Indiana Tribüne, Volume 17, Number 85, Indianapolis, Marion County, 12 December 1893 — Page 1
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V fr rti K kA $ t W W w l Ky v JalzvZsn?. 17 Oiflee : No. 18;v"tb Alabama Straße. 2h?. 3 jTicnapclis, Indiana, Pienjfag, öen 12. Dezember J893.
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Aktivs. AnleiHe-Conto $ 574,879 59 Inventar-Conto 19,000 00 Vereinigten Staaten Bonds 250,00 ) 00 BondS (Stadt Indianapolis, Marion Co. ic) 521,917 78 5aar an Hand und in Banken 1,064,545 60 $2,430,342 97 Passiva. SlnzczahtteZ Kapital. $ 800,000 00 Reserve-Fond und Gen?mn-Eonto . . . 74,647 08 Banknoten in C lrkulc.tion 225.000 00 Tepositen-Eonto 1,830,695 89 12,430,342 97 I. V. Frcnzel, Präsident. O. 9!. Frenzel, Kassirer. Oscar F. Frenzcl, Assistent-Kassirer
iXT Sprechet vor bei Boicourt, Tyner & Co., - fürffli o n u in c n t e, l ranit oder Naror. Office und ArbeitZ statte: 62 & 3-4 ÄZaffachusettS Aoe Telephon 8??. Groszrs (an??vt gegeben von der Musiker Union In der Tomlinson - Hallo! am Sonntag' 17. Dezember '93, zum Besten der 'Armen, aus Ersuchen des Cmme-cial'ClubZ. Die gan,e Sin-"'he wira dem Relief Sotle d? Goinineracl-Ötub übcrg.d.n. Solisten 7k Matzke. 2opt.t; Ö;rr Tldolrh Schell, chmidt jr., -.tfiounc-Ho; verr ari (Lamero, ojauui.; Herr V!,c. Rem Kusch. Uiup ont rn. 75-Mufiker im Orch?ster-75 Eintritt 25 CentS. killet e rrk uf in W',lickner? ??hne und ndLenorMustttad.'n:Prrezt Her Willi u laden und bei oui l'i:tflueo'ra Oi o Q MiUS. r. (iarneio ' 0auH ijstiico lj Öornt'.e. Eröffnung meiner Neuen Wirthschaft. len meinen Freunden und rekanntea ,ur achrtcbr. dag ich in 330 361 Virginia Ave., eiie neue Wirthschaft etadUn lebt. Jn?e,n ich verlöret, n-etne l eik'e ZZsten n'r die trttn Cfaränfe und Et:arren ?rji f?tzen. läse thetermnn freundlichst zum Be suche ein. Llnögez.ichneten warmen Lunch tZglZch. Vor. mittags, vkachmittaas und 'Abenös. Sine Halle, tie ftch sehr gut zur Adboltin' von Tazkränzchcn oder ssnsttgen Unrertzl.lt.lvge ignek, unrer gu.istizea edtazunge.l zu 9tx miethen. John C. Hanley. Eigenthümer. Großer SchleuderWcxkattf, Wegen GeschaftS-Veränderung verkaufen wir von jetzt bis zum 1. Januar unseren ganzen Vorrath Hcrrenausftattungö Artikel und Hüte zu Schleuderpreisen. U. W. SSe Pennsylvania und ' Sasöinaton Ätra. George Merrmarni 6 MÄ irf:-. z.'sf. 7z?S sTi &&M&Tm . .-r-z Scichenbeftatter, Office : 26 Süd Teleuareßr. tälle: 120, 122, 124, 126, 12 Ost Pearlstt. .Ufcbvw 11. 0m Ta ttrth lcu)t Lüiffssckeine nach uropa S20.00 biS 827S.00. Sissssckeine von Eurova. biS 8273,01). - W Ct I ! 4 i a m . l HIL V L V, Office: Ss?, 70 darret trage. Tlvn I00. Ztzrau Nackman, H E B A M M E. ?elephs 1S2Z. 3 UUx ÜiU bixtlt.
