Indiana Tribüne, Volume 17, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1893 — Page 2
Andiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntngs. llie tSzliche Tribüne-koyrt durch den TrSge, J2Centl per Woche, die SonntagSTrik,üne- 5 Cent? per Woche. Beide zusammen IS EentS oder Cent per Monat. Per Post tugeschickt in Vor kuLdezahlung 'per Jahr. Osstce : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 0. Dezember '93.
SerMordanfall ans den serbischen ! Gesandten Tjordjewitsch. . Der Mordanfall auf den serbischen Gesandten Djordjewitsch scheint, wie auZ Paris berichtet wird, ein Ausfluß des Wahnsinns zu sein, bei dem vielleicht der Hunger und die seit einigen Jahren hier so offen und eifrig ver breiteten Ideen des Anarchismus ihren Antheil haben mögen. (Der Figaro veröffentlicht einen Brief des ThäterZ vom 12. November an den sozialisti scheu Journalisten Faure. in welchem er sich als Anarchist bezeichnet. Leau thier kündigt darin seine Absicht an, das Verbrechen in der Weise auszu führen, wie er es vollbracht hat, und bittet Faure, seine gerichtliche Vertheidigung zu übernehmen.) Was den Thäter anbelangt, so ist er ein neun zehnjähriger Schuhmacher, der sich seit feiniger Zeit hier aufhält. Er h:ißt 'Jeon Leauthier, ist im Marseille? (Lelbiet daheim und erwarb sich hier sei '.nen Unterhalt, indtm er in seiner ''Wohnung für einen in der Nähe an ''lässigen Flickschuster arbeitete. Sein 'Hauswirth stellt ihm ein sehr gutes '.Zeugniß auZ: er trank nicht, brachte st im . r ... cvn . : reine ?n leine uoynung. aroei .tete fleißig, war im übrigen ein sehr .stiller Mensch und zahlte regelmäßig .die Miethe, bis auf die letzten 14 Tage, mit denen er im Rückstände geblieben war. Am Sonntag war er sehr srüh '.Abends heimgekommen. NächstenAbend 'erschien er gegen 8 Uhr in dem Restau tcrnt deZ Bouillon Duval, wo er durch .fein aufgeregtes Wesen und sein auf 'fallendes Anstarren der Gäste die ' Aufmerksamkeit der AufwärterZnnen erregte. Während seiner ziemlich ein ! suchen Mahlzeit behielt er fortwährend .einen eleganten, noch jungen Herrn im Singe, der die Rosette eines Offiziers der Ehrenlegion im Knopfloch trug. Dieser Gast, der serbische Gesandte Djsrdjevitsch.berichtigte alödann seine Rechnung. In demselben Augenblick stand Leauthier neben ihm, versetzte ihm einen Stoß Djordjewitsch glaubte zuerst an einen Stoß mit 'der Faust und schlüpfte im nächsten Moment die Treppe herunter. Der Gesandte sah sich überrascht um und strauchelt: dann sofort. Zwei Gäste vom nächsten Tisch hielten ihn und man entdeckte, daß er blutete, verwun det war und daß ein Mordwerkzeug, .ein Schustermesser, noch in seiner Seite steckte. Ein Arzt war sofort zur Stelle. !und man buchte Herrn Djordjewitsch ohne Säumen in seine zeitweiligeWoh nung im Hotel Windsor. Noch zwei andere Aerzte wurden hier hinzugezogen und die Untersuchung ergab, daß das Messer zwei Centimeter tief einge,drungen und an einer Rippe abgeglit ten war und daß die Wunde zunächst leine ernste Gefahr drohte. Der Mörder war inzwischen unter dem Schutze der allgemeinen Verwir rung verschwunden. Er war, ohne seine Rechnung bezahlt zu haben, die Treppe hinunter geschlupft, und da er seinen Hut nicht bei sich hatte, so hielt ihn der zum Empfang der bezahlten Rechnungen bestellte Mann nicht an, sondern ließ ihn hinaus auf dieStraße in der Meinung, es handle sich um ei nen Besuch im nächsten Tabakladen. Dann hatte ihn die Nacht verschlungen und eine Stunde lang war die Polizei, obschon im Besitz des Schustermessers und eine mit L. L. bezeichneten zurückgebliebenenHutes, vollständig rathlos. Gegen halb 11 Uhr ging indessen bei der Polizeipräfectur vom Commissar deö Viertels La Roquette eine Depesche ein, nach welcher sich Leauthier bei ihm gestellt habe. Ueber die Beweggründe zu seiner That weigerte Leauthier zunächst hartnäckig jede Auskunft. Er erklärte, er sei zu müde und zu sehr durchfroren, wolle morgen alle nöthige Auskunft geben, zunächst aber schlafen. ES war weiter nichts aus ihm herauszubringen und man zog die oben bereits gegebenen Mittheilungen in seiner aus dem Arbeitsbuch er sichtlichen Wohnung ein. Außer die sem Büchelchen trug er nichts, keinen Heller Geld bei sich. Der serbische Gesandte hatte bereits erklärt, er habe ven Mann me gesehen. Im Hotel Windsor traf die Nachricht von der Festnehmung desThäters ungefähr um! dieselbe Zeit ein, als der Exkönig Mi ! lan, der von dem Vorfall erfahren' hatte, dort erschien, um sich nach dem Befinden des Gesandten zu erkundigen. ! 