Indiana Tribüne, Volume 17, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1893 — Page 4

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Anna Wagner'S Prozeß. Heutige Sitzung. Charles A. Greenstreet, 531 . Tennessee Str., früher in Diensten der Kingan'schen Schlächterei als Chemiker. Er hat analytische Chemie pudirt auf der Michigan Universität und in München und Berlin in Deutschland. l?.r arbeitete mit den Physikerwagen bei Kingan und sagt auS, daß im dorigen Juni die Waagen in einer solchen Verfassung waren, daß keine genauen, wissenschaftlichen Wägungen darauf vorgenommen werden konnten. Er wog darauf Oele, Farbstosse u. s. w., wozu die Waage genügte,' aber sie ist absolut ungenügend, um erakte, wissenschaftliche Arbeit damit zu derrichten. Zeuge hat noch den ganzen Sommer hindurch öfter die Waage gebraucht und kennt sie deshalb ganz genau. Charles Baden, feit 20 Jahren in der Stadt und jetzt Collektor der Filiale der Pabst Brauerei, früher Nevorter der Jndiana Tribüne", zeugt darauf. Er setzte daS Testament deS alten ManneS auf. Frank KösterS holte ihn und bei der Niederschrift deS Tefta mentS lag der alte Frank KösterS im Bett und seine Frau, ChaS. und Frank KösterS waren anwesend. Letztere erzählten dem Zeugen, daß der alte Nann sehr krank sei und daß er jeden

Äugenblick sterben könnte. Die Aufi'etzung deS Testamentes dauerte zwei stunden. Hier wird von dem Staat protestirt (qcx die Beantwortung der Frage, .neshilb daS so lange dauerte. Die Vertheidigung glaubt aber ein Itecht zu baben, auch ihrerseits ein Motiv zu zeigen, daS zur Vergiftung ser alten Leute geführt haben könnte. OaS Gericht steht auf Seiten der Vertheidigung. Zeuze fährt fort zu erzählen. Als öaS Testament aufgesetzt wurde, stritten 'ich die beiden Brüder Frank und ChaS EösterS beinahe zwei Stunden lang in Gegenwart des alten Mannes über die Üertheilung der Hinterlassenschaft. Frau Nosa Czinczoll wird dann auf aen Zeugensitz gerufen. Ctt dauert erst .'ine Weile, ehe der Stenograph und )ie Reporterden Namen richtig niedergeschrieben haben. Zeugin kennt die Angeklagte seit 15 Jahren, und wohnte in Ostpreußen nicht ganz 25 Minuten Weges von der Angeklagten entfernt. Ihr Leumund war dort stets ein guter, yier in Amerika hat sie nicht viel mit der Angeklagten verkehrt. Henry Teife kennt Anna Wagner seit 2j Jahren. Auch er stellt der An geklagten ein gutes LeumundSzeugniß auS. John Burgmann, Schwagerder An geklagten, wohnt 112 Chadwick Straße. Er ist seit 11 Jahren in Indianapolis und war seit 7 Jahren Fuhrmann in Diensten von Ballweg & Co., der Kistenfabrick. Kürzlich im Juli hatte er einen Unfall und seitdem hat er nicht mehr dort gearbeitet. Die Angeklagte kam kurz vor letzten Weihnachten zu ihm und brachte einen von Mäusen an gefressenen Hut mit. Sie fragte dann in seinem Beisein ihre Schwester nach Rattengift und er sah, daß sie von ihr Rattengift in Papier gewickelt, er hielt. Ob eS eine Schachtel war oder nicht, kann er nicht sagen da er die Schachtel nicht sah. Kreuzverhör. Seine Frau kaufte daS Gift im Frühjahr. Seine Schwägerin beschenkte ihn häusig mit Kleidungsstücken. Zum letzten Weibnachten schenkte sie ihm Kragen, Manschetten, Hemd und Schlips. Sie kaufte ihm öfters Hem den. Zeuze