Indiana Tribüne, Volume 17, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1893 — Page 2
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e. Erscheint täglich und Sonntags. rie tägliche Tribüne- koyei durch den Tröger BCent per Ooche, die EonntagZTrtdZne- C Centk perLZoche. Leide zusammen 15 Cent aber SS Ernt per Monat. Per Post zugeschickt in Vor . Sbejahlung V per Jahr. r. : N. 18 Süd Alabama Str. I apoliö, Ind., 23. November '93. 0 Der Fahnenfchwur. D!e tzeteroaenen in-b Polyglotten Elemente, aus totri die österreichi sche Monarchie zusammengesetzt ist, ,sind wohl selten in bunterer Mannig. 'faltigkeit vereint gewesen, als dies bei j der letzten Ableistung des Fahnenelds lin Wien der fall wär. Die heiligen Bücher der Christen, Juden und Mohammedaner, Evangelium, Bibel und Äoran, waren bei der Feier aufgeschla gen und Kaplan wie Pastor, Pope wie Rabbiner, ja selbst der moslemische Jmam erklärten die Heiligkeit des (5U des. Die Juden leisteten den' Fahnen, eid bei offener Bundeslade, die Grie-chisch-Orientalen wurden in der Slapelle dieser Confession vereidigt. Die bosnischen Soldtaten christlicher Goiu fession schworen mit abgenommenem Fez, umgehängtem Gewehr und empor, gehobenen Schwurfingern. Die Sol daten der auasburger und helvetischer Konfession schworen dem Kaiser Treue, nachdem an sie in deutscher, czechischer und ungarischer Sprache Ansprachen gehalten waren. An die Römisch-Ka-tholischen wurden deutsche, illyrische und italienische Ansprachen gehalten. Am interessantesten gestaltete sich je. doch die Ableczun des Fahneneides seitens der Mohammedaner. Genau auf demselben Platze, von welchem auZ im Jahre der Türkennoth 1529 der Beglerbeg. von Bosnien seine stofon nen gegen die zerschossenen Bastionen Wiens dirigirte, dort, wo einst die Roßschweife der islamitischen Stürmer flattern, dort marschirten die unter dem Doppelaar dienenden Moslimsoldaten auf. Bor der Front standen der Divistonär FML. Jäger, der Oberst Brigadier Grancy und dec Stab, dem der Militär-Jmam Effendi Mahmud Bekir Agics attachirt war. Seine schlanke Gestalt war mit einem lschwarzblauen Rock einer sogenann ten Stambulina mit amaranthfarbigem Kragen bekleidet, an den Aer meln drei breite Goldborten als Seiten seiner Würde, das Haupt toax oon'einem mächtigen Turban mit welßer Binde bedeckt. Nachdem sich dir dreihundert Moslim in Reih' und Glied formirt, trat der Commandant Oberstlieutenant Stefan Mlinarics mit gezogenem Säbel vor die langge.' streckte Front der Krieger. Mit fono rer, weithin hallender Stimme sprach er die Soldaten an. Junaken obei Helden nannte er sie in ihrer Mutter, spräche. Der Jmanz Bekir Agics verlas dann in kroatischer Sprache die Eides" formel, welche h deutscher Ueber, setzung wie. folgt lautete: Ich schwöre zu Allah, daß ich Sr. Majestät dem Kaiser und König Franz Josef 1. treu sein werde, und daß ich die Befehle meine? Vorgesetzten undHöheren, wenn auch mit Einsatz meines Lebens, stets befolgen werde." Nach je zwei, drei Worten hielt de Jmam inne und die Moslim spracheit ; rr . w 1711 oie ,5orme! nach. Zum fa rr. , r, . . v -oojiuii: erionien uair vas Amen , mit welchem Orthodoxe und Latine ihren Eidschwur besiegelten, brausend die Schlußworte: Billahi Tallabi Wallahi Unser Getreide in Deutschland. Noch ist es ungewiß, welchen AuSgang die neuen Sandelsvertrags-Ver-Handlungen zwischen Deutschland und Rußland haben werden. Angesichts des Aollkrieaes zwischen den beiden Ländern ist es von Interesse, einen Blick auf die allgemeine deutsche Ge-treide-Einfuhr und das Verhältniß der Ver. Staaten zu derselben zu werfen. auf Grund unserer amtlichen Consularberichte. Im Jahre 1833 führte das deutsche Reich aus Rußland 154,000 Tonnen Weizen und 470.000 Tonnen Roaaen ein und nahm von den Ver. Staaten nichts von beiden Getreidesorten. Im nächsten Jahre verdoppelte ' sicü jene Einfuhr. Im Jahre 1890 führte Deutschland noch mehr Weizen' aus Rußland ein; dagegen 'verminderte sich die Roagen-Einfuhr von dort, und es wurden bedeutende Quantitäten Roaaen aus der Türkei bezogen. Eine kleine Quantität Weizen nahm Deutschland aus Indien. Auch aus den Ver. Staaten wurde in jenem Jahre etwas Weizen und Roggen bezogen. 