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den 3 Oktober 1893. Ediiorielles. Wir b'tten um Verzeihung Herr Nachbar, de- und wehmüthig. Wir peben zu, Sie haben nicht um die An stellung ihres SohneS gebettet t". sondern haben um dieselbe als großer Verehrer der ivildienstreform" aue Prinzip und aus reiner Aufopferung für die Stadt nachgesucht". Sind Sie nun zufrieden ? - ' Pardon, Herr Nachbar, eö war wirklich nicht recht von unS Sie im plicite der Feigheit zu bezüchtigen. Wir bewundern vielmehr Ihren M u t h, mit dem Sie da? ganze Tdun und Treiben der republikanischen Stadtverwaltung und der republikani sehen Polizei stillschweigend utkienen Ul9ptii. . Was halten Sie von Hamburger Tropfen, Herr Machbar ? 3n der Ab fü'nung des ..Unästhetischen auZ dem menschlichen KZrper sollen sie sehr wicksam sein. Wie wär5, wenn Sie ehe Sie Ihren nächsten Artikel schrei bei, eine Dosis Hamburger Tropfen nahmen Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die deutschen Vereine in Zukunft vor der Polizei Ruhe haben. So weit glauben mir. daß unsere stetige unermüdliche Agitation Erfolg gehabt hak. Die Polizei wird Vereine, welche ine eigenen Lokale haben, unbeläftig: lasen. Vereine aber, welche in der La.ze sind, für ihre Unterhaltungen eine Halle miethen zu müssen, werden wahrscheinlich auch unbelastigt bleiben, r i .y r ' t t?enn ne voraer oer 'pollzet oegrelslich machen, daß die betr. Unterhaltung eine Vereins-Unterhaltung ist. So weit ist das ginz gut. Aber deshalb sind wir noch lange nicht zusciedengestellt. Am letzten Sonntag hat der Polizeisuperintendent eine gznze Anzahl seiner Leute in Civil kleidern ausgeschickt, um die Wirth schasten zu beobachten. Dicö ist eine häßliche Spitzelei und macht daS c werbe eines Polizisten verächtlich. Die Polizisten selber können ja nichts da für. Sie arbeiten umS Brod und müssen den Befehlen ihrer Vorgesetzten gehorchen, ob sie ihnen angenehm sind oder nickt. Wir sind überzeugt, daß Viele von der Mannschaft die Zhmach, alS Spitzel fungiren zu müssen, wohl empfinden, aber sie kön nen sich nicht helfen. Die Stadt unterhält wahrscheinlich keinen koitipiellgen Pollzeiapparat, z'.i dem Zivecke auszukundschaften, ob nicht irgendwo zu ungejetzilcher Atunoe ein Glas Bier verkauft wird. Die Bürgerschaft ist den Behörden für die Schutz" durchiuS nicht hqnkba.r. bedarf des ÄchutzeS vor Aerbre chern und betrachtet eS durchaus nicht als einen Sieg der öffentlichen Moral, wenn ein Wirth abgefangen und gestraft wird, Samstag Nacht wurden mehrere! ' Personen in der Straße angefallen, mehrere Einbrüche wurden ausgeführt, ab keiner der Uebelthäter wurde ern r ; 1 i t . x . - r iwiui. unjti iumc qjnuj felgeschäfte in und um die Wirthschaften. Wir haben einmal gewisse Gesetze und werden sie sobald nicht loS werden. Darüber ist nun einmal nicht hinweg zukommen. Man kann heShalb auch
nichts dagegen einwenden, wenn der De? Schatzmeister berichtete EinnahPolizist bei offener Gesetzesübertretung i incn zum Betrage von $21,487, AuS-
