Indiana Tribüne, Volume 17, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1893 — Page 2
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Andians TridÜne. Erscheint Täglich xtb Lonntngs.
Tie tägliche .Tribüne" kostet durch den Träge? C:"tl per Woche, die SonntagSTribüne 5 Senk? per Zoaze. Beide zusammen IS Cent oder H Cent perMonat. Per Post zugeschiikt in Vor aulbeiahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 21. November '93. (Lpeialdrf Streiflichter vo der Gartenstadt. ' Chicago, Mitte November. Liebe Freunde ! Als ich meinen Wohnsitz ' von der großen Seestadt auf Manhattan Island hierher verlegte, versprach ich Ihnen, von Zeit zu Zeit Ihnen meine Eindrücke zu schildern, die NeuParis, mit dem Schweinskopf und dem Ncvolvergriff im Wappen, auf mich, und ich glaube, auch auf andere Fremdlinge macht. Seit die Weltausstellung hier gethront hat, darf man von Chicago mit ebenso viel Fug, wie von dem koketten alten Gotham, ab und zu et was erzählen, und gar Manche, welche im Sommer zum 5ölkermarkt hie? gewesen sind, dürfte ein Chicagoer Brief mindestens ebenso sehr interessiren, wie ein New Yorker. Wer weiß, ob nicht Chicago im Lauf der Zeiten New Fork auch noch das Eine abnimmt, was es vor seiner westlichen Nebenbuhlerin im ,mer noch voraus hat : den Charakter fces ersten Absteigequartiers für die mehr oder minder müden Wanderer von den alten Vaterländern ! Vor läufig freilich hat es damit ebenso gute Wege, wie mit der Chicagoer Reinlichseit und seiner stadtverwalterischen Ehrlichkeit. . Gegenüber meinem bricfschreibenden Vorgänger dahier bin ich allerdings einigermaßen im Nachtheil. Der konnte begeisterten Herzens stets von der Weltausstellung erzählen und von der lächelnden Hof - Physiognomie, welche Chicago wahrend der sechs Mo nate 'mit großer Ausdauer aufsetzte. Ich dagegen, der ich erst in den letzten Tagen des Welt-Jahrmarkts das Ge siade des Michigansees erreichte, ich kriege jetzt die Gartenstadt in ihrem grauen Werkeltagsg:sicht und ihrem Küchen-Neglige zu seh:n ; da kommt denn noihwendigerweise ein etwas an dereS Bild heraus, als vielleicht viele von Ihnen während ihres Weltausstel lungs-Besuches sich in flüchtigem Rausch eingeprägt haben ! Dazu kommt noch, daß dieses Alltagsgesicht in den letzten zwei Wochen durch die Politik extra verhäßlicht worden ist. Palitix all oder !" Unsere lieben Landsleute in Chicago haben sich dabei ebenso stark in ihrer taschenfaust ballenden Jämmerlichkeit gezeigt, wie sie sich während der Weltausstellung in ihrer Glorie gezeigt haben. Wenn sie dabei wenigstens ausrufen könn ten, wie MacMahon nach der Schlacht bei Wörth : Alles ist verloren, außer der Ehre ! Freilich ist das Chicagoer Bier auch nicht gerade geeignet, beson deres Selbstbewußtsein und Thatkraft zu erwecken, und sein einziger Vorzug ist seine Billigkeit beim Kesselverkauf. Doch ich will Sie nicht weiter von den llauen Malen des Chicagoer deutschen Michels unterhalten, die er sowohl von Demokraten wie von Republikanern besehen mußte. Ist anderwärts ein politisches Lied ein garstiges Lied, so ist in der Gartenstadt die ganze gereimte 'und ungereimte Politik nur eine einzige große Garstigkeit, besonders seit der Helden-Liebhaber und Schalksnarr in Einer Person, Carter Harrison, mit Knalleffect von der Bühne verschwun den ist ! Sie wollen wissen, was die ehemalige Weltausstellung macht. Nun. bald genug wird man sagm können : .Die Mauern liegen nieder, die Hallen sind zvstori." Einstweilen wird noch an der Ausräumung mit biberhafter Energie gearbei. tet, und bis Mitte December wird die. ses Riesenwerk vollbracht sein, hochs!en5 das größte der Gebäude, der Jndustriepalast sowie auch der KunstPalast ausgenommen. In letzterem ha' die neue Blumenausstellung die Räumungsarbeiten verzögert, und außerdem warten dort sowie im Industrie Palast ausländische Aussteller so lange wie möglich, mit dem Einpacken, in der Hoffnung, noch immer etwas verkaufen zu können. Sie lassen sich wenig dadurch beirren, daß der Besuch der todten Weißen Stadt (welch: aber nock immer lebendig im Fordern des gewohnlichen Eintrittspreises ist und bis zum letzten Augenblick bleiben wird) zusammenschmilzt, wie Butter vor der Sonne. Ich kann Ihnen versichern, daß über letztere Thatsache sich sehr viele Garten.städtler herzlich freuen, und zwar aus gutem Grunde. Nur 3000 zahlende Besucher gestern . auf dem Weltausstel-lungöplatze?