1831 nahm Deutschland 143,539 Tonnen Weizen und &i,327 Tonnen Roaaen von den -Ver. Staaten; die deutsche Weizeneinfuhr aus Rußland stieg noch weiter, während die Rog eeneinfuhr von dort sich bedeutend verminderte. Außerdem sandte In-dien-24.000. und die argentinische Revublik 12.000 Tonnen Weizen nach Deutschland. Im nächsten Jahre stieg die deutsche Weizeneinfuhr aus den Ver.Staaten auf 630,213 Tonnen, und diejenige aus Rußland sank unter die Ziffer des Jahres 1839 herab. AndererseUZ siiea noch die Weizeneinfuhr lus' anderen Ländern. besonoerS aus der Türkei, aus OesterreichUngarn, Indien und Argentinien. Die ameritanische Roggeneinfuhr nach Deutschland betrug in diesem Jahre 133,129 Tonnen, während 1833 gar nichts von diesem Artikel, und 1839'. nur 5000 'Tonnen einaefubrt- worden waren. Rußland sandte in diesem Jahre nur 123.387 Tonnen Roggen nachDeutsch7and gegen 5,657 Tonnen imJahre 2SSX . .. ......... -
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Jrt den ersten sechs Monaten deS jetzigen Jahres war Deutschlands Ge-treide-Einfuhr im Allgemeinen geriner (nur 307.000 Tonnen Weizen, dagegen im vorigen Jahr 1.102.863 Tonnen); indeß nahmen die Ver. Staaten weitaus den ersten Rang in der deutschen Weizeneinfuhr ein, nämlich mit 152.447 Tonnen, während aus Rußland nur 8974 Tonnen kamen. Roaaen wurde aus beiden Ländern in diesem Halbjahr sehr wenig eingeführt. Der deutsch-russische Zollkrieg wirkt für das amerikanisch-deutsche Getreideaeschäft sehr günstig, da er die direkte Getreideeinfuhr aus Rußland nach Deutschland so gut wie vollständia aufhebt. Auf dem Umweg über andern Ländern kann zwar eine solche Einfuhr trotz der getroffenen Gegenmaßnahmen immerhin zu den alten Zollsätzen stattfinden, aber der TransPort wird unter diesen Umständen auch erheblich kostspieliger. Wie man sieht, wären die Ver. Staaten sehr an der Fortsetzung jenes Zollkrieges interesürt, doch ist eine lange Dauer desselben kaum zu erwarten, und abgesehen von den vielen gerüchtweisen Nachrichten über die beiderseitigen Handelsvertrags-Erörterungen lassen die diesbezüglichen Aeußerungen in Kaiser Wilhelms Thronrede, bei der Reickstags-Eröffnung, einen baldigen Friedensschluß vermuthen.
Meuterei ans hoyer Lee. Eisern ist die Schiffsdisciplin und auf hoher See steht dem Capitän im Nothfalle das Recht über Leben und Tod zu. Meuterei seitens einerSchiffsbemannung kommt daher äußerst selten vor und werden die Meuterer. gewohnlich mit sehr schweren Strafe:, belegt. Eine Seltenheit ist es, wenn das offene Auflehnen der Bemannung gegen die Befehle des Capitäns nicht nur nicht als strafbar: Meuterei angesehen, sondern sogar für berechtigt er. kannt wird. Dieser Fall ist auf der Hamburger Bark Gärneralba", Ca. pitän F. C. Christiansen vorgekommen und hat die Angelegenheit überall be. rrchtigtes Aufsehen hervorgerufen. Höchst interessant sind die betreffenden Vorgänge. Die Esmeralda" hatte bei starkem Weststurm das englische Fischerfahrzeug Ruby" in den Grund gebohrt. Vor der Collision mit denl Fischerfahrzeug hatte der Ausguck der Esmeralda demCapitänChristians ei. mehrere Male die Meldung gemachr, daß die Laterne eines Schiffes in Sich: wäre. Der Capitän gab keine Ant. wort, wenige Minute später war dasselbe in den Grund gebohrt und nu. mit Mühe vermochten sich fünf Mann von seiner Besatzung auf die Esme ralda" zu retten. Trotzdem in den. Sturme bald darauf das Großsegel und Großbramsegel in Stücke flog. gab Capitän Christiansen das Commands: Royal und Royal-Stagsegel beisetzen, Fock- und Großsegel wegneh men!" Die Matrosen erklärten dem er. sten Steuermann, daß sie mit Rück, sicht auf die gefährliche