Indiana Tribüne, Volume 17, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1893 — Page 1

V x''8' 4-w-.W.iit i rvr O rlC o? US A A KVT Z X v k w w w k M O Jahrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Ns. 78 Indianapolis, Zndiana, Dienstag, öen 5 Dezember 8?J.

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ßflerchants National Bank. Indianapolis, den 3. Oktober 1893,

' Aktiva."-'." ' Anleihekonto tz 574,879 59 Jnventar.Conto 19,000 00 Bereinigten Staaten BondZ. 2.j0,000 ( 0 VondS (Stadt Indianapolis, Marion Co. :c) 621,917 78 Tßaax an Hand und in Banken 1,064,545 60 $2,430,342 97 Passiva Glfl3f3iWe3 Kapital ....$ 300,000 00 Nesve-gond und GewmnTonto . . . 74,647 08 B ins noten in Cirkulation 225,000 00 Tepositen-Eonto ., 1,830,695 89 52430,342 97 I. P. Frcnzel, Präsident. O. N. Frenzcl, Kassirer. Oscar F. Frcnzel, Assistent-Kassirer.

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Bericht

Editorielles. Ueber Powderly und seinen Nachfolge? Sovereign im obersten Amt des Ordens derAnightS of Labor macht das gut unterrichtete Philad. Tageblatt" folgende Aemerkungen : Die Opposition, welche Vowderly und seinen Ring stürzte, machte im legten Augenblick einen Fehler, der al Ui ix Frage stellt, welches bis dahin genioniea worden war. DaS geschah duri) die Erwählunz deZ Mr. Sove reign von Iowa zum. General Malter Workman. Unsern Lesern ist dieser Na Na ne wahrscheinlich bei dieser Geleheit zum ersten Male bekannt ge rden. 3n der Arbelterbemgung hat sein Trager niemals eine Rolle ge svielt. Sovereian ist von dem demo- , , - kratisch:n Gouverneur BoieS von Iama zum ÄrbeitZ Commissac deZ Staates ernannt worden ; seiner Parteisteuun.q nach ist er jedenfalls auch Tiemokr.it. . r . -i -f.ktt t. . nt t r o;inc lojuipoimiajen nscyauunzen deck'N sich, wie au? einem von ihm gehaltenen Vortrag zu ersehen ist, den .. . r r t . i r . jj . oas Journal or uirneo aoor" ver öffentlichke, mit dem DurchschnittsGlaubenZbekenntniß deö VolkSparteilerZ. Er sieht den F;inder arbeitenden Klassen nicht im Kapitalisten, sonim ginan,i.r, und sei m :n k:. iiz.s r,4 UI 114 Vlfc VllVUUlll. UJlt 9 11 Oi kau n anders denken läßt, steht er im Banne der Denkweise und der Znteressenkreise der westlichen Kleinbauern. Ob er sich aus diesem Banne zu befreien im Stande ist, wenn er in andere Kreise versetzt wird, muß abgewartet 'werden ; gewöhnlich aber lernen solche Leute nichts mehr. Daher ist zu befürchten, daß der Orden jetzt erst recht Im Fahrwasser der Volkßpartei schwimmen und dadurch seine Regeneration fast unmöglich gemacht werden wird. Zum Ueberfluß wird Sovereign im Szecutiv-Comite durch Martin von Minnesota und Kenny von Colorado starken SuccurS haben, und da seine Stellung als Präsident mit großer Machtvollkommenheit ihm ohnehin einen starken Vorsprung giebt, so wird er wahrscheinlich stark bestimmend aus die Politik der Organisation und aus die Haltung ihres OrganS einwirken. WeShalb die Opposition Maguire, der Vertreter der Lohnarbeit und Sozialist ist, fallen ließ, ist uns unbegreiflich. Sus Fehler dürfte sich bitter rächen und die Regeneration des OrdenS verhindern. Unsere pessimistischen Ansichten hinsichtlich seiner Zukunft sind mindesten? durch die Wahl Sovereign'S nicht gemildert worden. WaS nun die gefallene Größe, Powderly, anbelangt, so war derselbe ein OpportunitätSmensch .und hatte verzweifelt wenig Glauben an die amerikanischen Arbeiter, denn er hatte sie oft erbärmlich genug gesehen. Sr war keine Kampfnatur, daher ging er womöglich jeder Aktion auS dem Wege. Sin solcher Mann an der Spitze der Arbeiterbewegung, als sie am höchsten ging, der thatsächlich diktatorische Macht 'kleidete, mußte ein jämmex licher lschlag sein. Sein nentschlossenheit und Halb heit, sein Zaudern in dem entscheiden tn gjoracni, sein Mangel an Ver in die Sache, in deren -Dienst ..... ' " lauw 4,u'"1 "'WH' 4 lt. fc U itv!.o loera nuarcr , roic ioh ou nmcnia I ner' wollten einen Mann von der