-rief mir 'jüngst der Director zweier bekannten deutscher Volkötheater entgegen, na, ich hoffe dringend, daß eö bald UUt 300 meh' sein werden ! Der Rummel dauert mir schon viel zu lange der Teufel hat unS armen Theaterunternehmern die Weltausstellung auf die Nase gesetzt !" Solche Urtheile hört man auch jon vie len Geschäftsleuten, trotz allen Chicagoer Patriotismus. ES sind gelungene Kunstinstitute, diese Chicagoer deutschen Volkstheater. AIS ich vor mehreren Jahren einmal auswärts einen jener schneidign Artikel deS heiligen Hermann Raster las. worin die Wehklagen eines Correspondenten (des nun ebenfalls dcrbinaescbiedenen wackerenDr. Trenkler in Missouri) über Rückgang des DeurscStbumS in den Ver. Staaten unter Anderm' mit dem stolzen HinroeiS auf die Thatsache zurückgewiesen wurde, daß Chicago nicht weniger al5 5 deutsche Theater besitze,' die sich alle in" blühettdem Zustande befänden, da kriech ich gewaltigen Respect vor
.neinen Stammesgenoen in 'der Gartenstadt und ihrer thätigen Verehrungder deutschen dramatischen Kunscht". Seit ich aber diesen Thalia-Cultus an Ort und Stelle kennen lernte, bin ich wie aus dem siebenten Himmel gefallen. Bis auf eines, bestehen jene Theater" einfach darin, daß in der Halle irgend einer Wirthschaft allsonntäalick bei Bier. Wein. Cigarren u. s. ip. nebenbei eine derbe Komödie oder Tragödie genossen werden kann. ; Mit anerkennenswerther demokrati-;
scher Gleichheit wird nur ein elnhelt--liches Eintrittsgeld von 15 bis 25 Cents erhoben, welches zwar nicht die genossenen Getränke und den Tabak mit einschließt, wohl aber die active Theilnahme am Tanzvergnügen, das nach, der Vorstellung in seine Rechte tritt". Es ist dasselbe, was man so vielfach anderwärts, nur nicht unter diesem stolzen Namen, hat. Bei der ziemlich weitgehenden Sonntagsfreibeit. welche in dem von gewissen fasbionablen Gottesmännern als Hollenpsuhl" verschrieenen Chicago herrscht, und bei der ausgeprägie-i Vorliebe des gartenstädtischenDeutschthums für Sonntagsvergnüguien mit feucht-geist!zem Beigeschmack haben diese deutschen Theater" zu g ewohnlichen Zeiten in der That stets gute, meist glänzende Geschäfte gemacht. Manchmal konnten sie sogur von oer bekannten Truppe aus Milwauk, beneidet werden, welche einstmals in Hooleys Theater dahier spielte und sich dann nach dem neuen Schillertheater" , vertagte. Letzteres, nämlich das Spielen im Schillertheater, ist ein wahres Glück zu nennen, denn sonst hätte dieses außer seinem Namen so gut wie gar nichts deutsches! (Uebrigens ist nicht einmal der Name zwü felsohne; bcnn offiziell führt das Gebättde den merkwürdigen Titel The Schiller".) Doch ich will gerne zuge'stehen, daß das Innere dieses Musentempels, das eigentliche Theater, ein veichältnißmäßig vornehmes und würdiges zu nennen ist. trotzdem das Gebäude von außen in einer recht unvortbeilhaften Stellung eingeklemmt ist. Die darin spielende, für gewöhnlich ebenfalls nur Sonntagsvorstelhingen gebende Truppe ist das Einzige, was das Deutsche Theater" in Chicago repräsentirt,' abgesehzn von gelegentlich gastirenden Gesellschaften, die schon vor Eröffnung der Weltausstellunq schließlich ganz jämmerliche Geschäfte gemacht haben (nachdem allerdings das Chicagoer Deutschthum auch ausgepreßt war, wie