Lage wohl Segel wegnehmen, aber keine mehr setzen wollten. Der Capitän ließ sie nun Alle nach dem Hinterschiff rufen und fragen, ob sie Segel setzen woll, ten. Die Leute erklärten: Nein, setzen nicht, aber bergen wollen wii Segel!" Der erste Steuermann er. hielt nun von dem Capitän einen Stoß vor die Brust, mit Schimpfwor. ten begleitet, alsdann ergriff der Ca Pitän einen eisernen Koffernagel und schlug den Segelmacher und einen Matrosen nieder. Darauf fesselten die Matrosen den Capitän und der erste Steuermann brachte dann das Schiff nach Portland, wo der Capitän von Bord geholt wurde. Nach der Landung fand seitens der englischen Gerichtsbehörde tnGegenwart des deut, schen Consuls zunächst ein Verhör de Bemannung über die stattgehabte Col. lision mit dem englischen Fischerfahr, zeug Ruby- statt. Eine Woche spä ter kam dopt. Christiansen wieder an Bord, packte seine Effecten zusammen und am darauffolgenden Tage erschien ein neuer Capitän. Dieser klärt. dem Koch und drei Matrosen, daß sie sich zur Reise nach Hamburg fertig machen sollten, da sie als Rädelsführer an der Meuterei bezeichnet worden seien. Dieselben wurden ins Gefänz, mß gesperrt und je zwei mit Handeisen zusammengeschlossen, nach London befördert und dort abermals eingesperrt. Nach einer weiteren Woche wurden die vier Leute vor den Untersuchungsrichter geführt, welche? ihnen eröffnete, daß die Hamburger Behörde die Klage gegen sie zurückgezogen habe und sie fr Folge dessen frei seien, denn von Seiten englischen Behörden liege nichts gegen sie vor. im Gegentheil müsse das. was sie aetban als Selbstverthei. digung und zur Verhütung weiteren Unglücks geeignet anerkannt werden. Auf Requisiten des deutschen Consuls wurden die Leute an Bord ded Dampfers Capella- gebracht und als hilfsbedürftige Seeleute nach Hamburg befördert. Bei ihrer Ankunft im Hamburger Hafen wurden sie jedoch abermals verhaftet und erst nach Verlauf von mehrereir-Tagen entlassen, zugleich. wurde auch das Verfahren ge. gen-sie eingestellt. Nach den vor dem Seeamt gemachten Aussagen der Mannschaft soll Capitän Christiansen an dem fraglichen Abend, schwer be. trunken gewesen sein. . Die deutsche Reichs. Hauptstadt wird binnen Kurzem ein FindelhauS erhalten. Die Bauunter, nehmer Schmidt'sche Eheleute hatten der Stadt behufs Errichtung xiner solchen Anstalt 1.225.000 Mark hinterlassen, allein das Testament war angefochten worden. Das Reichsgericht hat nun endgiltig diesf Zuwendung für rechtsglltig erklärt.' Da euch der Stadtgemeinde die königliche Geneh. migung zur Annahme schon lange er. theilt ist. so steht der Ausführung des Projekts nichts mehr entgegen. Auf kaiserlichen Wunsch soll die Stiftung M Namen: nder-Afv!" galten.
Vom Jnlande. Daö von einer Mehrheit der Bevölkerung von Colorado gutge, heißene Frauenstimmrechtsgesetz gibt den Frauen dieselben Rechte wie den männlichen Stimmgebern bei allen Municipal-, Staats- und nationalen Wahlen. Die erste Gelegenheit zuc Ausübung dieses Rechtes wird stch, außer bei einigen localen Wahlen, zuerst bei der Staatswahl im November des nächsten Jahres bieten. Ein Austernessen zum Besten einer Kirche in New House am Elk River in West-Virginien endete kürzlich mit einer Mordthat. Jsaiah Saunders und Albert Vuckner bewarben sich um dieGunst eines und desselben Mädchens und Jeder von Beiden hielt sich für berechtigt, das Mädchen seinen Schatz zu ennen. Darüber geriethen sie in einen so heftigen Streit, daß Saunders zur Pistole griff und seinen Nebenbuhler erschoß. Das Geheim'niß. welches den Lund zweier Leichen in einem Teiche bei Centralia, Jll., umhüllt, wird jetzt von der Coronersjury unter sucht. Die Leichen sind ohne Zweifel die von Alex McClelland und seinem Sohne Oscar, die im Jahre 1831 verschwanden. Etwa 60 Zeugen, fast sämmtlich Verwandte der Ermordeten, sind zur Stelle. Allgemein ist man der Ansicht, daß die Mordthaten vor etwa 12 Jahren begangen worden sind.
