Indiana Tribüne, Volume 17, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1893 — Page 4
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Ein traurige Entdeckung. Herrn W' A. Schoppe, der allgemein geachtete Wirth an der Ecke Virginia Ave. und East Str. machte gestern Nach-
mittag die traurige Entdeckung, daß der junge Mann, welcher sich am Monag im White River ertränkt hatte sein Sohn Otto war. Der, noch nicht ganz 19 jährige junge Mann war am Monag von HauS weggegangen, aber daran daß er eine solche That begehen würde, dachten die Eltern nicht und erst seine mehrtägig: Abwesenheit beunruhigte die Mutter so, daß sie ihren Mann getern veranlaßte noch ihm zu suchen. Als er o:;f der Polizeistation nichts in Erfahrung bringen konnte und auch sonstige Bekannte nichts von ihm wußen, ging er auch noch nach Kregelo & Whitsett's Leichenbestattungöräumen, um sich den unidentisizirten jungen Mann anzusehen, obwohl er nicht im Traum daran dachte, daß es sein Sohn sein könnte. Aber die wohlerhaltenen Zuge ließen keine Täuschung zu, er stand an der Bahre deS Vermißten. Der Schmerz des armen ManneS und seiner Familie ist grenzenlos. Die Beerdigung sindet morgen Nachmittag vom Trauerhause, Ecke Virginia Ave. und East Str. aus statt. E i n b r n b. Die Indianapolis Ereamery, Ecke Massachusetts Ave. und Delaware Str., wurde gestern früh von Einbrechern beraubt. Für etwa $30 Cigar ren und Kaugummi wurden auö dem Schaufenster gestohlen und dabei ist dasselbe von elektrischem Licht grell erleuchtet. Wo steckte denn die werthe Polizei? Ach so, wir erinnern uns, es war ein Ball an der Ost Washington Str., und vielleicht könnte alle Tugend und Moral in die Brüche gehen, wenn nach 11 Uhr noch Bier verschenkt wurde. Einbruch, Diebstahl, Mord, alles Bagatelle, wenn nur daS Schankgesetz hübsch inforcirt wird. m ,, m An meine Gönner ! Hiermit die Anzeige, daß meine Preise für Wagen bei Beerdigungen sowohl für Privatpersonen wie aucd sur Logen, Vereine etc. dieselben sind wle die der Transfer-Gesellschaften. Achtungsvoll Geo. Herrmann, No. 2 Süd Delaware Str. Deutsche Vezeine. Unabhängiger Turnverein. Gestern Abend hielt der unabhängige Turnverein in seiner Halle die dritte gemüthliche Unterhaltung ab, bei wel cher es wirklich recht gemüthlich zuging. Musikalische Genüsse wechselten in an genehmster Weise mit Turnübungen ab, welche Turnlehrer Mols durch die Mädchen der 2. Klasse auffühen ließ. Frl. Seidensticker erntete mit ihrem Klaviervortrag großen Beifall. Gegen zehn Uhr wurden Tische und Stühle beiseite geräumt und ein Tanz begann, der mit großer Energie bis zum Mor gen durchgeführt wurde. Ueberflüssigerweise erschien auch noch unser Sittenwächter Powell mit ein! gen Polizisten auf der Bildfläche, der duftete aber bald wieder. Gärtner-Verein. Heute Abend findet in der Mozart Halle der Kärtner-Ball statt. Seit 16 langen Jahren ist der Verein gewohnt, am Danksagungötag seinen Ball abzu halten und daher wollte er auch in diesem Jahre der Trockenheit von der alten Gewohnheit nicht.abgehen. Die Gärtner sind fest entschlossen sich durch nichts die gute Laune, den Appetit oder gar den Durst verderben zu lassen. Damensektion deS Soz. Turnvereins.' Heute Abend- steht den Mitgliedern deS sozialen Turnvereins ein besonde rer Genuß bevor, indem die Damen deS Vereins es übernommen haben, di übliche DanksagungSseierlichkeit unter ihre Fittiche zu nehmen. Für den geistigen Theil sind umfassende Un terhaltungSmaßregeln getroffen, wäh rend den leiblichen Theil ein todter Turkey erfreuen wird. Liederkranz. Für Sonntag, den 3 Dezember ha der Liederkranz" eine Unterhaltung in der Mozart Halle vorbereitet. Männerchor. Unter der Direktion des Herrn Carl BaruS sindet am Mittwoch den 6. Dezember daS zweite Corzert deS JndianapoliS MännerchorS statt. Fraüen-HilfSverein. An letzter. Statt, aber zugleich, auch am wichtigsten möchten wir auf den zweiten jährlichen Ball deS FrauenHilfSvereinS hinweisen, welcher Freitag den 3. Dezember in der Tomlinson Halle stattfinden soll. Die verschiedenen Comitteen sind eifrig ander Arbeit und wir wollen hoffen daß durch einen großen Besuch, ihre Bemühungen mit Erfolg gekrönt sein werden. Die Gallone Kblenöl kostet 6 Cents bei Geo. 3. Hammel, 110112 Massachusetts Ave.
