Indiana Tribüne, Volume 17, Number 80, Indianapolis, Marion County, 7 December 1893 — Page 4

Kunst - Empövinm! Telephon 500.

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Anna Wagnör'S Prozeß. (Fortsetzung.) In der gestrigen Nachmittagösihung wurde mit der Vernehmung des Zeugen Charles KösterS fortgefahren. Der StaatSanwalt ez-aminirte den Zeugen zuerst über seine Verhältnisse und die Kenntniß die Angeklagte davon hatte Die Vertheidigung gegen die Zulässigkett solcher Aussagen, wurde abermeistenS in ihrem Protest vom Richter nicht bestätigt. Zeuge erklärt, daß Angeklagte wußte, daß er einem Bauverein angehörte, da die Bücher auf seinem Schreibtisch im Laden lagen, wozu sie freien Zugang hatte. Angeklagte war zugegen, als er Besitzer seines jetzigen Hauseö wurde, daS war ein Zahr vor ihrer Verhaftung. Ange-

klagte machte auch Eintragungen in das Tagebuch deS Zeugen. Zeuge verkauft meistens auf Abzahlung und' Anna Wagner nahm öfter Zahlungen entgegen und notirte sie im Geschäftssuch. Zu den Haupt- und Kassevüchern konnte sie nicht gelangen. Zeuge kann nicht behaupten, daß Angeklagte von seinem Prosit und seinen 'ZermögenSstand Kenntniß gehabt hat. Der StaatSanwalt ging dann dazu über, den Zeugen über den Tod seiner Tochter Manne und den seines VaterS, ,)rank KöfterS, auszufragen. Die Vertheidigung machte Anstrengungen, saS zu verhindern, wurde aber vom dichter abgewiesen. Auf Antrag der Vertheidigung wird der offizielle Berlchterstatter von allen Einwänden kotiz nehmen. Zeuge Charles KösterS fährt dann mit seiner Aussage fort. Seine Tochter starb' einige Tage, nachdem sie erkrankt war. Angeklagte war zugegen, als sie sagte, daß sie keine andere Ütamx wolle, und sagte zum Zeugen, )aß er sich auf in Amerika geborene Rädchen nicht verlassen könne. Das var zwei Wochen vor dem Tode seiner Tochter. Angeklagte konnte mit dem Later deS Charles KösterS nicht gut auskommen. Der Vater starb 4 Tage nach seiner Erkrankung. Ob sein Vater während seiner Krankheit über grogen Durst klagte, kann sich Zeuge nicht mehr erinnern. R-sumlrend, bemerkte Zeuge, daß Anna Wagner für alle gestorbenen ')!ttglieder der Familie KösterS während deren Krankheit die Speisen zubereitete und sie pflegte. Die Aussagen KösterS'. in dem ')auptverhör liefen hauptsächlich darms hinaus, zu zeigen, daß die Angeklagte nach dem Tode seiner Frau ihm lnd den Kindern ganz besondere Aufnerksamkeit schenkte, daß sie den Kin)ern Kleider und andere Dinge kaufte. Zie habe ihm AbendS die Hausschuhe zurechtgestellt, kaufte für ihr eigenes 3eld ,GrocerieS, welche im Haufe ge'raucht wurden, schmückte daS Grab 'iner Frau mit Blumen, nahm nur $2 iohn statt $3, wie früher, nahm englichen Unterricht, weil sie dieS im Gechäfte verwenden zu können glaubte. Ein langes Verhör fand w?gen seineS Geschäftes statt. Er sagte, sein Äaarenvorrath habe sich auf etwa B2000 belaufen und ebenso viel seien eine "!eä5ss" d. h. die Kontrakte für gemachte Verkäufe auf AbfchlagSzahlangen werth gewesen. Todann wurde Zeuge über den Tod ''einer Tochter Mamie ausgefragt. Dieselbe starb am 23. Februar 1S93. Zhren Geburtstag vermochte Zeuge ,icht anzugeben. Sie erkrankte am Oienstag, am Montag vorher war sie lollftändig gesund. Die Angeklagte 'ereltete daS Abendessen. Mamie schlief mit der Angeklagten zusammen. Diese erzählte am nächsten Morgen, 'aß Mamie sich die ganze Nacht über :rbrochen habe. Am nächsten Morgen klagte Mamie über große Schmerzen m Magen. Sie starb am Sonntag darauf und hatte stetige? Erbrechen Yii zu ihrem Tode. Betreffs seines Vater sagte Zeuge, ?aß derselbe öfter Streit mit der An geklagten halte, hauptsächlich deshalb. vtxi sie ihm (dem Sohne) in allem dn Vorzug gab. Der Vater starb am 29. Januar, vier Tage nachdem er erkrankt war. Er erkrankte nach dem 'Mittagessen, am Vormittag war er ge 'und. Er litt große Schmerzen, und konnte selbst die Decke auf seinem Leibe nicht ertragen. Kreuzverhör. Im Kreuzverhör .sagte er auS, daß er niemals gesehen habe, daß Anna s.-inc Schuhe neben seinen Stuhl gestellt habe, er habe sie jedoch dort gefunden. Anna habe seine Kinder auch var dem Tode seiner Frau freundlich behandelt. Sie habe Mamie einen Ring und einen Sonnenschirm vordem Tode seiner Frau gekauft, zu Weih nachten habe sie Mamie einen Muss ge kauft. Seine grau habe oft gesagt, Anna sei so gut zu den Kindern. Anna habe nach dem Tode seiner Frau davon gesprochn, eine Zeit lang fortzugehen, aber n!e vorher. Anna sei stets wie ein Glied der Familie behandelt worden. Er sagte wieder, das seine Mutter auf dem Picnir erkrankt sei, voraus die Vertheidi-

