Indiana Tribüne, Volume 17, Number 56, Indianapolis, Marion County, 13 November 1893 — Page 2
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Indianer Tribstnc. Erscheint tüg lich und Sonntags.
Die tZgliche Tribüne-koyri durch den Träger sl Cents per Woche, die EonntagSTribüne- k EentZ per Woche. Beide zusammen 15 Gents oder SS Cent xerMonat. Per Post , geschickt in Vor auSbezahlung ff per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 13 November '93. Inder Steuernoty. ' Daß gerade Onkel Sam sich in bit Lage verseht sehen würde, sich nacj neuen Deckungssteuern" umzuschauen, inn einem Deficit zu begegnen, und zwar im tiefsten Frieden, das Haiti man noch vor Kurzem allgemein zu den rratur-umstoßenden Thatsachen gerechnet, welche als Zeichen des bevor stehenden Weltunterganges angesehen werden. Indeß, da hilft kein Reden nicht, da liegt wat vor." Das Deficit ist da, und über seine Ursachen mögen volitrscbe Leitartikler sich und Anderen die Köpfe zerbrechen an dieserStelle sei nur von geeigneten Deckungssteuern die Rede, Steuern, welche das allge meine Publikum nicht zu sehr drücken und doch ihren erhabenen Zweck erfül lm würden. zs braucht kaum gesagt zu werden, daß sich unter solchen auch die längs! angeregte Junggesellensteuer und dik Frauenmodesteuer befinden müßten. Bei dem stetigen Wachsen der Jung gesellen-'Classe müßte erstere schon einen hübschen Brocken einbringen. Angesichts der so starken Fraueneman cipations-Bestrebungen in manchen Theilen unseres Landes ließe' sich viel leicht auch noch eine Steuer für frei willige oder professionelle Alt jungfern hinzufüge-n, wie auch eine Steuer auf das Frauenrecht, unbehel ligt in Männerklerde'i herumzugehen. Die Mödesteuer müßte bei weiser An ordnung eine kolossale Summe ein 'bringensie müßte, von unten auf sehr niedrig beginnend, eine progressiv: nach den Ausgaben für den ModecultuS sein. Ferner ließen sich die S ch e i dungsprozesse bei uns sicherlich zu einer sehr ergiebigen Steuerquelle machen; daö Scheüdewasser" ist ohnehin bei uns bedenklich wohlfeil; auch wäre eine solche Steuer eigentlich nur eine logische Ergänzung zur Junggeseilen und Vlaustrumpf-Steuer, sonst konnte ja auch Jeder sich behufs Steuerhinterziehung verheirathen und sich sogleich wieder scheiden lassen. Einträglicher, als in jedem andern Lande, müßte in unserer großen demo kratischen Republik.eine Titelst e u e r werden, dZnn wir sind das Titelland par excellence. Wem aber ein Titel etwas gilt, der mag auch etwas dafür zahlen zu? Rettung des Vaterlandes! Man bedenke, , wieviel schon allein die Kentuckyer Obersten" einbringen müßten, um nur ein Beispiel von sehr vielen zu erwähnen! Besonders ergiebig müßten diese Steu ern werden, wenn sie auch die vom Vereins und Logenwesen herrühren den Titel umfassen würden. Sind doch unter diesen viele sehr hohe Titel, welche sich sogar neben denjenigen der größten Herrscher der Welt mit Glanz sehen lassen könnten, und dren Trä gern vielfach daran gelegen ist, unter diesen Titeln auch außerhalb der betreffenden Organisation bekannt zu werden. So Hochtitulirte sollten jedenfalls auch Patriotismus genug be sitzen, sich selber zur Besteuerung zu melden, ja sie sollten es als die schwerste, tiefste Belekdigunz empfin den. wenn ihre Titel nicht der Besteuerunq werth befunden würden! Falls übrigens die Vereine und Lo gen als solche geneigt sein sollten, die BeFahlung dieser Steuer zu überneh men, so sollte das Gemeinwesen auch damit hochzufrieden, sein; auch könn ten diese Organisationen, oder ihre einzelnen steuerzahlenden Tihilare, noch besontzerL als Retter des VaterlandeZ ausgezeichnet werden, mit Bür gerkronen, Orden u. s. w. (welche Auszeichnungen aber dann natürlich freuet frei sein müßten!), und es könnte unter solchen Umständen auch r?icht fehlen, daß sich ein begeisterter Wetteifer entwickeln würde, der, glänz vollsten Zeiten unserer Geschichte wür d'rq. Welch' erhabene Rolle könnten da z. B. die Tempelritter" spielen, die dann in keiner Weise mehr hinter den mittelalterlichen Trägern dieses. Ra mens zurückständen! Es .ließen, sich ' diesem SteuerBudget noch gar manche Blümchen ein fügen, ohne daß man