Indiana Tribüne, Volume 17, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1893 — Page 2
Nusslsche Hofnarren.
Die Kaiserin von Nußd fatte sechs Hofnarren, Namens La Costa, Prillo. Knäs Ealizin, Knäs WoZck'I7.Z!i, Fürst Apraxin und Graf Sjhhfref. Die Na:nen Äer vier letzten zelqen an, -basi fi ans den ältesten Fanri,;:c:t ocZ russische loels gewählt Ware::. ZI2olch?nsky rcar der Schwager des Grasen und damaligen Großeichcianzlers von Vesrusches; sein "Amt bestand zaz'm, das Äindspiel 'oer Kaiserin zu besorgen un'd abzurichten. Die Art uo Weise, wie die Hosnarlen znr 5Ze!usi!zung der Kaiserin dienen mußten, war höchst seltsam. Man stellte sie bi5.oeilen aneinander dicht an die Ehn'j; Einer von ihnen Tnufci: lz-:i den Ucorizen einen Stoß geben, daß sie Alle gn Joden sielen, wo sie einen Kamps begannen, sich bei den Haaren ergriffen uno sich blutig prügelten. Die Kaiserin und der ganz: Hos schütteten sich 'bei diesem Schauspiel aus vor Lachen. Graf Balakref, der diese Späße nicht liebte, wollte sich eines Tages nicht zu Böden werfen lassen, in.üern er für einen Augenblick vergaß, daß ein: Kaiserin von Rußland nicht gelernt helt, Entschuldigungen anzunehmen. Der unglücklich: junge Mann bekam die Knute, an deren Folgen er starb. La Costa war ein portugiesischer Jude, der schon ein geborener Danziger, war nach Pe tersönrz gegangen, um als Violinspieler in der dortigen Hofkapelle sein Heil zu verbuchen. Es mißglückte, und da er Talent zur Possenreißerei verspürte, ging er zu dieser über und er ilpi ehr wohl daran, 'denn er erwarb sich innerhalb zehn Jahre ein Vermö-, gen von 40.000 Silber-Rubeln, und ' war dann klug genug, Rußland zu verlassen und nach Danzig zuruckzu- j keqren. wo lein Sohn jpater ein bedetenes Handlunghaus gründete. Um Pedrillo und La Costa vor den übrigen Hofnarren auszuzeichnen, stiftete di? Kaiserin zu Gunsten derselben einen Orden, den 'sie Den Orden von St. Benc'detto nannte. Es war das Kreuz des beiligen Alexander im Klei , nen, welches sie an einem rothen Band ' im Knopfloch trugen. Galizin, obgleich ein Mann aus den ersten Fami-' lien des Reichs, wurde gezwungen, ' Hosnarr zu werden, zur Strafe, daß er auf seinen Reisen im Auslande die katholische Reliaion angenommen hatte. Zugleich machte man ihn zum ' Hofpagen, obwohl er damals schon j über 40 Jahre alt war und einen! Sohn 'hatte, der m tzer Armee als Lieutenant 'diente. Seine erste' Gernahlin war gestorben und die Kaiserin sagte ihm, es würde gut sein, wenn er sich wieder vermählte, sie wür'oe mit Vergnügen die Kosten der Hochzeit übernehmen. Galizin nahm den Vorschlag an. und nachdem er sich ein ganz gewöhnliches Mädchen ausgesucht hatte, forderte er die Kaiserin auf, ihr Versprechen zu halten. Die Kaiserin, 'die sich einen Spaß machen, aber auch zugleich einen Beweis von ihrer Macht geben wollte, indem sie die große Anzahl 'der von ihr beherrschten Völkerschaften vorführte, ließ den Statthaltern in allen Povinzen befehlen, etliche männliche und weibliche Personen von dort nach St. Petersburg zu schicken. Hier wurden sie auf Kosten derselben Alle in ihre verschiedenen Landestrachten gekleidet, urJd dem Kaöinetsminister von Walinski der Auftrag gegeben, alle Veranstaltungen zu diesem närrischen Fest zu treffen. Man wählte den Winter des Jahres 1745 zu dieser Feier. Die Kaiserin hatte, um eine ganz ungewohnlich: Sache ausführen zu lassen, ein Ci.Uaus errichten lassen, welches aus zwei Zimmern bestand, in welchen Alles von Eis war. Vor demselben lagen vier Eiskanonen un'd Mörser, aus denen mehrmals geschossen wurde, ohne daß sie platzten. Am Tage des Festes selbst versammelten sich alle Gäste im Palaste des Ministers von Walinski; von dort ging 'der Zug vor fcem kaiserlichen Palaste vorbei durch die Hauptstraßen der Stadt. Die Gesellschaft war sehr zahlreich; sie bestand aus mehr als dreihundert Personen. Das Brautpaar, in einen großen Käfig gesperrt, befand sich hoch auf einem Elephanten un'd eröffnete den Zug. während die Gäste paarweise in Schlitten saßen, die von allerlei Thieren, als Rennthieren, Hunden, Ochsen, Schreinen, Eseln u. s. w. gezogen wur'oen. Nacktem der 3uq in vorgeschriebener Weise seinen Umgang schalten hatte, begao er sich in 'oie Reitbahn 'des Herzogs von Kurland, wo an mehreren Tafeln ein Mittagsmahl gehalten wurde. Jede Nation wurde mit den Leibgerichten ihrer Heimarh bewirthet. Nach dem Balle wuroen die Neuvermählten in das Eishaus gebracht, wo man sie in ein sehr kaltes Eisbett brachte; vor die Pforte aber hatte man Schildwachen gestellt, welche Beiden nicht gestatteten, vor Tagesanbruch sich daraus zu entfernen. Dieses russisch: Sittengem'äkde im vorigen Jahrhundert charakterisirt zur Genüge die russische Kultur der stolzen Kaisersradt an der Newa. Das kann stimmen! Junge Dame(aus der Stadt): Habt Ihr denn ln Eurem Städtchen sonst keine Aerzte, als den häßlichen Doctor Müller und den alten Bezirksarzt? Kleinstädterin: Nein. Großstädter!: Na höre, bei Euch kann Einem die Lust vergehe, krank zu sein! Das kleinere Uebel. Mann: D Junge macht mich noch rasend mit seinem Geschrei!- Frau: .Ich werde ihm was vorsingen!" Mann: Um des Himmelswillen nein! Da laß ihn lieber schre?.!"