eine Citrone!). Nein, werthe Freunde, einen Extra- Anspruch auf Ruhm für die Pfleae des deutschen Theaters sollten unsere Neu-Pariser Landsleute nicht erbeben, die ja stellenweise ganz charmante Leute sind; sie sollten sich von den windigen Gebräuchen in der Stadt der Winde möglichst freihalten unk den Spatz keine Nachtigall, eine singende Bierwirthschaft kein deutsches Tbeater nennen und noch verschiedene andere Bezeichnungen, z. B. die Be Zeichnung von Baustellen, mit ein paar Holzbänken darauf, als Sommergärten" oder Groves", unterlassen. Doch davon vielleicht später einmal wieder, wenn frisches Grün die Erde schmückt. vielleicht ist bis dahin auch manches besser geworden. Augenblicklich ist auch Alles noch zu Welt ausstellungsmatt. Wenn Sie mich späterhin vielleicht einmal mit Ihrem Besuche erfreuen, werden Sie auch das Vergnügen haben können, gar manches Ihnen von der Weltausstellung her liebgewordene Pracht- oder Kolossalstücke verewigt zu finden. Abgesehen von den Herrlichleiten deS Columbischen Museums haben Sie a. V. die Aussicht, den ganzen Industriepalast an der Seefront mitten in der Stadt begrüßen zu können.' Wenn AlleS gut geht, finden Sie das schöne Deutsche Haus" im Lincoln-Park auf der Nordseite wieder. Die öffentlichen Parks in Chicago werben es überhaupt schon allein werth sein, daß Sie sich einmal im Innern der Gartenstadt, der unabsehbaren, etwas zu schnell gewachsenen, ordentlich ergehen. Diese Parks verdienen nach ihrer Zahl und Einrichtung rückhaltloses Lob, wie ich mit besonders voller Brust betonen will, da ich im übrigen Theil dieses Briefes so viel geschimpft habe. I. R. Ein SchnapSonkel alt Conful. In dem Privatcabinet deS Präsiden ten Cleveland ist vor Kurzem einer Anzahl von Gentlemen aus dem sonni gen Süden der Kopf ganz gehörig gewaschen worden. Die Veranlassung dazu bot die großartige Schnapsreise, welche Col. Hoge von Roanoke, Va., der zum Consul in Amoy, China, ernannt worden war, bis nach San Francisco gemacht hatte. Col. Hoges Bestallung war in Folge seines schmachvollen Be tragens zurückgezogen worden und das Bemühen, den Präsidenten zur Rücknähme seiner Ordre zu bewegen, hatte die Staatsmänner von Virginien zu Herrn , Cleveland geführt. Letzterer war wüthend und daS mit Recht, denn Col. Hoge soll eS wirklich zu arg getrieben haben. Kaum hatte der Eisen' bahnzug, welcher die Ehre hatte, den angehenden Staatsmann" gen Westen zu befördern, Roanoke verlassen, alS dieser eine Schnapsflasche aus de. Tasche zog, und einen tüchtigen Schluck that, um den Trennungsschmerz zu be täuben. Je schneller der Zug fuh, und je größer die Entfernung von seinen heimathlichen Penaten wurde, desto durstiger wurde r Colonel, und als an der nächstes Station Halt gemacht wurde, stieg er aus und inspicirte die Restauration. Dort machte er sich's hinter einer Flasche gemüthlich, und der Zug mußte wohl oder übel auf den durstigen Herrn warten. An manchen Stationen, die der Zug sonst ohne an zuhalten passirt hätte, ließ Hoge halten um in der Wirthschaft 'seinen zuneh, menden Durst 'zu stillen. Aus diese Weise kam er bis nach El Paso. Hjer
wurde er, total b'e trunken, um seine sämmtlichen Habseligkeiten bestohlenAls er seinen Rausch ausgeschlafen hatte und sah, was ihm passirt war schob er die Schuld auf den Conduc' teur und wollte diesen durchprügeln Er machte einen solchen Radau, daß er