gung daS Zeugniß vorlesen ließ, das er vor dem Coroner abgegeben hatte. Da ergab sich der Widerspruch, daß er ausgesagt hatte, seine Mutter sei von dem Picnic gesund nach Hause gekommen und sei erst daheim erkrankt. Er habe seine Mutter gefragt, ob sie einen Arzt wolle und sie habe gesagt, es sei nicht so schlimm. Ferner sagte Zeuge, sein Bruder Frank habe einen

Advokaten gerufen, damit dieser das Testament seiner Mutter aufsetze. Er habe Dr. Reyer geholt und als er mit demselben kam, war der Advokat schon da. Er erinnere sich nicht, wer ihn nach einem Arzt geschickt habe, er glaube, er sei von selbst gegangen. Er sei dreimal bei dem Arzte gewesen, bis er denselben getroffen habe. Er sei mit seinem Bruder Frank selbst nach Borst's Apotheke gegangen, um nach einem Advokaten zu telephoniren. Hier vertagte sich daS Gericht bis heute Vormittag. DaS GerichtSzimmer ist heute wieder überfüllt, das Kreuzverhör wird fortgesetzt. Vierter V e r h a n d lu n g S t a g DaS Interesse deS Publikums daueri unvermindert fort. Um 49 Uhr schon sind die Eingänge zum Gerichtszimmer von Hausen NtUgierigcr belagert,' die sich schubsen und puffen und drängen um nicht nachher vor verschlossener Thür stehen zu müssen. Denn die Thürhüter haben strenge Weisung nicht mehr hineinzulassen, als placirt werden können und da daS schwächere Geschlecht den Vorzug hat, so besteht die Mehrzahl der Anwesenden auS Frauen. Da bei den ferneren Verhandlungen mehrere Zeugen vernommen werden müssen, die deutsch, daS Englische aber nar gebrochen sprechen, so wird ein Dolmetscher gebraucht werden müssen. Der Richter ernannte dazu FranciS Rheinhard. Charles KösterS wurde aus den Zeu genstand zurückgerufen und der vertheidigende Anwalt Brown setzt das Kreuzverhör fort. Seiner Aussage gemäß wurde die Schachtel Rattengift im Eßzimmer und zwar in einer Kleidergarderobe gefun den, die Jedermann zugänglich war. Der Coroner Dr. Beck fand eS in deS Zeugen Beisein, ging damit nack oben, zeigte eS Anna Wagner und fragte sie, weshalb sie sie denn hätte erst suchen lassen. Sie antwortete, sie habe ganz vergessen, sie habe daS Gift von lyrer Vcywener erhallen, um -Räufe, die ihr einen Hut ruinirten. zu vertilgen. Vor seiner Frau Tode wurde Zeuge gewöhnlich von der An geklagten Boß" odr seltener Char ley" gerufen. Nachher aet nannte sie ihn Papa, waS dem Zeugen aufsiel. nichtsdestoweniger verbat er sich das nicht. Daß Angeklagte fein Kind Mamie wirklich von Herzen liebte, bezweifelt er nach allem Vorgefallenen, doch war ihr Benehmen gegen daS Kind auSneh mend freundlich, to;t Zeuge im ganzen an der Angeklagten nichts auszusetzen fand, sondern ihr daS beste Zeugniß ausstellt. Angeklagte schenkte ihm zu Weihnachten mehrere Artikel, während er ihr ein Umschlazetuch im Werthe von $1.73 gab, daS einzige Gescbenk, daS er ihr je machle. Nach seiner Schätzung muß sie wöchentlich für 1 2 Dollars' für den Hausstand gekauft haben. Zeuge kann aber nicht sagen, wie viel er selber wöchentlich für Nah rungSmittel ausgab und erinnert sich auch nicht nach dem Tode seiner Frau Kleider für seine Kinder angeschasst zu haben. Der Werth der Blumen, mit denen die Angeklagte daS Grab seiner Frau schmückte, betrug 75 Centö. Der Lunch, den sie bei Gelegenheit der Re gräbnisse aufsetzte, war sehr kostspie lig, -er kann sich aber mit Ausnahme von Wienerwurst nicht erinnern, waS eS dabei gegeben habe. Er giebt zu, daß Wienerwurst allerdings nicht seh kostspielig ist. Daß Anna Wagner ihn gesprächsweise darauf aufmerksam machte, daß ein Bekannter von ihm wiedergeheirathet habe, siel ihm auf, weil sie sonst nie über solche Vorkomm nisse und überhaupt sonst auch nur we mg, mit ihm sprach, doch war ihr Benehnren dabei nicht auffällig. Anna Wagner machte ihm noch Vor stellungen darüber, daß er daS Grab seiner Frau ju oft besuche. Gefragt wie oft er dann zum Grabe seiner Frau ginge, stockte er einige Augenblicke und voll all dem Leid, daS ihn betroffen, überwältigt antwortete er mit zittern der, von Thränen erstickter Stimme: In den ersten drei Monaten jeden Sonntag!" KösterS hat sich bei der Strafverfol gung der Angeklagten unermüdlich be V t.fi'll'.i lyallgr uno oeiqasllgr au eigenen Mitteln John Dunean als Anwalt gegen dieselbe. Darauf erklärte die Vertheidigung mit dem Zeug.'n vorläufig fertig zu sein. Darauf Vertagung biS Nachmittags. m ,, m Meerlchaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzea :c. bei Wm. vkucho, 199 Ojt Washington Qt