unter i:tu Dem trogen gedient und ton diesem den Titel eines Königs 'der Sarnojeden erhalten hatte. Vedrillo.
2en möcht iö zum Papa!" Sine Kidr5chichte t'vü TZ. von Ben'n. Fredi war zu Besuch bei seinem Ficund: Willi. Sie hatten sehr vergnugt m:i einander gespielt: Pferdebahn mit einer umgekehrten bölzernen Fußbank und eineralien Zuckerschnur obgleich Willi einen sehr hübschen, eleganten, völlig naturgetreuen Pferde, bahnwagen befaß dann spielten sie Soldat mit einem Kochlössel und e'nem Feuerhaken Willi's Gewehr und Säbel lagen irgendwo in einer Eae und waren sehr artig dabei. Es war inzwischen Abend geworden. Fredi wurde von dem Kindermädchen abgeholt und konnte gerade noch Willis Papa Guten Tag" sagen, da dieser eben nach Hause kam. Willi war seinem Papa freudig entgezengestürmt und dieser hob ihn nun im Speisezimmer bis fast an die Decke empor, so daß der kleine Knabe unter mächtigem Jubel mit den Kry. stallprismen des Kronleuchters klingeln und klirren konnte. Fredi stand mit großen, sehnsüchtigen Augen dabei und sah diesem Spiel: zu. Es muß so wunderschön sein, da hinaufgehoben zu werden und mit den Krystallen spielen zu können. Willi's Papa setzte seinen Kleinen zu Boden und ging in das andere Zimmer. Ach ich möchte auch da hinaus", seufzte Fredi weinerlich. Habt Ihr keinen solchen gläsernen Kronleuchter?" frug Willi. O ja genau solchen aber es hebt mich Niemand hinauf." So bitte'- doch Deinen Papa!" Ich habe keinen Papa." Willi wunderte sich sehr. Alle Km der hatten doch Papas. Uebrigens er innert: er sich, daß einem Kinde, das im selbigen Hause wohnte, der Vater gestorben sei und er frug: Dein Papa ist wohl gestorben?" Fredi dachte eine Weile nach. Nein mein Papa ist nicht gestorben er ist fort er ist er ist in Potsdam, nein, da ist tt auch nicht er ist in Amerika." Willi riß die Augen groß auf. Kommt er wieder?" Ich weiß nicht", versetzt: Fredi bedrückt. Sehr nachdenklich kam der kleine Knabe nach Hause. Mama hatte Be such. Sie war eine sehr schöne stattliche Dame und an der Oper en gagirt. Sie bekam oft Blumen und Kränze. Den jungen Herrn, der eben bei Mama war ud ihr auf dem Klavier etwas vorspielte, kannte Fredi noch nicht. Es war ein Mann mit blassem freundlichem Gesicht, langen Haaren und schönen blauen Augen. Fredi war Anfangs durch seine Anwesenheit etwas verschüchtert aber er mußte dennoch mit seiner Frage herausplatzen: Mama, .kommt der Papa wie-der?-Ihr schönes Gesicht verfinstert: sieb. Du hast keinen Papa Du brauchst auch keinen. Du hast mich!" Aber Louise sagt: doch, er wäre in Amerika." Dein Papa hatte Dich und mich nicht lieb er ging fort und kommt niemals wieder. Du hast keinen Papa." Du wirst noch einen bekommen, einen anderen," sagt: der junge Mann am Klavier. Q n:in," rief die schöne Frau entschieden, ich verheirathe'- mich, nicht wieder! Ich hab: genug an der etnen Verheiratung. Damals wurde ich verlassen, weil ich kein Engagement hatte und jetzt " Jetzt glauben Si: daß man nut wegen Ihres glänzenden Engagements um Sie werben wurde , sagte der junge Mann bitter. Jedenfalls darf dann Keiner um Sie werben, der nicht ebenso glanzend gestellt ist, wie Sie Ich müßte denn überzeuaende Beweise von der Festigkeit seiner Neigung yaven. versetzte sie zögernd. Frcdl fand das Gespräch sehr lang, weilig und machte sich davon. Aber er hatte sich die Worte des fremden Herrn gemerkt er konnte noch einen anderen Papa bekommen. Er wollte, gern einen haben, wie die anderen Kin. der. Ob man sich einen Papa zum Geburtstag wünschen konnt:? 6 frug Louise. Diese aber sagte: Nein!" und da si sich eben mit der Köchin gezankt hatte, setzte sie sogar hinzu: das ist dummes Z:ug." Nur noch einmal, als er sah, wie Willi's Papa seinen kleinen Sohn an) dem Knie reiten ließ, hatte er zu Ma mi gesagt: Ach, ich möchte auch einen Papa." Sie aber beharrte: Du brauchst keinen!" Der junge Mann mit den langen Haaren war nicht wiedergekommen. ?löe? ttx Herr Graf kam immc wieder,obgleich er oft warten oder ganz und gar fortgehen mußte, wenn Mama keine Lust hatte, ihn zu empfangen. Da er eines Tages eben wieder wartete, sagte Fredi: Ach. hebe mich doch ' r . ' einmal mnaus zum ronteucyter, Un kel!" Der Onkel" aber sagte ärgerlich: Xiaty mich in Nuh!" Da will ich Dich auch nicht zum Papa." rief Fredi. Der Herr Graf machte ein recht bestürztes Gesicht. An den Herrn Lieutenant, der sich auch öfter bei Mama einstellte rich. tete Fredi dieselbe Bitte: Ach. heb' mich doch einmal hinauf zum Kronleuchter!" Der Herr Lieutenant 4ht es wohl aber aanz flücht! und gleichgiltig. so daß Fredi gar nicht an den Krystallen klimpern konnte. So war's nicht? recht." Ersetzte der kleine Knabe, aus solchem Papa mache lch mir auch nichts! Na rni", meinte der Lieutenant etwas be iiel'n.
