Indiana Tribüne, Volume 17, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1893 — Page 10

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dem Leben deö General von Steinmetz (Eine wahre Begebenheit.) Vor einigen Wochen brachte die .Breslauer Ger. Leitung- die Nach. richt, daß in der schlesischen Provin-zial-Jrrenanstalt zu Leudus Frau Leonie von Broderotti. die Gattin des fürstlich'hobenzollerichen Geh.Rechnungsraths von Broderotti nach mehrjahristem akutem Hirnleiden ge storben sei. Und zu dieser Frau lzat einst der verstorbene General der Infanterie von Eteinmeh in engeren Beziehungen gestanden, wie ich in nachstehenden Zeilen ausführlicher er zählen möchte. Gen. von Steinmetz war nicht nur ein tupferer Haudegen, sondern anch ein aufrichtiger Verehrer und Aemun derer des fchönen Geschlechts. Diese Behauptung ist noch nie in ?!brede gestellt worden. Cs war im Johre 1867, also ein Jahr nach dem Kriege Preußens ge zen Oesterreichs als sich &tciiime&, der Löwe von Skalitbei dem damaligen Fürsten von Hohenzollern Hechigen, dem letzten seines Stamme er starb im Jahre 1869 zum Besuche anmeldete. Der Fürst hielt sich damals utfd seit der Einoerleibung seines Fürstenrtjinn in das Königreich Preußen (1850) in Löwenberg, Schlesien, auf, wo hzute noch sein Palais für die schönste .Bauzierde weit und breit gilt. Fürst Friedrich Wilhelm Constantin hatte sich 'dort mit einer ausgewählten Gesellschaft umgeben, mit einem klei nen Hofsta-at, der sich aus lauter, von ihm aus 'dem Staube gezogenen Kreaturcn zusammensetzte, die sich in die Launen ihres Schöpfers- sehr wohl zu fügen wußten und die die Schwächen des trotz seines schweren Leidens noch immer sehr lebenslustigen Fürsten sehr genau kannten. Bei all seinen Tollheiten war der Fürst aber auch ein Verehrer der schönen Künste, besonders aber der Musik, und dabei war er ein geistreicher Plauderer, der sich gern mit Geistesgrößen umgab, denen , die Thore sei.ies Palais stets weit offen standen. Segen da5 Ende seiner irdischen Laufba'hn und als sich Geistesschwache bei ihm einzustellen begann, wurde in dem kleinen Palais gar toll gewirthschaftet. Die Kasse des Fürsten wurde da von seinen Kreaturen, die einst nichts besaßi und die ihm Alles verdankten, was sie bei seinem Tode ihr Eigen nannten, geradezu systematisch geplündert, und wenn es nicht dcchin gekommen, daß die sterölichkn Ueberreste deZ Fürsten auf Kosten der Stadt beerdigt wurden, so ist das dem Umstartde zu verdanken, daß dem letzten Sprößling des Fürstenhauses vor seinem Tode noch einige warme und aufrichtige Freunde zur Seite standen, welche die gänzliche Ausplünderung zu verhindern wußten. Selbstverständlich war General von Steinmetz am Hofe des Fürsten herzlich willkommen. Seine Ruhmesthaten hatten den Fürsten für den General begeistert, und so war es auch kein Wunder, daß ihm der eine Flügel des Palais zur Verfügung gestellt wurde. Bei seiner Ankunft hatte dem hohen 7.ste das ln Lowenderg garniionirende Jnfanterie-Bataillon eine Ehrenwache gestellt, und der Hofmarschall von Villerbeck, der mit diesem Amte gleichzeitig die Nolle des Hofnarren der guten aljenZeü spielte, war per sönlich auf dem Bahnhöfe erschienen. um den Kriegshelden im Namen Sr. Durchlaucht des Fürsten willkommen zu heißen. Der Fürst hatte selbst in seinem hohen Alter eine großechwachs für schone Frauen. So sehr er für geistreiche Männer schwärmte, so