten? 'Außerordentliches Aufsehen hat eine blutige Familienscene hervorgerufen, die in einem vornehmen Hause der Strada Berzei in Bukarest vorgefallen ist. Der Großgrundbesitze? und Großindustrielle P. Joanide besprach mit einer seiner Töchter einen Familienzwist, der sich' umGeldansprüche drehte, als er plötzlich aufsprang und rief, die Schande, diesen' Streit vielleicht noch zur Entscheidung' des Gerichtes bringen zu. müssen,, wolle er nicht erleben. Ohne daß es die erschrockene Tochter hindern konnte, hatte er auch schon einen ' geladenen Revolver ergriffen und einen Schuß, gegen seinen Kopf abgefeuert, wodurch jedoch nur die Kinnlade schwer verletzt' wurde. Die unter lautem Entsetzensschrei aufspringende Tochter versuchte ihrem. Vater die Waffe zu entwinden. Doch gelang es diesem, während dieses Ringens noch zwei weitere Schüsse gegen sich abzufeuern, von welchen ihn ' der eine sehr schwer am Kopfe verletzte, während der zweite, wohl schon mit sehr unsicherer Hand abgegebeneSchuß fehlging und die durch die Schüsse und die Hilferufe der Tochter herbeigerufene Gattin des Lebensüberdrüfsigen in dem Augenblicke traf, als sie in'S Zimmer trat. Zum Tode verwundet brach Frau Joanide an der Thür zusammen. während auch ihr Gatte bewußtlos zu Boden stürzte. Frau Joanide ist nach kurzem Leiden gestorben, während der Zustand ihres Gatten sehr wenig Hoffnung gewährt. P. Joanide, dessen Familie zu den angesehensten Bürgerfamilien der Residenz gehört, soll sich in letzter Zeit in einem sehr aufgeregten Zustande befunden, haben.. üoet. ::altentiffie ctiipi mann Bottego. ist von seine? Erforschung des . SomalilandeS zurückgekehrt. Er hat der italienischen geographischen Gesellschaft Mittheilungen gemacht über seinen Besuch der Quellen des Juba-Flusses, dieser großen Wasserader des Somalilandes, die im Hochlande von Abyssinien ihr Ende hat. Bottego hat eine, ganze Reihe von Nebenflüssen des Juba festgestellt und als Hauptzufluß den Gudda. Er fand serner, daß der auf den Karten verzeichnete See Gamo wahrscheinlich nur ein Regenteich. war, der verschwunden ist, und daß der von Manchen für einen Hauptzusluß oder Quellstrom Juba gehaltene Omo nicht zum Becken des Juba gehört. Der Reisende hat den ' Gudda verfolgt bis zu seiner Quelle und ging noch 12 Meilen weiter bis zum siebenten Grad nördlicher Breite. Dort zwang ihn die fortgesetzt feindselige Haltung der Arussi Galla, denen er mehrfach Gefechte liefern mußte, zur Umkehr. Nach sehr deschwemcher Rückreise durch em von den Amara ganz verwüstetes Gebiet, ein 7000 Fuß hohes Bergland ' mit noch höhern Bergen gelangte Bottego wieder an den Flußlaus deö Gudda, wo er für sich und seine ausgezeichnete Mannschaft Nilpferde- schoß und Fleisch trocknen ließ. Durch 'daS Gebiet der Borani erreichte er den Ort Lugh (Lkgh auf. der Karte) am Berge Bardena am Juba. . Auf .dem Marsche konnte er feststellen, daß in den Gudda einstießen der Ganale Gurratscha, der Uebi Mane. der Ueb, welcher auf Habenickt's Karte, als einmündend in den. Uebi. Dschebelj dargestellt ist. und der Dana. In Lugh fand Bottego zwei Europäer, ' den . Schweizer Ingenieur Borchardt und den statte. ' ner Del Seno, beide von der Expedition des Fürsten SZuspoli. Die Reisenden waren schwerkrank, hatten nur noch einen ebenfalls krankenMann und eine Flinte mit 80 Patronen. Er nahn, sie mit nach dem Meere,, das: er nach beschwerlichem Marsche durch StachelUkazienwald erreichte. Von seinen 12ö Legleitern waren nur noch 45 am e , ben. geblieben, i ; . .i .m x2y'4ir-...-. " .
