Indiana Tribüne, Volume 17, Number 70, Indianapolis, Marion County, 27 November 1893 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint ftÜQÜd? txtxb otxtitnQ8 Sie tägliche .Tribüne" koyrt hu : ' den TrLge, Cent? per Woche, die SonntagSTrtbüne 6 EentV per Woche. Bilde juf ammen IS Cent? od?r SS Cent! per I?onat. Per Post zuzefchtZt in Vor ade,ahlung 'per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, 3nd., 27. November '93. Grauenhafte Motvgescyiyle. AuZ einer abgelegenen Holzzi'znd Im Staate Washington wird ein teuflisches Doppelverbrechen an der Fannlie eineö deutschen Geschäftsmannes aemeldet. das wohl ziemlich einzigartig in der Geschichte der Verbrechen da stebt und eine neue grauenhafte Jllu stration zur Bestie im Menschen" liefern kann. Der Schauplatz ist in der Nähc des kleinen Holzhauer-Lagers Nap'.cs. Dort hatte Jakob Herzner eine Sägernühle und wohnte mit seiner Gattin unfo seinem Sohne. Auf eine halbe Meile in der Runde wohnte kein menschliches Wesen. Eines Samstags hatte der junge John Herzner in Geschäften nach Bonners ??erry zu gehen. Als er ahnungs los Abends heimkehrte, bot sich ihm ein Anblick, der fast alles Blut in sei. nen Adern gefrieren machte. In der Mühle lag seine Mutter in einer Blutlacbe und dem Tode nahe, und wenige Fuß davon, an den Sägewagen gebunden, mit welchem die Holzstämme an die Kreissäge befördert werden, erblickte er die Leiche seines Baters, welche in zwei Theile gesägt war! Als der junge Mann sich von seinem ersten starren Entsetzen erholt hatte, wendete er Wiederbelebungsmittel bei seiner Mutter an, und wirklich kehrte ihr Bewußtsein zurück, worauf sie mit großer Mühe mittheilte, was sich zugetraaen. Gegen 4 Uhr Nachmittags saß sie allein in der Wohn ? übe, welche nicht weit von der MuIe liegt, als zwei betrunkene Landstreicher vor der Thür erschienen und etwas zu essen vcrlangten; dabei gebrauchten sie Ausdrücke, daß die Frau schauderte. Es gelang' ihr, hastig die Thür zu verschließen und zu verriegeln, ehe die Kerle berein konnten. Nun machten diese einen nspectionsgang nach der Mühle, um zu sehen, ob hier Leute waren. Da sie Niemanden vorfanden, so kehrten sie wieder nach dem Haus zurück, forderten abermals drohend Einlaß, und als ihnen nicht geöffnet wurde, erbrachen sie die Thüre. Nun vergewaltigten sie Frau Herz.ier :n scheußlicher Weise. Die Unglückliche webrte sich aus allen Kräften und stieß ein Geschrei aus, daß zu Ohren ihres Gatten drang, welcher sich in der Nähe im Gehölz befand. Herzner eilie berbei. er war aber leider nicht bewaffnet, die beiden Ungeheuer fielen über ihn her. und er stürzte endlich bewußtlos zu Boden. Um nun ihr Verbrechen zu verdecken, verfielen die Stromer auf einen arakllchen Plan. Sie banden den Bewußtlosen auf den Holzsägewagen in der Müle.schoben ihn über die Kreissäge und sägten ihn langsam entzwei. Wählend sie mit den Vorbereitungen zu diesem entsetzlichen Verbrechen beschäftigt waren. kam die Frau, die einigermaßen wieder das Bewußtsein davon erlangt hatte. waS um sie vorging, taumelnd derbei und flehte die entmenschten Scheusale an. doch wenigstens das Leben ihre Gatten zu schonzn. Als Antwort versetzte ihr einer der Kerle mit einem Holzscheit einen fürchtcrlichen Schlag auf den Kopf, daß sie zusammenstürzte und bewußtlos blieb, bis ihr Sohn sie noch einmal belebte. Darauf führten die Strolche oie kesaate Schauertlzat aus, und da sie jedenfalls glaubten, die Frau sei todt, so entfernten sie sich dann. Sobald die benachbarten Ansieolei das Entsetzlich hörten, schaarten sie sich zusammen und verfolgten di: Un geheuer, um kurzen Prozeß mit ihnen u machen. ,Aber nach den letzten Berichten scheint es, daß das schier unglaubliche Verbrechen für diesmal ungerocken bleibt. Dort ist eben auch .der Himmel hoch und der Zar weit". QrsolgrejÄ Lpinnenfarm. Dan eS Einsiedlern, Gefangener, und Anderen vielfach gelungen ist, einzelne Spinnen unaemein zahm zu machen, ohne sie gefangen zu haltei, ist bekannt. Daß aber eine ganze Spin-nenzüchtungs-Jndustrie bei uns vorkommt, dürften Viele nicht glauben. Und doch wird eine solche von einem Deutschen in Ehattanooga, Tenn., mit Erfolg im Großen betrieben. Ernst Reyber, der Besitzer der dortigen Enterprise Vottling Works", hat in unmittelbarer Verbindung mit diesem Geschäft sich eine große Spinnenfarm geschaffen, und etwa (xXX) dieser Thiere 'haben in seinen Flaschen-abzi.'gS-Geschäftsräumen ein ge-.?