ihnheit und Entschlossenheit eine Lassalle'. Daß Powderly korrupt war oder ist, hat nicht nachgewiesen werden können. Zu seinen Gunsten muß gesagt werden, daß er sich politisch

nicht verkaufte, als er einen hohen Preis dafür haben konnte und als d-r Ausverkauf unter seinen Lieutenants in Blüthe stand. Aber dafür war er lein Muster von Drahtzieherei in seiuen Kreisen und mit dieser Kunst hat er ''sich zroölf Jahre auf einem Posten zu halten gewußt, dem er in den letzten acht absolut nicht gewachsen war. ' Drahtnachrichten Jnlanö. Werter sichten. Leichter Schneefall heute Nacht, schöneS, kälteres Wetter morgen. " Sin Wort, zu Gunsten der Mittellosen. KansaS City, Mo., 4. Dezbr. EineS der merkwürdigsten Zirkulare, das jetzt von dem Gouverneur eines Staates erlassen wurde, ist heute von dem Gouverneur Lewelling von KansaS an alle Polizeikommissäre deS Staates geschickt worden und dasselbe bezweckt in Kurzem die Aufhebung aller Vagabundengestze. Der Gouverneur ergeht sich zuerst des Längeren über die jetzige Lage der ärmeren Klassen nicht nur in KansaS son der im ganzen Lande, und macht dann sofort Front gegen die jetzigen Vagabundengesetze, denen zufolge jeder arbeitSlose und mittellose Mensch zum Gauner und Vagabunden gestempelt wird.' 3n Bezug auf die bezüglichen Kansaser Gesetze sagt der Souoernör : Sie theilen die Menschen in zwei bestimmte Klassen ein, nämlich in solche, die mittelloS find und solche, die eS nicht find und iic Ersteren werden einfach für Verbrecher erklärt. Nur die Letzteren sin. zu der Freiheit berechtigt, welche die Konstitution einem Jeden gewährt, während die ersteren als Sklaven behandelt und eingesperrt und mit erniedrigender Arbeit belastet werden. Und bei. den jetzigen Zeiten sagt er, werden doch Millionen von an'tändigen, ehrbaren Menschen mittellos in den größeren Städten des Landes angetroffen, die. wir unter unseren Gesetzen thatsächlich dafür bestrafen müssen, daß sie Opfer von Verhältnissen geworden sind, die wir als Volk selbst verschuldet haben. Wenn Leute die Gesetze übertreten," sagt der Gouverneur weiter, laßt sie verhaften und bestrafen, ob fie nun reich oder arm seien ; lassen Sie uns aber aufhören, einfach Armuth als Verbrechen zu betrachten." Zum Schluß sagt der Gouverneur : Ich erwarte mit Zuverficht, daß die eigene Achtung vor den konstitutionellen Freiheiten unserer Bürger und ihr eigenes MenschlichkeitSgefühl die verschieden? Polizeikommissäre veranlassen wird, die vorgehenden Rathschläge dem Sinne, wie dem Buchstaben nach, zu befolgen." . , m Quöland. V o m R eich S t ag. -Berlin, 4. Dez. Die verschiedenen politischen Parteien halten täglich Sitzungen ab, um die von der Regierung dem Reichstag unterbreiteten Finanzvorschläge zu erwägen. AuS den bisherigen Anzeichen läßt sich schließen, daß die Regierung wohl kaum mehr als die Summe erlangen wird, die thatsächlich nothwendig ist, um die AuSgaben zu decken. . AuS Frankreich. P a r i S, 4. Dezbr. DaS politische Programm deS neuen Kabinetk wurde beute in der Deputirtenkammer und im Senat verlesen. Unter Anderem erklärt daS Ministerium, streng für die per sönliche Freiheit und daS Eigenthums recht eintreten, wie allen sozialistischen Doktrinen energisch entgegentreten zu wollen. v YchissSygtbriSten. Angekommen in: S o uthampto n : NewIork. Mb'in von n S o n d o n. In Sicht : Rotterdam" von New Jork. Angekommen: .. . tvmn wo. l 'M . n . . rr fttö öori: ..aiopc von re?VW fV... wen. 0.t