zu solchen Volks feindlichen Ideen seine Zuflucht zu nahmen brauchte, wie Miquel und Andere in den verrotteten europäischen Monarchien-. Eine Steuer für ..Franks" (mit unerbittlickier Schuldhafüttd Pfärrdung des Revolvers im Falle des Richtzahlenkönnens, wodurch es auch möglich wäre, viele derselben unschädlich zu machen, ehe sie explodireu") wäre wohl an sich auch nicht so übel, selbst wenn sie nicht übermäßig viel einbrächte, und ein Crank ist ohne ' dieZ eine potenzirte'Last und Gefahr und könnte schon deswegen ' als aukerordenrllches" Mitaned des GemeinWesens behandelt und auch zu einem entsvrechenÄen außerordentlichen Bei trag herangezogen werden, aber es wäre zu bedenklich, diese Gattung '.Zweifüßler dizrch Besteuerung - ezens.. vii legitimiren. Da wir aber doch einmal an diesem Vujte sind wie wäre es vielleicht mit e.iner Aemter st euer? Dieselöe'brauchte nicht einmal mit Höher e n Ausgaben für so viele Aemter! Znhaber Verbunden zu sein, wenn es nämlich gelang, die Prtvatsteuer", welche dieselbe sowieso an diese oder jene Partei seufzend und mit Gewissensbissen bezahlen, auszurotten und durcö eine ehrliche öffentliche Steuer an den Bund zu ersetzen. Doch nein cul den hierzu erforderlichen Grad
von Reinigung unseres Civildienstes könnte man wohl warten bis zum Sankt Nimmerlestag. Hii Negeuquell des MississlppithalS. Jy. dem Populär ScienceMonthly
erscheint eine interessante, von der ge wohnlichen Auffassung abweichende Studie von Professor I. H. Patton über die Frage, woher unser großes Mississippithal seinen Regen bekomm:. Man hat gewöhnlich angenommen, schreibt derselbe, daß die Wasserver. dunstung vom Golf von Mexico bei Weitem den größten Theil dieses Regens liefere, welcher sich über bei mittleren und den östlichen Theil des Mississippithales und sogar weit nach den atlanischen Gegenden zu verbreit tet. Nun wird der Flächenraum des . Mississippithales auf 1.244.000 ' (engl.) Quadratmeilen angegeben, und der durchschnittliche jährliche Regenfall auf diesem ungeheuren Gebiet beträgt 42 Zoll; das heißt, wenn daö Regen, wasse? nicht in die Erde dringen oder sich sonstwie verflüchtigen würde, so würde es am Ende eines Jahres 3 1-2 Fuß hoch stehen. Das Areal. des Golfs von Mexico aber beträgt nur ein Viertel desjenigen des Mississippithales. Es läßt sich nun durch mathe matische Berechnung leicht erweisen. daß der Golf von Mexico eine jährliche Wasserverdunstung von 14 Fuß haben mußte, um jenen Regenfall zu liefern,., selbst wenn gar nichÄ von seiner auf" . steigenden Feuchtigkeit eine andereVer. Wendung fände. Das steht indeß in gar keinem Verhältniß zu der bekannten durchschnittlichen Wasserverdunstung der Meer flächen der ganzen Welt, welche nur etwa 5 Fuß jährlich ausmacht. Auch müssen die Passatwinde, welche über die äußerste rechte Flanke des GolfeS dahingehen, einen großen Theil der verdunstenden Feuchtigkeit mit sich neh men und noch dem ferneren Westeii führen; dies geht schon daraus hervor, daß die See-Brise so außerordentlich weit nach Texas und den. benachbarten Gegenden Mexicos eindringt. Natürlich hängt die Stärke der Ausdunstung von der Wärme ab; das Wasser be& Golfs von Mexico ist aber nicht so warm, wie dasjenige der atlantischen Aequatorial-Strömung (der Unter schied beträgt 10 bis 12 Grad Fah. renheit), und daher muß auch seine Verdunstung entsprechend gerin. ger sein. Wohl geht der Aequa. torialstrom eine Strecke weit durch den mexikanischen Golf, vertheilt sich jedoch nicht daselbst und theilt den Nachbar gewässern nichts von seiner Wärme mit. : Man hat berechnet, daß, wenn der Golf von Mexico für das Land ganz nbgeschlossen, und auch feine Vervun. stung zum Einhalt gebracht wäre, die Wassermenge allem, welche gegenwar tig von ihm in den Mississippi strömt, das Niveau des Golfes um 1 1-4 Fuß jährlich erhöhen würde. Da nun dieses Niveau sich gleich bleibt, so muß diese Wassermenge den Abfluß mitsammt der Verdunstung darstellen. Da blieben also von jenen 15 Fuß Wasser noch nahezu 13 Fuß übrig, welche anderswoher fornrneu müssen, um den Regenfall des Mifsis. sippithales zu liefern. Aus alledem scheint hervorzugehen, daß die besagte Annahme über die