Indiana Tribüne, Volume 17, Number 72, Indianapolis, Marion County, 29 November 1893 — Page 2
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lie tSgliche Tribüne- kostet durch den Tröge, QEentZ per Woche, die SonntagSTrtbüne' ö Ventk per Woche. Beide zusammen IS Cents oder U Cent! per V!onat. Per Post jugrschiZt in Vor aulbe,ahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 29. November '93. 0el den LlmanZtrN. . Zu den weniqen Colonie-GründuN' gen socialistischen Charakters aus dem amerikanischen Continent, welche einen dauernden Erfolg aufzuweisen haben, gehört auch die Ämaniten-Colonie im Staat Iowa. Wenn das Schiller'sche Epigramm, wonach der beste Staat und die beste ftrau diejenigen sind, von dnen man am wenigsten spricht, in allen Fällen gelten soll, so müßte man schön deshalb allein die Gesellschaft Amana für sehr erfolgreich halten ; denn die Oeffentlichkeit beschäftigt sich nur höchst selten mit ihr. Nur seit Kurzem wird der Name wieder etwas mehr genannt, wozu das Gerücht Veranlassung gab, daß der be rühmte Chicago-Californier Messias" Cyrus Teed sich mit dem Plan trage, diese Colonie sowie diejenige der Rappschen Ekonomisten und vier oder fünf andere geistesverwandte Gesellschaften in den Ver. Staaten unte: Einen Hut. natürlich unter den seinen, zu bringen. Wieweit eine solche Annäherung wirklich erfolgte, darüber können Uneingeweihte bis jetzt nichtsBestimmtes sagen. Um das Veilchendasein, das die Amaniten im County Iowa führen, sind sie sicherlich nicht zu bedauern, wenn man bedenkt, daß fast stets, wenn eine ähnliche Colonie in das Gerede kam. dies wegen irgendwelcher Zank- und Skandalgeschichten geschah. Ihren ersten Ursprung nahm die Gesellschaft Amana, oder Gemeinde der wahren göttlichen Eingebung", in der bekannten deutschländischen Pietistenbewegung des 17.. Jahrhunderts, nachdem der 30jährige Krieg seine unseligen Wunden geschlagen. Aber die Gründung und Inkorporation der besagten Colonie in unserem Lande und an ihrem jetzigen Wohnsitz erfolgte im Jahre 1859. Die Colonie ist sonach beinahe ebenso alt. wie der Staat Iowa überhaupt, und sie hat durch alle Prüfungen hindurch ihren Charakter unverändert bewahrt. Gegenwärtig umfaßt sie etwa 1700 Seelen. Es sind lauter gesunde Menschen. biedere Landleute, die in gedeihlichen Verhältnissen leben und, als Ganzes rasch wohlhabend werden. Sie besitzen ungefähr 25.000 Acres Land, Alles wohlbebaut, haben einen Reichthum an Vieh und Mühlen und Fabriken beinahe jeder Art. Erstaunlich ist die Betriebsamkeit dieses Völkchens, wie nicht minder seine Geschicklichkeit. Der Glaube, daß Jeder und Jede arbeiten muß, ist bei ihnen überaus tiefgewurzelt und wird in solchem Maße verwirklicht, daß sogar die Alten nicht von der Arbeit befreit sind, außer, sie können a b s olut nichts mehr leisten. Der Fremdling mag nach Amana kommen, wenn er will, ausgenommen am Sonntag, so findet er jede Person mit irgend einer Arbeit beschäftigt, sei es in den Feldern und Weinbergen, sei es in den Fabriken und Mühlen, sei es in den Cooperativ-KUchen, wo die Mahlzeiten bereitet und aufgetragen werden. Das Gesetz der Gleichheit.' im Essen. Arbeiten. und in der Kleidung und Wohnung, ist so vollkommen, wie nur möglich, durchgeführt. Alle tragen dieselUn blauen Barchenthosen oder blaue lattunröcke, sie wohnen Alle in denselben einfachen, ungetünchten Häusern, und der letzte Ruheplatz wird in allen Fällen durch dieselben schlichten .olzstücke bezeichnet. Man findet übrigens verhältnißmäßig sehr viele alte Leute unter ihnen ; nur Wenige sterben im mittleren Alter oder gar jung. Wenige werden je krank, und Wahnsinn und Verbrechen sind bei ihnen unbekannt. Auch Lust .zum Austritt scheint sich nie zu zeigen. Ihre Hauptlehren bestehen darin, unter allen Umständen die Wahrheit zu sprechen, einander