die Verhaftung vornimmt, und der Nichter den Uebertreter des Gesetzes bestraft, aber einen allgem:inen verachtllchen Spltzeldlenu braucht man deshalb nicht einzuführen, und daS waS hinter verschlossenen Thüren vor geht, braucht man nicht auszuschnüf seln. Die öffentliche Moral wird darunter nicht leiden, und die Welt wird darob nicht zu Grunde gehen. In Bezug auf den deutschen re publikanischen Club sagte am Samstag der Telegraph" : Der Club hat sich in der ganzen Frage (Temperen;- und SonntagSfrage) mannhaft gezeigt und daS deutsche Blut wenigstens nicht verleugnet." Wir stehen dem Club fern und wissen nicht, wie er daS Compliment aufnimmt. Aber erwidern wud er eS wohl nicht können. Denn mannhaftes Auftreten und Geltendmachung deutchen BluteS in dieser Angelegenheit werden auch zwanzig Diogencjse mit hundert Laternen im Telegraph" nicht finden können. Werther Herr Nachbar ! Wir empfehlen Ihnen Promkalium zur Beruhigung Ihrer Nerven. Werther Herr Nachbar ! Haben Sie schon das Buch Knigge'S: Ueber den Umgang mit Menschen" gelesen ? Wir können Ihnen dasselbe sehr ein psehlen. Sollten Sie aber vielleicht die Absicht haben, ein Schimpfwörter Likon herauszugeben, dann ist das Buch allerdings nichts für Sie. Werther Herr Nachbars DaS Beste an Ihrer heutigen Stylübung in die Ueberschrift: Eine persönliche Erklärung". Ihre Erklärung" ist allerdings sehr persönlich. Werther Herr Nachbar ! Brause Pulver wirkt auch sehr beruhigend. !',- Drahtnachrichten Inland. Wetteraussickten. Kälteres schönes Wetter während der Nacht und am Mittwoch. . !. . J. -. C o n g r e h. Washington. 11. Dez. Die heutige Sitzung des RepräsentantenHauses war ohne alles Interesse. Im Senate kam weiter nicht von Interesse vor, als daß Hoar den Antrag stellte, den Präsidenten direkt zu befragen, qh die Sendang Blounts' nach Hawaii rn,it der Verfassung und den Gesetzen der Ver. Staaten in Einklaz stehe. Die betr. Resolution wurde bis morgen zurückgelegt. Eisenbahn - R a u b. Austin, Tex., 11. Dez. Der nördlich fahrende EzyreßzujZ der 2nnqtioqal Zs Great ?iorthern Eisenbahn wurde heute Vsorgen um em Uhr auf einem Seitengeleise bei Duval, ungefähr sieben Meilen nölich von hier gelegen, dqi eitler Blande von sieben maSklrten Mannern ausgeraubt. Sie verwundeten mehrere vom Zugpersonal durch Nevoloerschüsse, beraubten sämmtliche Passagiere ihres Geldes und ihrer Werthfachsn und benähmen sich dabei überaus roh. Auch den Epreßmagen beraubten sie. Bis jetzt war die Verfolgung der Räuber refultatlo), F e d e r a t i o n o f Labor. Chicago, 11. Dez. Heute begann die dreizehnte JahreSversammlung der American Federation o Labor". ' GouvernSr Altgeld und Mayor Swift waren eingeladen worden, bei der Crosnung zu sprechen, eS wurde ihnen aber im legten Augenblicke be detet. daß die Conftitution der Fede ration eS nicht erlaube, Männer in öffentlichen Stellungen sprechen zu lassen. GomperS verlas seinen JahreSbe richt. WaS er darin über politische Aktion sagt, ist bedeutungslos und läßt erkennen, daß der Mann Wasser auf beiden Schultern trägt. Der Sekretär berichtete, daß für bis. Streiker in Homestead $7013 kollektirt 9 ' worden und tzZ5St davon verausgabt orden fei(N
.tn $l7.Sli Kassenbestand $3668. Dies mit dei.l Ueberschuß deS HomesteadFon. giebt einen Kassenbestand