In Ponca in Oklahoma fand am 16. November die feierlich, Eröffnung des ersten Schulgebäudes auf dem Cherokee-Streifen statt. Ponca ist ein neugegründeter Ort an der Santa-Fe-Vahn nördlich von der Reservation der Ponca-Jndianer. Die Einweihuna des Gebäudes wurde mit Reden des Gouverneurs Renfrew und Anderer, einem großen Straßenum zuge, einem von eintausend Indianern 'ausgeführten großartigen Kriegstanze und Abends mit einem Festessen und Ball gefeiert. In der Umgegend von Telluide in Colorado wurde dieser Tage der Goldsucher George Shaw erfroren aufgefunden. Zum letzten Male war er am 25. October, als er von seiner Hütte aus auf die Such: nach Edelme. tallen auszog, lebend gesehen worden. Als er nicht zurückkehrte, wurde sein Theilhaber und Genosse um seinSchid sal besorgt, und nach langem Suchen fand er ihn als Leiche, nicht sehr-wei: von der Hllte entfernt vor. Der Körper war steif gefroren und offenbar hatte sich der Verunglückte in dem neulichen Schneesturme verirrt gehabt. In Colorado wurde bei der letzten Wahl ein Amendement zur Staatsverkassunz angenommen, welches den Frauen das Stimmrecht gibt. Das ist das erste Mal seit dem Bestehen der Ver. Staaten, daß die männ liehe Bevölkerung eines Staates sich direkt für diesen Schritt ausgesprochen hat. In Wyoming haben die Frauen auch das Stimmrecht, aber dort bildete die Verleihung desselben an die weiblichen Bürger einen Theil der Verfassung, die den Wählern bei Errichtung des Staates vorgelegt wurde und entweder ganz angenommen oder ganz verworfen werden mußte. In Colorado war die Frage mit keiner anderen verbunden, es handelte sich um nichts Anderes, sondern nur darum, ob die Frauen das Stimmrecht haben sollten oder nicht, und dies ist von den männlichen Wählern des Staates bejaht worden. Es ist das ein entschiedener Sieg für die Frauenrechtlerinnen an dem sich nicht rütteln läßt. Bei einer Feuersbrunst in Memphis sind mehrere Menschen in den Flammen umgekommen. MehrereAndere, welche sich durch einen verzweifel ten Sprung zu retten versuchten, haben tödtliche Verletzungen erlitten. Und der unbarmherzige Dämon Geiz war es wieder einmal, der das ganze Unglück anrichtete. Die Besitzer des betreffenden Gebäudes hatten eö versäumt, dasselbe mit Feuertreppen zu versehen, eine Unterlassungssünde, die um so schwerer war, als sich im zweiten Stocke des Gebäudes Clubräumlichkeiten befanden, in denen sich stets viele Menschen aufzuhalten Pflegten. Es heißt, man werde die Schuldigen criminell belangen. AehnlicheS ist uns schon oft versichert worden, allein, wenn es zum Klappen kommt, läßt man diese Massenmörder schließlich doch immer laufen. Und so lang man die Elenden nicht als gemeine Verbrecher in'S ZuchtHaus schickt,' werden auch diese graßlichen Katastrophen nicht aufhören. Gouverneur Foster von von Louisiana ist von dem größeren Theile der Presse seines Staates wie derholt und dringend aufqefordert worden, gegen den Unfug der Weibkappen, w:lche dieBaumwollpflanzer durch Brandstiftung einzuschüchtern suchen, einzuschreiten. Aber er hat dem Verlangen keine Folge aegeben. Neuerdings ist ihm auch häusig der Beweis erbracht worden, daß bei den zahlrei? chen Lynchmorden. welche während der letzten Monate in Louisiana. begangen worden sind, seine eigenen Angestellten unter den Hauptthäteru mitgewirkt haben. ES sind ihm die Betreffenden namhaft gemacht worden, aber eS fiel ihm nicht e!n, irgend Jemanden zur Verantwortung zu ziehen. Er ignorirt die erhobenen Anklage vollständig und läßt der Gesetzlosigkeit uugehiq texten Lauf. Kein Wunder deshalb, daß den gesetzliebenden Büxgen die Geduld ausgeht und sie nunmehr den Gouverneur sür die greulichen Zu. stände im Staate direct verantwortlich mkche?, In Mouni Pjncon in Alabama war der Streit- um eine Mühle die Veranlassung zu dem ööde zweier Männer und zu der gefahrliÄen Verwundung eines Dritten. Dr. R. D' Green hatte eine . Mühle -an Ambröse Smith aus Pratt Mjnes verkauft und die beiden 'Sohne deß Vetzteren, Aleiander und Joe. väbnM
die Mühl? ln Besitz. Mmttächtt ge ricthcn sie aber mit dem Verkäufer "in Streitigkeiten, weil sie das Kaufgeld nicht pünktlich zu bezahlen vermochten und andererseits die Mühle nicht aufaeben wollten. Kürzlich erschien der Sheriff Hewett mit Haftsbefehlen geacn die Smith's in Mount Pincn und verhaftete in Gemeinschaft mit einem gewissen Tom Massen den Alexander Smith. Als Hewett dem Ölteren Joe Smith zurief, sich zu ergcben, versetzte ihm dieser einen Schlag auf den Kopf, und nunmehr begann zwischen den Betheiligten ein KugelWechsel, bei welchem Hewett den alten Ämbrose Smith und Massen den Joe Smith erschoß. Bei dem Niederfallen des Lekteren entlud sich dessen Pistole und die Kugel verwundete den Sherifk Hewett ziemlich gefährlich am Kopfe.
