Indiana Tribüne, Volume 17, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1893 — Page 2

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Die tSgliche -Tribü-e" koyrt durch den Träge, 11 Cent! per Ooche, die SonntagS.Tribüne" 5 Cents per Woche. Beide zusammen iS EentS der 55 Cent! per Monat. Per Post ,ugeschtckt in Vor anlbezahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 24. November '93. Huf der Mensch enjagd. Vel der geringen Anzahl von Vek--ttttern, welche unsere BundeZregi:rung in dem dunkeln Erdteile hat, hixn ei nicht Wunder nehmen, daß die dem StaatsDevartement in Washingn zugehenden offiziellen Berichte .über die Unterdrückllna ttl SklaveuZandelZ nur mager sind. Um so gröheres Inteicsse erregen daher die Mitth:ilunGKi des Herrn Dorsey Mohun, der als Agent der Bundesregierung nach Boma gesandt worden ist, um die EntWickelung unseres Handels in jenem Theile von Afrika zu fördern. Herr Mobun hatte vor seiner Abreise von Washington' aber auch von dem Staatssekretär Gresham die specielle nstruction erhalten, genaue Jnformationen über den von den Arabern betriebenen Sklavenhandel sowie über die von der Regierung des CongoFreistaates getroffenen Maßnahmen zur Unterdrückung desselben einzuziehen. Herr Mohun hat nun das Ergebnik seiner Beobachtungen dem Staatssekretär Gresham in iinem :in gehenden Bericht mitgetheilt. Um einen genauen Einblick in die Verhältnisse zu bekommen, schloß sich der Agent der im verflossenen Frühling von der Congo-Negierung unter dem Befehl des Herrn Chaltin ausgesandten Expedition an. Sowohl hin sichtlich ihrer Stärke als ihr:r Erfolge kann diese Expedition als die bedeutendste. welche je gegen die Araber im ternommen wurde, bezeichnet werden: sie versetzte dem -Sklavenhandel im Congo-Gebiet den Todesstoß. Die Expedition drang in das Gebiet des großen Lomann vor, d'em Hauptsitze der Sklavenhändler, und nach zahlreichen blutigen Kämpfen gelang es ihr. mehrere der schlimmsten Banden, welche den ganzen Distrikt terrorisirt hatten, zu vernichten. Die Expedition wurde von Basoko am ongo-Fluß auf dem Regierungsdampfer BruzelleS" unternommen und erreichte Stanlen ffalls. Unser Bundesagent schloß sich dem Auge erst an, nachdem ComMandant Chaltin in das Hinterland bereits eine höchst erfolgreiche Streife ausgeführt hatte. Ueber das von ihm Gesehene sagt Herr Mohun unter Anderem daS folgende: Wir ' fanden, daß Commandant Chaltin die Araber in offenem Kampfe besiegt und das Dorf Tchari, wilches auZ 1200 Häusern bestand, vollständig zerstört hatte. Von dort begab sich die Expedition nach Lena Kambi un1!) nach der dort erfolgten Neorganisation. 355 Mann stark, wurde - der Marsck nach Riba Riba ängsteten. Ueberall stießen wir auf Spur:n der unmenschlichen Grausamkeiten der Sklavenhändler. In dem Orte Ikamba, dessen Häuptling ein Aundeögenosse der Araber war, stieß die Ervedition während des Marsches auf eine Barrikade, die mit 16 frisch abgeschlagenen Menschenköpfen g:krönt war: die Eingeborenen selbst waren - floben. Unbekümmert um diese blutige Warnung ging es weiter, b's am 29. März ein unpassirbarer Strom das Vordringen hinderte. Um eine jährte zu finden, wurden Kundschaf, ter ausgesandt und diese entdeckten in nicht sroßer Entfernung 3U ersten Sklavenjäger. Di. Araber batten noch keine Ahnung von dem Anrücken des Corvs. als bereits die erste Granate in ihrem Lager platzte. Ein wütqender Kampf, der mehrere Stunden Währte, endete mit ihrer Flucht. Der Kampfplatz war mit Blut bedeckt, aber nur ein einziger todter Araber wurde gefunden, da-dieselben ihre Todten mit sich zu nehmen Pflegen. 