Musikalisches. Die LadieS Matinee Musicale"
brachte uns gestern in ihrem "open day" eine angenehme Ueberraschung. An Stelle des üblichen Star"pianisten hatten wir daS Vergnügen, in Frl. Lillie Schober eine junge Violinistin von vielen musikalischen und pezisisch geigerischen Vorzügen kennen zu lernen. Die junge Geigerin hat unter Joachim und dessen bestem Schüler Kruse tudirt und ihr Spiel zeigt unzweifelhafte Spuren deö bereits tiefergehenden Einflusses beider Meister. . Erhebt sich die Auffassung der jungen Künstlerin auch nicht immer zu völliger Selbiiständigkeit, so folgt sie doch solch bedeutenden klassischen Mustern, daß ihre Leistung auch den strengen Kritiker befriedigen muß, während hr gestriges Publikum durch den reizenden Contraft von vornehmer Ruhe deö Spiels und der graziös-jugendli-chen Erscheinung zu unbegrenztem Entzücken hingerissen wurde und jede Nummer mit reichlichem Beifall belohnte. Von den gewählten Stücken gesiel uns außer dem mit sehr schönem Ton vorgetragenen Air" von Bach die Romanze" von Vethoven wohl am besten; vielleicht weil hier ein hingebendeS Anlehnen an die Zoachimfche Auffassung, die in der ganzen Welt als mustergiltig anerkannt ist vorherrschte. In den modernen Sachen vermißten wir nicht ganz den individuellen ESprit konnten aber deutlich sehen in welcher Richtung der jungen Dame da noch Vervollkommung vorbehalten ist. Angesichts dieses entschiedenen Ta lenteS für die Geige thut eS unS fast leid, Frl. Schober zu dem Besitz einer neuerdings durch Joachim entdecktet wie wir hören, sehr viel versprechenden Sopranstimme gratuliren zu müssen, welche die junge Dame ihrem herrlichen StradivariuS beiläufig eincS der schönsten Instrumente, die wir je gesehen wohl untreu machen durste. Frl. Schober beabsichtigt, sich unter Leitung der Mdme. Marche fürsi die Opernbühne ausbilden zu lassen. Wir wünschen ihr besten Erfolg auf der neugewählten Bahn. M DaS beste Brod in der Stadt, Weibbrod und Schwarz brod, sowie vortreffliche Kuchen, besonders den beliebten Sträußelkuchen bekommt man Allezeit frisch bet Bernd. Thau, 81 HoSbrook Straße Marktstand No. 123 Und 124. uS den GerichtSbösen. Bundesgericht. Wm. Lanham von Terre Haute bekannte sich schuldig zu der Anklage falsches Geld in Umlauf gesetzt zu ha den und wurde zu $100 Buße und 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Arthur Parson wurde wegen Besör derung eines zotigen Briefes durch die Post zu $10 und drei Monaten Arbeitö HauS verurtheilt. Sein guter Leumund, der schlechte Ruf der Person, an die der Brief gerichtet war, und die viermonatliche Untersuchungshaft hat ten zur Milderung des Urtheils viel beigetragen. Von einem Enteignungsverfahren, wie eS in den meisten zivilisirten Län dern Europas besteht, wollen die Rich ter hier anscheinend nichts wissen. DaS geht aus dem Entscheide deS Bundes richterS Baker in Sachen der Stadt Madison gegen D. A. Marr, W. E. Pratt und Geo. Dailev hervor. Der Richter hat für die Verklagten erkannt. Die Stadt wollte eine öffentliche Werst mit Quai bauen und suchte deshalb die Dailey Werft, die von Marr unk Pratt gemiethet war, zu erwerben. Die städtischen