! Gibraltar, passirt : Alesia" von A ft t SW W V

vitn Vorr naq Marjktlle. Ne w So rk: Trave" von South ampton. Tod der Frau Edwards Am 13. Nov. starb grau Edwards, die Frau deö Arbeiters 3aS. Edwards, No. 17 Wood Str., an Gehirnblutung.Da die 20jährige Tochter der Verstorbenen jetzt erklärt, daß ihre Mutter an den Folgen eines Schlages auf. den Kopf starb, so dürfte der Coroner wohl noch die Leiche auSgraben lassen um eine kriminelle Untersuchung deö Fal les einzuleiten. Nach der Erzählung der Tochter drangen eines NachtS zur Zeit deS EnkampmentS vier Männer in das HauS. um eS zu berauben. Einer davon schlug Frau Edwards mit einem Knüppel auf den Kopf, so daß sie bewußtlos niedersiel. Dann verließen die Männer daS HauS, obne Geld gefunden zu haben.- Frau!dwardS klagte seitdem fortwährend über einen stechenden Schmerz im Gehirn und starb am 13. vorigen Monats.Dr. Copeland und Porter behauptta, daß der Tod infolge eines GehirnabseesseS eintrat. Der Coronet ist sich noch nicht schlüssig, ob er den Fall untersuchen soll oder nicht. " . Mayor Denny klüger als vorder. Am letzten Sonntag Abend fanden zwei Unterhaltunqen deutscher Vereine statt. 3n der Eolumbia Halle befand sich die soz. Sektion und in der Mozar Halle der Liederkranz. In beiden Fäl. len ließ sich keine Polizei sehen.' Ob d lZ mit den folgenden Vorgängen im Z llammenhange steht oder nicht, bleibe einstweilen dahingestellt. Am vorigen Donnerstag hatte die Lincoln League' u?,sereS " Counry? eine Versammlung zu dem Zuecke, eine Gesammt-Ocganisation der verschiede' nen einzelnen republ ka uschen Orga nisationen zu schaffen, und am nächsten Tage hatten dierepubltkanischen Leuchten unseres Countys ein Bankett, bei welchem trotz Denny und Powell daS Wasser nicht daS einzige feuchte Elem:rzt bildete. Der deutsche republikanische Club hatte mehrere Tage vorher in einer Versammlung Resolutionen gegen die Prschawirthschast der Polizei passirt. Diese Resolutionen waren in ziemlich kräftiger Sprache abgefaßt. ES hieß in denselben, daß eS eine Beleidigung deS deutschen Elementes sei, ihre Unterhaltungen und Zusammenkünfte untec Polizeiaufsicht zu stellen, wie die deS gemeinsten Pöbels, speziell da vor der Wahl Versprechungen in anderer Richtung gemacht worden waren. ' Der Erfolg der Partei werde durch dleseS Vorgehen, daS dem öer spanischen Inquisition ähnelt, für die Zu kunft in Frage gestellt,, der Club müsse die Insinuationen und den Spott der deutschen Presse tragen, er verlange unhedsngt ein Einstellen diese? VersahrenS und mache darauf aufmerksam daß der Tag der Abrechnung kommen werde. Diese Resolutionen las Herr. Stechhan der Lincoln League" vor und sprach sich dann deS Weiteren darüber auS. Sie hatten denn auch sofort die Wirkung, daß auch andere republikanische Staatsmänner die Schleußen ihrer Beredsamkeit öffneten und daß Herr Denny Dinge zu hören bekam, welche ihm durchaus nicht angenehm wqren. ES wurde sogar bemerkt, daß falls er weitere politische Aspirationen habe, er dieselben getrost an den Nqgel hängen möge. , :V Ob, wie gesagt, daS gernbleiben der Polizei am letzten Sonntag die Folge davon ist, wissen wir nicht. Es ist dieS aber wahrscheinlich, und ob die Polizei, fernerhin ihre lächerliche Versolgung fortsetzen wird, oder nicht, bleibt abzuwarten. Indeß wollen wir bemerken, daß wenn der Club von dem Spott und feen Insinuationen der deutsche Vresse , , r- ? spricht, er doch gerade heraus die Tri- . büne" hätte n?nnen können. . Denn der I .?,learavk" hit bis eht sa& N,rkk. n o r 7 i t r j ren Denny'S und deS Polizeichefs noch nicht mit einem Sterbenswörtchen getadelt und sich nicht im Geringsten be.-