150 VJlann überschritten darauf den Fluß, nachdem sie Ordre erhalten hatten, mit möglichster Schnelligkeit nach Riba Riba vorzudringen, um den fliehenden Arabern keine Zeit zu lassen, den Ort zu alarmiren. Herr Mohun schloß sich diesem Detachement an. Riba Riba wurde verlassen gefunden; an der Fahnenstange vor dem Hause des Häuptlings waren zwei rechte Hände von, weißen Männern angenagelt und wurde angenommen, daß es die Hände der eine Woche vorher, ermordeten Herren Michaelis und Noblesse waren. Der Ort wurde niedergebrannt rnd der Rückmarsch zu der Haupttruppe angetreten. Inzwischen waren unter den Eingeborenen die Poen ausgeKrochen und zahlreich waren dieOpfer. tatliß d?, gefürchtet Seuche ergriff. Die Kranken wurden unter Bededung nach Benekamba gesandt und die Colonne der Gesunden folgte einige Tage später. Die Scenen' auf oem Rückmarsche waren grauenhaft und spotteten jeder Beschreibung. Die Leichen der armen Teufel, welche an den Pocken gestorben waren, waren unbeerdigt liegen gelassen worden und der Gestank, der sich von den in Verwesung übergegangenen Leichen erhob, war fürchterlich. Innerhalb 14 ia gen erlagen nicht weniger als 101 Menschen der Seuche. Der Dampfer wurde am 5. Mai erreicht. Der Entscheidungskampf wurde bei Stanley Falls geschlagen. Die So! daten fochten unter Deckung der auf htm Dampfer aufgestellten Kanone in zwei Detachements. Die Fartorei tourde veu einer Abtheilung mit dem Bajonnet erstürmt und die Araber auf ihrem , Rückzüge, in das Dorf verfolg, ' das ' ebenfalls g:nommen wurde. Inzwischen hatte das andere Detachement. aufem rechten User eine wtitit. Ortschaft erstürmt uns, bin

Häuptling mit 75 Mann getödtct. Das Blutbad, welches die Büchsen der Soldaten anrichteten, war fürchterlich. Nach dieser entscheidenden Niederlage ergaben sich über 100 Sklaven, Kri'eger und Weiber der Araber den Siegern." Die Expedition trat hierauf den Weitermarsch nach dem Dorfe Romie an, welches inzwischen von dem Inspector Five des Congo-Staates und einem Officier erobert war. Dort sah der Agent Mohun Gräuelscencn, wel che an Grauen erregender Wildheit Alles übertrafen, was ihm auf dem an Blut und Mord überreichen Zuge bis her vor Augen gekommen. Nach Blut

lechzenden Schakalen und Hyänen vergleichbar, fielen die Eingeborenen über die auf dem Kampfplatz liegenden Leichen der getödteten Araber bet, schnitten mächtige Stucke von den Leibern ab und fraßen das Menschenfleisch. Commandant Chaltin gab strengen Befehl, den Cannibal'lSmus unter keinen Umständen zu dulden und einen Jeden, der mlt Menschenfleisch in der Hand attrapirt wurde, ohne Weiteres zu erschießen. Die Eingeborenen sind übrigens keine gewöhnlichcn Menschenfresser, allein sie giauben. daß das Verzehren der Araber, ihrer Feinde und Besteger. ihnen deren Kraft und Stärke geben werde, und deshalb fressen sie dieselben auf. Der Agent Mohun sah bei jener Gelegenheit wiederholt Eing:öorene, die Vtxir.t ":. (Zrt.nl .- - S - - Flußufer schleppten, um dort ein SieacSmab! abzuhalten. Dazu kam es jedoch nicht endet er seinen Bericht über die Gräuel, denn eine Kugel rechte diesem Vorhaben ohne Ceremoniell ein sofortiges Ende." Die Entwicklung von Oklahoma. Gouverneur Renfrow von Oklahoma entwirft in seinem letzten Berichte an den Secretär des Innern ein mteressantes Bild von der Entwicklung dieses Territoriums. In den toiei Jahren, welche seit der Besiedlung beä selben verflossen sind, hat sich überall ein bemerkenswerther Fortschritt kund gethan. Der ältere Theil des Terri. toriums zählt über 150.000 Bewohner, während im Cherokee-Streifen ca. 100.000 Menschen wohnen. Trotzdem die meisten Ansiedler durchaus nicht mit Glücksgllten gesegnet waren, als sie nach Oklahoma kamen, beläufr sich heute der steuerbare Werth des Eigenthums schon auf ca. $140,000, 000. Diese Zahl beweist, daß die Mehrzahl sich in die Höhe gearbeitet hat. Zur Zeit durchschneiden zwei Bahnlinien das Territorium, mehrere andere sind projectirt. DaS Verlangen nach besseren Eisenbahnverbindun. gen ist groß, da viele Plätze 60 bis 100 Meilen von den Bahnlinien abgelegen sind, so daß die Ansiedler ihre Producte nicht verwerthen können. In Bezug auf Schulstatistiken ist der Bericht nur mager, da aus vielen Districten nur spärliche Meldungen einliefen. Eine Territorial-Universi-tat wurde