zu lieben, keinen Mitmenschen zu tödten. auch im Krieg nicht, und so oft wie möglich auf die innere Stimme" geistiger Eingebung zu horchen. Ein eheloses Leben, mit ausschließlich brüderlich-schwesterlichvn Verkehr, ist ihr höchstes deal, aber gerade kein Zwang ; Manche unter ihnen haben Familien. So leben sie dahin, wie die Patriarchen der alten Tage, und von der Außenwelt verlangen sie nichts, als daß sie in ihrem Leben und ihrer Religion absolut ungestört gelassen werden. Außer dem religiösen Band liegt in dem Umstände, daß sich die Gesellschaft nur auS ländlichen Elementen mit entsprechenden .geringen Ansprüchen an das moderne Leben, zusammensetzt, das Geheimniß ihres Erfolges wie auch in anderen ähnlichen Fällen. Pariser Komödie. Adila Parentie de Nanteuilley. Mar. quise d'Harcourt! Unter diesem hochtrabenden Namen führte sich jüngst eine üppige Brünette bei dem PolizeiCommiss'ar des vornehmen Champs Elystt Viertel in Paris ein und um dem vornehmen Nimbus einen pikanten Beigeschmack zu geben, stellte sie sich als Künstlerin Malerin voi. Die 22 Jahre alte Schöne bat den Commissä? um Schutz gegen ihren Anbeter, den italienischen Bersaglier: Officier Maderna, und erzählte dem staunenden Beamten den folgenden Roman: Der Italiener war furchtbar eifer süchtig und machte ihr das Leben sauer. Neulich Abends nahm Mfo. Adila die Einladung zu einem Souver
iei ihrem Liebhader an. Der Tisch z?ar prunkvoll gedeckt und mit Blumen bestreut. Maderna machte ihr nun die unerwartete Eröffnung, daß sie zusammen ein letztes Liebesmahl halten und dann sterben sollten. Das paßte der schönen Künstlerin keines
Wegs, obwohl sie dem schmucken Osst-j cier zu wiederholten Malen geschworen hatte, sie wünschte für ihn und mit ihm zu sterben. Da sie aber sah, daß Maderna auf seine Schrulle versessen war, willigte sie halb ein und stellte nur die Bedingung, sie wollte erst nach ihrer Wohnung gehen, um dort ein weißes Kleid für den ernsten Mon.ent anzuziehen. Der Italiener hatte aber Eile und führte sie in sein Schlafzimmer, wo er schon fünf Kohlenbecken bereit hielt. Als er ihr Entsetzen über diese Zurüstungen sah, meinte er, der Erstickungstod sei nicht nach Jedermanns Geschmack; er wolle es dahex kürzer machen, zog einen Revolver und schoß; aber Adila schlug ihn noch recht, zeitig auf die Hand, und es geschah kein Unglück. Nachbarn eilten herbei, allein diese fanden das Paar Cham. paaner trinkend und Austern schmausend; sie zogen sich wieder zurück, über, zeugt, der Schuß müsse anderswo gefallen sem. Maoerna hatte aber ein. mal die fixe Idee, sie mußten zusam. men sterben, und Adila ließ nicht von der ihrigen ab, sie müsse ein Brautkleid anziehen. Der Italiener begleitete sie bis an ihre Hausthür, nachdem aber der Fiaker mehrere Stunden vergeblich gewartet hatte, entfernte er sich. Der Sohn des sonnigen Jta liens wurde darauf verhaftet. Sein Geständniß ließ die romantische Asfäre in einem ganz anderen Lichte er scheinen.' Er gab zu, er hätte allerdings seiner Geliebten einen romantischen Tod vorgeschlagen, aber nur, um sie los zu werden, denn sie sei eine wahre Klette und hätte ihn um all' sein Geld zu bringen versucht. Diese Behauptung erhärtete er durch ihre Briefe, in denen Liebesschwüre und Geldforderungen abwechselten. Ma demoiselle Adila heißt Adele Parent. und ihre Kllnstlerschaft soll sich auf Modellsitzen in Maler - Ateliers beschränken. Sie ist auch nichts weniger als eine Marquise. Der schneidige Lieutenant Maderna ist übrigens auch in Hochstapler; sein wirklicher Name )t Caravagna und ist er ein Deser ur des 6. Bersaglieri - Regiments, wahrscheinlich wird er an Italien ausgeliefert werden. Zu'n jeplatzten Stlebel. Der Verein zum zerplatzten Stie sei" hat sein Stiftungsfest feierlich be gangen. Was Wunder, daß es. ge treu dem Spruche