Indiana Tribüne, Volume 17, Number 63, Indianapolis, Marion County, 20 November 1893 — Page 4
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Straßenbabnkarambolage. Bauunternehmer H. H. McGaffey fuhr gestern Nachmittag die Walhington Straße entlang und versuchte über die Geleise fahrend in die N. Meridian Straße einzubiegen. Er hatte berechnet, daß er dieses thun könne ehe der heranbrausende Motorwagen ihn erreichen würde, aber die Schnelligkeit deö Motorö oder seines Pferdes miSkalkulirt, denn in der nächsten Sekunde wurden Pferd, Kutsche und McGaffey wie Spreu auf die Seite geworfen. Erfreulich ist eö, daß dabei nur die Kutsche zu Schaden kam, indem ein Schaft zerbrach. m m m Volizelgericht. Wm. Brooks, der am Freitag Abend in die Sun" Office eingebrochen war und mehrere Röcke gestohlen hatte, wurde aus sein Ersuchen den Eroßgeschworenen überwiesen. Die Verhandlung gegen die Saloonbesitz Fred. Kröckel und Zohn Hurley, von denen ersterer angeklagt ist am Sonnabend Abend nach der Polizeistunde, letzterer gestern, als am Sonntage, Bier verkauft zu haben, wurde vertagt um der Vertheidigung Zeit zu geben ihre Zeugen zu beschaffen. David Smith und 2aS. Kissinger wurden wegen leichten DiebstahlS den Großgeschworenen überwiesen. Eine ganze Stunde nahm daS Verhör von Frank JoneS, dem Besther eineS Restaurants in No. 185 Jndiana Avenu? und 6 Negern' in Anspruch. ZoneS soll zugegeben haben, daß in seinem Hause ein Hazardspiel angesangen wurde. Die sechs übrigen sollen sich des WürfelnS schuldig gemacht haben. JoneS behauptete von dem Spie!
nichts gewußt zu haben, er habe den Leuten nur ein Zimmer zur Benutzung überlassen, weil sie einen Klub zur Un terstützung der Arbeitslosen gründen wollten. Diese? lobenswerthe Unternehmen wurde durch die Dazwischenkunft von Polizisten gestört, die auf dem Tische Würfelbecher und Würfe! jalS corpora delicti liegen sahen und triumphirend an sich nahmen. Von den Sechsen wird dieS nicht bestritten, alle erlckövfen sieb aber darin, alb Zweck dieser Zusammenkunft den bewußten Klub hinzustellen. StubbS ist aber nicht so leichtgläubig, ausgenommen den Polizisten ge genüber, und verurtheilte JoneS zu 550 und die sechs Anderen zu je $10 Buße oder entsprechendem Aufenthalt im Ar beitshauS. m m DaS beste Brod in der Stadt, Weißbrod und Schwarz brod, sowie vortreffliche Kuchen, besonders den beliebten Sträußelkuchen bekommt man Allezeit frisch bti Bernh.Thau, 81 Hosbrook Straße Marktstand No. 122 und 124. Der kleine Stadtberold'. Im Kreise zahlreicher Verwandten und Freunde feierte gestern Frau So phie Schmidt, Gattin von Charles Schmidt, No. 207 Lincoln Lane wohn haft, ihren 54. Geburtstag. Daö Ge burtstagkind hatte ein feineS Supper bereitet und Papa Schmidt trug Sorge, daß eS an dem nöthigen Naß" nicht fehlte. Wissen Sie nicht, daß zu vollkommener Gesundheit reines Blut nöthig ist, und daß zur Erzeugung rei nen Bluteö Hood'S Sarsaparilla daö beste Mlttel ist? Hood's Pillen können durch die Post für 25 Cts. von C. 3. Hood & Co. Lowell, Mass. bezogen werden. (BÖ Der Schwaben - Unterstützungsverein hielt gestern Nachmittag in der Mozart Halle seine Geschaftsversammlung ab. Schön und rein Soll daö HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Ost McCarty Skr fECT" Morgen früh wird der Vorverkauf von reservirten Sitzen für die Theater-Vsrstellung am nächsten Donnerstag den 22. eröffnet. Der erste Preis, Medaille und Diplom, für Malz. Extrakte auf der Weltausstellung zu Ehicago 1892 wurde dem reinen Johann Hoss's Malz-Cztrakte zugesprochen. Dieses ist daS siebenundsiebzigste (77) Mal seit dem Jahre 1860, daß Zoliann Hoff'S Malz. Extrakt prämirt wurde. 