Indiana Tribüne, Volume 17, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1893 — Page 2
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Tte tZzlilZe, Tribüne" koyri durch den Träger 21 Cent! per lZoche, die SonntagSTrib2ne 5 (Xcntf per Woche. Beide zusammen Cent oder ti Cent! per Monat. Per Post zugeschickt in Vor mde,ahlung Z'per Jahr. Ossice : No. 18 Söd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 9. Dezember 93. Die nächste Südpolexpedition. Während Lieutenant Peary in bet Eiswelt des höchsten Nordens herumwühlt, trifft Dr. Frederick A. Cool ernstliche Vorbereitungen für eine i gleichartige Expedition nach dem Süd ipol, welche eine der verwegensten sein 'teiib, die je unternommen worden. .Vor der Geographischen Gesellschaft iin New Fort entwickelte und begrün-!d..-e jüngst Dr. Cool seinen Plan, und .'seine Ausführungen dürften in dei 'ganzen wissenschaftlichen Welt Beach. 'tung, wenn auch nicht ungeteilte Zu stimmung finden. Es seien daher 'einge seiner Gedanken hier wiedergege ben: i Den Südpol umgibt diel mehr Se- , ,heimniß, als den Nordpol, und das 'grcße Festland, welches ersteren der inuthllch umlagert, ist noch völlig im bekannt. Auf den Nordpol und seine Umgebung ist die Aufmerfsamkeit des Publikums schon oft gelenkt worden, viele Seefahrer, Abenteurer und e 'lehrte haben die Gegend befahren, und obwohl der geographische Nordpol noch immer nicht erreicht ist, bezweifle ich nicht, daß dies vor Ablauf von fünf Jahren der Fall sein wird; überdies sind infolge der Forschungston ren viele wissenschaftliche Fragen tt züglich jener Erdgegenden entschieden. Bald dürften die Karten von der nordlichen Hälfte dsr Erdkugel fast gar keine Lücken und Unbestimmtheiten mehr ausweisen. ES ist nur natürlich, daß die Süd-pol-Gegenden viel mehr vernachlässigt worden und noch so wenig bekannt sind. Die Nordpol-Gegend liegt fast inmitten der Land-Hemisphäre, währenÄ die noch kältere Südpol-Gegend m:0:n in d?r Wassersphäre liegt, von wildem, wüstem Meer umgeben ist und sich Tausende von Meilen entfernt von 'zedem bewohnten Lande befindet! 'Dazu kommt noch, daß die Suche nach neuen Wasserfahrstraßen und andere lNebenzwecke den Nordpol der Menschheit naher gerückt haben. Aber dermindert dies Alles den Wissenschaft!!.chen Werth der Suche nach dem Süd'pol, und muß jene Welt uns stets unbekannt und eine weiße Stelle auf un lseren Karten bleiben, nur weil sie 'schwerer zugänglich ist? Ich glaube das nicht. Mit syste.matischen Bemühungen und der nöthigen Geduld kann Vieles erreicht werden, mag auch noch eine lange Reihe von Jahren darüber vergehen, bis unsere Kenntniß vom hohen Süden" so vollständig geworden ist, wie die vom hohen Norden. Alle vergangenen Erfahrungen und Fehlschläge in beiden Richtungen gereichen uns zum Vortheil; wir müssen sie nur vollständig ausnutzen. Die erste Expedition nach dem hohen Süden wurde unzweifelhaft aus Neugier unternommen. In alter Zeit hegte man die Vorstellung, daß gewaltige Festländer in den südlichen Meeren existirten. um denjenigen in den nördlichen Meeren sowie der ganzen Erde das Gleichgewicht zu halten, und von Zeit zu Zeit schaute man nach diesen Ländern aus. Alle Forschungen vor Beginn unseres JahrHunderts führten nur zur Entdeckung einiger öden Inseln. Man strich daher daZ gewaltige südliche Land, welches auf den alten Karten eine Rolle spielt hatte, wieder ganz. Im Ansang deS 19. Jahrhund.tS wurden indeß einige werthöe Entdeckungen gemacht, und um 1833 herum begannen sich die amerikanische und einige europäische Regierungen für diese Gegenden zu interessiren. Schließlich rüstete die Ver. Staaten Regierung eine E?peditwn unter Lieutenant WilkeZ, die Franzosen eine