Indiana Tribüne, Volume 17, Number 63, Indianapolis, Marion County, 20 November 1893 — Page 2

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V erscheint füglich und Sonntags. Tie tägliche Tribü" koftri durch den Träger NSentl per kSoche, die SonntagSTribüne- 5 Cents per Woche Beide zusammen IS Cent oder U Cents per Monat. Per Post jugeschickt in Vor nsbeiahlung Vper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 20. November '93. Sie Nebllenspioni OeUe Ooyd. , DaS Verlangen nach Notorietät. die SSucht nach Sensation bilden meistens !daZ treibende Motiv für die sogenann ttn Heroinen- der heutigen Gesell kschaft, welche die abenteuerlichsten Mit 4el anwenden, um ihrem Namen einen besonderen Klang zu verschaffen. Gliikhende, wenn auch falsch verstandene iLiebe für ihre Heimath war es, welche . zu Beginn dek blutigen Bürgerkrieges kint junge Südländerin au der iSpbäre des weiblichen ' Wirkens rißiund sie zu der gefährlichsten Spionin jbtt Rebellenheere machte. Was sind jbic Thaten moderner Heroinen" gekgen die Gefahren, die Triumphe, die Abenteuer dieser ffrau, welche zur Zeit .deö Krieges zu den bittersten und entischiedensten feinden der Union ge 'hörte? Heute hat sie. Belle Boyd, den !Zenith deZ Lebens überschritten; der iReif eines halben Jahrhunderts hat 'ihrem in der Blüthe ihrer Jahre goldrothen Haar den Glanz genommen, allein sie ist immer noch eine schöne iNrau, deren Augen ihre geistige Regsamkeit erkennen lassen und deren Hal iiung und Auftreten sich manche junge Schöne zum Vorbild nehmen könnte, ftrau Boyd ist 5 Fuß 5 Zoll groß; sie besitzt ein sehr einnehmendes Wesen .und ihr Gesicht zeigt keine Spuren deS wechselvollen Schicksals, das ihr Loos gewesen. Belle Boyd hat in Martinsburg, welches in dem County Berkeley deZ heutigen West Virginien belegen ist, am 9. Mai 1843 das Licht bcx Welt erblickt. Nachdem ihre Er- . ziehung im Mount Washington Möd chencollege vollendet war, wurde sie Spionin, nach dem Kriege Schauspie lerin und zur Zeit hält sie Vorlesungen über ihre Erlebnisse und Abenteuer während des Bürgerkrieges, welche sie übrigens unter dem Titel Belle Boyd, .im Lager und in Gefangenschaft", im Jahre 1865 während ihrer Verban.'nung in England als Autobiographie veröffentlicht hat. In diesem Buche macht sie über ihre erste Thätigkeit als Spwnin die folgenden Mittheilung gen: .Meine Bekanntschaft mit vielen .Officieren der Bundesarmee, welche in .meinem Elternhause verkehrten, setzte mich in den Stand, werthvolle Jnfor. mation über die Stellungen und -Pläne unser ffeinde zu erlangen. WaS mir zu Ohren kam. schrieb ich .sorgfältig nieder und, sobald sich eine -Gelegenheit darbot, sandte ich meine Depeschen an den General I. E. B. vbtuan oder einen anderen braven Of ficier der Eonföderirten. Durch Zu fall oder Verrath fiel eine Depesche in die Hände der Jankees. Da dieselbe - i tr 1. m m . . 'Nillzi in ipqern aogesatzt war und y meine Handschrift nicht verstellt hatte, wurde dieselbe ohne Schwierigkeit er. kannt. Sofort wurde ich vor einen (Xolonel, dessen Name ich vergessen habe, citirt und von Eapt. Gwyne nach dem Hauptquartier escortirt. Dort wurde ich mit Drohungen und Tadel ' überhäuft. Bei jeder sich darbietenden Gelegenheit confiscirte und versteckte ich ihre Pistolen und Säbel, und man. cher Officier, der vergeblich nach seinen verschwundenen Waffen suchte, ließ sich nicht träumen, wer dieselben hatte der -schwinden lassen und daß dieselben in ''das nahe Lager der Eonföderirten ae schmuggelt waren, wo sie sich in . den Händen Derjenigen befanden, zu deren Bekämpfung sie ursprünglich bestimmt -l?aren." In ihrer Autobiographie thut sich Belle Boyd übrigens nicht wenig daruf zu gute, wie sie zahlreiche Bundesofficiere düpirte. deren Gallanterie ihre Klugheit bei Weitem übertraf. Dies sagt sie besonders in der Beschreibuna ihres Zusammentreffens mit dem Gezieral Shields, den sie gallant, aber glicht vorsichtig" nennt. .Er war durchaus nicht auf seiner Hut. und vergast vollständig, daß ein .Weib zuweilen zuhören und das Gehorte ,m Gedächtniß behalten kann. schreibt sie deS ferneren über diesen .Heerführer und fährt fort: ' General Shields stellte mir die Offlciers seines Stabes vor, von denen zwei zunae Irlander waren. Einem )?on ihnen. Capt. K., bin ich zu Dank Derpfllchtet für wirklich bemerkenswer the Herzensergüsse, verwelkte Blumen und für höchst werthvolle Informativnen. welche ich selbstverständlich mit der größten Sorgfalt meinen Landsleuten zukommen ließ. Ich gestehe zu, daß die Blumen und Verse in meinen Auizen verhältnißmaßig werthlos waren losch Capt. K. mag sich trösten, denn es Tiaren nicht Tage der Liebe, sondern 21 Kampfes und außer der Rebellenfpwnln" aibt eS noch andere Mädchen in der Welt. : der Nacht vor dem Abmarsch des 3eneral ShieldS, der wie er uns Mittheilte im Begriff stand, dei. General Jackson zu schlagen, wurde in fcesx früheren Gesellschaftszimmer mei ner Tante ein Kriegsrath gehalten. Unmittelbar über diesem Zimmer be'fand sich ein Schlafzimmer nebst ein Kammer, durch deren Fußboden et Loch gebohrt war. Während der KriegSrath stattfand, schlich ich mich nach oben und als ich mich auf bei. Fußboden legte und mein. Ohr an hab ' Loch hielt, konnte ich die Verhandlung gen genau, hören." Der Rebellenführer Stonewall Jack- ' so schätzte die Dienste der Spionin sl, hoch, daß er nach Besiegung des Gene xal ÄankS ihr daZ folgende Vriefchen fchU:

Jndiana Tribün

23. Mai 1862.

Fräulein Belle Boyd! Ich danke Ihnen um meinetwillen und im Namen des Heeres für den unschätzbaren Dienst, welchen Sie heute ihrem Lande erwiesen haben. In Eile Ihr Freund T. I. Jackson, C. S. A. Kurz darauf erregte die Spionin den Verdacht der Bundesofficiere und ie wurde durch General Kimball ver haftet, allein General Shields setztr ie bald wieder m Freiheit. Nach ih rer Freilassung verlegte sie auf Gene Tal Jackson's Rath ihren Wohnsitz nach Winchester und wurde zum Cap! am sowie seinem Ehren-Adiutanten ernannt. In Folge dessen wurden ihr dieselben Honneurs wie den in der Front stehenden Officieren erwiesen. was ihre Eitelkeit in hohem Grade Qtkitzelt zu haben scheint, denn mit am scheinend großem Behagen beschreibe sie eine Revue der Division des Gene ral Wilcox, welche vor den Generäle:, Lee und Longstreet im Beisein des Lord Hartington und Col. Leslie statt fand und welcher sie, zusammen mit dem Stäbe der Commandeure, zu Pferde beiwohnte. Einen hochinteressanten Theil ihrer Autobiographie bildet ihre Gefangennähme auf einem Blockadebrecher. bei welcher Gelegenheit sie zum ersten Male mit dem Marmelleutenant Hardmg. ihrem späteren Gatten, zusammentraf. Das gekaperte Rebellenschiff mit den Gefangenen wurde von dem genannte,. Bundesofsicier nach Boston gebrachl nd auf der Fahrt dorthin entwickelte ch jener verhänqnißvolle Liebesroman zwischenLieut. Harding und der Spto-; nin Belle Boyd. Der Krieger verliebte sich in seine Gefangene und bot ihr ! Herz und Hand an, welche die Spionm unter der Bedingung annahm, daß e den Reöellencapitän, den sie in ihrem Buche nur Capt. Henry" nennt, ent wischen ließe. Harding brach seinen Eid; er wurde natürlich nach derFlucht des .Cavt. Henry" verhaftet, aber vorn Kriegsbericht wegen mangelnder Be. weise freigesprochen. Unmittelbar da rauf desertlrte er und ging nach Eng. and, wo er die in der Verbannung ebende Belle heirathete. Nach den Flitterwochen kehrte Harding jedoch nach Amerika zurück und stellte sich als Spion in Dienst der Eonföderirten. Dak Belle Boyd wahrend ihrer gesährlichen Operationen als Spioniu mehrmals nahe daran war, standrecht, lich erschossen zu werden, kann wohl nicht Wunder nehmen. Zweimal wurde sie zum Tode verurtheilt und 11 Mo nate befand sie sich als Gefangene in dem Capitol-Gefänqniß zu Washington. Immer hatte sie das gute Glück, ! n fcrittr SSrntt hrthrrnin kommen, ihrt i Carnere erreichte tm Jahre 1864 ihr ..... -7 - "W - --(j " " - - Ende, als sie mit wichtlaen Depeschen beim Blockadebrechen gefangen wurde. Präsident Lincoln verbannte sie aus den Verewigten Staaten und sie gmu nach England, von wo sie erst nach der Amnestieproclamation des Präsidenten Johnson zurückkehrte. Von dem Lieu. tenant Hardina, der um ihretwillen seinen Eid gebrochen hatte, desertirt und Spion der Eonföderirten gewor den war, ließ Belle sich im Jahre 1834 scheiden und heirathete sie spater den Schauspieler Nat R. High, den Sohn eines Pastors in Toledo. Lange Zeit hat die Abenteurerin in stiller Zu rückgezogenheit gelebt, und erst vor Kurzem ist sie wieder als Vorleserin in die Oeffentlichkeit getreten. Von der Nobinson-Jnsel' Fast so weltbekannt und allgeläufig. w!e die Bibel, ist das Buch von den Abenteuern des Robinson Crusoe. Von der Insel, welche den Hauptschauplatz dieser Abenteuer bildet, hat man lange Zelt Nichts mehr gehört, und nicht Viele wissen, daß dieselbe schon seit Jahren von einer aus deutschen. schweizerischen und chilenischen Familien bestehenden Colonie bewohnt ist. Die Insel ist eine von Dreien, welche die Juan-Fernandez-Gruppe, unfern der Küste von Chile.Südamerika, bilden, und ist in der Neuzeit unter dem Namen MaS a Tierra bekannt. An demselben, kraterartigen MeerArm. wo der als Robinson Crusoe so berühmt gewordene Schotte Alexander Selkirk im Jahre 1704 landete, und welcher gegenwärtig CumberlandBai genannt wird, erhebt sich an der Verewigung zweier gewundenen Thäler die niedliche Ortschaft San Juan Batista. Umgeben von kleinen Hütten. in denen etwa 60 Personen in an'Nehmbaren Verhältnissen leben, steht .ein einstöckiges, aber langgezogenes Hius. um welches sich eine Veranda hinzieht; dies ist das HauS deS Schweizers, welcher die Insel von der chilenischen Regierung hauptsächlich zu Viehzuchtzwecken gepachtet hat. Er hat jährlich einePacht von etwa Z1000 zu zahlen, welche theilweise in getrockneten Fischen abgetragen wird. Der schmale Höhenzug. wo Selkirk oder Robinson Crusoe seinen Beobachtunasposten hatte, wird heutzutage d Sattel" genannt, weil an beiden Enden sich eine felsige Erhöhung, wie ein großer Sattelknovf, befindet. An dem einen Ende befindet sich gegenwartig eine große Tafel mit Jnschriften zum Andenken an Selkirks amtn einsiedlerischen Aufenthalt. Die Offiziere des britischen Schiffes Topaz" haben diese Tafel gestiftet. Hinter der besagten Ortschaft liegt, in der ersten der hohen Felsklippen, eine Reihe bemerkenswertber, in den Sandstein gehauener Höhlen, zu denen ein gegenwärtig unbenutzter Pfad führt. Sie haben aber nicht das Gerlnasiemit jenen vorzeitlichen Klippenhöhlen zu thun, wie man sie z. B. in Colorado findet, sondern sind das trübselige Werk euzeitlicher Straf- ! Z n g e. Vor etiva 40 Jahren sandte die chilenische Regierung ihre schlimmsien Verbrecher nach dieser Insel, und unter der Aufsicht chilenischer Soldaten mußten sie diese Höhlen mühsam sn daö Gestein heuen und vann darin wohnen. Längst, aber ist diese Sträf-l'laco5ome.-gufgeaeben, 'die Unclück