in Norman, eine Normalschule in Edward und eine Ackerbau und bandwerkerschulk in Stillwater gegründet. Tim Territorium existiren sechs Nationalbanken mit einem Capital von je 560.000. sowie 24 Privat. danken mit je 510.000 bis $50,000 Capital. Das meiste Land des Territoriums ist für Ackerbauzwecke vorzüglich geeignet. Weizen liefert im Durchschnitt 22 Bushels pro Acker; in manchen, Gegenden war der Durchschnittsertrag 62 Bushels. Viehzucht ist noch unbedeutend, da die Ansiedler meistens zu arm sind, um gutes Zuchtvieh kaufen zu können. Der Bergbau ist noch nicht entwickelt: eö werden nur zahlreiche Steinbrüche ausgebeutet, die vortreffliche Bausteine liefern. Das Fa. brikwesen ist noch in seinen Anfängen, aber jedes Städtchen besitzt bereits einige Fabriken und namentlich gibt es in Oklahoma sehr ' leistungsfähigd Mahlmühlen. Die gesellschaftlichen Verhältnisse bessern sich zusehends und die rauhe! Elemente werden mehr und mehr u den Hintergrund gedrängt. DaS Rowdythum, welches anfangs florirte, wird bald zu den Erinnerungen gehös ren. Oeffentliche Gebäude besitzt das Territorium noch nicht, abgesehen von einigen County-Gebäuden. Im AI!" gemeinen vroanosticirt der Gouverneur dem Territorium eine glänzende Zukunst. Dcr Vulean. In der englischen Flotte erregte wahrend der Seemanöver derselben im Herbst ein ganz neues und eigenartiges Schiff die Aufmerksamkeit der Marinekreise, über welches jetzt die näheren Angaben bekannt geworden, sind. Es ist dies der jöulcan", ein Schiff von 6620 Tonnen Wasserverdrängung und 12.000 Pferdekraft, welches dazu dient, eine Anzahl kleinerer Torpedoboote an Bord zu nehmen, mit ihnen ein Geschwader zu begleiten, die Boote kurz vor dem Gefecht zu Wasser zu lassen und wieder, nachdem sie ihren Dienst gethan oder beschädigt sind, aufzunehmen und während der Fahrt die erforderlichen Ausbesserungen an den Booten und deren Maschinen auszu führen. Hierzu ist der Vulean" mit 9N:rfiitrtmslfff)!nn aller ylrt. uns" wggMi " x . Schmieden und sogar mit einem kleinen Schmelzofen zur Herstellung von Gußstücken ausgerüstet. Überhaupt ist die ganze Einrichtung die einer an sehnlichen Werkstätte, die auch Ausbesserungen von weiterem Umfang an größeren Schiffen auszuführen inStande ist. Hierdurch wird der Vulcan" für ein Geschwader, dgs sich jn feindlichen Gewässern befindet, von unschätzbarem Werth, da er beschädigte Schiffe davon entbindet, einen heimischen oder neutralen Hafen aufzusuchen, wo Reparaturen vorgenommen ! werden können. Die Besatzung des , Scaiffes besteht, außer dem nothigen .seemännischen Personal, ausschließlich IsinS Maschinen-, Schiffbauern und

Mechanikern. Diese schwimmende Werkstatt und dieser Mittelpunkt eine? mobilen Vertheidigung ist mit zwei dreicylindrigen Maschinen ausgerüstet, die dem Schiffe eine größte Geschwindigkeit von 20 Knoten ertheilen. Diese

Geschwindigkeit und seine aus acht 47pfündigen und 12 dreipfündigen Schnellladekanonen bestehende Artillerie geben dem jöulcan" überdies die Eigenschaft als Torpedojäger. Das Schiff ist außerdem mit 4 Torpedolancirrohren und- Torpedoschutznetzett ausgerüstet. Die mitgeführten Torpedoboote werden mittels zweier Krahne von 20 Tonnen Tragfähigkeit ; und 12 mtttx Ausladung zu Zwajzer gelassen und wieder an Bord genommen. und zwar kann dies bei heruntergelassenen Torpedonetzen geschehen. Der Kohlenvorrath beträgt rund 1000 Tonnen und reicht bei einer Fahrt von 10 Knoten für eine Strecke von 12.000 Seemeilen. Der Vulcan" ist das einzige Schiff dieser Art ; ein ähnliches, La ??oudre". befindet sich in Frankreich im Bau. Außer ihm sind nur die großen Panzerschiffe der italienischen Flotte im Stande, wirkliche Torpedoboote an Qord mitzusllhren. DSmsnenschwlndtl. 