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Inzwischen war schönes Frühlingswett?r gekommen und Frau Alborg, Fredi's Mama, fuhr mit ihrem Söhn, chen in einer Droschke hinaus nach dem grünenden Wald. Es war ein: köstliche Fahrt und Fredi vergaß seinen großen Kumme?, daß er noch im mer keinen Papa hatte. Sie hielten draußen in einem Wirthsyause mit großem Biergarken, wo schon mehrer: Familien mit Kindern sich eingestellt hatten. Obgleich Fredi allerlei hübsche und theure Spielsachen mitgenom men hatte, interessirte ihn doch zumeist eine sehr primitive Schaukel, die aus einem kleinen Brettchen an zwei Strikken bestand, welche zwischen zwei Psosicn befestigt waren. Zwei kleine Knaben wurden hier von ihrem Vater geschaukelt. Fredi lief zu seiner Mama und bar, sich auch schaukeln zu dürfen. Das geht nicht, meir? H:rzchen," sagte dies:, Du könnt:st fallen. Di: Knaben sind größer als Du und dann ist ihr Papa dabei." Siehst Du, Mama und ich ich hab: keinen Papa zum Schaukeln." Und Fredi begann herzbrechend zu w:inen. Da trat der junz Mann mit den langen Haaren an den Tisch. Er war eben angekommen. Frau Alborg verfärbte sich. Ei. Herr J.ennann endlich sieht man Sie!" Sie wissen, gnädige Frau, weshalb ich fern bliebe." cntgegnete er ernst. Was macht Ihre Oper?" frug Fredi'ö Mama nach einer kleinen Pause. Sie schreitet vorwärts und meine Hofsnungen wachsen! Aber warun: weinst Du so. Fredichen?" Ich hab: keinen Papa!" plärrt: Fredi. Mama wurde dunkelroth, während der Kleine fortfuhr: Ich möchte so 7,ern: schaukeln und dazu braucht man einen Papa. Die Jungen dort haben einen!" Wenn Mama erlaubt, so werde ich Dich schaukeln!" Das Kind ist noch zu klein und zu ungeschickt, Herr Jmmermann, das Schaukelbrett hat keine Lehne." wehrt: Frau Alborg ab. Fredi wird heran terstürzen." Ich steige mit ihm hinauf, und halte ihn," sagte der jung: Musiker und' schon hatte er Fredi auf dem Arme. Er setzte das Kind auf das Vrettchen und stellte sich hinter dasselbe, so daß Fredi sich an ihn lehnte, während er die Schaukel in Bewegung setzte. Di: schöne Frau sah lächelnd zu. Fredi. jauchzte vor Vergnügen, begann aber Kapriolen vor Vergnügen zu machen und kam aus dem Gleichgewicht. Der junge Mann ließ auf der einen Seite den Strick los und faßte mit der frei gewordenen Hand nach dem Kinde, um es vor dem Fallen zu bewahren. Die Schaukel gerieth dadurch in ein? feitli)e, unregelmäßige Bewegung Jmmermann stieß einen Schrei aus er selbst v:rlo: den Halt und der eine Arm, an dem er hing, verrenkte
und verdrehte sich furchtbar. Aber mit übermenschlicher Kraft hielt er daö Kind mit dem anderen Arm fest, bis d:: todtbleich: Mutter dasselbe ersaßt hatte. Dann sank der Vice-Papa Fredl's ohnmächtig von der Schaukel herab. Er hatte sich den Arm verrenkt und infolge des heftigen Schmerzes das Bewußtsein verloren. Alles eilte herbei, um dem Verun glückten zu helfen. In der Droschke, welche auf Frau Alborg wartete.wurde er fortgebracht. Frau Alborg schien selbst einer Ohnmacht nahe. Sie raffte sich jedoch zusammen und ging mit ihrem Söhnchen zu Fuß bis zur nächsten Bahnstation. Fredl war sehr bestürzt. Nun hatt. der gute Herr Jmmermann mit ihm gespielt, als wäre er ein wirklicher Papa und mußte auch gleich von der Schaukel herunterfallen! In den nächsten Wochen frua Fredi auch immer: Ist Herr Jmmermann fcyon wieder gesund?" Nein, mein Kind, sein Arm ist noch immer schlimm!" Wird Herr Jmmermann, wenn er gesund sein wird, wieder zu uns kommen?" Ich glaube ja, mein Kind, wenigstens hat er es mir geschrieben." Und gedankenvoll blickte sie auf ein weißes Blatt, das sie stets bei sich trug. Herr Jmmermann schreibt aber komisch." bemerkte der Kleine. Er schreibt mit der linken Hand, weil die rechte krank ist; mit der linken Hand kann man nur komisch" schreiben." Es dauerte so lange, bis Herr Immermann wiederkam.daßFredi ihm beinahe vergaß. Der Herr Graf und der Lieutenant waren längst