Indiana Tribüne, Volume 17, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1893 — Page 1
SS T V Oft f rf A r1? W O US A A TvO wy i w w w y o H O Jahrgang 17 Office : No. 18 Süd Qlabama Straße. s 67 Indianapolis, Indiäna, Freitag, den 24. November 1893.
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Boicourt, Tyner & Co., M o n u m e n t c, tn Granit oitxlsizxiiai . ... Cfftce d rbttt. ftZtte: 82 & &4 NaffachusettZ Ave. . Telephon 998V D e u t s ch e Mif-MsM il EAli Samstag, 25. November J893, Ball in der Mozart Halle! Emtrilt 50 Sti. . . Lamen frei ZZapttal $600,000 TheUIttÖN TRUST C0. ofserirt ihre Dienste allen lassen sie gib ihren Ratb denen welche Geldanlagen machen wollen und entweder die besten $leae nid kennen oder noch ungewih' sind, welchen We sie betreten wollen ; sie ist grrne bereit mv dem zu.consultiren, welche Notcn, StoSk und Bonds" zu veräußern oder Geld aui Grundeigentb'm ic , zu bo-gen wünschen : sie unternimmt alle Arte, Finanzgeschäft' und fungirt al Azent wie eine einzelne Person - Die Union Trust Co. ist tlr.tv ha bjäbr l'ch Untersuchung deS StaatSauditors um tnrooren. Unter den Beamten ud Stock Haltern sind die prominentesten und geachtc stkn BÄzn des Staates. Ofsic?: No. 63 Ost Market Straße. 5kbS vllidy. Vrast tat. Senrv (?itel. . lce'Vra'renk und j aymelstkr. I d?tso a Vrris, am t . oor. 1. Biieprandenr. ekretar. Großer Schleuder-Verkauf. Wegen GeschäftS-Veränderung derkaufe wir von jel)t bis zum 1. Januar unseren ganzen Vorrath HerrenauS stattungS - Attikel und. Hüte zu Schleuderpreisen. Bamberger . W. Ecke Pennsylvania unfc Walbinaton StraKe jz-Xfi-W . x $ ; t? &rE-4 7 v5'2 : tii--i- -5- -J-t-'. fyfCtrjLrntL .v-ri 'sfit 22 I V. iK? f r'Hffei "-lÄAr WWWS'M r , . . . SchiffSscheine uach Europa, $20.00 $273.00. Schiffsscheine von Europa, S2S.00blSS273.0tt. Pfisterer, Office: o. 7tt Ost Market Straße. Iilttiin 1000. ' . Der billigste Platz in der Stadt um iQMZ LoungeS Zu kaufen. üxelusivs IJMAS H0US3, 21 Tüd Alabama Str LleorZ Aprrmium & &Jhs&& m rs: w--j- vHivaarr -ii tf Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delauareftr. CUXt: 120, 122, 124, 12, 123 Ost Pearlftr. dcsboii Oll: Offen Taa u-.td Naüt. EEIUUMs LINKE, No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschmied. tofieMt siö ,ur Anfertigung aller chne1dtnstrüme.te. Ssastrmesse? eine Spy ialität. Schleifen und sonstiae Neparaturen schnell, gut und billig ausgeführt.