'Aufgeklärt nennen die Optimisten unser 19. Jahrhundert, wiewohl in allen Regionen dieses irdischen Jammerthales Betrügereien vorkommen, welche nur die krasseste Vornirtheit möglich macht. Das Neueste auf diesem Gebiete ist der Dämonenschwinbei", welcher in Rom von einer Bande von gefährlichen Hochstaplern in : Scene gesetzt ist und welchem zahlreiche Repräsentanten der höheren Gesellschaftsschichten zum Opfer gefallen sind. In diesem Schwindel spielten eine Gräsin St. Arnaud, eine Enkelin des französischen Herzogs gleichen Na I mens, sowie ein angeblicher Herzog' Foscolo de Vustalli und ein Schriftsteller Namens Martinucci die Hauptrollen. Das Treiben der Schwindlergesellschaft wurde so arg, daß die Aufmerksamkeit des Vatikans auf die Gaunerbande gelenkt wurde und derselbe die Verhaftung jener veran laßt?.' Die Schwindlei verbreiteten in Rundschreiben an angesehene und reiche Leute, bei denen sie eine kirchliche Gesinnung voraussetzen konnten, die Schauermär, daß der Papst Leo nicht sowohl der Gefangene der italienischen Regierung, als vielmehr der unter dem Clerus verbreiteten Freimaurerei sei und in den unterirdischen Verließen des Vaticans gefangen liege, während ein falscher Papst, angeblich ein Dämon,' tn Gestalt Leo's auf dem Stuhl Petri sitze. Die Bande sammelte nun Gelder, um denPapst zu befreien und nach Frankreich zu entführen. Thatsächlich fiel eine Anzahl französischer Monsigneurs auf den Schwindel herein und spendeten erhebliche Summen für die Befreiung desPapstes. So gaben die MonsigneurChai u.Glenard allein ü&ei 20.000 Lire, andere Summen liefen aus allen Himmelsgegenden ein, da die Gauner überallCirculare zur Subscription verbreiteten. Im Ganzen sollen die Schwindler über 60.00; Lire ergaunert haben. Die angebliche Gräsin St. Arnaud hatte in ihrer Wohnung eine reiche Kapelle eingerich tet, in welcher die Gauner die GläubZI gen durch ein angeblich sprechendes Madonnenbild (hinter dem ein Spieß geselle verborgen war) übertölpelten. Der Herzog von Vustalli gab sich aU , Gesandten von Honduras aus und betrieb als Nebengeschäst" einen schwunghaften Ordens schacher nach aller Herrn Länder. Jn seiner Wohnung sänd , man gegen hundert Orden aller Art. Man sollte nun meinen, daß nach der auf Veranlassung des Vatican erfolgten Verhaftung de Gaunerbande den Betrogenen die Au gen aufgegangen wären: allein weit gefehlt. Die französischen Monseigneurs haben einen entrüsteten Protest gegen die Verhaftung der Gräfin St. Arnaud, des Herzogs Foscolo und der übrigen Bande, die, wie die beiden Gimpel behaupten, thatsächlich die Be freiung des gefangenen PapsteZ ange strebt hätten, erlassen. Die Franzo sen- haben sich in ihrer Einfalt sogar an den Könic Humbert, sowie an den Kaiser von Oesterreich gewendet, damit dieselben zu Gunsten des Papstes einschreiten. Die Polizei' hat feste. stellt, daß sämmtliche Verhaftete, auch die Gräfin St. Arnard. bereits die Qerbrechergallerie zieren. Wo Jnkande. Einen Wahlettelvön drei Fuß Länge und zwei Fuß Breite hatt, die gute Stadt Newport, Ky., für die Herbstwahlen zu verzeichnen. mt Gilhamfamklie !n Belton. Mo., besteht aus einem Vater, drei MRtern, drei Schwiegermüttern zwei Schwiegertöchtern, einem Schwlegersohn, zwei Wittwen, vier verwaisten Kindern, zwei Großmüttern, drei En. kelinnen und zwei Ur-Ur-Großmüt-tern. Von einem Adler' angrgriffen wurden jüngst zwei zwölfjährige Knaben in HillSboro, Jll. Nach hartem Kampfe gelang es den Jungen, dem wütbenden König der Lüste. daS Lebenslicht auSzublasen,- Derselbe maß von einer Flllgelspitze zuz gnderey sieben Fuß. . k Zufamme n 4,481,095,251 C t garren im Gesammtwerthe von 525,220.472 wurden im letzten Jahre ir den Ver. Staaten angefertigt. Zum Export gelangten 3.202,484 Cigarren gegen 71,405,270. welche im gleiche Zeitraume in QnUl SamS Land ein geführt wurden. Letztere Präsentia ren einen Betrag von $16,762,863, Rüssel Sa a e. d e r N e w Forkex Millionär, bat in dem Proceß, welchey seine frühere Haushälterin Delic. Keegan. anstrengte, obgesiegt. Diese verlangte 5100.Y00' Entschädigung, weil RusseUhr vor 25 Jahren die Ehe versprochen' und sie nicht geheirathet habe. Das Gericht wieS die Klag, flk A?eik die ttorderuna verjährt jci

