Indiana Tribüne, Volume 17, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1893 — Page 1
.x. H s r"s T rlCr sVCf o o Vt M i w.w w w FJi V k ' rtv 1 tfmir-anm :.rmt JahrzaNg 17. Offlee : No. 18 Süd Alabama Straße. ti& 79 Indianapolis, Zndiano, ; Mittwoch, den 6. Dezember 4893.
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Editorielles. i - .Prsident.Cleve.land-Hat an den Congreß eine lange Botschast'gesihictt,
und man , hat sich seit Langem daran gewöhnt, die ZahreSbotschaft deS Pra sidenten als so eine Art. Thronrede zu betrachten, vermittelst welche? die Re gierung ihre Ansichten und Absichten kund giebt. Die diesjährige Botschaft Cleve landS hat einen außerordentlichen Um fang, und ist insofern den Botschaften, die wir seit Jahren von ihm und anderen Präsidenten horten ähnlich, daß der geringfügige Inhalt daS Aufgebot so vieler Worte nicht rechtfertigt. Un ser Urtheil über diese Botschaft kann durch drei gleichlautende Worte auögedrückt werden: Worte, Worte, Worte!" Da ist ein Dokument, daS beinahe zwei ganze Seiten in unserem Blatte füllen würde, und man w:rd nicht im stände sein, uur einen einzigen be'eutenden Gedanken in demselben nach z lweisen. Selbst in den dem Politiker mehr oder minder geläufigen Dingen, von denen in letzter Z:it so viel die ede war, betreffs der Tarif, der Fi.i p . i nun;, oer ttversraze u. . ra. le,en wir nichts als bedeutungslose Gemein platz?, absolut nich!Z, was nicht schon tausend und aber tausend Mal gesagt arde. Der größere Theil der. Bot,ch lft ist im (Zcundz gzno,na,en nich:ö llZ eine Wtederholunz dessen, maS die hefs der verschiedenen Departements in lhren Berichten sagen. DaS Land ist durch die Botschaft nicht um eine ei lzige Weisheit reicher. Ä:r Augen hat zu sehen und Ohren .. .?: ZU yoren, oer melfl, oay wir n einer eize.lkhulnlichen Z:it, einer sogenaante . UederganzSperiode leben. Ganz ab icsehen von der augenblicklichen KrisiS, so sehen wie doch die gewaltigen Kämzre des Proletariats um die bloße Sxisteaz oor.unZ, Kampfe, die nicht nur bei unS, sondern in der gmzen zivili' sirten Welt stattfinden. Wir sehen, d. h. wer es sehen will, wie die Kapialien sich in riefiger Menge anhäufen, und wie sie durch dieselben Kanäle imm:r in derselben Richtung abfließen. Wir sehen, wie kleine GeschäftSlet.tsich nur mit großer Mühe ür Wasser halten und wie viele von ihnen zu Grunde gehen? Wir sehen, wie eine fortmährende Konzentration deS industriellen und kommerziellen Verkehrs in sen Händen einzelner Kapitalisten oder großer Korporationen stattfindet, und mir sehen als weitere Folge davon ne?en der riesigen Anhäufung von Reich thümern eine Verarmung der Volksmassen eintreten, und seh n vor unS eine gewaltige Gährung im Schooße ser Völker, welche früher oder später ;u einer gänzlichen Umgestaltung der virthschaftlichen Verhältnisse führen muß. Kein europäischer Fürst, kesn europäischer Staatsmann wagt eS heute mer, diese Dinge zu ignoriren, er würde sofort seinen ganzen Nuf einbüßen, man würde ihn für einen ganzlich unfähigen Menschen halten. Der Präsident der Ver. Staaten aber darf sich erlauben, über all dieS hinwegzugehen, als sei cS nicht vorhanden. Für ihn eristirt nicht einmal die gegenwärtige Geschäftsstockung, die allgemeine Arbeitslosigkeit, die Noth und daS lend der Massen. Ueber all daS hat er kein Wort zu sagen, keinen einzigen. Vorschlag zu machen. Wir erwarten von einem Präsidenen der Ver. Staaten keine fozialjsti schen Anschauungen, so genial angelegt ist selten ein Mann, daß er sich in solcher Stellung siber seine Klasse erhebt. Mit Fug und Recht aber dürften wir erwarten, daß er wenigsten; von sei n e m Standpunkte auS über diese Dinge spricht, aber es fällt ihm gar nicht ein. Freilich, was Herr Cleveland von seinem Standpunkte auS darüber sagen könnte, wäre auch nicht Rechtes. Herr Cleveland vertritt die bürgerliche Gesellschaft, und diese ist längst am Ende ibreS WibeS angelangt. Sie . . i steht machtlos den (Ereignissen und der Entwicklung der Dinge gegenüber und schließt die Augen, damit sie nicht sieht, wenn sie vor den Abgrund gelangt. Am Ende istS ja gerade so gut, daß Hexr 6 leveländ schweigt und nicht über Dinge redet, von denen er nichts versteht. . " ' Wer teraüs listen. . Schönes Wetter ; ein wenig kälter j morgen.