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Editorielles. AlleS zammert über die schlechten Zeiten. Geschäfte und Fabriken stehen still und die Arbeiter find ohne Be-
schaftigung -und -ohne Brod. ES ist dies ein.gufiänd der, an fich so lächer- ,? tl fi --.r- '. ' r.: " ' " ffTI? lieg ir, roier er nur irin-iaan. un den Bedürfnissen der Menschen "tft alleS in schwerer Menge vorhanden, an Menschen, welche die L)inge nöthig haben, fehlt eS nicht. Und doch ein stetiger Mangel überall, ein. Sorgen allenthalten um daö tägliche Brod, ein ewiges Nennen' und Jagen nach dem Dollar, der gerade jetzt so fest derschlössen in der Bank liegt. ES ist als ob man fich in einem Irrenhanse befände. Innerhalb eineS Zahrhun dertS hat sich die ProduktionSkraft der Menschen verzehnfacht. Kräfte, die man vor einem Jahrhunderte nicht kannte, arbeiten mit Riesenmacht und rastlosem unermüdlichem Eifer für unS. Dampfkraft und Elektrizität allein ersetzen Millionen menschlicher Ärbeitshände. ES kostet heute weniger Aufwand an menschlicher ArbeitS kraft zehn Paar Schuhe, zehn Röcke, zehn Tische herzustillen, als es vor einem Jahrhunderte kostete, ein Paar Schuhs einen Rock einen Tisch herzu stellen. Die Menschen sollten im LuxuS schwimmen, fie sollten ohne Anstren aung AlleS haben, waS sie brauchen. oenn die Kräfte der Natur arbeiten für fie, arbeiten ohne Entschädigung, ohne öezahlung. Und trotzdem die sonderbare Srscheikiung', daß Derjenige, der durch Arbeit ''einen Lebensunterhalt gewinnen will. sich abrackern muß, wie früher, nein, mehr als früher, um sein Leben fristen zu können, daß Hunderttausende da? nicht haben, WaS zur bloßen Existenz nöthig ist. Der riesige technische Fortschritt deS neunzehnten Jahrhunderts ist bis jetzt oer großen arbeitenden Masse oes Bol keS nicht zu gute gekommen. Die Organisation der Gesellschaft, die Art und Weise der Heröellung und deS AuStauscheZ.' deProdukte ist eine solche, welche alle Vortheile der Kultur einzig und' allein dem Kapitalbentze sichert. Alle Reichthümer, welche die Arbeit er ;eugt, strömen unaufhörlich dem Kapi kale zu und ein schwacher Gegenstrom führt nur so viel zurück, als no'hig ist, am die Arbeit vor der Vernichtung zu chützen.- Und wenn in diesem Strom und Gegenstrom zufällig irgendwo und rgendwie etwas in Unordnung geräth and eine Stauung eintritt, dann tritt unter der Bezeichnung Krisis ein Zustand ein, der znm Erbarmen ist. Und waS ist Schuld daran? Die Dummheit der Massen, welche inmit ten der Möglichkeit im Lu;uS zu schwimmen, darbt, weil sie eS nicht wagt, oder nicht versteht, an daö alte Gerümpel zu tasten, daS wir soziale Ordnung zu nennen belieben, thatsächlich aber soziale Unordnung ist. Wie eS in der Natur deS JndividüumS liegt, seine Stellung zu vertheiöigen, so liegt dies auch in der Natur der Klasse. Wenn die besitzenden Klas. sen nnd die zu ihr Gehörigen ihre Stellung vertheidigen, wer kann eö ihnen übel nehmen ? - Der Trieb der Selbsterhaltnng ist ein natürlicher, im Zndividuum nicht minder, als in der Klasse. Wenn aber die nickt besitzenden Klassen, die rastlos alle Reichthümer erzeugenden und dabei selbst darbenden Klassen die Stellung der sie beHerrschenken Klassen vertheidigen und sich für die Aufrechterhaltung einer solchen sozialen Ordnung in die Schanzen wersen, dann-ist dieS ein so wahnsinniges Thun, das man sich nur deshalb, nicht darüber wundern kann, weil eS nun eben einmal Thatsache ist, daß mit der Dummheit Götter selbst vergeben? kämpfen. Und diese Dummen sind unsere amerikanischen Arbeiter, die sich von einigen korrupten "leaäers" an der Nase herumführen lassen. Ihre Dummheit ist um so größer, alö unsere politischen Zustände dem arbeitenden Volke durch Anwendung der bürgerlichen Rechte daS Mittel an die Hand geben, seine Lage zu verbessern. Welch gewaltige Macht könnten die Arbeiter durch Gründung einer eigenen politischen Partei in der Gestaltung der Gesetzgebüng, in der Anwendung neuer, mit den wirtschaftlichen Verhältnissen in Mnflanß ffe.heizden RechtSanschauungen ausüben, wenn sie sich aufraffen I könnten, zu gemeinsamer politischer