Keen Verjniejen ohne Keile , hoch herging. Von die sem Stiftungsfeste lieferte die Ver Handlung vor der Schöffenabtheilung am Berliner Amtsgericht i einen kleinen Vorgeschmack. Angeklagt war der Handelsmann Wilhelm Gottlieb August Niemals. Vors.: Nun. Niemals, Sie sind der Körperverletzung und des Hausfriedensbruchs angeklagt. Wollen Sie sich schuldig bekennen ? Angekl.: Nich in de Hand, Herr Jerichtshos, ick habe rnscht gemacht. Vors.: Sie werden doch nicht bestrei ten wollen, daß Sie wie ein Vandale in dem Müller'schen Lokal gehaust haben ! Angekl.: Wie 'n wat ? Wie 'n Skandale ? Det wird ja immer scheener ! Nischt habe ick jemacht. als det ick mein Stiftungsfest jefeiert habe, det heeßt eijentlich den Verein seins. aber det is ja nu janz eenjal. Vors.: Von welchem Verein reden Sie ? Angekl.: Na ick meene doch unsern Verein zu'n jeplatzten Stiebel". Vors.: Das ist ja in der That eine sehr romantische Bezeichnung. Ich zabe bis jetzt von der Existenz eines solchen Vereins noch nichts gehört, Sie machen wohl auch nur einen Scherz ! Angekl.: Ick 'n Scherz ? Herr Ierichtshof. det kann ick nich. So 'n Verein jiebt et schon 'ne janze Weile, denn sonst hatten wir doch det Stif tungsfest nich feiern kennen. Vors.: Das ist allerdings richtig. Was bezweckt denn der Verein zum zerplatzten Stiefel ? Angekl.: Na Jott. wat soll er bezwecken. Nischt als een t miethlichet Zusammensein. Vors.: Dann müssen Sie allerdings recht son derbare Begriffe von Gemüthlichkeit haben, denn wenigstens bei Ihrem letzten Zusammensein scheint es nicht gerade gemüthlich hergegangen zu sein. Angekl.: Det kann ick nich behaupten, ick habe mir janz jut jesmüsirt. Vors.: Nun, dann erzählen Sie doch einmal, wie sich die Sache abgespielt hat. Angekl.: Na sehen Se, Herr Ierichtshof. det war also bet uns det Stiftungsfest, und da mußte det na tierlich 'n bisken hoch herjehen, na nu hatten wir ja 'n Achtel uffgeladen, un det sollte ausjetrunken werden. Weil det nu uff Verelnskosten img, da hat ten nu nanernch ooch alle den scheen sten Durscht mitjebracht. Det Schlimmste war nu aber mit meinem Kollegen Krieger. Der olle Knicker, der sauft sonst nischt un meent immer. det er nischt verdragen kann, wenn er aber nischt berappen braucht, denn sauft er, det een Loch ihm darum beneiden kennte. Na et is jut, Herr Ierichtshof, ick habe ja nischt jejen, aber 'n bisken ärjern wollte ick den Pooske doch. Also wenn er jedet Mal drei Seidels vor sich hinstellen dhat. denn mußte sich Eener von uns von hinten an ihm ranmachen un mit ihm sprechen. Wenn sich nu mein Kriejer umdreht, denn mußten wir ihm die Seidels wegnehmen, auS drinken und denn leer wieder hinstel len. Wenn nu Kriejer sich umdrehen dhat. un seine Seidels nehmen wollte, denn jing det bei uns loS : Ach. Du lieber Aujustin. Allens iS futsch ! Aujustin heeßt er nämlich. Vors.: Das ist ja nun allerdingseine Neckerei gewesen, die Krüger sehr übel nehmen konnte. Angekl.: Herr Jott, doch aber immer bei n Verein in 'n iemuth lichet Zusammensein. Vors.: WaS geschah denn, nun ? Angekl.: Ja, det weeß ick jerade ooch nich, denn det .war een Kuddelmuddel. Zuerst flo-
gen Glaser un äffet Meegliche'm'de Lust rum. ick kriegte eene Ladung Rollmöpse in't Jesichte. Wie det nu nachher Allens jekommen is. det kann ick nich sagen, ick weeß bloß, det in'n n'ächsten Oojenblick allens drunter und drü-