solche unter Admiral Dumont d'Urvelle, und bald darauf die Engländer eine großartig angelegte unter Kapitän Roß aus. Es ist noch erinnerlich, wie mager die Berichte von diesen Expeditionen ausfielen und welcher bittere Streit daraus entstand. Seit der Roß'schen Expedition hat unsere Kenntniß von der SüdpolarZone nur wenig zugenommen. Im Jahre 1874 fuhr indeß das, auf einer wissenschaftlichen Welttour begriffene britische Boot Challenger", unter Kapitän Rares, auch in jene Seen hinein, und es wurden dabei interessante Beobachtungen angestellt. So weit man weiß, haben aber noch'nie menschliche Wesen innerhalb des SüdpolarKreises überwintert, und es sind nur zwei oder drei Landungen auf einige Augenblicke bewerkstelligt worden. Wir wissen, daß dort die Temperatur viel niedriger ist, als in der nördlichen Polargegend, daß die Eisfchranken dieser Domäne alles derartige im Norden beiWeitem übertreffen.und die riesigen, mit nie schmelzendem Schnee und EiZ bedeckten Berge an Höhe alles t von nördlichen Forschern Entdeckte überbieten. Alles, was wir sonst noch von diesem Theile der Welt sagen konnen, ist bloße Vermuthungsfache. Meine Absicht ist es, die Verrnuthungen durch eine Reihe wissenschaftlicher Beobachtungen zu ersetzen. Wie ich diese Aufgabe bewältigen X? "Ich werde in einem WalfängerDampfboot nach dem hohen Süden fahren. Mehrere für einen solchen Zweck vorzügliche Walfänger-Boote, welche eiaenL für den Dienst in den Noid-Polargewässern gebaut wurden, llttysn gegmwärtig aus verschiedenen Ursachen uiüßig und sind billig zu haben. Sine dieser, von ungefähr 200
' Tonnen Gehalt werde ich nehmen und für den Südpolardienst neu ausrüven. Es muß mit Vorräthen für drei Jahre versehen sein. Vielleicht wären zwei derartige Dampfer noch wllnschenswerther, aber die Kosten würden dann unverhältnißmäßig erhöht. Ich
glaube, em solches Schiff laßt sich derart ausstatten, um den Rückzug sicker zu machen, wenn das Schiff verloren gehen sollte. Zwei Rettungsboote . werden wir mitnehmen, ein größeres für die stürmischen Gewässer zwischen Südamerika und den Sud-Shetland-Inseln und ein kleineres eigens für die Fahrt im Eise. In der südlichen Hemisphäre sind die Jahreszeiten umgekehrt, und die ' geeigneten Monate für die Forschung sind daher Dezember, Januar. Fe-, bruar und März. Unsere Expedition soll um den 1. September herum von New )oxt aufbrechen. Dann geht es nach den Falkland-Jnseln, wo wir unsere Kohlen- und Lebensmittcl-Vor-. räthe neu ergänzen werden, und von da dampfen wir direkt nach dem Louis Philippes-Land. An einer der Inseln unweit jener Küste werden wir das eine Rettungsboot zurücklassen,mit genügenden Vorräthen für eine Fahrt von dort nach den FalklandInseln zurück. Weiterhin wird unser Kurs viel von den Bewegungen der riesigen Eisgeschiebe unter dem Einfluk von Winden und Strömungen abhängen. Den ersten zeitweise freien Weg, der sich uns bietet, werden wir benutzen, um weiter südlich zu dringen, bis zum äußersten Punkt, wo wir noch Land er ruchen können. Dann werden wir irgend einen Unterschlupf für unser schiff suchen, unser Winterquartier -vollständig machen und sofort mir un.seren Beobachtungen beginnen. Wenn es angeht, werden tziz noch eine Au .