7 Im Commercial Club Gebäude wird heute Nachmittag ein ArbeitSnachweiöbureau eröffnet. Arbeitsuchende werden registrirt, (Name, Wohnung und Beschäftigung) sodaß Arbeitgeber sofort mit denselben in Verbindung treten können. Alle Arbeit suchenden sollten sich nun so schnell wie möglich registriren lassen und wem tS möglich ist Arbeit zu geben, sollte die helfende Hand reichen. Die Arbeiter haben erklärt, daß sie lohnende Arbeit, aber keine Almoskn wollen und Arbeit sollte ihnen unter allen Umständen verschafft werden. Mucho's Cigarrenladen befindet j sich in No. 199 OK Wsshwgton Str.
GrosirtkgeFeier geplant für daS Männerchor'Jubelsest.
In der Männerchor Halle fand gestern Nachmittag eine Sitzung des StiftungSfest-ComiteS statt, deren Ergebniß die folgenden Beschlüsse sind. -Das Comite, welches in der Vereinöversammlung am Sonntag, den 12. November, ernannt wurde, um darüber zu berathen, wie der Männerchor sein 40jährigeS Stiftungsfest auf würdige Weise begehen könne, erlaubt sich hiermit, der Versammlung folgende Vorsch äge zu unterbreiten: 1. DaS Fest soll ein dreitägiges sein, und zwar mit folgendem Programm : Freitag Abend Großes Konzert in der Tomlinson Halle, darauf CommerS in der Männerchor Halle. Samstag Ausflüge zur Unterhal tung der Gäste. Abends Sommernachtsfest. Sonntag Gartenfest im Germania Park. 2. Zur Betheiligung am Feste sollen hiesige Vereine, sowie eine Anzahl auswärtiger Gesangvereine eingeladen werden. 2. ES soll sobald alS möglich mit der Organisation eineS FestchorS begönnen werden und zu dem Zwecke sollen Einladungen an alle früheren aktiven Mitglieder zu einer auf Sonntag, den 26. Nov., anzuberaumenden Versammlung erlassen werden. 4. DaS Finanz. Risiko soll von den Mitgliedern deS Vereins übernommen werden. 5. ES soll ein VereinS-Historiograph ernannt werden, dessen Aufgabe eS sein würde, die Geschichte deS Vereins vom Zahre 1880 bis zur Gegenwart zu schreiben, resp, etwaige nöthige Ergänzungen und Korrekturen in der von dem verstorbenen Herrn C. B. LiziuS verfaßten und bis zu jenem Datum rüh renden Geschichte vorzunehmen. DaS Komite N. Jose, 3. P. Frenzel, Aug. M. Kühn, Fr. Mummenhof, C. E. Emmerich. Ein später zu wählendes Exekutiv Comite wird sich mit den Einzelheiten befassen. Herr John P. Frenzel stellte den Antrag auf nächsten Sonntag eine Versammlung der ehemaligen Aktiven deö Vereines einzuberufen zwecks 2n angriffnahme der Arbeiten für den mu sikalifchen Theil. Der Antrag wurde zum Beschluß erhoben. Preußenvereln. Der Preußenverein hielt gestern Abend in der Columbia Halle eine hübsche Unterhaltung ab. Der Besuch war sehr zufriedenstellend und alles ging wie am Schürchen, bis gegen jll Uhr zwei Vertreter der Polizei sich einstellten um nach dem Richtigen zu sehen. Zum Glück schoben die Beiden aber bald wieder ab, sodaß dem Trink und Tanzbedürfniß von da an wieder gebührend nachgekommen werden konnte. Die