ber jing, det ick rnch mehr weeß. wat los war. denn det war een Knauel von Arme un Veene, det et een reenet Wunder is. det nachher Jeder die richtigen Arme un Veene wiederjekriejt hat. Un det dauerte denn nu ooch nich lange. denn unser Vorsitzender der meente. det wäre doch keene Sache nich. det Bier münte dock, nu m alle Iemiethsruhe alle jemacht werden, dazu wäre doch die Sitzung, un det zmge doch nich, det iq nun Alle uff eeiene Faust amüsiren thäten. Vors.: Wollen Sie denn nun zugeben, daß Sie geschlagen yaben ? Angekl.: Det soll ick wissen. et kann ja sind, et kann ooch rnch sind. Ick weck det doch nich ! Vors.: Wie ist es denn mit dem Hausfriedensbruch ? Angekl.: Det weeß ick nich. babe keenen Hausfrieden jebrochen. Vors.: Sind Sie denn nicht zum Verlassen des Lokals ausgesorvert worden ? Anaekl.: Nee : ick sage ja, ick bin blos zum Dableiben uffgefordert. Die Sache endete mit der Freisprechung des Angeklagten. Vom Jnlandc. Farmen für Froschzuchi gibt es in der Gegend der ChesapeakeBai. Md. Henry Brock, Candidai für das Amt eines Postmeisters in Vellow Springs, Ja., soll nicht weniger als 600 Pfund wiegen. Ein Fleischer zu Seattle. Wash.. läßt während der Marktstunden in seinem Laden einen Manlzolinenclub conzertiren. Fleisch mit musikalischer Beilage! Professor I. S. Bailey von der Harvard-Universität ist als Leiter der meteorologischen Station aus dem Gipfel des erloschenen Vul kans der Cordilleren in Peru. 19.200 Fuß über dem Meeresspiegel, ersehen. Der Direktor des lutherischen Wernle'schen Waisenhauses rn RkchmonÄ w Jndrana, Rev. I. Dug lady. ist wegen Mißhandlung von 21 stalts-Zöglingen verhaftet, aber gegen Bürgschaft wieder in Freiheit gesetzt worden. Helene Gould, die jüngste Tochter des verstorbenen 80fachen Mll lionärs Jay Gould, wird ihre Hand und ihre zehn Millionen einem .Schauspieler Namens Woodruff reichen, so bald derselbe seine Erziehung auf dem Yale Colleg" beendet hat. Frau Fannie Million, in der Nähe von Richmond, Ky., wohn, haft, ist, trotz ihrer 90 Jahre, noch eine schneeige" Reiterin und ritt dieser Tage zehn Meilen über Land, um eine befreundete Familie zu besuchen. Ihr Pferd ist 26 Jahre alt. Frau Million hat nie eine Brille gebraucht und ihre Haltung ist eine äußerst straffe. DasPatentamt hatte dieser Tage auch seinen Crank". Ein wilder Mann" erschien am Eingang, schwang ein kleines Sternenbanner, und murmelte allerlei unverständliche Worte. Der Angestellten, namentlich der Damen, bemächtigte sich ein gewaltiger Schrecken ; als die Polizei auf der Bildfläche erschien, war der Crank" schon verschwunden. Zu Hat ton, Jll., welches sieben Meilen südlich von Marshall an der Big Four-Linie liegt, wurde in das Geschäft von I. M. Hollenbeck eingebrochen und der Geldschrank aufgesprengt. Alles Gelü und mehrere Werthpapiere wurden aus demselben entwendet. Auch die Postoffice, welche sich im selben Gebäude befindet, wurde bestohlen. Aus letzterer entwendeten die Räuber die vorhandenen Briefmarken und etwas Kleingeld. Die Bewohner der Ortschaft Merrick nahe New York befinden sich in großer Aufregung über das plötzliche Verschwittden des Farmers John Stenson, um so mehr, als gleich zeitig mit ihm seine 'bei ihm auf Besuch befindliche 16jährige Schwägerin auf und davon gegangen ist. Stenson wollte sich am Montag mit einer Ladung Weißkohl nach dem Wallabout Markt begeben, während ihn die hübsche Schwester seiner Frau, die votgeblich in East New York Bekannte besuchen wollte, begleitete. Im Roseville Hotel in Valley Stream machten die zwei Rast, sie tranken dort einige Glas Bier unv ließen das Gefährt inzwischen die Remise bringen. Dem Wirthe bedeuteten sie später, daß sie eine Besorgung in der Ortschaft machen und bald wiederkehren würden, doch das Pärchen blieb verschwunden und Pferd und Wagen warten noch aus ihren Vesitzer. Stenson lebte mit seiner Frau in glücklicher Ehe und hat drei Kinder. Am Abende des 20. Septnnber wurde bei Centralia in Jlli nois ein Zug der Illinois Central Bahn von verlarvten Räubern angehalten, welche den Erpreßwagen zu plündern versuchten. Die Zugbeam ten, nämlich der Lokomotivführer Ben Young, der Heizer Charles McDowell, der Zugführer Andrew Odum, der Schaffner Fred. Stacey und der ExPreßbote Cornelius Boyle, setzten