groß war seine Abneigung gegen geistreiche Frauen. E r war es ja, der einst den Ausspruch gethan : Eine Frau soll schon sein und anmuthig, auf ihren ni .:ri ix. im cm ri Clll vjit4;c iuj gcsl! i auaii lugi ihm. nach, seine Jugendzeit sei Ein arone? levestaumel aeweten. und von seinen tollen Streichen als Stu I & mm t oe weiJ man )ic) yeure ln irctourg im Breisqau noch Manches zu erzahfe m (r äItcr Worden war und die Natur sich an ihm zu rächen bekann, weil er ehedem aeaen sie gefrebett, da ließ ihn auch die schöne, ihm an r. w i ti . uic inuc joauu cuuuic uiua Amalie Gräfin von Rotbenbera im Stich, denn der Wüstling war zum elenden Kuppler herabgesunken. So stand der Fürst zur Jett, da er einer liebenden Gattin am Meisten bedürfte. allein da. umgeben von Kreaturen. denen er der Reih; nach Weiber angekuppelt batte. mit denen der schwachsinnige Greis noch bis zu seinem Tode zu tändeln beliebte. Unter den Kreaturen befand sich auch ,in Herr von Broderotti, der einggs erwähnte Geh.-Nechnungsrath und der ßnfm mfS .fvsm? Äittmnffi.ra Namens Stettmund auö Hechingen. Broderotti war auf Verwendung des Fürsten, der ja ein Vetter deS verstor benen Kaisers Wilhelm war, in den Adelstand erhoben worden und hatte den biederen Namen Stettmund mit Broderotti vertauscht. Herr Broderotti nun hatte eine bildschöne Frau, Leonie. ein echtes Wiener-Blut, dabei aber eben so geistreich wie schön, hon prächtigem Bau und seltenem Ebenmaß der Glieder. AlZ die fesche Wienerin zum ersten Male am fürstlichen Hofe erschien, da-leuchtete noch einmal das Auge des Fürsten beim Anblick der blendenden Erscheinung auf, und der Fürst nahm keinen Anstand, Herrn von Broderotti zu seiner Wahl zu beglückwünschen. In der That war Herr V.' Broderotti so ziemlich die einzige Per sen in der Umgebung des WollüstlinzZ, der sich keine Jrau hatte ankuppeln lassen. Herr von Broderotti war etwa zwei Jahre verheirathet, als Gen. v?n ternmetz zum Besuche in Lowenberg eintraf. Seine Gattin war eine einge - ,m , m r !. 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veraessen lonnke. da ie Oestette:. . .

(her bei Kömggrätz oder Sadowa eine so schreckliche Niederlage erlitten, n. snnni. hn& verzeihen, und daher war ihr die Anwesenheit des Generals, der die Oesterreicher so furchtbar auf's Haupt geschlagen hatte, am Hofe des Fürsten so unangenehm, daß sie mit aller Ge.walt am Tage der Ankunft des Generalö zu ihren Eltern nach Wien reisen woLte. Ihr Gatte redete ihr jedoch 1 ' diesen Gedanken aus, und so blieb sie. . ' . ICH Vi'tUUlllt UW9, UttV V V4l(W pw. km Abend nach der Ankunft des Generals fand im großen Saale des Palais großer Entpsang- des hohen Gastes statt, zu welcher Gelegenheit der Hofmarschall des Fürsten eine:, Lurus hatte entfalten lassen, der an das 5ofleben zur Zeit der französischen c;uivviytt jvvjii'fc 4tiiiiit. .oit hohe und höchste Aristokratic Schle lieils war hier vertrelen. um dem .Lö V.?. cTim wen vn Slalid'. der gleichzeitig der "we be Tages,war. rorMtell. . ZU weroen. llie Liiern an lern reihten sich hier die schönsten Damen der Provinz an einander, aber d e, i Stern, der das blendendste LZckt au8, , strahlte und auf dessen herrlichen For . -. . - . men aller Augen theils mit Entzückere, theils mit Neid ruhten, war Leonie.dk. fesche Wienerin, die ungekrönte KLni gin am Hofe des Fürsten. Leonie hatte Alles daran gesetzt, den Mann den sie aus Patriotismus so