Dellä hatte innerhalb $ Jahren nach gemachtem Versprechen aus Erfüllung dringen müssen. Um eines Nickels willen

wurde in Folsomdale. bei Boaz Station, Ky.. der 30 Jahre alte L. Hol. land in dem Hause des Farmers Fred. Hügel erstochen. Der Vorfall ereignete sich, als Geld gesammelt wurdt. um die Musik zu bezahlen. Ein gewisser I. Anderson begann Streit, weil er nicht zahlen wollte. Holland wollte die Streitenden trennen und erhielt dabei von einem Bruder Andersons el nen Stich in die Brust, so daß er todt zu Boden, stürzte. JmArbeitShausezu Lezing. ton, Ky., scheinen nette Zustände zu herrscheu. Jn der Wohnung der Wittwe Celia Low: an der Spruch straße wurde ein Mann. Namens Ro per H. Smith, arretirt, der erst vor wenigen Tagen zu ei7.em längeren Termin im ArieitZhause verurtheilt worden war. und den die Polizisten für einen Flüchtlinz hielten. De Mann erklärte jedoch, er sei in aller fform entlassen worden und habe für seine EntlassunZZ30 zahlen müssen, von welcher Summe er $10 auf Abschlag hinterlegt habe, als man ihn ge hen ließ. Das Geld wurde ihm von der Wittwe Love gegeben, deren Namen zu ihrem Charakter paßt. Der Verwalter des Arbeitshauses ist JaS. Wilkerson, und der Mann, der das Geld erhielt, soll dessen Bruder,- Dudley Wilkerson gewesen sein. Eine Untersuchung begann, und in wenigen Stunden schon wußte man, daß die Entlassung von Gefangenen, welche Geld auftreiben konnten, um sich frei zu kaufen, seit längerer Zeit an der Tagesordnung ist. Die Entlassung der schuldigen Beamten und einige Processe dürften die Folge sein. Etwa zwei Meil?n von dem hübschen Dorfe Phönicia in den Catskills in dem Staate New Jork liegt ein Weiler Namens Synder- Hollow; eine dort wohnhafte Familie Namens Krum, deren ältere Mitglieder . schon seit einem halben Jahrhundert in jener Gegend angesessen sind, gilt in den Augen der Nachbarn als überspannt religiös fanatisch. Der größte Fanatike? unter den Familien-Angehöri-gen ist Jra Krum. ein Wittwer und Vater von sechs Kindern. Seit dem Tode der Frau verfiel er religiösem Wahnsinn und bildete sich ein, in den letzten Monaten unmittelbar von Gott Offenbarungen zu erhalten. Jn einer der letzten wurde ihm vermeintlich eröffnet, daß. wenn er vierzig Tage faste ihm das Vermögen verliehen werd:, auf dem Wasser zu wandeln und darii. sogar den Heiland zu übertreffen. Nachdem er vierzig Tage lang gefastet hatte, nahm er einige Mahlzeiten zu sich und. versuchte sodann in einem dicht an seinem Hause belegenen. etwa eine:, bis zwei Fuß tiefen Bache auf dem Wasser zu wandeln. Von dem langen Fasten schwach und abgemagert und am ganzen Körper über und über naß und frierend, begab er sich, als ihm daS Wunder nicht gelungen war, in das HauS feines Bruders, schloß sich dort in ein Zimmer ein und begann inbrünstig zu beten. Tags darauf theilte er seinem Bruder mit, daß Gotr sein Flehen gehört und ihm geboten habe, noch weitere fünfzehn Tage zu fasten, worauf sein sehnlicher Wunsch in Erfüllung gehen werde. Er begann von Neuem zu fasten, starb aber schon nach elf Tagen. Commodore Philip Hitchborn, Chef des Flotten-Vureaus fta Schiffsbau und Reparaturen, hat tn einem Bericht an den Flottenmeister Herbert einen Ueberblick über den gro ßen Aufschwung unserer Flotte im letzten Jahrzehnt gegeben. Seit dieser Zeit sind an die Stelle alter un. brauchbarer Dampf- und Segelschiffe 45 moderne Kriegsfahrzeugegetreten, die einen Tonnengehalt von 173,000 Tonnen haben und deren Bau und Armirung 52 Millionen Dollars ge. kostet hat. Sie umfassen jede Art mo.' derner Kriegsschiffe, und ihre Vor. züglichkeit ist von vielen hervorragen. den Schiffsbaumeiftern der seefahren" den Nationen Europas anerkannt toox den. Im Verlauf des Jahres machter. die Dampfer New Dort-, Monta' rey". .Vancroft-. .Detroit" und M. ; chiaö" ihre officiellen Probefahrten,' deren Ergebniß in jedem Falle höchst zufriedenstellend war und den Beweis lieferte, daß unsere