23 scheint, bah Herr Djonieitfch Drohbriefe erhalten hatte, die auf ei nen entlassenen Diener oder Untcrbeamten zurückgeführt wurden.' Herr Milan wurde über die Person des Thäters benachrichtigt und äußerte seine Befriedigung darüber, daß es sich also wohl nicht um einen politisch: Haß und Racheact hand. WaS Herrn Djordjewitsch an!elangt, so sei zur Erklärung noch bemerkt, daß er jüngst von hier nach Bu karest versetzt worden ist und daß er sich nur mehr vorübergehend hier aufhielt, weil, er-sein Abberufungs schrei ben zu überreichen hatte. Sein Nachfolger hier. Oberst Franassowitsch. ist noch nicht eingetroffen. Tjordjewitsck zählt erst 38 Jahre, bat aber bereit? eine längere und erfolgreiche Laufbahr hinter sich. Der Sieg der Radikaler hat ihn ursprünglich in sthr rasche Beförderung emporgetrag:n. Er ifi -Zeine Herdorragende, aber eine elegante und höchst geschmeidige Persönliä'keit. die jeder Lage eine vorteilhafte Wendung abzugewinnen weiß. Leute, die eö wlssen können, behaupten, da'; er im Unfana dieses Jahres, aiz Nornz MiKü k.q s&n mit Frau Natalie ver
söhnt halte, In Verkehr mit 5er Pra tendentenfamllie Karageorgiewitsch ge standen habe. Die Entdeckung der Belege für diesen Verkehr, die in MilansHände gelangten, und derWunsch. den radikalen Freunden der zum Theil hier hausenden Prätendentenfamilie den Wind aus den Segeln zu nehmen. soll zu den weitern Schwankungen und Verhandlungen geführt Habens die nicht lange Zeit darauf im serbischen Staatsstreich ihren Abschluß fanden Seit der genannten Entdeckung war für jeden, der mit den serbischen VerHältnissen bekannt ist. klar, daß Herr Djordjewitsch den hiesigen Gesandtschaftsposten nicht behalten würde. Er war dann einstweilen längere Zeit beurlaubt und wird, wie bereits bemerkt, demnächst in Oberst Franassowi'.sch, einem der zuverlässigsten Anhänger d:r Dynastie Obrenowltsch, feinen Nachfolger erhalten.
Vürgermeisterwahl in Qicn. Ueber die schmachvollen Vorgänge, welche sich nach der Wiederwahl des Dk. Prix im Wiener Gemeindeuath ab spielten, entnehmen wir dem Bericht einer dortigen Zeitung Folgendes: Als der Vorsitzende Dr. Richter das Ergeb niß der Wahl mittheilt, beginnt die Opposition zu rasen. Es erhebt sich ein Lärm, wie er bisher selbst in dem an stürmische Scenen aller Art ge wohnten Saale unerhört gewesen. Erst ist es nur ein unverständliches Gejohle, ein an das Tollhaus gemahnendes Brüllen und Toben, das sich bei Man chen zu wahren Tobsuchtsanfällen zu steigern scheint, bis sie erschöpft und heiser den Athem verlieren und ge zwungen sind, eine Weile auszuruhen, um bei jedem Glockenzeichen deö Präsi denten in die alten Krämpfe zu ver fallen. Man stampft mit den Füßen, schlägt mit den Fäusten auf die Pulte, fährt wie besessen auf, um sich gleich darauf wieder wüthend niederfallen zu lassen, droht mit geballten Fäusten, fuchtelt mit den Händen in wüthenden Geberden in der Luft und bricht in ei nen wahren Brüllchor aus, sobald von Seite des Vorsitzenden ein neuer Ver such gemacht wird, dem Gewählten das Wort zu ertheilen. Die Majorität steht diesem stürmischen Ausbruche wilden Parteihasses vollkommen ruhig und kalt gegenüber. Es fällt kein Wort von ihrer Seite, Niemand verläßt fei nen Sitz, und Alles beobachtet nur die Scenen der offenbar vorbereiteten Ko mödie. Die Rollen waren in der That gut vertheilt. Jedliczka schlägt fortwah rend mit den flachen Händen auf die Pulte und schreit dabei ununterbrochen mit Stentorstimme: Herab mit ihm! Hinaus mit ihm!" Purscht schreit bis zur vollständigen Heiserkeit: Er darf nicht reden! Herunter mit ihm!" Ste'i ner trommelt mit be& Fäusten auf dem Pulte und schreit: Da derf nur Aner reden, der die Wahrheit sagt!. Den mögen wir nit! Der darf nit re ! den; weh ihm, wenn er sich noch ein! mal hinauftraut!Reden wird er nicht!" . Bald springt Steiner wie rasend auf, ' bald läßt er sich wieder auf seinen Sitz fallen. Und so, wie diese ersten, Kräfte gaben sich die Herren. Stroh, bach, Grünbeck, Schneeweiß, Stehlik,' Dobesch und wie sie Alle heißen mögen, ' die größte Mühe, von ihren Vorbil dern nicht übertroffen zu werden, wäh rend der Chor wie auf Kommando ein ' fällt, wenn die Glocke erschallt oder der' Vorsitzende Ruhe verlangt. Ein Ze tergeschrei erhebt sich,, als Dr. Klotz berg dem tobenden Jedliczka zuruft: Da sieht man. die gute Erziehung!" Fast scheint es, als ob sich die ganze Schaar auf Dr. Klotzberg werfen wollte, um ihm zu beweisen, daß sie gut erzogen sei, als die Glocke desPrä sidenten wieder