Indiana Tribüne, Volume 17, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1893 — Page 2

Jndiana Tridüne. Erscheint Täglich vixxb $onxxia9.

Die tägliche, Tribüne- kostet durch den TrSge, 23 Cents per Woche, die SonntagS'.Tribüne' ö Cent per Woche. Beide zusammen 15EentI oder Cent perMonat. PerPostzuLeschtZtinVor aukbeiahlung ff per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 8. Dezember '93. etrelflichter von der Gartenstadt. ' Chicago, anfangs Dezember. Auch ich hatte den Danksagungstag. meinen ersten in der Stadt der Winde, mit frommen Gefühlen und einem weltli'chen Surfet)" gefeiert. Letzteres bedarf keiner besonderen Rechtfertigung, so lange man noch die nöthigen paar Groschen und entsprechenden Appetit hat: und was die Dankgesühle betrifft, so hatte ich wahrlich mehr, als ausreichende Gründe dafür: hat mich doch der Verkes Kabelbahn - Jaggernaut ; noch immer nicht, gefressen, obwohl lch tagtäglich auf seinem Rücken mich anklammern mutz, ja noch kein Haar ist mir bei einem Straßenbahn - Unfall ekrümmt worden, deren ich schon ein Halbdutzend hier persönlich mitgemacht habe! Freilich mischt sich in dieses Gefühl auch dasjenige der Trauer um die Anderen, welche nicht ganz so glücklich waren, und um jene drei Gartenstädtler, welche es für an-gemessen-fanden, gerade am Danksagungstag den Staub Chicagosund des ganzen irdischen Jammerthales von ihren Füßen zu schütteln, wie auch um jenen braven Deutschen der Nordfeite, welcher in aller Stille verhungerte, weil er zu stolz war zum Betteln. Auch habe ich mich noch nicht zu Tode geärgert, während es hier doch stets an Ursachen dazu wimmelt, von den Stratzenbahnschienen bis hinauf zu den rauchausspeienden Schloten der Wolkenschaber, durch welche Chicago noch die beste Aussicht hat. zu seinen vielen anderen Titeln auch noch den ehemals Pittsburg zuerkannten der Rauchstadt- an sich zu reißen, und welche den großen Londoner Zei-tungs-Tausendsassa Stead das jubelnde Geständniß entlockte: .Hier fühle ich mich ja ganz wie in meiner geliebten Heimath." Armer Stead ! Er hatte alle die tonangebenden Elemente der Cx-Weltausstellungsstadt zu einer großen Besprechung darüber eingeladen, wie man am besten der Chicagoe? Noth abhelfen könne, aber da kam er schön an bei diesen stolzen Patrioten. Er kann noch von Glück sagen, daß die Geschichte sich nicht zur Aeit jener Chicagoer Anarchistentragödie abspielte, sonst hätte er höchst wahrscheinlich von den Unannehmlichkeiten auch etwas abgekriegt. Sein Predigen fand beinahe so wemg Anerkennung, wie dasjenige des Propheten Ionas in Niniveh. nachdem derselbe glücklich dem Bauch des Walfrfefa nirnnn Ynnr ltnS Vn.nn fl v.V.tV .44, MilV IVtlll Stea'o sich Gedanken darüber macht, welchen Klang seine Worte in London zu haben pflegen, und welchen sie hier hatten, so dürfte er zur Ueberzeugung gelangen, daß der Spruch : Ein Prophet gilt nichts in seinem Vaterlands in diesem Fall geradezu umaekehrt werden muß! Räuber und Mörder haben mich bis jetzt auch nicht behelligt, trotzdem das Strolchenthum hier entschieden zahlreicher und ebenso verwegen ist. wie in den Abruzzen. Zwar hat die unlängst vom Polizeichef erlassene Urvre, wonach tm Unbekannte, der sich nach Mitternacht noch auf der Straße blicken läßt, nicht mehr passtr:n kann, wenn er keinen befriedigenden Ausweis über sich zu aeben vermaa, unverkennbar zur Erhöhung der schwerbedrohten öffentlichen Sicher heit beigetragen, aber was kann man sich für diese Sicherheit kaufen. roenn diese Ordre nicht einmal verhindert, ia geradezu verursacht, daß die Geheimen" sich aeaenseitia anschießen, wie ich heute beim Frühstück mit Entsetzen gelesen habe? Mltunter kann Einem der Gedanken beschleichen, daß es im Interesse Chicagos. namentlich der Westseite, irijc r.. n i r ciftenuicj icgr zu oeoauern in. oag das Pulver erfunden wurde. Sie sehen also, daß ich überreichlich Ursache habe, dem Schöpfer für mein Leben zu danken, und das will hier so viel heißen, daß man ganz davon