Aktion, wenn sie sich nicht länger als Werkzeuge korrupter Führer gebrauchen lassen würden, welche keine andere Absicht haben, als auS der Politik Geld, oder .ein Aemtchen herauSzu-
schlagen. EineS TageS freilich wird ihnen der Schleier vön den Augen fal len, augenblicklich aber sind die Aus sichten noch herzlich schlecht.' Drahtnachrichten Inland. Wetterauösiüten. Schönes Wetter; etwas wärmer am Samstag und Sonntag. Aus Hawaii. San Franziöka,'22. Nov. DaS Zögern deS Gesandten Willis, zusammen mit seiner Weigerung, auch nur die allergeringste Andeutung über die Politik der Ver. Staaten zu machen, hat eine ungeheure. Spannung verursacht. ES fehlt in Folge dessen nicht an allen möglichen Gerüchten. Die Regierung hat sich in Folge dessen auch während der letzten paar Tage gegen etwaige royalistische Intriguen vorgesehen and solche Maßnahmen getroffen, daß eine Ueberrumpelung deS ReierungSgebäudeS nicht gut möglich ist. Die Royalisten scheinen fich in der That der Ansicht hinzugeben, daß sie von den Ver. St. Truppen unterstützt werden würden, wenn fie einmal i n Besitz der ReglerungSgebäude sind. Am letzten Montag stattete die Könizin Liliuokalani, von ihrem früheren Kammerherr begleitet, etwaS unerartet dem G:fandten Willis einen Besuch ab und hatte eine etwa zwanzig Minuten dauernde Unterredung mit Herrn Willis. Der Letztere hat den Besuch biS jetzt noch nicht erwidert. Dieser Schritt der Tk'Königin wird allgemein sehr ungünstig beurtheilt und hat sowohl die Royalisten als die Annerationiften überrascht. . ' QnSlaud. Der österreichische Reichsrath. Wien, 23. Nov. Der NeichSrath ist heute wieder zusammengetreten. Der Premier-Minister, Fürst Windischgrätz sagte, indem er daS Programm deS neuen KabinetS auseinandersetzte, daß die Hauptaufgabe der Regierung sei, weitgehend Wahlreformen iq Uebereinstimmung nzit den, mit den drei großen politischen Parteien getroffenen Vereinbarungen, einzuführen. Er sagte, daß die Regierung bemüht sein werde, die Interessen der genannten Parteien wie auch der verschiedenen K?onländer zu wahren, daß aber dqS Wahlrecht auch auf Klassen ausgedehnt ryerden würde, denen dasselbe bisher vorenthalten gewesen, namentlich auf die Arbeiter, wie auch jen Bauern und Kleinbürger ihre politischen Rechte gewährt werden sollten. Die Wahld.strikte würden in Folge dessen neu eingetheilt raerden. muffen und die Zal der Abgeordneten würde vermehrt werden. Der Premier sagte zum Schluß, daß alle anderen Maßregeln in den Hintergrund treten müßten, bis diese geplante Reform vollzogen sein würde. Ein Amerikaner ermordet. B e r l i n , 22. Nov. Ein sensatioaeller Mord ist dieser Tage in Lübeck verübt worden und' die Polizei jener Stadt ist jetzt ernfig bemuht, daS Geheimniß zu lizsten, welches den vsord umgiebt. . .Ein reicher New . Aorker, Samens NicholaS Plchn, ein bereits 7G Jahre alter Vfann, war vor einiger Zeit nach Lübeck gekommen, UM dort lebend Verwandte zu besuchen. Vor einigen Tagen machte er einen Ausflug und voi diesem Augenblick an hörte man nichts mehr von ihm, bis gestern die Leiche deS ManneS in einem Walde bei Lübeck aufgefunden wurde. Der Mann war ermordet worden. AuS Brasilien. i, . . . London, 2Z. 9?av. Der Peäfident Peizoto hat dem hiesigen brastlia Nischen Gesandten teleraphirt, daß daS Jnsurgentenschiff Javary" gestern von den Geschützen einer Batterie in Nickte roy in den Grund gebohrt wurde u,nd das die MnsoZast deS lffeS umge fgrqrne. fei. ' . Die Javary" war ein gepanzertes Thurmschiff von 3700 TonS und führte