Oom Auslande. Kaumist dasUrtheilin dem sensationellen Spieler- und Wuchererproceß in Hannover gesprochen so wird schon wieder ein ähnlich:? Pro ceß das dortige Gericht beschäftigen. Von den in dem ersten Proceß Angeklagten sind in den neuen Skandal Süßmann, Julius Rosenberg und Max Rosenbc verwickelt,' ferner Frau Guhl und Rentier Krain aus Berlin sowie die Agenten Heinrich Hollmann Reinhard Hirsch und die Wittw, Schnietzer aus Hannover. Der Proceß gegen Auaust von Oettingen, Stadihaupt von Riaa. und Eduard v. Hollander, Bürgermeister magnificus von Riga, hat nach fünfjähriger Dauer sein Ende erreicht. Als Glied:? des städtischen Schulcolleqiums hallen sie lm Jahre 1823 bei Gelegenheit der Einführung der russischen Unterrichtssprache die Erklärung abgegeben, sie seien außer Stande, der die Einführung fordernden Verfügung Folge zu leisten, deshalb hatte der Prokureur alsStrafe Verschickung nach Sibirien beantragt. Die erste Instanz hatte auf Freisprechung erkannt, dagegen die Petersburaer Oberbeh'örde jetzt zur Amtsent- ! setzung verurtheilt. Dieses Urtheil
trifft wieder zwei baltische Veteranen, die seit Jahrzehnten in ihrer Heimath als Führer an erster Stelle gestanden und sich seitens des Kaisers Alexander des Zweiten vieler Auszeichnungen zu erfreuen gehabt haben. Herr v. Oettingen, Hofmeister des kaiserlichen 5iofes. war ehemals Civilzouverneur von Livland. Ein geheimnißvoller Doppel-Selbstmord macht in London viel von sich reden. Kürzlich nahm sich ein Qruder Lord Effinghams. Hauptmann F. C. Howard das Leben', ohne daß ein triftiger Grund für diese That ausfindig gemacht werden konnte. Am Tage darauf erschoß sich eine Frau Eva Lynch-Blosse und aus der Untersuchung vor dem ' Leichenbe. schauer scheint hervorzugehen, daß zwi schen beiden Selbstmorden ein Zusam menhang besteht. Howard und Frau Lynch-Blosse waren nämlich gut be kannt mit einander er besuchte sie täglich zweimal und der Umstand, daß er an dem Tage seines Selbstmordes nicht kam und ein Schreiben nicht mehr in seine Hände gelangen konnte, scheint die Frau so ausgeregl zu haben, daß sie sich ebenfalls erschoß. Die Frau Lynch-Blosse war 26 Jahre alt. Ihr erster Mann war ein Amerikaner, der Faulkner LynchBlosse hieß, doch ließ sie sich von ihn. scheiden und heirathete einen Herrn Booth. der wahnsinnig wurde. Auch Hauptmann Howard war verheirathet. Gegen den Berliner Rechtsanwalt Dr. Fritz Friedmann schwebt eine DiZciplinaruntersuchun beim Ehrenrathe. Es handelt sich in derselben um einen eigenartigenRechtsfall. Dr. Friedmann hatte einen Clienten vertreten und von ihm natür. lich auch genaue Informationen erhal ten. Nachdem er den Rechtsstreit zu Ende geführt hatte, soll er sich an den Clienten mit der Bitte um ein Darlehen gewendet haben. Diese Bitte wurde zedoch rundweg abgelehnt, und als nun Dr. Friedmann in einem an. deren Strafverfahren einen Clienten gegen seinen früheren Clienten zu v:r treten hatte, benutzte er die von diesem früher erhaltenen Informationen zum Vortheil seines jetzigen Clienten und zum Nachtheil des früheren. Diesem brachte den Sachverhalt schon in der Verhandlung zur Sprache und erstat tete dann Anzeige gegen) Rechtsan. walt Dr, Friedmann. Client No. 1, dessen Vertrauen mißbraucht sein soll, ist der Bankier Adolf Lindner, der Cttent No. 2 ist dessen intimer Freund, der Börsenspekulant Arendr. Urkomische