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lichen wurden wieder auf daö Ifcft land gebrächt, und die Höhlen verwittern jetzt langsam. Die heutigen Insulaner, treiben VSi, V) ' I , nickt nur erfolgreiche Viebuckt. sondern auch Gemüsebau und verkaufen Hornvieh und Gemüse an vorüberfah-' a m mm t m t renoe tocqttrc; aueroem sangen und trocknen sie 'die vielen Arten Fische, welche man hier antrifft. Das Gemüse wächst beinahe wild, und auch das Vieh bedarf so gut wie gar keiner Fürsorge. Allenthalben wachsen die Nachkommen" der Rüben und Radieschen, welche noch Selkirk selber gesät hat. in unveränderter Güte wild herum. So können die Jnselbewohner ein gemüthliches, forgenfreies, wenn uich schlichtes Dasein führen, gleich dem lustigen Volk der Phäaken". Uebrigens wimmelt es auf der Insel auch von wilden Hunden, die Nachkömmlinge e'ines Hunderudels,welches die Spanier zurückließen; die selben fallen indeß durchaus nicht in solchem Maße zur Last, wie etwa die wilden Ziegen auf der Insel Monte TC.iri MX (ini ihm IVvitfinl Christo, und fristen ihre Existenz hauptsächlich von Robben. Oefters erhält die Insel auch Gäste vom Festland aus, welche den Fischfang oder die Robinson-Denkwürdig-leiten lieben. Ein kleiner ExoursionsKämpfer fährt regelmäßig von Valvaraiso nach der Insel; sechs Tage kommen auf die Hin- und Rückfahrt, wovon drei Tage für das Vergnügen, und Studium auf der Insel zu Geböte stehen. Vom Inland,. Killen nyistderRame tineS höchst friedliebenden Bürgers in Cen-

tralia, Mo., und der Mann nenn: ren. Kürzlich verkaufte Stevenson an nicht eine einzige Katze sein eigen. Schlächter acht Schweine, von denen ' In der Papiermühle zu 'zwei im Werthe von 524 von James Salina, in Kansas, wurde ein Versuch I. Bellwood als sein ihm gestohlenes gemacht, Papier aus wilden Sonnen- Eigenthum erkannt wurden. Vellblumen herzustellen, und derselbe ist . wood ließ sofort emen Haftsbefehl ge erfolgreich ausgefallen. gen Stevenson ausstellen; der letztere ' Die Tochter des Erbau- erfuhr aber davon und als ein Polts d.s mkt,s ??ran Kd-' 'st Zur Vornahme der Verhaftung in

ward C. Crary, geborene Fulton. ist kürzlich im hohen Alter von 82 Iahren in New Bork gestorben. Sie war die letzte ihrer Familie. Während Frau I. Adams in Carterville, Jll., Sachen aus dem brennenden Hause retten wollte. schleppte ihr hilfsbereiter Hund eine brennenden Besen herbei, an dem die Kleider der Frau in Brand geriethen Sie kam um. Ein maskirter Räuber örang in die Wohnung von Dr. Monks in Fishkill, N. F., ein und zwang w rwi t r i rrt i,rau 'jjionra trni rareraileriem neuu ujvuuiii Hin luvuutiviiiui s.. ?f,m orn ; srf.rfa ßsvi