absehen darf, audj noch die anderenDankesgründe anzuführen. Nachdem ich solchermaßen dasDanken und das Räsonniren in Einem Tone besorgt Eines durch das Andere gemildert sei der Blick auch wieder einmal auf den Schauplatz der verflossenen Weltausstellung gerichtet. Es sind zwar schon mehrere Tage her. seit ich die weiße Trümmerstadt zum letzten Male gesehen (denn rn der au genblicklichen sibirischen Kälte und der frischen" See-Brise im verwegensten Smne des Wortes wagt sich Niemand dorthin, der nicht muß, und mit meinem neuen Pelz-Ueberzieher hat mich der Schneider schnöde sitzen lassen). w mm m 9m . uvri ;oi:ic iann iiuj uuuiiujcu man geändert haben. Den ödesten Anblick gewährt der Midway Plaisance, und die bunten Trümmer könnten Einem fast den Eindruck erwecken, hier sei eine neuzeitliche Volkerschlacht geschla atn worden. Manche der Orte, an denen vielleicht die Erinnerung gar mancher Leser mit Schmunzeln weilt, wie Alt-Wien", sind schon völlig dem Erdboden gleichgemacht, andere erinnern cn die Ruinen von Karthago, und es fehlt nur der stirnrunzelnde Marius darauf. Die großen Ausstellungsgebäude stehen noch fröstelnd da, und ihr Schicksal scheint sich nicht so rasch zu entscheiden. Erst war es. den Süd-ParkCom-lnissären gar nicht 'eilig genug mit htm Niederreiten, dieser denkwürdigen

Sechsmonats-PalSste, voch ma'cylen sie bald" eine Frontschwcnkung, als sie die Richtung der öffentlichen Meinung oder Stimmung erkannten, und sie sprachen : Uns stehen die todten Paläste noch lange gut genug, wenn sie nur dem Aahn der Zeit trotzen, oder das Publikum Interesse genug an ihnen nimmt, daß die Kosten für das gelegentliche Ausflicken aufgebracht werden." Ja. da liegt der Hase im Pfeffer. Sicher scheint bis jetzt nur das Eine zu sein, daß die Kosten für die Verwendung des großen Industriepalastes bestritten werden, welcher ja später an der SeeFront inmitten der Stadt das Gnadenbrot haben, und dessen ungeheure Gallerie das neue Columbianische Museum" aufnehmen fall. Immerhin können die Ausstellungsgebäude im Iackson-Park noch lange Monate ein beschauliches Dasein führen. Was für 'das Columbianische Museum an Weltausstellungsobjekten bereits geliefert oder versprochen ist, übersteigt in der That alle Erwartungen. Die ausländischen Aussteller haben beinahe ohne Ausnahme werthvolle Gedenkstücke für dasselbe hinterlassen, und Manche harren nur noch

des Wmkes hrer resp. Regierungen, um diese schönen Gaben noch weiter zu vermehren. Vom Bergbau - Palast, vom Industri:palast, von der Ma schmenhalle, vom TransportahonsGebäude last not least vom An thropologischen Gebäude wandert eine ganze Anzahl der interessantesten Schätze in dieses Museum, das sich' bemahe zu einer verjüngten, kondensirten ewigen Weltausstellung gestal ten dürfte! Daß aus dem AckerbauPalast oder auS dem Gartenbaupalast ? sehr wenig in das Museum übergeht das liegt lediglich in der vergänglichen Natur der betreffenden Artikel. Manche der gestifteten Gegenstande, wie z. B. der riesige Dampfhammer im Transportations - Gebäude (aus Bethlehem, Pa.,) sind von so gewaltiaem Umfang, daß man gespannt sein darf, wie und wo dieselben im Mu seum untergebracht werden können. I Wie erwartet werden mußte, ziehen sich die vielen kleinen Aergernisse, welche mit der großen Weltausstellung verknüpft waren, noch lange über dieselbe hinaus. Von den offiziellen Skandälchen hat wohl der Telegraph Sie schon genügend unterhalten oder gelangweilt. Sehr Viele, welche sich ausländische Ausstellungsartikel, auf Ablieferung nach Sckluß der Völkermesse, erworben hatten, führen bittere und gerechte Klagen über die oft oberfaule Zustellung derselben. Wenn man statt des wirklich gekauften Weltausstellungs - Artikels nach langer Zeit ein Duplikat desselben kriegt, das erst nachträglich von den Verkäufern aus dem Ausland beschafft worden ist, und es werden dann noch die Extrakosten dieser Beschaffung hinzugeschlagen, und zum Ueberfluß kommt das Ding zerbrochen an so ist das