Scenen haben sich in Wöriöhofen in Folge der Ernennung des Pfarrers Kneipp zum päpstlichen Geheimkämmerer abgespielt Wie gewöhnlich, saß Pfarrer Kn:ipp im Refectorium des Dominikanerinnenklosters, umgeben von den Confratres. die augenblicklich dort die Wasser, Cur gebrauchen, als eine Schwester meldete, es sei eine Deputation da, um dem Herrn Pfarrer zu gratuliren. In .seiner bekannten gemüthlichen Weise antwortete er: I han nix dagege Nunmehr traten sämmtliche zur Zeit dort weilenden französischen Priester ein und' brachten ihre Glückwünsche dar zu der hohen Auszeichnung, die ihm von Rom auS zu Theil geworden sei Die Tischgesellschaft fragte verwundert : Wa) ist das, Herr Pfarrer ? I weiß nie ; mee hat mir vor Tisch s Brief geben, aber i hab ihn nit auf gemacht ! Daxauf legte er den Brief, der durch ein groß:s Siegel geschlossen war, auf den Tisch. Er enthielt dik Benachrichtigung von der Ernennung Jach dem Abendessen brachten auch die Dvmjnikanerinnen ihre Glückwünschi dar. Ein ileintZ weißgekleidetesMäd chen sollte ein Veröchen sagt. Feier, lich begann es : .Monsignore ! Machst de dich fort !" erwiderte 'der Angeredete. Das Kind erschrak und brachte kaum sein ÄerSchen zu Stand? ' t. m -m 4 : .. v'-' '
Die Prügelstrafe scheint noch zu den berechtigten" Eigenthümlichkeiten des Königreichs Sachsen zu Afinrn s)!nr fj'itr' tnn.Vt
y"""" v. iMtjtiii ivuiut m'.lllllU eine 64 Jahre Insassin des ArmenHauses von Lommatzsch von dem Aufscher und dessen Frau mit einem Niemen geprügelt und einige Tage darauf auf Verordnung des Bürgermeisters im offiziellen Beisein eines Arztes und eines Wachtmeisters von demselben Aufseher mit 10 Stockhieben regalirt, weil sie sich einen Rausch angetrunken hatte. Nach Beendigung der würdigen Culturthat hat der Arzt erklärt, es habe der Frau nichts geschadet. Der Wachtmeister hat dann die Frau gewarnt, sie möge ja von dieser Bestrafung Niemandem etwas sagen, sonst könnte es ihr noch schlechter gehen. Auch der Aufseher hat ihr eine ähnliche drohende Verwarnung gegeben. Die alte Frau hat es auch nur ungern erzählt, und nur. nachdem das Gerücht von dem unglaublichen Vorkommnisse auf andere Weise in die Oeffentlichkeit gelangt war. Dem Sohn der Frau gegenüber hat der Bürgermeister zugestanden, daß er die Aufzählung der zehn Stockhiebe selbst anbefohlen habe, weil die Frau unverbesserlich" sei. I n D a m a s k u s ! st d i e berühmte große Amaijaden-Moscher (Dschämi-el-Rebir) niedergebrannt. Durch die Unvorsichtigkeit einiger Ar. beiter. die an dem Dache dieser Mo schee Ausbesserungen vornahmen, entstand in dem alten, schönen Dachstuhl Feuer. Da dieser aus Holzwerk be steht, das die Strahlen ver (bomie tu Jahrhunderten ausgedörrt hat, fand ' das Feuer reichliche Nahrung und brel I tete sich über die ganze Moschee au. ! Außerdem wurden 167 Läden und 24 ! Häuser eingeäschert, die daneben lie. j enden Buchhändler-. Tischler- und Goldschmiedebazare brannten gleich. ! falls nieder und wurden zum Theil 'zerstört; viele schone orientalische ar. ! chitektonische Kunstgegensiande. Mosaik und Inschriften, sind vernichtet. Wie nackten Mauern und Säulen stehei, jetzr frei; viele schöne Architekturen aus der christlichen Periode sind blosge legt. Einige Soldaten und einige ' Kinder sollen bei dem Brande umge. kommen sein. Diese Moschee war nach den Moscheen in Mekka und Medina und