ßenstätion anlegen, i Die niedrigere Temperatur, als in den nördlichen Polargegenden, und die schlimmeren Stürme werden UNsere Existenz nicht wesentlich beeinträchtigen; wir sind genügend vorgesehen hiergegen. Ja wir sind auf die allerschlimmsten Fälle vorbereitet. Ein Jahr lang sollen unsere wissenschaftlichen Beobachtungen unablässsq fortgesetzt werden. Ein Theil unserer Partie wird beständig damit beschäftigt sein, nach thierischem und pflanzlichem Leben auf der See und zu Lande zu suchen. Doch wird diese Gruppe zugleich eifrige Forschungen nach fossilen Ueberresten früherer Lebensperioden betreiben. Zwischen un seren Forschungen müssen besondere systematische Uebungen für den Körper und Geist fallen. Auf diese lege ich großen Werth, und sie sollen uns, in Verbindung mit geeigneter Nahruna aucü vor dem VflnA vieler Polar forscher, dem Skorbut, schützen. Gute sklmo-Hunde brauchen wir sehr ncthwendig. Von Zeit zu Zeit müssen wir Kleider und andere Dinge ausbessern oder neu herstellen. Auf große Gesellschaften für einen solchen Äweck vertraue ich auch nicht. Meine ganze Expedition wird HLch-! stens 14 Mann umfassen. Ich bedarf für das ganze Unternehmen nicht unter 550.000, die zur Hälfte bereits garantirt sind." , Marokkos Nifbewoyner. Das ist ein entsetzlicher Menschen schlag, mit welchem die Spanier jetzt an der Nordküste Afrikas in Krieg liegen schreibt ein Amerikaner, der neun Jahre lang in Marokko gelebt hat und die Spanier können schlimmere Erfahrungen machen und im Ganzen größere Opfer bringen müssen, als seinerzeit die Franzosen in der Nachbarschaft. Wenn man diese ' rifbewohnenden Verber als Mauren" bezeichnet, so ist dieser Ausdruck nur wegen des geographischen Nebeneinanderwohnens zu entschuldigen. Die wirklichen Mauren sind Araber; diese Berber aber dürfen nicht mit den vom Orient eingewanderten und einen Theil der Ebenen bewohnendenArabern verwechseit werden, und eS ist nur ein bequemer Sammelname, die ganze BevLlkerung Marokkos, unter der auch noch Negerblut infolge deS Sklavenhandels vorkommt, Mauren zu nennen. Die Berber sind den Arabern an körperlicher Ausdauer und Energie weit überlegen, und sie sind niemals von diesen wirklich unterworfen worden. Sie verstehen wohl meist arabisch, das die Gerichts- und Religionssprache deZ Landes ist und das einzige Verkehrsmittel zwischen ihnen und der äußeren Welt bildet ; aber sie haben ihre eigene Volkssprache, die nur sehr wenigen Anderen verständlich ist, und in der eS keine Bücher gibt, außer seit etlichen Jahren ein paar Publikationen der Bibelgesellschaften. Die Rif-Berber sind eine weiße Nasse. Sie sind an Größe sehr verschieden in den verschiedenen Geaenden, aber alle sind von sehr geschmeidigem Körver und von wunderbarer Ausdauer. Auch die Akrobaten in Buffalo Bills Zirkus gehören einem der südlichen Berberstämme von Marokko an. Echte Söhne der Berge, sind sie schon von Klein auf an Pulver und Schwert gewöhnt und so kriegerisch, daß lein Mitglied ihrer Stämme für einen Mann gilt, ehe er Menschenblut' vergossen hat. Der größte Hohn, den Einer dem Andern in's Gesicht schleudern kann, besteht in der Erklärung, daß dessen Vater im Be!t oder an einer Wunde im Rücken gestorben sei. Der Tod hat keinen Schrecken, und das Blut absolut keinen Schauder für sie. Körperliche Qualen gelten ihnen auch sehr wenig. Wären nicht die vielen inneren Stam mesfehden, so würden die Berber noch viel mächtiger sein. Sie bilden ein interessantes Gemisch von Wildheit und Zivilisation, von welch' letzterer sie gerade genug ge- .. lernt haben, um . ihre VernichtungS- ? kunst zu vervollkommnen. Für die modernen Schußwaffen, wenigstens für die kleineren, haben sic eine große i fßoilUUs und . die meisten sind mit
vorzüglichen Repetirgewehren bewasf-l, net, mit denen sie sehr gut umgehen ; können. Daneben handhaben sie ihre Messer und ihre leicht gekrümmten Dolche mit unheimlicher Geschicklichkeit. Sie tragen lose, oft zerlumpte Kleider, deren Hauptstllck gewöhnlich ein sackartiger, brauner Wollrock mit Kopfstück und kurzen Aermeln bildet. Oft gehen sie baarhäuptig oder sie be-: nutzen das rothe Zeug der Gewehrfut , terale als Turban : mit Vorliebe las-!