Kommissäre schätzten den Besitz auf $1500 ab, aber die Mie ther verweigerten die Uebergabe. DaS Resultat der in die Gerichte gelangen den Angelegenheit ist daS obige. m , m ytaxb dem Frübstück um daS Blut zu reinigen und dem Kör per Kraft zu geben und die Verdauung zu fördern, nimm Hood's Sarsaparilla und setzte es zwei Monate lang nach jeder Mahlzeit fort. Hood's Pillen kuriren Verstop fung. 25 CtS. Die F. M. B. A. (Fanner Mutual Betiesit Assoc.) hatte gestern eine Delegaten-Versammlung, in welch:r hauptsächlich die Berichte deö Co miteS für Vereinigung aller Farmer Gesellschaften entgegengenommen wur den'. Die neu erwählten Direktoren sind folgende : Präsident-C. A. Robinson, In diana. Vice-Präs. A. B. DaviS, West Virginia. Sekretär W. E. Robinson, JllinoiS. Schatzmeister S.A. Gause, Iowa. Lecturer John T. Steele, ZllinoiS. TrusteeS F. 3. Claypool, Jndiana; E. B. ParsonS, West Virginia ; W. $. Mankert, Missouri.
Die Zeitungen
erzählen von einem Pärchen daS sich am Samstag sah, am Montag heirathcte, am Mittwoch trennte und der Bräutigam am Samstag eingelocht war ! Hätten sich mit einem Hochzcitökuchen von Parrott $ T-ggart versehen, so hätte ihr Eheglück gewiß keinen so kurzen Bestand gehabt.
ökeue Klagen. Der Massenverwalter der Jndplö. National Bank hat im Bundesgericht zwei weitere Prozesse anhängig gemacht. Der erste ist gegen Theodore Haughey, der von der Ban! kurz vor deren Schließung $14,000 borgte, ohne dafür Sicherheit zu geben. Die drei Noten waren am 10. August fällig, wurden aber nicht eingelöst. Die Forderung beträgt $14,800. Der andere Prozeb ist gegen Harvey Satterwhite aus Martinsville gerichtet: Derselbe gab der Bank am 1. Mai d. 3. eine Note auf $600 und bezahlte darauf $314. Hawkins hat den Rest eingeklagt. Julius Wile, Brother & Eo. gegen Wm. Selking. Wechselklage: Förderung $700. MoseS K. Fatout u. A. gegen M. A. Long u. A. Hypothekenklage und Schuldforderung auf $109. John vrifsin gegen Ethel Grifsin. Scheidungsklage wegen böswilligen Verlassen. Robert Kennington gegen Charles Wonnell u. A. Straßenbaulieu. In der Superior Court wird ncchsten Montag in Sachen 3ohn Van Stan gegen die Stadt Indianapolis wegen der Entschädigung für die Dienste alö Wahlrichter bei den letzten Stadtwahlen argumentirt werden. Ueber den Thatbestand haben sich die beiderseitigen Anwälte geeinigt, so daß also eine Beweisaufnahme nicht stattzufinden braucht. Der Fall soll als Probe für alle weiteren Forderungen von Wahlrichtern und Inspektoren dienen, die sich damals in der famosen Versammlung ihren Lohn selber auf $20 festsetzten. Kontrvller Truöler machte einen dicken Strich dadurch und bewilligte ihnen nur $2. . Wie ist dies! - Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch einnehmen von Hall'S Katarrh -Kur geheilt werden kann. F. I. Ch eney Co., Eigenth., Toledo, O. Wir, die Unterzeichneten, haben F. Z. CHeney seit den letzten 15 Jahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Geschäftsverhandlungen und finanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen VcrKindlichkeiten zu erfüllen. W e st & x u a