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die Spur des Räubers vergeblich ver solgt. Im Columbus-Fluss ist dieser Tage ein Stör gefangen worden, welcher 11 Fuß 5 Zoll lang war und 755 Pfund wog. Das Ungethüm wurde bei Knappton, Wash., ans Land gebracht. Der Kopf allein wog 151 Pfund; 427 Pfund genießbaren Fle!. ,sches wurden von dem Thier gewon ken. '. Zwei ämtersuchende Con-greß-Abgeordnete aus Wesi-Virgmien isind bei dem General-Postmeistn Bis. M schlecht angekommen. Sie suchten ,iym vegreNUz zu machen, daß die Niederlage seine Schuld sei, indem er nicht prompt dieRepublikaner hinausgeworfen. Sie glaubten damit einen 'bedeutenden Trumpf ausgespielt' zu .haben, aber der gewichtige GeneralHostmeister sagte blos: Dann kann ich die Sache nicht äirdern." Tableau! Das scheint in diesem Winter gut werden zu wollen auf der ra i c.i m . f i l ic.. Rinnen ai vci iouiiHuuic. s?uyuu ...u. M..n r:r. er üv:. in. mrearu W Mf V VV fr WUf V iÄusternbootes ist auf per Barre der 'Herring-Bai von der Mannschaft eines Polizeibootes erschossen worden. .Wie es scheint, war es deö ManneS. eigene Schuld: er fischte in verbotenen Gewässern und suchte dann zu entfliehen. Der Unglückliche war ein junger PZgnn. Namens Mister, aus Baltimore. Der älteste unter den Bun. ldessenatoren ist Senator Morrill von Vermont, der jetzt 83 Jahre zählt und schon während des Krieges im Eon gresse war. Nach ihm kommt Senator Palmer von Illinois mit 73 Jahren. Senator Harris, von Tennessee, ist jetzt 75 Jahre alt. Er war Gouverneur seines Heimathsstaates als derselbe zu den Rebellen überging. Senator Pugh von Alabama ist 73 Jahrr alt. Er saß bei Ausbruch des Krieges im Congreß und 'trat aus, um sich bei Nebellen anzuschließen. Ass jüngster Ion denen, die während der Kriegszeit schon Congreßmitglieder waren, ist John Sherman mit 71 Jahren zu Sahlen. Der älteste Fahrgast, welcher wohl jemals von Bremen aus eine Oceanfahrt nach Nordamerika angetreten hat. ist der -93jährige Gärtner Konrg'ö Viereck aus Großenritter bei Kassel, welcher' 25. Dezember 1300 geboren ist. Viereck trat kürzlich seine vierte Oceanreise an. Im Mak 1847 fuhr er zum ersten Male mit dem Bremer Segelschiff Johann Smidt" nach New ?)ork. Seitdem lebte er in San Francisco und die letzten 20 Jahre in Pittsburg. Er lzarte einen Sohn und zwei Töchter. Zu der 'Nachkommenschast des Herrn Viereck gehören '46 Kinder und Kinheskinder. Er ist völlig rüstig und kann fcejr Strapazen einer Seereise zu dieser' Jahreszejj ruhig entgegenseht Der Anzeigensammler & H. Van in Memphis in Tennessee und seine Frau wurden neulich Abends nabezu Opfer emer der gegenwiir'tig all Bettstellen häufig gebrauchten Me' schenfallen, eines sogenannten .Klapp bettes-. Nachdem beide Ebeaatten sick

darin zur öwhe begeben hatten, begann ' der Wucherer zu hindern. Im Kriegsdie Bettklapve n ' Folge irgend einer I Ministerium wurde daher eine Liste der

k Bewegung sich über den beiden Fchlä. in Ofsiclerskreisen bekanntesten Berlifern zu schließen.- Frau Van versucht, I" Geldmänner" aufgestellt und diese uSem AeMsttka. wurde she, Me ?Nen yfficieren dtr Armee w

5n der' sich schMßenden Mappe festge. ihalten. und Van erlitt so schlimme !Quetschunaen. daß er vermuthlich für 'Lebenszeit verkrüppelt sein wird. Sein i , ? V " t c