Drahtnachrichten
Inland. . . B anker'o.tt. 5t ew Jork, ö. Dezbr. Nalhan Schloß und Henry 3. Schloß, die Mitglieder der Firma N. 3, Schloß & Co.,.Kleionfabrikanten und Händler, haben eine EigenthumS-Uebertragung an Simon Wolf vorgenommen. Eine große Anzahl bevorzugter Gläubiger ist durch Sach. Hypotheken sichergestellt worden. , Die Verbindlichkeiten belau fen sich auf mehr als - $500,000, mäh rend die Aktiven bedeutend geringer sein sollen. Der Buchhalter der Firma, JameS H. LouiS, befindet sich im Polizeihauptquartier, der Unterschlagung und deS SelbftmordSoersuchs angeklagt. Er hatte sich gestern nach dem Union Square Hotel begeben und dort ein Zimmer belegt, in welchem er nachher den Versuch machte, sich durch Tinathmen von Leuchtgas zu tödten ; er war aber noch bei Zeiten entdeckt und zum Leben zurückgebracht worden. Louis stand seit achtzehn Jahren in Diensten der Firma. Er erhielt ein hohes Salair und außerdem noch einen Antheil an dem Prosit der Firma. Mit der Untersuchung seiner Bücher ist heute Rachmittag begonnen worden. Man glaubt, daß dieselben ein Defizit von wenianenS 970.000 ausweisen werden. Schadenersatzklagen gegen die TtadtNew Orleans. Aew Orleans, 5. Dez. Der Prozeß der Frau Abbagnato, der Witte eines der Italiener, die vor drei Jahre in hiesiger Stadt der Volksjukiiz. zum Opfer gefallen sind, gegen die Stadt New OcleanS, ist heute Vormittag im Circuit Gericht aufgerufen wzrden. Beide Seiten wareu bereit,. den Prozeß zu beginnen , und die zvölf Gefchvorcnen wurden ohne ' viele Schwierigkeiten erlangt. EZ handelt sich in dem Fall um Schadenersatz Abbagnato war einer der Männer, welche der Ermirdunz deS Polizeichefs Hennessey angeklagt waren, und zwar derjenige, welcher in den Gefängnißhof hinauZgezerrt und an einen Baum aufgehängt worden war. Von mehreren italienischen Familien waren seitdem Schadenersatzklagen gegen die Stadt anhängig gemacht worden. Die Pro zesse sind aber immer aus einem oder dem anderen Grunde verschob, n worden. . . .. ..,. , , .. . Congreß. Washington, 5. Dez. Zm Hause kam absolut gar nichts von In teresse vor. ES wurde beschlossen, morgei die Generaldebatte über die Bankerottbill zu beerzderz. 3 n Senate wurde die Hawaii-An-gelegenheit besprochen. Senator Dolph hielt eine längere Rede, worin er eS tadelte, daß her Präsident nichts Nähe?eß über die Sache, mitgetheilt habe. Er könne, sagte er, nicht begreifen, wie der Präsident die Königin wieder einsetzen könne, und woher er daS Recht dazu nehme. m NuSland. AuS der Hauptstadt des deutschen LeicheS. Ber lin, 5. Dez. In den sämmtlichen hiesigen Kirchen ist DankgotteSdienst wegen deS vereitelten Attentats quf den Maises abgehalten worden und die Geistlichen im ganzen Reichs sind angewiesen worden, diesem Beispiele zu folgen. Die Influenza tritt in vielen Städ ten Deutschlands in sehr heftiger und gefährlicher Weise auf. 3n Kiel befinden sich allein 200 Matrosen und Marinesoldaten im Hospital, die alle an der Krankheit leiden. ' Herr Du puy z u m Präsidenten der Kammer erwählt. Paris, 5. Dez. Herr Dupuy ist heute mit 251 gegen 211 Stimmen zum Präsidenten der Kammer gewählt wor den. Die kleine Majorität von 40 stimmen ist niot sehr ermuthigend für da? Kabtnet. Deutscklaud. Vollmachten ausgestellt, Erbschaften und Forderungen eingezogen. Alle Oceanlinien vertreten. A. Pfetzger Agentur, Odd Fellow Halle.