verhaftet werden sollte. Nur seiner Eigenschaft als Consul hatte er es zu verdanken, daß dies unterblieb. Auf dem gleichen Zuge befand sich jedoch zu seinem Unglück die Frau des Gouver neurs Hughes von Arizona, eine Voll-blut-Temperenzlerin. Diese machte, ihrem Gatten brieflich Mittheilung von der Odyssee des Roanoker Staatsman nes und Gouverneur Hughes erhob sofort beim Präsidenten Beschwerde gegen Hoge. Dies ist jedoch noch nicht das Aergste, was sich der Colonel zu Schul den kommen ließ. Das Merchants Prote, ,:oe und Collectiv Bureau" in Roano , dessen Vertreter er war, hatte ihn bt'::.i Staatssecretär angeklagt. $400, die er für die Gesellschaft collektirt hatte, für sich behalten zu haben. Erst auf dringende Mahnung habe er dem Bureau mit dem langen Titel tu nen Check über $323 übersandt, der jedoch mit dem ominösen N. G." von der Bank zurückkam. Ferner hat ein Schneider gegen den Consul bei dem Staatssecretär Klage eingereicht. Hoge hatte vor seiner Abreise nach China bei dem Kleiderkünstler mehrere , hochele gante Anzüge bestellt, dieselben in Em. pfang genommen und nicht bezahlt Dies sind die Gründe, aus welchen die so urfidel begonnene Reise des Consuls in das Himmelreich in San Francisco unterbrochen wurde. Vom Jnlande. In der Bundesarmee befinden sich nur zwei Farbige als Officiere, nämlich im 9. Cavallerie-Regi ment, das ganz aus Negern besteht. In New Jersey hat eine junge Dame sich dadurch vom Son nambulismus kurirt.daß sie ihr Nacht-. Hemd wie einen Sack zunähte und auch die Aermelöffnungen durch eine Vorrichtung zuzog. Zweijun ge Damen, welche in der Augenklinik in Chicago einen Kursus in der Ophthalmologie durchgemacht haben, sind jetzt in Blooming. ton, Ind., Optiker und haben ein loi nendes Geschäft. In Greenup, Jll., wurde kürzlich Frl. Marietta Whtat, 16 Jahre alt, um ihr schönes rabenschwarzes Haar beraubt, indem ein Unbekannter ihr den Zopf kurz am Kopfe wegschnitt. $25,000 will Jacksonville. Florida, sich's kosten lassen, die Klopffcchter Mitchell und Corbett zu bewe gen, ihren Faustkampf dort abzuhalten. Dallas, Texas, hat dieselbe Summe in Bereitschaft. In Minnesota hat die Fuel Company, die sich gebildet hatte, um der Bevölkerung Kohlen zu Verhältniß mäßigem Preise zu beschaffen, vor dem Trust die Flagge gestrichen und das Geschäft aufgegeben. Bei vielen Wohnungen in Philadelphia sind an den Fenstern der oberen Stockwerke Spiegel angebracht, in denen man die Figur dessen sehen kann, der unten die Glocke zieht, ohne daß man sich aus dem Fenster zu lehnen braucht. Gekochte Zwiebeln, eine Stunde vor dem Schlafengehen ge gessen. sind ein vorzügliches Mittel gegen Schlaflosigkeit; das Herz" einer heißen Zwiebel in's Ohr gelegt, heilt oder lindert Ohrenschmerzen; ZwiebelSyrup, dadurch gewonnen, daß man Zwiebelscheiben mit Zucker bedeckt und durch Wärme den Saft löst, ist beim Croup der Kinder sehr heilsam; der Genuß roher Zwiebeln ist ein gutes Mittel gegen Erkältung. Herr W. R. Smith, der langjährige Superintendent der botanischen Garten in Washington, hat den Vorschlag gemacht, sämmtliche Staatsgebäude, welche die WeltausstellungsObjecte der einzelnen Staaten bargen, nach Washington zu bringen und dort an einem passenden Ort wieder aufzu bauen und die einzelnen Staaten zu veranlassen, ihre Ausstellungen von Zeit zu Zeit zu ergänzen und auf der Höhe der Zelt zu erhalten. Die Grand jury von Baxter County. Ark.. hat gegen 60 Bürger der Stadt Anklagen erhoben weaen Fluchens. Ein altes Gesetz gegen daS Fluchen, welches langst zu den todten Buchstaben gehörte, ist aus der Rumvelkammer wieder hervorgeholt worden. Man kann sich denken, wie die Angeklagten jetzt innerlich fluchen. Es wird ein energischer Kampf vor Gericht gegen die Durchführung deS veralteten Gesetzes gemacht werden. In SouthOmahaerschoß Frau F. Rudinger Un Stenographen deS Cudahy'schen Schlachthauses, Henry I. Reiser, auf offener Straße. Sie Hatte mit Reiser seit längerer Zeit ein unerlaubtes Verhältniß gehabt, aber kürzlich ihrem Mann ein Geständniß abgelegt und ihn aufgefor dert. ihren Verführer zu todten. Da der Mann nichts davon wissen wollte, beging sie selbst die That. E Ver such, sich selbst ebenfalls zu erschießen, mißlang. Die FarmerL' und Laborers' Union iy dem missourischen County Audray hat beschlossen, den Gouverneur Stone um Einberufung der StaatSgesetzgebung zu dem Zwecke zu ersuchen,, die Stundung der fälligen Steuern und anderer Schulden in dem County auf ein Jabr gesetzlich anzuordnen. Ferner verlangte die Union" von dem demokratischen Central-Wahlauischusse die Emberu fung einir Bürgerversammlung, welche in Betreff der in Rede stehenden gesetzlichen Anordnung ihre .Ansichten 'aussprechen soll. . In dem Tetkitorjum OklaHama ist dieser Tage das erste Todes urtheil gefällt, worden, .indem Richtu Dalc von dem Bundesbttirksaerickte