erschallt und den Zorn -der Herren auf den Bürgermeister lenkt. Durch eine Viertelstunde dauert der Lärm unausgesetzt fort, nur durch die kurzen Zwischenpausen unterbro chen in denen der Vorsitzende den Versuch zu machen pflegt, sich an die Tobenden zu wenden, um sie zur Ruhe zu bewegen.. Natürlich ist jeder dieser Versuche für die Opposition nur daZ Signal für neue höhnende uvdi an die Majorität und das Präsidium. Dr. Prix steht während diesesStur mes ruhig auf-der Tribüne, ohne eine Miene zu verziehen. Er gleicht dabei fast einem Psychologen, der in einer Irrenanstalt Studien macht. Der Vorsitzende schwingt vergebens die Glocke, fordert vergeblich Ruhe, jed: Bewegung von seiner Seite wird mit einem neuen Sturm beantwortet. Dr. Lueger sitzt ruhig und höhnisch lächelnd uf- seinem Platze. Er selbst bethci ligt sich an dem Skandale nicht und richtet nur manchmal einige für die Galerie nicht verständliche Worte an seine Parteigenossen. Dr. Geßmann nimmt einig:male an den Scenen An theil, begnügt sich aber zumeist damit, Schlagworte für die Akteure hinzu schleudern, die dann auch mit Aufge bot aller Kraft der Lungen und Fäuste fruktifizirt werden. Jeder Versach des Vorsitzenden, die Ruhe herzustellen, scheitert. Der Vorsitzende sieht sich ge zwungen, durch Verlassen seines Si tzes und deö Saales die Sitzung zu schließen. yranzSslsche Propaganda in Del glen. Aus Brüssel wird geschrieben: ES konnte hier nicht unbmerkt bleiben.daß eine Abordnung der Brüsseler französischen Handelskammer sich zu der Denkmalsfeier nach Wattigmes bege ben hatte. Diese Vereinigung ist lediglich gegründet worden, um als An hängsel der französischen Gesandtschaft Propaganda unter den franztollen Belgiern zu machen. Ihr Vorsitzender, et.-. Herr Rolland, der bereits mehrfach Hühnchen mit den gesinnungstüchtigen Vlamen zu rupfen hatte, that sich auch diesmal als Streber hervor und hielt seine Rede zum Preise CarnotS, der darauf erwiderte sei glücklich, die Gekegenheit zu haben, der Handelskammer mündlich zu danken für alles, was si Zn Belgien thue; er wisse, wie hoch unv fet ste in BeiLien das Ban ZZer-Frsizkmchs halte. - Also die Dine t
sind so weU gekommen, daß lit Präsident der Republik jetzt öffentlich dafür dankt, daß in Belgien französische
Propaganda gemacht wird. Eine wohlverdiente Zurechtweisung erfuhr das diesmalige Vorgehen der sogenannten Handelskammer durch die gewandte Feder des Barons de Hauleville. des selben Schriftstellers, der im Frühjahr im Journal de Bruxelles" die Nothwendigkeit der Heeresverstärkung in Deutschland dargelegt hatte und dafür in einem ultramontanen Blatte Deutschlands angegriffen worden war. Einmal hob er das Verletzende hervor, das darin lag, daß die in Belgien an sässigen Franzosen ein Erinnerungs fest feiern gingen, das für Belgien nur schmerzlich sein konnte, denn auf die Schlacht bei Wattignies folgte die Ein verleibung Belgiens in die französische Republik, und wir wurden geplün dert, gedrückt, tyrannisirt, ausgebeutet nach tausend Richtungen." Dann heißt es: Was würden die Parise, sagen, wenn der Schiller-Verein in Brüssel nach Aachen oder Heröesthal ginge und dort am Fuße einer deutschen Nike in einer Anrede an Kaiser Wilhelm an die Einzüge in Paris oder die Schlacht bei Waterloo erinnerte?" Als die hiesigen Vlamen den 75. Iahrestag der Schlacht bei Waterloo feierten, waren die Franzosen von der Handelskammer, und mit ihnen d'e von ihnen beeinflußten Brüsseler Blät ter voll heiliger Entrüstung. Und dabei galt eZ blos der Erinnerung an das Ende der Fremdherrschaft. Wat tignies bedeutet dagegen den Beginn derselben. Takt war niemals die Eigenschaft jener Franzosen und am allerwenigsten diejenige ihres eigentlichen Führers, des Gesandten Bouree. der sich wegen seiner Einmischung in belgische Angelegenheiten scharfe Zu rechtweisungen bei den Vlamen verdient hat. Diese haben übrigens ein Auge auf die Pläne der Handelskam mer. Im August dieses Jahres rich tete der Nationaal Vlaamsch Ver bond" an die Kammer eine Eingabe, eö möchte den französischen Militärkapellen, die zur Mitwirkung an ei nem Feste zum Besten der Errichtung eines Denkmals für die 1832 vor Ant werpen gefallenenFranzosen nachVrüs sel kommen sollten, das Betreten des belgischen Bodens untersagt werden. Augenscheinlich hat die belgische Regierung diesem Ersuchen Folge gegeben, denn die Tablettes Francaises, das Organ der Herren Bouree und Rolland, melden, die belgische Regie rung habe die französische ersucht, den Militärkapellen von