weggeblieben. Fredi hatte einmal den Wunsch ausge drückt, Willi's Vava ebenfalls als Papa zu bekommen aber man hatte iym vedeuttt, dan dies nickt anainae Jener Papa gehörte nun einmal dem Willi. Und so hatte Fredi vorläufig seine Bestrebungen, einen Vava zu sin den, aufgegeben. Die Krvstalle an dem Kronleuchter waren für ihn noch immer das gelobte Land, in welches er i e v ? ' nur von ferne oliaen ourste. Endlich endlich, kam Herr Im mermann. - Er war blaß, ein wenig verlegen, als hätte er ein Unrecht begangen.' Frau Alborg trat ihm mit feuchten Au. gen entgegen. Si: haben die Sache viel zu ernst genommen, gnädige Frau," sagte er, mein Arm ist wieder ganz gut." Wirklich? Sie sehen aber so blaß aus!" , Das ist ein bloßer Zufall," und jrnn zu beweisen, wie völlig gesund
sein Arm sei, hob er Fredi in di? Höhe. Q bitte an den Kronleuchter," rief das Kind, so daß ich an den Gläsern spielen kann!" Und der jung? Musiker hielt das jubelnde Kind an den Kronleuchter so lange Mama es vur zugab. Fredi's heißester Wunsch war er-
füllt. Mit strahlender Miene faßte e? Herrn Jmmermann an der Hand, führte ihn zur Mama und bat: O bitte bitte Mama, den möchte ich zum Papa!" In der folgenden Saison trat die beliebte Primadonna als Frau Alborg. Jmmermann aus und die Oper ihrK Gatten wurde für die zweite Hälfte der Saison zur Aufführung vorbereitet. Fredi hatte nun einen Papa, der ihn an den Kronleuchter hob, auf den Knieen schaukelte und der auch sonst sehr hübsch mit ihm spielte. red: war sehr zufrieden mit sei nem Papa und es war alle Aussicht vorhanden, daß dies schöne Verhältniß ein dauerndes und gegenseitiges werden wurde za, daß endlich auch der neueste Herzenswunsch Fredi's, ne. den diesem großen noch einen kleinen Spielgenossen im Hause zu haben, in nicht allzu ferner Zeit in Erfüllung geyen wurde.... 2aö CrrZtlzen. Ueber die Entstehuna des Erröthcns giebt Professor I. Henke folgeüde Erklärung: Die Jtensität der Farbe einer jeden Stelle der KörperOberfläche ist bedingt durch zwei Faktoren. durch di: Meng: des auf einen gewissen Raum ausgebreiteten Färbjtosss, h. des Blutes, und durch die Mächtigkeit der Decke, insonderheit der Epidermis. Wegen der von der autzern gegen die innere Oberflache abnehmenden Mächtigkeit der Epidermis erscheint der Lippenrand roth und noch röther die innere Oberfläche der Lippen und der ganzen Mundhöhle. Aus Schwankungen der Gesammtmenge des Blutes erklärt sich der Gegensatz der blühenden Gesichtsfärbe gegen die Blässe bleichsüchtiger und durch Krankheit erschöpfter Personen. Wenn nun in dem Moment, da ein Mensch sich schämt oder lügt, weder die Oberhaut sich lokal verdünnen, noch die Blutmasse sich allgemein vermehren kann, so bleibt nur die Annähme einer örtlichen Anhäufung des Blutes übrig. In welchen Theilen des Gefäßsystems findet diese Anhäufung statt? Das Herz treibt durch sein Zusammenziehen das Blut rn die Pulsadern (Arterien), zunächst in einen Stamm, der Aeste abgiebt, die sich wieder verästeln, den ganzen Körper durchziehen und mit der Verastelung an Weite abnehmen, bis sie sich endlich in ein Netz feinster nur mikroskopisch unterscheidbarer Röhrchen auflösen, das man als Kapillarnetz oder Kapillarsystem bezeichnet. Aus dem Kapillarnetz gehen Aestchen hervor, die sich successiv zu immer weiteren Gefäßen, den Blutadern (Venen) vereinigen und zuletzt in zwei starken Stämmen das Blut des ganzen Korpers zum Herzen zurückführen. Die Wände der stärkern Arterien sind zu dick, um das Blut durchschimmern zu lassen: durch die Wände der dicht unter der Haut gelegenen stärkeren. Venen schimmert es durch, aber, wie man an den oberflächlichen Venen der Hand, des Arm und vieler anderer Körperstellen sehen kann, mit veränderter Farbe, grünlich oder blaulich. Nur die Füllung der Kapillargefäße und der zunächst an dieselben grenzenden feinsten Arterien- und Venenzweige zeigt das Blut in seiner natürlichen. wenn auch abgeblaßten Farbe. Doch nähert sich auch diese gleichmäßige Färbung, die die einzelnen Strömchen nicht unterscheiden läßt, dem Bläulichen, wen die Steigerung der Blutmenge mehr nach der nervösen Seite hin stattfindet, durch Hemmung des Rückflusses bei Erstickungsnoth und ähnlichen Zuständen. Demnach rührt das Erröthen von einer plötzlichen Erweiterung der kleinsten arteriellen und der Kapillargefäße der Haut her. LicbeS'Anatomie. In