Indiana Tribüne, Volume 17, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1893 — Page 2
Sttdimm Tribüne. Erscheint klüglich und Sonntags.
Tie t2glic?e, Tribüne" kostet durch den Träger Senk per Woche, die eonntagSTrtbüne- ö Cents per Woche. Beide zusammen lö llentS oder K Cents per Monat. Per Post iugeschickt in Vor bejahlung f.'pcr Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 15. Dezember '93. Die ersten Lynchgerichte." In vielen Theilen unseres Landes st gegenwärtig der Richter Lynch er sogenannte wieder thätiger, als . Man darf wohl sagen, der sogenannte", denn es würde eine Verleum dunq des Mannes in sich schlichen, welcher dieser Art Volksjustiz ihren Namen gegeben hat, tvenn man sich ihre ursprüngliche Ausübung so vor stellen würde, wie ste später so vielfach gang und gäbe geworden ist. Nein! In bloßen Pöbelgewaltthaten bestand die Lynchjustiz von Hause aus nicht; sie wurde durch zwingende Nothwendigkeit hervorgerufen, und es war immerhin I u st i 3" dabei, nur mit dem Unterschied von der amtlichen, daß die. nach eingehender Verhandlung gefällten Rechtssache gewöhnlich auf der Stelle vollzogen würden. Dieses System entstand ursprünglich in Virginien. Oberst Charles Lynch, sein Vater, hatte am amerikanischen Revolutionskrieg als tüchtiger Soldat theilgenommen und sich nach Beendigung des Krieges im virginischen County Pittsylvania niedergelassen. Die Gegend, in welcher er sein Heim aufschlug, war schon während des Krieges von ganzen Banden britisch gesinnter Tones und Verbrecher und Abenteurern vieler Sorten heimgesucht worden, welche die wehrlose Bevölkeruna plünderten. Ihre Raubzüge erstreckten sich von den unteren Theilen Nord-Carolinas und Virginiens bis hinauf in die Bergpässe des Blue Ridge und nach den Quellgewässern deS IameS und anderer Bergströme. Weiterhin wurden nun diese Elemente noch durch Deserteure von beiden Ar meen wesentlich verstärkt und ste organisirten sich besser. Allenthalben, wo sie auftraten, wurden die erschreckten Bewohner ausgeraubt,, gepeinigt und allen Arten Unthaten unterworfen. Erbarmen kannten diese Banden nicht. Man mußte sich also nach irgend einem Mittel umsehen, diesen Stand der Dinge, welcher für die, schon vom Kriege schwer genug leidende Bevölkerung einfach unerträglich war, ein Ende zu bereiten, und das einzige Mittel, das sich vorerst bot, war:"dem organisirtenSchrecken einen noch b e ss e r organisirtenSchrecken entgegenzustellen. Oberst Lynch war der richtige Mann für die Situation, und er stand alsbald an der Spitze der Gegenbewegung. Es gelang ihm rasch, eine vorzügliche Organisation patriotischer Bürger zu schaffen; die Pläne, welche er seinen Mitbürgern vorlegte, leuchteten denselben sofort ein, und man machte sich ohne Zögern an die Ausführung. Alle Vorbereitungen waren ohne alles unnüe Geräusch betrieben worden, und der fyeinb wurde vollkommen überrascht! Ehe sich dieser sammeln kannte, war eine Menge derselben von LvnchZ Streit- und Spähtruppen geGingen genommen, und die meisten Kumpane flohen daraufhin aus dem Land. Keiner der Gefangenen wurde jcdoch ohne Weiteres nach einemBaum geschleift und aufgeknüpft oder angebunden und mit Kugeln gespickt oder aar langsam verbrannt, sondern in jedem nalle wurde erst ein Schwurgericht gewählt, dessen Vorsitzender Richter Lynch selber war. Jeder Gefangene wurde einzeln prozessirt. und ihm aestattet. seine Vertheidigung zu führen. Wurde er aber schuldig befunden. so wurde die Strafe rücksichtslos sofort vollstreckt. Es ist indeb ein Irrthum, anzunehmen, daß diese Strafe stets im Tod bestanden habe. In vielen Fällen wurde der Gefangene gehörig ausgepeitscht, und unter, der Bedingung, daß er. das Land sofort verlasse, ließ man ihn dann laufen. Es ist von Leuten, welche Lynch noch versönlich kannten, versichert . worden, daß derselbe nichts weniger, als ein Liebhaber der Tödtung gewesen sei. ntmündigung und Jrrenpftege. Nach zwölftägiger Verhandlung ist vor der Srafkammer zu Düsseldorf ein Proceß, der grelle Streiflichter auf die in Deutschland herrschende Jrrenpflege, auf daS dortige Entmündigungsverfahren und die Verbindung beider wirft, zu Ende geführt. Für deutschamerikanische Leser ist dieser Proceß um so interessanter, als der Kläger ein Bürger dieses Landes war. Dem Proceß lagFolgendes zu Grunde: Her. mann Feldmann, der Sohn einer armer Färberfamilie, ging nach Amerika und arbeitete sich durch eigene Kraft rasch