verneint eS strikte, am Abend der Verhaftung in der Polizeistation gewesen zu sein. Er war erst am nächsten Tage dort und hatte eine Un terredung mit dem Superintendenten Colbert, ob Splann zugegen war, weiß er nicht. Er hat in diesem Gespräch nicht gesagt, daß seine Frau der Ange klagten nur einen Theelöffel voll Rattengift gegeben batte, daß daS alles sei, waS übrig geblieben sei, und daß oaS übrige in seinem Hause verbrauch worden sei. Er konnte das nicht sagen, weil er sich wenig darum gekümmert hatte, waS mit dem Gift geschah und weil er seine Frau, die in anderen Umständen war, damals nicht in Aufregung versetzen wollte, indem er danach fragte. Außerdem war er nicht im Stande zu sa gen, ob seine grau der A. Wagner das Gift in einer Schachtel oder nur in Papier gewickelt gab. Desgleichen verneint Zeuge, dasselbe in Gegenwar der Frau Ohleyer kurz nach der Ver Haftung der A. Wagner gesagt zu haden. . . Dr. Cisenbeiß, von der Vertheidigung auf den Zeugenstand gerufen. giebt an, daß er für die Analyse deö Magens deS Frank KösterS $300, für die deS MagenS der Clara KösterS ebenso viel und für die deS MagenS der Mamie KösterS $200, also im Ganzen $800 berechnet und die Rechnung an die County-Commissäre eingereicht hat.

Hierauf wird Frau John Burgmann

vernommen. Frau Mathilda Burgmann, Schwe ster der Angeklagten, kam mit ihrer Schwester vor mehr als 4 Jahre von einem Dorfe in der Nähe von Königsberg in Ostpreußen hier eingewandert. Damals war Angeklagte 20 Jahre alt. Zeugin ist alter. Sie kamen direkt nach Indianapolis. Haben Sie kurz vor vorigen Weihnachten ihrer Schwester Rattengift gegeben ? Ja, 2 3 Wochen vor Weihnachten. An welchem Wochentage ? Entweder am Donnerstag oderSonntag Abend, das waren ihre AuSgehtage. Wann kauften Sie eS und wofür ? Im Frühjahr vorher kaufte ich es bei Borst um Ratten zu vertilgen, ich kaufte immer bei Borst. Wieviel nahmen Sie denn heraus ? Viermal nahm ich ein wenig zwischen Daumen und Zeigesinger und streute er auf eine Brotschnitte. Wo hatten Sie daS Gift ? Im Küchenschrank. Wofür verlangte Anna Wagner daSselbe ? Zur Vertilgung von Ungeziefer, daS ihr ihren Hut zerfressen hatte. Erhielten Sie öfters Geschenke von der Angeklagten und worin bestanden dieselben ? Meine Schwagerin beschenkte meinen Mann an GeburtStagen und Weihnachten regelmäßig mit Hemden, Strümpfen, Kragen u. f. w., mir schenkte sie ein Kleid und Kleinigkeilen und meinem kleinen Mädchen brauchte ich gar nichts zu kaufen, sie schenkte ihm alle 5 Unterzeug, Kleider, Strümpfe u. s. w. Wickelten Sie daS Gift ihrer Schwzster ein ? 3a, zuerst in ein wenig schmutziges Papier und darum wickelte ich ein Stück ZeitungS papier. Im Kreuzverhör: Kamen nicht nach der Verhaftung ihrer Schwe,'ter Polizisten zu Ihnen und sprachen mit Ihnen über daS Gift? ES kamen Männer, aber sie waren nicht in Uniform, ich sagte ihnen, daß ich meiner Schwester das Gift vor Weihnach. ten gegeben habe. Wie gaben Sie eS ihrer Schwester? In eine Zeitung gewickelt. Und wieviel hatten Sie herauSgenommen ? Viermal etwas zwischen Daumen und Zeigesinger. Haben Sie nicht einem Manne NamenS NiehauS zweimal erzahlt, daß Sie alles Gift aufgebraucht hätten bis auf einen Theelöfel voll, und daß die Schachtel weniger als halb