üth licheö .Heim" und sind zu ?ollständigen HauZthieren geworden. Die Dtäe dieser Raume, welche etwa 30 Quadratfuß einnehmen, ist bestänviq fast ganz mit Spinngeweben überzogen' viele Spinngewebe spannen sich vom Boden nach der Decke, Lberzrehen zum Theil die Fenster, ja sogar die Maschinerie. und es geschieht alles Erdenkllche. die Thiere nicht nur nicht zu stö ren, fondern möglichst zu unterstützen. Sie gehören zum Geschäft, und sie scheinen es zu wissen. Eine groß? Ecke deS Lokals ist ausschließlich den Spinnen überlassen, loelche su ganz verbaut aben. Den Tag über fir.b sie sozusagen gar nicht lästig, und aL;:xhi5 der Geschäftszeit können si, ja daZ anze Terrain beherrschen. Diese Thiere sagte jüngst H'krl Reyber. .werden seh? verkannt. Ich iait sie hochschätzen gelernt und baltt
ne vejonoers wegen Ihres bestandigen Vernichtungskrieges gegen Fliegen. Cockroaches und anderes Ungeziefer, welches durch Shrup, Zucker und an dere Stoffe, die in unserem Geschäfte vorkommen, stark angelockt wird nnl früher eine große Plage und Schaden für uns war. Eine Spinne kümmerj sich nie um Süßigkeiten, und nie läßt sich eine in meine Bottiche oder scheu fallen, während 'sie dabei alle! Ungeziefer mit Argusaugen öeobachiei und früher oder später unfehlbar in ihre Maschen lockt. Niemals störe ick die Spinnen wissentlich, außer wenn ich sie manchmal füttere. Sie kenner mich alle, kommen auf meinen Liuf. kriechen auf meine Hand oder nehmer Fliegen aus meinen Fingern, und noch nie hat mich eine gebissen. Die Spinne ist bekanntlich ein über, winterndes Thier, und im Winter ver kriecben sich alle in ihre abgelegenen kleinen Nester an der Decke. Danr bürste ich ihre Gewebe weg. denn die Thiere ziehen es vor. jedes FrühZah, neue zu machen, ja sie können nicht anders. Seit zwei Jahren betreibe ick jetzt diese Spinnenfarm, und sie ist uns unentbehrlich geworden."
Literarlsche Mitzügler Wohl Jeder hat schon an wintere lichen Tagen beobachtet, wie vorwitzige Gassenjungen ihre Schlitten an Stra 1 ßenbahnwagen anzuhangen und sich ' von ihnen so lange mitschleppen zu las sen suchen, bis sie mit Gewalt vertrie ben werden. Mit diesen Jungen kann man eine gewisse Klasse Schriftsteller und Dichter vergleichen, welche in unserer Zeit besonders zahlreich ihr Wesen treibt und zu den charakteristischen Kennzeichen unseres Zeitalters in lite rarischer Hinsicht gehört. So oft ein bedeutendes oder wenig stens Furore machendes Werk erscheint, sei es ein Roman, ein Schauspiel, eine politische, eine philosophische Schrift oder sonst etwas, da pflegen schleunigst Llndere hinterdrein aufzutauchen, welche dieses Werk fortsetzen" oder ergänzen" wollen, theils auch nur den Titel desselben zu Parodien oder Travestien benutzen, in der Erwartung, daß der Ruf jenes Werkes auch ihre Geistesproducte auf seinen Adlersschwingen mitreiße. Nicht immer bringen diese Mitzügler unbedeutende Producte zu Markt, nicht immer lassen sie aus bloßer Geschäftsspeculation ihre Segel von dem augenblicklich herrschenden Windzug mitschwellen. Es ist ja auch denkbar, daß der mächtige Eindruck den ein aufsehenerregendes Buch, wie z. B7 Bellamys Looking Backwardoder Rembrandt als Erzieher", hervorbringt, Manche zu Weiterführungen oder Gegenschriften unwillkürlich an regt, denen dann manchmal wieder Contra-Gegenschriften auf dem Fuß? folgen. Dabei kann sich ein geistiges Turnier entwickeln, das durchaus nicht zu bedauern ist. sofern es zu vielseitige rer Beleuchtung des betreffenden Ge genstandes beiträgt, und selbst die be deutendsten Geisteswerke, ja oft diese erst recht, an Ejnseitigkeiten leiden. Aber vielfach handelt es sich um etwas ganz Anderes. Sehr häufig sind diese Mitzllgler jämmerliche Mittelmäßigkeiten, welch, ihren Werken niemals Beachtung ver schaffen könnten, wenn sie sich nicht einer Berühmtheit an die Fersen hingen, wenn sie nicht ihren literarischen Schubkarren, den sie vorher nur langsam auf holperiger Straße dahinschoben, an die L o c o m o t i v e eines Efolg - Werkes ersten Rang:s binden würden. Es ist ihnen nicht darum zu thun, zugleich mit diesem VorspannWerk unsterblich zu werden, denn daß