Re. genquelle dieses Thu'tes eine gänzlich unhaltbare ist, obwohl sie sogar von wissenschaftlichen Autoritäten fo lange Zeit getheilt wurde. Professor ; Patton gebt nun zum positiven Theil feiner Betrachtungen über und weist auf den atlantischen Aequatorial-Strom selber als die Hauptquelle dieser ungeheuren Wasser, zufuhr hin. Dieser gewaltige warme Strom ist ungefähr 4000 Meilen lang und etwa 3000 Meilen breit. Er entspringt auf der afrikanischen Seite Uh Weltmeeres, nämlich im Golf von Guinea, und wendet sich dann West, wärts; am Kap St. Roque theilt er sich, und der bei Weitem größere Theil der Strömung fließt am nördlichen Gestade von .Südamerika entlang, vereinigt sich indeß unmittelbar vor dem Eintritt in das Caribische Meer mir dem Gegenstrom. Das Wasser diesem Strömung ist heiß genug.. daß 13 Fuß jährlich durch Ausdunstung entweichen können. Der Passatwmd nimmt den aufsteigenden Wasserdunst westwärts fort (während kühlere Luft vom Norden nachdringt und ihrerseits erwärmt wird); an der Westküste Mexicos je. doch wird, der Wasserdunst durch das hohe' und lange "Sierra Madre-Ge. birge nach Norden abgelenkt. West tich von 'diesem Gebirge findet man seine Spur mehr von den feuchtigkeits. bel.'.ocnen Winden. Solcherart die Wasserwinde nord. wärts weiter zu den Rocky Mountainö verfolgend, wo sich durch die Kühle dieser und die vom Norden kommenden Winde ihre Feuchtigkeit noch mehr condensiren soll, kommt der Professor schließlich zu der Annahme, daß daö Mississippithal hauptsächlich vom Nordwesten her, indirect aber, wie gesagt, vom heißen Aequatonal-Stron. seine Wasserversorgung erhalte.. 5hu wandssrelist seine Anschauung frei lich noch nicht. Vor Allem fragt eS sich, wie es dann kommt, daß unsere wasserarmen Gegenden sich so weithin ostwärts, von den Rocky Moun tains erstrecken! a,ernen - Stylperlen. Unterofsizker zu einem Soldaten, dem er weiße Hemdkragen unter der Binde ieroorsteht: Kreuzhimmelschockschmere. ,oth, g.ht der Kerl so licbertt naezo p, daß ihm die Unterhosen schon am valse herauskommen! 9;irnnlttknsch, Ihre Dummheit streift schon m'S Geniale! "Unteroffizier: Und v?nn Sie alt werden ie Methusalem, iisrgen machen Sie eö doch nieder jalfch. Aufträge für die weltberühmten Pabft Milwaukee Biere in glaschen und Gebinden werden in derBranch-Office, No. 224240 Süd Delaware Straße, ntgegenaenommen. 7l,pbov 1291. J3 Stumpf, pkaner. .
Vom Jnlande. Die Handelskammer von Pittsburg, Pa., hat eine Frau Popp als stimmberechtigtes Mitglied er Wählt. Einer Frau George Vur bank wurde in Tacoma, Wafh., eine Ehescheidung gewährt, nachdem ihr Gesuch drei Minuten vorher eingereicht worden war. Manhatnachgewiefen, daß in den Leihställen New Yorks fast nur Engländer, Jrländer und Neger, sowie eine verschwindend geringe Anzahl von Italienern angestellt sind. Der amerikanische Schauspiele? Hoyt soll ein Vermögen von mehr als einer Million erworben haben. Ein deutsch:? Schauspieler wird dieses schwerlich fertig bringen. Als Resultat bacteriologischer Untersuchungen wird jetzt vom New Forker Sanitätsamt häutig, Bräune als diphtherische Krankheit classificirt und demzufolge die Jsolirung wie bei anderen ansteckenden Krankheiten vorgeschrieben. Karl Schurz ist dieser Tage um 5100 gestraft worden, weil er in Folge seiner Wahlagitation, um die New Forker über ihre Bürgerpflichten aufzuklären, seine eigene Bürgerpflicht versäumt und einer Vorladung.als Geschworen zu fungiren, nicht Folge geleistet hatte. - D a s f L r A ck e r b a u b e n u tz t e Land in New Jersey hat in diesem Lande den höchsten Werth. In 1833 wurden in diesem Staate durchschnitt lich für den Acker $65 bezahlt, in Mas. sachusetts $50, in Ohio $46, in New York $44, in Vermont $36, in Mary land $32, in Wisconsin $23 und in einigen westlichen Staaten weniger, wie fünf Dollars. , Jn.der Wildniß des Au kon-Jlusses, jenseits der Chilcat Mountains unfo unfern der Mündung des Porcupine Rwer ist einer Frau P. Beaumont, 'der einzigen weißen Frau, tote je soweit - vorgedrungen, dieser Tage ein Kind geboren worden. Der Vater des Kindes, Beaumont, ist Vorsteher einer Jndianerstation. '. Die Abnahme der Geburten in den Neu-England-Staaten