einen gewissen Joffn Dosseti wegen ei- gung ging in drei kurz aufeinander so! nes Giftmordes, dessen er am 15. Ja- genden Schlägen vor sich. Der Knall nuar d. Jrs. schuldig gesprochen wor- der einzelnen Schläge war wenig beden war, zum Tode am Galgen verur- deutend und nur aus geringer Entfertheilte. Das Verbrechen, welche!, nung vernehmbar. Das Mauertverk Dossett am 8. Januar künftigen Iah. fiel, wie vorausberechnet war, in sich res zu büßen haben wird, war folgen zusammen und nur ganz w:nig Geröll des: Dossett und Sherman Long wa- flog abseits. Den stehengebliebenen ren Nebenbuhler in der Bewerbung Theil des Thurmes wird man nochum die Neigung Dopapua's, der Toch. mals zu sprengen versuchen, ter eines reichen Osage-Jndianers. Bei dem Baue eines Beide wohnten einem Tanzvergnügen Gasthofes in dem Badeorte Jlidze bei bei, zu welchem auch die schöne In Sarajewo ist ein herrliches römisches dianer-Maid erschien. An jenen, Mosaik aufgefunden. Dasselbe umAbende, nachdem eine Anzahl Tänz? faßt eine Fläche von 16 Quadratgetanzt worden war, traten die beiden metern. Das Mittelstück zeigt eine Nebenbuhler aus dem Tanzsaale und farbenreiche Frauenbüste. Die einzelLong nahm aus einer ihm von Dossett nen Felder um dasselbe weisen Fische gereichten Flasche einen Schluck und Seepferdchen auf, die Bordüre Whisky. Bald, nachdem er in den reiche Band- und Linienornamente. Tanzsaal zurückgekehrt war, fiel er u Ueberhaupt war die letzte Bausaison krampfartigen Zuckungen zu Boden in Jlidze reich an altrömischen Funund starb. Bei der sachverständigen den aller Art; zahlreiche Münzen, Untersuchung seines Magens wurde Lampen, Tbon- und Glasgefäße wurGift vorgefunden und Dossett würd! den an's Tageslicht gefördert. Aber
lediglich auf Grund von Umstandsbe weisen des Giftsmordes an Long schuld diq gesprochn.. JneinerAnzahlParishes in LouMana ist eine richtige Judenhetze ,um Ausbruck ekomm?n und ixn,
große Anzahl jüdische Geschäftsleute flS r M BT w.T hat in Folge von Bedrohung ritt Ge- kolossal irrKb!uMNte - auS der waltakten den Staat verlassen. Da. neollthischen Stemzeit Die Nachgrabei gewinnt die Bewegung noch immer ! bungen haben überaus reiche Funde an Umfang. In Franklin, derHaupt- n amen und Pfellspitzen.etwa hun stadt von St. Marys Parish. begab sich Steinbe ferner Hammer Mesine Anzahl angesehener Geschäftsleute und ornament rte Thongefäße zu zu ihren üdischen Konkurrenten und forderte dieselben unter heftigen D. e auch Reste von vorgesch cht-
hungen auf, binnen zehn Tagen, die Gegend zu verlassen, da sie angeblich auf unehrliche Weise erworbene Waa ren unter dem wirklichen Kostenpreise verkauften und so das ganze Geschäft ruinirten. Die Bedrohten wurden da durch so eingeschüchtert, daß sie theil weise bereits abgereist waren, als der STl 13 I . ms ts'Arl Sl ( und die Angelegenh!,, den Srbgchwoienen , un,erbie,t!le. D st er. "ÄltJÄ da& sie nichts 'n dkr Sach thun könnJen, sprachen sich aber enerai f m m d,e klkan, mdkmgk vom Distriltsanwalt Schutzmaßnaeln kür die Juden. In einer ganzen An ' . rrt rf n r t cr . Zabl anderer Par.shes sind gleiche Be. wegmigen nn Gange und die Iuden. welche zu dem obrlgkeitllchm Schutze kein bejonderes vertrauen yaoen, pa? ken ihre Koffer. Vom usianve. Kein Reisender ist in Dänemark beliebter, als der