Leistungen deö jungen Preußen Gesangverein bekundeten gute Fort schritte und eö dürfte nicht gar solange dauern, daß er sich mit den übrigen Vereinen in die Reihe stellen kann. Etliche Nummern, die vom Sozialisti schen Sängerbund übernommen worden waren, ernteten verdienten Beifall, ebenso daö Duett der Herren Buscher und Schwarzer. Ein humoristisches Solo deö H r.n Carl Hofmann, daS mit gewohnter Si cherheit und Komik vorgetragen wurde, verfehlte nicht seine aufheiternde Wir kung. Nicht wenig trugen zum Gelingen deö Abends auch die Rezitation resp, die Deklamation plattdeutscher Gedichte durch die Herren David und Hoffmark bei. Der bekannte Reuter'sche Bäcker Swenn" war eine anerkennenswerthe Leistung. Daß dem Gerstensaft genügend zugesprochen wurde und auch die Tanzlustigen späterhin nicht zu kurz kamen, versteht sich am Rande. m ,, Stiftungsfest der Frauen Loge ..Hertba. In der Mozart Halle hielt gestern Abend die Frauenloge Hertha" des deutschen OrdenS der Harugari ihr ersteS Stiftungsfest ab. Klauömann'ö Orchester leitete den musikalischen Theil deö Feste mit einem beifällig aufgenommenen Stücke ein. Soli und Chornummern wechselten ab und jeder der Mitwirkenden erntete reichen Beifall, die Damen Schmidt und Brust durch ein ZitherDuett, Fräulein Erzinger und Nader durch ihre Gesangövorträge. Daö männliche Geschlecht war mit Gesang dortheilhaft durch die Herren Klein und Rieö vertreten, während die Herren Dietz, Kramer und Hartzel ein Mandolinen-Terzett zu Gehör brachten. Nachdem Konzerte wurde die Halle von Stühlen gesäubert und der Tanz ging los, oder um uns poetisch auözudrücken, eö trat ervsichore an Euterpes SUSe,
Alte Kameraden
Die Austc : und Parrott & Taggartö Cracker sind alte Kameraden. Die Auster ist von ihren Sommerferien zurückgekehrt uud ist bereit für's Geschäft.
Fragt Eure Grocers für 's Ollster und Bnttcr Crackers nnd Neccption Flakes.
P. & T. Gegen zehn Uhr kamen zwei Polizi sten, stellten sich vor die Hausthüre, thaten alö ob sie über etwas nachdächten und zogen wieder ab. Eine Stunde später kamen sie ;ui Dritt wieder, fanden aber die Thür verriegelt und faßten sich daher in Geduld, waö eine große Tugend ist. Um ein Uhr endlich gelang eS der Polizei hineinzukommen. Da nahmen die Musen ihre Gewänder zusammen und flüchteten in die äußerste Ecke deS SaaleS, denn es erschien eine PolizeiPatrouille auf der Bildffäche, um mit Schiller zu reden, die, streng und ernst, nach alter Sitte, hervortritt auS dem Hintergrund. Mit langsam abgemessenem Schritte verschwinden sie im Hintergrund. Sichtbares Bier gabs nicht mehr, alleS war auögetrunken und die Mit glieder nebst Gäste machten sich auf den Heimweg. Auch die Polizei trat den Rückzug an nachdem sie sich zuerst ein wenig gewärmt hatte, denn wenn man vier Stunden im Freien steht, hört die Behaglichkeit auf. Sicherheitsrats Ein Komite von Frauen der Humane Society sprach bei dem Rath in Betreff der sogenannten Wine Roomö" vor. Sie wünschten dieselben verboten, da sie wüßten, daß junge Mädchen dort verdorben werden. Gegen den Polizisten E. Clinger war die Klage erhoben worden, im Dienste betrunken geewesen zu sein. Er gab dieses zu, brachte aber mildernde Umstände vor. Verschiedene Zeugen gaben ihm den besten Charakter. Er wurde für 13 Tage vom 12. Nov. an suspendirt. .P. I. LoftuS, Telephonist in der Polizeistation, war von Ex-Capitän Dawson schlafend gefunden worden.Der Board hörte die Zeugen, bis auf den Arzt und wird erst nach Vernehmung desselben seine Entscheidung treffen. Der Board setzte Pat Fanning, den jetzigen Telephonisten ab und ernannte Geo. W. Holterman an seiner Stelle. Fanning wurde zum Lrneman ernannt. Wie ist dies! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch einnehmen von Hall'ö Katarrh. Kur geheill werden kann. F. I. C h e n ey k C o., Eigenth., Toledo, O. Wir, die Unterzeichneten, haben F. I. Cheney seit den letzten 15 Iahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Geschäftsverhandlungen und finanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen VerKindlichkeiten zu erfüllen. WestöiTruax. GroßhandelS-Dro-guisten, Toledo, O. Walding, KinnanKMarvin, Großhandelö-Droguisten, Toledo, O. Hall'S Katarrh. Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugnisse frei versandt. Preiö 75c. für die Flasche. Verkauft von allen Apothekern. . Omndeigtb. -Übertragungen Indianapolis, 18. Nov. '92. Berichtet durch die Aler. Metzger Grundei , genthumö Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fellow Helle, nordöstliche Ecke on Washington und Vennsulvania Str. Carpuö Sham an H. C. Shaw, Lot 9, Pratt'S Sub von Outlot 171. 515.000. Syndicate Land Co. an John Hutton, Lot 20, Block 12 in Tuxedo Park. 5125. CincinnatuS McDoniell an Wm. King, Theil von Lot 31, AtkinS & Petkias University Ploee Add. 5850. Joseph SomerS an Caroline Bruuson, Lot 22, Johnson'S Ad. an Castleton. 575. Albert Wishard an Jsom Wray. LotS 87, 83, 89 und 120, McCarty'S 1. Weftside Add. 52500. Wm. Crawford an Cora Stelling, Lot 10 in Frank & Ray'S Sub., von Crane'ö Sub., Outlot 153. 5650. Lydia Schafield an Wm. ftuUtttor, Lot 2 in Bosson's Sub., Block 1 in Rhodeö' Nord Jllinoiö Straße Ad. 5800. Joseph Curzon an Laura Pearce, LotS 2 und i in Blake'ö Sub., Outlot 24. .55000. Mary Eden an Charlton Eden, Lot 76 in A. E. 6? 3. Fletcher'ö Oak Hill. 52200. Milton Johnston an John Croserly, Lot 29 in Hubbard'S Süd Meridian Str. Ad. 51200. Joseph H. Clark an Henry F. Shoemaker, Lot 20, Hyde Park. 51000. Leorge CL Steif on an Albert South
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worth, Lot 70 in Ogle'ö East Park Add. 5160. Albert Bodger an Union Depot Sading & Loan Ass'n, Lot 124 in McCarty'ö 4. Westfeile Add. N400. James Ewing Mearö an LewiS Wallace, Theil von Sqr. 15. Z18.000. Uebertragungen 14; Gesammtwerth derselben 548,960.00. Neue Verordnung. Unsere Stadtväter werden heute Abend über den Entwurf einer Ver ordnung, die die Strafverfolgung und die Absetzung der städtischen Beamten wegen Unregelmäßigkeiten und Misse thaten im Amt regelt, zu Rathe sitzen. Auch soll über ein Stadtwappen und Siegel Berathung gepflogen werden. F e u e ti . Ein Alarm auS Kasten 57 brachte die Feuerwehr heute Morgen um 8 Uhr nach No. 463 S. Meridian Straße, der Wohnung Frau L. Wilson's. Ein defekter Schlot war die Ursache eines Feuerschadens von 55. -. Verlangt Mucho'S Best Havanna igsrk." Maria Rosse stellte alö Nach laßverwalterin ihreS verstorbenen Mannes 51600 Bürgschaft. tßG- Ein SpielhauS an der In diana Ave., daS von dem Farbigen Frank JoneS geleitet