empor. Mitte der 50er Jahre lernte er die Familie Broich in der Schweiz kennen und heirathete 1862 eine Tochter dieser Familie, die Vermögen, aber kein erhebliches besaß. Im Jahre 1871 kehrte Feldmann als nervöser, abgearbeiteter Mensch nach Europa zurück; mit 100 Thalern war er nach Amerika gegangen und durch rastlose Thätigkeit hatte er sich über eine Million Mark Vermögen erworben. Zwischen den Geschwistern Broich wurde 1872 ein Erbvertrag geschlossen, wonoch Frau Feldmann 5000 Thaler erhielt. Diese Summe legte Hermann Feldmann in seinem amerikanischen Geschäfte, dessen stiller Theilnehmer n noch geblieben war, an. Jnen Iah?en 1880 und 1831 hatte Feldmann einen AnfaD. von ; Melancholie, . und .diese Krankbeit wurde. so. stark, fcafc er
sich auf ä?zMch'es AnraM m die'Jr. renanstalt Grafenberg begab. Dieser Schritt sollte für Hermann Feldmann sehr verhängnißvoll werden. Nachdem er bis zum Herbst 1883 in der Anstalt Grafenberg geweilt, kehrte er in sein Haus in Düsseldorf zurück, wurde nach einem Tobsuchtsanfall im Januar 1884 wieder nach Grafenberg ge bracht und später nach Andernach und dann nach DUren überführt. Als der Anstalt in Düren entwischte er im Jahre 1885 und floh nach der Schweiz. Nach Deutschland zurückgekehrt, consultirte er mehrere Irrenärzte und wurde 3888 wieder in die Dürener Anstalt gebracht. Als Feldmann im Jahre 1884 zum zweiten Mal in die Irrenanstalt Grafenberg gebracht worden war, wurde er entmündigt und seine Frau zum Vormund bestellt. Frau Feldmann hatte seit 1883 an dem Cementwaarenfabrikanten Joseph Hemmerling von Düsseldorf einen Freund" gewonnen, dem sie nach und nach fast eine halbe Million Mark von dem Vermögen ihres Mannes aushändigte. Auch außerdem wurde, ein Theil des Vermögens des Hermann Feldmann durch leichtsinnige Wirthschaft verschleudert, und zur Verdek kung diesesTreibens reichte Frau Feldmann dem Vormundschaftsgericht falsche Vermögensaufstellungen ein. Als im Jahre 1892 Hemmerling in Concurs gerieth. kam diese Verschleuderuna des 5?eldmann'schen Vermöaens ;u Tage. Frau Feldmann und Herr Hemmerling standen jetzt vor der Strafkammer unter der Anklage, das Vermögen des Feldmann um den Betrag von 780,000 M. geschädigt zu haben. Das nach zwölftägiger VerHandlung verkündigte Urtheil lautete gegen Joseph Hemmerling auf vier Jahre Gefängniß, gegen Frau Feldmann auf zwei Jahre und drei Monate Gefängniß. Acht Monate Unter, suchungshaft wurden für beide in Anrechnung gebracht. In der Beweisaufnähme hatte die Vernehmung der Sachverständigen und Irrenärzte über den geistigen Zustand des Hermann Feldmann einen großen Raum eingenommen. Es wurden vernommen Geheimrath Dr. Pelman-Vonn, Geheimrath Nasse-Bonn, Geheimrath Finkeln-burg-Bonn, GeheimrathZimmermann. Düsseldorf, Professor Rumpf-Ham bürg und Professor Flechsig-Leipzig. Ihre Urtheile wichen weit voneinander ab. Swatsanwalt Dr. Cretschmar sprach sich über dieEntmllndigung und den geistigen Zustand Hermann Feldmanns folgendermaßen aus: Daß Feldmann im Januar 1834 krank war, darüber kann kein Zweifel sein, daß er nicht gemeingefährlich gewesen ist, steht aber ebenfalls fest. Die Entmündiguag war verhängnißvoll für Hermann Feldmann. In jene Zeit fällt die Bekanntschaft der beiden Angeklagten, Frau Feldmann preist Hemmerling in ihren Briefen als Lebensretter, als den uneigennützigsten Menschen der Welt u. f. w. Das Leben der Frau Feldmann ist seit ihrem Bekanntwerden mit Hemmerling eine einzige Kette von Unwahrheiten. Hemmerling war vom gröbsten Eigennutz geleitet, als er sich an die Angeklagte Feldmann drängte und ihr Capital nach Capital aus den Händen zog, um sein vollstänbig verkrachtes Geschäft wieder in die Höhe zu bringen. Aus allen Umständen ist zu schließen, daß aus dem Herzen der Frau Feldmann die Liebe und ius ihrem Gehirn das Gedenken an ihren Mann geschwunden und der Angeklagte Hemmerling vollständig den Vlatz ihres Mannes eingenommen hat!e. Die Briefe der Angeklagten sind schauspielerisch, in jeder dritten Zeile kommt der Name Gottes vor. Da möchte man der Angeklagten zurufen: Lassen Sie hier wenigstens den Herrgott aus dem Spiel! Feldmann schrieb an seine Frau auS der Dürener Anftalt um Befreiung. Das hatte zur Folge, daß Hermann Feldmann 30 Tage lang in einer nackten Jsolirzel'le liegen mußte zur Strafe, weil er den Wärter bestochen. Der ölrzt hat vor den Schranken des Gerichts gesagt: Das muß so sein." jZein, das muß nicht so sein, meine