glühend haßte, zu blenden, zu fesseln und dann wie ein giftiges Reptil von sich zu schleudern. Sie haßte diesen Preu-ßen-Ceneral, aber sie wollte ihn besiegen und zu ihren Füßen sehen, denn sie kannte seine Schwäche für ein schönes Weib, und schön, bestrickend schön war diese Bürgerstochter aus der Ka1 serstadt. Die Vorstellung ging vor sich, die kleine gedrungene Gestalt des Feld Herrn mit dem ergrauten Haupte be wegte sich leicht und elastisch von einer Person zur anderen. Gruß und Hand druck wurden ausgetauscht, tief ver neigten sich die Damen, nur nicht Leonie, die stolz aufgerichtet und jeder Zoll eine Königin den General auf sich zukommen ließ. Starr vor Betounderung blieb Steinmetz vor diese? Form aus Einem Guß, vor diesem blendend schönen 'Weibe stehen. Er hatte um ihre Anwesenheit gewußt, es war ihm nicht unbekannt, daß sie die Preußen haßte und deshalb auch ihn, aber seine kühnsten Vorstellungen, die er sich von diesem Weib gemacht, sah er nun weit übertroffen in dem Weibe selbst vor sich. Einen Momeni trafen sich Beider Augen, aber , schon in diesem einen Momente lag Stein metz im Bann dieses kühl berechnenden Weibes. Ein glühender Blick auö zwei ticfschwarzen, wild und leidenschaftlich blitzenden Augen, hatte gezündet, Oesterreich hatte PreußenimSturmeroberk. und Steinmetz ergab sich als Gefangener." An die Vorstellung reihte sich ein Ball, und noch am selben Abend hattc Steinmetz Gelegenheit sich der schönen Frau zu nähern. Leonie machte ihm das nicht schwer, denn ihr war es ja nur darum, zu thun, mit berechneter Eoquetterie den General tief zu demü. thigen.zu demüthigen weil er ein Preu. ße war, aus Patriotismus, weil Preußen Oesterreich eine Niederlage beigebracht und wett, ihr Oesterreich über Alles. Alles ging. Glückstrahlend suchte in jener Nacht der General sein Lager auf. denn, ein letzter Druck der schönen, zarten Hand LeonieS war eine schweigende Zustimmung zu e'rner Besuche. Glückstrahlend zog sich aber auch in jener Nacht die schöne Leonie zurück, denn sie wähnte sich auf dem Siegesmarsche, der Feind war schwächer, als sie geahnt hatte.. - General von Steinmetz hatte ursprünglich im Sinne, sich nur eine Woche - in Löwenberg aufzuhalten. Aus der einen Woche wurden aber zwei und drei. Und Alles. w;il eö ihm die schöne Frau angethan, die sich mit ihrem Opfer ein geradezu herzloses Spiel erlaubte. Wohl wußte man am, Hofe um die Beziehnugen, in denen Steinmetz und Leonie zu einander standen, wohl wußte der Nürst darum, dem daS Ganze ein fürstliches Vergnügen bereitete, wohl zischelten die Hofdamen DieS und DaS, aber Leonie nahm von derlei keine Notiz, denn sie hatte ihren Gatten in ihren Eroberungs-Plan eingeweiht, und der Gatte sah weiteren Entwickelungen ruhig entgegen. Bald sah man daS Paar, Leonie undSteinmetz, auf der Promenade, bald in den Anlagen, bald machten sie gemeinschaftliche Ausfahrten. Berechnend ging daö gefährlich schöne Weib vor, Schritt für. Schritt, viel zu langsam für den leidenschaftlichen Anbeter, der sich in einem ewigen LiebeStaumel befand. Aber auf diesen est t r , . r y j ?aumel sollte eme furchtbare Ernüchlerung soigen, weil mneuer aiS irtan eö erwartet hatte, fieenie hatte ihren Plan .nur zu sorgfaltig entworsen, lemmes mie m oic xyauc gehen, der Haupt-Coup ließ wcht lange auf sich warten, ES war an einem Abend kurz vor der Abreise, ais verr von roveroln zu uyren deS Generals in seiner