Indiana Tribüne, Volume 17, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1893 — Page 2
JndianK Tribüne. Erscheint klüglich und Sonnfugs, Die tägliche Tribüne- kost! durch den Trö.ge, JICent per Woche, die Conntag5-,Tr!üüne 5 Cent? per LZoaze. Leide zusamen 15 5 ent! oder SS Cm perMonat. Per Post ,ugeschickt in Vor auSbejahlung tper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 30 November '93.
Juwelen im Mund Vor! schon seit längerer Zeit einen
ou wti 4Uy.titn rallenlugelchen. )ann icymuaen ucy Verrücktheiten für gelangweilte Evas-! flud) be Mädchen die Kleber und das wchter nimmt die große Seestadt Ncw ; mit. und es beainnt eil aron-
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nig nekoens'werthen vtang ein. mix uß die Kronsbeere für Mandie nachstehende sin bt f.ecls"-Abge- j H.Z hhalten. ja sogar als Hausschmacktheit ursprünglich in New 2)0 Heilmittel wird sie in sehr vielen Fälgeboren ist, können wir augenblicklich gebraucht -und von Aerzten anernicht mit Bestimmtheit sagen; jeden j f,nn Wer übrigens kein Kenner ist.
falls hat sie dort für das amerikanische Publikum ihren Anfang, und wahr scheinlich hat ein unternehmender" Zahnarzt wenigstens an ihrer Wieg: gestanden. Zu allen Zeiten haben die Dichter und Romanschreiber 'die zierlichsten Redensarten an Mädchen- oder Frauenzähne verschwendet. Ein .Mund voll Perlen", zwei Reihen schimmernden Elfenbeins", wer kennt sie nicht, biese und ähnliche Floskeln? Zu verwundern wäre es daher gerade nicht, daß unsere Modedämchen auch diesem Posten ihres Schönheitscapitels besondre Aufmerksamkeit zuwendeten. Geschieht dies in Gestalt der sorgfältigsten Pflege des Zahngeheges von Kindesbeinen auf, so ist dagegen gewiß nichts einzuwenden. Auch ist es auZ mehreren Gründen entschuldbar, häßliche oder fehlende echte Zähne durch schöne falsche zu ersetzen. Aber auZ demMund ein Juwelenkästchen zu machen, as kann man mit den schmeichelhaftesten Namen nur als hinterwäldlerische Kaffernhaftizkeit bezeichnen! Aber da helfen keine Kapuzinerpredigten, und mit Umwandlung eines bekannten Wortes kann man wohl sagen: Gegen die Mode kämpfen die Götter selbst vergebens." Die Manie ist nun einmal da, sie hat schon einen langen Troß von Sklavinnen, und das Geschäft einer Anzahl Zahnärzte in diesem Falle wohl mehr Zahni?erderber" hat einen neuen glänzenden Aufschwung genommen. Wie weit diese Tollheit noch gehen mag, das wissen die Götter. Vorläufiz ist es Mode, zwischen die zwei Schnerdezähne, genau in der Mitte des Mundes, einen Diamanten einsetzen zu lassen urA dann. natürlich so oft, wie möglich, daS Mündchen zu öffnen und den Central-Mundstern bewundern zu lassen. Später verfällt man am Ende gar noch darauf, alle Zahn-Zwi-,ch:nräume mit Diamanten zu besetzen. Die Operation ist für den Zahnarzt nicht schwierig, für die betreffende Närrin aber ziemlich schmerzhaft. Es muß ein besonderes Loch zwischen die Zahne gebohrt werde, damit der eingesetzte Diamant auch in seiner Lage verbleibt, und die Zähne nicht locker werden und verfaulen. Daß trotzdem die Zähne dadurch Schaden erleiden, auch abgesehen von der unnatürlichen Verunstaltung selbst, ist nicht zu bezweifeln. Die Bräuche von Wien, Nasenringe zu tragen oder sich Stäöchen durch die Oberlippe zu ziehen, sind im Vergleiche hierzu noch geschmackooll zu nennen. Aber was thut'S, wenn einmal ein vernünftiger und gewissenhafter Zahnarzt nicht auf ein solches Ansinnen eingehen will? Er verliert einfach den Profit, und das verrückte Dämchen geht trotz aller wohlgemeinten Warnungen zu einem g:si:geren College. $3 bis $10, un1;) manchmal auch mehr, werden für eine solche Operation bezahlt. Manche Dentisten verlegen sich sogar ganz besonders darauf. Es braucht kaum besonders bemerkt zu werden, daß jene fashionablen Fräulein und Frauen, denen man an Sommerdergnügungs-Orten regelmäßig begegnet, diese Tollheit zuerst einfraßen. Dann