ist schon seit längerer Zeit Gegenstand be Beobachtung gewesen. In Massachu setts ist, den Erhebungen des Dr. Cyrus Edson zufolge, der Procentfatz der Geburten von 25.61 pro Tausend im Jahre 1860 auf 19.22 im Jahre 1890 gefallen. Die Ursache sucht der Doctor in den übertriebenen Bildungserfordernissen, welche dort die weid, liche Welt an sich selbst stellt. . Auf den Sea Islands von South Carolina herrscht, wie Clara Barton berichtet, furchtbare Noth. Etwa 30.000 Personen sind durch die westindischen Cyclone vom August und September ihrer Habe und ihres Ob dachs beraubt, worden und der Gesell schaft vom Rothen Kreuz steht nicht mehr, als $1 per Kopf zur Verfügung. Dabei müssen die Leute bis zur neuen Ernte im Frühjahr erhalten werden. In Brunswick, Georgia, wo das Gelbe Fieber wochenlang gehaust hat, ist viel Krankheit .und Entbehrung. Leider ist der Norden diesmal nicht in der Lage, so zu helfen, wie sonst das amerikanie Volk zu helfen pflegt, doch sollte immerhin Etwas gethan werden können, der allergrößten Noth da unten zu steuern. Der ehemalige Oberbunesanwalt 'Garland aus Arkansas, dessen Tochter Daisy vor Kurzem sich das Leben genommen hat, sprach sich dieser Tage in Washington über den Selbstmord folgendermaßen aus: So weit es mir bis jetzt möglich gewesen ist, dieses entsetzliche Ereigniß klar zu stellen, ist der Grund dazu in einer meiner Tochter eigen gewesenen Anlage zum, Trübsinn zu suchen. - Sie war das ganze Jahr' hindurch kränklich, hatte ein außerordentlich reizbares Temperament und befaßte sich mit dem Versuche einer-Lösung der .Frage von dem Fortleben nach "dem Tode und anderer religiöser Probleme. Die ergebnißlose geistige : Uebemnstrengung versetzte sie zuweilen in eine so tiefe Niedergeschlagenheit und in fo tiefen Trübsinn, daß sie alsdann am Leben verzweifelte und in einem ' solchen' Anfalle hat sie Hand an sich gelegt. Die Frauen von SanFrancisco setzten kürzlich ein Bittgesuch an die dortige Tcgespresse in -Umlauf, daZ in hohem Grade als zeitgemäß bezeichnet 'zu werden verdient und hoffentlich nicht ohne Wirkung bleiben wird. Es ist eine Bitte um' Reinigung der Presse von Sensationen, Personalien und Bloßstellungen oder Einzelheiten unmoralischer Handlungen. Sie haben , nichts degegen, daß Verbrechen berichtet und gewisse
yersönlichkeiten an den . Pranger ge stellt werden; es soll aber in einer anständigen Weise geschehen, so daß dadurch keine niederen Sinne gereizt werden. . Ohne .näher daraus einzugehen, weiß' jeder Leser, was gemeint ist. Das Gesuch der Frauen ist in einer so verständlichen und eindringlichen Sprache abgefaßt, daß . von einem Mißverständniß oder falscher Auslegung keine Rede sein kann. Mit wenigen Ausnahmen hat sich die deutsch-amerikanische Presse von jener gerügten Ausartung fern - gehalten, .während sichre anglo-amerikanische, einige wenige TageSblätter auSge'nommen, nach jenerRichtung zu überbieten sucht. j Auf Grund einschlägiger ' Congreß-Veschlüsse ist der ur dem Bundesschatzamte seit mehreren Jahren verwahrt gewesene Erlös au dem Ver kaufe von Besitzthümern der Mormo-nenkirche-schließlich den mermonischen Kirchenbehörden zur Verthejlung unter die . Mitglieder der Mormsnenkjrche ausgehändigt worden. AlS die Msrmonenkirche zum Aufgeben ihres Frei briefeS gezwungen worden war, fiel ihr Vermögen in die Hände der Bundej. regierung, und das TerritorialOber, gericht von Utah wurde vom Congreß .angewiesttk. einen Plajra Verkei
lung desselben zu wohlthätigen und gesetzlichen religiösen Zwecken ausarbeiten zu lassen. Dieser .Plan wurde indessen von dem Territorial-Oberge richte nll;l genehmigt und die Vermögensmasse Leonard G. Hardy zur Verwaltung und Vertheilung nach einenanderen Plane übergeben. Dazen wurde vom Congreß die Entscheidung des Oberbundcsgerichts angerufen Inzwischen aber beschlossen beide Häuser, das Vermögen an das gegenwär. tige Oberhaupt der Mormonenkirche herauszugeben, wodurch die Angelegen heit dem Oberbundesgerichte aus den Händen genommen wurde, da die Rcgkrung kein weiteres Interesse mehr an der Sache hat. Die den Mormonen zurückgegebenen Gelder belaufen sich auf mehrere hunderttausend Dol-lars.