Hiesiges.
Board nf Public Work5 ..Heutige S iun g. , . ... ' Der Board entschieddäß er die Forderung von Lorenz Schmidt, der sich durch die Verbesserung und Aenderung der Gradirung geschädigt glaubt, nicht erlauben kann. Der Board stellte eine Anfrage an den Stadtanwalt, ob er berechtigt sei, Land, daS außerhalb der Stadtgrenze, aber innerhalb des 4 MeilenkreiseS liegt, mit einer Spezialsteuer für Drainirung belegen könne. Der Thurmwächter hatte dem Board angezeigt, daß die elektrische Lichtgesellschast zu verschiedenen Malen unter der Mondscheinschedule das Licht 10 zu 15 Minuten zu spät angedreht habe. Die Gesellschaft wurde ersucht, promper zu sein. Der Bauinspektor wurde angewieen daS Dach deö StationöhauseS zu untersuchen und über nöthige Reparaturen zu berichten. Für den Anzeigekontrakt waren S Angebote eingelaufen. DaS Journal" osserirte dieselben für 25 CtS. daS Square zn inseriren der Sentinel" üc 17z EentS und die Sun" für 15 CtS. Die ..San" erhielt den Kontrakt. Der Frauen'Hllfsvereln. Der Ball deS Frauen-HilfsvereinS, welcher am nächsten Freitag in der Tomlinson Halle stattsinden wird, verpricht in jeder Beziehung von Erfolg gekrönt zu werden. So viel unS mitgetheilt wird, hatten die Damen guten Erfolg beim Ticketoerkauf und überall wird der bevorstehende Ball besprochen. Die Damen haben auch nichts unterassen um-diesen Ball zum schönsten der Saison zu machen. Die Herren Gebrüder Bertermnn, welche die Dekorationen der Halle übernahmen, ver- - rr-s-s" precyen etwas ganz Äuperoroennlqes zu leiste. Der Saal wird elektrisch beleuchtet werden. Die Musik steht unter Leitung der wohlbekannten Diigentea, Herren Lenoj und Zumpfe. Die Herren haben ein schönes Programm aufgestellt, und werden abwechelnd Promenade und Tanzmusik pielen lassen, so da? auch den N'chtanzendcn ein großer Genuß in AuSächt gestellt ist. Auch für die leiblichen Bedürfnisse st hinlänglich gesorgt. DaS Komitc ür Erfrischungen verspricht Limonade herzustellen, die die beliebte letztjährige. noch übertreffen soll. Herr Miesen wird eS sich angelegen sein lassen, für einen guten Lunch zu sorgen und so bleibt nur übrig, daß der Ball von Seite., deS PudlikumZ gut besucht wird. R ee ep t i onS-C o mite. Heer uad Frau H. Severin, E. Aneshän'el, T. Fahnley, T. Rukh, A. Gall sr., H. Lieber. W. Haueisen, M. E. Briich, Cd. Müller, Ph. RappaPort, O. Stechhan. A. Schellschmidt, H. Pink, L. Hollweg. F l o o rC o m i t e. Albert Lieber, Clemens Vonnegut, George Dickson, August Kühn, JuliuS Wocher, Henry Wetzel, Paul Krauß. Albert Metzger, Gustav Recker, Frank MauS, Albert Gall jr . Emil Steinhilber, Albert Göpper, Gustav Richards, Charles. AdamS. John P. Frenzel, Theodor Stein, Gukau Schnull. H. O. Thudium, Robcrt Kipp, C. H. Weiß. , m OaupermitS. Wm. Trone, Reparatur deS HauseS hinter Ro. 17 N. ZllinoiS Str., tzllO I. A.Sveritt, Reparatur und Ver besserung deS HanseS No. 122 West Washington Str., 5100. m im m Zltnt Qlagen. Hugh Sweeney gegen John Kraft. Notenklage für Z250. Hugh Sweeney gegen Pat. CI Leary. Notenklage für $250. A lrqdle Zyabrhelt zu ersabren tn Bezug aus Pooo'ö arsapanlla, frage man Dieienigen, die diese Medizin brauchen, oder lese die ofr in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse; sie werden Euch überzeugen, daß Hgod'S kurirt. :.....-.' H o o d'S P i l l e n kuriren Verstopfung. aufe Mucho'S Best Havann. tziar .. . J
Die Straßenbabn.