sie das vermögen, glauben sie selbst Nicht, sondern sie treiben nur eine financielle Augenblicksspeculation und einen schäbigen Schmuggel gegenüber dem öffentlichen Gesckmack. thrt Schundproducte sind gewöhnlich schon nach verhältnißmäßig kurzer Zeit vergessen; doch das thut nichts, wenn sie von dem Gunst- und Goldregen, welcher sich auf ihren Vorspann ergossen hat, auch eine Mutze voll abgefangen haben. Diese beiden Klassen von Mitzüglern und Mitessern sind nicht gerade streng von einander geschieden; es gibt auch eine Mischgattung. Zu dieser gehörte z. V. daS Buch, welches bald, nachdem DumaZ seinen berühmten Roman Monte - Christo" in die Welt gesandt, viel Furore erregt und die Federn der UebersetzungZ - Vlitzjungen in fieberhafte Thätigkeit versetzt hatte, von einem deutschen Schriftsteller UN ter dem Titel Der Herr der Welt", aber als erklärte Fortsetzung deö Monte Christo- aus den Markt gewarfen wurde. Diese Erzählung Mlltzelburgs steht zwar an färbenprächtiger Schilderung, prickelnder Geistreichigkeit und elementarer Kraft weit hinter dem Dumas'schen Brillantfeuerwerk zurück, ist aber immerhin noch eine bedeutende Leistung und, was die sittlichen Triebfedern und Zwecke in der Entwicklung der Handlung betrifft, tiefer angelegt, als das Werk deS Franzosen. Und. Du lieber Got!! schließlich ist ja beinahe jedes Buch zugleich eine geschäftliche Speculation, und man kann sich das gefallen lassen, so lange ihr ein wirklicher Werth zugrunde liegt. Schon von einer anderen Fortsetzung des Monte Christo", welche ein Landsmann von Dumas (noch dazu mit dessen Autorisation") in die Welt gesetzt hat. nämlich dem Sohn des Grafen Monte Christo", kann man das kaum mehr sagen. Das ist nicht viel besser, als Schund, zum Theil noch dazu recht langweiliger. Wenn DumaS wirklich die Ver'öffentlichung desselben genehmigt hat, so läßt sich das nur dadurch erklären, daß von vielen Leuten Genehmigungen ebenso leicht zu-erlangen sind, wie Empfeh lungen. Vielleicht hatte Dumas sich damals schon mit seinen Q,ht und anderen profanen Industrien zu beschäftigen angefangen, und die Litera i tur war ihm Wurst-.
(75 sei '.-.?") auf eines der zahllose -' cr:n Beispiele verwiesen. Kaum aiii Andermanns realistisches Schauspiel Die Ehre" eingeschlagen, wie eine Bombe. alZ sich auch schon ein Skribifa? fand, welcher daS Schicksal der .'.weiten Hauptheldin des Stückes, der Alma, in erzählender Form weiterbehandelte. Dieser HintergassenSchmiererei thut man zuviel Ehre an, wenn man sie einen literarischen Düngerhausen nennt, denn es läßt sich nicht ersehen, was damit gedüngt werden könnte. Wohl hat es immer solche Mitzügler gegeben, von der Zeit an, als das erste der vielen siebenten Bücher" Mosis geschrieben wurde, bis auf unsere Tage. Aber in einer klatschenden Epigonenzcit schwärmt es von ihnen, wie von Fliegen. Vielleicht mit Recht wollen Manche Zeichen dafür erkennen, daß bald wieder eine neue Zeit aufgeht. VSom Anlande. Georgetown, M o. erfreut sich eines weiblichen Goldschmiedes. Ei einzige rHühnerzüchker in New Jersey brachte im Laufe eines Jahres 250,000 Hühner auf den Markt. Frank P. Scearce, ein
Fälscher aus der sogenannten guten fcJcuT von ezinglon m en- ! T f Pi g- 1 luui;. uuuc iiaj llwinoe:clen zum Betrage von $50,000 zu Schulden kommen lassen und befand sich deshalb in dem dortigen County-Ge-fänqnisse. Kürzlich schnitt er in der Nacht die Fenstergitter seiner Zelle mittels einer feinen Stahlsäge auS und suchte das Weite. Am folgenden Morgen fand der Gefängnißvorsteher Wilkerson in Scearces Zelle eine an ihn gerichtete Zuschrift folgenden Inhalts vor: Lieber Onkel Billy! Ich werde am 25. Januar 1894, welcher Tag für meinen Pro:eß angesetzt ist, zurückkehren. Härwen Sie sich meinetwegen nicht, ich werde mein Wort halten. F. P. Scearce." Anscheinend gibt sich die Dalton'sche Bahnräuberbande auch mit kleinlichen Buschkleppereien ab. Neulich Abends traf E. Higginbotham von Blackwell auf dem Chero-kee-Streifen in Arkansas City in Kansas ein. Unterwegs wurde er von zwei Räubern angehalten, welche ihm mit vorgehaltenen Winchesterbüchsen sein Geld abforderten. Higginbotham versicherte ihnen, daß er nur zwei Dollars Ux sich führe. Darauf nahmen sie ihm einen Dollar dvon mit dem Bemerken ab: Wil sind nicht kleinlich