drüben key.ieFahrten mehr nach Belgien zu gestatten, und sich ihrerseits erboten, ein gleiches gegenüber den hiesigen Militärmusiken zu thun, die ehedem auch, wenngleich nicht mit politischen Zwecken, in Paris oder Lille auftraten. Hier handelt es sich um eine wahre Ungeheuerlichkeit, die nur in einem Lande mit wenig ausgeprägtem nationalem Sinn vorkom men kann; die Franzosen waren 1832 nach Belgien gekommen, um daselbst zu bleiben, und nur die Drohungen der britischen Regierung vermochten sie zur Heimkehr zu bewegen. In Erwägung dieser geschichtlichen Thatsache hat der Antwerpener Stadtrath im vorigen Jahre den Platz für die Er richtung des Denkmals verweigert. Jetzt hoffen die Französlinge, in Brüssel ihren Zweck zu erreichen. Die fran zösischen Militärkapellen, die noch vor einigen Jahren häufig hierher kamen, hatten übrigens zuletzt nur sehr wenig Erfolg, weil die Bevölkeruna, durch die Vlamenführcr auf den Zweck der Kundgebungen aufmerksam gemacht, ich klugerweise zurückhielt. An hochter Stelle in Belgien ist längst bechlossen worden, der hiesigen Grena )ierkapelle keine Reise nach Frankreich mehr ju gestatten, eben um französische Kapellen hier abweisen zu können. Theater, Kunst und Musik. Aus Hannover wird unterm 7. November gemeldet: AmHoftheater haj der Tod in das treffliche Lustspielen semble eine bedenkliche Lücke gerissen. Frau Meaubert, die langjährige komische Alte, ist gestern Abend nach längerem Leiden gestorben. Ein Denkmal für EminPascha soll in Neiße errichtet werden, wo der verewigte Forscher seine Jugend- und Schuljahre verlebt hat. Das Denkmal soll ähnlich gestaltet werden wie das für Dr. Nachtiqal in Stendal. Es ha, ben sich schon mehrere angesehene Männer zu einem Comite für das Emin Pascha-Denkmal vereinigt. Im Mannheimer Hoftheater $c langte am 16. November das vieraktige Drama Die Menschenrechte" von Rechtsanwalt Dr. Alt in Mannheim zur erstmaligen .Aufführung. Die Tragödie spielt in der ersten Zeit der französischen Revolution, sie ist schwungvoll geschrieben, jedoch manch mal etwas in die Länge gezogen. Das Stück fand eine freundliche Aufnahme. - Daß Theodor Wachtel kein Wag ner-Sänger war, hat ihn früh in die zweite. Reihe gedrängt und ihn darin festgehalten. Aber es liegt kein Beispiel vor, daß ein Wagner-Sänger den hoch gespannten Aufgaben seiner Kunst so lange Stand gehalten hatte, wie eh Theodor Wachtel gethan hat. Alles in Allem war er doch ein rechter Kern mensch, gesund an Körper und Seele, mit sich und der Welt zufrieden, und wenn sein Genre auch klein war, in der That groß in seinem Genre. Franz Curtis' einaktiges Musik .drama .Erlöst" wurde am 6.November im Mannheimer Hoftheater erstmalig aufgeführt und sehr gijnstig aufgenommen. Die Musik ist fesselnd und me. lodiös, vielfach an Mascagni erinnernd, die Handlung dagegen nichtssagend und unwahrscheinlich. Der Kompo xiist .wurde wiederholt stürmisch geru fen. Am 15. November starb nach län gerem schweren Leiden in Berlin die Concerjsangerin Frl. Marie Schmidtlein. Mit einer schönen Mezzosopran stimmt begabt, zählte sie, bis sie vo, wenig fahren ihre Krankheit zwang. dem Concertleben zu entsagen, m den
berufensten Vertreterinnen 5eZ ofsent lichen Kunstgesanges. Ihre Ausbil dunq empfing sie von der Trias Baum Stockhausen-Lamperti. Ehe sie nach Berlin übersiedelte, bekleidete sie in München die Stellung eines Mitgliedes der königlichen Vocalkapelle. Massenet hat von Sir Augustus Harris in London den Auftrag erhal ten, eine neue einaktige Oper für Ma dame Calve zu schreiben, die im Ma! nächsten Jahres im Coventgarden Theater aufgeführt werden soll. D Oper heißt La Navaraise", der Text ist von Claretie und Henry Cayn nach einer Erzählung des. Ersteren verfaßt. Wahrscheinlich wird gleichzeitig mit bei , Navaraise" in der großen. Frühjahrs saison auch Massenets Werther" mit Jean de Reszke in der Titelrolle und Madame Calve als Charlotte zur Auf' führung kommen. Björnstjerne-Blörnson, der seit 1836 kein Schauspiel veröffentlichte, hat jetzt ein neues Drama vollendet : Ueber die Kraft", zweites Stück. DaZ 1883 erschienene religiöse Dramc Ueber die Kraft", das noch nicht ir. Norwegen gespielt ist, aber diesen Win ter von der freien Bühne l'Oeuvre' zu Paris gegeben werden wird, träg! als Untertitel die Bezeichnung: erste Stück". Der Dichter hat somit zehr Jahre mit der Fortsetzung gewartet. Es verlautet nach dem M. f. L. da! neue Drama spiele in der socialpoliti schen Welt. Ein Meisterstück der österreichi schen Theatercensur, freilich