schon nimmer schön ! Dieses dreifach konzentrirte Pech hatte einer meiner gartenstädtischen Bekannten mit einem Artikel, welcher in der deutschen Industrie Abtheilung sein Interesse erregt hatte, und derUnInteresse erregt hatte, und der Unglückliche hat leid:r noch Schicksalsgenossen genug. Jüngst habe ich auch einmal das jetzt hier inszenirte Nachspiel des berühmten Cronin-Mordprozesses mir aus der Nähe betrachtet. Mit äußerster Mühe konnte ich mir einen Stehplatz im Gerichtssaal erkämpfen. Jeder kann sich zwar schon jetzt an den fünf Fingern abklaviren, daß dieses Nachspiel womöglich noch komödienhaster verlaufen wird, als der ursprüngliche Prozeß, denn Chicago hat offenbar in solchen Dingen nichts vergessen und nichts gelernt; aber die Menschen gehen nun emmal gar zu gern zur Komödie, die selbst beim Gruseligen die Hauptsache zu sein scheint! J. N. Die TehuantepecBayn. In der Botschaft, welche der Pr'äsi. dent der Vereinigten Staaten von Mexico dem Congreß derselben hat zugehen lassen, ist ein interessanter Ueberblick über den Bau der Tehuan-tepec-Vahn enthalten, welche nicht allein für die wirthschaftliche Entwickelung des Landes von großer Wichtigkeit ist, sondern welche eine internatio nale Bedeutung hat. Von der 313 Kilometer langen Linie sind 259 Kilometer fertig, sodaß nur noch 59 Kilometer erbaut zu werden brauchen. Es wird voraussichtlich gelingen, die zur Vollendung der Linie erforderlichen Geldmittel zu beschaffen, denn für die Zukunft des Landes ist kaum ein anderer Verkehrsweg so wichtig wie die Tehuantepec - Bahn. Seit Humboldt die Verbindung zwischen dem Atlantischen und dem Stillen Ocean mittels Durchquerung einer der mittelamerikanischen Landengen als die Aufgabe der Zukunft hinstellte, um den langen und gefährlichen Umweg um das Cap Horn zu vermeiden, hat man die Löfung nn verschiedenen Punkten und auf sehr verschiedene Weise gesucht. In Frage kamen hauptsächlich vier Punkte : 1. die Landenge von Darien, 2. die große Fluß- und Seenspalte von Nicaragua, 3. der ganz Honduras von Nord nach Süd spaltende, zwei Flußbetten bildende Erdriß zwischen Puerta Caballos und der Fonseca-Bai, und 4. die Landenge von Tehuantepec. Vorgeschlagen wurde zuerst der Bau eines Canals, später der Bau einer Eisenbahn, endlich derBau einer sogenannten Schiffseisenbahn. Zur Ausführung kam bekanntlich daS leichteste, die PanamaEisenbahn, welche schon im Jahre 1855 eröffnet wurde. . Die Linie wirft j großen Gewinn ab, da die Befördeirungspreise über die 72 Kilometer lange. Strecke enorm hoch sind. Der große Güterverkehr ist aber deshalb .von der Benutzung dieser Bahn aus-

geschlossen. Da das Panama-Unker-nehmen verkracht ist und da die Vollendung des Nicaragua-Canals noch in weitem Felde steht, würde Handel und Verkehr, soweit sie sich zwischen den Küsten des Atlantischen und denen

des Stillen Oceans bewegen, noch lange der Ausbeutung durch die Pa-nama-Eisenbahn-Unternehmer preisgegeben bleiben, wenn ihnen nicht die Erbauung der Tehuantepec-Bahn binnen Kurzem wesentliche Erleichterung verspräche. Die Anfänge dieser Bahn waren von einer Wiener Gesellschaft gemacht worden, welche jedoch dieser Aufgabe nicht gewachsen war. Da kaufte die mexicanische Regierung, in richtiger Würdigung der Bedeutung dieser Linie, die angefangenen Arbeiten, nahm zum Ausbau der ganzen Bahn eine Anleihe auf und vergab den Bau an Unternehmer. Der Bau selbst war nicht schwierig, da sich die Mittel-Amerika durchziehenden Bergketten hier bedeutend senken und mehrere Einsattelungen bilden, deren niedrigste, die Mesa de Tarifa, nur 207 Meter über dem Meere liegt. Zwei Wasserläufe, welche nach Süden und Norden abfließen, erleichterten den Bau noch mehr. Der Endpunkt der Bahn am Atlantischen Ocean ist der kleine Hafen Goatzocoalcos, an der vZündunq des gleichnamigen Flusses. Äm Stillen Meere endet die Bahn bei oem Hafen Salina Cruz. Der Hauptort Tehuantepec liegt einige Meilen von Salina Cruz entfernt an der Bahn. Für den Verkehr zwischen Europa, Westindien und den Atlantischen Staaten der Union einerseits, der pacifischen Küsten Mexicos und Nordamerikas andererseits bietet diese Linie große Vortheile vor der Pa-aama-Bahn. da sie eine bedeutende Abkürzung mit sich bringt. Der Unterschied der Lage beträgt über 3 Vreitearade. Wenn die mexicanische Negierunq auf ausreichende Aus- unb' Einladevorrichjungen in den beiden Häfen bedacht ist. die Häfen selbst den großen Dampfern zugänglich macht,, owie für regelmäßigen Betrieb sorgt. 