Bom Auslande. Neben der lautlichen Reproduktion der gesprochenen Redt des Phonographen, des Grammophons u. s. w. hat bekanntlich auch die gra phische Darstellung des Sprachvorgan ges dieWissenschaft neuerdings beschäs tigt. Es ist Professor Dr. Vietor in Marburg i. H. gelungen, mittels eines sehr einfachen Instruments, der Ma rey'schen Trommel, gleichzeitig mit der Luftdruckcurve auch die Stimmweller, sämmtlicher tönenden Laute, insbeson dere der Vocale, dem bloßen Auge sichtbar zu verzeichnen, so daß auch die Sprachmelodie aus der Curve abgelesen werden kann. Dieses Ergebniß ist für die Wissenschaft um so bedeu tender, als man bisher dazu nur mit Hilfe äußerst complicirter, kostspieliger und schwer zu handhabender Apparate, wie z. B. des Hensen'schen Sprach. Zeichners, gelangen konnte. In den akademischen Kreisen von Marburg wird unter dem Siegel der Verschwiegenheit" ein Peinlichcr Vorfall besprochen, der sich in der dortigen Frauenklinik zugetragen hat. Bis jetzt ist es gelungen, durch ein äußerst energisches Schweigsystem den Vorfall der größeren Oeffentlichkeit vorzuenthalten. Im vorliegender. . Falle handelt es sich um eine Vergiß tung durch die Krankenkost. Infolge ungenügender Reinigung der kupfernen Kessel war die Anstaltsuppe mit Grün, spangift inficirt. Namentlich die in der Anstalt thätigen Schülerinnen und eine Anzahl Patienten erkrankten nach Genuß der Suppe unter schwerem Symptomen. Noch heute liegen zehn der Erkankten an den Folgen der Ver giftung darnieder. Nur einem Zu. fall ist es zu danken, daß der verhänge nißvolle Mangel an strenger Ueberwachung "nicht noch schlimmere Folgen gehabt hat. Dem Director der An stalt, Professor Ahlfeld, soll wegen der verhängnißvollen Fahrlässigkeit kein Vorwurf zu machen sein, da er zu. Zeit abwesend war. ; Aus Rawul Pindi in Indien wird wieder einer jener unheimlichen Fälle gemeloet, in denen Eingeborene plötzlich von Mordlust ergriffen werden. Diesmal ist es ein Maulthiertreiber einer Batterie gewesen, welcher acht seiner Kameraden von derselben Batterie ermordet hat. 5m neunter ist später seinen Wunden erlegen. Als Beweggrund der That wird angegeben, daß der Mann einen Prozeß vor Gericht verloren habe. : Unter den 9 Opfern befinden sich auch zwei Bauern, welche bei Freunden von 'der Artillerie schliefen. Der Mörder erhielt von einem Wachtposten, einem Europä:r, eine Kugel in den Kopf, allein dieselbe ist herausgezogen wor- . den und man glaubt, daß der Mann ! . n.rti .. ... '. roreoer yergeiieui roeroen luuo. Viel Aufsehen macht in Berlin der Selbstmord des 62Jahre alten Kaufmanns Adolf v. Lepel, der seit vielen Jahren das Grundstück Unter den Linden 9, in welchem sich das Hotel Bauer befindet, verwaltete und in Charlottenburg wohnte. Er gehörte einer sehr begüterten Familie an und war pch Ende der siebziger Jahre. Besitzer des Schlosses Schönholz. Die Vertreter Äer Eigenthümer (Voigtsche Erben) hatten eine Durch' ficht der von ihm geführten Bücher angeordnet, aber Herr v. Lepel verweigerte die Herausgabe derselben, worauf die Crimin'alpolizei sie mit Beschlag belegte und das Inventar des Hotels aufnahm. Während dem begab sich Herr Lepel in ein Fremdenzimmev und vergiftete sich dort mit Schwefelsaure. ' Nobel sind die Herren Langfinger in Spanien. Der Mae-, sira Chucca, der. populärste Operet-ten-CompoNist' Spaniens der in seinem beliebtesten - Stücke La Gran Via-.d Madrider-Taschendiebe in so humoristischer Weise verherrlicht"- hat, wurde, vor Kurzem von einem Langfinger um seine Brieftasche, die 300 Pesetas in Bankscheinen sowie' seine Photographie enthielt, erleichtert, eine Nachricht, die am