Gottesklippe (Sakhrah Allah) in Jerusalem die heiligste Stätte der Mohammedaner. Sie war früher eine christliche Kirche, wahrscheinlich vom Kaiser Arcadius 395403 er. baut, und zwar auf einer Stelle, wo ehemals ein heidnischer Tempel, stand. Z Das Haupt Johannes des Täuferö wurde hier als Relique aufbewahrt, die Kirche hieß Johanneskirchc". Nach der mohammedanischen Eroberung waren dieGetauften Mitbesitzer der Kirche, bis Khalif Welid Jbn Abdelmelik (705715) sie ihrer Rechte beraubte und die Kirche zu einer prächtigen Moschee umbaute. Im Jahre 1069 wurde schon ein Theil dieser Moschee durch einen Brand zerstört. Der . neue Vund der Nitter des Eisernen Kreuzes w Deutschland" zählt bereits 5000 Mitglieder. Der Bundesvorstand ist auaenblicklich mit der Ausarbeitung der Satzungen beschäftigt, um nachher Korvorationsrechte zu erbitten. Nach Erlanauna dieser Rechte hofft man durch Schenkungen u. dgl. bald ein Kapital zusammenzubringen, aus dem die Bedürftigen unter den Rittern des Eisernen Kreuzes so lange unterstützt werden sollen, bis der den Rittern durch Köniswort zugesprochene Ehrensold vom Reichstag bewilligt ist. Vor Kurzem starb während eines JagdauSflugeS in Kurland der in weitesten Kreisen der OstseeProvinzen bekannte Baron George v. Medcm. einer der Vielen, die sich sei. nerzeit infolge der RussifizirungsMaßregeln aus höheren Richterstellunaen in's Privatleben zurückziehen mußten. Unter den zahlreichen Leidtränenden, die dem Sarge des allbeliebten Mannes folgten, befand sich auch der einzige Bruder des Verstorbenen. Baron Karl von Medem. Die Leichenfeier nahte ihrem Ende, die ersten Erdschollen fielen auf den Sarg nieder, als der tieferschütterte Bruder plötzlich lautlos niedersank. Ein H-:rz-schlag batte auch seinem Lfben ein Ziel gesetzt. JmAltervon66 Jahren ist gu Baden-Baden der frühere RtlU gionslehrer am Gymnasium zu Hadarnar, Herr Albert Ullrich. Pfarrer und Kreisschulinspeltor a. ,D., gestorben. !Der Entschlafene war einer der her rorragenonen Theologen ver najjaui. schen evangelischen Kirche. Bekannt sind seine Nassauische Kirchenaeschich. te", sowie die Schriften Liberal und .Orthcdox- und Das Bekenntniß de, xiassanischen Union-. Selbst othodoz, derthkidigte er mannhaft die freie Ge I staltung der Synodglverfassung in i Nassau und die Bekenntnißsreiheit fr, ' der nassauischen Union. So rettete e. den Stolz der nassauischen Kirche, die principielle Union, um die Nassau vom ganzen evangelischen Deutschland be neidet wird. In derzeit der Distanz, leistunaen aller Art durfte schließlich auch ein Wettrauchen nicht fehlen, und o ist ein solches von dem Berliner Rauchclub, welcher den geschmackvollen Namen .Giftnudel" führt,, -zum lustrag gebracht worden. . Den ' Preis bestehend aus einem silbernen Cigarrenetu i und zweihundert Stück Ciarren. sollte Der erhalten, der während der festgesetzten zweistündigen Rauchzeit die meisten Cigarren auft rauchte. Die bei dem, Preisraücheä consumirten Ciqärren wurden vom Club geliefert und waren selbstverstündlich von gleicher Sorte Den Preis gewann em Schlosser ißamenl Knopf. . der innerhalb . der vorgeschrie? benen Zwei Stunden nicht weniger alZ zehn Ciaairen in Asche verwandelte. Der polnische Geschichtsalkk Jan Matejko, dessen große Geinälde aü'S der Geschichte seines Voltes durch zahlreiche" Ausstellungen in alle Ländern bekannt aeworden ön.