Herren, daS darf nicht so sein! Das jetzigeEntmündigungsverfahren ist zu beklagen, es müssen bessere Garantieen bei der Entmllndigung 'in jeder Hinsicht geboten werden, damit solche Vorkommnisse, wie sie hier in so traurige? Weise in die Erscheinung treten, sich nicht wieder ereignen können. Dann sollte auch darauf gedrungen werden, daß die Irrenanstalten mit Strafanstalten nicht auf eine Stufe gestellt und dafür angesehen werden. Es gelang schließlich Hermann Feldmann, aus der Dürener Anstalt zu entfliehen; nach dem, was wir über diese Anstalt hier gehört haben, habe ich die Flucht nur als eine Erlösung des armen Mannes ansehen können. Mit Feldmann war darauf der Zeuge Alank bei Geheimrath Nasse in Bonn. Wir haben gehört, daß Nasse nicht unterscheiden konnte, wer von den beiden geisteskrank war, aber nichtsdestoweniger attestirte Nasse am nämlichen Tage, daß Feldmann nicht nur geisteökrank, sondern auch gemeingefährlich sei. Nasse war von den Angeklagten dupirt worden, und dann Feldmann war ja schon einmal in der Jrrenanstalt gewesen! Wenn Sie, meine Herren Richter, in derselben Weise Ihr schuldig" aussprechen wollten, wie eS hier mit dem Worte gemeingefährlich" und geisteskrank- geschehen ist. so müßte die Achtung vor der preußischen Justiz ganz erheblich sinken." Eine Bterrevolution. Eine großartige Revolution schein! sich in Wien vorzubereiten. Vor kurzer Zeit haben die Brauereien in Pilsen und Pilsenetz eine Erhöhung der Bierpreise durchgeführt, die den Abnehmern auf dem Wiener Platze den Hauptverbrauchern dieser Biere im Wege von Postkarten angezeigt wurde. Dieses Vorgehen hat unter den GastWirthen eine starke Veweauna hervor-
gerufen, oa ste Ute Preiserhöhung als durch die Sachlage nicht begründet ansehen. Es wird nun ein förmlicher Ausstand der Gastwirthe gegen jene böhmischen Brauereien geplant, die Preiserhöhungen durchgeführt haben. Der österreichische Gastwirthe - Verband beabsichtigt,' im Einvernehmen mit der Wiener Gastwirthe-Genossen-schaft und dem Hotel-Gremium. schon in nächster Zeit eine Versammlung aller Angehörigen des Gastwir!he-Ge-werbes behufs Stellungnahme zur Preiserhöhung 'einzuberufen. Dieser Versammlung wird der Antrag unterbreitet werden, es sei den betreffenden Brauereien der Entschluß der Wiener Gastwirthe darin bekannt zu geben, daß sie auf den Ausschank von Pilsener Vieren lieber verzichten, ehe sie sich zur Zahlung der erhöhten Preise herbeilassen. in denen sie eine unbegründete Ausbeutung des Publikums erkennen. Sollten die böhmischen Brauereim auf den erhöhten Preisen bestehen, so soll im Wege der kartellmäßigen Vereinbarung die Verpslichtung festgestellt werden, vom 1. Januar 1894 ab den Ausschank der betreffenden Biergattungen in Wien vollständig einzustellen. Dieses Voreben der Wiener Gastwirthe verdient Nachahmung. Die beiden - Pilsener Brauereien sind unersättlich. Wenn man erwägt, daß das bürgerliche Bräuhaus gegenwärtig jedem seiner etwa 250 Mitbesitzer für das imJahre 1842 einbezahlte Anlagekapital von 200 Gulden jährlich rund 3000 Gulden als Gewinnantheil (Bräurang-) ausbezahlt, und daß die Erste Pilsener Aktienbrauerei in der Lage war, für das letzte Verwaltungsjahr eine Dividende von 45 Gulden gegen 32 Gulden im Vorjahre auszubezahlen (der Nennwerth der Aktien beträgt 150 Gulden), so kann man die Preissteigerunq beider Brauereien angesichts der geringen Erhöhung der Rohstoffpreise nur mißbilligen. Vom Inland,. Im südöstlichen Theile von Arizona ist eine reichhaltige Kohlenader entdeckt worden. Nur 32,000 v e r s ch i e d e n e Ar. ten von Verkaufsgegenständen soll man aus Wolle herstellen können. Die Hopfenernte in New Nork hat in diesem Jahre 15.000 Vallen mehr gegeben, als im Vorjahre. Eine Firma des Ostens erhielt in diesen Wochen den Auftrag für die Herstellung von 71 Eisenbahnlocomotiven. Das Gehirn der größten Menschenaffen wiegt nur 16 Unzen gegen 39 Unzen, welche das menschliche Gehirn aufweist. In den Fabriken für Hemden, Kragen und Manschetten in den Ver. Staaten werden jährlich $4,300,000 an Arbeitslöhnen ausgezahlt. In San Louis, Obispo County. Cal., wird eine Anpflanzung von Pflaumenbäumen geplant, welche einen Flächeninhalt von 3000 Ackern bedecken soll. Frl. Mary Hughitt Halliday, eine junge Dame aus Cairo, Jll.. ist als Präsidentin des Frauenclubs der Maler und Bildhauer in Paris erwählt worden. Eine neue Brücke zur Verbindung von Long Island mit New 5)ork soll in nächster Zeit schon gebaut werden. Die Long Island R. R. Co.