sen sie ihr Haar als Zottel über das eine Ohr hängen. Die Idee der Blutrache ist bei ihnen sebr ausgebildet. Als ich vor einigen Jahren in Tanger wohnte, nahm ich' mir einen Mann und einen Jungen aus den Rifgebirgen als Diener, und um etwas von ihrer Sprache zu lernen. verbot ich ihnen, bei mir eine andere Sprache, als Ihre einheimische, zu sprechen. Der Junge kehrte nach einiger Zeit in seine Heimath zurück und ich verlor ihn aus dem Gesicht. Drei Jahre später rief er mich plötzlich auf dem Marktplatz zu Tanger fröhlich an und bat mich, ihm zum Ankauf von einem Halbdutzend Flinten behilflich zu sein. Auf weiteres Fragen theilte er mir im Vertrauen mit, daß die Flinten für ihn und feine zwei Brüder seien, um damit seine Onkel zu erschießen, welche seinen Vater im Streit vm die Habe getödtet hätten. Ich habe vor Kurzem geheirathet," fügte er hinzu (er war zur Zeit etwa 16 Jahre alt, genau kann ich allerdings fein Alter nicht angeben, denn die Berber zählen nie ihre Geburtstage) und ich will doch auch ein M a n n werden.Vergeblich war all' mein Abreden. Er erbat sich von mir sogar noch m:inen Spzzierstock mit gekrümmtem Griff, de.i er so gut brauchen könne, um im Hinterhalt seine Flinte darauf ruhen zu lassen. Nicht sehr freundlich schieden wir von einander. Es dauerte nicht lange, so erfuhr ich, daß er wirklich ein Mann geworden." Vorn Inlands. Mehr Kirchen im Ver. hältnig zur Bevölkerungszahl gibt es in Australien als in irgend einem anderen Lande. Der Oberstaatsan walt von Illinois hat entschieden, daß; einem ausscheidenden Mitgliede eines! Bauvereins nicht die Zinsen oder der sonstige Nutzen von seinen Einlagen bei dem Vereine entzogen werden können. Wie muß dem Honorable Thomas V. Reed zu Muthe sein, wenn er sieht, daß für ein Blaine-Denkmal in , seinem Heimathsstaat bis jetzt nur $115 gezeichnet worden sind, von welcher Summe ein New Jorker $100 hergegeben hat ? Ein guter Zug der neuen Tarif-Vill ist die Abschaffung des Zolls auf Kunstwerke aller Art. Hoffentlich werden aber nicht wieder bleierne Apostel-Statüen importirt, wie vor dreißig Jahren. An jenem frommen Betrüge haben Kugel- und Schrotfabrika'nten damals viel Geld verdient. Zuverlässigen Verichten aus Oklahoma zufolge sind während des Schneesturms mehrere Famitten, welche auf der offenen Prärie ohne Schutz gegen Schnee und Kälte lagerten, umgekommen. Da Niemand so rauhes Wetter erwartet hatte, waren keine Vorkehrungen dagegen getroffen, und alle Ansiedler haben von du Ungunst des Wetters schwer zu leiden. . In Yorkville in Süd-Ca-rolina ljai ein von heftigem Regen begleiteter Sturm schweren Schaden angerichtet, der-auf mindestens $10,000 veranschlagt wird. Am Schlimmsten ist die Carolina Quggy Company" von dem Unwetter mitgenommen warden, deren Verlust sich auf etwa $3000 beziffert. Das Dach von O'Lary's Möb:l-Niederlage wurde vom Sturm abgehoben und elegante Möbel im Werthe von $5000 wurden in Folge dessen zwei Äunden lang dem strömenden Regen ausgesetzt. Auch die Speichenfabrik und die Schulgebäude wurden abgedeckt. Ueberhaupt hat der Sturm auf seiner ganzen Bahn in je ner Gegend beträchtlichen Schaden verursacht. Kürzlich standen Simon Langford. Jacob Schupp, John Butler. John Kinsler. Chris Ehrich und Charles Bocklan. sämmtlich Farmer aus dem County Barbette in Nebraska, vor dem Strafgericht in Chevnne in Wyoming, wo sie sich schuldig bekannten, in dem P. F."-Rancho Vieh gestohlen zu haben. Sie behaupteten sammt und sonders, die Viehdieb stähle nur aus Noth und zu dem Zwecke verübt zu haben, ihr und ihrer Angehörigen Leben mit d:m Fleisch: der gestohlenen Thiere zu fristen. Es war ein ergreifender Anblick, die armen Teufel vor Gericht um Gnade bettelnd zu sehen. Der Richter belegte sie mit der niedrigsten gesetzlich zulässigen Strafe, nämlich mit je eienm Jahre Zuchthause. j Durch mehrere gewaltige Rutsche von Schneemassen sind in den letzten Tagen in Montana nicht weniger als sieben Personen um's Leben gekommen. Der erste Rutsch ereignete sich bei