geizig. Du kannst den anderen Dollar behalten." Damit ritten die Räuber hinweg, Higginbotham erkannte in ihnen Zwei Mitglieder der Dalton'scb'n Bande Namens Bill Dulan und Dvnamite". In dem Frkedhofe in Anawa in Iowa sind in der letzten Zeit eine Menge Leichenraube verübt worden. Bei einer dieser Grabschändun-! gen wurde die Leiche eines alten Mannes, Thomas Davis, gestohlen, welcher einer Krankheit erlegen war, deren Ursache und Wesen die Aerzte zu ergründen nicht vermocht hatten, Infolge der Entdeckung des Raubes von Daviö' Leiche wurden auf Anordnung der Behörden noch mehrere Araber geöffnet, welche ebenfalls ihres Inhalts beraubt worden- wa ren. Verschiedene angesehene Männer in dem Orte stehen in dem Verdachte, an den Grabschändungen betheillgt gewesen zu sem. Der Countyanwalt wird die Sache vor den nächsten Großgeschworenen zum Austrage bringen. Karl von En schütz, der Abkomm: einer belgischen Adelsfamilie, starb vor etwa zwei Jahren in St. Cloud in Minnesota und hinterließ zwei ttlnder Namens Henry und Anne in bedrängten Verhältnissen, so daß sie genöthigt waren, als gewohnliche Dienftbotm in fremden Familien ihren Lebensunterhalt zu erwerben. Die 17jährige auffallend' hübsche Anne nahm in der Familie des County - Anwalts Zemm in Sauk Rapids ein: Stellung an. Dieser Tage erhielten die Geschwister von einem belgischen Anwalt die telegraphische Nachricht, daß ihr Großvater gestorben und einem Jeden von Beiden ein Erbtheil von mehr als 525.000 zugefallen fei, welches sofort nach Einreichung der Erbeslegitimations - Papiere an sie ausgezahlt werden solle. Der Maschinist Fabian Stumpp, der in den Wagen-Werk-stätten derDelaware & Hudson-Bahn in Carbondale, Pa.. beschäftigt ist, erhielt ein Patent für ein von ihm erfundenes Maschinenöl welches seit Monaten an den Wagen der genann ten Eisenbahn probirt worden ist und alle Erwartungen übertroffen hat. Dieses Oel verhütet das Heißund Glühendwerden irgend welcher ZNaschinentheile und kann auch dazu verwendet werden, solche Theile, wenn glühend geworden, sofort abzukühlen. Mit nur zwei Eßlöffeln von diesem Oel wurden die glühend gewordenen Achsen einer neuen Locomotive sogleich abgekühlt, worauf dieselbe eine weitere Fahrt von 158 Meilen ohn die geringste Unterbrechung machte. Der Erfinder beabsichtigt, das Patent an eine Gesellschaft zu verkaufen, was ihm jedenfalls ein hübsches Stückchen Geld einbringen wird. Mit Middlesborough in Kentucky. de? Buhmstadt" in dn Bergen von Bell County, geht es zu Ende. Die American Land Association" und die Middlesborough Town Co.", welche mit englischem Capital gegründet wurden und etwa Zwölf Millionen Dollars repräfenti ren, sind in die Hände von uratoren übergegangen; zwei Banken sind verkracht und vor Kurzem stellte auch die letzte, die Coal & Jron Bank-, ihre Zahlungen ein. Die Verbind -
Nchketten betragen $250,000 und' die Activa kaum die Hälfte. Middlesborough hatte vor sechs Jahren unge fähr 15.000 Einwohner; jetzt hat es nur noch 1500. Mehrere große Hotels und Theater stehen leer, die elekirische Bahn hat den Betrieb eingestellt und die Wasserwerke sind futsch. Die Buhmstadt" ging in die. Höhe wie eine Rakete und ist jetzt heruntergekommen wie ein verbrannter Stecken. Wie das Gesetz gegen die Landung von unter Contract importirten Arbeitern, mit dem bekanntlich die schneidigen Inspektoren auf Ellis Island Fangball spielen, von gewissen Leuten umgangen wird, erhellt aus dem Umstände, daß an dem neuen Vanderbilt'schen Palaste, welcher an der 5. Avenue zwischen 58. und 59. Straße errichtet wird, ausschließlich französische Arbeiter beschäftigt sind. Im Bureau der französischen Unternehmer Cuel & Co. sowohl wie im Vanderbilt'schen Hause hüllt man sich in Bezug ms diese Thatsache in eisiges Schweigen, doch wurden auf dem Bau selbst von einem Franzosen hierüber interessante Enthüllungen gemacht.. Es sollen nämlich mehrere der zur Verwendung kommenden Materialien in Frankreich verarbeitet und unter dem Vor-