kommen aber auch Andere, meist Pensionats-Schneegänse, welche sonst ihr bischen Nadelgeld" nur. für Chokoladen, Karamellen und Kaugummi zu verpulvern pflegten, während jetzt die Maukoiamanten den Vorrang haben! Von falschen Gebissen mit ebenso falschen Diamanten darin dürfte man jetzt auch bald hören. Vor noch nicht sehr vielen Jahren grassirte unter jungen Schönen in Gotham der Brauch, sich bestimmte Zeichen, gewöhnlich die Anfangsbuchstaben des Namens eines bevorzugten Verehrers, auf die Haut eintättowiren zu lassen. Wie viele der tättowirten Damen wären jetzt froh, wenn sie sich häuten und dadurch jene Zeichen wieder los werden könnten! Auch die vorliegende Narrheit wird ihren Kreislauf -durchmachen, und ihre Opser werden es zu spät bereuen, ihr Gebiß in einer Weise malträtirt zu haben, welche, wenn sie am Schoßhtache öder an einem Pserd verübt worden wäre, vermuthlich vom Thierschutzverein verfolgt würde! IM östlichen Kro:,Sbeeren!an)e. Außer den Trauben, sind bei uns Heuer auch die Kronsbeeren ungewöhnlich gul gerathen. Es ist das großartigste Kronsbeeren-Jahr seit langer Zeit, obgleich nicht so sehr in westlichen Staaten, als vielmehr- im Osten und besonders am Kap Cod in Massachusetts, wo sich das wichtigste Krons5eerenland von ganz Amerika befindet. Ein bedeutender Theil der dortigen Ernte ist zur Zeit, da wir dieses schrei-
ben, noch inrztti nicht eingebracht, ob- lich geändert hatte. Ganz abgesehen wohl seit i3er zwei ''Ülömttn daran von der Größeverschiedenheit des gepflückt wird, und das kalte Wetter Menschen und anderer irdischen Lebedürfte vielfach den Arbeiten ein jäheSwesen'nach auf und abwärts, haben Ende gemacht haben. Vtelt unserer Lebensaattungen in der Die Eingeborenen am Kap Cod Vorzett-Ahnen gehabt, vor denen sie wissen nicht, ob jic die. Filöt. von de .sich verkriechen müßten. Der urit-
nen vas Kap feinen Namen hat, oder die Kronsbeeren höher verehren sollen. Beide tragen ungefähr gleichviel zum Unterhalt der Bewohner bei, und jene Beerenfrucht ist auch das einzige Eßbare, was die Gegend hervorbringt, oder je hervorgebracht hat. Eine große Kronsbeeren-Marsch ist sowohl in der Vlüthezeit, wie auch nach dem Reifwerden der Beeren, ein wunderschöner Anblick, und die Fremden, welche im Sommer nach Kap Cod kommen, sind ganz entzückt von der Blüthenpracht über dem an sich trostlosen Sumpfboden. Im Spätherbst aber kann man meilenweit die rothen Beeren, welche
! um diese Zeit nur sehr wenig durch ......... -i i r i Ätatter verjieal iino, in oer ?onne schimmern sehen, wie Millionen Ko1 . .. . w r r we-iiaes geschäftliches Leben. kann sich leicht durch das Aeußere der Kronsbeere verleiten lassen, die schlechteren für die werthvolleren zu halten. Nicht die großen, üppig glänzenden Beeren sind vie besten, sonoern die kleinen und bescheidener aussehenden; denn erstere sind innen trocken und haben wenig Aroma. Der Züchter siehi es Häher nicht gern, wenn er so viek von 'diesen Prachtbeeren" hat. Die Kronsbeerenzucht im Staat New Jersey ist ebenfalls sehr bedeutend; hier bietet aber die Ernte ein ganz anderes Bild, und zwar ein malerischeres. Hier wird die eigentliche Arbeit weniger von gesetzten, wortkargen Eingeborenen mit Weib und Kind verrichtet, als vielmehr von einer zu diesem Zweck zuziehenden, gemietheten (oder auch auf eigene Hand, wie in der Wikoniß. beerenpslückettden) Menschenklaffe, die ein buntgewürfeltes Ganze von Italienern, Farbigen u. s. w. mit ihren Frauen bildet. In den meisten Fällen ist dies die einzige ernste Arbeit, welche tote Zuzügler im ganzen Jahr sich leisten. Die Geselligkeit darf dabei auch während der Arbeitsstunden nicht zu kurz kommen. Da wird gescherzt und gelacht, und oft unterbrechen die Männer ihre Arbeit, setzen sich hin und gä'mbeln oder zechen, während die Weiber ihre Klatschgruppen bilden. Ob sie dadurch etwas weniger verdlenen, das macht ihnen nicht viel aus. Ein