Die Zeitungen

erzählen von einem Pärchen daS sich am Samstag sah, am Montag heirathete, am Mittwoch trennte und der Bräutigam am Samstag eingelocht war ! Hätten sie sich mit einem Hochzeitskuchen von Parrott L5 Tagqart versehen, so hätte ihr Eheglück gewiß keinen so kurzen Bestand gehabt.

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wurde g'e ch ungebührlich, so daß Frau: in derselben Sitzung einem brutalen Orton um Hilfe rief. Er selbst sah ! Kerl d seiner Frau die Zähne einrru .. s,;n 5.,md,kr,a.n war ! tte schlagen und die Aermste noch in

HMIIIM auSgerissen und sein Hemd hing ihm in Stücken um den Hals. ' Detektiv McGuff .und Patrolman

Fickle kamen herbei und brachten auf . len deS profanen Volkes Respect erden Rath seiner Freunde den Herrn . sen w:rd und ihm MMAa.

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Südseite Turnverein.

Der junge Verein entwickelt eine schickte sich mit den Uebrigen an, nach rege Thätigkeit. Daß er eS mit seiner Vertagung der Sitzung und nach Turnaufgabe ernst nimmt, zeigten die effnung der während der letzteren Uebungen am EinweihungStagz seit- fchlossenen Thw dn Saal zu der- . lv. lassen. Als er die Schwelle erreicht dem ,st ruit.g weiter geturnt worden. Wt n scilun auf Welchen Erfolg der Verein' mit seiner .Führen Sie mir den Mann vor, ersten geselligen Unterhaltung hatte, welcher den Hut aus dem Kopfe hat!" ist . noch vom bewußten Stiftungsfest . aebot mit Donnerstimme Richter Varin aller Erinnerung. " lS.Tl m w ot. nur. s, h. m... m war der Frevler von emem Am nächsten Sonntag wird de Ver- &mtt u-m nd txn ,n feiner Halle eine weitere Unter- rde dem gestrengen Richter vorgeHaltung haben und zwar Theater, Con- führt, den er fragend anschaute. zert und Tanz. Wie heißen Sie?" inquirirte der Wir behalten unS vor, daS Pro- derne RadamanthyS. rnmm snZt,r in brinoen Michael Murphy". lautete die Lramm spater zu bringen. bc8 m m -?Ta? USi und öen?bflf0 wutblZt. V . inwelch. SnÄ!?CÄ

YZ: .7 n' v., . Bestes Familien-Aatarrhmiltel: H o o d'S P i l l e n. ET Christian Brink, Sk-Rccor-der von Marion County, wurde zum Manager der Grundeige::thumS- und Trust-Abtheilungen der Jfldiana Trust. Co. ernannt.