sich mit Hilfe des ehemaligen Bahnbeam ten P. I. SunderS zur Wehr und Iri steten den Räubern hartnäckigen Widerstand. In dem Kampfe wurden zwei der letzteren verwundet und noch zwei andere gefangen genommen; auf der anderen Seite dagegen wurden Foung und McDowell ziemlich schwer verwundet. Zur Belohnung und An erkennung deö Verdienstes der murhigen Beschützer ihreS Eigenthums veranstalteten die Verwaltungen der IM, noiö Central-Wahn und der Anieri, can Expreß Company" kürzlich - ini Centratta House in Centralta eine Feier, bei welcher angesichts von etwa sechshundert Ersenbahnangestellten den genannten Bahbeamten einem jeden neaoytne rnneruilS-!Nedaille
und' drei Actken der JMnM CentralBahn überreicht wurden. Eine seltsame Geschichte kam dieser Tage im Civilgerichte zu Brooklyn, N. Y.. an's Tageslicht. Frau Martha Weeks ist die Besitzerin
emes sashionablen Zkosthauses in der Lee Avenue : seit vierzig Jahren wartete sie vergebens auf die Rückkehr ihrer Lleolmgsschwester, ffrau llzavety Cusbina. die vor ebenso vielen Iahren eines Tages spurlos verschwand und seitdem von keinen ihrer Verwandten oder Bekannten mehr gesehen wurde. Frau Cushing nahm damals die Urkünde über den Besitz eines Familiengrabes in Greenwood mit, die jetzt den Gegenstand einer Klage bildet, welche ??rau Weeks gegen ffrau McKenna. ebenfalls die Besitzerin eines Kosthauses, angestrengt tzat. Äls namüch ftrau Weeks vor etlichen Wochen nach dem Greenwood-Friedhofe kam. um die Graber ihrer Lieben mit Blumen zu schmücken, da war sie nicht wenig erstaunt, auf ihrem Familiengrabe ein neues Grab aufgeworfen zu sehen. Da nach ihrem Wissen Niemand aus ihrer Verwandtschaft kürzlich gestorben war,' und von der Ansicht ausgehend, daß die Kirchhofbehörde dort unbefugter Weise einen Fremden habe begraben lassen, veranlaßte sie die Ausgrabung der Leiüe. Wer aber beschreibt ihren Schrecken, als sie in dem Sarge die sterblichen Ueberreste ihrer, seit langen Jahren so schmerzlich vermißten Schwester Elizabeth vorfand. Eingezogene Recherchen ergaben, daß Frau Cushing vor etlichen Wochen im Hause der Frau McKenna gestorben war. Die Letztere hatte die betreffende Urkünde unter den Effekten der Verstordenen gefunden, und hatte die Beiset zung der Fra Cushing in der Familiengrabstätte veranlaßt. Jetzt weigert sich aber die Beklagte, die Urkunde zurückzugeben. ehe ihr die während der Krankheit und nach dem Tode derFrau Cushing von ihr gehabten Ausgaben vergütet werden. Sie weigert sich serner, anzugeben, wie lange Frau Cushmg bei ihr gewohnt hat, u. s. w. Richter Petersen wird den Fall demnächst entscheiden. Vom Auslande. Recht sonderbare An leigen werden oft in deutschländischen Zeitungen veröffentlicht. So enthielt kürzlich ein in einem Vororte Berlins krscheinende Zeitung die folgende, ein Capitel aus einem Liebesroman darstellende Annonce: Die heimliche Verlobung unseres 19jährigen Sohnes mit der 24jähriaen Martha B. erklären wir hiermit für ungiltig und aufgehoben! Adlershof, den 3. November. Ch. Bornschein nebst Frau. Der jüngst über Prag verhängte .kleine Belagerungszustand hat einen überaus komischen Zwischenfall herbeigeführt.. Ein deutscher Ge schäftsreisender war kaum in sein Hotel nach einem Besuch seiner Prager Kun- , den zurückgekehrt, als ihm zwei Polizi- ' sten seine Verhaftung anzeigten. Erstaunt forderte er Aufklärung. Nach dem Tische hinzeigend, auf dem die eben angekommenen Briefe lagen, entgegnete ihm der Polizist : Mein Herr, Sie haben eine Correspondenz erhalten, nach welcher Ihnen aus der Schweiz eine Million Patronen avisirt sind und.....!" Laut auflachend unterbrach unser Landsmann die stutzig werdenden Gendarmen und erklärte ihnen, daß es sich um Maggis Fleischeztract-Patronen handele, von welchen ein Prager GroßHandlungshaus 1.000.000 Patronen , bestellt