wird, wurde ge stern Abend ausgehoben. Der Besitzer und sechs Spieler wurden gefangen. Einer von den Sechsen aber sprang während der Fahrt von dem Patrol wagen und entkam. Musiklehrer G. Leppert, No 247 Ost MorriS Straße, empsiehlt sich für den Unterricht auf Piano und V:o line. Bedingungen mäßig. Der Un terricht wird auf Wunsch im Hause der Suler ertdetlt. Grenzerstrolckje unserer Tage. Es mag Manchem wie ein Märchen klinaen. wenn man aeaenwärtia von abenteuernden, die Bevölkerung terro risirenden Grenzern" oder gar ganzen Banden derselben bei uns spricht. L?o weit solche überhaupt noch vorhanden, sollte man nach den vielen neuerlichen Meldungen über Bahn- und Bankrau bereien eher alauben. dak sie nicht meh blos örtlich wirkten, sondern sämmtlich ihr Operationsfeld über das ganzk Land oder doch über alle westlichen Theile desselben ausgedehnt hatten D:m ist aber nicht so, und namentlich zn Oreaon welk man es besser ! ?im Osten Oreaons hat sich da Grenzer-Strolchenthum im verwegen sien Sinn des Wortes gesund und wohl" erhalten. Regelrechte Banden, deren Thaten denjenigen der James oder der DaltonS durchaus nichts nach geben, Hausen dortselbst noch, trotzen dem Gesetz offen und machen den Ge setzes-Organen, die sich dorthin gewag haben, die Hölle heih. Die Ordnungs beamten schweben hier kaum in gerin gerer Gefahr, als die Bundespolizisten in den Mondscheinler-Gegenden. zumal es auch hier vorzügliche Schützen gibt, Etwas Einschränkung hat dieses Banditenwesen immerhin m den legten paar Jahren gefunden. Noch vor sun Jahren konnten diese Banden, die zahl reicher waren, als aegenwärtig, die Be Wohnerschaft des ganzen östlichen Ore. gon in Schrecken erhalten, ohne daß es ihnen um die folgen besonders bange zu sein brauchte. Vergebens waren alle Anstrengungen der Distriktsanwälte und anderer Beamten : denn wenn es auch einmal gelang, einen der Banditen zu fangen, so war gewöhnlich keine Ueberfuhruna möglich, da die Ge schädigten, aus Heller Angst vor den Kumpanen, nicht gegen ihn austreten wollten. Etwas anders wurde es, als der schneidige Charles F. Hyde der Di. strictsanwalt des 6. JustiMtrictZ wurde. Dieser Ditrict ist sowohl der größte, wie der schlimmste in Oregon ; er erstreckte sich vom Columbiasluß bis nach der Grenze von Nevada und um. faßt sieben Cour.ties. Hier wimmelte es zu jener Zeit von Desperados aller Sorten. Hyde hat, mit beständiger Gefährdung seines eigenen Lebens, einen bewundernSwerthen Krieg gegen dieselben geführt, und ihm hatten schon in seinem ersten Termin 237 dieser Strolche Quartier im Zuchthaus zu danken. Einer der berühmtesten Pri?cesse. die er führte, war der gegen de berllchiigten Brudermörder und' Banditen Dan Tartar. Dieser wurde abgeurtheilt, obwohl seine Kameraden beschlössen hatten, Hyde und sämmtlich! Zeugen umzubringen, und es auch nicht an allen möglichen Anstalten fehlen liefce, diesen Veschlub auszuführen Damals mu!: Hyde beständig ein, Leibwache um sich haben. Aber schlimm genug, wie gesagt, ist eö noch immer. Im County Harney besteht z. V. eine Organisation, welche unter dem Namen Gesellschaft 101' lekannt ist. Dieselbe hält noch heute die Bevölkerung in solchem Respect", cipcci , ? M. I 1 dag es nicht moall tu. 25sd
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