Hiesiges.

müht, eine Aenderung herbeizuführen. Warum? Darum! Der Redakteur

mag seine Privatgründe haben. Sollten aber die Verfolgungen der Polizei, wie wir hoffen, aushören, so nehmen wir uns die Freiheit den Kredit dafür für uns, für die Tribüne", zu beanfpruchen. Die sämmtlichen vorstehenden Thatfachen wurden von der Presse unterdrückt. Der Telegraph" benahm sich genau so, wie daS ultra republikanische Journal" und ohne daS energische Vorgehen der Tribüne" wäre sicherlich alleS beim Alten geblieben. Feuer. Heute Morgen . entstand in dem Laden von May BroS., Händler in Man telö und Kamingeräthen, No. 102 N. Delaware Str., ein Feuer. Der Schaden beträgt nur $10 und die Entstehungsursache ist unbekannt. - Versackte Selbstmord. . Frau E. McTound, 36 Torbet Str., versuchte gestern Abend ihrem Leben durch Einnehmen von Morphium ein Ende zu machen. Dr. Tuttle von der D'Spensary gelang eS aber, sie am Le ben zu erhalten. -'Der Entschluß, sich von ihren Kindern zu trennen, mag der Aermsten nicht leicht geworden sein. Ihr Minn, seit Monaten außer Arbeit, ließ Weib UNd Familie in der größten Armuth i n Stiche. Der bleiche Hanger, bitterster Mangel an allen LebensbedürfNissen starrten der Familie inS Gesicht. Gestern kam auch noch sie Hausbesitzerin und verlangte ihre Miethe, die die Aermste natürlich, nicht bezahlen konnte. ES erössaete sich ihr also auch die Aussicht auf daS Pflaster in Schn?e üid EiS gesetzt zu werden. Da packte Verzweiflung die arme Mutter und nah herzbrechendem Abschiede von ih ren Lieben, nahm fie daS . Gift. . Der Arzt gab. fie noch einmal dem Leben und ihren Kindern wieder. Wer speist jet die Hungernden und . schüttet den BalsaMsdeS TroteS in daS H.'rz der Verlassen? Hier ist RhoduS! Stadtratb Asitzanz. Der Stadtrath passirte gestern Abend die Oröinanz,. durch welche die B aue reien und Bieragenturen mit einer Spezialsteuer von Z1000 jährlich be legt Werden. Die Flaschenbiergeschatte werden nicht besteuert. Die Ordinanz durch welche Apothe kerund alle Diejenigen, welche Schnaps in kleineren Quantitäten als eine Gallon: verkaufen, besteuert werden, wurde gestrichen. Die izensen für Fuhrwerke wurden folgendermaßen festgesetzt : VierspänNiger OmnibuS tzö per Zahr oder 75 Cents per Monat. Z veispänniger OmnibuS oder Kutsche' 6 das Jahr. Einspänner HZ. Vierspänniger Wagen ZI daS Jahr. Ziveispänniger.Wagen $2 daS Jahr und einspänniger Wagen tzl daS 3ahr. Auf Gesuch deS Boards of Public WorkS wurde eine Ordinanz passirt, tz.rch welche '$7 50 vom Drucksachenfond deß Boards zu einem Fond für Gehalte von Extra-Schreibern transferirt wird. .. Stadtrath Merritt unterbreitete eine Ordinanz durch welche eine Steuer für die Aufgrabung der permanent Verbesserten Straßen aufgelegt wird und', zwar in Backstein und Asphalt Straßen von $10 für den ersten Tag und $5 für jeden folgenden Tqz und $5 für den ersten Tag und $3 für jeden folgenden Tag für chausfirte und mit Feldsteine gepflasterte Straßen. An HZ Straßencomite verwiesen.' Stadtrath goung unterbiete eine Ordinanz, durch welche CommissionSHändler, welche hier keine Verkaufslokale haben und direkt von den Eisenbahnwagen verkaufen mit einer Lizense von $200 per Jahr belegt werden. Die parlamentarischen Regeln deS StadtrathS wurden dahin, abgeändert. daß in Zukunft alle Am?ndementS zu Beschlussen'oder Resolutionen schristlich eingereicht werden müssen. Mayor Denny berichtete, daß er alle bis" jetzt von den Stadtrath passirten Ordinanzen unterzeichnete. . . , . ,., m . Zu Weihnachtsgeschenken empsiehlt Wm. Mucho, Ecke Washington und New Jersey Str. seine selbst emportirten langen und Meerschaum'pfei