Verdienst von zweieinhalb Dollars die Woche pro Person gilt schon für ganz annehmbar. Das Schlimmste an der Arbeit ist das viele Bücken. Manche haben sich über die Kniestücke der Beinkleider einen Lederöesatz gemacht, so bafc sie sich viel aus den Knieen herumbewegen können und sich selten zu erheben brauchen. Man pflückt die Beeren in Eimer oder Körbe, welche man am Hals hängen hat, un!d sobald ein solcher Vehälter voll ist, wird er in einen großen Holzkasten entleert. Im Allgemeinen arbeiten die Männer besser und systematischer, als die Frauen; doch bringen Letztere am Schluß der Saison gewöhnlich mehr Geld heim, weil sie nicht so viel davon unter der 5Z:it durchgingen. Astronomischer Ulk. Die Frage, ob andere Weltkörper gleichfalls bewohnt sind, und was für Wesen dort Hausen mögen, hat schon seit Jahrhunderten viele spekulative Köpfe beschäftigt und scheint die Phantast: gegenwärtig-mehr, als je, zu reizen. Lassen doch schon Erzähler,wie Ryder Haggard, Romane z.B. auf dem Mars sich abspielen. Neuerdings leistet sich ein englisches Blatt in ganz ernsthaftem Tone eine merkwürdige Betrachtung darüber, - wie groß die Bewohner anderer Welten muthmaßlich sind. Es wird dabei by der Voraus setzung ausgegangen, dag die körperliche Größe solcher Wesen jeweils der Größe des Weltkörpers entspreche, und da man von vielen Weltkörpern ziemlich genau weiß, wie groß sie sind, von unserer Erde natürlich am genauesten, so werden nun frisch darauf los Geschwindigkeit ist keine Hexerei mit dem Maßstab diesbezügliche Vergleiche angestellt und Schlüsse daraus gezogen. Darnach müßten z. B. menschen, ähnliche Bewohner des Marö nicht viel mehr, als halb so groß sein, wie wir. Andererseits müßten B:wohner bei Jupiter in ausgewachsenem Zustande die stattliche Höhe von 60 Fuß erreichen, und eine Kinderwieae auf dem Jupiter müßte den Umfang emes unserer geräumigsten Fimilien. betten haben. Daran lassen sich natürlich allerlei Witzeleien knüpfen, mit denen auch nicht gespart wird. Dieselben scheinen aber dem Verfasser noch nicht witzig genug zu sein, denn er geht von den Planeten sogar auf .die Fixsterne oder Sonne über und rechnet auf dieselbe Art aus, wie groß die Bewohner solcher sein müßten, wenn sie vorhanden waren. Ein Bewohner unserer Sonne würde darnach über 600 Fuß hoch sein, und gar ein Bewohner des Sirius wäre minbestens anderthalb englische Meilen hoch! Hier macht die Phantasie des Verfassers ermüdet Rast. Auch die phantastischsten Spekulationen dürfen, um wenigstens einen dichterischen Werth beanspruchen zu können, nicht auf gänzlich läppischen Voraussetzungen beruhen. Daß aber die obige Voraussetzung ein: solche ist, das erhellt sofort, wenn man be-' denkt, von wie weit versch'-edener Größe die Lebensformen gewesen sind, welche unsere Erde im Lauf der Zeit hervorgebracht hat. ohne daß r tf t STA f 1 m . sich die Größe der Erde selber wesent
Nchen Vorsahren des heutigen Känguruh z. B. war offenbar 6080 Fuß t,o& Und obgleich die Geschichten von Ri.l der Vorzeit nur einen bescheidenen Wahrheitskern enthalten, so steht es doch fest, daß sehr bedeutende Größenunterschiedr zwischen denMen-
ischcn der verschiedenen Zeitalter, sowie auch einer und derselben Zeit, be- , stehen. Die Gröe eines Lebewesens auch nur einen Augenblick nach der Größe des Weltkörpers zu messen, ist daher eine wickelkindmäßige Albernheit. Wäre der Aufsatz nicht in der Hauptsache mit ganz wissenschaftli.chem Ernst ausgeführt, so würde er Allenfalls eine gute Satire auf jene Art von plumpem Materialismus sein, welcher Alles in der Welt blos als äußerliche mechanische Folge der uns bekannten außentofflichen VerHältnisse, resp, unserer persönlichen Vorstellung von -denselben, ansieht! Vom Jnlande. Die erste englische Schule in Amerika wurde 1622 mit sechs Schülern in Massachusetts eröffnet. Die GesammtgoldauSbeute auf der Erde beträgt seit dem Beginn dieses