von $7147. : Ausland. r Ein Fall von Scheintod. Berlin, 11 Dez. Aus Militsch in Schlesien wird ein eigenthümlicher Fall von Scheintod berichtet. Die Frau eines Majors starb anscheinend vor Kurzem und sollte beerdigt werden. An? zufälligen Gründen wurde die Beerdigung bis zu dem vierten Tage nach dem vermeintlichen Tode verzögert. Kurz vor dem Zuschraube deS SargeS kam die Frau, welche nur scheintodt gewesen war, wieder zu sich. An archistenGe setze. Berlin, 11. Dez. Von allen Berliner Zeitungen befürwortet die Post" allein daS Ergreifen internationalcr Maßregeln gegen die Anarchisten. 'Die Vossi'che Zeitung" und andere liberale Blätter erklären solche Maßregeln für unausführbar. D i e H a w a i i-A ngelegenheit. Jokohama, . Dcj. Der Dampfer China", welcher Honolulu am 23. Nov. verließ, ist hier angekomiiic.i. Er bringt die Nachricht, daß die provisorische Negierung eine sehr entschlössen? Haltung einnimmt, und daß sie beabsichtigt, jedem Versuche, die Königen wieder einzusetzen, mit Gewalt entgegentreten wird. Lose Zustände in Sizilien. Palermo, 11. Dez. In derGemeinde Giardinello kam es gestern
Morgen zu ernstlichen Ruhestörungen.! . u . . testu ...x. ... .":5'Vlafss.n und Deery waren für die
Dieselben wurden von der Fasco dei Llvoratore Gesellschaft angezettelt. Es wurden rasch Truppen auS Mcntelepre berufen und als sie in Giardinello ankamen, wurden sie vom Pöbel angegriffen und es entspann sich ein heftiger Kamps. Schließlich feuerten die Soldatrn in Folge eines Mißverständnisses auf die Ruhestörer. Acht der Letzteren wurden getödtct und vierzehn andere verwundet. Von den verwundeten befinden, sich bis r in kritischem Zu? stände. Nachdem die Ruhestörer sich zerstreut hatten, zogen sich die Truppen zurück, um die Ankunft der Verstärkungen abzuwarten. Der Pöbel machte sich d,eS z Nutze, kehrte nach dem RathhauS zurück und erneuerte seinen Angriff mit großer Heftigkeit. Der Pöbel drang in daS HauS deS StadtschreiberS, ermordete den Marn und dessen Frau, plünderte daS HauS aus und zog ab, die Köpfe der Op'er auf Spießen im Triumph mit sich fükrend. Man erwartet, daß es zu eincm ernstlichen Zusammenstoß kommen. wird, wenn die Polizei den Versuch machen soyte, die Betheiligten an diesem Verbrechen zu verhaften. . OchissSnachricdten. - Angekommen in : New Aork: ..Amsterdam" von Rotterdam; Persian Monarch" von London. Southampton: Saale" von New Jork. L i z a r d : Passirt, Friedland" von Ant-verpen nach New Jork. Hiesiges. Gin frecder Naub. Frau Sarah Bollinger wurde gs stern Abend zwischen 5. und L Uhr aus ihrem Heimwege an der Fort Wayne Ave., zwischen Alabama und Delaware Str., angefallen und ihre? Wochenloh neS beraubt, den sie in einer Handtasche hatte. Der Räuber kam auS einer Gasse, warf sie auf den Boden, entriß ihr die Tasche und lies davon. Die Frau war so erschrocken, daß sie keine Beschreibung deS Burschen geben konnte. 3n der Handtasche befanden sich $9 und verschiedene andere Artikel. DaS bette Brod i der Stadt, Weikbrob und tzchwarzbrod. sowie vortrekstiche 'Kuöen. besonderS den beliebten Sträubelkuchen bekommt man Allezeit frisch bei Bernb.Tbau. 81 HoSbrook Straße Marktstand No. - m und m.