Villa, die in' unmittelbarer Nahe deS PalaiS stand, eine Soiree arrangnr yane, zu oer . . sich auch der Fürst eine Einladung erbeten hatte, der der Frqu deö HauseS sehr ztuaethan. war. Der Hof und daS Offizier-CorpS' deö Äatail? lonS waren ebenfalls gelahe u.nd so bewegte sich in den eleganten Raum jichkeifen Ul Rechnpngsrathz eine länzende . Assemblcuz. Steinmetz hatte an der Tafel nächst denr Fürsten den Ehrenplatz inne und sah. zur Linken LeonieS. die ibm wäbrend del . Soupers die erdenklichsten llufmerl- ! r 1 1 r v ic w . e;i i lajnwun ic;nxic uns iu. uui tiut

sten ' nicht ausgenommen, vo?" ä?en l . - Pi . . . . ? V i . rn v

anoeren? piien auszeiqnere. caq aufgehobener Tafel wurde ein Tanz arranairt. Leonie war die beiterste von Allen, Steinmetz der glücklichste, denn der Moment war gekommen, da er ihr ein Geständniß seiner Liebe ablegen wollte. Leonie war auf diesen Moment Präparirt und hatte alle Vorbereitungen zum letzten Coup ge-' troffen. Der Ball war slott im Gange, da und dort standen Damen . r r r ... . uno erren rsriungen einnent. r . i i onvrp.i " -w 1 - -1 -7 o . rnend, fröhlich plaudernd am Büffet.. als plotzllch Leon durch eine Portiere tretend ein anstoßendes Boudoir betrat, gefolgt von Steinmetz. Man hatte Beide nicht beobachtet. Was dort zwischen Beiden vorgefallen, ist nicht bekannt, so viel aber, ist gewiß, Jni fiiri rtnrniiV S'nnt lifrntnnn ! v. "ti ww...v .v v . Auges unter die Thür trat. die Por tiere zurückrik und aus den auf dem Boden knieenden General deutend, in den Saal ries- .Mein Vaterland ist tterarqi. oi cuici uic iuij Oesterreich zu Füßen dieses Generals, heute Abend lag Steinmetz zu den Nüken Oesterreichs, zu meinen j Füßen!" WaS nun folgte, läßt sich w r im cm kaum schildern, die dieser Scene solgende Aufregung war eine unbeschreiöliche. General von Steinmetz reiste noch in derselben Nacht nach Posen ab, Frau von Broderotti eine Woche später in Begleitung ihres Gatten nach Wien. Dem Fürsten war die Sache am peinlichsten, denn Steinmetz war sein Gast. Man suchte die Geschichte nach Kräften zu vertuschen, aus Rücksicht für den General, aus Rücksicht für den Fürsten. Steinmetz verheiratete sich . einige Jahre später mit einem Frl. von G. , doch war die Ehe keine glückliche. Leonie hatte Aufnahme in einer Irrenanstalt gefunden und dort ist sie, wie ich einleitend mitgetheilt habe, gestorben. ' Ste'uimetz weilt längst nicht mehr unter den Lebenden. Das Palais des Fürsten aber, ' das lange Jahre der Schauplatz kleiner Liebesabenteuer und allerlei Intriguen war, ist heuteeine nüchterne Infanterie kasern. A. K Zwei neue (Srfinoungcn sü? Hz Dampfs chifffahrt. Eapitän - Lieutenant a. D. M. Weihe in Hamburg ist soeben mit zwei Erfindungen für die Dampfschissfahrt an die Oeffentlichkeit getreten, die für weitere Kreise von Interesse sein dürften. Die erste soll die Manövrirsähigkejt der Dampfer erhöhen und benutzt zu diesem Zwecke iu einfacher Weise die NeactionSlraft (Wasser gegen Wasser). Bekanntlich sind schon früher wiederholt Versuche gemacht worden, durch vom Schiffe ausgestoßenes Wasser, welches seinen Gegendruck indem umgebenden Meerwasser findet, ein Schiff vorwärts zu treiben: man wollte mit dieser Kraft Schiffsschraube und Räder ersetzen, hat indessen hier nur in geringem Maßstabe Erfolg gehabt. Nunmehr hat der Erfinder jene Kraft benutzt, um durch ein einfaches Nöhrensystem, welches jedem