wände, daß mit der Ausführung der f Arbeiten nur französische Arbeiter betraut werden können, deren Lan dung bewirk! worden sein. So richten etwa fünfzehn französische Arbeiter die Umzäunung auf und zwei mächtige Thore an der 59. Straße werden demnächst eingefügt werden. Die französischen Arbeiter befinden sich fäi amtlich im Dienste französi jcher Fabrikanten, nxlche die Albeiten übernommen haben. &om Auslande. Dia neueste Wiener Mode hat für die Herren der Schöpfung" das folgende Gesellschaftscostüm componirt": graue Pantalons, grüner Frack mit Goldknöpfen, weißes Gilet, reich gesticktes Oberhemd, hellgrauer seidener Chapeau claque" und silbergraue Handschuhe. Und Angesichts dieses Papageicostüms moquiren sich die Herren noch über die Modethorheiten der Damen! Ein Wett-Operateur ist die neuere geschmackvolle Blüthe modernen Concurrenz-Treibens in Paris. Zwischen den beiden Chirurgen Verneuil und Pean besteht ein Streit um die Priorität bezüglich der Erfinduna einer Pincette zur Stillung der Blutung bei Operationen. Beide betrachten das enzene Instrument als das bessere, und nun hat Pean seinen Nivalen aufgefordert, mit ihm vor einem großen Kreise von Chirurgen, welche die Jury bilden sollen. WettOperationen auszuführen. Verneuil hat angenommen. Die Wettsumme beträgt mehrere tausend Francs. Die zur Operation auöerwählten Personen werden von dieser Abmachung Kenntniß erhalten, Eene jute jebratene ' Jans is eene jute Jabe Jottes", denkt wahrscheinlich der Pastor Mathes von Liebenfelde in Westpreußen. Er hatte den Sohn einer Armenhäuslerin eingesegnet und verlangte die in einer Gans bestehenden ortsüblichen Gabe, Als die Gans ausblieb, richtete er an einen vcrheiratheten Sohn der Schuldnerin folgenden klassischenBrief: GorTvt m ftftIfthnr Vsnltf ltrnnns. dorf. Hierdurch fordere ich Sie zum letzten Mal auf diesem Wege auf, mir die schuldige GanS innerhalb von drei Tagen zu bringen. Falls Sie in Simonsdorf keine bekommen, kaufen Sie eine in Wilhelmsburg. Ich bel siehe in jedem Fall auf die Gans. Mathes. Pfarrer." yiiiii butvijiiiv .uibini, wiiuvit Angesehene dänifche Zeitungen beschäftigen sich lebhaft mit . dem kühnen Project einer unterseeischen Verbindung der Inseln Seeland und Fünen durch einen Tunnel unter dem Großen Velt. Gegenwärtig ermangeln die Inseln Seeland und Fünen während mehrerer Wintermonate wegen des Eisganges einer direkten Communication mit dem dänischen Festlande. Der Tunnel sollte von Seeland nach Fünen gehen, welch letztere Insel dann durch eine Brücke über dem kleinen Belt mit Jütland verbunden werden sollte. Die Länge deS Tunnels würde 13 Kilometer betragen. Der Bau desselben würde begünstigt durch den fast überall gleichförmigen Meeresgrund zwischen beiden Inseln. Die Kosten werden für den Tunnel auf 23 Millionen, für die Brücke auf 17 Millionen Kronen veranschlagt. Ein großartiges Autodafe fand m den letzten Tagen im Moabiter Crintinalgericht statt. Nachdem das im Judenflinten-'Prozeb-wider Ahlwardt gefällte Urtheil rechtskräftig geworden ist, war mit den Ueberbleibseln des Prozesses aufzuräumen. In den Verwahrungskammern des Gerichts lagen noch 50.000 beschlagnahmte Judenflinten-Broschü-ren, die vernichtet werden mußten. Das ganze Material wanderte in die Heizung des Gerichtsgebäudes. Ganze Ballen verschlang das Feuerloch eines riesigen Dampfkessels. Da Papier aber sthr langsam brennt, so dauerte die Prozedur drei Tage. Der Dampfschornstein auf dem Criminalgericht warf zuweilen derartige Rauch- und Aschenmengen aus. daß die nächste U.vzebung von weißen Flocken bedeckt war. Einmal erkundigte sich sogar die Polizei darnach, ob ein Brand auSgebrochen fei. Die Verbrennung fand unter strengster Aufsicht statt. Die imBau begriffene große sibirische Eisenbahn Moskau-Ssamara-'Ufa ist jetzt über die sibirische Grenze bis zur Stadt Kurgen am Lobol weiter geführt und dort bereits der erste Zug eingetroffen. Ferner ist das letzte önde der Wladlkawkas-l-senbahn bis zur Stadt Petrowsk am ' Kaspischen Meere fertig gestellt, wo l durch dieses Mee? jetzt mit einem 1 SPenenstM2L . iihtt WladikawkaZ