hatte. Schwere Unglückstage für die Schifffahrt waren für die Kieler Föhrde die letzten Tage. Das Segelschiff Julius". Capitän Mehder. strandete m der Außenfohrde und versank innerhalb kurzer Zeit. Die Be. satzung mußte das Boot besteigen und gelangte auf dem Feuerschiff Stollergründ in Sicherheit. Im Hafen erfolgte der Zusammenstoß zwischen dem Dampfer Claus Groth", der von Friedrichsort kam, und der Pinasse bei kaiserlichen Facht Hohenzollern". Die mit fünf Mann besetzte Pinasse versank sofort, doch gelang es der Mann, schaft rechtzeitig an Bord des Dam pfers zu springen. Ein unbekannter Dampfer, der seewärts fuhr, stieß mir einem finnischen Schooner zusammen. De? Schooner wurde stark beschädigt und lief voll Wasser. Da die Ladung aus Holz bestand, wurde das Schiff vor dem Sinken bewahrt. Der Bergungsdampfer Dahlström schleppte den Schooner mit treibender Ladung in den Hasen. In der sächsischen Armee kommt ein neuer Helmschmuck zur Einführung. Er besteht für die Generalität, die Officiere des KriegsMinisteriums und des Generalstabes, sowie für die Adjutantur des Königs und der Königlichen Prinzen aus einem großen achtstrahligen Stern von der Form, wie dieser, etwas verkleinert, bereits von den Officieren des Garde Reiterregiments am Helm getragen wird. Dieser Stern ist bei den Officieren des GeneralstabeS versilbert, bei allen übrigen genannten Officieren vergoldet. Darauf liegt der kleinere silberne achtstrahlige Stern zum Hausorden der Rautenkrone. Statt des Mittelschildes dieses Ordens, der die Inschrift Providentiae memor" tragt, ist das Rückfchild des Militär- St. Heinrichs-Ordens in buntem Schmelz eingesetzt. Dieser zeigt den grünen Rautenkranz auf dem bn mal quergetheilten schwarz und goldenen Schilde. Die vorerwähnte Inschrift befindet sich in goldenen Buchstaben auf dem den Mittelschild des Sternes umgebenden Schmelzringe und liegt auf dessen grünem Rautenkranze. In Gegenwartvon6bid 800 Personen (auch Damen) wurde in Nills Thiergarten zu Stuttgart det Elephant Peter", der seit längerer Zeit an einem unheilbaren Fußübej litt, erschossen. Der Besitzer hatte zu dieser Festlichkeit Karten zu 3 Mark daö Stück ausgegeben. Peter, stand
im Zwinger mit dem rechnn Vorderfuße an die Eiscnstangen gefesselt. Bald erschienen drei Unterofficiere von den Olga-Grenadieren mit ihren klein, kalibrigen Gewehren. Herr Nill unterwies sie auf das Genaueste, wie sie zu feuern hätten für den Fall, daß Pe ter nicht auf den ersten Schuß tödtlich getroffen werderr sollte. Zu diesem Zwecke zeichnete Herr Nill über dem Auge des Thieres einen Kreis mit -nem Durchmesser von etwa 12 Centimeter. Auf diesen Kreis sollten die Unterofficiere zielen. Peter war gu. ter Laune, drückte aber sein Erstaunen über die geringen Spenden aus der Versammlung durch die gewohnten Trompetenru'fe aus. Zunächst stellte Herr Nill den Todescandidaten so, wlc er ihn zum Schusse brauchen konnte. Dann trat er etwa 5 bis 6 Meter rück
wärts, legte sein Gewehr an, zielte ei-1 t 4 4 tfV sV ! nen ÄUgenoilcr: em nau, 'eler wankte und brach im gleichen Athemzuge todt zusammen. Die Wunde, welche das todtbringende Geschoß gemacht hatte.war so klein.daß sie nur an dem ausströmenden Blut bemerkt wer den konnte. Die in Paris verstorbene Gräfin de Chouvot, geborene Naryschkin und verwittwet gewesene Fürstin Jussupow, welche eine unbezähmbare Leidenschaft für Edelsteine beiaß. hat riesige Reichthümer hinterlassen. In ihren Sammlungen von Diamanten und Kleinodien befanden sich sehr viele historische Steine von fabelhaftem Werthe. So war sie die Besitzerindes berühmten Brillanten Der Polarstern". den sie von der Fürstin T. W. Jussupow. geb. Engelhardt, einr Nichte des Fürsten Potemkin, geerbt hatte: dann besaß sie ein prachwolles Diadem, das einst Eigenthum der KLnigin Caroline von