voll war? Nein, das habe ich nicht gesagt. Wann kauften Sie daS Gift? Zm April vorigen JahrcS. Und wann gebrauchten Sie eS? Gleich nachdem ich eS kaufte. Richter FranciS Reinhard sagt als Zeuge auS, daß er daS Testament der alten Frau Kö!terS aufsetzte. . Frank KösterS holte ihn. Vorher hatte die alte Frau eine RenunciationSurkunde zu dem Testament ihres gestorbenen Gatten, daS ihr nur den Nießbrauch deS ErbeS ließ, gerichtlich deponirt, um dennoch frei über daS Erbe verfügen zu können. Dann bezeugt der Gefängnißwärter, Zerry CollinS noch, daß sich die Angeklagte im Gefängniß ausgezeichnet aufgeführt habe. Die Einbringung und Verlesung deS GefängnißrecordS, der zeigt, daß Anna Wagner vom 27. Juni bis zum 13. Juli gegen Bürgschaft außer Haft war, wird vom Richter nicht gestattet. Die Vertheidigung machte geltend, daß ein Moment sei, daS für die Unschuld der Angeklagten spreche, da ihr doch damals die Möglichkeit des Entweichen? gege ben war. Schluß der Sitzung und Vertagung bis Nachmittags, wo Anna Wagner als Schlußzeuge vernommen werden wird. f Feiertagsraten. Die Monon Bahn verkauft für die Feiertage EzcursionsticketS nach allen Plätzen an ihrer Bahn, sowie an der C. H. & D., Vandalla. 3. D. & W. und Wabasb Bahn. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt ein und ein Drittel des Preises einer Fahrt. Tickets vom 23. bis 1. Januar incl. für die Rückfahrt bis 2. Jan. I. D. B a l d w i n, D. P. A. Diamanten. Marcy hat daS Lager. FamofeS Grlanger wah rend der kommenden WeiynacktSwoche bei allen unsern Kunden JndplS. Brewing o. P. Lieber Brewg. 5o. Feines Lager Standuhren bei Marcy. Niedrige Preise. Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten tarn kauft man fii $. Schmedel 420 Ost MeCarttz li. Solitaire Diamant Rinae. Wahre Prachtstücke. Marey's. Niedrigste Preise. Marcy'ö ist der zweite Zuwelierladen vonZllinoiS Str., gerade gegenüber L. S. Ayres & Co., SS West Washmgton Qtt.

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Ein Kampf im Gefängniß. 3ameS Iamison, th robuster Near, wurde vor zwei SSo..i wegen Einbruchs den Eroßgeschworenen überwiesen. In dem Countygefängniß benahm er sich sehr grob gegen seine Mitgefangenen und prügelte sie SfterS durch. Aus Furcht machten dieselben keine Anzeige, aber am Freitag theilte ein sogenannter "tnisty'', d. i ein Gefangener, der wegen guten Betragens mehr Freiheiten genießt, dem Sheriff mit, daß Iamison einen Angriff auf den Schließer CollinS und ihn selbst beabsichtige. DieS geschah wirklich gestern Mor gen, als Schließer CollinS seine Zel lenthüre öffnete und eS entspann sich ein beinahe halbstündiger Kampf, ehe CollinS und Emmett den Wüthenden überwältigen und fesseln konnten. Von nun an bis zu seinem Prozeß wird er im Dunkelarrest gehalten werden. ,, Marcy'S Juwelierladen, neben H. H. Lee, 38 West Washington Str. Colombla als l7ohlkttland. Die Gründung des Bureaus de amerikanischen Republiken" in der Bundeshauptstadt hat immerhin den Werth gehabt, allerlei interessante Auskunft über unsere Mittel- und südamerikanischen Schwesterrepubliken zu verbreiten. So auch neuerdings bezüglich der noch so gut wie unbe kannten Kohlenschätze der Nachbar republik, welche sich nach dem großen Entdecker benannt hat. Erst