folgenden Tage in der Local.Chronik der Madrider Blat. ter erschien. Der Musiker hatte sofort Anzeige von dem Diebstah! bei der Po lizei gemacht, wahrscheinlich aber ohn, sich allzugroßen Illusionen in Bezug auf die Findigkeit" dieser Letzteren hinzugeben. Da kann man, sich , die Ueberraschung Chucca's denken, als er, 24 Stünden nach Bekanntmachung deö Diebstahls, durch die Post ' einen schwerwiegendenBries erhielt und beim Erbrechen des. Couverts seine 300 Psetas erblickte. In einem mitfolgen ten Schreiben hieß es wie folgt: Hochverehrter Meister! Aus Versehen hat einer von unseren Berufsgenossen ge stern Ihre - Brieftasche sammt Inhalt eingesteckt. Durch die Zeitungen wurde er auf seinen Irrthum aufmerksam gemacht. Der Aufsichtsrath unserer Ge sellsch'aft. den er mit dem Austrage be. traute, den Fehler wieder gut zu ma chen, beehrt sich, Ihnen anliegend die in der Brieftasche vorhanden geivese nen 300. Pesetas zurücksolgen zu lasen. Damit in Zukunft derartigs Versehen nicht wieder vorkommen behalten wir Ihre Photographie, der wlu im Sitzungssaalt eine Ehrenstelle anweisen. Nie wird die chrsame Zunft
der Milder Taschendiebe es vegessen. daß Sie durch Ihre gema e Ope.rette sie bem Publikum zu hohem An
leysn georul " CSnrft rtsftunrt vn3 tri3 9?sttn " dier 5-wckacbtuna: Los tres Ratas So heißen nämlich die drei in der Chucca'sche Operette auftretenden Madrid Langfinger. Die Lorbee. ren der hauptstädtischen Spitzbuben haben aber die Gauner von Barcelona nicht schlafen . lassen, wie man aus nachstehender Geschichte ersehen kann. Neulich verlor, wie sie glaubte, die Frau dte Herrn Morauo, Redacteur am El Noticiero Universal", eine kostbare Uhr. mit Diamantverzierung. Tags darauf ließ Herr Morano im Blatte ein6 Anzeige erscheinen, in welcher er den Verlust bekannt machte und dem redlichen Finder eine gute Belohnung in Aussicht stellte. Einige Stunden nach Erscheinen der Anzeige stellte sich in der Redaction ein elegant gekleideter Herr ein, welcher dem Redacteur Mo, rano die verlorene Uhr einhändigte,' jede Belohnung großmüthig ablehnte, und wieder verschwand, ohne seinen Namen angeben zu wollen. Am sol ftfflÄK u" B"kf. welchkm , hm m, getheilt - tV?: '51 y vv) M " cytv i l i-w w. onwrr amav V ?ä :zs:jz xTOi LüI r :TJr;;rVr;: worden. Wir sind nicht weniger rtt terlich als unsere Madrider Collegen", sagte der Brief Künstler, Schriftsteller und Journalisten sollen vor unseren Handgriffen ganz gesichert sein." Wie aus Basel berich
kl wird, hat sich der Zustand des grei- Zar: Der Offizier F.? Avellan: Er sen Dichters Conrad Ferdinand hat ein Auge verloren durch zu vieles Meyer nach fünfvierteljähriaem Auf- Auswischen der Rührungsthränen. enthalte in der Heilanstalt Königsfel- Der Zar: Wie steht es mit dem Adden bei Baden in der Schweiz in fast miralschiff? Avellan: Es ist unter wunderbarer Weise gebessert. Der der Last der Geschenke in die Tiefe ge68iährige Greis, früher eine hohe, funken. Der Zar: Aber wie sind starke Gestalt, geht freilich gebeugt und Sie denn hierher gekommen? Avelseine Haare sind schneeweiß geworden, lan: Ich habe mich an die Küste geaber aus den hellen Augen leuchten rettet, habe mich dort als Italiener wieder der scharfe Verstand und die verkleidet urtd bin mit einer Orgel Milde seines Wesens. Gegenwärtig herumgewandert. Man hat mich aber weilt er wieder im Schooße seiner Fa- für einen Spion gehalten und mich milie, wo er jedoch nur seine intimsten schleunigst über die Grenze befördert. Freunde empfängt. Der Zar: Und die übrigen Schiffe Eine bedeutsame "und Äbrer Flotte? Avellan: Sie sind jedenfalls beachtenswerthe Station hat durch den Enthusiasmusder Franzodie deutsche Bühne in ihrem Auf- sen gänzlich aufgerieben. Der Zar schwunge zur moralischen Anstalt" lnachdenkllch): Als Feinde sind sie mir erreicht. Sie ist b:im Schnapsfläfch- doch lieber! chen angekommen. In Anlehnung an I Die folgendeSkandaldie Gepflogenheiten der Colportage-' affaire, die beinahe unglaublich erromanVer'leaer oaben verschiedene scheint, bildet gegenwärtig den Ge-