Der deutsche B o t s ch a ster in Konstantinopel, Fürst Radolin, hatte sich kürzlich mit Gemahlin und Tochter den Quarantänevorschriften . zu unterwerfen, als er von einer Urlaubsreise auf seinen Posten zurück-
Uwt. Um den Reisenden den Ausenthalt möglichst angenehm zu machen, ließ ihnen der Sultan auf einer kleinen Anhöbe in der Nähe der Bahnstation V!ustapha-Pascha einen geröumiqen Kiosk errichten und diesen mit allem Komfort ausstatten. Rings um das Haus ward auf einem ausgedehnten, von einem Kordon umzögenen Wiesengrunde eine Art Garten heraestellt, der dem Botschafter und seiner Familie angenehme Gelegenheit zum Aufenthalte im Freien bot. Für die Verpflegung sorgte der Vali von Adrianopel, welcher unter Anderem täglich frische Seefische, Austern, Wild und sonstige Delikatessen an die fürstliche Küche denn auch der Koch aus Konstantinopel war nach MustaphaPascha beschieden worden liesern ließ. Eine Militärkapelle gab Mittags und Abends, natürlich außer halb des Kordons, ihre Weisen zum Besten; kurz, nichts fehlte zum Vehagen der Reisendem, die sich, bei dem schönen Wetter und der tiefen Abgeschiedenheit der Gegend außerordentlich wohl befanden. Fürst Radolin sagte später, die Quarantäne wäre in gewisser Beziehung der angenehmste Theil seiner sonst durch Amts- und Privatgeschäfte in Anspruch genommenen Urlaubszeit gewesen und er und seine Familie seien beinahe ungern von dort aeschieden. ,, m Verfehlt nicht, Biarcy's Juwelen zu sehen. Kaufe Mucho'S Best Havanna EizarS." Famoses Erlunger während der kommenden WciZi nachtswoche bei allrn nnserv Kunden. JndplS. Brcwin 5o. P. Lieber Brewg. Co. Feines Lager Standuhren be, Marcy. Niedrige Preise. & mm Shakespeare htte gut schnibin : Am Zmcn ist nichts gelegen." Damals gab'S ?ch kciue 'onkurrcnz im Handel. Der urch nahezu fünfzigjährigen Erfolg beingte Weltruf eines Artikels rief nicht ''aud?llösc Nachahmungen desselben hervor. anderer Malzextrakt leistet bei schlcch:r Bcrvsnnng oder allgemeiner Schwäch .ss-'c Ticnfte als der von Johann -) o f f. Er hat einen wohlerworbenen ;fr:r,fi!, r:!v vcrirnt ihn durch andanmic'n Erfolg. ' Er kräftigt und stimulirt den ,?ölprr, ohne zu reizen und zu überhitzen. Sb'nttt Euch vor Fälschungen. Der ächte trägt den Namenszug Jo ann Hoff" aus der am Halse jedcr Flasche .'iildkich.tt Etikette.' Lasset kuch die Broschüre 'r.ak.speare'S Sieben Zeitalter" unentgelt i) löinrncii von Cifincr & Mendelson Co., Agenten, 152 und :H Franklul St., New York. Die Union Trust Co. Kapital $600,000. Office: No. 68 Cft Market Straße Äokm S. vollldah, Präsieent. ddlfon Harri?. I. Vitepröstdent. SenrdSitel. 2. Vice.Präildent und Schatzmclster. Zam'l . Look. Sekretär. Direktoren:Sharle H. Linell, Tho C Dsy. .T. DePaum, I L. Elston. ddilon C Ha riZ. Sohn H. Holltdatz. Sterli, b R. Colt. Seorae. Kotye. Henry L.Long. Voeh T MaOott, dwaid L. McKee. Cam S. Rab. G.setzlich authorisirt als Execu-or. A mi nistratore-, Bormünder, '2.ssign.eS, Neceiveri und Trustces zu funutrcn. Äaufrn und verkaufen BondZ. JUoran Glld aus Hypotheken und sonstig Zlch.rhei'en. Couekthen Interessen, Dividenden und iletben. Ofsrriren die besten Sicherheiten zu Geld Verleihern. Unter StaatSufsicht und zum doppelten rag des axnais ve'amworlllcy. Weine einheimische und iinportirte. kalifornische Weine, Rhein Weine, Mosel Weine. Bester Qualität, zu niedrigsten Preisen. U m.j3dT1d - J3D9 33 CüD Delaware Str. 1e!bo !. Teievhon 12A Unterstützt die . UNION" CO - OPERATIVE La und r y, betriebe do Uuto schmSdche. o. .138, 140 und 142 Virginia Zivenue. ' T. E.:Somerville, Manager AN IDEAL FAMi L Y MEDICIN E idnvitca Min Tor ' Ia4lceMla. Biliraum, tieMeae vMiupauan, nun C.nplexloa, OffelTelireatht ud au disordtra ol tbo Stomach, Uveraad Beweis, RIPAN8 TABULES et reatlj yet prompUjr - Frfet digestion foUow tbeir um Soid bj dracvisU or Mnt bynuüL Box (tUAm ,75c Pckr s boxes), 3. Vor frw tunntM-uiilrM KIPAXt CHEMICAL CO. TTew Ter. J imilllllip UMW III llll illl 1. Hl WW II M Bandagen und wundärzllZchs Apparate, Bruchdändrr, Srücken, Schienen un lle tamnb&rttlitttn SegenkSnde. Da trfgtr nar kknklickeruen. " Wm. H. Armstrong & Co. T7CiSuutlOrt,i. .;, ..
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