y , , , , Rückgrat wurde beschädigt und in 'Folge dessen ist er an den Füßen ge. lähmt. Man glaubt, daß er den erlitt ' . M . I - . . tm !.W i.tencn Verlegungen cuicijca iuuu. : I n Gegenwart einer gro ßcn Anzahl Sachverständiger von hie, und Umgegend, Pflanzern sowohl, wie auch Vertretern von Interessenten des Vaumwollgeschäftes in New Jork und Texas, wurde auf der bei' Burnsville, Ala., gelegenen Plantage von King eine Probe mit einer Baumwolleernte. Maschine angestellt, welche, wiewohl das betr. Baumwollefeld infolge starken Regens sich in ungünstigem Zustande befand, ein sehr befriedigendes Resul tat lieferte. Diese Maschine, welche durch zwei Maulesel durch das Baum Wollfeld gezogen wird, pflückt die Baumwolle und reinigt dieselbe ebenso gründlich wie es durch Handarbeit ge. fi4tM hnsfi mit ffrfhrtnmr hnn ?rv m von 90 Procent. Das I I Cinzige von Bedeutung, was an der Maschine ausgesetzt wurde, war. daß kleine Theile der gepflückten Baumwolle aus der Maschine durch Ri.?n herausfallen, dochläßt sich diesem Mangel leicht abhelfen. Einer der geachtesten.und wohlhabendsten Farmer in dem Missourischen County Pettis aus der Umgegend von Bongwood, Robert Stevenson, wird wcgen Schweinediebstahls steckbrieflich verfolgt. Seit eikniger Zeit gingen den Viehhändlern in der dortigen Gegend vielfach Schweine verloren, von denen sich Niemand erklären konnte, wohin sie gekommen wa dessen Wohnung erschien, war der Vo gel ausgeflogen. Als er gewahr wur. de, daß der Verdacht des Schweinediebstahls sich auf ihn lenkte, versucht: er die veräußerten Schweine zurückzu" kaufen, und als ihm dies mißlang. entzog er sich der strasrechtllchenVerfol. gung durch die Fluchu Seit dreizehn Jahren ha! sich eine merkwürdige Wandlung ir, dem Preise von Stahlschienen vollzo gen. Vor dem Jahre 1880 wurden keine Schienen in Amerika gewalzt, und England hatte lange Zeit dak Monopol. Der Zoll betrug $28 pro w , . cy r 1 , Tonne, und die Preise bannten zw!. des Zolles auf 17 hatte eine bedeu tende Preisermäßigung zur Folge, überall entstanden neue Walzwerke. und heute können wir den ganzen Ve darf decken und noch erpornren, bei Preis hat seit einigen Jahren zwischel, 223 und $35 geschwankt, neuerdings aber hat die Carnegie-Gesellschaft dens:!ben auf $25 herabgesetzt. Dom Auslande. Zum Verräther an dem Mörder des in der Szeleiewo 5?oru ' fAnfTenen Försters Densck wurde ein j StückchenPapier, das der Mörder beim 'Laden seiner Flinte verwendet hatte. demTbatorte wurden nämlick, Zwei Theile eines Korkens, sowie zweiStückchen Papier gefunden, auf denen der Name Tiede" und mann angege ben war. Dieser Umstand führte auf die richtige Fahrte und zur Ermltte lung des Morders, Muhlenpachters i Tiedemann in Szeleiewo. Der M'or der hatte ein Briefcouvert zur Anferti gung der Schrotpatrone benutzt. i " i Wxi mts?:. 7? , s A t VJl l 11 0 N e lt 2JC sl I t .33 Denkmal kosten, das auf dem Platze der ehemaligen Schloßf'5k:heitlotterle reichen Angedenkens, auf Reichskosten errichtet werden soll. Von dieser piedlichen Summe fallen nach officiösen Angaben nahezu 900,000 Mark ?uf Gründungsarbeiten, zu denen auch der preußische Staat 50,000 ' Mark zuzuschießen hat. 1,8 Millionen au daö Reiterstandbild nebst Sockel, 2.5 Millionen auf die zur Architektur ge Zh'örigen Bildwerke, und 1.6 Millionen öuf den Bau der Ufermauern und der Halle. 1.2 Millionen auf sonstige Ar Veiten, wie Ausrüstungen, Bauführung u. s. w. , Dem Spielteufel, welcher auch in Berlin recht stark herrscht, wird seitens der Polizei -fortan eine erhöhte Aufmerksamkeit zugewandt werden. Es wird die Errichtung einer ständigen Abtheilung für Ueberwachung. dei Spielhöllen nach dem Muster der bei der Pariser Polizeipräfektur seit Iah. ren bestehenden Brigade de jeux" geplänt. Bis jetzt lag dieser Dienst in der Hand von zwei CriminalcommissareL, welche außerdem noch viele andere Strafsachen bearbeiteten," die mit dem Spiel nichts zu thun Mitten. Es ist auch bereits eine schärfere Handhabung der Gasthofspolizei angeordnet worden. Dadurch soll das heimliche Spiel, wie solches in vielen Hotels stattfindet, verhindert werden. Wie weiter verlautet, sollen demnächst auch tm Ministerium des Innern criminalistische Berathünen erfolgen, ähnlich denjenigen, welche seiner Zeij durch den Proceß Dickhok hervorgerufen wurden. -- Der große Spielerproceß in'Hannover Jjat Yxt Erinnerung nn das folgende drollige Vorkommniß wachgerufen : .Vor Anfang der fünfslgkr Jahre ' waren Klagen über die Verschuldung deZ preußischen, Officiercorps'bis zum Tbcon gedrungen. NaMlich war man' .'der Meinung': es muß etwa gesHthen," Gedacht, gethay. Vor Alh?m schien es darauf onzuksmmen, die Officiere an dem allzu intimen Geschäftsverkehr mit der Gilde rrr -

Mrnuna bor hin betressenden 'arsz

Abschneidern zur Kenntnißnahme zui gestellt. Die Folge dieser fürsorglichen Maßregel war ein ungeahnter Aufschwuna des Vumpgeschäfts der in dc, mtärfdnrxamKt auwefübrten Gelddarleiber. Viele Officiere. die nicht, L) I mehr aus noch ein wußten, bei denen alle Hilfsquellen versiegt waren, ftgneten im Stillen das Kriegsministerium das ihnen eme so große Auswahl von Helfern aus der Noth zur Verfügung gestellt hatte." D r. Clane Shaw, ärzt licher Jnspector an der Londoner Graf-schaft-Jrrenanstalt. Vanstead, hat soeben einige interessante Beobachtungen in Bezug auf die Rolle, welche das Biertunken m der Herstellung Geisteskranker svielt. veröffentlicht. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf den Umstand. daß, seitdem den Patienten in ebengenannte? Anstalt kem Bier mehr gegeben wird, die Zahl der Wiederhergestellten eine größere geworden ist Während des letzten Jahres z. B. war die Zahl der Genesenen nicht weniger als 46 zu 97 Procent der in dieser Periode Zugelassenen. In anderen Worten, bemahe die Halste der Patienten genas. Seine Erfahrung ist, daß die Patienten ihre Nahrung ohne Bier besser verdauen und außerdem wird den Personen, denen das Bier während , ,- m i i - lf lyrer raniyen enizogen worocn, iiai V.& k? n(ni Viis3 (Klr'Ärt1 CCIUUUJI, VUQ vmifc wmui . sehr wohl existiren können. k' dem italienischen Architekten d'Arongo i entworfenen Plan zur oyattung emer türkischen Landes-Ausstellung genehmigt. Als Auistellungsplatz wurde . . . . w i. .