gewöhnlichen Dampfer leicht eingefügt werden kann, vier Drehkräfte zu schaffen, die den Dampfcr in den Stand setzen, auf der Stelle zu drehen oder sich quer oder schräge nach der Seite zu verschieben. Es handelt sich hier also nicht um da? Vormärtstreiden oder auch um das Steuern des Schiffes dazu bleiben Schraube und Ruder an ihrem Platze sondern um eine Hülfe beim Ma növriren in engen Gewässern, bei Collisions und Strandungsgefahr u. s. w. Die Erfindung ist eine so einfache. daß sie dem Fachmann durch einige beschreibende Worte leicht verständig wird.- Mitschlsss ist em Wasserreser voir aufgestellt, in welchem das Was ser durch die gewöhnlichen Schiffs pumpen unter starkem Druck gehalten und aus dem es in je ein nach, vorn und hinten in der Kielrichtung unter der Wasserlinie angebrachtes langes Rohr gepreßt wird, daS am Bug und Heck mit bis an die Außenwelt reichen den Querröhren versehest ist. An den beiden Enden iedeS QuorryhrS denn het sich cm Ventil, welches vom Deck aus zu önnen und zu schließen ist. Oeffnet man daS hinten an Backbord oder das vorne an steuerbord bennd liche Ventil oder beide zu gleicher Zeit. so wird daS Schiff durch den Druck des ausströmenden Wassers eine Wen dung nach Backbord oder links machen; dasselbe ist nach Steuerbord oder rechts der Fall, wenn das Hintere Ven til an Steuerbord oder das vordere an Backbord oder beide Ventile gleich zeitig geöffnet werden. Durch diese Hülse wirk es dem Kapitän ermög licht, das Schiff durch beliebig vorn oder hinten anzusetzenden Druck be deutend leichter als früher zu manöv Tirrt nfc r mirh si mil ftriihn .., wv it ... (i.vmv.. h.grüßen. weil sie. da eine Collision manckm! hnn rnntnn Qftf! m,hr ' og weniger Drehung abhängt, dem Schiffe grhkere Sicherheit gibt. abge. n hayon. daß man bei der Benutz ung der Erfindung häufig Schlepp damvier entbebren oder das AnSbrin gen schwerer Leinen vermeiden kann. wodurch Geld- und Zeitersparnis er zielt wird. DaS seitliche Verschieben macht eS 7 ' r ' - dem Kapitän oder Lootlen möglich. )en bei langen Dampfern so oft ge' wünschten .Slag von de Sid- zu zeben. D'e zwei Röhre. sind so ein . c .:C.4i vl C4r?n zttiütet. Kak man einfach die starken Cchifj'spumpen, die jeder Dampfer hat. auf eine bder andre Seite ansehen jann. um die gewünschte Wirkung auf Bug und Hinterschiff zu erhalten, Wenn ähnliche Versuche schon in srü heren Zeiten gemacht sind, so sind sie wobl an der ,u der 5Zeit ZiU schwaches Dampf und Pumpenkraft gejft eUv.il v f . i c. . CV .rt . in eca umtu j.aqii

Kräfte so gistiegen, daß ihre Anwenw... Ait v.tt - Yi v r'ir? je -

oung aur oas dreyen uno inuicq? Verschieben durchaus nicht zu verach ten ist. Auch für Kriegsschiffe, welche zu ihrer Gefechtstaktik besonders schneller Drehung bedürfen. .wird diese krsmdung,die m Deutschland, Eng. land und Frankreich patenhrt ist, von großem Werth sem. Die zweite Erfindung ist eine ia)rauve. oeren mg ,o ge. dreht werden können, daß sie die ge. itri4f. Ttofi4. nX.riini VHi v".""' fr x " Ms li n irii r t3 irih fc-toViYl fflhftrtr7Ms .n.i . . f.. . ct-., v Rückwärts und Stopp selbständig vlc.4"" Uch d Maschm erden, sondern . d, e Welle ann, derselben Drehung weiterlaufen. "V V 9inrtfiitlV irtr fnsiti ff ArniilS m' V j f V V M V sind die, daß beim Umsteuern die Er- ' 'J schütterung von Schiff und Maschine e ch ritt die Wirkung der Schraube beim Rückwärtöschlagen ein. Man kann bei dem neuen