10 werden die heute ver großen Wett so gut wie unbekannten Orte Goatzoalcos und Salina Cruz bald ebenso veltbekannt sein, wie es Colon und Panama heute .sind. . X3m Anlande. Im Staate Nevada hal man bei der Anlegung von Eisenbahntelegraphen die canadische Pappel verwendet, ohne die Stangen erst zu tni rinden. Die Pfosten haben Wurzeln geschlagen und wachsen nun lustig fort. Die hat dort insofern den Vortheil, als die wachsenden Stangen nunmehr den gefräßigen Angriffen der weißen Ameisen widerstehen. Der Schnappshändler I. O'Neil aus einem New Yorker LanÄ'städtchen, welcher in dem Prohibitionsstaate Vermont zu $10,000 Geldbuße und 104 Jahren Zuchthausstrafe verurtheilt wurde, weil er dort einen Kunden mit Getränken versorgt hatte, wul die Sacke zur Revision vor das Oberbunld'esgericht bringen. Bei dieser Gelegenheit wird die Frage aufgewarfen werden, ob ein Staat das Necht hat, ein Proh'röltionsgesetz zu erlassen. Dieser Tage machte ili Atlanta, Georgia, im Gerichtssaalk ein soeben zu siebenjähriger Zucht hausstrafe verurteilter Verbrecher. Namens Andrew Hayes, einen Mord anfall auf den greifen Richter Clark. Er ergriff den Stuhl, auf dem er saß. und sprang damit trotz seiner Fesseln zwischen den Gerichtsdienern hindurch auf den Richter los, wurde aber noch ergriffen, ehe er den alten Herrn zu erreichen vermochte. Es bedürfte der vereinten Anstrengungen der Gerichtsdiener, Geschworenen, Zeugen und Zuschauer, um den Kerl zu bändigen. Kürzlich wurde in der Nähe von Garden City in Missouri der Schnellzug der Memphis-Vahn durch die Geistesgegenwart des Maschinisten des dortigen WalzwerU George Wells vor dem Verderben ge rettet. Wells war sehr früh aufge. standen und hörte bei dem Anzünden der Feuer unter den Dampfkesseln ein lautes Hämmern auf dem Bahngeleise. Als er nach dessen Ursache forschte, sah er zwei Männer Eisenbahnschwellen quer über die Schienen nageln, über die der nächste Bahnzug hätte entglei sen und in einen tiefen Abgrund stür zen müssen. Durch laute Hilserufk verscheuchte er die Uebelthäter und räumte alsdann die. Hindernisse hin weg, ehe der Schnellzug herankam. Die Einführung von Renn thieren in Alaska, wgfür der Ver. Staaten Congreß $6009 bewilligte, scheint sich als erfolgreicher Versuch er. werfen zu wollen. Die Heerden in Unalaska und Port Clarence zeigten einen Zuwachs von 79 jungen Renn thieren, während nur elf der Thiere starben. Port Clarence ist günstigem gelegen, dort befinden sich reichlich! Weildegründe ad tote Thiere können leicht nach den verschiedenen Gegenden hin vertheilt '.oerden. Im Laufe des .Sommers wr.rwn 127 weitere Renn, thiere aus S.diren rmportirt, so daß btt Gesammtzahl jetzt 345 beträgt. Man glaubt, daß die Thiere sich mi! der Zelt in dem ganzen bewohnten Theil von AlaZZa akklimatrsiren wer den. ' Vor einigen Jahren drohte .das sog. amerikanische Duell unter deutschen Duell Idioten stark in die Mode zu kommen, denn alle Nase lang .wurde ein Fall berichtet, daß Jemand littfolge des amerikanischen Duells Selbstmord begangen habe. Die Amerikamr wunderten sich nicht wenig .darüber, weil der Selbstmord durch Loosbestrmmung. was man drüben amerikanisches Duell nennt, hier gar nicht bekannt war. Jetzt aber fängt auch ldiese Dummheit an, sich hier einzubürgern. In verschiedenen Städten bestehen Dreizehner - Clubs. Ein solcher Club in Lake County. Ind.. hat toie schöne Neuerung eingeführt, daß man von Zeit zu Zeit das Loos zieht, und Der. welchen das TodeölooS trifft.