Cc.lZral Labor Union
OUÜülClIl I I III ViCUllUl I a.. L.v.. ... ..J ms :n m .Hi..r ?k7 . .' L. , - "7 hur gkss,iel. ES, stebt ,n den Ne. s,. r.i..- V.- . . vuiuikijcu vco Vicuiiuiiuiuci eine Bestimmung, daß die Körperschaft keinen Kandidaten für irgend ein Amt irgend einer Partei indosflren will und Diskussion politischer Themata nicht erlaubt ; und jedes Individuum, daS durch Wahl oder Ernennung ein Amt bekleidet, oder daS ein Kandidat für ein Amt ist, nicht zum Delegaten dieser Union erwahlt werden darf." Die Partei der Boodler unter Führang von Loebenberg und Roß hatte nun einen Antrag eingebracht, der die Streichung der ganzen Bestimmung verlangte, unter dem heuchlerischen Verwände, daß sie im Wiederspruche sei mit Z 3 der Statuten, welcher bestimme, daß jedes gulstehende UnionMitglied zum Delegaten wählbar ist. Delegat Leyendecker bob mit Recht hervor, daß durch Annahme deS AntrageS die Körperschaft ein Spielball in den Händen gewissenloser Politiker sein würde und dem Parteihader Thür und Thor öffnen würde. DaS wollte allerdings Roberts nicht wie er in der Vertdeldlauna seines Antrages versicherte, aber dieser Paragraph schlösse Agitatoren wie JameS Deery und Otto Pfäfflin von der Union auS, wie er meinte, sehr zum Schaden ihreS Gedeihens. Die DiS kussion wurde sehr leidenschaftlich. Schließlich machte Leyendecker einen Kompromihantrag der die Streichung deö zweiten Theiles der fraglichen Bestimmung bezweckte, den allgemeinen Theil deS Verbots der Politik aber bestehen ließ. Dies wurde mit 24 1 Ättrnrn nnfiinnrnKiin ,, Union gerettet. Nach heißer Redeschlacht wu.rde dann auch der Antrag durchgebracht, daß von jetzt ab jede Union wie klein oder groß sie auch immer sei nur 4 Delegaten ermahlen könne. Der Antrag wurde mit 23 gegen 4 Delegaten der besonders starken GarpenteSunionS angenommen. Der Vertreter der deutsche Typographia No. H war der einzige welcher gegen Streichung deS Passes in der Nebengesetzen stimmte in welcher politische Candidat alS Vortreten auSgeschlössen worden. Die DetailclerkS berichteten, daß in der Woche vor Weihnachten die Läden bis 9 Uhr AbendS geöffnet sein würden, jedoch am Weihnachtstage geschlössen. Die deutsche Buchdrucker - Union theilte mit, daß sie Sterbegelder in der Höhe von $200 bewilligt habe und an eine Anzahl Kranker Krankengeld bei zähle. Die Beichte über den Geschäftsstand in den einzelnen Branchen waren nicht sehr ermll.thigend. -- SI0 Belobnung! S1tt0. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren daß eö wenigstens eine gefürchtet? Krankkeit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist; Hall's KatarrhKur ist die einzige jetzt der ärztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert als eine ConstitutionSkrankheit eine konstitutionelle BeHandlung. Hall'S KatarrtAur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daö Blut und die schleimigen Ober flächen deS Systems, dadurch die Grund läge der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitution deS Körpers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen iu ihren Heilkräften, daß sie einbundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie u kuriren verfehlt. Laßt Euch eine Lifte von Zeugnissen kommen. Man adresnre: ft. 3. & tnt & Co.. Toledo. O. ß'J& ' Verkauft von allen Apothekern, 75c. Der kleine Otadtberold. grau Christine Prasse, 528 Virgi nia Ave., feierte gestern im Kreise vie ler Freundinnen die 61. Wiederkehr ihreS Wiegenfestes. Die Stimmung war eine sehr animirte, namentlich au Seiten der Festgeberin, deren Herz durch zahlreiche sinnige Ana.eliiyde er freut wurde. xxjNfj' m Reiches, rothes Blut wird ebenso naturgemäß von Hood'ö Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch .?.. . c t . n v 9,unflc coruua, pan c.r uno VttAfT. SVltr avaR iKfii ntrt.i vertreiU gründlich Skrofeln, Salzfluß avf: att.Z. T.ff..; und allen andern innerlichen Vch;,j.
Feuer.