- war schon seit Jahren bemüht, eine Verbindung über den East River und eine Terminal- Station in New ?)ork zu erlangen, und es war allzemein geglaubt, daß der im Bau begriffene Tunnel für diesen Zweck erworben werden wird. Im Jahre 1867 wurde das Privilegium zum Lau einer Brücke von Long Island über Blackwells Island nach New 5)ork erlangt. Der Eifenbahn-Mag-nat Austin Corbin hat nun diesen Charter für die Long Island R. R. Co. erworben und machte bekannt, daß er den Bau der Brücke ohne Verzug in Angriff nehmen wird. Kürzlich starb im deutschen Hospital zu San Francisco Emma Marwedel, deren Name jedem Deutschen bekannt sein sollte. Frl. Marwedel war eine der hingebendsten Vertreterinnen der Erziehungs-Philo-sophie Fröbel's in Amerika und hat durch Wort und That die edelsten Ideale des Kindergartens zu verwirklichen gesucht. Sie lebte nur der Idee, das Wohl der Kinder und so der Menschheit zu fördern. Sie war im Jahre 1818 in Minden in Deutschland geboren und widmete sich schon in früher Jugend der Erziehung der Kinder. Im Jahre 1872 gründete sie in Amerika, und zwar in Wash, ington. D. C., einen Kindergarten. Im Jahre 1876 kam sie nach Califormen und eröffnete in Los Angeles den ersten Kindergarten an der pacifischen Küste. Frl. Marwedellvar eine jener edlen, leider so seltenen Naturen, welche in der Erfüllung einer hehren Aufgabe ihren einzigen Lebenszweck und ihre einzige Belohnung suchen. Ein trauriges Geschick scheint einer galizischen Jüdin, der 35 Iak.re alten Annette Deizenburg zu harren, welche kürzlich mit dem Dampfer Lahn- in New Fork angelangt ist und zu ihrem in der Metropole befindlichen Gatten gehen 'wollte. Dieser ist vor drei Jahren eingewandert und schrieb seiner Gattin von Zeit zu Zeit Briefe, in denen er sie seiner unverbrüchlichen Liebe versicherte, und stets darüber klagte, daß er sie nicht nachkommen lassen könnte, da sein Verdienst zu schlecht sei. Seit beinahe einem Jahre hatte die Frau keine Nachricht von ihm und in seinem Briefe hatte er Selbstmordgedanken geäußert.. Von Sehnsucht nach dem Gatten und Besorgniß um denselben getrieben, veräußerte sie kürzlich ihre paar Habseligkeiten und machte sich auf die Oceanreise. Die Einwänderungsbehörden - sandten ein Telearamm an Vincus Deinnbura. No.
39 Sherlffstraße. die frfifer Hon ibm
abgegebene Adresse, mit dem Bescheid, seine Frau abzuholen. Er kam nicht, jedoch die Depesche wurde auch nicht als unbestellbar zurückgesandt. Dieser Tage kam nun zufällig ein Landsmann der armen Jüdin, Namens R. Rubin, der mit einem der eingetroffenen Dampfer einen Bekannten erwartet hatte, nach der Einwanderer-Jn-sel. IhreFreude war groß, als sie den Bekannten ihres Gatten sah. doch ihr frohes Gefühl verdüsterte sich, als ihr Rubin mittheilte, daß ihr Gatte sie betrogen, einem jungen Mädchen Hand und Herz angetragen habe und daß in den nächsten Tagen Hochzeit gefeiert werden sollte. Die verlassene Frau wird in Begleitung eines Beamten dr EinwanderungSbehörde den Neuvermählten mit ihrem Besuche beim Hochzeitsmahle eine nicht angenehme Ueberraschung bereiten. Die Herstellung von weittragenden Geschützen in der Washingtoner Geschützfabrik schreitet in befriedigender Weise fort. Die Maschinerien daselbst werden von keiner ähnlichen Fabrik der Welt llbertroffen, und zunehmende Erfahrung hat vielerlei Ersparnisse ermöglicht. Bis jetzt sind in dieser Fabrik 237 Geschütze, deren Kaliber von 4 Zoll bis 13 Zoll wechseit, zum Gebrauch fertiggestellt worden und sie haben sich sämmtlich praktisch bewährt. Bekanntlich werden die Stahlblöcke für die Geschütze von Privatfirmen geliefert, die Ausbohrungen, daö Anschweißen der Jacken" und Ringe, sowie das Ausbohren der Rohre wird jedoch in derWashingtoner Werkstätte vorgenommen. Insgesammt wurden im letzten Jahre 453 Blöcke verschiedener Größe bestellt und davon