j, GroßhandelS-Dro-guisten, Toledo, O. Walding, KinnanKMarvin, GroßhandelS-Droguisten, Toledo, O. Hall'S Katarrh-Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75c. für die Flasche. Verkauft von allen Apothekern. OaupermitS. LucaS WehlS, Reparatur deS HaufcS Ecke 1. und Fayette Str., $250. George Bertelö, Reparatur des HauseS No. 107 Leiington Ave., $50. Die Mitglieder deS sozial!stischen LeseklubS sind ersucht, sich heute Abend im Klubzimmer der Columbia Halle einzusinken. Gäste sind will kommen. Tutt'ö Pillen ist der HauSarzt. fDCr C. W. Smith, 53 Nord Pennsylvania Straße, meldet auf der Polizei, daß ihm Diebe gestern Nach mittag gegen 2 Uhr einen Ueberzieher und einen gefärbten steifen Hut ent führt haben. Zu Weihnachtsgeschenken em psiehlt Wm. Mucho, Ecke Washington und New Jersey Ttr. seme selbst emportirten langen und Meerschaumpfeifen, Cigarrenspitzen, Schnupftabaksdosen u. s. w. ÜjlJ Obertugendwächter Powell wird in der Wahl seiner Mittel zur Unterdrückung deS Auöschanks am Heutigen Tage nicht sehr skrupulös verfahren. Wie wir aus sicherster Quelle erfuhren, will er sogar Spenalpolizisten anstellen nur für diesen Abend um den Auöschank geistiger Getränke namentlich bei den Festlichkeiten derDcutschen zu verhindern. Diese nicht uniformirten Polizisten sollen dann nöthigenfallö daS Eintrittsgeld bezahlen und dann ihre schmutzigen Spionierdienste verrichten. ES liegt also im Interesse der feiernden Gesellschaften sehr auf ihrer Hut zu sein, und womöglich niemanden einzulassen den man nicht kennt. Wie man sieht, schreckt man vor keiner Gemeinheit zurück, um harmlose, friedliche Zusammenkünste zu stören. Aufträge für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in glaschen und Gebinden werden in der Branch-Office, Ro. 224240 Süd Delaware Straße, entgegengenommen. Televbon 1291. O. O X u p 9 Manag.
Frau Pulliam, 231 Alvo.d
Str. wohnhast, meldet ihre ILjährige Tochter, Carrie Pulliam, bei der Polizei als vermißt an. Sie beschreibt dieselbe als unterseht, mit blauen Augen und reichem Haupthaar. Sie trug eine Uhr mit dem Monogramm E. R. P." bei sich und hat als besonderes Kennzeichen auf der linken Seite ihres Halses die Narbe einer Brandwunde. gXf John Kcrkis, ein Angestellter der Long Distance Telephone Co.," wurde gestern von Constabler Elaß verhaftet und Friedensrichter Johnson vorgeführt, der ihn bis auf Weiteres unter $300 Bürgschaft stellte. Die Verhaftung wurde' auf Veranlassung deS .Agenten der Gesellschaft, Edw. W. Moister, vorgenommen, der ihn an klagte, die Zahlen eines Wechsels erhöht zu haben. Man fand $294.64 Baargeld und einen Wechsel aus New Jork für $500 bei ihm. &CT Da ein gewisser Peter Mul lin barhäuptig und barfüßig in die Stadt kam und einem Herrn erklärte, dß er so auö dem Arbeitshause ent lassen worden sei, worauf dieser ihn auöstafsirte, hat Martin C. Anderson, Superintendent deS Arbeitshauses sich bewogen gefunden, durch eidliche Auö sagen seines Assistenten und einer Wiche die Aussage MullinS Lügen zu strafen. Harvey St. Mathews und W Last erklären, daß Mullin gut geklei. det daS Arbeitshaus verließ, daß über häuft kein Sträfling entlassen werdl-, ohne mit den nöthigen Kleidern versehen