nicht neue sten Datums, wird von einem Prägen Bühnenfreund berichtet. Als Salvin! vor ein paar Jahren daselbst gastirte. mußte auch das italienische Buch deö Macbeth" den Polizeigewaltigen vor gelegt werden. Die Weisen erhoben gegen Shakespeare keine Einwendung ; nur Eines wurde ausdrücklich gefor dert : die Truppen des letzten Aktes sollen nicht mit österreichischen Abzei chen" erscheinen ; man besorgte ver muthlich, daß Malcolms und Macdusfs Leute im Birnam-Walde sich Parade mäßig", wie das bei den österreichischen Truppen üblich ist, mit Tannenzweig lein herausstaffiren könnten ! Ein Feind Heinrich Heines. Vor einigen Jahren erschien in Wien ein Buch unter dem Titel: Die Wonne des Leids", worin die Ver dienste Heinrich Heines mit den wärm sten Worten gepriesen werden. In diesem Buche heißt es u. A. wörtlich : Und solche LZerse gab dem deutschen Volke wieder Heine, den man als fran zösirenden Juden von gewisser Seite gern ablehnen möchte.... In Heines Lyrik jauchzt und weint die deutsche Volksseele (S. 161)...." Dieses Werk, das damals übrigens seitens der österreichischen Staatsanwaltschaft als gegen die Moral verstoßend beschlag nahmt worden sein soll, hat . einen Herrn Oswald Zimmermann zum Verfasser. Herr Zimmermann ist aber, wie das konservative Vaterland" hervorhebt, kein Anderer, als der jetzige antisemitische Reichstagsabgeordnete,
dessen Deutsche Wacht" vor kurzer Zeit mit am lautesten gegen das Heine, Denkmal skandalirte. Es geht doch nichts über die Konsequenz ! Inländisches. Der berühmte Schiffbauer Cramp ist nicht dazu zu bewegen, wieder eine Seereise zu unternehmen, weil er bei der ersten gar so sehr von der Seekrankheit geplagt wurde. Die Produktenbörse in New Vork wird täglich von taufenden von Tauben gesucht, welche aus Long Island. New Jersey und Staten Island angeflattert kommen. Abends kehren die Tauben, welche sich durch das Treiben und Lärmen des Tages nicht erschrecken lassen, wie der heim. Eine eigenthümliche Schachpartie fand kürzlich bei einem reichen Lebemann im Osten statt. Man hatte das Billard im Spiel zimmer durch Kreideflriche in vjer undsechzig Felder eingetheilt und be nutzte statt der Schachfiguren Weinflaschen. Die beiden Könige wurden durch Champagner vertreten, die Königinnen durch Liebfrauen milch, die Läufer durch Moselblüm chen", die Thürme durch Bordeaux. Dabei spielte eine Gesellschaft gegen eine andere, und die genommenen , Figuren mußten auSgetrunken wer i den. Das Spiel soll damit geendet haben, daß Alles schachmatt war. Der Skandinavier Peter Larson in St. JameS in Minnesota verwundete seine Frau durch einen Schuß auf deN Tod, weil sie gegen ihn auf Ehescheidung geklagt hatte; die Verwundete hat nur wenig AuZ? ficht dem Leben erhalten zu bleiben, zumal in dem genannten Orte kein Arzt vorhanden ist. der sich ihrer an nehmen könnte. Larson entfloh nach der That, wird aber schmerlich den auf die Suche nach ihm ausgezogenen Nachbarn entgehen und wird, wenn er erwischt wird, dem Richter Lynch anheimfallen. 5)as Ehepaar lebte sehr unglücklich mit einander und hatte häufig Streit, weil Larson dem Trunk ergeben war, Seine Frau er trug die mißlichen .hauslichen Ber Hältnisse so lange als möglich, dann aber klagte sie auf Ehescheidung. Larson hatte die Blutthat mit Vor bedacht verübt, denn er hatte den zu derselben, gebrauchten Revolverersj wenige Stunden vorher gekauft. ' Kürzlich wurde in Tulsa im Jndianergebiete R. C. Jockey, ein Mitglied der berüchtigten Daltön.' schen Räuberbande, von dem der CreekNation ungehörigen Halbindia ner Sam Childerö niedergeschossen und wird wahrscheinlich der Vermun duna erliegen.' Vor etwa einem Mo nate machte Childerö mit Jockey einen Pferdebandel. wobei er ein gestöhle neSPserd erhielt, welches er später an ben Eigenthümer herausgeben mußte. Jockey weigerte sich, ihm den Verlust zu ersetzen und versuchte, aU Childerö mit ihm darüber sprach, sei: ncn Revolver zu ziehen, aber dn Halbindianer' kam ihm zuvor un
zerschmetterte ihm mit elrMn Schusse die Hand, die Kugel eines zweiten Schusses drang in der rechten Seite unterhalb des Schlüsselbeines ein und ist noch nicht gefunden worden. Hockey hatte im August an dem Kampfe der Dalton'schen Bande mit BundeZ.HilfSmarschällen in JngallZ in dem Bezirke Oklahoma theilge nommen und diente der Bande in der Verkleidung eines fliegenden Whiskeyhändlers als Kundschafter. Ueber den Nothstand im! nördlichen Wisconsin und Michigan berichtet die Sauk City Presse- Fol! gendeö: Unter den Grubenarbeitern'.