Neapel (der Gemahlin Murat's) gewesen war, und eine unter dem Namen Pellegrina" bekannte Perle, die fast eine halbe Million gekostet und dem König Philipp den Zweiten von Spanien gehört hatte. In der Sammlung der verstordenen Gräfin befanden sich auch eine Anzahl seltener geschnittener antiker Steine. Sicherem Vernehmen aach schreitet die Gesellschaft zur Ueberbrückung des Canals La Manche demnächst an die Ausführung des großartigen Planes, indem sie ein Gesuch um Toncessionirung dem englischen Parlament überreicht. Die Eisenbahnbrücke zwischen Calais und Dover wird mit 72 Pfeilern erbaut werden, welche Zahl erstaunlich gering ist. Nach dem bereits genehmigten Voranschlage von Schneider & Hersent wird die ganze Arbeit in 6 bis 7 Jahren vollendet sein können. Die Kosten der Brücke über das Meer sind entsprechend imposant, nämlich 800 Millionen Francs. Von r em Forschung sreisenden Th. Thorodösen sind nunmehr die Ergebnisse feiner Reise, die er im verflossenen Sommer in bisher unbekannteGegenden Islands unternommen hatte, veröffentlicht worden. Thoroddsen war der Erste, der bis an die Quellen der Skapta und des Hversisfljot vorgedrungen. Auch ist es ihm gelungen, die Beweise dafür zu finden, daß in Island große Tufffelsen nach der Eiszeit entstanden sind. Merkwürdig ist eine über 4 deutsche Meilen lange gewaltige Vulkanfpalte von 670 Fuß Tiefe; diese riesige Spalte steht nicht nur in Island einzig da; ein solcher Riß, der ohne Kraterbildung großartige Lavaströme ausgegossen hat, ist in der ganzen Welt ohne Seitenstück. Die gewaltige Kluft bietet mit ihren lotrechten, 400 bis 600Fuß hohen Tuff und Lavawänden, mit den zerrissenen Felsseiten und gähnenden Abgründen, mit den kleinen klaren Wasserfällen äußerst malerische Partien dar. In der Mosk. Wjedomosti" wird der Gedanke angeregt, den Franzosen durch ein Nationalgeschenk die Liebe und Hochachtung Rußlands vor Augen zu führen. Dieses Geschenk soll eine Riesenglocke für die Notre-Dame-Kirche zu Paris bilden, deren Herstellungskosten durch Spenden aus ganz Rußland zu decken seien. Vom Thurme der Notre-Dame-Kirche würde das Geläute der Glocke allen Völkern den Frieden verkünden, welcher durch die Freundschaft Rußlands und Frankreichs besiegelt sei. Es wird endlich vorgeschlagen, die Friedensglocke" direkt zu Wasser nach Frankreich zu schaffen, damit das Nationalgescbenk nach dem Verlassen des rufsifchen BodenS unmittelbar auf den Frankreichs gelange, ohne Deutschland berühren zu müssen, das Land", wie seh: schön gesagt wird, daS die Schillerschen Traditionen vergessen ha! und die Bronze mehr zam Gießen von Kanonen, als von Glocken benutzt Von absonderlichen kannibalischen Gewohnheiten der Tschrmsian-Jndianer gibt der Glo, bus" nach einem Bericht der Churä Missionary Society Kunde. Dies Gesellschaft hat am Naßrrver in Britisch Columbien eine Station Alyansh gegründet, wo der Missionar I. B. McCullagh mit der Bekehrung beschäftigt' ist. Dieser erzählt, daß im Winter die Ulala oder Menschen-fresser-Tänze eine Hauptanziehung ausübten, bei denen Menschenfleisch zu 1, 2 oder 3 Pfund Sterling der Bissen zu haben war. Viele betrachteten eZ als ein gewinnbringendes Geschäft, ihr Fleisch, gewöhnlich die Arme, den Tänzern anzubieten. Ein 1 Pfund Sterling-Beißer macht nur eine tieft Quetschung mit den Zähnen, ein 2 Pfund Sterling-Beißer aber darf das Fleisch verletzen und etwas Blut trinken, während Einer, der 3 Pfund Sterling bezahlt, das Recht hat, ein Stück abzureißen und zu verzehren. Ein alter' Gwin-gian erreichte den Gipfel seiner Wünsche, als er für 2 Pfund Sterling zehn Bisse machen durfte. Der Ober-Gauner Lichtner, einer der Hauptangeklagten im hannoverschcn Spielerprozeß, welcher sich dem Verfahren durch die Flucht entzogen hatte, und der auch vom Wuser Landgericht wegen Betrug?