zu sein. lC7 ES ist jetzt bekannt geworden daß ein gewisser JameS Hibben die Lüge in Betreff der Ermordung deö StaatöschatzmeisterS Eall durch Herrn G. Buskirk erfand und verbreitete Hibben ist der mißrathene Sohn eines Geistlichen, der letztes Jahr den Sentinel" um nicht unbedentende Summen beschwindelte, indem er für die Zeitung unauthorisirter Weise kollektirte und auch Geldanweisungen aus den Sentiuel" fälschte. Er war früher Be richterstatter deS Cincinnati Enqui rer" und anderer Zeitungen, ist aber von Stufe zu Stufe gesunken. Es scheint, daß Hibben auö reiner Prahl sucht die Lüge erfand und sie dann von Wirthschaft zu Wirthschaft kolpor tirte. . Wohlweislich hat er sich jetzt auö dem Staube gemacht. Ctne Niederlage der Standard Oi vow.pany. Zum erst:n Male seit seiner Exi stenz hat der aewaUiaste OctopuZ un seres Sandes, Standard Oil Company genannt, seine Fangarme, die sich überall hm nach neuer Beute ausstrek Un, zurückziehen müssen und dies ha mit seinen Tatzen der russische Bär zu Wege gebracht. Dem russischen Ba ren ist somit qelunaen, was noch kein amerikanische Corporation zu thun im Stande war. Die Standard O: Company ist aus allen erbitterten Concurrenzkampfen mit anderen Corpora tionen siegreich hervorgegangen, vor der russischen Concurrenz aber hat sie daö Feld räumen und die Märkte des fernen Ostens, welche mele MmionLn Dollars werth sind, hat sie aufgeben müssen. In den östlichen Hafen deö mittelländischen Meeres und m Ostm dien gibt es kein amerikanisches Pe troleum mehr, sondern nur noch russi sches. Diese Thatsache hat ein De partementschef des R'enmonopolS, der in der Stadt New Fork domicilirr ist, rückhaltslos eingestanden. Daß nach den Zollhausregistern die Standard Oil Company seit dem Jahre 1871 Petroleum im Werthe von 10.000 Millionen Dollars exportirt hak, sagte ihr Repräsentant nicht, allein er machte die folqenden interessanten Mittheilungen über den ZZampf mit Rußland: ... Seit Jahren haben wir die auswärtigen Märkte vollständig monopolisirt und im Ausland mehr Petroleum abgesetzt, als der heimisch: Consum betruq. Wir erkannten, daß Indien, China und Japan unbegrenzte Absatz, gebiete w:rden würden, sobald die Eingeborenen erst an den allgemeinen Gebrauch des Petroleums gewohnt w'ären. Unsere Bemühungen waren tu folgreich und schließlich verkauften wir in Indien per Jahr 10 Millionen Kisten oder 100 Gallonen zum Preise vor. 10 Cents per Gallone. Unsere dortig, Einnahme belief sich dort bis auf 510.. 000.000. China consumirt jährlich drei Millionen Gallonen im Werthe von 53.000.000. während der Consum in Japan sich auf vier Millionen 3ah Ionen im Werthe von $4,000,000 be. läuft. In diesen drei Ländern Asiens haben wir ung:fähr die Hälfte unseres Absatzes verloren, von den östlichen Hafen des mittelländischen Meeres, Italien ausgznommen, sind wir vollständig au-schlossen. Dies ist das Werk Ru!.inds. Erst seit wenigen Jahren producirt dieses Land Petrolern und e5 dauerte g:raume Zelt, eh tf.3 dort a:nandt: primitive Naffin!rug?d:rsar!n fallen gelassen würde. Tin neuerer Reit aber ist dort ein
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