elneriens m'it ver Sta'dt Rostow am Asowschen Meer (bez. über Charkow' mit dem Innern von Rußland), andererseitS mit dem Hafen Noworossysk am Schwarzen Meere verbunden ist. Ueber das Kaspische Meer hinweg gelangt man dann von Petrowsk mit dem Dampfschiff nach Usun-Ada, wo die Transkaspische Militär-Bahn" beginnt, die über Merw nach Samarka'nd führt. Mit der Eröffnung dieser letzten Strecke bis Petrowsk ist somit eine ununterbrochene Damps-Ver-bindung bis Buchara und Samarkand hergestellt. Eine dritte, in diesen Tagen eröffnete Bahnlinie ist die Strecke Wiborg-Sserdopol (Sortavala) der finländischen Eisenbahn an der Nord-west-Küste des Ladoga-Sees. j I n Fiorenzuola d'Arda in der italienischen Provinz Piacenza ereignete sich im zweiten Akt des Troubadour" ein einzig in seiner Art dastehender Theaterskandal, der in Italien großes Aufsehen erregt. Frl. Thea Silli. eine russische Sängerin, welche die Azucena spielte, hörte an einer gewissen Stelle plötzlich auf zu singen und rief mit weithin schallender Stimme in den Saal: Ich kann nicht weiter singen, da der Kapellmeister Vernardoni mich auslacht und mir unanständige Worte zuflüstert. Daraus lief sie laut weinend davon. Die Wirkuna. die diese kurze Ansprache hervorrief, läßt sich nicht beschreiben. Der Capellmeister sprang von seinem Sitze auf, wandte sich an das Publikum und sagte mit lauter und sicherer Stimme: Ich versichere auf Ehrenwort, daß die Dame lügt!" Darauf fühlte sich auch der Clarinettist veranlaßt, eine kurze Rede zu halten; er sagte: Ich stehe dafür ein, daß unser Herr Capellmeister ein braver Mann ist und großartig dirigirt.- Im Verlaufe der Debatte zwischen dem lärmenden. Publikum und dem Künstler nahmen dann noch Graf Luna und der Troubadour das Wort. Sie verurtheilten das Betragen des Frl. Silli. Den höchsten Grad erreichte die allgemeine Be'wegung. als ein Herr Fulvio sich über die Brüstung einer Parterre-Loge hinweg voltigirend auf dieBühne schwang und mit donnernder Stimme also sprach: Wenn die Kapelle mit der
Azucena etwas vorhat, sollen sie es später unter sich ausmachen, jetzt wird aber weitergespielt, denn das Publikum hat bezahlt und will singen, nicht brüllen hören!" Diese Ansprache wurde seitens des Publikums mit ungeheurem Beifall aufgenommen, und Azucena-Silli hielt es unter diesen Umständen für gerathen, ihren Groll gegen -ken Capellmeister fallen zu lassen und ihre Rolle zu Ende zu spielen. Adele Spitzede'r, dielet den ober- und n'iederbayerischen Bauern ein so schlechtes Andenke. hinterlassen hat sie hat die leichtgläubigen Bauern bekanntlich um Millionen betrogen unternimmt mit 26 Musikern eine R eise durch Holland. Für den Fall sie, so bemerkt ein holländrsches Blatt, das Musikmachen so perfekt versteht, als früher ' das Schwindeln, steht den Holländern ein hoher Kunstgenuß in Aussicht. ! Eine internationale Bier-Concurrenz wird anläßlich der internationalen Ausstellung, Wien, Rotunde, April bis Juni 1894 stattfinden. Die zur Concurrenz eingesandten Biere werden von den Staatsoder Bereinsuntersuchungsanstalten wissenschaftlich geprüft und der Anaj lysenbefund der fachmännischen Jury, die aus hervorragenden Männern der I Wissenschaft und Praxis zusammengesetzt sein wird, mit den betreffenden Kostproben vorgelegt. Die Erprobung und Untersuchung erfolgt ohne Bekanntgabe der Firma. Der alte schottische Professor Blackie ist kein Freund der Wassertrinker. Eines Tages wohnte er einem Liebesmahl bei, das von Geistlichen der Free Church". die alle unbarmherzige Temperenzler sind, veranstaltet war. Sie tranken eifrig Wasser und Wasser allein, vermuthlich ohne zu denken, 's sei Krambam-buli-. Der biedere Professor hatte wohl oder übel ihrem Beispiele zu folgen und that dies ohne Murren. Als er : aber aufgefordert wurde, inen Toast auszubringen, wurde ihm die Sache zu bunt. Flugs war er auf den Beinen, hob sein Glas' über seinen Kopf, daß es Jedermann sehen konnte, und rief mit Stentorstimme: Vorsitzender! Kein Mann kann einenToast in kaltem Wasser ausbringen!" Sprach's, setzte sich wieder und ergötzte sich werdkich an dem verlegenenSchweigen und den langen Gesichtern in de? Runde. i Auf dem Bahnhof zu Haaenau spielte sich bei der RekrutenAbholung eine sehr häßliche Scene, ab. Bei der Aufstellung der Rekruten vergaß sich einer der Offiziere und griff einen Rekruten thätlich an. Aus die Aeußerung des Rekruten: Ich habe ja nichts gemacht.- erhielt er von dem Offizier einen Stoß vor die Brust, daß er auf 'den Perron flog, worauf der Offizier den Säbel zog und auf den Mann eindrang. In diesem Augenblick warf sich ein Bahnbeamter zwischen den Offizier und den Mann, machte den Offizier auf sein Beginnen aufmerksam, ihn noch auf die Oeffentlichkeit des Ortes und die Zuschauer hinweisend. Als Antwort drohte der Offizier dem Beamten mit Arretirung und herrschte ihn an: Wie heißen Sie?" Der Beamte nannte seinen Namen und bat nun auch um den Namen des Offiziers Der Letztere antwortete aber nur mij einer seh? häßlichen Redensart. - Der Lloyddampfez Gera-, welche? kürzlich in BremerHafen von Ostcrsien angekommen, hatte drei Gefangene an Bord, und zwar zwei von Aokohama gekommene MilitäruntersuchungSgefangene von der Besatzung des deutschen Kanonenboo tes Iltis" und einen Civilisten, welcher auf Anordnung des deutschen Konsulats in Shanghai in die Heimath transpo?tirt wurde., uzn sich dort