'sich umbringen muß. William Ozier war der letzte Todescandidat; die Menschheit verliert nichts, es ist vielmehr ein dummer Kerl weniger auf ver Welt. Neulich traf in Wilmington in Delaware zu später Stunde die Nachricht ein. daß in Dover von einem Cnrnr der Versuch gemacht worden sei, den Gouverneur Reynolds von Delaware zu töotcn. Der Crank" sollte Steine und einen schwerenSpucknapf durch das Fenster in des Gouverneurs Amtsstube nach dem Platze, auf welchem der Gouverneur gewöhnlich zu sitzen pflegt, geschleudert haben. Nur die zufällige Abwesenheit des Gouverneurs aus der Amtsstube sollte den Gouverneur vor schweren Verletzungcn durch die geworfenen Gegenstände bewahrt haben. Die Nachricht wurde nicht recht geglaubt. Die in Dover angestellten Nachforschungen haben ergeben, baß das Gerücht zwar insofern auf Wahrheit beruhte, als die betreffenden Gegenstände wirklich in die Amtsstube des Gouverneurs im

Capitol geschleudert wurden und daß der Gouverneur, wenn anwesend, auch wahrscheinlich getroffen worden wäre, doch glaubt man nicht, daß man es mit der That eins Cranks" zu' thun hat, sondern daß die Sachen von bösen Buben in die Amtsstube geworfen, wurden, ohne die Absicht, dem Gouverneur Schaden zuzufügen. Der als Gattenmörder verurtheilte Ban Baker, welcher auch seine Schwiegermutter ermordet haben soll und wegen der Mordthaten zur Verbllßung einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe in der westvirginischen Strafanstalt in Moundsville eingesperrt war, ist dieser Tage in dem Zuchthause an der Schwindsucht gestarben. Er hat bis zu seinem letzten Athemzuge seine Nichtschuld an den ihm zur Last gelegten Verbrechen betheuert. Die Geschichte der Mordthaten ist folgende: Van Baker war ein i vorzüglicher .Lehrer in Wheeling und galt für einen gebildeten Mann. Er war Wittwer und Vater mehrerer Kinder, als er sich mit einer Tochter einer Frau McWah in Hollrdays Cove wieder verheirathete. Seine Schwiegermutter war ziemlich reich und man nahm allgemein an, daß Van Baker nach ihren Schätzen getrachtet und sie und ihre Tochter deshalb ermordet habe. - Nach der Blutthat begab -sich Vaker zu seinem Vater nach West Middletown in Pennsylvanien, kehrte aber am andern Morgen zurück und erhob unter dem Vorgeben, die Leichen der Ermordeten soeben erst vorgefunden zu haben, wegen des Doppelmordes Lärm, wurde aber selbst als der Verllber der Blutthaten von dem .Schwurgerichte in New Cumberland zum Tode verurtheilt und wäre sicherlich gehenkt worden, wenn nicht vom Oberstaatsgericht dieses Urtheil dernichtet und der Proceß dem Gerichte in Wellsburg zur nochmaligen VerHandlung überwiesen wovden wäre. Dieses Gericht sprach den Angeklagten zwar des Doppelmordes schuldig, bemaß aber die Strafe auf lebenslang Ilches Zuchthaus. . Deutsche Local-Nachrichten. Provinz Brandenburg. Der frühere Präsident des evangelischen Oberkirchenraths, Dr. Hermes, ist in Berlin im Alter von 67 fahren plötzlich, wahrscheinlich an einem Schlaganfall. verstorben. Der verstorbene Rentier Gustav Adolph Thassilo Borste! hat den Magistrat der Stadt Berlin zum Universalerben seiries Nachlasses im Betrage von rund 00.000 Mark zu einer milden Stifitung. welche den Namen Borste!Stiftuna für Blinde und Erblindete" führen soll, bestimmt. Zweck dieser Stiftung soll die Unterstützung hilfsbedürftiger aus Berlin gebürtiger und ' daselbst wohnhafter blinder und er. ! blindeter Personen sein. Die Unter- ' stütmna soll in Raten von wenigstens 80 Mark vierteljährlich erfolgen. Gegen den Berliner Banquier