363 abgeliefert. An fertigen Geschützen sind 293 hergestellt worden, doch sind die Lafetten für eine Anzahl I Vi.i-f Tfvr rynrfy ritrfvf Vt frt Vi F Vtt.f.s vbVbtwii uvu iiiuf vu, v up Wlllt ben nicht abgeliefert werden konnten. In größter Menge sind sechszöllige Geschütze hergestellt worden, nämlich 135; dreizehnz'öllige nur 9 und zwölfzöllige 8. Die Dreizehnzölligen weisen das größte Kaliber auf.welches hierzulande für thunllch gehalten wird. In Eng.land hat man einige Geschütze von 16.' !75-zölligem .Kaliber angefertigt, um sie für die Hauptbatterien vonSchlachtschiffen zu verwenden, aber sie haben jsich nicht als praktisch erwiesen, da die j Mündungen sich infolge des riesigen Gewichts senken und die Treffsicherheit dadurch in Frage gestellt wird. Secretär Herbert meint, daß man in Zukunft nicht über das zwölfzöllige Kaliber hinausgehen werden die Mehrzahl der Marine-Sachverständigen sei darin einig, daß eine größere Leistungsföhigkeit der Geschütze nicht durch Vergrößerung der Geschütze, sondern durch Verbesserung der Geschosse und Erfinoung kräftiger Explosivstoffe zu erzielen sei. , ,,. Deutsche Local, Nachrichten. Provinz Brandenburg. Der Bau eines Antiken-Museums in Berlin soll in nächster Zeit in Angriff genommen werden.. Der von Professor Fritz Wolf entworfene Bauplan steht bereits fest. Das Gebände, das besonders die Originale aufnehmen soll, wird seinen Platz dicht hinter der National-Gallerie erhalten und in gewissen Anschluß an das' Neue Museum gebracht werden, wenn der Bau auch selbstständig durchgeführt werden soll. Aufsehen erregt in der Berliner Geschäftswelt der Selbstmord des langjährigen Procuristen deS dortigen Bankhauses C. Schlesinger. Trier & Co.. Namens Felix Cohn. Der Lehrer und Hausvater im Pestalozzistift zu Pankow, A. Schulze, ist zu seinem 50jährigen Amtsjubiläum von der llniversität Berlin zum Doktor Ehrenhalber ernannt worden. In dem Cafe Kuck zu Forst fand eine' Erplosion statt. Das Dienstmädchen des Cafehauses ist verbrannt. Der Besitzer und ein Kellner wurden schwer verletzt. Kürzlich verstarb in Cottbus die neunzigjährige Ehegattin des emeritirten Predigers Nicolai, der schon eine lange Reihe von Jahren dortselbst wohnte. Kaum zwei Tage später ist nun auch der hochbetagte Ehegatte seiner Lebensgefährtin in den Tod nachaesolat. Die Verstorbenen hatten im . Jahre 1881 das Fest der goldenen und vor zwei Jahren das der luamanlenen Hochzeit begangen. In Mittenwalde ist das Siegel zu der Schuldverschreibung der Stadt Berlin, das bisher fehlte, wiedergefunden worden. Es ist ein Wachssiegel mit dem BarenWappen Berlin's. Die Berliner Schuldverschreibung und die des Kurfllrsten Joachim's sind dem Archaologen Dr. T. in Charlottenburg zur Begutachtung zugesandt worden. In Klein - Seinersdorf feierten der i Slusgedinger Joh.' Bansen und seine ; Ehegattin, geb. Langer, den Tag der ; diamantenen Hochzeit. Der Jubilar ! in rn r . ' ev ri V t ii vö, icinc lyraii oi aVlc uu Provinz O st-P r e u ß e n. Tischlergeselle L. Hoffmann Sohn deS Logenökonomen und Restaurateurö Hoffmann, zu Braunsberg, ist in der Passarge ertrunken. Um einen vom Strome fortgerissenen Kahn an's Land zu holen, sprang er in den Fluß. ES gelang - ihm jedoch nicht, daS Fahrzeug zu erreichen. Die scharfe Strömung riß ihn mit. und er kam um. Selbstmord beging ein achtzehnjähriger Primaner in KLnigsberg, der zu Michaelis d. I. das Abiturienten-Examen nicht bestanden hatte. Er vollführte den Selbstmord auf einem der FestunaZwälle, wo der Leichnam von einer Militärpatrouille gefunden wurde. Der Inspektor Gustav Preuß aus Schoenfeld machte' in der Behausung seiner Eltern zu Pr.. Holland seinem Leben durch Erschießen ein Ende. Provinz Westpreußen. Der älteste Bürger der . Stadt Krojanke, der Schuhmachermeister Dams. ist in seinem 97. LebenSiabre sankt entschlafen. Der Besitzer Beyer in Kl. Brinsk war mit seinem Sohne in Urnen Kett! .Streit .seratben ud
wurde von demselben dkrart in den Hals gebissen, daß er einige Tage darauf starb. Ein im Wohnhause des Tischlermeisters Franz Klemp zu Gollub ausgebrochenes Schadenfeuer legte dieses, sowie die am Markt gelegenen Häuser des Kaufmanns Simon Sultan. des Rentiers M. M. Cohn und ' der Wittwe Liebe Kiewe in Asche. ! Der Gvmnassal - Oberlehrer Dr.
Ctrehlke hat sich rn seiner Wohnung zu Strasburg erhängt. Nach einer unerwartet vorgenommenen Kassenrevision durch den Landrath aus Dt. Krone ist der Bürgermeister Wieczorek von Tütz flüchtig geworden. Er wurde zedoch rn Berlin festgenommen und in das Justizgefängniß zu Schneidemühl eingeliefert. Provinz Pommern. Im Wagner'schen Hotel, große Wollweberstraße 45, zu Stettin, erschoß sich der Amtssekretär Johannes Becker aus Alt-Köstin, Kreis Randow. Gründe für den Selbstmord sind nicht bekannt geworden. Durch Liebeskummer zur Verzweiflung getrieben, sprang die 13 Jahre alte Anna Leidicke bei der Neuen Brücke in die Oder. Am nächsten Morgen wurde die Leiche aus dem Wasser gezogen. Bei Ausübung