T-I. ... .C t 'Ll OC t Dükch emcn uberheibtkn Ofen rnl stand gestern Abend in Cottage" de, '' ' ,7- v.yun n Feuer. - Q ?N. i i , vcpai rneni war prompt zur Stelle und verhütete größeren Schaden. Deutscher Fratten-Hllfs-Ver-ein. Alle Diejenigen, die Ein trittskarlen zum Balle deö oeuiscden Frauen-HilfS-Ver? eins verkauft haben, sind ersucvt bedusS Abrechnung am Freitaa, den 13. Dez. Nacb mittags 2z Udr in der Halle zu erscveineu. DaS FinanzComkte. Assignment. Gestern Abend spät machte Geo. O. Eldridge, von der Firma E. H. Eldridge & Co., Händlern in bearbeitetem und unbearbeitetem Holz, ein As. signment zu Gunsten seiner Glaubiger an die Zndiana Trust Co. Die Aktlva betragen nach einer oberflächlichen Schätzung $26,00, die Passiva $33,000. Der Geschäftswelt kommt dieser Konkurs sehr überraschend. .... ,, .., .. . Oestlicder Spar- und LeibVe,ein. Dieser Verein bält seine Versammlung 87 Ost Washington Str. jeden Äamttag Abend. Eine neue Serie (No. 8) wird am Samstag, den 6. Januar 1894 eröffnet. Gelder werden sofort an Applikanten auögeliehen. Niemand braucht zu warten. Antheile $200. Beiträge 55 CtS. die Woche pro Antheil. Prämien. Wm. Kiemeyer, Präsident. O. F. Frenzcl, Schatzmeister. Conrad Müller, Sekretär. '., Parker und McAfee. Die Argumentation in dem Mord Proceß von Parker und McAfee wurde wegen des Engagements vo., John Holtzmann in dem Anna Wagner Prozeß auf morgen verschoben. -9PolizetgertcdZ. Die Thätigkeit deS Polizeirichters beschränkte sich heute nur daraus, zwei Betrunkene mit je $1 und Kosten zu bestrafen und die Strafe dann dem Mike Gearing wieder zu erlassen. Ed. Tourbier sollte die Straße blokirt haben, wurde aber als nicht schuldig befunden. Ebenso P. Ballon, der des thätlichen Argrlffs angeklagt war. Die übrigen Fälle wurden verschoben. Ei genähter Schuh nach Maß $2.50 in 79 Ost Washington Straße. Deutsche Arbeiter. John Haar, der Angestellte der Firma D. P. Erwin & 5o., starb gestern in seiner Wohnung, 10 Water Str., an den Folgen seiner sich in dem Elevator zugezogenen Verletzungen. Die Mitglieder des soz. SängerbundeS werden ersucht, sich heute Abend schon um jS Uhr im Lokal einzunnoen. WC? ES verlautet, daß die Studeuten der Chemieklasse deö Franklin College, Franklin Ind., während deS VerhörS deS Chemikers Dr. Eisenbeiß und der Klarlegung der Methode seiner Untersuchung der Mägen der KösterS Familie in eorricr den Verhandlungen in dem lSiftmordprozeß beiwohnen werden. Mustklehrer G. Leppert, No. 247 Ost MorriS Straße, empsiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Vii line. Bedingungen mäßig. Der Un terricht wird auf Wunsch im Hause der Sckuler tttbeilt. tfCT Frau W. F. A. Bernhamer wurde in der Office ihres Manneö um über $100 bestohlen. Sie hatte daS Geld in ihrer Jacke, die sie auf einen Stuhl gelegt hatte. Der Verdacht, den Diebstahl ausgeführt zu haben fällt auf zwei Frauenzimmer, die in die Office kam,e nd in der Nähe deö Stuhles saßen, aus dem die Jacke lag. Sine derselben entfernte sich nach kurzer Zeit Unter dem Vorwand, SchnapZ für ihre kranke Gefährtin holen zu wollen, und auh diese machte sich eirüge Augenblicke später auf die Socken. rau Bernhamer entdeckte ihren Ver ' , ft stl0 ihrem Gatten das Geld ge- " ?en wollte um es an einem Srudstück abzubezat):en.
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