russische Kaiser, obgleich sein Reisegepäck aus nicht weniger als 300 Koffern besteht. genau zweimal so viel, als von der Prinzessin von Wales und ihren Töchtern gebraucht wird. Die Koffer des Kaisers füllen 14 Eisenbahngepäckwagen. Die kürzlich eröffnete Weichselbrücke bei Fordon ist der vierte feste Uebergang über den genannten Strom und die längste Eisenbahnbrücke in Deutschland ; sie ist genau so lang wie die Berliner Linden, 1325 Meten Die Weichselbrücke bei Graudenz hat nur eine Länge von 10O2, während die Brücken bei Thorn und Dirschau nur 971 bzw. 785 Meter lang sind. Der Bau der Fordoner Brücke hat zwei und einhalb Jahre gedauert und über acht Millionen Mark gekostet. Bei d Construktion der eisernen Ueberbauten der Fordoner Brücke -'sind allein elk Millionen Kilogramm basisches Fluß eisen verwandt worden. D i Gnadensonne, des Kaisers von Oesterreich scheint' dem Lieutenant Baron Seefried, welcher in dem kürzlich berichteten Liebesroman einer bayerischen Prinzessin die Hauptrolle gespielt hat. Um dem Roman ein Ende zu machen, wurde der Lieutenant von München nach Metz versetzt; jetzt ist ihm vom Kaiser von. Oesterreich eine erhebliche Standeserhöhung und ein schönes Schloß nebst zwei Millionen zugedacht. Wer das Glück hat. führt die Braut heim, sagt das Sprichwort, und wenn nöthig, macht ihn der Kaiser von Oesterreich auch noch zum Grafen. Ein Stück blödsinniaen Aberglaubens Ist in der deutschen Reichshauvtstadt passirt. Ein Arbeiter meldete sich bei seiner Krankenkasse als krank an und zugleich als von einem Unfall betroffen. Er, wollte beim Verladen von Kartoffeln sich schwere Verletzungen zugezogen' haben. Diese waren auch vorhanden. Als sich aber derControleur der Krankenkasse über die näheren Umstände des Unfalles erkundigte, erfuhr er das Nolaende: Die Nrau des Arbeiters war zu einer Kartenlegerin gegangen und hatte sich die Karten legen lassen. Die weise Vtiau nun batte ihr prophezeit, wenn in ihrer Familie ein .Unfall vassirte. würde sie einen großen Sack voll Geld bekommen. Das erzählte die Aberaläuöische ihrem Manne, und der nahm ücb die Sache zu Herzen. Um den ersehnte Reichthum herbeizuschaffen, brachte er sich-die erwähn ten Verlekunaen vorsätzlich bei. Der Sack mit G;tt ist noch ausgeblieben, aber die Folgen seines Aberglaubens und. seiner Unvernunft muß der Narr tragen.' -7- Der von Napoleon dem Ersten als Verj.heidigungswerk zwi schen Castel und Amöneburg erbaute Montebello-Thurm ist kürzlich' ohne jeglichen Unfall gesprengt worden. Zu d er interessanten Arbeit hatten sich die Offuiere der Garnisonen Mainz und Castel und zahlreiche sonstige Personen
eingefunden, die von der gtgensiberlie' Fensterbank am Hause eines Berggenden Petersau, von ' gesichertem , Mannes, der trotz aller Drohungen Standpunkte aus, das Schauspiel mit j nicht aufhörte arbeiten, ein mit pnsahen. Mit jjcksicht auf die bedeu- i Pulver gefüllte Flasche gelegt und sie t i. jt .. . i. - n v . ir - re -A. i. . , rr- -
renoe Prärie oes ueuenmelit nayezu 10 Fuk dicken Mauerwerks, war vielsach bezweifelt worden, ob sich eine Sprengung ohne Gefahr vornehmen - lasse. In der That ist die Sprengung auch nicht ganz gelungen, indem noch etwa ein Viertel des Mauerwerks stehen . blieb. Vorkehrungen waren getroffen daß die Sprengung mit einem Schlage erfolgen sollte, doch versagten einigeder Zündunasavvarate und die Svren. '-..'.- o ..... ..;
nicht nur Jiidze allein, auch dessen nächste Umgebung hat sich als reichhaltiger Fundort classischer und vor aeschichtlicher Alterthümer erwiesen. Beim Bane der landwirthschastlichen