in nördlichen Wlsconsm, velonders bci Hurley. herrscht bittere Noth. Hurley liegt inmitten des Grubenbe zirkS der Gogebic.Hügelkette und als die Grubn bearbeitet wurden und die Arbeiter Beschäftigung hatten, stand dort Alles im Flor. Weil aber Grubenarbeiicr eine Menschenklasse sind, die nicht spart, sondern diS verdiente Geld mit vollen Händen ausgiebt, trat bald bittere Noth ein. als die Arbeit eingestellt wurde. Weil die Arbeiter fönst weder Beschäftigung noch Verdienst fanden.' geriethen- sie gar bald in großes Elend und mit Einbruch des WinterS starrt ihnen thatsächlich de? Hungertod entgegen. Um dieser Noth zu steuern, erließ Gouverneur Peck einen Aufruf, Ga ben an die Bedürftigen und Nothlei. denden beizusteuern. In Milwau kee wurde eine Niederlage errichtet, wohin Lebensmittel und sonstige Ga ben auS dem südlichen und mittleren Theile deS Staates gesandt werden können, um sie von dort aus an ihren Bestimmungsort zu befördern. Dem Gesuche wurde bereitwilligst Folge gegeben und Ende letzter Woche wurde die erste Sendung abgesandt. Gou verneur Peck in Begleitung von zehn Herren reiste an Ort und Stelle, um sich von der Lage der Dinge zu über zeugen und betreffs Vertheilung der Gaben Anordnungen zu treffen. AuS anderen Städten trafen ebenfalls Sendungen direkt ein, so daß der ersten Noth gesteuert ist. doch wird weitere Hülse nöthig sein, ehe die Leute im Stande sein werden, ihren Unterhalt selbst zu verdienen. Gou verneur Peck und die H.rren fanden. daß die Rothlca: durchaus nicht über trieben worden war. Tausende- von kräftigen Arbeitern sind außer Be fchäftiguna und Zebntauscnde wissen nicht, woher sie von Tag zu Tag das Brod nehmen sollen. Ein ähnlicher Nothstand herrscht in den Grubenoe zirken des nördlichen Michigan und Gouverneur Akch Hai eb nall? em?n Ausruf zur Unterttiinng erlassen. uslänvisltieS In überaus brutaler Weife. wie sie schlimmer kaum gedacht werden kann, hat der praktische Arzt Dr. i Schellendorf in Jhringen, Baden, seine j eigene Gattm ermordet. Der Morde ist ein vollkommen verkommener . Mensch, der seine junge Frau wieder ! holt mißhandelte, sodaß sie des Oefte ' ren zu ihrer in Jhringen lebenden Mutter sich flüchtete. Nach deren Angaben hat sich das Verbrechen wie folgt abgespielt: Schellendorf, der angetrun ken war, versuchte, zuerst seine Frau mit dem Messer zu tödten und warf ste dabei auf den Boden. Sie schrie um Hufe, Schellendorf griff nunmehr zum Gift und schüttete seinem Opfn den Inhalt eines Flaschchens, angev lich Cyankali, in den Mund; nach drei Stunden qualvollen Leidens starb die Unglückliche. Der Morder zeigte bei der Verhaftung keine Reue, er trank sogar kurz darauf über einen Liter We:n, den Zhm ein Zechbruder zuge tragen hatte; er ist 23 Jahr alt, sein vpltx war Jayre. Ein schrecklicher Vorfall hat sich in der Familie deö Vlcefeld webels Schlttter zu Konstanz ereignet. Als die Frau desselben vom Markte in ihre Wohnung zurückkehrte, fand sie ihr einziges Kind, einen 9 Monate alten Knaben, todt m Badzuber, nur mit dem Hemdchen bekleidet. Laut aufmeinend vor Entsetzen lief die Frau mit dem todten Kind im Arme durch das HauS. Auf dun Tische lag ein Brief, in welchem Schlüter schrieb, er habe das Kind getödtet und bitte wegen der grauen vollen That um Verzeihung. Eine Krankheit, von der er leine Besserung erwarte, habe ihm die Lebenslust ge raubt; er wolle in den Too gehen und sem Kind Mitnehmen. Man forschte nun nach dem Verbleib des Unglück lichen und fand ihn todt im See. Scbluter war einer der tüchtigsten, zntelligentejten und beliebtesten Un teroffiziere im Regiment. Von Miß muth oder Lebensüberdxuß bemerkte man Nie eine Spur an ihm. Die Ehe. in welcher er seit zwei Jahren zedte, war eine sehr glückliche. Be sondert Krankheitserscheinungen wa ren bei Schlüter nicht wahrzunehmen. Am l. Dezember wollte er aus dem Militärdienst ausscheiden, da er die fen Sommer ein Ekamen.fiir den Eisenbahndienst bestanden hatte und ihm in Frankfurt a. M. eine Stelle angeboten worden war. Mr. T h e o d o r B e n t, ein eng. lischer Archäologe und Reisender, wird sich in' wenigen Tagen in Begleitung seiner Gemahlin auf eine neue Tour nach Arabien begeben. ' Die neue Ex pedition gilt der Erfahrung Hadra. tnauts, eines der. vier alten Königreiche tzudaradiens, das früher die Welt mil den vichtZästen Luxusgegenständey der sah. Ein englische? ' Botaniker, . 'ein arabischer Zoologe und'xs sndischez Topograph werden sich an dem Zug betheiligeir. Dazu kommen Dolmetscher 'und eine Schutztruppe von Ein geborenen, welche der Sheikh von Ma. kulla. dessen Emfluß . sich über das ganze Erforschungsgebiet erstreckt, stellt. Das zu erforschende Gebiet ist wenig bekannt.. Nur einige deutsche Reieude haben es seit Anfangs der drezßiger. Jahre besucht. Die betressende Landsttecke liegt ' BOQ '. Meile? oberhalb Adens und besteht aus eineni engen zwischen Meer und Wüste gele gen Streifen. Das Land soll reich an Ruinen und Inschriften von den alten drImantischkn köniaen sein, man