vier lOzöklige Vorderlader Whitworth Geschütze, fünf Schnellseuer-Kanonen und fünf Maschinen-Geschütze. DaS Schiff, daS einen 12zölligen Panzer hatte, war im Iah re 187 ö in Frankreich
gebaut worden. QchlffSuacbrlchten. Anglekommen in : ' . . ..' .: Nw gort: Rhynland" von Antwerpen,'Aller von Bremen. London: 3n Sicht : Spree" von New Jork. Bremen : Lahn" von New Jork. Board of Public Works. Heutige Sitzung. Der Board bewilligte die. nachfolgenden Zahllisten.: . Straßenreparatur - Departement $593.55. Brücken $77.60. Abzugskanal $69.30. Der Kontrakt für Cement-TrottoirS an Walnut und Illinois Str. Kreuzungen erhielt W. G. Wasson & Eo. für 16 CentS den Quadralfuß. Der Kontrakt für die Backsteinpsiasterung der 1. Gasse östlich von Meridian, zwischen 1. Str. und der 1. Gasse südlich von 12. Str., erhielen Browder & Shover für $1.77. (Wabash Clay Co. Backstein.) . . Die Indianapolis Gas.- und Was. ser Gesellschaft wurde angewiesen, Prospekt Str., zwischen Pleafant Ave. und Auburn Ave., in Ordnung zu bringen. Eine Beschwerde deS Herrn 3. S. Erufe in Betreff der Verbesserung der St. Paul Straße wurde an den Ingenieur verwiesen. Der Board unterzeichnete die Auflageliste für die Chaussirung der Elder Avenue zwischen Decatur und Washington Straße mit $2.231.84. Gradirnng der l. Gaffr östlich' von East Straße zwischen South und 1. Gasse nördlich mit $99.40. Gradirung der 1. Gasse nördlich von South Straße zwischen 1. Gasse westl. von Noble und 1. Gasse östlich von East mit $465.36. Gradirung der 1. Gasse östlich von East Straße mit $112.56. -- yolizeigerieHt. Gegen CharleS Grimm, einen der Theilnehmer an dem Prizesight, der in einem Cisschuppen, nahe Brighton Beach, stattfand, wurde gestern. Nachmittag um 2 lhr vor einer 3urv verhandelt. Der Staat vermochte nicht zu beweisen, daß ein Eintrittsgeld erhoben wurde, oder daß die beiden Kämpser um einen Preis gerungen hätten. Der Richter aber stellte. fich in seinen Instruktionen an die'ury sehr auf Seite deß StaatSanwltS, indem er inKbefandere darauf aufmerksam machte, daß daS Schauspiel zur Abendzeit sich abspielte. Nichtsdestoweniger brachten die Geschworenen um 4,6 Uhr ein freisprechendes Urtheil ein. 3ohn Bremer und Wm. Bowman werden wegen Thierquälerei zu je Buße verurtheilt. wurde erwiesen, daß daS. mißhandelte Thier sehr störlisch ist und ihm deshalb eine straffe Kandahre angezäumt wurde, um ihm daS Ausschlagen unmöglich zu machen. Dabei wurden die ipyen deS ThiereS blutig gescheuert, waS die Aufmerksamkeit deS Polizisten erregte. Gegen die Entscheidung wurde qpellirt. Die nklqge gegen Gustav Wrade den Besieger GrimmS in dem Vorstadt Prizesight", wurde niedergeschlagen, da gegen Grimm von der Jury auf nichtschuldig erkannt worden war. Daniel O'Brien, Saloonkeeper in No. 54 Süd Illinois Straße wurde von der Anklage am vorigen Sonntag berauschende Getränke verkauft zu ha ven, sreigesprocoen, ca ver einzige Zeuge eS nicht auf seinen Eid nehmen wollte, daß er ein Glas Bier getrunffn. habe. Er war zu, der ZeU in einem Zustande der Unzurechnungsfähigkeit, die durch Trunkenheit hervorgerufen worden war. Mauriee White, ein Farbiger hatte die dunkle Rozie HickS auf der Straße mit unzüchtigen Anträgen verfolgt. Da dem, Mädchen von ihrer DienstHerrschaft ein glänzendes Zeugniß über ihre Wahrhaftigkeit und Tugendhaftig keit ausgestellt rurde, hielt der $a de.n Angeklagten für überMt
Hiesiges.