jeglichem Menschenherzen Gibt es der Kammern zwei Das wußte ich längst doch nimmer, Weshalb es also sei. Jetzt hab' ich's endlich erfahren: Das rechte Herzkämmerlein Gehöret der Herrin des Hauses Ausschließlich und ganz allein Das linke hingegen das bleibet Für Gäste galant reservirt Da ist ein blauäugiges Mägdlein Ganz heimlich jetzt einauartirt. Aus der Schule. Lehrer: Sage- mir mal, Schulze, in welche Sorten unser Geld eingetheilt wird! Schüler: Das weiß ich nicht! Lehrer: Na, wie wird denn das Geld getheilt, welches Dein Vater Sonnabends nach Hause bringt? Schüler: Das wird überhaupt nicht getheilt, das nimmt Mutter! - GuteFreundinnen. Frau A.: Nun meine Liebe, wie geht es Jhnen? Frau B.: O, ich danke, ganz gut, aber wie haben Sie mich nur unter dieser Menschenmenge herausgefuaden? Frau A.:' Durch Ihren Hut, Sie tragen ihn ja schon seit drei.Jah ren! Eingebildet. Dame: Denken Sie sich, Herr Lieutenant, ich habe heute die ganze Nacht im Traum ge' weint. Lieutenant: Sollten Fräulein vielleicht von mir geträumt ha ben?!
Alte Frauen."
Der Franzose Tissot hat einmal die Frage, warum es mehr alte Frauen als Männer gebe, i wenig galanter Weise mit der größeren Zungenfertigkeit des weiblichen Geschlechtes beantwortet und allen Ernstes behauptet, daß das viele Sprechen der Evastöchter als eine gesunde Leibesübung betrachtet werden müsse, welche die Cirkulation des Blutes befördere, ohne doch di: Organe allzusehr anzustrengen oder zu ermüden. So scheinbar einleuchtend diese Begründung ist, liegen doch die Ursachen für die größere Widerstandsfähigkeit des weiblichen Geschlechts gegen das frühzeitige Sterben weit näher und greifbarer. Ganz abgesehen von den männermordenden" Kriegen ?st das Leben der Frauen viel weniger von all' den Sorgen und Leidenschaften, den Arbeiten und Aufregungen jeder Art, welche die Lebensdauer des männlichen Geschlechtes abkürzen, bewegt. Wie vielen Gefahren für Leib und Leben in den verschiedenen Verussständen, wie vielen Anlässen zur Erwerbung von Krankheiten, zu Unfällen, Selbstmorden u. s. w. ist der Mann unterworfen, welche das Weib nicht kennt. Auch der im Allgemeinen ruhiger: cmüthszustand der Frau, ihre größere Enthaltsamkeit von materiellen Genüssen, welche dem Leben des Mannes so oft schädlich werden, ihr y.iitl, gleichmäßiges Verweilen in der Familie machen sie offenbar zur Erreichung eines höheren LebenZaliers kiz'jz d:5ponirt als Männer. Wie alt Frauen werden können, darüber gibt uns 'Professor Dr. Ludwig Büchner in seinem Werk: Die Dauer und Erhaltung des LeöenS" einige haLinteressante Aufschlug Als di: berühmteste weiblich: Makrobiotin aus älterer Zeit bezeichnet oarin Professor Büchner jene oft genannte irische Gräfin Desmond, welche im 145. Lebensjahre unter der Negierung Jakob des Ersten angeblich an den Folgen einer erlittenen Verletzung starb. Noch in ihrem 100. Lebensjahre soll sich diese alte Frau" am Tanze betheiligt und im Alter von 140 Jahren eine Neise von Bristol nach London nicht gescheut haben, als eine Geldangelegenheit dies nöthig machte. Auch soll sie zweioder dreimal neue Zähne bekommen haben. Noch weit älter als diese irische Gräfin wurde die im Juni 1333 in St. Eolombe in Frankreich in einem Alter von 15'8 Jahren gestorbenen Marie Prion. Während der letzten zehn Jahre ihres Lebens nährte sie sich ausschließlich von Käse und Ziegenmilch. Sie bewahrte bis zum letzten Augenblicke ihre geistigen Fähigkeiten. obgleich ihr Körper so zusammengeschrumpft war, daß sie nur noch 42 Pfund wog. Die Haut lag wie Pergament auf den Knochen." Dieses soll nach Professor Büchner der äußerste, seit Jahrhunderten in Frankreich beobachtete Fall von Langlebigkeit sein. Eine Frau März Prescott aus der englischen Grafschaft Sussex, die nur 103 Jahre alt wurde, ist besonders dadurch merkwürdig, daß sie nicht weniger als siebenunddreißig Kindern das Leben gegeben hatte. Einen auffälligen Gegensatz hierzu bildet die französische , Putzmacherin Marie Mallet, welche als alte Jungfer in einem Alter von 115 Jahren starb. Sie übte ihren Beruf bis zu ihrem 110. Lebensjahre und wurde von 45 Greisinnen, welche bei ihr als junge Mädchen in der Lehre gewesen waren, zu Grabe geleitet. Um einigc Jahre älter wurde die in einem Alter von 119 Jahren in Prag verstorbene Frau Therese Fiedler von Hülsenstein, über deren 'Lebensgang