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t . . ? rerraa. Promenade, und Notiz für Coutraktoren GewerbeSchuke. Alle Diejenigen, welch r Angebote fit die r rtchtung der reuen Sewerbeschule in Jidinapo li einzureichen wünschen, werden ersucht, egen Streulare, welche Zeichnungen und Spe,iftka ttonen, die Form der nge ott, sowie die fielt für die Ecritbrung bei ebäude enthalten, in der O sice de Schulrath big ,um .. d Vttt. vorjusprechen. JohnP. Freuzel. Ins. B.lkonver. Jacob W. Loeher. Somi'e fit ?emerbeLchle. Neue Schläuche. Gestern Abend wurden die Kontrakte für die neuen Feuerwehrschläuchs vergeben. ES wurden 5700 Fuß Schläuche gekauft zu einem Kostenpreise von $1920. Die Eureka, Unique und Baker Co. erhielten die' größten Zuschläge. Volizetgericht. 3m Polizeigericht vertrat heute Her, Bradbury den Polizeirichter. Sechs junge Leute, die wegen Vagabund! renS verhaftet worden waren, wurdest von ihm entlassen. Wm. Steling, der seine Frau durchprügelte wurde mit $10 und Kosten bestrast.' Wegen Geldmangels wanderte er auf 20 Tage nach dem Arbeitöhaus. ' ' . ' Drei Betrunkene huben die Ehre je 11 Tage für die Stadt zu arbeiten und Chas. ZSinterS der als Vagabund überführt wurde hat die Ehre für 15 Tage. Aus deu GerichtSböfen. ' BundeSgerich t. " Im BundeSdistriktSgericht plädirten gestern Walter und Eugene Wilson, die der Übertretung der JndirekteSteuergesetzrS angeklagt sind, nicht schuldig und wurden unter $2)0 Bürgschaft gestellt. George Fossi bekannte sich schuldig, falsches Geld in Umlauf gesetzt zu haben. Termin am 3. Dez. Stcphen Rebott bekannte sich schulbig, versucht zu haben, falsches Geld auszugeben und wurde unter $500 Bürgschaft gestellt. Suverior Court. Zimmer No. 3. ZenaS Barner gegen W. C. Allison ; Rotenklage ; Urtheil auf $326.45 für Kläger. Parry Mfg. Co. gegen ChaS. Fertig ; Notenklage; Urtheil auf $225 für Kläger. George Spahr gegen Zrank Johnson ; Schuldforderung ; in VerHandlung vor Geschworenen. CircuitCourt. William G. Springer gegen Norman S. Byram u. A.; Schadenersatzklage. 3n Verhandlung vor Geschworenen. Harry Coyer gegen Lulu M. Br'gham u. A.; Notenklage. Urtheil auf $532 01 für Kläger. Walter M. Anthony gegen die Chicago & South Eaftern Eiseubahn; Schuldforderung. Antrag auf inen neuen Prozeß abgeschlagen. . Die Patrouilleleute Wilson und Leppert arretirten gestern Morgen gegen 6 Uhr in einem Zimmer deö Miller Blocks in Nord Illinois Straße den W. Simpson sowie seinen Begleiter W. Welch. In ihrem Zimmer fanden sich nämlich die vor einer Woche dem Herrn- Christ. Harmening, 423 Ost Odio Strafte aestoblenen Veit t ttfs tinK it T t itlUiilV UIIV IUIVIW1U( Die beiden Verhaftt'tn versuchten am Samstag Abend, die Sachen im Silye? Jake Saloon in der West ! Washington Straße loszuschlagen. ! Man nimmt ferner an. daß eS diese! ben Kerle sind, welche am Samstag Abend den Shea niederschlugen.

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