ihres Gewerbes sind die Fischer Woth. Vater und Sohn, aus Lietzow, im Bodden ertrunken. In der Zuckerfabrik zu Stralsund gerieth der 39 Jahre alte Maschinist Hubert beim Schmieren einer Welle mit einem Aermel des Rockes in das Zahnrad. Sein ganzer Oberkörper wurde durch das Vorgelege gezogen, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Während einer Segelfahrt von Ploshagen nach Stralsund wurde der 45 Jahre alte Fischer Fritz Tode von dort von dem großen Segel über Bord geschlagen und ertrank. In Freiheide hat der Bauerhofsbesitzer Beske seinen Knecht, mit dem er in Streit gerathen und der dann wiederholt mit der Holzaxt aus ihn losgegangen war, durch einen Schuß aus der Jagdflinte getödtet. Provinz Schlesien. In der Bahnhofskaffe zu Waldenbürg sind bedeutende Fehlbeträge entdeckt worden.' Als der Bahnhofsinspktor Hofsmann deshalb verhaftet werden sollte, erschoß er sich. Der Landbriestrager Robert Hoffmann wurde vor Kurzem in vollständig entkräftetem und bewußtlosem Zustande in Wünschendorf aus dem Quais gezogen. In Neustadt O. S. schlitzte der Schuhmacher Krawuschke dem Tischlergesellen Krause, dem Liebhaber seiner Tochter, mittels eines Schuhmachermessers den Leib auf, so daß der Tod sofort eintrat. Der Mörder wurde verhaftet. An dem Bauerngutsbesitzer - Volkmer zu Habelschwerdt wurde von einer Frau ein Raubmord verübt.' Dem Angefallenen wurde die Kehle zerschnitten und ihm außerdem noch Stiche in den Kopf versetzt.. Provinz Schleswig - Holst e i n. . Ein Vrandunglück hat sich in der Stock'schen Lederwaarenfabrik inAltona zugetragen. In der Fabrik explodirte eine Spritlampe, diese fiel auf einen mit Sprit gefüllten Ballon, brachte denselben ebenfalls zum Explodiren, und im Nu war der . ganze Raum in Flammen gehüllt. Zwei Arbeiter trugen sehr schwere Brandwunden im Gesicht und an anderen Körpertheilen, drei Arbeiter weniger gefährliche Brandwunden davon. Der Rechtsanwalt v. Alten aus Wentorf wurde nach zweitägiger Verhandlung von der Strafkammer . wegen neun Unterschlagungen, darunter zwei Amtsunterschlagungen, zu neun Monaten Gefängniß verurtheilt und so fort in Haft genommen. Großes Aufsehen erregt die Seitens der Polizeibehörden erfolgte Schließung der Sparkasse for Haderslev By og Omegn- in . Hadersleben. Der seit etwa 30 Jahren bei der dänischen Sparkasse angestellte Cassirer Th. Sabro hat nach eigenem Geständniß im Laufe von 25, Iahren nicht weni ger als 130.000 Mk. veruntreut. Sabro, ein 70jähriger Greis, genoß unter seinen Gesinnungsgenossen das höchste Ansehen, spielte im politischen Leben eine Rolle und war mit Ehrenämtern bekleidet. Bis vor wenigen Iahren hatte er noch das Amt eines .Kirchenältesten inne, bis er von deuti scher Seite verdrängt wurde. Provinz Posen. Der B rahedurchstich bei Sch'önbogen unterhalb Bromberg ist in diesen Tagen eröffnet worden. Der Durchstich hat bei einer Sohlenbreite von 27 Meter und einer oberen Breite von 50 64 Meter. 450 Meter Länge. Der 43 Jahre alte Schiffseigenthümer Uckert aus Fichtwerder ist in der Warthe bei Schwerin ertrunken. Beim Betreten des-Brettes, das zum Kahn führte, ging er in der Dunkelheit fehl und fiel in'S Wasser. In Posen feierte der KreiSgerichtsrath z. D. Gustav Künzsl. der 1879 nach Lljähriger Dienstzeit aus dem aktiven Staatsdienst, ausschied, mit seiner Gattin' das Fest der diamantenen Hochzeit. Sechs Söhne und vier Töchter nebst Enkeln wohnten dem Feste bet. Provinz Sachsen. Zermalmt ausgefunden wurde bet der Haltestelle Pleßla der Fleischermeister Bachmann aus Hohenleipisch. Er scheint ein Unglllcksfall vorzuliegen. Vor einigen Tagen nahm sich in Elrleben der 25 Jahre alte Landwirthssohn Albin Fischer, welcher vom Schöffengerichte zu Erfurt zu einer geringen Gefängnisstrafe verurtheilt worden war, durch Ertränken das'. Leben. In Herzbez starb im Alter von 76 Jahren der sowohl an Iahren. als auch im Amte älteste Kreisphystkus in Preußen, der Sanitätsrath Dr. med. Deutschbein, Kreisphysikus deS Kreises Schweinitz. Auf dem Rittergut Stechau erschoß sich der 29jährige Oekonomie - InspektorRruno Rüblirm auS Sera.' Ueber die
Gründe des Selbstmordes ist nichts bekannt. Auf der Langenbahn ist der Büttner Nikolaus Schlegelmilch aus Suhlerneundorf von einem Baume, welcher von Mäbendorfer Holzhauern gefällt wurde, erschlagen worden. Man beabsichtigt in Weißenfels eine