ist in Krakau. wo er sett 1873 Director der Kunstschule war, im 56. Lebensjahre gestorben. Schon 1867 machte er sich durch ein sigurenreiches Geschichtsbild DerReichstag in Warschau im Jahre 1773," das auf der Pariser Weltausstellung erschien, wei-
teren Kreisen bekannt. Es folgten zunächst der Alchymist Sendziwoj vor Sieamund dem Dritten, Wladislaw der Weise wird auf den polnischen Thron berufen, der Hofnarr des Köniqs Siegmund, Union der Polen und Littauer zu Lublin, Stephan Vathory vom russischen Gesandten um Frieden gebeten, König Johann Sobieskis Gebet vor Beginn der Türkenschlacht, Einsegnung der Siegmunds glocke u. a. In diesen Bildern entfaltete er auch eine große Pracht deö Colorits. In ihrer Überschwangliehen Begeisterung für die Russen hat die Stadt Lyon der Zariza" 12 prachtvolle Roben zum Geschenk gemacht, die von französischen Blättern, wie folgt, beschrieben werden: Ein Kleid aus gerissenem Sammet, im Stile Heinrich's des Zweiten, dessen knospengrüner Grund mit schwarzen Federn bedeckt ist: ein Kleid aus himmelblauem Atlas, daö mit lilafarbenen Blüthenzweigen und dem dazu aeüöriaen Blattwerke bestickt ist: ein Kleid aus heliotropfarbenemSammet; ein Kleid aus himmelblauem Moire, das mit geknickten Rosen besät ist; ein Klerd aus raymsaenem, saconnir tem Sammet auf malvenfarbenem Grunde: ein Kleid aus elsenbernsar bener Seide: ein Kleid aus wahrhaft bewundernswertbem Atlas von Äon nenuntergang-Farben; ein Kleid aus schneeweikem Atlas: ein Kleid aus Brokat, dessen morgenröthefarbenerGrund mit Mimosen und Anemonenzweigen bestreut ist; ein Kleid aus demselben Stoffe mit Feldblumen; ein Kleid aus prachtvoller, sammetartiaer. moraenrothefarbener" Seide. das mit goldenen Sternen durchsteppt ist. und endlich ein Kleid aus schil lerndem Seidenstoffe von der herrlichsten Arbeit, die man sich überhaupt denken kann. Eine Messeraffäre mit überaus traurigem Ausgange hat in deutschen Kreisen von Sydney gewaltiaes Aufsehen hervorgerufen. In einer Hafenschänke kam es Zwischen betrunkenen Matrosen der abgelösten Besatzungen der deutschen Kreuzer .Bussard" und Sperber" und Koh lenziehern des Reichspostdampfers ' .Karlsruhe" zu einem Wortwechsel, der alsbald in Thätlichkeiten ausartete, wobei einer der Matrosen, Stenzel vom Sperber", von dem Kochsmaat der Karlsruhe", Jüngel, gegen einen Tisch gedrangt, nach anveren Aussagen über diesen gebogen" wurde. Während des allgemeinen Wirrwarrs versekte hierauf Stenzel dem Junge! ernen Stich gegen den Unter leib, der indessen an der Taschenuhr des Burschen abprallte, und einen :weiten. der die linke Backe traf, aunerdem aber dem aus Breslau stammenden Kohlenzieher Karl Äeimann einen Stich in die Brustgegend, der so unglücklich gefuhrt war, daß ke? Ge troffene alsbald lautlos zu Boden stürzte und sich buchstäblich in wenigen Minuten verblutete. Ein herbeigeru fener Volnist bat den Schwerverletzten zwar so rasch als möglich mittels eines WaaenS in'S Krankenhaus geschafft. auker ein paar leisen Wehlauten gay derselbe aber auf dem kurzen TransPort dorthin keinerlei Lebenszeichen mehr von sich, und starb, ohne überhauvt daZ Bewusttsein wiedererlangt ,u haben, fast unmittelbar nach seiner Einlieferung. Stenzel wurde von den )afenbehören verhaftet und em An trag des deutschen Consulats auf seine Auslieferung abgelehnt. , Gastrisches Kopfweh kurlrt. O. S. Edward in yalmyr, C, schreibt t ,.Jch hade lehr stark a Hrtleiiskett u gnltrikchenk ttopswel, gelitte und Kl viele irznet, rUt, fr Tult's fissen t l Cittitg. tt mir hals. Ich ft, a ein Vill tne&t nützt li drei 0 einer andere Gerte, nd h fl weder IchwKcht, och Leibschneiden verursacht. kchS verzuckert, lein SsND. vreis 2fett. Nkbrxal! zn haben. OsNce, U&-UA shin! Ct ?.&. Warum macht bit The UNION TRUST CO. den vortheilhaftesten Testamentsvollstrecker, Vormund oder Truste für die tn urem 1 $ ten Willen Bedachten ? , Weil sie nie krank wird, feine Ferien anrcui ooer gar uirri. Weil sie mit allen gesetzlichen Bestimmun gen vertraut ist, und ein g schulttö CorpS ?on eamten hat. Weil sie solche SeschZfte richtig, prompt. jyltemallicy und vounandlg vesorgt. Weil sie dafür nickt so viel berechnet, wie einzelne Personen, welche mit einem derart! aen PertrauenSamt vielleicht nur einmal tm Leben betraut werden und sich dann vielfach auf andere verladen muen, wovurcy cie Reuen bedeutend vermehrt werben. Weil sie, finanziell verantwortlich ist und immer sein wird, denn sie steht unter ftaat licher Aufsicht. Tte Union Trust Company No. 68 Ost Market Straße. NobnV Holljday, Prasi ent. Kenrv (Fites. 'Z.'Stte.VtSNdent und Eaxmc,lttr. ddlson (? S.rriS. Sam'l L. Look. I, kteprandent. eefretSr. Telephon 12S-Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L nun d ? Y, petrtehe ton Unton roaschmidche. No. 138, 140 und 142 Virginia Stvenue. T. E. Soirjpryillp, Manager. Frank H. Blackledge, Vbvvkat und 5IechtSanwalt,
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