Die CitizenS Straßenbahn-Gesell-schast hat in St. LouiS 25 neue Motorwagen bestellt. General - Direktor McLean.besteht darauf, daß diese Waöen sofort hergerichtet werden, da derVerkehr ihrer dringend bedarf. 7 Die Strahenbahngesellschaft hat auenblicklich gewisse Differenzen mit der elektrischen Gesellschaft, welche den zwischen ihnen bestehenden Contrakt so üuSlegt, als habe ihre Dampfmaschine mit 700 Pf. Kräften zu arb'iten, während die Straßenbahn behauptet, eö handle sich um die Lieferung von 700 Pf. Kräften elektrischer Kraft. .! - ... . ' Männ?rcdvr. ' Heute Abend findet das zweite Sai-son-Konzert deö MännerchorS statt. ' Ein vortreffliches Programm ist aufgestellt worden und die Vereinskräfte werden sich ihrer Aufgabe bestens entsedigen. CS sei besonders darauf aufmerksam gemacht, daß Herr Richard Scbliewen mit seinem wundervollen Violinspiel den Abend besonders verschönern Wird. Er hat zwei Nummern übernommen und zwar sind eS der Tartinische TeufelStrille, und eine Cavatine von Bohm. - Pottzetgertw! : Herr Bradbury der fun;zirende Po llzeirichter hatte heute einen leichten Tag. Einige Betrunkene crbielten die übliche Strafe. Herr E. Rose, 2.tankWärter , für Herrn Gates an der Nord Mississippi Straße wurde wegen V rkaufenS geistiger Getränke prözessirt u'itd freigesprochen. Die Zeugen wa ren einstimmig darin, daß nichts ndereS wie Sodawasser getrunken. ;j Thomas O'Conner jr. hatte sich an Thomas O'Conner sr. vergriffen, und ma'ß. dafür 25 . Tage brummen. John Zackson war vor einiger Zeit mit seiner Frau in Streit gerath.'n. Die beiden hatten sich aber wieder geeinigt, so daß der Richter ein Auge zu drückt, und den Man unter verhängter Strafe von $1 und Kosten entließ. Aerzte verschreiben Tutt'? Pil!?,,. tD3 Stadtrath Shaffcr beabsichtigt eine Ordinanz einzureichen, durch welch: kurzes Gewicht und Maaß ver hindert werden soll. Der Marktmcister soll mit 'Maaßen- und Gewichten versehen werden und wer denkt, daß er nicht daS richtige Maaß oder Gewicht erhalten hat, kann seine Waare nach wiegen lassen und im Falle eS zu kurz befunden, kann der Marktmeistrr die Waare deS Händlers confiSziren. Mucho Ciaarrenladen befindet sich in No. 190 Ost Washington Str. ianc- und LandwirthfchastlicheS. Hzmlnz'.flkisch in Tauet. Hierzu verwendet man am Besten ein Brust oder Rückenstück, das man in beliebigeTheile zerkleinert und mit Wasser und etwas Salz zum Feuer bringt und während deö KochenZ fleißig sifcsch.nu::t. Unterdessen macht man eine helle Bi:t tersauce oder hellgelbe Einbrenne, die mit Fleischbrühe ausgefüllt wird. Eine kleine Zwiebel, Persilie und Citronen schale, Alles 'feinzewicgt, wird unter die Sauce gemischt, der man auch noch einige Löffel Essig beifügen kann. Das Fleisch, das man halbweich auS dem Salzwassersud genommen, wird in die Sauce gegeben, um nun in derselben vollends weich gekocht zu werden. Rezept zum Cchinkenbacken. Zunächst wird der Schinken, je nach dem Grade, in dem derselbe gesalzen ist, längere oder kürzere Zeit gewässert. Ist der Schinken von allem Geschwärzten gereinigt und wiederum gut abgetrcckret, so wird derselbe in eine singerdicke Brodtcizplatle vollständig eingehüllt. Nun streut man frische oder aetrockncts Kräuter, wie Thymian, Majoran. Estragon, Basilikum, Schnittlauch, über den Teig und lcat den Schinken mit der Schwarte darauf. Der Telg wlrd von allen .Seite.n, ohne Falten zu machen, übergettappt.. aber etwas angefeuchtet, damit er fest zusammcnhält. Man legt den Sck'nken, mit- der Schwartens-ite nach ob'-n, auf ein Blech und bäckt ihn, em besten im Backofen, je. nach der Z Größe 2 bis 2 Stunden. Hauptsache - v . r c r s- r n v;x.i. : vag oer Atig uocrau, flityi an ; schließt. ' . - - ' - uytc'Zalat. -(Geflügtzk'Salaj auf englische Art). I Hähnchen werden am Svieß gebraten oder in Butter gedünstet, worauf man sie erkalten läßt, daZ Fleisch in kleine Stücke schneidet und mit der gleiche Menge gekochten und würflig g?Zchnitte. ! nen Sellerie vermtjcht. Dann schlagt. ! man Z tzidotler schaumig, rührt nach und nach einen gehäuften Theelöffel voll ' tzen jl lZßlSffe ftiyeK .Speiseöl ab..