Tahiti wird die Expedition 'nach Ma kulla, etwa 300 Meilen entfernt, auf brechen und von hier aus auf Käme len nach der Weisung des Scheiks vor
wärts dringen. Im April nächsten! Jahres wird Mr. Bent wieder in Eng' land sem. Seine Ezpeditwn wird, von der köngl. geographischen Gesellschaft, der britischen Association und der königl. Gesellschaft unterstütz?. Mit welch bodenlosem Leichtsinn zuweilen Ehen geschlossen werden, das bekundet wieder einmal eine Hochzeitsgeschichte, welche sich in Spandau zugetragen hat. Dort hattt vor dem Standesbeamten die Trau ung eines Mannes, welcher den nicht seltenen Namen Müller trägt, mit einem Fräulein M. stattgefunden, und um 2 Uhr Nachmittags sollte die kirchliche Einsegnung der Ehe folgen. Dik junge. Frau war zu diesem feierlichen Akte bereits im hochzeitlichen Schmuck. nur der Brautschleier fehlte ihr noch. an dessen Beschaffung man nicht ge dacht hatte. Der junge standesamtliche Ehemann erbot sich, einen solchen Schleier zu holen, und vorsichtig gab die bräutliche Frau dem neugebackenen Ehegespons fünf Mark mit, .falls sein Geld nicht ausreichen sollte. Der junge Ehemann ging und kehrte nicht zurück, er war verschwunden und mit ihm natürlich auch die fünf Mark. Der Biedermann hatte es auch über nommen. das Hochzeitsmahl auszu richten, und erklärt, daß dasselbe von ihm im Schützenhause bestellt und dort bereit sei. Voll böser Ahnungen begab sich ein Bruder der Braut in das genannte" Etablissement und erfuhr dort, daß in der That Alles Schwin del gewesen sei ; dem Bräutigam war es gar nicht eingefallen, daö Mahl zu bestellen. Als die verlassene junge Frau auch von diesem Streich noch Kunde erhielt, fiel sie in Ohnmacht, aus der sie nur mit vieler Mühe wieder zu sich gebrocht werden - konnte. Das Tableau" sich auszumalen, über lassen wir unseren verehrten Lesern. Kosthauswirth'n: Was darf ich Ihnen nachher bringen. HerrWollleber Thee oder Kaffee?" Wohlleber: Tbee!" Kosthauswi'thin: EZ thut mir leid, aber Tbe? ist keiner mehr da!" WoMber: .Eben deshalb!" Erster Pensionär: Bist Du im Kriege auch m:hr:rc Male dem Tode wie durcb ein Wunder entgangen?" Zweiter Pensionär: O ja, ich war glücklicherweise die ganze Zeit über in Canada. Editor (am Himmels thor): Kann ich eintreten? St. Peter: Was ist Dein Geschäft auf Erden? Editor: Ich war Editor einer t?guch erschei nenden New Forker Zeitung und habe niemals behauptet, daß meine Zeitung einen größeren Lesekreis habe, als alle anderen tagllchenZeltungen zusammen rn . l . rm . acrüiiniica. l. peier; 'man verab reiche diesem Herrn ein paar goldene Flügel, eine mit Diamanten besetzte Hnnmelskrone und gebe ihm du Note XQQ kür Wahrheitsliebe. Jac Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von eipheimischem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und Champagner. 3 & 32 OS Maryland Str. Telephon No. 407. BesteOunge,'. erden nach alle TVetle de, ?raor vromvr vaetteke. The Twcnlietli Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche . iTjt. Üif r- i r .7 sori'cyrnittcy geimnien meiern )ii)v zu emv'ed. len ist. $n der Tendenz zwar sozialistisch, wercen voco anrere rrsqnnnqe Tyeonen darin unparteliscü besrrochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co., 19 Astor Place, New orr. Red Star Line. Ber. Staaten und Königlich Belgische Post'Dampfer, Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und New Bork Antwerpen und u Pbiladelpbka Vorzügliche Beköstigung, gute Bedienung unt aiedrige Preise. Antwerpen bietet Reisenden von und nach Lentschland, Oesterreich, ffranrretch und de? -chweik besondere Bortbeile. Abfahrt von New ffprk jede Mittwoch; von anrmerpen leoen samsiag. Ve rampser dtem Linie sind alle neuester Lonstruktiöu und verbin. Zen Sicherheit und Bequemlichkeit und Schnekig kett bei besonder niedrigen Preisen. Nähere, : International Nav. Co., 8eneral8lgentur. General-Agenten, New Dort und Philadelphia oder: Frenzel ros., lex. Metzger. Jndianavolu. & 'A Treibriemen und Wllv"' - Schmirgelräocr - - . Spezialitäten der ' W. B. Barry Saw & Supply Co. Eis ! Eis ! Befleö Lake EiS. Billigste Preise! . Telephon 949.. A. CAYLQi. AN IDEAL FAMlLY MEDICIN? ror iadiceuoa juiioiupc. ll4he, ContlpUoN, jtod CMlexta, OfffesatT Hrestfc nd U diaordera X tb Btonacta, Lirer and Beweis. RIPA-NS T ABULES -et rnUy ye protnpUy. Farfwt difftwtioa followa theur um Bold by drugglsti or Bent bymlL Box (YtaJs v,.äc Pack (4 boxea), i. IW ire nunpniaarfia RIPAM8 CHEMICAL CO., New Trk. mmimmnu i Bandagen und wnndärzttiche Apparate. Bruchdöuder, LriiZen. chikyzn u alle ndäkjtiichen Gegenstände. Da röbt. Siger künstlicher ngen.