Bühnenleiter die Prämie" bei der fprächsstoff aller politischen Kreise in fünfzigsten oder hundertsten dramati-. Bukarest. Als König Carol vor einischen Lieferung" eingeführt. Immer-! gen Tagen das Gefängniß in Galatz hin handelte es sich 'dabei bisher um ! besichtigte, empfahl ihm der Generalkünstlerische Andenken. Bilder oder j staatsanwalt Bastache neun Gefangene
Notenhefte. Das Berliner NationalTheater" hat jetzt das Ligueurfläsch chen in die Kunst eingeführt. Als kürzlich die Posse Lehmann auf der Weltausstellung in Chicago" zum hundertfünfundzwanzigsten Male inScene ging, erhielt jeder Besucher an diesem sowie am folgenden Tage als Souvenir ein Fläschchen Lehmann's Lebenselixir gegen Hvvochondrie und LebensÜberdruß gratis! Allem Anschein nach also ein Fläschchen Liqueur. Prosit, hehre Muse der deutschen Schauspielkunst. Prosit! In Brasilien macht man gegenwärtig nicht nur den Versuch, dir Regierung zu wechseln, sondern man strebt auch eine gründliche Aenderung des Kalenders an. Man hat nämlich wr vvvvwvv v v seit Niger Zeit in Brasilien den s. genannten vosttivistischen Kalender vo: uuguste Comte. dem originellsten un. ter den französischen Denkern des 19. Jahrhunderts, eingeführt. In die sem Kalender heißen die Tage bei iHoche: Sonntag, Tag des Menschen; Montag, Tag des Gatten; Dienstag. Tag des Vaters; Mittwoch, Tag des Sohnes; Donnerstag, Tag des Bru ders; Freitag, Tag des Hauses ;Sonn obend, Tag der Mutter. Die zwölf Monate des Jahres führen folgende Namen: Jnuar:-Moses; Februar; Homer; März: Aristoteles; April: llrchimedes; Mai: Cäsar; Juni: Pau lus; Juli: Karl der Große; August. Dante;. September: Gutenberg; Oc. tober: Shakespeare; November: Cartesius; December: Friedrich der Große! Die Brasilianer werden also in diesem Jahre Weihnachten unter dem Schutze Friedrichs des Großen feiern, j Japan, ist von mehreren Neiseschriftstellern als das Paradies der Kindheit gefchiTdert worden, und diese Eigenschaft wird aus die Thatfache zurückgeführt, daß in Ja,pan die künstliche Ernährung der Säuglinge unbekannt ist. Dr. A. S. Aschmead, der die Kinderpflege in der ' japanischen medicinischen Zeitschrift Sei-i-Kwai" behandelt, führt aus, daß die japanischen Mütter, da der Gebrauch der Kuhmilch unbekannt ist, mehr als die des Westens auf ihre Lebensweife achten müssen, weil sie selbst nähren. Nun leben diese Mütter meistens von Reis und der Nahrung, die das Meer liefert, während Wein irnd Bier ganz verpönt sind. Die Folge davon ist. daß die Kinder von der englischen Krankheit verschont blerberr. Auch die Tuberkulosis, 'die bekanntlich oft durch Kithmilch übertragen wird, ist in Japan ziemlich selten; nur in den oberen Klassen kommt 'sie vor, watrscheinlich als eine Folge der Ver-wandtschasts-Heirathen. Bemerkenswerth ist. 'daß in Japan die Kin'der oft sechs Jahre lang gestillt werden. AuS Paris kommt die Nachrickt, daß dort der seiner Zeit viel genannte Macharajah Dhuleep Singtz gestorben ist. Derselbe war der Sohn des berühmten Runiech Smgh, der gerer r k7. : focht. Nachdem diese Provinz annek .."Ä. , ,v tirt war. wurde Dhuleep SingH eine jährliche Rente von 40,000 Pfund Sterlir?a (5200,000) zugesprochen, die er' aber nicht jn Indien verzehren durfte. Dqrauf wurde er Christ und t- r t ine r v i. ließ jlcq in vtiiwiuu iiuiui.aiiiicu. ry r t s