System nicht nur flache, sondern auch gewundene Flü gel anwenden, da man es in der Hand, dieselben Flächen beim Vor-wärts-wie beim RückwärtSgang wiren zu lassen. Die Flügel können eicht gewechselt werden. In England hat man schon lange die Wichtigkeit olcher Schrauben erkannt und zwar n erster Linie für Petrol- und Benzin-Motor-Boote, aber auch in Deutschand hat man bereits ähnliche Schrauoen palentiren latten. Wie von Capitänlieutenant Weihe erfundene Eonstruktlon ist eine sehr einfache die i k. . n 'i k. ill) namentticy ourcy Vallvarieii uno esten Sitz der Flügel an der Nabe vor anderen schwächeren Hebelcontruktionen mit ganz hohler Nabe auZzeichuen soll. Der Erfinder beabicdtlat. dieser Sckrauve au cd bei arö ßeren Fahrzeugen mit Kohlenmaschinen allmählich Eingang zu verschaffen. Kaun keine Käfer leiden. An einer merkwürdigen Jdiosyn krasie leidet der Oberbefehlshaberde? indischen Arme, Lord, ffrederick Roberts. Der unerschütterliche General, welcher in der heftigsten Feldschlacht auch nicht eine Muskel zucken würde. wird bleich und aufgeregt und leidet sichtlich wenn sich eine Katze m semer Nähe befindet. In ganz Jn dien ist diese Thatsache bekannt und alle Freunde des Lord Robertsnehmen zarte Rücksicht auf dteie feine Eigen thümlichleit. Dennoch spielt .Puny", wie man den Hauspropheten in eng lisch redenden Ländern zu nennen pflegt, auch der größten Borsicht ge aenüber manchmal einen Posten. So war es. als General Roberts einst bei einem Divisionscommandeur auf emer Jnspektlonsrelje zu Gaste war. Ter kentere, wuroe varau aufmerksam gemacht, daß eS absolut nöthig wäre, seinen Kameraden wahrend der Anwetenheu der Oberbefehls' haberS zu entfernen. Um ganz sicher zu gehen, wurde der Kater angebun den. Die Offiziere waren am Abend bei der Tafel, als plötzlich ein Adju. taut dem Tivistönär ins Ohr flüsterte. der Kater müffe nch losgemacht haben. Ich habe daS im Augenblick ihm am Gesicht angesehen. Er sieht schon ganz bleich aus. eS mutz eine.Kutze im Zimmer fem." Und so war ez auch. Ganz gemüthlich hatte sich das Thier unter den Stuhl des Generals hingestreckt. Es wurde, natürlich so fort ohne viel Aufsehen' aus dem Zimmer entfernt und dann, dauerte es auch nicht lange, biS General Ro bertS feine Heiterkeit wieder erlangte und mit der Mahlzeit fortfuhr. Stttbst Dtt Beschäftigung? Eine ausgezeichnete Gelegenheit für deutsche Männer und Frauen die sich ein gutzahlendes Haupt oder Nebenaeschäft gründen wollen. $75 biö 100 per Monat garantirt. Näheres durch Dr. Schoop, Ro. 11 Mam St., Raxine, WiSc. XITctD i?n ttti -Chgo, U na Saloon u. Billiard-Hall No.92 Oft Washington Str. Jokn Meilaclzer, Äiaentkiim.r m Z X. ÜTi. 1 Urt. GecyalS - ueoernayme. Steinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Ghio und Noble Straße, ! übermonunen habe, und m-ch bemühen werde dtefelbe zu einem angenehmen ammeixul, der Deutschen zu gestatten. veste Setränke und Cigarren ic. Zu zahlreichem Besuche ladet ein SottUeb Qukdardt, Scke VUo und Noble Straße. Biertrinker aufgepaßt ! Die Preisrichter der QettauSstellung haben zwar ihr endgiltige Urtheil in der Bierfrage uoch nicht abgegeben, ader F. le:S hat entschieden, daß das Bier derJndiana poliS Brewing Co. daS beste Bier w Jndia napolii ist, und ladet alle Biertrink ein ihm einen Besuch abzustatten sich davon zu überzeugen. .' AchtuyKsvy FrledriS

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