wegen verschiedener Strafsachen zu verantworten. Alle drei Gefangene sind entsprungen. Der Civilist ist im Suezkanal über Bord gesprungen und an Land geschwommen, doch bereits wieder ergriffen worden und wird mit dem Lloyddampfer Karlsruhe" in Bremerhafen eintreffen. Die beiden Marinesoldaten sind in Antwerpen durch's Fenster ihrer Gesängenenkabine entwichen und bisher von der dortigen Polizei nicht zu ermitteln gewesen. Schiller hat einen Nachfolger, einen Vervollständiger seiner Werke gewonnen in einem Dichter, der in Wien seine gesammelten Poesien auf wenig Druckseiten zusammengefaßt, schüchtern von Thür zu Thür für eine beliebige kleine Gabe ausbietet. Eine besonders eindrucksvolle Leistung unseres Poeten betitelt sich Des Königs Reue" und ist nichts Geringeres, als die Fortsetzung des Taucher" von Schiller. Endlich erfährt man, wie die traurige Geschichte eigentlich aus gegangen ist. Da keine der Wellen den Jüngling wiederbrachte so erzählt nämlich der Nachfolger Schillers, verblich die Tochter in Gram". Seitdem wurde der König immer melan-
cholrscher und ward oft von.Vrsionen gequält, die Ihm seine Tochter und den geopferten Knappen auf dem Meeresspiegel gespenstisch erscheinen ließen. Das Gedicht schließt: Auf schaumgekrönten Wogen Da schwimmt es auf mich her, Kommt winkend angezogen, s Es ist mein Kind und Er!" Er spricht's und über'm Rande Stürzt er sich in die Fluth , Mit flatterndem Gewände, ' Daß er bei ihnen ruht." Die poetische Gerechtigkeit ist dantit auf's Kräftigste gewahrt und dem Leser kann nicht mehr bloß um Pagen und Maid, sondern auch um König und Dichter leid sein. Gin neuer Auslieferungsvertrag mit Norwegen ist am letzten 7. Juni abgeschlossen worden; er ist ein Dublikat des mit Schweden am vorigen 18. März abgeschlossenen Uebereinkommens mit Ausnahme von Ziwei Punnen. Es wurde nämlich ausgelassen von der Liste der Verbrechen, weshalb ausgeliefert werden soll: auseinoruch und Er lanauna von Geld etc. unter Betrug etc." Der Grund dieser Auslassungen ist wahrscheinlich der, daß rn anderen Mchmtten des ZUertrags schon Auslieferung von Betrügern festaesent ist und ebenso wegen Raub, Einbruch etc. Der neue Vertrag lautet übereinstimmend mn allen anderen dieser Art. welche neuerdings von den Ver. Staaten mit anderen Ländern abgeschlossen wurden. Die Ratificirung hat am 8. November zu Washington zwischen StaatsSecretar Gresham und dem schwedisck - norwegischen Gesandten Grip stattgefunden: er tritt in Wirksamkeit 30 Tage nach jenem Datum. Das Exemplar des Vertrages, welches unserer Regierung zuging, ist ein Muster von Schönheit und Eleganz, wie sie die hiesigen Staatsdocumente selten zeigen. Es ist auf feinstes Pergament gedruckt, in blauem Sammet eingebunden: sein großes norwegisches Siegel ist in einer großen Silberkapsel eingeschlossen, welche an dicken Seidenkordeln, die goldene 'und silberne Fransen haben, vom Document herabhängen. Auch eine Erbschaft. Ich lnöchte die Mark haben für Frau Mul ler'." Die Frau Müller ist doch vor k.nigen Tagen gestorben!- Das ist lawn richtig aber die Mark, welche s e jeden Monat von Ihnen bekommen, gat sie mir vermacht!" Günstige Gelegenheit. Sie waren früher bei meiner Freundin, der Frau Geheimräthin. lLeshald sind Sie dort entlassen wor ,en?- Weil ich an den Thüren ge jorcht hatte!" Ach, da behalte ich &tc munen ml? aber haarllein erzählen, was Sie Alles gehört jabcn!" Aus dem Concept geh r a ch t. Kurzsichtiger Festredner: ,Meine Herren! Un'er hochberüh.nter. nir gegenüber sitzender Freund ! Stimme: Ist gar nicht anwesend!" - Redner: Donnerwetter! Wo ist ttnn der Schafskopf wieder hin?!JmHeirathsbüreau. Ich oünsche mich mit einer ehrbaren Dame ii verheiraten!