Schiffsbauer im Stande sind, Schiffe von höchster Voll 1 kommenhen zu liefern. Der Bau weiterer Schiffe hat guten Fortgang genommen. Die- Ver. Staaten- sind nicht das einzige Land, welches keinen Wasserplad (Tank") hat., zu Versu chen' mit seinen Kriegsschiffen. Solch: Experimente mit, Modellen von Schis, fen in .'einer .gehörig ausgestattetes' Wasserfläche -würden ' höchst werthvollc Erfahrungen liefern.' welche sehr bald, die ursprünalicken Aylagekosten dafür doppelt und dreifach wieder einbringen würden. Vom Stapel gelassen 'wur. en nn Verlauf deZ Jahres die Schiffe Columbia-, Marblehead-, Olym piV, Cincinnati", Katsadin". In-diana-, Massachusetts" und MinneapoliS"; ondiesen sind -die Dampfer Columbia und Cincinnatt 'ereit für ihre Probefahrten und we? "N EoT : ' V; ; ,.rf ' jft.h e i x 0 jji av- r. Die Maschinenfabrik ponlugust Stosse! in Barmen ist niedergebrannt j der Schaden ist bedeutend.. Der Schiffer Friedrich Beßler. von 'Kreuznach, welcher vor Kurzem auf, einem Rheinschiffe nach Rotterdam fuhr, ist dort spurlos verschwunden. Das Stadtbad in Crefeld erhält von. der Stadtverwaltung einen jährlichen Zuschuß vpn 47,000 Mark. Der.Po.liH zei in Duisburg jhat -sia) ein Buchhalter aus Düsseldorf, der nach Unterschla gungvon 10,000 Mark geflüchtet, war. freiwillig gestellt. ' " Von - dem verun freuten Gelde wurdennur einige Psen nige bei ihm vorgefunden. . .. Mucho'S Cigarrenladen befindet la tlc. jfc) Oft Oasjiugtozi

Deutsche Local-NachriSzicn. Brandenburg.

Prof. Dr. Herm. Seger, der Erfin. der des sogenannten Seger-Porzel Tnna FU tnhrr iinS Y.er (Mffe. Sani tätsrath Dr. Moritz Meyer, der die Elektricität in die Heilkunde eingeführt hat. 71 Jahre alt, sind in Berlin gestarben. Die älteste Frau in Berlin dürfte die am 4. November 1794 geborene Almosenempfängerin Simpel sein, die in der Hasenhaide No. 56 wohnt. Die Greisin ist im Stande, ohne Brille zu lesen. Der invalide Feldwebel Wilhelm Stripke, der Journalist Dr Friedrich Meyer, der Kaufmann Jakob Levinsohn, der Schuhwaarenfabrikani Rosenthal, sämmtlich in Berlin, haben sich erschossen. Die Holzhandlung und Fabrik von Lühr und Wiese dortselbst ist von einer großen Feuersbrunst heimgesucht worden. Bei der Arbeit wurde dem August Seidel ebendort von einer Dynamomaschine der Kopf abgerissen. Lieutenant von Leschmsky vom Kaiser Alexander-Regiment Hai einen Selbstmordversuch gemacht. Pastor Harder aus Weißensee. der we, gen Verübung von Unsittlichkeit in Anklagezustand versetzt und unter dem Verdacht der Unzurechnungsfähigkeit bei Ausübung der Handlungen der Beobachtung überwiesen wurde, ist jetzt ! 0 - 1 rm c ' . von dem zuständigen ceoiZinal-oue-gium endgiltiq für gei?!esgestört erklärt worden und wird also straffrei bleiben. Der Maurermeister H. Wernicke in Cüstrin hat sich erschossen. In dem Mühlenteiche bei Neu-Mahlisch ist der Colonist Ortelbach nebst zwei Kindern ertrunken. Jn Potsdam wurde der Schiffer Keitel von seiner Frau und dem unehelichen Sohne derselben erschlagen. Provinz Ostpreußen. Jn Heiligenbeil hat sich ein aufre gender Vorfall zugetragen. Bei einer Vorstellung des Akrobaten Rain auf dem Thurmseil gab dasselbe nach und der ein Kind auf dem Rücken tragende Mann kam zu Fall. Glücklicherweise konnte er ein Seitenseil erfassen und sich an demselben auf die Erde niederlassen. Ein mit Ziegeln beladener Kabn wurde in Königsberg durch herangetriebene Solzflöße im Pregel zum Sinken gebracht. Der Eigenthümer, seine Frau und zwei Kinder ertranken. Provinz Westpreußen. Jn Frankenhagen bei Konitz hat der frühere Cigar-.enhändler Klausen sich erhängt, nachdem' er zuvor seinen dreieinhalbiäbriaen Sohn erwürgt hatte. Der Arbeiter Kielmann in Elbing hat sich mit Carbolsäure vergiftet. Er wurde unwohl und wollte deshalb einen Schnaps trinken; dabei vergriff er sich und trank aus einer fslasche. die Carbolsäure enthielt. Mit einem Aufschrei stürzte er zu Boden und war bald darauf eine Leiche. Provinz Pommern. Der