Paul Polke, welcher sich zur Zeit in Paris aufhält, bat die Staatsanwaltschaft einen Steckbrief erlassen. Im Jahre 1883 verschwand aus Berlin plötzlich der Direktor der Vergnügungsstätte Neue Welt- in der Hasenheide. Forbe. und hinterließ zahlreiche Gläubiger Er hatte sich zuerst nach Ungarn und dann nach Paris begeben. Jetzt, nach Verlauf von fünf Jahren, war er zu, rllckgekehrt und hielt sich dort unter fal. schem Namen auf. Die Polizei erhielt aber hiervon Kenntniß und Forbk wurde verhaftet. Die Luruspapier. fabrik von Hagelberg in Berlin ist von einer großen Feuersbrunst zerstört. G)h Arbeiterin Martba Gutschow : wurde schwer. Marie Iahn leicht ver. letzt. Selbstmord begingen m er. lin.der Lehrer Otto Bärwolf, ein Com. mis Namens Jsidor Bottsbein und der Zahntechniker Wilhelm Lossin. De, Arbeiter Auqust Plüschke wurde ver. schüttet. Das Schwurgericht, in Landsberg a. W. hat den Gerichtskas. sen-Rendanten August Bäck von Arns. walde wegen Unterschlagung zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Ora. nienburg ist von einer großen FeuerZ. brunst heimgesucht worden. Vrovinz Westfalen. Tin Münster wurde ein Anscblaa auf einen Zuchthausaufseher verübt. Der Aufseher saß in der Mittagszeit amFenster, als plötzlich eine Kugel .die Scheibe zertrümmerte, und ihm hart am Kopfe vorbeipfiff. Man vermu thet, daß der Schuß von einem frül,ern Sträfling abgefeuert wurde. Den Thäter hat man nicht erwischt. In Schöppingen wurde das 8jährige Töchierchen eines Gutsbesitzers von der .Dreschmaschine erfaßt und' mehrere Male im Kreise um die Tranömissionswelle geschleudert. ' Daö arme Kind starb nach einigen Stunden unter qualvollen Schmerzen. Auf Zeche General Blumenthal bei Recklinghausen stürzte ein bei der Kohlenwäsche beschäftigte Bergmann in das Rohr. t durch welches die Koblen .abaefübrt

werven, rntD wurde durch' die 'nachfolgenden Kohlenmassen todtgedrückt. Im Militärlazarath zu Paderborn wurde dem Invaliden Johann Scholle aus Wehrden eine Kugel aus dem Schenkel entfernt, die er im Feldzuge' 187071 erhalten hat. Rhein-Provinz. In Gegenwart einer stattlichen Ver-

sammlung, darunter die Spitzen der Militär- und Civil-Vehörden, fand in Cöln die Einweihung des neuen PostPalastes durch Staatssekretär Stephan statt, der in einem längeren historischen Ueberblick die Vorgeschichte des denkwürdigen Platzes gab, auf dem der Palast errichtet worden ist. Ein vom Fort Nippes nach der Altstadt Cöln gehender Feldwebel fand die am Wege liegende Leiche eines Arbeiters, der anscheinend ermordet worden ist. Der Schädel war zertrümmert, die Kleider, in Fetzen gerissen. Augenscheinlich hatte ein harter Kampf des Mörders mit seinem Opfer stattgefunden. Der Thäter ist bisher unbekannt. Der Ermordete ist. Familienvater und war in einem in der Nähe gelegenen Etablissement beschäftigt. Einen Mordversuch aus Eifersucht führte in Kreuznach der 19jährige Bäckergeselle Emmrichaus New Aörk auf offener Straße aus, in dem er auf seinen Rivalen, den Fischer Wirth, einen Revolverschuß abgab, der glücklicher Weise nur den Kopf streifte. Darauf bedrohte der Attentäter das Dienstmädchen seines Herrn mit Erschießen. Dieses rettete sich durch die Flucht. Er wurde verhaftet. Der Kandidat der Philologie Hans Hoefner in Bonn wurde wegen versuchten Todtschlags vom Schwurgericht zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Er hatte auf eine Frau, mit welcher er ein Ver. hältniß unterhielt, drei Revolverschllsse abgefeuert. Provinz Hessen -Nassan. In Frankfurt wurde der Opserstock in der