Jahrhunderts 8000 Tonnen. Neunzehn Stunden Walzer tanzten nach einem westlichen Blatte neulich zwei 'Männer in San Jose, Cal. Stählerne Särge führen viele transatlantische Dampfer für die auf der Ueberfahrt plötzlich sterbenden Passagiere. Circa 800.000 Angestellte sollen nach einer Schätzung in denVer. Staaten seit dem 1. Juli ihre Stellungen verloren haben. Ueber 500,000 Eidechsenhäute wurden im vorigen Jahre auZ dem mexikanischen Staate TabaZco in die Ver. Staaten eingeführt. Der Golfstrom legt durchschlttlich drei Meilen in der Stunde zu:K'ck, doch wechselt an einzelnen Orten die Geschwindigkeit zwischen 64 Meileir und .einer Viertelmeile. feierlich beerdigt wurde das Rennpfero Prince Deceiver" in Latonia, Pa., dieser Tage. Man senkte den verendeten Gaul in der Mitte eines weiten Feldes in ein Grab und errichtete über diesem einen Grabstein. DaS erste Land, welches den Europäern in Amerika vermuthlich bekannt war, ist Labrador. Trotzdem enthält jene Halbinsel noch ein größeres Gebiet unerforschter Gegeni den, als irgend ein anderes Land der ! neuen Welt. Tapezirt mit Partituren ihrer Lieblinzsopern ist das Schlafz immer der berühmten ehemaligen Sängerin Christine Nielsson in Madrid. Ihren Speisesaal schmücken j Hotelrechnungen, welche die Diva in Europa und Amenka bezahlte. August, Ga., hat in der Person Wilhelm Heckers, eines aus der Schweiz eingewanderten Bäckers, einen Rivalen des riesenstarken Sandow. Hecker ist 21 Jahre alt und von phänominaler Stärke. Er sprengt starke Ketten durch die Muskeln, zieht einen Eisenbahnfrachtwagen mit den Zähnen, zerreißt starke Stricke irrn der Hand, hebt vier Pferde auf u. s. w. In dem gegenwärtig in Ottumwa in Iowa verhandelten Prozesse wider den der Ermordung von Amelia Cook angeschuldigten Ed. Walton wurde kürzlich die faste Freundin" des Angeklagten Edna Cook als Zeugin vernommen. Sie wurde im Laufe, ihrer Vernehmung über denStaatsanwalt sehr ergrimmt, der ihr mit Fragen über ihre Bergangenheit scharf auf den Leib rückte. Einmal sprangen sie und der Angeklagte auf, um über den Staatsanwalt herzufallen, wurden aber auf ihren Platzen festgehalten. Nach dem Schlüsse der Vernehmung ergriff daS Frauenzimmer einen in der Nähe ftehenden Krug mit Wasser und goß es dem Staatsanwalt in's Gesicht. Am Nachmittage erschien sie wegen nervöser Aufregung nicht im Gerichte und Abends wüthete sie, wie ihr Vater berichtete, als sei sie rasend geworden. Lord Somerset, Sohn der bekannten englischen Temperenzlerin Lady Henry Somerset, unternahm vor einiger Zeit in Gesellschaft von Arthur Hungerford Pollen aus London, Capt. Round von der Hudson Bay Company", Robert Ramsey und fünf indianischen Führern einen Jagdausflug auf Hochwild in dem nördlich von der kanadischen Grenze belegenen Theile der Felsengebirge. Die Jagdgesellschaft verirrte sich im Gebirge und war genöthigt, vierzehn Tage lang von Pferdefleisch zu letoi. Ramsey, ein früherer Bürger von Tacoma in Washington, berichtet über den Zwischenfall Folgendes: Wir hatten, während wir von Pferdefleisch lebten, große Mühseligkeiten zu erdulden. Nachdem wir bis an den Rand des Qerhungerns getrieben waren, schlachteten wir eines unserer Pferde und rösteten dessen Fleisch am Lagerfeuer. Es mundete unS unter den ob.waltenedn Verhältnissen nicht schlecht. 3n ren zwölf Tagen, in welchen wir ausschließlich von Pferdefleisch lebten, legten wir zweihundert Meilen zurück. Dann ging daS Fleisch zu Ende, wir wagten aber nicht, noch ein zweites Pferd zu opfern, weil wir die Thiere dringend bedurften und beschlössen, nur inen Hund zu schlachten. aber ehe dies geschah, entdeckten wir in unserer Nähe daS Fort McLeod. inen der Handelskosten der Hudson Bay Company" und damit hatte unsere Nth ihr Ende rreicht." Lcrd Somerset ist gegenwärtig mit einer schriftlichen Schilderung der Erlebnisse der Jagdgesellschaft besch'äftigt. Die Anti-Chinesen-Ge-setze haben sich bisher nicht sonderlich bewahrt, und kürzlich wurden wieder