Volizxtgericdt. Der fungirende Polizeirichter Bradbury machte heute kurzen Prozeß mit den 14 ihm vorgeführten Uebelthätern, von denen 10 wegen Vagabundirenö verhaftet worden waren. Er entließ dieselben unbestraft und die beduselten Individuen bestrafte er mit $5, erließ ihnen aber die Strafe unter der Be-

oingung, daß sie die Stadt verlcssen. DaS Verhör von John W. McCuicheon, der einiödtlicheS Instrument gezogen haben soll, wurde auf den 9. dö. vertagt. Südse!te Turnverelu. Theater, Conzert und Tanz Sonntag, den 10. Dez. Eintritt & Person 25 Centö. Schön und rein Soll daö HauSJietS sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft MeCarty Str. Die Ordinanz, welche vorschreibt, daß jeder Peddler eine LizenSgebühr von $200 zahlen soll, ist ein großeS Unrecht. ES ist eine unverantwortliche Belastung der armen Leute, die ebenso gut daS Recht haben, ihren Lebensunterhalt zu gewinnen, wie die Reichen. ES ist Klassengesetzgebung der schlimmsten Sorte. Aerzte verschreiben Tutt'S Pillen. ßO Stadtanwalt Scott hat seine Ansicht in Betreff der Gehaltserhöhung deS Feuerwehrchefs und seiner Assi stenten dahin abgegeben, daß der Gehalt derselben während ihrer Amtszeit nicht erhöht werden könne. Sie können aber auch nicht gezwungen werden, Rückzahlungen zu machen. Clerks und solche, deren Stellen nicht spezifisch im Gesetz vorgesehen sind, seien keine Beamten. Ferner entschied er, daß Gehalte und Saläre nur vierteljährlich zu bezahlen seien. Die Feuerwehrleute a t i i i etc. werden also in Zukunft nur alle 3 Monate bezahlt. Dtr Tyrann on Harksors. Die gute Stadt Hartford in dem gesegneten Fankeestaate Connecticut erfreut sich eines Polizeirichters. für den der famose Tyrann von Mottenbürg" daö Prototyp amtlichen Wal tenö zu sein scheint. Acte ungerecht, ferthgter Willkür seitens amerikanischer Richter, besonders Polizeirichter, gehören leider nicht zu den Seltenheiten. allein Se. Ehren der Polizeilichter Sylvester Barbour in Hartford leistet in diesem Genre besonders Vemerkenöwerthes. Eines schönen TageZ sandte er einen armen Schelm, welcher einen Andern mit SchimpfWorten reaalirt hatte, auf sechs Monate in daö Gefängnib, während er anderer Weise mißhandelt hatte, nur eme Eeldstrase von emem Dollar auferlegte. UeberauS stnge sieht der bteoere Nlchter darauf, dah lhm sei Richters Gebot vergeht Gefängnis tu, vfc HHii vta uuytivuinytii strafe ist ihm sicher. Großen Anstoß nahm Richter Varkjour daran, daß daS Publikum beim Vetret'n undAerrciwctrn wurde. ilnD dies war nicht etwa eine leere Drohung, denn r liefe tn,rt TOflnn in hnH fäpfnnnnif uuiucicgt tjuuc. jlki -jjiami yauc sich während der Verhandlungen un-ter-dem Publikum ' befunden und der. Gewalt ge. Sie haben Ihren Mt rm -aal ausgesetzt! Sofort wurde Murphy abgeführt und wenige Minuten später befand er sich im Gefängniß. 'Der ganze Auftritt vor dem Richter halte kaum zwei Minuten gewährt. Vergeblich ver, wandten fich die ftrmnTi h V?n,s im Richter Varbour ; der Gestrenge kannte keine Gnade. Die Mnbörte Willkür sreate aber ttztz

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