Hecla; vier Männer wurden durch die Schneemassen verschüttet und drei davon wurden als Leichen zu Tag befördert. ' Der Schnee liegt jetzt in jener Gebirgsgegend 20 Fuß hoch.i Eine zweite Katastrophe derselben Art ereignete sich bei Lyon City, welches in ' geringer Entfernuna von Secla lieak.! IN diesem Falle kamen vier Personen um und mehrere andere wurden schwer verletzt. Die Bewohne? haben die Gegend sämmtlich verlassen, weil sie noch mehrere Schneerutsche befürchten. Man will einen Versuch machen, die ungeheure Schneemasse, welche auf dem Ge. birgsabhange liegt, durch Dynamit zu sprengen. , , . Während eine 5 Prairiefeuers, welches jüngst den westli, chen Theil deö Cherokee - Streifens verkehrte, fraa das Äelt. in welkem
John Davis, dessen Frau und' ihr Säugling schliefen, Feuer, und ehe noch die Schläfer erwachten, war der ganze Raum in Flammen eingehüllt. Davis ergriff seine Frau und versuchte, sie in ein in der Nähe befindliches Gewässer zu schleppen, sie riß sich aber los und eilte in das Zelt zurück, um ihr Kind zu holen. Sie siel bewußtlos in die Flammen und der entsetzte Mann vermochte weder sie noch das Kind zu retten. Am folgenden Tage fanden Ansiedler die verkohlte Leiche der ffrau und in deren Armen den Leichnam des Kindes. Mehrere Meilen davon trafen sie den Mann gänzlich erblindet, am Körper mit fürchterlichen Brandwunden bedeckt und vollständig wahnsinnig umherirrend. Gouverneur Tillmann von
Süd-Carolina wird von Vielen für j einen Narren angesehen. Mag sein, j daß einige Rädchen in seiner Gehirn-' Maschine los sind; aber er hat lichte . Augenblicke, und in einem solchen Moment schrieb er in seiner Botschaft an die Staatsgesetzgebung folgende Zellen: Nun zur Bierfrage. Ich bin geneigt, zu glauben, daß es im Interesse der Mäßigkeit geboten ist. Vier von dem Staats-Spirituosen-Gesetz, wie es zur Zeit im Staate besteht, aus. zuschließen und unter geeigneten Bestimmungen in Bezug auf vie Schankgerechtsame Leuten von gutem Cha. rakter und Gewohnheiten 'zugänglich zu machen. Was ich darzuthun suche, ist Das, daß es rathsam ist, so weit wie möglich dem Consum von Lager bier Vorschub zu leisten und den Consum von Whisky zu beschränken. Dann werden wir der Mäßigkeit einen Dienst erweisen." Ein sonderbares Schau spiel präsentirte in New York die 32 Jahre alte Rose Hasson, die völlig unbekleidet durch die mit Schnee bereckten Straßen wandelte, bis sie ander Ecke der Nostrand Ave. und Bergenstraße bewußtlos zusammenbrach. Ein Polizist bedeckte die nackte Gestalt mitleidsvoll mit seinem Mantel und rief dann eine Ambulanz herbei, in loelcher das zweifellos geistesgestörte Frauenzimmer nach dem St. John'S Hospital überführt wurde. Die Unglückliche stand bei der Familie ' d:S Antonio Inland in No. 751 St. Marks Ave. in Diensten. Vor vier Jahren hatte sie gehlirathet, sich aber bald darauf von ihrem Manne getrennt und vor Jahresfrist bei der Familie Inland Beschäftigung erhalten. Der Umstand, daß sie unlängst von ihrem Gatten einen Brief empfing, in welchem er ihr angeblich mit Gewalt that drohte, falls sie nicht zu ihm zr.rückkehre. soll die Frau zum Wahnsi.ine getrieben hben. . Deutsche Lokal-Nachrichten. Großherzogthum Hessen. In Darmstadt erhält sich mit großer Hartnäckigkeit das Gerücht, der Großherzog wolle die Mathildenhöhe zu Bauplätzen parzelliren lassen. Der Rekrut Roedger, 3. Comp. 115. Jnf.-Regt. dortselbst hat sich aus seinem im 4. Stock belezenen Zimmer in ven Kasernenhof gestürzt; er war sooxl todt. In Aischofsheim wurde der frühere Gemeinde - Einnehmer, Schreinermeister W., verhaftet und nach Darmstadt verbracht. Der Taglöhner Lenhardt aus Sprendlingen. der im Verdachte steht, die Tochter der Wittwe Muth aus DreieichenHain auf dem Wege nach Sprendlinken beraubt und sie dann auch mit dem Revolver bedroht zu haben, wurde auf der Kirchweihe zu Erthaufen verhaftet. In den Tagen vom 17. bis 24. Juni nächsten Jahres wird in Mainz das 11. deutsche Vun desschießen abgehalten w:rden. Die Kosten sind auf 419.616 