Professor Büchner Folgendes mittheilt. Sie war 1757 zu Hamburg geboren und verbrachte ihre Jugendjähre bei der Gräfin Palffy, einer Hofdame der Kaiserin Maria Theresia. Später heirathete sie einen französischen Major und nach dessen Tode einen österreichischen Postbeamten, den sie ebenfalls bald durch Krankheit verlor. Seit 1830 war ihr der Tabakverschleiß in der Bude Beim Montag" auf der Prager Kleinseite im Gnadenwege verliehen. Sie er freute sich bis an ihr Lebensende einer ziemlichen Rüstigkeit und starb, ohne eigentlich krank gewesen zu fein. Ihre Stimme war wohlklingend und ihre Gesichtszüge sollen noch deutlich die Spuren ehemaliger Schönheit gezeigt haben." Bei diesem Anlaß erwähnt Professor Büchner, daß auch weibliche Schönheit in einzelnen Fällen sehr langlebig sein soll. Als das eklatanteste Beispiel dieser Art führt Professor Büchner jene berühmte Paula de Vignieer aus Toulouse, eine Zeitgenossin' Petrarcas an, welche eine der schönsten Frauen gewesen sein soll, die jemals eristirt haben. Wenn sie sich auf der Straße zeigte, war sie stets von einem Schwärm Neugieriger umringt, was so große Störung veranlaßte, daß ihr das Toulouse? Parlament auferlegte, sie dürfe sich nur mehr verschleiert auf die Straße begeben. Aber diese Bestimmung erregte das Mißfallen der Bevölkerung rn so hohem Grade, daß ihr aufgetragen werden mußte, sich zweimal in der Woche unverschleiert am Fenster zu zeigen. Auch soll sie ihre Schönheit und grazienhafte Gestalt bis in ihr achtzigstes Lebensjahr behalten haben." Noch weit merkwürdiger als die lange ErHaltung weiblicher Schönheit erscheint der wunderbare Vorgang der Regeneration oder Verjüngung, welcher bei nicht wenigen alten Frauen unzweifelhaft beobachtet worden ist, indem bei ihnen zu einer Zeit, wo andere Mensehen zu leben aufhören, neue Zähne und neue Haare hervorkommen, die Runzeln aus dem Gesichte verschwinden, Gesicht und Gehör wieder scharfer
werden u. s. w. Professor Büchner zitirt die Beispiele einer Marque von Mirabeau, welche im 86. Lebensjahre starb, nachdem die jugendliche Fülle
und Frische wiedergekehrt waren ; ferner einer Nonne, Namens Marga4 stA A V A f rit Vfr CTZ ( ) A . I ituc .ociuui, vci ivtiu;;. im w. bensjahre die Runzeln verschwanden, die fehlende Sehkraft wiederkehrte, y c. . ir . I neue Zaune yeroororacyen. uno weicye zehn Jahre später, wie ein junges Mädchen aussehend, starb. Die Pariser Zeitung La Justice" berichtete am 14. März 1880 Folgendes : Soeben starb in Tilf am Schlagfluß eine Frau von 103 Jahren, elf Monaten und zwölf Tagen Namens Margareihe Laulhe. Sie hat bis zum letzYt Ositrtnftstr? tfr hrtssn AtsttAPtt I uuänivivu ii.fK vvwm I Fähigkeiten behalten und Niemiind, konnte ihr ihr hohes Alter ansehen, Das Gesicht hatte keine Runzeln und sie las ohne Brille. Vor sechs Jahren bekam sie einen neuen, prachtvollen Backenzahn." Ein weiteres Beispiel weiblicher Langlebigkeit liefert di: Soldat:Wittwe Irene Rudakoff. welche Zeitungsnachrichten zufolge in Odessa in einem Alte: von 143 Jahren gestorben sein soll. Sicherer beglaubigt, als dieses Alter, ist das der Wienerin Frau Anna Suda, welche im Oktober
18 8 m Wien m einem Älter von 111 im Traume verschiedene ungewöhnliche Jahren, sechs Monaten und fünf Ta- Dinge gewöhnlich erscheinen, so eringen starb. Als die Kaiserin der Ma- nere ich mich doch, 'dan ick derartig er-
trone, die in den Jahren 1873 und 1874 zur Fußwaschung zugelassen wurde, nach beendigter Feierlichkeit das weiße Lcderbeutelchen mit den dreißig Silberstücken um den Hals hängte, rief die Greisin mit lauter r li . vjc . " k : . tv.. Vorname . uuiuc, giiuuiijc xyiau Kaiserin !" Im Jahre 1873 besuchte die alte Frau" die Weltausstellung im Vrater und wurde nicht müde, die ausaestellten Geacnstände zu besichtigen. Sie befand sich bis zu ihrem
Todestage körperlich ganz wohl. Im- veranserllchkeit des 'Hauses, des Leimerbin war diese ebrwürdiae Matrone chenwagens, und vor allem der Klei-
eine Jungfrau im Vergleich mit der alten Frau Eulalia Perrez von Los Angelos in Kalifornien, welche ein Alter von über 140 fahren erreichte und noch in ihrem 138. Lebensiahre die feinste Stickerei auszuführen vervi , n i -C4 mocyie. eiannl in oer au oer
ältesten Frau von Wien", der am 20. tteyenden Äugen, dre ein wenig AehnFebruar 1889 in einem Alter von 115 lichkeit mit Fischauaen hatten.