kürzlich sind, wichtige , Entdeckunaen betreffs der Kohlen- und Petroleumlager Colombias gemacht worden. Die Kohle, welche man in Vervlndung mlt den Arbeiten am un glückseligen Panama-Kanal fand, ist nur von geringem Werth; die Adern sind zu dunn, der Procentsag wirmchen Kohlenstoffes ist zu niedrig. Und dieser ist zum Theil nichts, als unvcrbrennbares Graphit. Daher hatten die, schon vor Jahren unternommenen Grabungen, in Colombia sowohl wie auch in Costa Rica, ziemlich klägliche Eraebnisse.. Man drang aber einfach nicht tief genug von der Pacificküste in das Land hinein, um eine gesunde Kohlenformatlon zu erreichen. Herr C. F. Z. Caracristi hat sich durch seine neuerlichen Forschungen davon überzeugt, daß 13 bis 20 Mei len ir der Küste recht gute Kohle erhaltlich ist. Diese Lager bedecken ein Areal von etwa 100 Quadratmeilen, und das Product ist ungefähr von der selben Güte, wie dasjenige des penn sylvanischen County Chesterfield. Auch finden sich rn der Stromgegend, deren Gewässer sich in den Golf von Uraba ergießen, die aussichtsvollsten Kohlenlager der ganzen atlantischen Küste des Südens. , Adern von 60 Meilen Länge und 3 bis 20?uß Dicke. In Cauca liegt auch gute Anthracit kohle. Unweit des Golfes von Uraba hat man an dle 40 Erdolquellen ge funden, und dieses Oel zeichnet sich durch besondere Reinheit aus und könnte mit der Zeit den südamerikani schen Petroleummarkt kontrolliren. An den Gestaden des Golfes ließe sich mit verhältnißmäßig geringen Kosten eme Nohrenleltung anlegen. Das sind keineswegs die einzigen in Betracht kommenden guten Kohlenund Petroleumgeaenden. Die Kohlen lager im Departement Cundinamarca z. B. erstrecken sich über ein Areal von mehr als 3000 Quadratmcilen. Auch die Lager m Boyaca und am Fuß des Gebirges bei Santa Maria sind sehr bedeutend, nicht minder die dortigen Oelquellen. . Wir stehen hier einfach vor fast noch ungeöffneten Schatzkammern und vor weitreichenden Zukunftsmöglichkeiten. Herr Caracrlstt rechnet einen Verbrauch von etwa 80.000 Tonnen Kohlen pro Jahr allein durch Eisenbahnen und auswärtige Schiffe auf ihrer Fahrt von Colombia nach ihren betreffenden Einfahrtshäsen sowie durch die auf den Flüssen von Colombia fahrenden Dampfer heraus, wenn letztere aufhören sollten, Holz zu brennen und dafür Kohle einführten. Es erscheint ohne Weiteres als selbstverständlich, daß die Entwickelung der Kohlenbetten ColombiaS ein sehr bedeutsamer öfonomischer Faktor für alle Nationen von Süd" und Mittelamerika sein würde, nachdem eirimal ein inter-oceanischer Kanal fertig gebaut ist, mag er nun Panamakanal oder sonstwie h?ißen. Nach Herrn Caracristis Berechnungen würde ein solcher Kanal eine Verminderung in den Transportationskosten zwischen den Ver. Siaaten und Südamerika um 10 Proceut bewirken. Mit der AuZbeutung szin:r Kohlenschäle und der Ver'ooAommuung der Land- und Wasscrverbindungen würde die Wichtigkeit' dcr V:r. Staaten von Colombia unter den Nationen der Welt bald ganz gewaltig steigen, und für das Land würde eine neue, nie dagewesene Blüthe-Epoche beginnen, welche erst recht seinen Namen zu Ehren brachte j eine telegraphische Gefahr, Unlängst wurde bei einem teleara Khich Mtttunrier auch ewe

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