Synagoge am Hermesweg mit einem Nachschlüssel geöffnet und das . Geld (etwa 30 Mark) gestohlen. Dortselbst stürzte ein Dienstmädchen beim Putzen der Fenster eines Hauses der Niddastraße aus dem ersten Stock auf das im Hofe befindliche CementPflaster. Die Verunglückte wurde auf Anordnung eines Arztes in das katholische Schwesternhaus verbracht. Bis jetzt sind in diesem Jahre zu Frankfurt bereits 97.000 Malter Aepfel eingekeltert worden. Die Diphtherie ! tritt in Homberg unter den Kindern stark auf. Die katholische Schule mußte geschlossen werden. Sanitätsrath Dr. Marx aus Bad Wildun. gen hat den Bischof Dr. Klein, den er wegen eines Nierenleidens zweimal operirt hat, jetzt untersucht und. endgültig als geheilt erklärt, da auch nicht das geringste Anzeichen von Nieren. steinbildung vorhanden sei. Die Stadtverordneten von Wiesbaden bewilligten in außerordentlicher Sitzung, welcher als königlicher Commissar der neuernannteChes des königlichen Theaters, v. Hülsen, beiwohnte, eine Nachforderung von 170.000 M. für den Neubau des Theaters. Die Kosten steigen damit auf nahezu 2 Millionen. Königreich Sachsen. In Dresden verurtheilte daö Schwurgericht den Zimmermann Josef Emanuel Kaschel wegen Ermordüng seiner Geliebten, der Fabrikarbeterin Lina Leicht aus Possendorf, zum Tode und dauernden Ehrverlust. Kaschel stammt aus Gronau inSchlesien. K. war mit seiner Geliebten in Zerwürfnisse gerathen, wozu noch kam, daß die Eltern der Leicht das Verhältniß lösen wollten, da daS Vorleben Kaschels nicht ganz zweifelsohne war. Er lauerte ihr deshalb auf und streckte sie durch einen Revolverschuß nieder. Wegen Doppelmordes, begangen an seinen eigenen Kindern, wurde der Bürstenmacher Alwin Fuchs aus Schönheide bei Eibenstock vom Schwurgericht zu Awickau zum Tode verurtheilt. Der Verurtheilte ist nach seinen Angaben durch Krankheit in der Familie und durch den Tod seiner Frau in solche Bedrängniß gerathen, daß er den Entschluß faßte, sammt seinen drei Kindern zu sterben. Er erwürgte deshalb erst sein einjähriges Töchterchen und hierauf seinen achtjährigen Sohn, um sich dann selbst in Gek meinschaft mit seinem, ältesten Sohne j zu ertränken. Beide wurden jedoch gerettet. Vor Gericht legte der Angeklagte unter Thränen em offenes Geständniß ab. In Zöblitz hat ein siebenjähriger Knabe sein ihm zur Aufsicht übergebenes einjähriges Brüderchen in der Stube mit dem Gewehr seines Vaters erschossen. Nachdem er den Leichnam in die Wiege gelegt, floh der kleine Verbrecher. Wegen größerer Steuerhinterziehungen auf der Branntweinbrennerei deS - Rittergutes Großböhla bei Oschatz verhandelte das Leipziger Landgericht 2 gegen den Rittergutspächter Grunow. den Vrennmeister Kuttler und denBrenngehilfen Ritter. Das Urtheil lautete gegen den BrennMeister Kuttler auf 10,000 Mark Geldstrafe, während der RittergutsPächter Grunow frei ausging. Wohl aber soll dieser subsidiär herangezogen werden,' falls die Strafe von Kuttler nicht erlegt wird. Der Brenngehilfe Ritter erhielt eine Geldstrafe von 153 Mark. Thüringen. Der Maurer Tanzer au3 Uniergneuß, welcher den Raubmord am Weber Schlegel im Kahmener Walde begangen, wurde gefangen und in das Greizer Gefängniß eingeliefert.' Der - Bierkutscher deS Bierverlegerö Rößler in Weid wurde am Wäldchen bei Hohenölsen ermordet, und gräßlich verstümmelt vorgefunden. Die phl, losophische Facultät der Universität Jena hat Rittergutsbesitzer SchultzeLupitz inAnbetracht seiner großen Verdienste um die Landwirthschaft zum Fhrendoctor ernannt, '.in anderer schwer verletzt..