Jahren in Wien verstorbenen Magdalena Ponza, über welche die Wiener Zeitungen der letzten Jahre regelmäßige Berichte brachten. Fünf Jahre vor dem Tode Mana Theresias gevoren. bat diese alte 5rau" eine Reibe großer politischer Ereignisse an sich vorübergehen gesehen und ist Zeugin von nicht weniger als sechs Lsterreichifchen Herrschern gewesen. Im zahre 1886 berichteten die Zeitungen, daß die 111jährige Greisin in einer merbwürdig guten Weise erhalten sei, daß sie noch aufrecht stehen und gehen kännk. dafc sie auck, nock leidlicb zu sehen und zu hören im Stande sei. ' u ' . . n den wie versteinert ausjeyenven Zügen und in den tiefgegrabenen Runzeln erkennt man," wie ein BeruhterHnihr htmerli . rnrf nsin? Sckauer die Spuren des Jahrhunderts." ' . . . Diese paar Beispiele alter Frauen" illustriren recht deutlich die durch eine überaus großeMenae statistischer Nachweise festgestellte Thatsache, daß das weiö7-- Geschlecht im Allgemeinen viel '.kx wird, als das männliche. k:f.s -U nnrf hirn ysl,3sükrunz?n Professor Büchners namentlich für die Altersklassen von achtzig bis zu huncyc" w iw,a VmiW. wäk,ucii ,ui;.i.ii uuu vtwur ' nd w rmch höhnen Altersstufen die Zahl der .alten Männer" die enige i2 (..Hrifit In den Tabellen der Vttszählungs. ZmmMnen haben die awn Framn ein oeoeulenoes usueiguuiiyi unu 4u MUtrRihrf mm 9 bis Mf3 .um o;:3:ltL ? k?,?,,. ner, tvuuitiiu mm tu- o" J . , VC.W.S rt(ftr& gMchteintri,, und von da an erst die Uewzahl der alten Frauen beginnt. v,ii?n5,anre ein annuucuiuc w' Ein Traum. Au dem Polnischen des Sienlikwirz. u.r.rtt v. T tnsv
diel von wunderbaren Wwvon Äbnunaen. von Erscheinungen J.. 5"
11 viitn ViC CU UJU i wuim v.M. f. y l -er rr XZ We 6e" zahlt, die itfct immer nteht bt 8 dnkm,. Berufener und Unberufener r,e,cua,i,gen. Auch d" Hausarzt r von zuge. gen, der osfmell d Rolle emes Slep!"s ,; S8 1 nauung nun iuuuuic ciut Damen an ihn mit der Frage: ob ihm auch schon im Leben etwas vorgelommen fei, das er sich nicht erklären könnte? .Ich hatte in meinen jüngeren Iah lIUlll 11 ilUUkk jtvjvv.. v erwiderte der Doctor. .einen l, oder v ,?n. so fi tWnmfut ich eben gehört habe; auf allgemeines Verlangen wäre ich bereit, sie zu erm janipn. Das allgemeine Verlangen wurde rnfnrt kundfieaeben. und der Arzt be-. aann nun ffolaendes zu erzählen:
Es sind jetzt zwölf Jahre her. wie schmerzlichen Verlust verruckt wer. ich in Biarritz weilte, um Seebäder zu den. Diese Vermuthung ist eingetrofnebmen. Zugleich war ich in eine sen."