Exerzlerschule zu errichten, wie eine solche schon seit längerer Zeit in Leipzig besteht. Provinz Hannover. Die Verhandlungen mit dem Herzog von Cumberland über die Bibliothek. das Archiv und das sogenannte Welfenmuseum sind zu einem befriedigenden Abschlüsse geführt, nach welchem die Institute in Hannover verbleiben und zum 'Theil in die Verwaltung der Provinz übergehen sollen. In Dassel hat -ein großes Schadenfeuer die Gebäude des Salzhändlers Friedrich Grote, des Cigarrenfabrikanten Heinrich Geese, des Barbiers Fritz Kuhfuß und des Landwirths Kahle, sowie des Sattlers Erdmann und des Nachtwächters Louis Geese eingeäschert; acht Familien sind obdachlos geworden. Der Pastor an der französisch-resormirten Gemeinde zu Emden, Pleines, beging sein 50jähriges Dienstjubiläum. Der Jubilar zählt bereits 83 Jahre. Auf dem Krupp'schen Schießplatz bei Meppen ist infolge der vorzeitigen Explosion eines Geschosses ein Arbeiter getödtet und 10 bis 12 Arbeiter sind mehr oder weniger schmer verletzt worden. Da die Staatsregierung der Stadt Osnabrück den Verkauf des Kaiserpokals für 250.000 M. verboten hat, strebt die Stadt dahin, den staatlichen Ankauf des Pokals zu erreichen. Es ist eine Commission von 6 Mitgliedern eingesetzt, um über das weitere Schicksal des Wertstückes zu berathen. Provinz Westfalen. Die Anlage einer Thalsperre in der Füllebeke bei Altena ist nunmehr beschlossene Sache und soll der Bau baldigst in Angriff genommen werden. Derselbe wird 320.000 M. kosten und der Teich wird 400.000 Kubikmeter Wasser fassen. Unter der Firma Rheiner Bankverein Ledeboer, Drießen & Co.- wurde m Rheme ein Bankgeschäft mit 800.000 M.Grund kapital begründet. Die Frau des Bergmanns Menne in der Sophienau bei Schalke, wurde Morgens am Kaffeetisch sitzend todt aufgefunden. Ein Schlaganfall hatte rhrem Leben ein unerwartetes Ende bereitet. Ein Dhnamitanschlag wurde in Brau bauerschaft-Sophienau gegen das Haus des Kaufmanns Siegfried Schoneberg unternommen. DieSchau fenster sind zerstört und das Haus be schädigt; verletzt wurde Niemand. Provinz Hessen-Nassau. In Kassel hat ein junger Bankier Namens Hermann Beyer, aus Ulm gebürtig, der lange Jahre als Buch Halter in einem der dortigen ersten Bankgeschäfte thätig und als eifriger Sportsman, Radfahrer und Ruderer m den weitesten Kreisen bekannt und überall beliebt war, Selbstmord begangen. Derselbe machte die Ball festlichkeit der Radfahrer in der ver gnügtesten Weise mit, bekam während des Tanzens eine Differenz mit einem von ihm verehrten jungen Mädchen und regte sich aus Eifersucht derartig auf, daß er sofort in seine Wohnung ging und sich erschoß. Der Geschäftsreisende Burdach, der bis vor Kurzem ber der ParfumenefabnkWis sing & Co in Berlin und Leipzig an gestellt und wegen Betrugs zu 9 Mo naten Gefängniß verurtheilt worden war. hat sich im Gefängniß zu Kassel erhangt. Das von Alters her be rühmteBundespalaiZ zu Frankfurts. M.geht im März 1895 in denBesitz der Frankfurter PostVerwaltung über. Der Kaufpreis beträgt eine Million funfmalhunderttaus end Mark. Pater DamasuS Rüsing, CustoZ deS FranziskanerklosterS asf dem Frauenberge, bei Fulda, ist auf dem Wege zum Bahnhofe an einem Hirnschlage gestorben. Er war 1840 zu Asseln bei Lichtenau in Westfalen geboren. In dem Orte Lochum hat der Polizeidiener Sand einen Einwohner von dem Fenster seiner Wohnung auö mit der Jagdflinte erschossen. Sander soll mit dem Ermordeten bei Rückkehr von der Jagd einen Wortwechsel gehabt haben. Neue Wirthschaft 130 Michigan Avenue. Sin hübsches Lokal, die besten Getränke und Sigarren und freundliche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen, Um den Durst zu stillen, Macht stets mir Plaisir, Drum kommt zu mir. JOHN B. WEINDEL. 1ZN Msiaan Avenue. AN IDEAL FAMlLY MEDICINE Trif IiaiMMlti. Bill . lle4he, OnatlpaUon. iiad OaplexUn, OffealTelirth, and au (Unordera ot tbe Stoinarb, Iiiwrand Bowela, RIPAN3 i ABULEft Mt gmäUj yet prompt! Farfict digtion followa tbeir um 8oid tnr drnffirlsU or seilt bTBuiU. Box n Tjal),75c Packt ( boxes), $2. ror Ire Baropie-uarg BIPAN8 CHEMICAL CO., Xtwtwlb Bandagen und. wundärztliche Apparate, Bruchbänder, Krücke, Schienen n alle wundärztlichen SegenKände. Da rößt, ?ager rSnftltcheru,en. Wm. H. Armstrong & Co.. 7?SdJlltn,i,StraKe. Ganzer und gestampfter DCaTSZ3329 tt verkaufen bei der Indianapolis Gas Company 49 Süd Pennsylvania Strafe - Telephon 126A-Untersiützt die .. UNION CO-OPERATIVE 8 a tt n t t y,' ; betriebe do Union Saschmädchen. 5!o. 138, 140 und 142 Virginia . Avenue.