S"?0" 9 llliieruallon in uimir nien viz cvfii. ..e v i?jt. lichen Lehmhütten wurden aufgefun den. In China sind bereits seit Jahrhunderten die PferdefleischI fresser zahlreich. Nur verwenden die Chineien für die Küche vorwiegend eine eigene Pferderasse, die sich vor- ' ' fTT trefflich als Mast- und Schlachtvieh timHi. Ull ( VlWfc IlUV 1UUIII V Ifc V Nuß hch. besitzt sehi dünne, zarte gnVn und fetzen in verhältnißmäntt ,ine glaubliche Menqe &U unb lästiges Fleisch an, f das, sie am Ende ihreZ dritten &. itnmxtSi tt0 man sie gewöhnlich Schlachtbank führ,. 800 bis 10 . n. Jenfalls hat 3 , " ' t' I iiiw i tuiiuw iktuv vv u. ,iuu rnt v w burft mfln rch künstliche AusRasse im Hinblick auf den änderen weck der leiickvrodukbesonderen Zweck der Fleischproduk tion gezüchtet hat. Das Fleisch dieser Th'?ere wird um einen' verhältnißmäßlcr. niedrigen Preis verkauft, da sie sich leicht aufziehen lassen und keine kostspielige Fütterung verlangen, sondern sich bei Heu, Stroh u. dgl. völlig wohl befinden. Die ärmeren Volksschickten freilich sind seit undenklichen Zeiten genöthigt, sich an den Genuß des Fleisches alter, abgetriebener .Arbeitspferde zu halten, die zu jeder Beschästigung untauglich geworden sind. Der Geschichtskundige weiß übrigens, daß der Genuß des Pferdefleisches früher auch bei den Bewohnern Polens allgemein verbreitet war, so dab diese von den alten Preußen verachtlich als Pserdefleischfresser- bezeichnet wurden, wofür sie sich revanchirten, indem sie die Preußen wegen ihrer Zuneigung zu Vegetabili:n Grasfresser" nannten. So n der Findigkeit römischer Bettelkinder erzählt tu: Rei sender aus Rom folgenden hübschen Vorfall: Wir ichlenderten über den Monte Citorio. als ein Kerlchen mit seinem Wichskasten ankam und mit aller Gewalt meine Stiefel reinigen wollte. Ich sagte dem hübschen aber etwas schmutzigen Bengel, er solle doch lieber nach Hause gehen und sein Ge ficht waschen, tzin Genosse fügte hinzu, dann würde er seinen Saldo b:kommen. Der Junge verschwand, wir dachten schon, ihn los zu sein, da erschien er wieder. Ich habe mich gewaschen, meine Herren; macht 5 Centesimi, rief er uns zu. Natürlich durchbrachen wir lachend unsern Grundsatz, uns nicht anbetteln' zu lassen und aaben ihm den aus s? eigen. thümliüe Weise verdienten 4olds. Ein Reitunfall, der dem Könige Humbert von Italien vor eini gen Tagen infolge heftigen Regenwet ters in Mailand zugestoßen gibt tU nein Neapeler Blatte Gelegenheit, von einer Liebhaberei des Königs gu erzäh, len, die noch wenig bekannt sein dürfte. Der Monarch ist nämlich ein leiden schaftlicher Freund von Regen und Un Wetter ; je drohender die Witterung, desto lieber reitet er aus. Es ist ihm ein Genuß, sich von Sturm und Regen peitschen zu lassen und den Elementen gegenüber seine eisenfeste Gesundheij zu erproben. Seine Jagdpartien bez Castel Porziano in der römischen Cam-. pagna unternimmt er fast regelmäßig bei schlechtestem Wetter und manchem Augenzeugen ist es noch in lebhafter Erinnerung, wie bei der Einweihung der Margheritabrllcke in Rom, als der Bürgermeister unter dem von einem Stadtsoldaten gehaltenen Schirm seine Re.de hielt, der König mit bloßem Haupte und mit zufriedenster Miene dem irieferzdzn Regen standhielt. Der achtzehnjährige Bergmann Joses Gier auö Püttlinc:n. welcher in Saarbrücken zum Tode verurtheilt worden ist. hat ein umfassendes Geständniß abgelegt, aus dem zur Ueberra'schung Aller hervorgeht, daß er seine gräßliche That nicht aus Naichsucht sondern aus Furcht vor Entdeckung eineL'anderen Verbrechens begangen hat. Zur Zeit he? letzten m n i ii ' ' i .. Bergarbeiterausstandes hatte er fix Gemeinschaft mit anderen auf die
zum xziviuüiicn oeoraazi. er nun Aus 'dem Rückwege, obwohl er sich in Fraue'nkleid'er gtsteckt hatte, von dem Ermordeten erkannt wurde, d faßtf kr,- aus Furcht vor Vorrath den Ent? lluh, de einzigen Zeugen seiner That zu beseitiaen unh führte 'den Mord schließlich im Püttlinger Walds auZ.., ,..- Au fdemJadebusen zwi schen Wllbelmsbaven und Val hat
sich ein schwerer Unglücksfall zugetra aen. Der in Wilhelmshaven beheima.