M. veranschlagt. Der seit 8 Jahren in Heppenheim als Kreisamtmann thätige Regierungsrath Bichmann ist zum ersten Verwaltungsltzmlen des Kreises Oppenheim ernannt worden. Infolge eines Gehirnschlages starb plötzlich der Arzt an der dortigen Jrrenanstalt, Dr. Stühlinger. Königreich Vayern. DaS neue Kriegsschulgebäude an der Vlutenburgstraße in München wird Anfangs Februar 1894 bezogen werden, so daß der am 1. März b:ginnende neue KriegSschulkurs von 1894 95 schon dort eröffnet werden kann. Der alte Leistbräukeller an der inneren Wienerstraße dorts:lbst ist in den Besitz deS Hosbräuhauses übergegangen. Die Stadtvertretung von Augsburg beschloß die Erhöhung sämmtlicher Beamten-Gehäl-ter um 6 12 Procent, außerdem, die Begründung einer .städtischen Pensionskasse. Einen Selbstmordversuch machte in Ludwioshasen der stellenlose Kaufmann Büttner ausBöhl in einem Zimmer de$ Pfalzer Hofes". Als die Thür des Zimmers erbrochen wurde, lag Büttner aus dem Bette: er hatte sich zwei Kugeln in den Mund geschossen, befand sich aber noch am Leben. Ein Metzger auö Oggersheim warf sich oberhalb WormS vor die Maschine eineS heranfahrenden Eifenbahnzuges. ES wurde dem Selbstmörder der Kops vom Rumpfe getrennt. Auf dem Wege von Walvfischbach nach PirmasenS wurde der 40jährige. Metzger Jakob Woll von Burgalben von. zwei Pirmasenser Metzqerburschen überfali i , eym rr zen lino oerari irrn ce ern zu tet, daß er alsbald eine Leiche ,iwar. Die lden Burschen wurden, verbaf? tet; sie sind geständig. In Obersunzina, ist das Buchner'sche .'Anwesen mit Ernte niederqebrannt. Der Lohndiener Erh. Thiem in Selb schaffte den Musterkoffer eines Geschästsreisenden , nach Ploberg, wo er plötzlich tödtlich vom Schlage ge troffen wurde. Die Baumeister Dendl'sche . Säqemüble in Strcrnbing wurde : in kurzer ?e!t ein . Raub der Flammen. Ein Glück war. es, daß Windstille herrschte, sonst waren die anliegendes Bretjerh.aufen und durch
vrese Ottze dann die anliegenden Gebäulichkeiten eingeäschert worden. Königreich Württemberg. Die württembergischen Landwirthe haben die 75. Wiederkehr des Tages, da die von König Wilhelm 1. begrün-
dete landwnthschastliche Akademie Hohenheim eröffnet wurde, gefeiert. Während des 75jährigen Bestehens der Akademie war sie im Ganzen von 4323 Studirendcn der Landwirthschaft besucht. Darunter befanden sich 2990 Angehörige des deutschen Reiches, einschließlich 1390 Württemberger. Von den übrigen Ländern kamen 565 Hörer aus OesterreichUngarn. 333 aus Rußland, 191 aus der Schweiz, 37 aus Schweden und Norwegen, 28 aus den Niederlanden, 24 aus Rumänien und noch aus vielen außereuropäischen Staaten in geringeren Zahlen. Der Lied?rkranz in Stuttgart hat sein 70. Stiftungsfest gefeiert. Die in nächster Nähe des Bahnhofs zu Neutlingen wohnhaften Bäcker Bertsch'schen Eheleute wurden im Schlafe überfallen und von dem Einbrecher, der sich wahrscheinlich entdeckt sah, mit einem am Ort der That zurückgelassenen Beile niedergeschlagen. Die Frcru''wird wohl ihren furchtbaren Verletzungen erliegen, den Mann hofft der Arzt am Leben erhalten zu können. Mehrere hundert Mark wurden geraubt. Auf dem Hamburger Segelschiffe Veracruz" diente Emil Rettich von Löchgau, O. A. Vesigh:im, als zweiter Steuermann. Das Schiff strandete und Rettich kam um's Leben. Taglöhner Förnzler in Oehringen, dessen Frau 100.000 Mark erbte, starb in Folge der freudigen Aufregung. In Nagold ist Dr. Gmelin, sein 5 Jahren Stadtarzt, an einer Blutvergiftung gestorben, die er sich bei einer gerichtlichen Sektion zugezogen hatte. Im Walde bei Heilbronn gab es im November vollständig reife und süße Himbeeren. Die in den fünfziger Jahren stehende Frau des Polizeidieners Merkle von Hermaringen a. Ar. fiel vom sögenannten Öb:rling ihrer Scheue? h:runter und erlitt dabei so schwere Verletzungen, daß sie am Tage darauf starb. Schultheiß a.' D. Johann Gottlieb Vertsch in Gablenberz, 94 Jahre alt. ist gestorben. Vroßherzogthum Baden. In Karlsruhe verstarb Geheimrath Zimmer, früherer Director der Ver. kehrsanstalten