im New Forker Bundes kreisgerichte von Richter Lacombc zwölf Söhne des himmlischen Reichs, welche über Havana nach New Jork gelangt und von den Zollbehörden unter dem Verdachte festgehalten worden waren, daß sie einfache Einwanderer seien, auf die Metropole losgelassen. Die Zopfträger verstehen es vortrefflich. .Onkel Sam" hinter's Licht zu füh. und getreu der Theorie Shakespeare's, welcher die Menschen in Komödianten, Handeltreibende und Gelehrte eintheilt, wollen die schlitzäugigen Mongolen zu einer dieser drei Kategorien gehören. Von Chinesen war ein Fonds gesammelt worden, um aus gerichtlichem Wege die Landung der bezopsten Landsleute zu erzwingen, und Richter Lacombe mußte, wie erwähnt, dieselbe auch verfügen, da kein Beweis dafür erbracht werdsn konnte, daß die festgehaltenen Chinesen nicht dem von ihnen angegebenen Berus angehören. Der Anwalt für den Chinesen Lee On, welcher eine Stunde, nachdem d?m Zolldirektor Kilbreth ein HabeasCorpusZefehl zu Gunsten des Festgehaltenen behändigt worden, nachHavana zurückgeschickt worden war, stellte vor dem Richter den Antrag, daß Kilbreth wegen Mißachtung des Gerichts bestraft werde, da er die Ausweisung nicht hinderte, doch wies der Richter den Antrag ab und suspendirte den Vkit", damit Gelegenheit gegeben werde, den Mongolen wieder nach New Aork zu bringen. Dem Vernehmen nach wurde von den Zollbehörden festgestellt, daß eine ganze Anzahl von Chinesen, welche bei der Landung beschworen haben, daß sie Musensöhne oder Jünger Thalien's seien, jetzt emsig am Waschtrog thätig sind, um die schmutzige Wäsche Gotham'ö zu säubern. Vom Auslande. Zwischen den Juri st en Okolicsanyi und Jakabfy fand in Vudapest ein blutiges Säbelduell statt, wobei Ersterer eine schwere Verletzung erlitt. Ursache des Duells war ein Streit über das Duelliren!" Große Erregung herrscht in Ostserbien über einen Kinderraub, den der berühmte Räuber Pupic in Grabovac begangen hat. Der Bandit hat vier Kinder wohlhabender Eltern in das Mirotschgebirge entführt und fordert jetzt unter den schlimmsten Drohungen hohes Lösegeld. DaS in dem Landstadtchen Carcoar belegene Filialgebäude der City Bank von Sydney in Australien ist der Schauplatz einer grauenerregenden Blutthat gewesen. Der Leiter der Filiale, Phillips, seine Schwägerin, ein Fräulein Stoddart, und eine bei Letzterer zum Besuch weilende jung: Dame Namens Cavanagh sind von einem gewissen Hubert Glasson, der einer angesehenen Familie angehört, er mordet und die Leichen vollständig zer hackt worden. Die ungarischen Journalisten scheinen ganz besonderen Unternehmungsgeist zu besitzen. In Budapest hat ein Reporter, Sohn eines hervorragenden Unwersitäts-Profes-sors, versucht, mit 100 Guften die Wirthschaften des Justizministers Szilagyi zu bestechen, daß sie ihm den geheimgehaltenen Entwurf des Ehegesetzes aussolge. Da die Bestechung vergeblich war, so versuchte der Journalist, mit Gewalt in die Wohnung zu dringen, wurde jedoch verhaftet und erst von dem Justizminister selbst, der zufällig anwesend war, befreit und laufen gelassen. Das reichste Jesuitenkloster Belgiens in MonS ist durch einen Brand, der in Folge einer Explosion entstanden war, vollständig zerstört. Die Kirche sammt großen Kunstschätzen, vielen kirchlichen Gemälden alter vlämischer Meister und einer reichen Bibliothek ist vernichtet. Die Patres, sowie die Jesuitenzöglinge retteten sich in wilder - Flucht, viele durch einen Sprung aus den Fenstern, wobei mehrfache Verletzungen vorkamen. Der Prior Pater Pelletier war bereits von den Flammen umringt und wurde lebend, aber ohnmächtig ins Freie geschafft. Der Schaden wird auf eine Million geschätzt. Ein graubärtiger Wachtmeiste? von den Halberstädter Küras sieren, auf der Brust daS eiserne Kreuz. , y rc-c i i