thete Schleppdampfer Frieda", Capl tän Keck, hatte ein Segelschiff nach Varel geschleppt und wollte am Nachmittaa zurückkehren. Etwa ein: Viertel stunde vom Vareler Leuchtthurm ent. fernt. kam der Dampfer zum Sinken Die auf dem Schiffe sich befindlichen sieben Personen, darunter der Führe, des Schiffes, fanden ihren Tod in den Wellen. Vier Leichen, darunter die des Führers, sind an's Uker getrieben und geborgen. Wodurch die a:astrophe herbeigeführt worden ist. wird wohl niemals vollständig aufgeklärt werden, da sämmtliche Vethettlgte ertrunken sind. Man nimmt jedoch an, daß der Dampfer in Folge einer UnVorsichtigkeit gekentert und dann gesunken ist. Da er früher bereits einmal die Schrate verloren hatte, glaubt man vielfach, daß ihn jetzt derselbe Verlust wieder betroffen. o " 4 Provinz 6 e r herrscht namentlich unter der polnischen Bevölkerung ein cigenthnmlichcr ldcrglaube, der sich auf die (5rm:t:elml eines Diebes bezieht. Schon ' nmnchcr ehrliche Uiann wuroe dadurch um feinen Ruf. gebracht. Man nennt , dc:: Vorgang as (5rbschlüsseldrehen. An einem alten ercrblen Schlüssel wirk' eine Bibel oder b.i den Kathol'len ein Gebetbuch gehängt. Tarauf wird dei Schlüssel mit den beiden End?n aui die Fingerspien von zwei Personc i gelegt. Es werden nun unt'-. allerlei Gebetsformeln die Nameialler der Personen hergesagt, ou an dem Diebstahl vielleicht betheiligi sein könnten, und bei wessen Namen der aus den äußersten Finger spieen schwebende Schlüsse endlich V" Erde fällt, der' ist der Tieb geweci'. Kein Mensch kann das Volk von Di Unfehlbarkeit dieses Orakels abbringe!.. Wenn der so Bezichtigte auch Mangel ' jeglicher Beweise nicht dem Gericht über liefert werden kann, so wird er doch seit, l'elnn lang für unehrlich gehaltn Auf diese Weise war auch in den lete Tagen, wie der Köln. Ztg." ai. Broiilderg geschrieben wird, ein bis d. hin unbeschocnes Mädchen aus eine nahen f;ne zur Diebin gestempelt vc. den. Eie fand aber noch Jemano. dsich ih?cr annahm; als sie von ein Frau össentüch als Diebin beschiin. worketl war, wurde diese gründlich ve. hzu'n. So dürfte diesmal die gan Sache vor G.ricy! verhandelt werdei In den meist' n Fällen wissen die B treffenden gar nicht, iu welchem Z''i'üe lic ttcbc,'. Gastrisches Ziopsiveh kurirt. O. D. Edward in Palmyra. C. sch?elbtz ..Ich hab sehr stark a Hartleidtgkeit un gstrilchem spfweh gelitten nv hab diele Slkjneten prodirt, der MsKn war feie S!n,!ge. )! kr hals. 3d fand, datz eine Pill meke nützt als drei vs einer anderen orte, nd das; sie rseder schwächt, noch Ltibschntide verursacht, chö verzuckert, leine SoNs. Preis 25 Cent. ZlebrraU zu habe. LkNee, 140-144 O-sh!,, Ct., Geschäfts -Uebernahme. Meinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a s t Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde diese' re zu ernem angenehmen Sammelplatz rer Deutschen zu gestalten. . Beste Getränke und Cigarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Gottlieb LenKhardt, Ecke Obio und Noble Straße Jvbn Guedelboeser tablirt im. PlntfortnWgen und Ä,nsl Wngen, (Orazg.) 101 120 entucky seniic Zcledbe 357. ndianapou ', l Söbweikle S5 Prange, Fabrikante vn Kutschen. Buggies, und allen Sorten Wageu. Ecke Davidson und Market Straße Telephon 1269 Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betriebe von Uoio WaschmSdche. No. 138, izo und 142 Virginia Avenue. T. E. Sornerville, Manager. - , .'. IL'.I.... obnt Denn. ewton k. Taylor. Denny & Taylor, Tldvokaten und Notare, praktiziren in allen Staat U.Bundesgerichten Zimmer lu.l Phönix Block. 4 Oft Marketkr. Jnotanavotl, isnb. Ovid B. Jameson, Advokat uni Nechtsanwalt, ,. Zimmer 5 A 7 Branden Block. Ecke Delaware Washington Straße. W. V. Ftshback. W. P. ftappel. FISHBACK & KAPPES, Advokaten und Rechtsbeiftände, Yfsicen: CoffinS Block, 90 Ost Warketstr. 8!mnzerSSb.iS2ö. Oeffentlieber otar. Frank H. Blackledge, Advokat nud NechlSauwalt, Zimmer IS, SflgaLS Plyck. Indianer
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