Rechtsanwalt Fritze in Stolp ist von einem jähen Tode ereilt worden. Er saß in MundS Restauration beim Skat, als ihn ein Gehirnschlag traf: Provinz Hessen - Nassau. DaS älteste Mitglied der Gartenbaugesellschaft in Frankfurt. G. Flick, ist im Alter von 77 Jahren an einem Schlagfluß gestorben. StadtbauMeister Genzmer von Hagen ist in gleieher Eigenschaft nach Wiesbaden berufen worden. Ein Opfer seines Berufes wurde der Assistenzarzt am Landkrankenhause Bettenhausen, Herr Dr. med. Heinrich Schaper aus Hildes, heim. Er behandelte ein an Diphthei ritis erkranktes Kind und wurde selbst von der tückischen Krankheit ergriffen, die seinen Tod zur Folge hatte. Provinz Schleswig -Hol stein. Der für Altona geplante große Hafen soll kein Frei-, sondern ein Fischereihafen werden; zu den Bauten hat die Regierung zu Schleswig einen Zuschuß , von 800.000 Mark zu ge-währen-sich bereit erklärt. Dle Gesammtkosten sind aus 2.000,000 M. veranschlagt. Jn Mölln sind 21 Gebäude niedergebrannt. Beim Lö schen erlitt ein Feuerwehrmann tödtliche Verletzungen. Der Rentier Meyer, unter dem Namen KaffeeMever- eine in Altona stadtbekannte Persönlichkeit, wurde von einem wildgewordenen Ochsen so schwer verlebt, daß er bald darauf starb. Der in weiteren Kreisen bekannte frühere Hotelbesitzer Thoma in Husum feierte mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. ProvinzSchlesien. -Das neuerbaute Hotel am Neuen Noßmarkt in Gleiwitz ist eingestürzt, wei Arbeiter wurden getödtet und mehrere ändere schwer verletzt. Der 21 Jahre alte Bruder des Fabrikanten Fklsmann jn Silberberg hat sich beim Probiren eines Gewehres erschossen. Der Amtsdienc Kutschke aus Kurzem dorf ist bei einer Rauferei erschlagen worden. Jn Z5reiburg fand die Ent hllllung .des.Kriegerdenkmals statte Das diamanten Ehejubiläum feierte der Stadtälteste Ad, Müller in Go'rlitz, Jn Schönberg bei : Neuhammer wurde die Schultiseibesitzerin Schubert ermordete Der Stellenbesitzer Palitza inScatibyr hat seine Frau. mit einer Axt. erschlagen ; Eifersucht war die Ursache. Der Referendar" Emil Krebs aus Schweidnitz ist als Dolmet. Scher' der deutschen 'Gesandtschaft nach Zetjyg berufen worden. Postdirecjor a. D. Fritsch'hat der TaubstünZ? men-Anstalt' in Ratibor fein ganzej Vermögen hinterlassen. Die wegen Ermordung und Beraubung der SXW btxUoiü Hartmann zum Tode verurtheilte. -Näherin Selma Schubert ist in Görlitz durch den Scharfrichter Reindel eNihauptet worden. - ' Provinz Posen. Der durch das Brunnenunglück in SchNkidemühl verursacht: Schaden ist auf '779,505- 2Jfat abgeschätzt worden. Diese Summe ermäßlgNsich'suf 459.412 . M wenn- die beschädigten Gebäude wieder ausgebaut werden können. Auf dem Dominium

Chuiow bei srainnerzyce gar ein großes ??euer mehrere Stallgebäude, Gesindehäuser und mit Getreioe gefüllte Speicher eingeäschert. Der Brand, welcher während des Erntefestes der Dorfleute ausbrach, entstand wahrscheinlich durch einen, von den Festtheilnehmern unvorsichtig weggeworsenen brennenden Cigarrenrest. Provinz Sachsen. Der neue Bahnhof in Erfurt ist eröffnet worden. - In der Gummifabrik zu Zeitz kam eine Frau, Namens Kämpfe, welche daselbst mit Säckenähen beschäftigt war, dadurch um's Leben, daß ihre Kleider durch einen löindstoß in's Räderwerk geriethen. ',ie Frau nachgezogen und ihr Kopf '-.'.lchstäblich zermalmt wurde. Wäh

H S. ,,r,r.-'l rpy r?Tl sind drei Kinder beS Arbeiters Mm? in Zeppernick bei Loburg verbrannt. Die Kleinen waren in einem Giebelstübchen eingeschlossen und haben wahrscheinlich beim Spielen mit Streickkölztern die Betten 'in Brand gesetzt. Ein 13 Jahre alter Knabe Namens Zimmermann in Naumburg hängte stch, um zu wissen, wie es thun würde, im Scherz , in, seinem Elternbause auf: er vermochte sich nicht rechtzeitig genug loszumachen und war eine Leiche, als man lhm ZU Hilft kam. Großherzogthum Hessen. Ein bisher nicht identificirterMann in jüngeren Jahren kletterte auf das am vorderen Rande der Mathilden