und Wuchers m Preßbürg verfolgt wurde, ist im Hause seines Schwagers in Preßburg verhaftet worden. Von dem Hallunken entwirft das Wiener Deutsche Volksblatt die solgende charakteristische Schilderung : Lichtner, ein wegen Veruntreuung,
Wucher, Hazarojpiel vereus wieverholt mit schwerem Kerker bestraftes Individuum, ist das Urbild eines Gauners. Vor Jahren führte er seine Existenz nur durch Erpressungen. die er an dem Finanzbaron Königswarter irrübte. Er verkehrte damals in den Kreisen der sogenannten besseren Gesellschaft und lernte daselbst auch Baron Königswarter kennen. Zu Lichtners Frau trat Königswarter in Beziehungen, die auf die Dauer Lichtner nicht verborgen bleiben konnten. Es kam eines Tages zu einem argen Skandal. Der Hintergangene Ehegatte, von dem Eingeweihte behaupten, daß er mit seiner. Frau im EinVerständniß gehandelt habe, drohte nun Königswarter mit der Ehebruchsklage, worauf dieser sich bereit erklärte, dem betrogenen Ehegatten den Betrag von 20.000 Gulden zu bezahlen. Da aber Baron Königswarter begründete Ursache hatte, zu glauben, daß Lichtner nack einiaer Äeit die Treue seiner Frau höher bewerthen könnte, ließ Königswarter einen Rabbiner holen, in dessen Hände Lichtner vor der Thora den Eid ablegen mußte, an ihn keine weiteren Ansprüche mehr zu stellen. Allein Lichtner trat alsbald von Neuem mit Ansprüchen an Königswarter heran, die nun zur Folge hatten, daß Lichtner wegen des Verbrechens der Erpressung dem Landgericht eingeliefert wurde. Königswarter bereute jedoch, gegen Lichtner die Anzeige erstattet zu yaven; venn bei der Verhandlung wäre die Sache mit Lichtners Frau ja doch zur Sprache gekommen. Er beeilte sich daher. Lichtner aus seiner Haft zu befreien. Kaum war dies geschehen und kaum hatte Lichtner die Gewißheit erlangt, daß Königswarter alle Wider ihn erhobenen Beschuldigungen widerrufen habe, erstattete nun er gegen Königswarter die Anzeige wegen des Verbrechens der Verleumdung. Die Untersuchung gegen Königswarter wurde eingestellt, worauf dieser Lichtner wieder einen größeren Betrag übergab, womit dieser in's Ausland reiste. Lichtner wandte sich darauf nach Deutschland, woselbst er in Gemeinschaft einiger wegen verschiedener Verbrechen bestrafter Individuen an die Gründung einer Unternehmung ging, durch die insbesondere Offiziere in der unerhörtesten Weise bewuchert und betrogen wurden. Als die Polizei der saubernGesellschaft endlich auf der Spur war, gelang es Lichtner, mit einer gewissen Susanna Geyer unter Mitnahme von 40.000 M. nach der Schweiz zu entfliehen. Theodore Stein, Nachfo'g:r sn W. ü. nderfon. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. ' No. 86 Ost Market Straße Indianapolis, Ind. POUDER'S Sauberer Fleisch Markt, 224 Ost Washington Straße. MarktstSnde 79 und 80, Ostmarkt. Telephon S7T. "Push the Button DaS STR0NG M? Mi Seine fichtbaren Ses. sel oder Röhren. Seinl Letten, Gewicht odei Schluh'Sugeln. Kein, Reparaturen. ftetr Seräusch. Strong, Boyce & Co., rt T4 Ost Court Str. Ganzer und gestampfter t verkaufe bei der Indianapolis Gas Company 49 Süd Pennsylvania Strafet. bert Denny. Newton St. Taylor. Denny & Taylor, Vbvokaten und Notare, praktiziren in allen Staat? .Bundesgerichten. Zimmer I u. . PHSnir Block. 96!4 Ost Market?!?. Indianapolis, Ind. Ovid B. Jamefon, Advokat und Ncchtsantvalt, Zimmer 5 & 7 Branden Block. Ecke Delaware & Washington Straße. Frank H. Blackledge. . Advokat und NccktSanwalt, Zimmer 12, JngallS Block. JndiapsliS. Ind. 83. V. Silhback. W. P. KappeS. FISHBACK & KAPFES, Advokaten und Rechtsbeiftände, Office: CoffinS Block, 90)4 Oft Marketstr. Zimmer 22 bi 2ö. Seffentlicher Notar.
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