ein 14Z.Ü0U luaoralmeler grones . s? e r;3. Terrain in der Vorstadt Schischli ge.'als sonst. An emer Stelle fand sich wählt. Die Auöstellungsgebäude. auf sogar emeWarmezunahme von einem Naum von 44,000 Quadrat-, auf 7m. Wahrscheinlich steht diese - ... ... . Ctf YI Mii Kam Wnf rttrmn na

meter. sollen theils modernen Ausstellungs - Styl, theils im türkischen nationalen Styl ausgeführt werden. Die Kosten werden auf ungefähr 7 Millionen Francs beziffert. Außer Rohprodukten und Fabrikaten des Inlandes sollen auch fremde Aus. steller von landwirthschaftlichen und industriellen Maschinen, die in den beiden obenaenannten Zweigen verwendet rv i r ' werden können, zuaelassen und m emer - w .. .. r . . 1 r . -1 ! ..U1....L..X1 icparaien vscciion llniergcvraiqi rost (T)4t (Zif1itf Vs.v Mvtt den. Nach Schluß der ersten Ausstelluna sollen die für dieselbe er " i - ' 1 - rirhifim fäfhnn'bi für tint btrmantnlt -"" - - t Landes-Ausstellung verwendet werden. Ob das Ausstellungs-Projekt wirklich kitvrfcftffi'ifivt tnrhri rnirh tnhi frrf trotz aller guten Vorsätze nicht bestimmt vu.ui"-; vvh rnfc a!Tt nuhvt ftrVnhf ntsfit fAfltmm voraussehen. Gin altersschwacher Greis.der 80jährigeHandelsmann Samuel Treuherz, wurde kürzlich, gestützt von einem Gerichtsdiener, der 9. Strafkammer des Berliner Landge richts 1 aus der Untersuchungshaft vorgeführt, um sich wegen Diebstahls zu verantworten. Der alte Mann hat die meiste Zeit seines langen Lebens hinter Kerkermauern zugebracht. Er hat alle Strafen verbüßt, die nach der alten wie der neuen Gerichtsordnung verbänat werden können. Das ibm vorgehaltene Strafregister begann mit drei Peitschenhieben, dann folgte Berweis, darauf eine Bestrafung mit 40 Peitschenhieben. Nachdem der Angeklagte dann mehrere Gefängnißstrafen erlitten, folgte die erste Zuchtshausuu c. um cuu i ua, yiuuvuuuuiut de. und vn dieser Zeit an löste eine ... .... 1 . strafe, mit Äerlust der !)catlonalko:ar ucktbausstrafe die andere ab. Treuherz brachte zuletzt 8 Jahre im ZuchtHause zu Brunsbüttel zu. Er war kaum in Freiheit gesetzt und nach Bersin gekommen, als er dort wieder ei. nen Diebstahl beging. In dem Laden eines Goldarbeitezs ließ er sich Waaren vorlegen und entwendete dabei eine Brosche und einen Ring. Jetzt soll er wieder auf zwei Jahre insZucht haus es wird wohl seine letzte Strafe sein. Vertrand, Direktor eines der größten Pariser Spielcercles, des sogenanntenBetiing.-ClubZ, wurde kürzlich in Folge einer Anzeige des Grafen Marcilly wegen Wuchers ver haftet. Hertrantz hatte enz Grafen Marcilly, welcher im Betting-Club tit sige Spielverluste erlitten hatte, 80,00y Francs vorgestreckt und sich hierfür eZ? (en Schuldschein über 230,000 FrcS. lmsstcllen lassen. Gleichzeitig mit Bertrand wurde Notar Cailler festge. nommen, welcher beurkundet hatte, daß Marcilly die Summe von 230.000 Frcs. wirklich empfangen hätte. Daraufhin sollte beim Notar Cailler eine z:richtliche Hausdurchsuchung statte sinden, Cailler' hatte bekundet, daß Graf Marcilly vyn Bertrand 230.000 Frcs. erhalten hatte, während diese; dem Grafen nur 80,000 Frcs. borgestreckt hat. Die Commissizn fand je doch Cailler in seiner Wohnung entseelt am Boden liegen; er hatte sich mit vier Revolverschüssen entleibt. Dieser Selbstmord erregt großes Aufsehen. Gerüchtweise verlautet, daß vi-r du größten Pariser' Spielcercles ßeschwf sen werden sollen. 7 - : '' In Moskau ist die berühmte Tretjakow'sche Gemäjhesammlung in den Besitz der Stadt überze? gangen. Noch zu seinen Lebzeiten hatte der Eigenthümer der Sammlung. Sergei Michailowitsch Tretjakow, dem .Publikum den Zutritt gestattet, mußte indeß die Gallerie bald wieder schlie tze'n lassen, weil einige werthvolle Ge mälde aus derselben geftoh7kir mrdey. Bald darauf starb Sergei Tretjakow und laut testamentarischer Verfügung übernahm die Stadt Moskau die sammlun welche noch durch werthdolle KunNchätzß Paul Tretiakows, eines Bruders , deö Verstorbenen SekZei, vermehrt worden ist. Die verei 'piti Kunstsammlung der Brüder Tretjakow gehört'zu den schönsten Pripatsammlungen nicht nur NukandS. sondern Europas'.' Mit Recht bemerkjen die' Petersburger Künstler jq ihrer GlückwunschadressK an die S ladt M0Z5 jau, als die Tretkow-'sche Sammlung IN ihren Besitz überging, daß ganz .Rußland mit Neid deswegen auf die ulte Zarenstadt lltöe. Gleichwohl bah