terrasse in Mainz angebrachte Schutz qeländer, schwang seine Mütze, als ob er der Welt Lebewohl sagen wollte, und stürzte stch dann ab in oie Emme rrch-Josephstraße. Mit schweren Ver letzungen, aber noch lebend, wurde der Lebensmüde rn das städtische Kran kenbaus 'gebracht. Jn der Friedrichsstraße zu Worms wurde ein ruhig des Weges gehender Mann von sechs Kerlen überfallen und niederge schlagen. Völlig bewußtlos wurde der Schwerverletzte nach dem Hospital verbracht. Die Untersuchung gegen die unbekannten Thater ist im Gang! Jüngst geriethen in der Feldberq straße zu Darmstadt zwei Brüder mit einander in Streit, wobei der Jüngere den Kürzeren zo& Kurze Zeit da raus begab stch der Geprügelte in den Wald, warf seinen Stock. Uhr und Mütze von sich 'und hing sich an einem Baum mit einem Hosenträger auf. Zwei Arbeiter retteten .den jungen Lebensmüden und brachten ihn in seine elterliche Wohnung. Beim Vag gern wurde in Nierstein eine Pfeife zu Tage gefördert, welche vor 43 Jahren dem früheren Schulp:dell Gciger b:im Nachenfahren in's Wasser gefallen war; die Pfeife war mit Namen und Datum versehen und erhielt der Eigenthümer dieselbe zu seinem nicht geringen Erstaunen wieder zurück. Königreich Württemberg. Redacteur Tuuscher von der Tagwacht" in Stuttgart ist von der Anklage der Majestätsbeleidizung freigesprachen worden. Der Oberbürgermeister Hehelmair von Heilöronn hat um seine Zulassung zur Aovolatur beim dortigen Landgericht nachgesucht. Riesig ist in diesem Herbst die Mäuseplage bei Heioenheim. Auf einem Acker von 2 1-2 Morgen wurden an einem Tage ca. 703 Mäuse gefangen (bis zu 24 Stück in einem Nest). Nachdem der Acker besät war. wurden mittels Fallen an einem Tac nochmals ungefähr 200 Stück gesattgen. Der Bürgermeister Popp von Horb ist auf eine traurige Weise ums Leben gekommen. Er befand jtch mil seinem 8 Jahre alten Knaben in Marktzeuln, von wo er stch am Aö::d heimbegab. Der Knabe kam glücklich zu Hause an, wahrend Burgermelster Popp in der Dunkelheit in's Wasser gerieth, sich herausarbeitete und, betäubt durch den Fall, wieder den Weg nach Marktzeuln einschlug. Dort lehnte er das Anerbieten, ihn nach Hause zu begleiten, da er . sich vollstän, dig wohl fühle, ab,- ging allein fort und gerieth abermals in den Main, in dem er den Tod fand. Auf der Zahnradbahn 'zwischen Honau und Münstngen ging es kürzlich während der Bergfahrt thalabwärts statt hinauf zu. Der wohlbesetzte Zu; aus welchem viele Passagiere zum Engstiw. aer Markt fahren wollten, leerte..- sich ZUM Stehen gebracht, sehr schnell, dock hatten , nur wenige Miisahrende Lust 'ine zweite Fahrt zu riskiren. VLn. is geschah am dritten Tag nach de 'ntl:!!!' nn Ueberau's rrosrloS muf die Läge der 'Beschäftigungslosen der sogenannten' gebildeten Stände in Be?:. lln sein. Als kürzlich ern technische! Büreau einen Schreiber . gegen einen Monatslohn von 50 Mark suchte, gm gen 216 Bewerbungen ein. Unter den Bewerbern' befanden sich 11 früher pfficiere, -7 ehemalige Gelehrte, und zwar:4 Philologen, 2 Juristen, und X Mediciner, 123 Bewerber gehörten den' Kaufmännsstande an und nur 75 vor ihnen waren berufsmäßige Schreiber. " D e r O r n i t h 0 l 0 g e August Karl Ed. Baldamus. der Begründer der - deutschen ornithologischen Gesellschaft, ist'in Wolfenbllttel im Alter von 82 Jahren gestorben. " Bekannt, ist die Sammlung von Vogelnestern und Ei ern,' welche ' Baldamus im Laufe der Jahre mühsam angelegt' hatte. Unter seinen Werken, sind hervorzuheben: Vogelmärchen. (1877); Jllustr. Handbuch der Federdiehzucht; Häusqeflü' C:. " rr. ' r an; oas Kzoin per curspjjajrn stu r iiiTp. ode Denny. ewto ft. Taylor, Denny & Taylor, Advokaten und Notare, praktizir tn. allen Staats .BundeSgerickte Zimmer I . i, Phönix Block. 9ß4 Ost Marketftr. .Pbvnix Block Jndtanavolt , nn. OvidV.Jamesou,Advokat und MchtsaywM ' ' Zimmer k A 7 Branden PloF. " 04t Delavare & Washington Strafe.

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