- Wünschen der perr Baron mehr Ehr' oder mehr I nnr7f y. i - - Meerschaumpseifen, lange deutsche Vselsen, Clgarrensplhen etc. bet Wm XZn&o. 0. 19 O Wasbinatan Str. obert Denn. Newton M.Taylor. Denny & Taylor, Advokaten und Notare, praktijiren in allen Staat .Bundesgerichten. Zimmer lu. PHSnir Block. 96U Ost Marketstr. Jndianavoli, Ind. Ovld B. Jameson, Advokat und Rechtsanwalt, Zimmer 5 & 7 Branden Block. Ecke Delaware k Washington Straße. Frank H. Blackledge, Advokat und NechtSanwalt, Zimmer 12, JngallS Block. JndianapeliS, Ind. W. P. Ftihbsik. W. P.Sappe. FIS3BAC3 & KAPPES, Advokaten und RechtsbeistSnhe. vfficmz SoffinS Block, 90 Ost Marketstr. Zimmer 22 bis S5. Oeffentlicker Notar. Eis ! Eis ! BefleS Lake Eis.' Oilligfie Presse! Telephon 049.
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Etr. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 126 ZlandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Lill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delamare Str. 133 Alabama und North Str. 137 Nemmann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. ö Svr'nhius, 6. nahe JllinoiSstr. 28 Mississippi ix id St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missijswpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pertnsylvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhz., Ind. Ave. u. Mich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Llake und New Jork Etr. 36 Jndlana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt-Hospital. 33 Alake und North Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Etr. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Str. 42 Geifzendorf und Washington Str. 43 Missouri und New ?)ork"Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Etr. 47 Tennessee und Washington Str. 43 jlingan's Schlachthaus. 49 Indianola, 3 Squares xsom Fluß. 412 Missouri und Marvland Ctr. 413 Mississippi und Wabaih Str. 115 Morris und Church Etr. 421 O. I. u. W. Nundbauö. roestl. vom Flui 423 rrcn'Äyl. 424 Miley Ave. und National öroad. 51 No. 4 Spritzenhaus. Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Ctr. 53 West und McCarty Slr. iA West und Eoulh Etr, 56 Mississippi und Henry Str.' 57 Meridian und Näy Etr. 63 No. 10 Schlauchhs, Morris u. Mad. i 59 Maoison Ave. und Tunlap Str. 512 West und Nockwood Etr. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Ctr. 616 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Takota Ctr. 513 MorriZ und Church Etr. 51 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Ctr. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiterHaus, Southstr. 62 Pennsylvania Ctr. und Madison Ave. 63 Delaware und McCarty Str. 4 Cast und McCarty Etr. 65 New Jersey und Merrill Ctr. 67 Virginia Ave. und Bradsham Str. 03 Cast und Coburn Etr. 69 Pennsylvania Str. und Madison Av. 612 McKernan und Tougherty Stt. 613 East Ctr. und Lincoln Lane. 814 Esst und Bescher Str. 815 Noble und South Ctr. 71 No. 3 Spr'nhaus, Virg Ave. u.Huron. 72 East und Eeorgia Straße. 73 Cedar und Elm Ctr. 74 Benton und Georgia Ctr. 75 Cnglish Ave. und Pine Etr. 76 Tillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. Dills. 79 Fletcher Ave. und Tillon Str. 712 Epruce und Prospekt Str. 713 Cnglish Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Shelby und Leecher Str. 716 Teutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Ctr. 721 Lexington Avenue und Linden Straß. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsev's Fabrik. 1 Market und New Jersey Str. 62 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 34 New Nork und Davids. 65 Taubstummen, Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 7 Oriental und Washington Ctr. 89 ZvrauenkReformatorium. ? Schlauchhaus. Ost Wash. Str. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio und Harvey Etr. 815 Arsenal Avenue und Ohio Straße. 00 1 CT1 I tt . rr--r ' - " ox van Panoie lienoayN'kyov. -823 Walcott und Carter Str. öl No.7 Epr'r.hauZ. Maryland naZe Meri. V2 Meridian und .Georaia Str. 3 Meridian und Süd Str.94 Pennsylvania und Louisiana Vtr. bZ Alabama Ctr. und Virginia Bve. Spez-ial-Signale. ?rsten Z Schläge, zweiter Mann. Zweiten 2 Schläge, dritter Alar. 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