T. E. Sornenrill, Manager.
&tJ Vj, yy A rL--jj s rfiSsi n&H? V 1 r 1 m"TV7 ...ii,'
VQMLi br.rrx slV - -r -iu' t-'.--J YS VPX 29 nährende Mement in Ale und Vier. Ale und Vier enthalten ein nährendes Elciucnt, aber in geringer Quantität alcickzcitia aber auch eine berauschende Eigenschaft. Dagegen wird vielfach Einwand erhoben. Trotzdem werden ?lle und Vier genossen, manchmal zum Vortheil der Gesundheit. Dann gibts eine andere Flüssigkeit, deren thätiges Prinzip Malz ist, I o -hann Hoff'S Malzertrakt. - Ein Dutzend Flaschen davon haben die nämliche nährend? und stimulircnde Wirkung wie ein großes Faß Ale oder Bier. DaS ist ein Borzug. Ein anderer Vorzug ist, daß er nicht die berauschende Wirkung von Ale oder Bier hat. Er hilft die Nahrung verdauen und asiimilircn, reizt den Appetit und macht die Schwachen stark und gesund. Achtet darauf, den ächten zu erhalten. Sebt darauf, dan der NamenSzua Jo bann Ho fs" auf der Etikette am Flaschen J - . ? r i . rt. m . hais sieht, ilctn anverer vrrtraii in aqr. Eisner & MendelZ? Co., Agenten, 152 und 154 FranNin St., New York. Red Star Line. Per. Staaten und Königlich Belgische Poft.-Dampser. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und New York Antwerpen und Philadelphia u u Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung unt niedrige Preise. Antwerpen bietet Reisenden von und nact Deutschland. Oesterreich, ffrankreich und lv. Schweiz besondere Vortheile. Antwerpen ieden Samstag. Die Dampfer diese vsayrt von Mtro xiorr lesen uittttwoa,; vor Linie sind alle neuester Konstruktion und verbin vcn Sicherheit und Bequemlichkeit und Ss'ueS'g' kett bet besonders niedrigen Preisen 9lZi)T bet: International Nav. Co., Otneia l8t gtntnr. Teneral-Zlzcntkn, Ncw Perk und PhiladelpZio oder: Grenze l Vroö., Alex. e tz a e r. Vu-lsitesr!tt. The Twciitictli Century, eine zeiÄncte Woch 'rchrist, ive'che fortscb?ittlib aefinnten Lasern s,'hr zu emv'ed. l'N ist. .'n dcr Tendenz zwar sozialist ich, werden doch andere frtichnttttche Tt)?crlcn darin unparteiisch bcsrrocren. Man bestelle duckt rei der Humboldt Publishing Co . 19 Aster Vlac?, Nerr ?)orr 22S2S2S2S2SHS2S2SS2S2S2S2S U 0HCE TfflEP, AlWAYS USEP. ru roi SCOUBINO. ClCANSINO AND POLISHW& ß BAR FIXTURES, DRAIN BOARDS in X? AND ALL in TIn, Ztnc, Brass, Copper, PJ Nickel and all Kitchen and S Plated Utensils 10 Ctafifi. Wnnrf. Marhln. Pnrin " ' - ni ntnlrv rtv U vwawiiif aw. fj 9 CEORCE WM. HOFFN! AN H WWV MMIIWVflUi MtV wywiw0 29S CT Washington St.. Indianapolis sJ 1 r nif iippnpKKI Miitf L Ulk unirixku uiü iiiiliiui in mk uiu.rbbukuv' lU kN 2525ZZSS52SZ52S2SH5ZSZS5Z2är AAOC (ftlSTtat MW.. TiftT ftlAl . gF Zum Versauf in Hpolyeken 25 Cents ver Pfund. THE KINGSTON. 17 Nord JllinvlS Str. Rheinweine: Niersteiner. Geisenheimer, Sämmtlich in Flaschen importirt. Bodenheimer,' Hochreimer, Rüdesheimer, Champagner j Zt ugrllmtt Biere. Lieber's Special Brew, Pabst, Milwaukee, Anheuser-Busch Budweiser, Columbia Bier. "Alle i gleichmäßiger niederer Temperatur. Cigaaren : 3n reichhaltigster Auswahl tjCT Meine Waaren sind echt Preiswürdig Tlffill. nPlErSMiEL, Etgentkilmer BRILIS zuverlässige Dampffärberci, ltablirt187I.) Herrexkletder gereinigt. gesZrbt ud reparirt. 36 & 38 Massachusetts Avenue. Rweiaaesckäft: N. Illmri Stra. (S!iii0tt Treibriemen und wlHJMI, Schmirgelrädcr Spezialitäten der W. B.Barry Saw& Supply Co. Eis! Eis ! Bestes Lake Eis. Billigste Preise! Telephon 949. A. CAYLOR. John H. Stein, Architekt, Nummer
A
fi ,
UV
in
. MpMW 1 s x - 3 . U0 nll W ' .' ': .) H HWMMMÄM..; "BMM
ir fflsai c, mßwfflm d CTi n IYT r I 4fWSBm
ni
Einundfünfzig Jngk.1 lock' 3dtuap,li.
Schmiedeeiserne Fenz
Äte i!if ' TT j c3 C j C 4 CJ 4 C i C ijiiUiJuy.jlL
ä PA
I I i I t j i j f M t. j r 'H-rY' Cllis & Helsenberger. 162 bis 168 Süd Mtssissipn Straße, zwei Square . westlich vom Bahnhof, ffaorikanten der Ebampion Zenz. Eiehe Tirku lare. Laenten verlavat. Dach-MateTial. T. F. SMITHER. Händler In KieSdaH-Matertal. 2 und 8 X Ready Roofing, wasse?di6te Cbreting, fruer festem Aöphalt-Jilj, Strohpappe. Tach und Tlt taZ'Jarben ?c. . Office: Kgg SLeft Mary laud traft, Telephon 801. Dachdeckcrei. Fähige und verantworllicke Dachdecker. Ritt dächer, Trinidad und Gilfonite Akphalt'TScher. Llle Slrtcn l!ompisltionSTächer mit bestem v!tl terial. Office : No. 1C9, Fard : 180 W. Marylandstr. Telephon 861. Indianapolis. Ind. - Die - nöüne ist daö einzige Blatt in Zndiana, welcheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Ali Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen känipst sie unentwegt für Freiheit u. Necht auf allen Gebieten deS Lebens. Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alle? Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur nZederdrvfenden Last inachen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sellte eö als moralische .P sticht empsinder Leser d Jndiana Tribüne zu sein ' DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LesestoffeS. Ver MbonncntentS - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deö SonntagSblattS 8c, beider zusammen 15 CtS., per Woche oder I Cts. Per Monat. Durch die Post versandt, kostet da Xatll&tt SJ, daS Sonntagöblatt $2 per Jahr, beide zusammen öS in Vorausbezahlung. ruckfttchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarte, Quittungen, Consiitutionen, Rechnungen, GefchästSkarten, Oriefköpse, Zirkulare, Vrogramrse u. s. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. Mi kMug SW C.t4..wYM -S
j M I I I i 1 t?s-
ndiana
4U wV .