Provinz Ostpreußen. -Daß ein Elch lebend gefangen wird, dieser in den Jagd-Annalen gewiß einzig dastehende Fall ereignete sich in dn Königsberger Seevorstadt Cranz. Das TKZer rannte durck das Dorf, wurde

von Arbeitern verfolgt, strauchelte beim Ueberspringen eines Drahtzaunes vor dem Ostseehotel und gelangte so in die Macht seiner Verfolger. Der Elch wurde dem Jagdinhaber v. Botocki llberaeben. der ihn nach Bledau Hai schaffen lassen. Das Schwurgericht in Lyck verurtheilte den Dienstknecht Karl Brückhändler aus Klein-Notisten wegen Raubmordes zum Tode. Er hatte einen russisch-polnischen Arbeiter, welchen er im Besitz von 33 Mark wußte. Nachts auf den Notistener See gelockt, beraubt und ins Wasser gesto ßen. Provinz West Preußen. Der Arbeiter Gottfried Schwarz, welcher vom Elbinger Schwurgericht mm Tode verurtheilt wurde, weil er feine beiden Söhne dazu angestiftet hatte, den Arbeiter Johann Nikodem zu ermorden.wurde in genannter Stadl durch den Scharsrichter Relndel-uicag deburg hingerichtet. Der gleichfalls zum Tode verurtheilte Sohn August wurde begnadigt. Provinz Pommern. Der Kauf Otto Gremlin in Stettin hat sich erschossen. Die Straskam mer inStargard verurtheilte den Gym nasiallehrer Dr. Koch aus Treptow a. d. Rega wegen Unterschlagung und Slttttchkeltsverbrechen, begangen an ei nigen seiner Schüler, zu fünf Jahren Gefängniß. Provinz Schleswig - Holstein. In Altona verurtheilte das Schwur gericht die Wittwe Marie Krummbein in Brunsbüttel wegen vorsätzlicher Tödtung des unehelichen Kindes ihrer Tochter zu 10 Jahren Zuchthaus. -Das deutsche Segelschiff Kadett strandete auf seiner Fahrt nach Dänemark unweit der holsteiner Westküste und versank sofort. Die Besatzung wurde durch Hollander gerettet. Im Nordostseekanal versanken der Dam pser Lomse , sowie das Benzinboo Bertha-, Eigenthum der KanalcomMission. Die Ursache ist unbekannt Provinz Schlesien. Der Kanonikus Dr. Franz Lorinser, Nath der fürsibischöflichen geheimen zzanziei und ves General-Vlkarlats, ist in Breslau gestorben. Dortselbsi wurden in einem Zimmer, das sie ge memtam mne lzatten, ein 17iahrige Realschüler und ein 17jähriaer Kom mis leblos vorgefunden. Der Erstere war todt, wahrend der Letztere schwach Lebenszeichen von sich gab. Man fand Symptome von Strychnmvergiftung Es ist noch unaufaeklärt, ob Fahrlässigkeit oder Selbstmord vorliegt. or " ;n cr.t er i. , r , jurqctinciHct nooeu zernoi, cu vier Zig Jahren Vertreter Glogaus IM Her renhause, ist, 81 Jahre alt, gestorben Zsn Georqenthal wurden der Brun nenbauer Hartcampf und sein Sohn in einem Vrunnenschacht verschüttet. - Das Schwurgericht in Gleiwitz verurtheilte die lseoruder Johann und Se verin Koziolek wegen Ermordung des Försters Klinge zum Tode. Der von der Staatsanwaltschaft rn Oels wegen erheblicher Wechselfalschungen steckbrief lich verfolgte RlttergutsoesiZer Alexan der v. Mitschke-Collande ist in Wien verhaftet und in's Gerichtsgefängniß zu Ratibor eingeliefert worden. Stockhausinspektor Pabst in Schweid nid hat sich in der Striegauer Prome nade erhängt. Er hinterläßt eine kranke Frau und zwölf unversorgte Kinder, von denen das jüngste sechs Wochen alt ist. Provinz Posen. Aufsehen erregt in Posen die Ber Haftung der Cementrohr- und Kunst-stein-Fabrikanten Hintz und Westphal wegen Verdachts der Verubung be trügerischem Bankerotts. Ueber das Vermögen der beiden Verhafteten wur de vor mehreren Wochen- das ConcurS verfahren eröffnet. Die Passiva betragen 280.000 Mark. Der Probst Kanteckl, Redacteur des Kuryer Poz nanski" in Posen, ist gestorben. Provinz Sachsen. Ein bereits 36 Jahre im Dienste stehender Postschaffner hat auf der Fahrt von Leipzig nach Magdeburg vier Geldbriese mit dem Gesammtoe trage von 9000 Mark entwendet. Der Dlebstahl wurde entdeckt und der Post schaffn sofort verhaftet. In der Kröllwitzer Actien-Papierfabrik brach .'in großes Feuer au. Em Theil der Fabrik ist zerstört. Der Schaber, wird auf mehr als 00.000 M. schätzt. Durch den Einsturz derDrahiseilbahn wurde ein Arbeiter getödtet. UNION BAKERS HOME, No. 135 Ost Washingtsu Str. John8ie81, (genannt Campe) Eigenthümer. Nur die besten Getränke n. Cigarren. Hier ist gut fein Kommt berein ! N. F. Talton & Co.. Händler in Bauholz. Thür und ffensierrahmen. Schindeln. Latten, gk 7nkl, Pft Washington Irr. ftMr(eU AN IDEAL FAMlLY MEDICINE For IaJlgeatloa. ViutiurM, Hm4c. CttaUo, iiadl CBBlezlon, Offeatlre Brest h, and aal diaorder ol Um fttonwti, Li-rer and Bowtla. met renÜT Tet DrumutiT RIPAN5 TABUL.ES . idlfeauo . rwrvci Iby druffsrlBU oraanttormafl. Box aigesuou louowu meir ase Bold $( TiJ,7&c Packareboxei 5 V?. . . roli MM jfcl r ii r.3i it Aij U i' rw iria

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