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Erbschaft ganz geräuschlos vollzogen, ; . I 3 n d e r P a r i s e r A k a d e . kMie der Wissenschaften hat der be uymte Geologe auvree uniangn in 'teressante Mittheilungen über das Pe troleum-Vorkommen bei Pechelbron: im Untcr-Elsaß gemacht. -Die frü'here mühselige und wenig lohnend: Art der Ausbeutung des bituminösen Sandes durch Schachte hat seit 1831 : ein unterirdischer Gang, der plötzlich! von Petroleum überschwemmt wurde, der Gewinnung durch Bohrung und Saugpumpen Platz gemacht. Bid ient stnd etwa 500 Bohrungen ausge führt. Einige derselben lieferten kein Ergebniß, während andere, oft in der unmittelbaren Nähe der erstern, ge waltige Oelmengen zu Tage brachten. Zuerst findet oft ein heftiges, fontä uenartiges Emporspringen des Oels statt, dasselbe dauert durchschnittlich 34 Jahre, dann muß das Petroleum mit Pumpen heraufgeholt werden. Dieses Oel ist dann meist mit Si Wasser vermischt. Einige Quellen zeichnen sich durch sehr große Ergiebigkeit auS; die Quelle Nr. 146 lieferte von 18821893. also in 10 Jahren, 16.420,000 Kilogramm Petroleum, wovon 3,000.000 durch Emporsprin mn: der Rett durcd Ujumven. Vio Ausbeute sämmtlicher Quellen beträgt - , Ä-ki-w r W . heute etwa öu.uuu iogramm vcn rv V. 1 nV (H Vr r rr Qg Ullü IUI IUV vwfc v.tv4 Wnfrnrnn 1RR1 bis aiim 1. Avril 1893 69 1-2 Million Kilogramm Petroleum V .ww w bei Pechelbronn ewonnen worden. "El!... ml.Itnll.MA Thrttfftm A1!t DtP wm v,v, Daubree aufmerksam macht, ist die, daß die Temperaturzunahme mit der cfi.r mTfirrt?rn rrtfr rfnlrtt i Nf,?:. nU Km Mrrfnmmrt illUiilU4lt iiiu vvm Petroleums überhaupt in Zusammen hang und deutet auf eine dort in der Tiefe vor sich gehende lebhafte chemische Thätigkeit. Vor Kurzem ist unter .Entfaltung grokenAufwandes eine de. originellen Wendländer Hochzeiten ge. feiert worden. Fräulein Minna Schulz x c . i ci .!kkM au Z) ItllU IIU.L ivui wuivi"j m.,.t .f. frrn rttr .Sstnfm aus aus linanoer nax uiz jucnwiut KJIUUI, !Vb4Ub tu. w I - - . . . i nrm i j , Weckau die Hand reichte. lUlll I ' .. l . i w 1 . Borrkttkin an er pizr un uiuci jdkn Klängen einer Musillapelle rückten I 'vCil viuiifc mifc u((u ' v; wiirn'ATlr ?n fei i iUIIl 4JUU.fclUHt vv w'mrittt ein, um die Braut zu holen. großem Jubel wurde die Rückreise i .:.r. sc:i.nAn (Siimnrt . ; anuCIIClCN, VlClfc iliUVWlJltV wiuiu i v,. :,..s;a TOrn ders gaben der jugendlichen Braut noch ein Stück . Weges daö Ge leit, ihr Glück und Segen in der neuen Heimath wünschend. Als de. stattliche Zug, der die Ortschaften Vockleben und Witzeetze berührt hatte, an die preußische Grenze kam,. wurde einer alten Sitte gemäß Halt gemacht und zwei Vorreiter nach Mechau geschickt, um die Genehmigung, ob die wendische Braut dort einziehen dürfe einzubolen. ?ln kaum einer halbe. Stunde hatten die flotten Reiter den eine Meile langen Weg zweimal zu rückgelegt und brachten die frohe Botschaft mit, daß die Braut willkommen sei und fröhlich ' einziehen folle. Nach einem kräftigenTrunk Rebensaftes, de hier an der Grenze credenzt wurde, hielt der lange Zug unter Musikweiseiz seinen Einua in Mechau. auf dav herzlichste von den Einwohnern be ' c; c.w. r..,. "t Ht lrn 3ben Quar, : tr nrtft)nipfrt itnn rtrrrn hvft Coitrtr tier angewiesen, und nach einer Stär lung an der reichbesetzten Tafel wurde das junge Paar in der Kirche feierlich eingesegnet. Die Zahl der Hochzeits gäste war eine recht stattliche und welch ansehnliche Mengen Lebensmittel vev zehrt worden sind, beweist die Thatsache, daß nicht weniger als 3 große Rinder geschlachtet worden waren, ser ner 3 Schweine. 12 Kälber, 8 Fasg. nen. 18 Gänse, 30 Enten,' 10 Puter, 184 Hühner, außer anderen Backwaa. kkN wurden allein gegen 1200 Buttes kuchen verzehrt. Vielen Beifall fan? den auch die zahlreichen von jungen und alten Wendländern und Wendlänländerinnen gesprochenen Vorträge in plattdeutscher Sprache. Telephon 1SS9 Nnterstützt die UNIOF CQ - QPERATIVE L au n d r y, betriebe von Union WaschmSdchen. No. 138, 140 und 142 Virginia venue. T. E. Somerville, Manager. Äoöert XeiUiB. Newton M. Taylor. Oennx & Taylor, Advokaten und Notare, praktiziren in allen Staat? .Bundesgerichten. Zimmer 1 u. Z. Ph?ntr Block. 96'X Ost Marketstr. JndianavtkUH, Aifd. Ovid B. Jamefon, Advokat und Rcchtsanlvalt, Zimmer 5 & 7 Brandon Block. Ecke Delaware & Washington Straße. 5-?lsP?ss. P.Sappe. mWBMK & EAPPES, AdVykllteu und Ncchtsbeistände, vfsicm: CsffinS Block, 90 Pst ??ar!etstr. Zimmer 22 bis SS. eeffentlicker Notar. Frank H. Blackledge. Yhvokat und NechtSanwalt, Zimmer 12, AngaSk BlF Indianapolis, Ind. Ganzer und gestampfter "&(lpXS5LnZv V: , - fi I verkaufe bei der Indianapolis Gas Company 4 Sikd Pennsjzlvani Wätt Treibriem5.n uud K9 chchuiielräder Spezialititen m W. B. Barry 3a w & Supply Co