wuroe lurzilcy IN Isuri van einem Feldwebel der ebenfalls in Halberstadr garnisonirenden 27er nach dem Militärgesängniß gebracht. Der alte Haudegen, welcher über 32 Jahre diente, ist jetzt vom Kriegsgericht zu sechs Monaten Gefängniß und zur Degradation verurtheilt.indeß erkannte man nicht auf Verlust der Ehrenrechte, in Folge dessen dem Manne die Ehrenzeichen belassen wurden. Der Grund der Verurtheilung ist nicht bekannt ge. worden, ein schweres Vergehen" soll aber vorliegen. In Hamburg wurden zwei Frauen verhaftet, welche beschuldigt werden,' den Versuch gemacht zu haben, im allgemeinen Waisenhause eine Exploston hervorzurufen. Zu diesem Zwecke hatten sie 13 Gashähne in der Anstalt geöffnet. Sie hofften, daß Jemand mit einem Licht die Räume betreten und dadurch die Explosion hervorrufen würde. Glücklicherweise wurde die Unthat rechtzeitig bemerkt. Die Ermittelung der Thäterinnen er folgte dadurch, daß eine derselben das Verbrechen eingestand, als sie wegen et ner anderen Strafthat eine Freiheit strafe verbüßte. Es scheint bei beiden ein Racheakt vorzuliegen. I n bt'x preußis chen Garde-Cavallerie befindet sich seit einigen Jahren kein bürgerlicher Officier mehr; aber auch der einfache Adel ist in der Minderzahl gegenüber den Fürsten, Prinzen, Grasen und Freiherren. Unter 253 Officieren, die hei der Garde-Cavallerie in der Ranglistl aufgeführt sind, befinden sich 32 oder 12.6 Procent Fürsten und Prinzen, 73 (23.O Proc.) Grafen, 36 (14,2 Proc.) Frerherrn und 112 (44,3 i.ttfj nur die Bezeichnung .von" fiib
sende Adelige. In 'einzelnen" Regimeniern treten die einfach Adeligen sehr zurück, so besonders im Regiment des Gardes du Corps, das in seinem Officiercorps 2 Prinzen, 19 Grafen, 4 Freiherren und 7 adelige Officiere zählt. Auch das 1. Garde-Dragoner-, Regiment hat nur 10 Officiere, die den einfachen Asel führen. Zu La n genau im schönen Schwabenlande hatte der dort Herrschende Lebenslängliche im Gemeinderath den Antrag gestellt, daß für den Stadtbaumeister auf Rechnung der Stadt ein Zweirad angekauft werde. Der Gemeinderath bezweifelte indeß, daß der zwar 25jährigc. aber wohlbe leibte Stadtbaumeister die zum Radfahren nöthige Gewandtheit besitze. Um nun jeden Zweifel zu beseitigen, befahl der Lebenslängliche dem Stadtbaumeister, die Kunst des Radelns" zu erlernen, und gar bald hatte die Einwohnerschaft Langenaus das Vergnllgen, zu sehen, wie ihr Baumeister sich emsig bemühte, Beherrscher des Stahlrosses . zu werden. Nunmehr trat der Lebenslängliche abermals mit seinem, diesmal 'dringlichen" Antrage an den Gemeinderath heran, dieser aber lehnte ihn rundweg ab. Ueber diesen Äusgang der Sache sind Lebenslänglicher und Stadtbaumeister sehr verschnupft, die Bürgerschaft dagegen befindet sich in der heitersten Stimmung. Jener Mann, der sich vor einiger Zeit eine Anzahl von Hufnägeln tief in den Schädel schlug und mit diesem ungewöhnlichen Kopsschmuck selber auf die Klinik ging, hat ein Gegenstück in dem 57jährigen Kupferschmied Franz Stoß aus Liesing bei Wien gesunden, der' auf einem dortigen Friedhose einen Selbstmordversuch unternahm. Dieser Lebens überdrüssige schoß aus einem Revolver alle sechs Kugeln gegen sich ab, fühlte sich danach aber, obgleich von allen getroffen, noch nicht zum Tode verletzt. Inzwischen stiegen wieder irdische Wünsche in ihm auf, er verließ den Friedhof und begab sich direkt in ein Wirthshaus, wo er Wein bestellte. Ei hatte Durst bekommen, trotz der Ku geln im Leibe. Der Wirth sah alsbald, daß diesem Gaste ein antiseptischer Verband um seinen zerlöcherten Körper weitaus nöthiger wäre, als ein guter Tropfen Wein, und er veranlaßte daher die schleunige Ueberführung des durstigen Selbstmörders m das Krankenhaus. Der Kupferschmied sollte nächster Tage vor Gericht als Angeklagter erscheinen. Seine statte Constitution wird voraussichtlichStand halten. Eine or!.-;inelle RechiZfrage sollte dieser Tage der Entlchekdung des Civilgerichts in Berlin' unterbreitet werden. Ein Lebensüberdrüssiger hatte sich in seiner Wohnung erhängt. Durch das Gewimmer und Gestöhne des freiwilligen Todescandidaten wurden Hausbewohner anqe-