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Freitag, Promenade- und .W ca. jm Ctaaüiin. Saloon u. Billiard-Hall No.L2 Ost Washington Str. Zl o Un Mei l arhor, Eigenes m?r wecylno mit dem Saft einer großen Citrone, einen knappen Theelöffel Salz, 2 Prisen Cayennepscffer und zuletzt 1 Eßlöffel süßen, fetten Nahm hinzu, schlägt die Sauce fast 1 Stunde lang nach einer Seite hin, vermischt sie mit dem Geflügelfleisch und dem Sellerie und garnirt die Schüssel mit grünen Sellerieblätter?, rothen Rüben, harte Eiern, KrcbZfchwänzen :c. Sauerkraut naö Maadebnrser Art. Beste, große, feste Weißkohlköpfe wer den nach Entfernung der äußeren grünen Blatter geviertheilt und nachdem die Ctrünke ausgeschnitten worden, auf ei nem scharfen, . enggestellten Krauthobel sein gehobelt; daS gehobelte Kraut wird in einem hölzernen Fasse lagenweise mit einem Stampsholze unter Beimischung von Salz nnd Gewürz :c. gleichmäßig sest eingestampft,-obenauf geebnet, mit mit einem leinenen Tuche und darüber mit einem hölzernen derart beschwerten Teckel zugedeckt, daß der vomKrante.ab gesonderte Saft übersteht, und bei Ziminertem peratur der Gährung überlassen. Ist diese vollendet, so bringt mau das Faß in einen kühlen Raum, z. B. Kel ler. Hält man daS Faß von. Anbeginn in einem solchen, so wird die Gährunz verzögert. Neue Fässer müssen vor dem Gebrauche mit Soda ausgelaugt, mit heißem Wasser nachgebrüht, alle gründ (ich gereinigt, gebrüht und ausgelüftet werden. An Salz rechnet man auf 1 Hektoliter gehobeltes Kraut, das Er gebniß von etwa 100 Köpfen, 1 Kilogr.z als Gewürz nimmt man Dill oder Kümmelsamen, in Scheiben zerschnittene feine (z. B. Borödorfer) Aepfel und Weinbeeren. Sollte die zum Luftab schlusse erforderliche Menge Flüssigkeit Schaumbläschen bilden,' dcnm muß die selbe sowie die oberste etwa faulige Schicht Kraut entfernt und jene durch frisches, schwach salziges Wasser ersetzt, Tuch und Teckel aber gründlich gerei gt werden. Der Vorsicht- halber ge schieht letzteres auch bei jedesmaliger Zntnahme von Sauerkraut. Zur Win xrszeit kann man wohl für eine Woche Fanerkraut inVorrath entnehmen. Nach Entnahme ist das rückständige Kraut an ?er Oberfläche wieder einzuebnen und vie vorher bei überstehender Flüssigkeit nnzudecken. tudioS Liebeölied. Ich wollte, die Winde kämen LeiS kosend her zu mir Und br chten (r. ße uud Küsse, Mein herzig' Lied', von dir! Ich wollte, die Winde flögen Laut brausend von mir fort Und trügen all' meine .Schulden An ein.n fernen Ort! Eine Mordthai aus Ei sersucht hat sich in Wilna ereignet. Ein dortiger Avothelcr qing mit feiner jun gen Frau in der Stadt spazieren. ES gesellte sich zu d.'m promenirenoen jun gen Ehepaar ein Studiosus, ' welcher mit der Frau ein Gespräch ' anknüpfte und an ihrer Seite das Paar begleitete. Der Apotheker, ei nichtig darüber, zoa seinenRevolver aus der Tasche und erschoß den Studiosus auf der Stellt. Kindlicher stummer. .Warum weinst Du denn, Frischen?" Meine Brüder haben alle Ferien und ich nicht--. Warum hast Tu henn keine Ferien?- .Ich geh' ja poch gar nicht in die Schule!---Geheilt. .Nun. wie gebt es beute mit dem Herzklopfen Ihrer Toch a1 .Alles vorüber, lieber Doetor Er hat heute Morgen um sie ange halten!Mancher wäre nicht unsterblich geworden, wenn er nicht noch recht, zeitig gestorben wäre. Der Neid lacht, wenn S!nde?e stck ärgern, und ärgert sich, wenn Andeie lachen. Alt sein erträgt sich leichtr: itt alt erd. .i
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