und langjähriges Mitglied der ersten Kammer. Ein vor zwei Monaten in Innsbruck verstorbener, aus Freiburg gebürtiger Privatmann NamenS Conrad hat fein ganzes Vermögen (gegen 69.000 M.) der Stadt Freiburg zur Errichtung einer Volksbadeansta'lt vermacht. Unter Verdacht des Meineids wurde der ehemalige Viktualienhändler PH. Ad. Ha. beracker in Mannheim in Haft genom men. Im Frühjahr dieses Jahres soll H. sich bei Ableistung des Offen, barungseides des Meineid's schuldig ge macht haben. Mit Fackelzug, Za pfenstreich und Bankett feierte der Militarverein von Radolfzell sein 20jähriges Stiftungsfest. Der Hauptbau deZ neuen Bahnhofgebäudes in BadenBaden ist im Rohbau fertiggestellt und sind die Gerüste entfernt. Der Ge-sammt-Eindruck des in der Hauptsache in weißem Murgthalsandstein im Renaissancestil ausgeführten, mit Kup peeln gekrönten großer! Baues ist ein imponirender. ' Besonders großartig wirkt die gegen die Langestraße gelegene, mit Bildhauerarbeiten reichgeschmückte und in schöncn Verhältnissen :rstellte Hauptsacade. Elsaß . Lothringen. " Die amtliche Correspondenz veroffentlicht schon wieder ein Verzeichniß verstorbener Fremdenlegionäte, daS 13 Elsaß-Lothringer umfaßt. Aus Nancy wird berichtet, daß daselbst fünf Deserteure des in Dieuze garnisonirenden Jnfanterie-Regiments Nr. 136 angekommen sind. Die Deserteur, sollen beabsichtigen, in die FremdenLegion einzutreten. Lieutenant Grahl vom Rhein. Fuß-Art.. Regt. Nr. 8 in . Metz stürzte so unglücklich vom Pferde, daß er an den Folgen deZ Sturzes starb. . Mecklenburg. In einer zu Neubrandenburz abge haltenen Versammlung der deutschen Merino-Züchter wurde ein Syndicat zur Begründung eines deutschen Schasereiunternehmens' in ' Südwestasrika gebildet. Dem Syndicat gehören an Assessor Schlange-Schöninigen, Vor sitzender des Vereins deutscher Merino Züchter, Rittergutsbesitzer v. BelowJargelin, Fritz Bley-Berlin, Oekono. mierath Schuhmacher-Zarchelin, Oeko nomierath Rudolf Thilo-Neubränden bürg und ' Schäferei-Direktor Erich Thilo-Neubrandenburg. ' Als Vor? aussetzung des Unternehmens wuröe di: unbedingte. Sicherung der Kolonie anerkannt. . : . Freie' Städte. I Hamburg stürzte sich einSoldat deö 7v. Jnfanterie-Regiments aus einem der oberen Fenster der Kaserne in die Tiefe und war sofort eine Leiche. Die nähere ' Veranlassung zu dem Selbstmorde ist bis jetzt noch nicht bekannt. Der Maurer Buchzn-aus Winsen a. L.. .hat auf ein Mädchen daselbst, welches seinen Bewerbungen kein Cchör schenken wollte, einen tödtlichen Schuß abgefeuert und ist dann entflohen. . Das schreckliche Bomben-Attentat im Theater von Barcelona .hat auch einem Hamburger das Leben gf kostet.' Der 23jäh. Sohn des verstoß benen Past.' Roggenbrod,' T. Roggenbrod. Procurist eines Hauses in Man. chester, wurde von einem .Bombensplitter an der Schläfe getroffen und ver. starh nach zwei Stünden. In Folge Gasaus stromenS hat in' der Parterre Wohnung' deS, Kaufmanns . Müller, Osterstraße, Hamburg-Ensbüttel, eine Gasexplosion stattgefunden.' Dje Eh frau Müller und ein Dienstmädchen i'Anü. ?. , .' qaucu tuuuityc, ein zwenes Zvlenn-' madchen leichtere Brandwunden davNrtrsaen. D's csszt Wobnuna jg .
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erheblich demolirt. Die Nettungsstation Prerow meldet, daß von der bei Perrow gestrandeten russischen Barkj Marie. Eapitän Jansen, in Ballaste von Lübeck nach Marienhamm be-' stimmt, zehn Personen durch das Rettungsdoot Graf Bchr-Regendank cerettet wurden. Schweiz. Mit Rücksicht auf die große Zah! der Ausländer, die sich zur ZU ohne regelrechte AusweiZschriften im Kanton Bern aufhalten und zur Aermeidung von Fällen von Heimathlosigkeit soll fortan unnachsichtlich die Beschaffung von Legitimationspapieren, event. Leistung der gesetzlichen Geldkaution gefordert werden. In Bern hat sich eine ..Bernische SchuhIndustrie - Gesellschaft" gebildet, deren Zweck es ist, die Schuhindustrie als Hausindustrie im Kanton einzuführen. Man will eine möglichst concurrenzfähize, solide Waare