lockt, welche die verschlossene Tour sprengten, in die Wohnung drangen und den Selbstmörder noch im letzten Moment abichnitten. Bel dem Ret tungswerk war die Wohnungstbür arg beschädig! worden und mußte reparirt werden. Der HauSwirth verlangte die Kosten von dem Miether, dieser aber weigerte sich, zu zahlen, indem er behauptete, daß er zur Beschädigung der Thur keine Veranlassung gegeben, auch keinen Vortheil davon gchabt habe, da ihm sein L?öen gar nichts werth sei. Es kam desbalö zur Klage, demAmtsrichte? glückte es aber schließlich, einen Vergleich herbeizuführen. Der Mann mit hundert Kopsen, Ernst Schulz, hat aufgehört zu leben. Aus Dresden kommt die Kunde, die den ungezählten Vewunderern des sehr populären Mimikers" lebhafte Theilnahme einflößen wird. Ernst Schulz verstand es meisterlich. eine Fülle bekannter Charakterköpfe in verblüffender Ähnlichkeit mit geeigneten Hilfsmitteln darzustellen. Lange Zeit gab es kaum einen berühmten Zeitgenossen, der nicht in Ernst Schulz sein zweites Ich" gefunden hätte. Er benutzte natürlich Perrücken, Bärte und dergleichen kleine Requisiten, die Hauptsache aber blieb sein erstaunlich wandlungsfähiges Gesicht, das er jeder Rolle mit unfehlbarer Wirklichkeittreue anzupassen wußte. Sehr glücklich verstand er es auch, seine Vorstellung mit., humoristischen Bemerkungen zu würzen. Europa und Amerika freute sich an seinen vortrefflichen Leistungen. Schulz war aus Reusalz in Schlesien gebürtig. H a b e r e r, nach anderer Be hauptung Wilderer, haben auf dem Friedhof zu Egern scheußlichen Unfug verübt. Neulich Nachts gegen 11 Uhr krachten plötzlich Schüsse, dann der wüstete eine Bande unbekannter Kerle einen Grabhügel, rissen den Grabstein aus der Erde und warfen ihn über dir Friedhofsmauer. Diese Grabschändung richtete sich gegen den im Vorjähre verstorbenen Förster von Egern; ein auf der völlig verwüsteten Grabstatte zurückgelassener Zettel besagte, daß daS von dem Förster ' chikamrte Landvolk Rache nehme an dem schlechten Menschen, der nicht in geweihte Erde gehöre. Der Zettel enthielt ser ner die Drohung, daß im Falle der Nichtachtung jener Forderung derLeichnam ausgegraben und aus dem . FriedHofe geworfen würde. Kaum eine Stunde später nach dieserGräberschan. düng wurde in daS Forsthaus zu Scharling eine Dynamrtpatrone ge warfen, welche im Wohnzimmer explo dirte, die Zimmerthür zertrümmerte und weiter mehrfachen Schaden anria tete. Nach der Explosion wurden noch drei scharfe Schüsse in das Wohnzim mer gefeuert. Als der Förster Holleis bewaffnet aus dem oberen Stockwerk herauskam, war Niemand mehr zu se. hen. Ein merkwürdiger Pro. ceß kam dieser Tage in Bukarest zur Verhandlung. Ein Soldat, Namens Stan Radu, erkrankte vor einiger Zeit und fand im Militärsottal Aufnakae. '
Kurz daraus wurde 'Stan ??äbu für todt erklärt und mit militärischen Ehren beerdigt. Nach drei Wochen fand sich jedoch der Verstorbene" zum größten Erstaunen seiner Kameraden gesund und blühend bei seinem Reimente ein. Aber Mensch, Sie sind ja todt!" rief ihm der Feldwebel zu. .Zu Befehl, Herr Feldwebel," sagte Stan Radu lächelnd, in der Meinung, daß die gestrenge Mutter der Compagnie" witzig zu sein beliebten! Alles lief nun herbei, um den unlängst begrabenen und jetzt wieder auferständenen Soldaten von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Nach und nach klärte sich die Geschichte auf: Im Militärspitale sind an jedem Bette Täfelchm mit Angabe des Vor- und Zunamens und des Geburtsnamens des in dem Bette liegenden Kranken angebracht. Beim Ausklopfen des Bettzeuges werden die Tafeln entfernt, um später wieder auf ihren Platz gestellt zu werden. Infolge einer Verwechselung wurde eines Tages die Tasel Stan Radu's an das Bett eines Sterbenden