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Die Sand welche die Wiege schaukelt, regiert die Welt." Die Wabrbcit dieser Sentenz wird all f.emein zugegeben. Warum sie bestreiten ? (5ine andere Frage ist: Wird nicht km Kind zu viel, der Mutter zu wenig AufU'.erksau'.keit geschenkt ? Eine Mutter vergißt sich selbst in ihrer Liebe zum Kinde. In ihrer mütterlichen Sorgfült schädigt sie ihre Gesundheit Thöricht und doch so natürlich l Die Gesundheit einer Mutter muß erhalten werden. Johann Hoff'ö Malzertrakt hilft dazu. Er ist zuträglich, nahrhaft und schmackfiftft. Ein Dutzend Maschen davon aewähren eben so viel Kraft und Nahrung wie ein Faß Ale oder Porter, ohne berauschend - oder kostspielig zu sein. Er reczt die Lebensthätigkeit an, ist nahrhaft, reizt den Appe tit und hilft zur Verdauung. l?5 vmrh überall verkauft. Mau büte ilck " I ' ' I Y.nT itai jiiinoen nno arnic oaranT. can ver Sfarnc Johann Hoff auf der Etikette öm .fraise ieder lascke üebt. Beliebt darauf deu achten Malzextrakt dou Johann Hoff zu erhalten. Kcin anderer ist gerade lo gut." ! Eisner & Mendrlson Co., Agenten, 152 und m m a . . i n r j.4 yranuin cu, vkvj jori. m?SZ5ZSZS3S2SZS2S3SZS C:;CE TRlEtf JL17AYS 8V. I ron clcansinoi BÄR FIX7UREC?, RAIsJBOARDG, AND ALL TTH, 2l7Z0, DRAÜO AlCO oppen UTcrioiLO, CLAOO, CTG CBOnCB V. UOFFUAU, um MmllMtww m4 rmffUUf S95 E, WAaNrnaTen OtJ iHPURAPeut. 1 1 HIE DAn-KEEPERS' FHIEHD. V?' IN . ..AZULUUt gjäsT juin verlaus in vtfuieten 25 Cents per Pfund. (MimiMa Hallo ! Ecke MeCsrty & Telavare Sir. Die schönste, größte und am bequen.sien ein gerichtctete Halle der Südseite. Sie ft-ht zur Verfüzung für Abhaltung do (Konzerten, Tanz-Kränzcden.. Parties :c. Besonders ist sie Vereinen zu enipfchlen. E0- Die schönste Wirthschaft in de: Stadt. Nur die bestrn Ertränke tvcrden ver abreicht Zu zahlreiche Besuche ladet ein Otto Schmidt. Mozart Halle ! Henry Wietor. Daö größte, schönste und Ülteste derartig, Lokal in der Stadt. t geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung ven Bäller, Conzerten und Versammlungen unter lidero lm Bedinaunaen zur Verfüsuna Mineralzvasser, Selters und Waukesba, in Flaschm oder SyyhpnL -Fügungen. SUusere eigenen Fabrikate.?I Ausschließlich mit destigirtem Wasser anzefertigt. Ginger Ale, Orange Cider, Lemon Soda, Cream Soda, Lemon Sour, Champagne (?ider, ' ' Birch Bier, i l ii i'' i! lr Die besten in d er Stadt Jac. Metzger & Co. 30 a 32 Oft Maryland Str. Telephon No. 07. Beskellungen. werden nack allen !rhei!ea tv. Stadt prompt abceltfff rt. ttajcuxl Creme la Cve;ne ! Nur in Flaschen! i SELlU m - rf-.- . Ar ' s . v Das beste Bier in der Gtaht. Gebraut von der gernv BPWING CO. nU ro.C5d"Pi UEZap49 SS Oüb Delaware Otr. ZtlttU

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Dritten 2 Schläge, vierter Alarni. 1-2-1 Feuer auS und Schlauch aükgesic?ek 9 Schläge, weniger Wasserdruck. 8-3 mehr Wasserdruck. ' ' 12 Schläge' 12 Uhr MUtsgk. tT Diensten 12 Signale erden voll, ständig auSgeschlagen.. bei d fote werden die Hundert., Zen. Cte Zissem gtttennt gegeön.

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