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ÖCt-tx ist gute Verdauung beim Gebrauch von Johann Hoffs MALZ XTR Ar r vw . Jedermann lv, weiß, daß die Lebensmtttel auS verschiedenen Dingen zusammengescht sind, die man Nahrungselemente nennt. Genüaend Nabruna zn haben und .sie gut zu verdauen ist aber Alles, woran den Meisten gelegen t. canmmal wnd sie nicht gut verdaut. amx meldet sieh Dnsvcvsie : die soll kurirt werden. Die Kur wird bewirkt durch Johann V 0 T T sHcs Maizcxttan. Verjcwe wrrn auf die Nahrung, macht ste leichter verdau lich. Man nehme ihn bei jeder Mahlzeit. Ein Dutzend Flaschen des üchteu Mhezrraktsvon Johann Hoff zeben eben so viel Kraft und Nahrung wie ein Faß Ale oder Porter, ohne zu berauschen - -' Achtet darauf, dag der NamenSnig von I o h a n n H o f f aus der Etikette am Flaschenhalse ueyr. Kem anvcrer i aazr. Eisner & Mendelson Co., Agenten, ISA und m ? i . iö HranlNli sr., vitro THE KINGSTON. 17 Nord Illinois Str. Rheinweine : Niersteiner. Seifenheimer, Sämmtlich in Bodenheimer,Flaschen importirt. Hochheimer, Rüdeöheimer, Champagner j Alle und die bester Sorten. Biere. Lieber'S Special Brew, Pabst, Milwaukee, Anheuser-Busch Budweiser, Columbia Bier. lle i gleichmäßiger niederer Temperatur. Clgaaren : 3n reichhaltigster Auswahl Meine Waaren sind echt Preiswürdig. Eigenthümer. Mozart Halle ! Henry Wlctor as grolle, 1$ ernte unv ancne verariig' M & 1 A A. 1 Lokal in der tadt. Die geräumige unt lchön eingerichtete Halle steht Vereinen, Loger und Privaten zur Lbhalwnz von BäLev, Tonzerten und Versammlungen unter lilero len Bedingungen zur ZZersüzunz Neue Wirthschaft 130 Michigan Avenue. Sin hübsche Lokal, die besten Getränke und Cigarren und sreuüduche Bedienung. Euch hie Gläser zu füllen. Um den Durst zu stillen, Macht stets mir P'aisir, ...... Drum kommt zu mir.' ' ' 'rJOHN B. WEINDEL, 130 Michigan Ävenue. I. H. Grüuert, Ecke Virginia Avenue und Coburn Straße. Zleue Wirthschnft. Die besten Getränke und tliaarren. äedcn sorgen roairocT vuncq. a VuoitlJtn it ueunMiaa e!na?lrxzt Chas. Jhndris, ÄlereKant Saloou. SS Süd Delaware Str., lücke Pearl Straße.) D neue Eigenthümer versickert seinen Freunden und Kunden nur d besten embe: mischen und importirten Getränke und Cicar ren zu verabreichen. Reelle Bedienung tfl garantm. Vormittags warmer Lunck. Columbia Halle Z Eck BIrEarty & Delaua Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein. gerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung vor Konzerten, Tanz-Srguzchen, VartieS ,e. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. tXT Xxi schönste Wirthschaft in de, Stadt, Nur die bcstrn GeZrönke werden ver abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein 0t Schmidt, Dach-Material. T. F. SMITHER. Händler i Siedach.Vkatertal. 1 unb pl Skeaby Rofing, wafferdichte Sheeting, feuer festem Aöphalt'gili. Strohpappe. Dach, und Me tallffarden ,e. ,c. Offtce: 169 ttkJeft Sparta land Vtratze. Telephon Ml. i ... Dach d e k r e j. ttSbiae und verantwortliche Dachdecker. Siel, ' b&Atr. Zrinifeab uns (Silfonite Blnfiaft.T.Ä Ar Slle Crttn EompisitlonS'DScher mit bestem via I tertal. Okstee : No. 169, Sard : 180 28. Marylandftr. znepyon bei. Indianapolis, Ind. Frau Ä. S. Fowler, kührt importtrte und selbSverferttgte Haar, Arbeiten, Perrüiken. Bana ic. in aroker ulwail. Jtri ptca,K0prnamcn,9aaTionciBCii. - ... A - t. t m r .
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