unter aussckliesilickzer Verwenduna inländischen Materials erzeugen und dadurch den einheimischen Consum wiedergewinnen. Das Polizeiaericht ver urteilte eine Maria Jenny geb. Näf in Schwandr,.well meze 5 Mal autzereb.elicü aeboren batte. zu zwei Mona ten Arbeitshaus nebst zweüäbriaer Einstellung des Aktivbüroerrechks und den Kosten. Auf der Obernalv im Wäaaitbal wurde in einer Alphütte eine nothdürftig gekleidete Frau, dem Hungertode nahe, aufgefunden. Sie weigerte sich, Angaben zu nnch:n. und munte mit Gewalt in's Thal aebracht werden. Sie ist eine Deutsche und jedenfalls geisteskrank. Letzthin stürzte beim Schulhausbau Albert Karll zu Woll?rau aus dem Kan ton Aargau, Arbeiter b:to Dachdekkermemev Bauen in Aukernyl. so unglücklich vom Dache, daß er nach wenigen Minuten eine Leiche wr. Die neue, rn der Gemeinde ffischoich gelegene Waisenhausscheune der Ge meinde Zell brannte gänzlich nieder. Das Vieh konnnte gerettet werden, dagegen gingen große Vorräthe von 5eu'und Strob au Grunde. In Riacienswvl - Oberukwvl brannte die Stickereifabrik Widmer (früher Grob) nieder und dem Brande siel auch das benackbarte Saus des VackerZ Schmucki zum Ovfer. Der Eigenthümer der Stickerei wurde sofort unter dem Verdachte der Vranostls tung verbaftet. Oesterreich -Ungarn. Der Baron Moritz Königswarter, einer der reichsten Flnanzmanner Eu ropas, ist in Wien im Alter von 5ö Jahren gestorben; sein Vermögen wird aus 40 Millionen geschätzt. Die Gattin des Fabrikanten Wilhelm Rei?.::r dortselbst hzt sich aus Gram üfoi den Tod ihrer Söhne vergiftet. Der Nordbahnbeamte Gustav Adolf Grotz, Leopoldstadt. Fuzbachzasse Nr. 5 wohnhast, hat sich am Ufer des Da. na'ukanals durch einen R:volv:rschuß getödtet. Komponist Franz Matt, der langjährig: Dirigent des Wiener Schubertbundes, ist gestorben. Die Fleischselcher nahm in Anwesenheit zahlreicher Gäste die feierlich: Eröffnung ihres mit den modernsten Ein richtungen versehenen neuerbauten Schweineschlachthauscs im Erdbergermais vor. Da Riesenetablissement hat 400.000 fl. gekostet und bedeckt mehr als 10,000 Quadratmeter Fläche. In den letzten Nächten wurden kn der Umgegend von Nauchenwarth meh. rere Haberseldtreiben abgehalten, die sich vorzugsweise gegen Bürgermeister. Thallmaier und die Wirthschastsbesitzer Franz und Ferdinand Buchenber ger richteten. Eine Menge junger Bur schen wurden verhastet. UNION BAKERS HOME, o. 135 cst WasdlNAteu 2lv. Jolrn Siessl, (genannt Campe) Eigenthum er. Nur die betten Ketränke u. Viflsrren. H'er ist put itxn Krmmt berfin ! Pach - Material. T. F. SMITH ER. Händler tn KieSdaidMarerlaL 2 unb 3 vi eadu Roong, waffkrkichre Edreking. seuer rsl'cm Aövdalr sjilk, Strckvavve, Tack und e ?a,la,bcn ic. ic. Ofnee: 160 Left Sttaro laal) trahe. lelephon sbi. . - Dachderterei. fähige und verantwortlilde Dackoeckkr. Bitt iödr, Trinidad und Tilsontte ASpbaik'Töcdrr. Vit Arten SompisltionS-Täer mit bestem Ma ferlal. Cffice : No 169. Aard : 180 W. Marylandstr. 5 . Tclevdrn il. JndianavoliS. Ind. ffrau A. S. Folvler, üb imoortirke und ,eldüer'ertlate .Haar Arbeiten. , PeriÜckknang it vrfter uwabl. Artn, ftopfroafchcr, Saarkcknrtden. 22 H Wett W.Vttnaton Erre. ttrt. Jno. A. Kutsch, Fabrikant vd Händlerin Vkerd Geschirre Zitteln, Zügeln. Veiticken. Sämpl n, urtif n .,. etorttuTej werden sut u. vrompt aukgekär: Nc sl'Taäu'tt 9!wnuf AN IDEAL FALIlLY MEDICINE For iBUIrectloa. liillonutrMu llc4arke, Onotlpation. lind CmIcxUb. OnaftUltreath( and ail diaordei oi tb Stornat h, lA-rcr and Bowet, RIPANS tABULE et reatlr wt rroaiitlT Ftrteei aigvsuoa iüuoti ueir Boia arngirlsts or ient bj trudl. Box ioc roumt tßoxtaj,. a. i ut.uiuAL. cn., jiew 1 rK. unpn-iaaivi Bandagen und wundärztliche poarate, Bruchbänder, SrüZen, SSienen un ,lle wundärztlichen Segenkände. tu zröz', nger kSnklicheruen. ' Wm. H. Armstrong & Co.. T7 Snh nnoi tTC&ei , 5t. F. Dalton ä? (5o., Händler in Baubolz. Thür und Senkerrabmen, aiaoetn. Latten Oio H9llt OK OalhiLSttkör. JudtxL?
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