Namens Radu Dumiton gehängt, der dann als Stan Radu seinen Geist aufgab. Der Todtenschein wurde dementsprechend ausgestellt. In Anbetracht dieser Umstände erschien nun vor dem Tribunal ein Officier des Militärspitals, der die Richtigstellung der Civilakten beantragte, beziehungsweise die behördliche Genehmigung zum Dasein des Soldaten Stan Radu. Da die üblichen Formalitäten aber nicht erfüllt waren, versagte das Gericht die nachgesuchte Richtigstellung und setzte einen neuen Verhandlungstermin an; bis dahin bleibt Stan Radu civilrecht, lich todt. Der neue Hofzug des russischen Zaren besteht aus elf Waggons, darunter ein Waggon für daS Zugpersonal, der Küchenwaggon und zwei Baggagewaggons. Mit Ausnähme der. Räder und Achsen, die Krupp in Essen fertig lieferte, wurde für den Zug nur russisches Material verwendet. Durch zwei automatische Bremsen kann der Zug von jedem
Waggon aus mit Lelchtlgkelt m emem Moment zum Stehen gebracht werden. Die innere Ausstattung der Waggons zeichnet sich der aller leganz vurch große Einfachheit aus. Eine Besonderbeit bilden die verschittene Größe und Form der Fenster der beiden Lanaseiten der Waaaons. Die Lana seite, an welcher sich im Innern ein Corrrdor hinzieht, zeigt eme Reche gleich großer Fenster, die andere dagegen größere und kleinere, breitere und sckmälere. die den Bedürfnissen und Raumverhältnissen der kaiserlichen Gemächer angepaßt sind und eineFülle von Licht einlassen. Aus dem Wag aon. der die Gemächer des Zaren ent hält, gelangt man überfeine von allen leiten durcb zulammenleabare Wände geschützte Verbindungsbrücke in den Speisesaal. den ein Logen von dem größeren Salon theilt, sodann solgen die Waggons der Großfürsten und der Großsurjtlnnen, der (brnte u. s. lv Der Kückenwaaaon mit Vorraths: kammer und Eiskellerei wird an den Speisesaal angekoppelt. Die Außenwände des kaiserlichen Waggons besteben aus einem Stück Eisenblech, dem größten, welcyes bisher in Rußland gewalzt wurde. Für die Bekleldung der Innenwände wurden ausschließlich Chagrin, Holztäfelung und in den Damenzimmern und im Salon Seide verwendet. Kein Unterschied. Vcsuch: .Ei. ei, Herr Lilientöal, was muß ich sehen! Hier an der Stelle, wo früher der ächte RubenS hing, befindet sich nun Ihr Portrait!" Lilienthal: Nu, was ist der Unterschied? Früher hing da e' ächter Rubens, nu' hängt da e ächter Lilienthal!" Noch glücklicher. Und was wurde aus Demer schonen ue benswürdigen LieS, Deiner ersten Liebe? Sie ist jetzt glücklich verbeira. thet! Und wie geht Dir's? Ich V -??j!jt. . II T.zzi Qiuaiiu::x unncioeiiaiueii Eine Vroclmnation! 9t I. Guy StWii, ffustsn. Slrk.. sagt: Vor ein, Jahre k,atte ich allenfieber; Butt'S Pillen wnrven mir so dringend empsshlen. daft ich davon nahm. . i hatte ein rznei wohltätigere Wirkung. Nach viertelyuudertjährigerPrariA erUar ich fit alS die beste antibiliöse Medizin, die mir i vorkam. Ich verschreib fit still. kunren alle GallenbesHvnden. Tlie Twentietli Century, eine ausg zeicknete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten L sern sehr zu enipedlen ist. An der Tendenz zwar sozialistisch, . & m .PW . werren rory anrere s!. rcynl!ttcye oeorren darin unparteiisch besvrocden. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co.. 19 Astor Place, New yovi. I. H. Grünert, Ecke Virginia Avenue und Coburn Straße. Zloue WirtHschnft. Die besten Vetrnke und Cigarren. Jeder Morgen armer Lunch. Da Publikum ist frcrnibltttt etnceloden Taveats, Handels-Marken ic, zu erhalten durch T. R. SLIQ. Zimmer No. 64. Jngall Block. eichnunaen um Zwecke BfonomifAei Lonftruktion in Werkstätten erde aca in fjii rtwAfr-tnt Eine beschreibende VrockSre mit SrklSrurg Unnf UM4 i feolirw ürt itt Treibriemen und wUHl, Schmirgelräder Spezialitäten ver W. B. Barry Saw & Supply Co. Eis ! Eis ! BefleS Lake EiS. Billigste Preise! Telephon 949. A, CAYL0IL
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