und verurtheilte ihn zu $5 Buße und Kosten.' .Er. fixirte die Strafe so klein, weil er den Vater deS White als einen ehrbaren Biedermann kenne. Andere
Leute halten diesen Biedermann für .einen Halsabschneider und Wucherer. MqjorRoß ist beschuldigt, einen Ueberaieher gestohlen zu haben. Er erhielt TerminSaufschub biö nächste Woche und wurde unter $500 Bürgfchaft gestellt: J. gLacy soll der Big Four Gesellsczft eine Menge sogenannter Wei chsnseZlussel entwendet haben. Wird vertag - NuS den Gerichtshöfen. , :: . . i Circuit Court. . Tufon C. Edwards gegen Supreme LodgeK. of P. Versicherungspolice. Verhandlung vor Geschworenen. . &nt. Heinrichs gegen Charles C. Heinrichs. Nachlaßforderung auf einer.Note. Urtheil auf $205.26. . Maria A. Bifhop u. A. gegen HesterHarrifon U.A.; Besitzrechts- und Erbschaftöklage. Verkauf angeordnet. Äohert Denny u. A. gegen Patrick (. ; eäry u. A.; AnwaltSgeböhren. Niedergeschlagen. .Henry Brunner wurde zum Nachlaßverwalter deS verstorbenen Edwin Brunner bestimmt; Bürgschaft $100. , : ?L Erimina lgericht. Mamie Huey ist beschuldigt, 15 Bushel Kleesamen dem Farmer Thornton DaviS in Clairmont gestohlen zu haben. Sie bekannte sich gestern schuldig, beantragte aber, den zweiten Theil der Anklage, der sie auch der Hehlerei anklagt, fallen zulassen. Dies mußte geschehen, sodaß der Fall noch einmal vor die Grand 3ury kommt, um ein formgerechteS 3ndictment zu produzieren. ' Äl. McPherson. der von der 3ury zu 3 . Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, aber dann aus dem Gerichtszimnzer fortlief, ist noch immer nicht wieder eingelangen worden. ES ist bekennt,' daß er nach seinem Entweichen in seine Wohnung fich begab und mit Kleidung und einem Schlachtmesser sich versah. Er versicherte, daß ihn kein Polizist lebendig inS Zuchthaus bringen werde. Vor Geschworenen wird gegen Wm. Brittenback wegen verübter Nothzucht mit seiner AdoptivtochterEva Drittenback verhandelt. , ' m ,, m Ifttnt Klagen. Albert RainS hat die Standard Oil Co. auf $19,72 Schadenersatz verklagt. &t war in der Böttcherei der Gesellschajt in West Indianapolis angestellt und siel in eine offen gelassene Darrgrübe, wobei er sich erhebliche Perletzungen zu;9g. - Philipp Kendall. hat den Polizisten Thomas Simpson wegen Ehrabschneidung"iznd' widerrechtlicher Verhaftung aus $10)000 Schadenersatz verklagt. Simpson hatte den Kläger öffentlich beschuldigt, ihm seinen Revolver und Knüppel genommen zu haben und. ihn auf die Polizeistation gebracht. Nach dem Kendall vier Stunden lang daselbst gweilt hatte, fanden fich die vermißten , Gegenstände wieder vor und KendallS Unschuld trat klar zu Tage. Keadall drohte Simpson nit einer Schadenersatzklage u.io hat seine Dro hung wah.r gemacht. Oliver Templin verklagt hie City Jce Co. auf $10W Schadenersatz. 3hm ror ein großes Stuck Eis auf den Fuft gefallen, so daß er den Gebrauch dieseS FußeS noch nicht wiedererlangt hat. Andav Molder gegen 3ohn ShoeMiker U. A.; MechanicS Lien. Aug. Mafon gegen Gustav Schmidt u. A.;. Hypothekenklage. Forderung auf $300. Kaufe Mucho S Beft Havanna Haart'Die Konvention der Vdd FellowS vertagte sich gestern ' Abend iiqe dex - Schön und rein Soll das HauS fietS sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bez H. Schmedel 420 Oft MeCarty Qtx . Beim Staatssekretär ließen sich in?orpiren: Die KnightStown Torpedo Co., Kapital $6000 ; Montpelier Ame WorkS. Kapital $25,000 ; goganSport Hide äs Für Co., Kapital $5000.; 3ndiana ,Coffee Co., Kapital $30.00') ; Elub ver zungen eschastS? leute. hyn S.tzanShille,
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