Engländerin verliebt, die ein gesticktes rs' r r r ri.'! f ? ,, ftijcniajuppcuiuiuiu u3 ouivcuii juij hatte. Die Miß war äußerst originell. voll phantastischer Einfälle. Einmal hielt sie mich und ihre anderen Verehrer bis drei Uhr Nachts in einem Boote fest. Wir hatten die Sterne betrachtet und uns über, die wahrscheinliche Wanderung der Seelen von einem Planeten zum anderen
unterhalten. Furchtbar erschöpft war ich nach 5ause gekommen und bei Lesen eines Briefes, den ich auf mtU nem Sckreibtiscb aewnden. im Lebn-
stuhl eingeschlafen. Kaum war ich eingeschlummert, schien es mir. daß ich ? . f- t in lrgeno einer großen :aol aus nem mir unbekannten 5ause binaus. trete und einen Leichenwagen vor dem - . . Thore sehe. Ich will zur näheren Er. läuteruna. für die Unaereisten. binzufügen, daß man im Aulande die Leute nicht auf so einer Art Pyramide oder Traueraerüst. wie bei uns. binausfährt. Die dortigen Leichenwagen haben die Gestalt einer länglichen, an den Seiten veralasten Karosse, binten mit einer kleinen Thür versehen, durch ' K? V C. t: . vifc Vti. UIL 111 JIUCIC llllClUgC schoben wird. Solch' einen Leickenwagen eben erblickte ich im Traume. Doch damit ist nicht Alles gesagt. An dem Leichenwagen stand ein junger, etwa fünfzehnjähriger Bursche, in einem schwarzen, kurzen Rock mit schmalem Besatz und einer Reihe von kleinen Mctallknöpfen länas der Verbrämung. Bei meinem Anblick öffnete er die kleine Thür des Leichenwagens, und sich verneigend, lud er mich mit einer 'höflichen Handbewegung ein. in das Innere hineinzukriechen oder aber mich hineinzuschieben. Obwohl uns schrak und so heftig zurückwich, daß mein Kopf an die Stuhllehne stieß, Natürlich wachte ich auf. Nach zwei Tagen war der Traum, in Gesellschaft unserer Engländerin, vergessen, doch in der dritten Nacht .ts.-tTi. r. je. , . r, iwiuucivuiic et mit criauiuicnei Gleichförmigkeit. Dann kehrte er in unregelmäßigen Zwischenräumen wieder alle drei oder vier Taae. Scblienlich wurde mir dies mx Qual. Das Wurtderbare daran war eben jene Undung und des Gesichtes des Knaben, der mich immer mit gleicher Höflichkeit zu sich lu'o. Ganz genau war mir sein kurzer Rock erinnerlich.- der Vesak. die kleinen Metallknöpfe, ferner sein Helles Haar ..V. VI. , c uuu uic giuucn, wzu von einanoer ao- ' Ueberhaupt müssen Sie zugeben, meine Herrschaften, daß bei einem so hartnäckigen Wiederholen des Trnumes ich wohl Grund hatte, beunruhigt zu lein. Nach einigen Wochen reifte ich nach Paris und stieg in demselben Hotel ab, wie meine Engländerin. Wir waren in ziemlich zahlreicher Gesellschaft von Bekannten am Abend angekommen, ungefähr zur Stunde des Hauptmahls. Ich kleidete mich schnell um und ging dann zum Fahrstuhl, um in .den Spelsesaal hinabzufahren, Im Eorridor bemerkte ich mein: Bekannten, die gleichfalls zum Fahrstuhl i :ri. ;jc , c n o-w" "neu, iu mm aucr zucrn an oiz heran und drückte den elektrischen Knopf. Nach emer Welle horte ich das dumpfe Gerassel des Fahrstuhls. dann wurde die Thür zurückgeschoben i A n 1. ... .2 1 &f 3 T TSn rT ? ob lch den Tod geschaut hatte Inder offenen Thür war ein fünfzebnjähriger Bursche sichtbar, mit Hellem Haar und Frjchaugen, m einem schwarzen, kurzen Rock, mit Verbrämungen und metallenen Knöpfen, ganz so, wie tch chn )m Traum gesehen .hatte Au m stuhl in bei ottenen Tour stehend, lud 'l t,-:rr: j,. r,,K(,. .mi. 5 gung tm, hmemzukmmen. Ich nink gestehen, dak ich, zum er n, TiZ -. - - njc verstandlich taumelte ich wie gerstesab' Wd Zurück und. rannte im Fluge die Treppen hinab in den Saal. . , , - . . wt wng zu nrn W. " '.mÄch. paat Secunden ?der ein paar üinnn ten vergangen sind, plötzlich hörte ich ein furchtbares Geschrei, dann ein Krachen, und ich wurde von einer Schwäche befallen. . , v,, per. mc in vzi viue mit utm kn' verhüll, wurden. . 6 umgekommen. de es später erfahren. ... . M . ,,z ntl nenntn;e mit Recht ei. s(tI)tjft denn, wenn dies einem MrtW würde ich's s,w nimmer glauben. Der verloren Sohn. Denken Sie sich det Malhör. mein lleener Willem hat sich verwosen: I . , ' . , r r- . ,N, is da was daoe,? Kennt n doch Richtige Prognose. Gi 84jähriger Wittwer hatte ein neun,.u:;'i;.;.3 fiTOCSn fvtrnfrx'ti u uuiiuis uiuwcuvii mw.....Eine Zeiwng bemerkte dazu: AIs vor einem Jahre seine Frau starb, glaubten die Verwandten, er werde über den Mehr als gewünscht. I . i cm n fT . . C. . , Frau cyrooer: lliri mvi i t0 lieben, wenn ick alt sein werde?' cttx Sckröder: Mehr, Lieschen. Du st dann nicht mehr so einfältig tnt Nach der Bade reise. Elfe: mt.' verlobt? Gretbe: fTa inahe! Elfe: Woran hat's dn ge jlt? .Grethe: Am Bräutigam:
