Indiana Tribüne, Volume 17, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1893 — Page 11
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"VjTtfi 4. er guttu alten zi. vo 0. H .' ' Hdum. H5ir saß: im Varroom deö Hossman Hauses und ivgren vergnügt und autn Dinge. Dieser Barroom ist wohl d eleganteste, mit wahrhaft Verschwender!scher Pracht und dabei zugleich mit echt künstlerischem Geschmack eingerichtete. Trinkstube der ganzen Welt; sie bildet eine der Sehenswürdigkeiten New fjoili, und der einzige große Fehler derselben besteht darin, daß ma.i sehr viel Geld in seinen Beutcl thun muß, wenn man sich dort häuslich niederlassen will. An eineni Tische in unserer unmittel' baren Nähe saßm vier lustige 5lumpa-?e. die ganz unwillkürlich schon nach wenige Minuten unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkten; eö waren Prachtexemplare der Species grauer, alter Sünder", Charakterköpfe mit grauen Haaren, bis an die ?!ackcn reichenden Stirnen, lebhaft roth Gesichtsfarbe und sehr s'eischig abgerun detcn ökasen mit jenem eigenthüinlichen, kupferfarbigen und mit zierlichen, blauen Fädchen durchzogenen Kolorit, zu dcssen Herstellung man nur Burgunder und Champagner verwanden kann. Allem Anscheine nach hatten wir es hier mit einem bereits bis zur vierten Nachmittags stunde verlängerten Frühschoppen zu thun, desien Ende vorläufig gar nicht abzusehen war. Das herzliche und ungezwungene Lachen, das in rascher Folge von dem Tische zu unö herüberklang, veranlaßte uns unwillkürlich, mal etwas genauer zu zuhören Da fanden wir denn auch bald heraus, daß sie daS allerdings unerschöpfliche Thema von der guten alten Zeit" in Bearbeitung genommen hatten. Es wa ren eben vier alte New Aorker, die auch ihre tuzendlosen Jugendjahre hier durch tollt hatten und die jetzt die Erinnerungen an die schönen Zeiten vor dreißig und vierzig Jahren, als New Aork noch keine hastende, ruhelose Weltstadt, sondern im Bergleich zu heute ein ruhiges gemüth liches Städtchen war, aus den perlenden Champagnerkelchen aufsteigen ließen ; man sprach von dem urwüchsigen, mit unter etwas derben Humor der damaligen New Jorker und vor allen Dingen von den sogenannten Practical Jokers den praktischen Schelmenstreichen, die man sich gegenseitig anthat, und für welche die jetzige entartete Generation ganz daS Ver ftändniß verloren habe. Ich will eS ver suchen, einen der originellen Scherze, die einer der vier lustigen Brüder zum besten gab, nachzuerzählen und mich bemühen, so gut eö angeht, den richtigen Localton zu treffen. Der größte praktische Joker-, also bub der Betreffende an, war doch Ealeb Wecks, der vor dreißig oder vierzig Iah ren die berühmte Taverne an der Ja maica Landstraße (Jamaika ist ein sehr alteS Landstädtchen in der Nähe von New Nork) hielt. Das war ein Sunder und Pharisäer von der allerschlimmsten Sorte, er verkaufte" seine besten Freunde und schonte das Kind im Mutterleibe nichts dabei war er so schlau und rafflnirt, dan es Niemandem gelang, ihn mal selbst ,.hineinfallen" zu lassen. Nur einmal in seinem Leben wur er ganz gründlich ab geführt. Wenn Cacb in die Stadt kam, gab's gewöhnlich ein vergnügte Zeit, und die letzte Station bildete dann regel mäßig Frank Monteverdes Trinkstube an der Blseystraße, die damals veruymieite Kneipe der ganzen tadt. EineS Abends saß:n wir dort auch ganz vergnügt zusammen, Ealeb war besonders aufgelegt, und als gegen Mitternacht, noch ein Freund, der schon etwas ange, säuselt war, hinzukam, dauerte es gar nicht lange, da yatte Uaiev venittven rrcy tig eingefangen, und er mußte einen bal ben Korb Champagner abfahren lassen. Natürlich brauchte er auch für den noth! . . . , . , .f.... .ii i. gen vol! nia;t zu Morgen, aoer ais wir endlich aufbrachen, da nahm der hinein, gefallene Abschied mhr Worten ; All . t v a 1 cti cc :x ngor, uaico, c;e?mai yavi miu hineingelegt, alter Knabe, aber ich werde schon mit Euch quitt werden, darauf könnt Ihr (luch hangen laistn. Ealeb brachte die Nacht im nahen Aster-Hause zu, am nächsten Tage wurde " r . r . . l .'"Pi die üelperei longqciji, uno eqi am zroci ten Nachmittage fubr er auf seinem klei nen ,.Eiiisih:r" seinez ' heWAthlichen . tT. - i ' 1 Zlllie zu. ViT wai rKiiJciiniyn unv wohnte in einer reizenden Eottage, etwa hundert Schritt von der Taverne entfernt; seine Frau war nicht schön, aber alter wie er und eines von jenen weiblichen Wesen, die man sich nur mit den Emblemen ihrer eigentlichen Sphärs, mt Besen. Staub tuch und Scheuerbürste denken kann. Man sah sie niemals anders, als in der einen Hand einen Besen, in her andren . , f . I ' . IT tK . em Vtauv!ucy, eme groe cyurze vor und den jfcpf mit einem Taschentuch turbanartig umwickelt. Caleh herrscht unumschränkt in der Taverne, seine bessere und solidere Hälfte aber in her Coj tage und über ihn, wenn er zu Haus spar. In den ersten Stunden jeneö zweiten Nachmittags kam nun der Freund, - Un QaUb kurz vorher in Frank Monteverdes Trinkstube den Streich gespielt, bei der Taverne vorgefahren, ließ sem Wägel. chen unter den 'Schuppen mvren unv setzte sich auf die Veranda ; nach wenigen Minuten aber stand er aus und amg langsam auf die in der Nähe liegende W . 1 mm ri . r k . e. .. Notlage zu, onneie ras izzarrenlyurcyen, ? "t -w. 1 r . .... l."A:-' ging vurq oie iconeemeißen, yancn ies " v r.' - l. , . . . t..- Äfdas Aelcken : im nächsten Augenblick on. nete sich auch die Thür, und aus der 1 JL ... Ar r nrr Schwelle schien Atrs. iiauo mtxa, ei nfn Besen in der einen, ein Staubtuch in. der andern Hand, eine Schürze vor und ein Ta chemuch uni Zen Wl - Ist Mr. Weeks zu Hause ? frug der, Fremye, Nein, das ist er nicht," lautete di? Antwort, .ist seit zwei Nächten nicht nach Hüuse gekommen. - Thut mir leid, bin. gekommen, um eine kleine Rechnung eiiizukassiren. Nun, da müssen sie iyn versönlich leven, erwiderte sie recht icv.iipplsc?, .was ist das für eine Necbnuna V4 Rechnung über einige Schmucksachen goldene Uhr und Kette Diamant rmg " . -aU Goldene Ubr und-
wege, Uieg oie merr roic louoercn o stufen hinguf, erariss den fiic Gok alän,enden Tbürklopfe? und gab energisch
'Könnte ich' vielleicht Mrs. Wee.S se en ?" frug jetzt der Fremde und unter
räch damit in der unschuldigsten Weise den losbrechenden Redestrom. Mrs. Weeks sehend wiederholte diese in sichtlicher Aufregung, natürlich kön nen Sie Mrs. Weeks sehen, wenn Sie nicht blind sind. Ich bin Mrs. Weekö." i Ach,entichuldigen Sie mich, Madame, ' da liegt ein Irrthum vor, ich meine die iung MrS. Weeks Mr. Ealeb Wecks hrnti tuu ..cö bin die einuae Mrs. Weeks. die existirt. Ich bin Ealeb Weeks Frau und bin außerdem noch nicht so altvie Me thusalem." Natürlich - natürlich ich bezweifle das durchaus nicht, Madame, aber den noch liegt hier ein Irrthum vor ich weiß ganz gewiß, daß die Dame, die Mr. ! " STt . . nr . t t lawiö mir ais eine iLaitln vor teule uno der er die Schmucksachen kaufte, sicherlich Sie nicht waren." Besen und Staubtuch sielen m diesem Augenblick zu Boden, und die beiden Hände m die Husten stemmend, brach sie los: Was, nicht .ich? kme andere Frau i und der hat er eine goldene UhrKette und einen Diamantring gekauft V jawohl, Madame hier haben Sie oie Necynuna macyr zwelyunvertsuns undzwanzig Dollars." Was sagen Sie? Zweihundertfünf undzwanzia D?llar ? Und ich, sein gesetz liches Weib, seine Sklavin, seine Diene rin, habe ihn schon seit zwei Jahren ver geblich um ein neues schwarzseidenei Kleid gebeten ! Wann hat er die Sachen gekauft?" ' vorgestern, Madame. So -vorgestern, und seit der Zeit ist der Schuft nicht zu Haus gewesen. Wie sah denn diese diese junge MrS. Weeks aus? Well, ich sollte denken, sie war nicht über zwanzig alt, sehr hübsch, schlank, lichtblondes Haar, dunkelblaue Augen, kleiner Mund und sehr weiße Zähne; dann war sie sehr elegant gekleidet ; er wollte ihr noch einen zweiten öling kau fen, aber sie wollte denselben nicht neh men, Ire lag, ne mochte neuer einen Otterfell-Dkantel dafür haben." Einen Otterfell'Mantel! Na warte. Ich will ihn schon mürbe machen und sie dazu, wenn ich sie nur zwischen du Fin ger bekomme ! O, dieser Schurke, sein ar mes treues Weib läßt er hier zurück, das putzt und scheuert und arbeitet vom frü hen Morgen bis in die späte Nacht, um ein paar PennieS zu sparen, und er geht davon und giebt zweibundertfünfundzwan zia, Dollars für Schmucksachen unh bei Himmel weiß wieviel für einen Otterfell Mantel !" und das arme Weib brach in Thränen aus und barg ihr Gesicht in der Schürze. Der Äcann bat um Entschuldigung. daß er unabsichtlich ihr. solchen Schmerz bereitet, er' sagte ihr, daß er hei M. Weeks wieder vorsprechen wolle, wenn Herselbe aus der Stadt zurückgekehrt sei. und ließ die arme Mrs. Weeks m einem schrecklichen Zustande zurück. Eine halb Stunde darauf sah er Ealeb langsam auf die Taberne wkabren: öallo, alter Knabe,- rief dieser, indem er aus seinem Wagen sprang, wann sind Sie gekom men ?" ... Ungefähr vor einer halben Stunde, bin auf dem Wege nach Jslip," erwidert ver gute Freund ganz unbefangen. So, so nun, kommt herab, wollen eins zusammen nehmen." Sie nahmen eins zusammen, und dann warf der gute . Freund so nebenbei di, Frage hin ; Habt in der Stadt wohl eim vergnügte Zeit gehabt, Ealeb ?" Vergnügte Zeit ist gar kein Name da für," erwiderte Ealeb. Es war gera dezu toll ; aber ich fühle mich furchtbar schläfrig, befürchte, die Alte ist giftig wit eine Hornifse ; ich gehe lieher nach Hause, bringe die Geschäfts ' wieder in Ordnung Na ie!d nicht mcyr böse wegen des Streu ches, den ich Euch vorgestern bei Franl gespielt? Nein? natürlich nicht; war ja nur ein Scherz, wißt Ihr, nicht wahr einen guten Scherz muß Jeder vertrager können 1 Also bis morgen Nachmittag ! Damit verließ Ealch dje Taverne un ging nach Haus.' ' Der gute Frehn stand auf her Verande unschaute ihm nach er sab. wie Ealel daS Gartenthürchen öffnete, den Kiespfai hinaufging, und wie eiz dann um die Cot. tage herumging, um durch -die hinten Thür einzutreten. Einiae Augenblick, blieb Alles rubia, dann aber klang durck .hie sautlose .Stille. he.s Sommernachmit. . zagö eme iqriue, zornige raunumime. und im nächsten Moment flog die vyrderi Thür aus und Ealeb, ha,rhäuptig, . des Rock rvissen u.n mit eiilim wilden Aus druck veS Entsekensxiuk den ,Äüaen. . n schien in derselben;' unmittelbar hinw rhm tauchte hie hrqve. VZrs Weeks auf ' mit funkelnden Augen, fliegenden Haaren und sausendem Besen, der noch ein halbei Duendmal den Unglücklichen traf, eher die Verandastufen hinunter,' durch da 'Gärtchen gelaufen war v.nd.dqs?arten thürchen hinter sich zugeworfen hatte r? . - r.- i . .. -i anz aioemio uno vounanoig vervmfs langte er aus der Veranda der Tavern, an und warf sich erschöpft in einen Arm seffel. . . ' Was ist denn lo, Ealeb V frug de liebenswürdige Freund theilnehmend waS ist denn passirt?". , Ealeb starrte ihn em paar Äuaenhllck an, ohne ein Wo'tt zu spttchsn z schließli kam er d'cch sg weit wieder zu Athem, da! e? losvrecden konnte ; . ; " ' ..Das baben Sie mir anaetban 1 Si elendiger Schuft, dafür blase ich hn'ei . das Gehirn aus ! Sie haben die Alte rein toll und wahnsinnig gemacht! $ will sich scheiden lassen, und da? ganze lgentsum ist aus ihren Flamen ver schrieben!". - - . Aber Ealeb, Ihr wißt doch, einen au ten Scherz muß x Jede? vertragen Wunen r Das ist kein Scherz das ist der reine Nord ! Sie müssen die Geschichte wieder in Drdrning bringen ! Kommen Sie jetzt gleich mit und erklären Sie der Alten die Geschichte; wenn Sie daS nicht fertig brinaen,- darf ich ihr nicht wieder unter die Augen kommen. Jcb werde das thun, aber unter zwei Bedingungen, sagte Ux Freund. Und die sind?" frug Ealeb. Sie müssen vor der Ges,llschaft erklä ren, daß Sie ebenkalls' bineingelezt-
worden sind, und dann einen ganzen Korv Champagner anfahren lassend" Das soll ein Wort sein !" antwortete Ealeb. Aber um des Himmels willen, lassen Sie die Jungens nicht wissen, wie Ihr mich gefangen habt; wenn das her auskommt, kann ich mich nicht mehr in der Stadt seben lassen." Natürlich, nicht ein Wort." ES war ein hartes Stück Arbeit, sie zu überzeugen und ein noch härteres, sie wieder vernünftig zu machen; schließlich wurde aber doch der Friede wieder hcrge stellt, und in der Woche darauf wurde der Champagner denn auch richtig bei Frank Monteverdes getrunken; auf irgend eine Weise wurde die Geschichte jedoch ruchbar, und noch nach Monaten brauchte sich irgend ein durstiger Freund bei Ealeb nur nach dem Befinden der jungen Mrs. Wecks zu erkundigen, um sofo.t von die sem aufgefordert zu werden, eins mit ihm zu trinken. Ja, das war in der guten alten Zeit ! Morgentoilette. .Halte aber auch hübsch still," sagt der Schwamm. .Dummes Zeug, du mußt still halten," sagt das Wasser, nachdem eS sich vergeblich lockend und schmeichelnd als das schöne, weiche, lauwarme Wasser angepriesen. Wenn wir nicht ordentlich reiben," sagt das Seifenlapp chen, kriegen wir keinen Grund." DaS eine Ohrchen ist schön aut," sagt schlau daS Handtuch, tarn bloß noch das an dere. Kamm und Bürste streichen die verwirrten Löckchen glatt, theilen den Scheitel und sagen : gleich sind wir fer rig." Erst das rechte Acrmelchen, dann das linke Aermelchen," sagt das reine Hemdchen. Ueber Nacht sind wir auch nicht magerer geworden," sagen die Strümpfchen zu den wurstrunden kleinen Wackelwaden. Die Schuhchen sagen: Schmuck' Pferdchen, blanke Huschen. Kopfüber, ohne die Frisur xvl verderben, das ist die Kunst,- sagt das Unterröckchen. Jetzt komme ich,", sagt das Kleidchen, wie der Vornehmste m der Gesellschaft, auf den alle Anderen gewartet haben. ES weiß recht gut. daß es das rothe Kleidchen mit den Glasknöpfchsn ist, zu dem daS ftmd das Zeug sich selbst ausgesucht nach der Probe, es weiß, daß eS des Kindes Lieblingskleidchen ist. Nun noch das Naschen bohnern," sagt das Taschentuch, und das klingt so launig, man denkt gar nicht an seine unangenehme Aufgabe. Fix und fertig," sagt der ganze Chor. ,Ach, da sitzt noch, ein Thränchen, ein dummes, kleines Thranchen, das sich nicht Abtrocknen lassen wollte, arf der Backe. Das küsse ich schnell weg saat die Mut ter, und dann gehen wir, Papa guten Msrgen sagen, einen freundlichen, rein zewaschenen, angezogenen guten Mor zen."
DaS cutfslic Bikrtrlnken. E. G. Leland,. der ' Verfasser der deutsch amerikanischen Bierballaden Hans Vrechmanns, hat sich in seiner Autobiographie auch über die Bierstudien geäußeri. die er in Heidelberg als Student wayreno der vierziger Zahre betrieb. Entgegen der landlausigen Ansicht von deren Gesundheitsschädlickkeit bebauvtet er. dak daS Biertrinken ihm, einem . angehenden Schwindsuchtscanoidaten. das Leben gerettet. Er schreibt darüber wie folgt: wUnd dabei muß ich ein für alle Mal elngestchen. daß. wenn ich kein Talent für Mathematik besaß, ich ein großes naturliches Talent für Rhem wein und Bier bei mir entdeckte, und dieses Talent stellte wakrbaftia nicht unter den. Scheffel. Das Ergebniß meiner wüsten Ausschweifung war. vafz icy, der ich nach Europa mit einer nach Vergnllgen hungernden Seele und einem fast schwindsüchtigen Körper kam. stark und gesund wie ein Bock" wurde. Ich glaube, wenn mein Vetter Sam (sein Reisebegleiter, der voreilig nach Amerika zurückkehrte und starb) mit mir (schritt yeys.lte.n. er noch heute leben würhs, - M wir abreisten, schien ich der schwächste zu sein; e? kehrte zu rück und starb wenige Monate nachher an unserer Erbkrankheit. Wie diele Hekatomben von Jünglingen in unse ren schulen durch die fälschlich Ma ßigkeit" genannte Enthaltsamkeit ge mordet wyrdin sind, wird wohl nie be kannt werden; vielleicht ist S auch gut so, denn sonst würde AlleS auf das andere Eztrem stürzen. . Und hier sei tl gesagt, daß trotz unseres übertrie benen nationalen oder internationalen angelsächsischen Dünkels von unserer uevttlegenyelt uver Alles und Jedes, was ausländisch ist. wir doch in der Hauptsache, d. h. in dem vernünftigen lÄenun des Redens und der Lebens lunjt hmter den deutschen und latelm scheu Rassen weit Zurückstehen. Meistens sind wir zu gut oder zu schlimm, völlig enthaltsam oder rasend betrun len, stets tn der Eile nach Ausregung oder in Bedränanik weaen unserer Sünden oder derjenigen unserer Nachbarn. Nuhig, ausgeregter Yankee, ruhig!SeinPcch, Er liebte, ein wonniges Mädchen. Wie Schumann nicht süßer sie malt, Und haßte 'nen ekligen Schneider, Den er erst zur Hälftt bezahlt. . Wie machte der Schneider ihn lachen. Der arme, geärgerte. Mann. Kam mahnend er angeschlichen, Nit einmal traf er ihn an. - - Vor seiner holden erzliebsten -Guckfensterlein schritt er gar froh, . Die Straße hinauf und hinunter, , Im schuldigen Paletot. Sie stand dann erröthend und nickte Verlegen, doch freundlich ihm zu..'.. So weiter! Nur ein paar Wochen! Dann kommt es zum Rendezvous! Ach, alles, das hat nun ein Ende! ' Das Schicksal hat ihn entthront- ' Sie ist in daS Haus Mgen.' ' ' Wohnten tyft Schneid wobnt!
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worden bin, behalte ich die Präsidentschaft bei der Gulf Coast Ice and Manufacturing Company nad) wie vor inne und sollten alle Aufträge für Lieferungen, Maschinerie u. s. w. sowohl, als alle anderen Geschäftsbriefe an mich, wie zuvor, adressirt sein.
Nach dem 1. Januar 1891 Honduras, Central America, verlegt Lock Box 1358.
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