re'l o.its :,- n Eme $ranfl bezeichnete, man ihn. als
ven zukünftigen bemahl der Prinzessin D0n Koburg. schließlich aber begnügte cr m mlt m Engländerinnen, die
er hinter einander heirathete. Ein c .r. ' r . Streit mit der englischen Regierung um seine Pension trieb ihn nach Paris und später nach St. Petersburg, wo er die russische Regierung in eine Intrigue gegen England zu ziehen suchte, jüngst söhnte er sich mit der englischen Negierung wieder aus, und die Königin nahm ihn wieder in Gnaden auf. Der Fürst sträubte sich zeitlebens gegen sein Geschick, das ihn nun einmal zur Unthätigkeit verdammt hatte. Er war ein tüchtiger Musiker, und man sagt, daß er zuerst das VaccaratSpiel, das für seine VermögensverHältnisse verhängnißvoll wurde, von London nach Paris verpflanzt habe. Ein italienisches Blatt macht sich den Scherz, folgendes Gesprach zu skizziren, wenn Admiral 5lDellan dem Aaren Bericht über seine Mission in Toulon und Paris erstattet: Der Zar: Wie viel Todte? Avellan: Keine. Gott sei Dank! Der Zar: Verwundete? Avellan: Fast rr.t r Or.v tw 5?r:,:.v ? ftW ÄVKk . 5 mtn ist. D San Sei Offizier B.Z - Avellan: m mum a? - .Der Zar: Der Offizier C.? - Avel. lan: Bier Rippen sind ihm zerbrochen worden durch die stürmischen Umar mungen der Pariser Damen. Der Zar: Der Offizier D.? Avellan: Er hat sich 'den Schädel verletzt durch einen Sturz vom Balkon, von dem er den Fackelzua angesehen hat. Der Zur Begnadigung, unter diesen auch einen wegen Fälschung öffentlicher cri ri?;j. . rm V -aiienjiuac oerurryelilen Mann, Via mens Boudin. Der König erklärte bezüglich des letzteren keine Gnade walten lassen zu können, worauf der Oberstaatsanwalt ehrerbietigst bemerkte, der in Ehren grau gewordene Boudtn verdiene d:n Gnadenakt eher. als der Betrüger Schwalb, der jenen bestochen urtd zu der Fälschung veranlaßt habe. König Carol fragte erstaunt, von wem denn Schwal'ö begnadigt worden sei, da er selbst (der König) niemals einen Gnadenakt zu Gunsten Schwalö's unterzeichnet habe. iine sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß sur Schwalb nur elntraf Nachlaß verlangt worden war, der je .rf , 7 ; Ä, JlM Ä ,iuijui,iii ivuiuc uuaiy uciiuuiyi und in Freiheit gesetzt. Der König behielt sich vor. die gcheimnißvolle Angelegenheit in Bukarest genauer zu untersuchen. Es bleibt nun die Frage: Wer. hat das Begnadigungsaktenstück ausgefertigt und die Unterschrift des Königs erschlichen oder gefälscht? Für welchen Preis ist dies geschehen? Es heißt, ' daß der Unterrichtsminister Tache Gonesca, der zur Zeit, als Schwalb begncvdrgt wurde, das Justlzmlntsterlum leltete.bereits sein Ent lassungsgesuch eingereicht habe. . .1.11. - ist der rinzige praktische Schuhmacher in dcr Stadt. Fsinst? Arbeit i Herrenschuhen Urr Art. Tadellose Reparatur. No. 33 Circle. Dach - Material. i T. F. SMITHER. Händler in ieSdach-Material. 3 und 3 pi Ready Roofing, wasserdichte Sheeting, feuerfestem Asphalt Filz, Strohpappe, Dach und Me tall.Jarben :c. ?c. Office: 169 Weft Mary' land Straße. Telephon I. Da ch d e ck e r ei. Fähige und verantwortliche Dachdecker. SieS däcker. Trinidad und Silsonite Sphalt-Dächrr. Alle Arten CompifltionS.Tächer mit bestem Ma. terial. Office: No. 169, Fard : 180 W. Marylandsir. Telephon 861. JndianavoliS. Ind. Ganzer und gestampfter . Itt verkaufen beider Indianapolis das Company 49 Süd Pennsvlvania Strafte. AN IDEAL FAMl LY MEDICI Nfc For iMliscatloa. IUIImbpm. I Ie4eke, ConntlpaUon. iiud IIIH ConflexUn, UtfcoMre llrcalk, nd 11 diaorders o tbo Stomach, Ufwuid Uoweje, RIPANS TA BULES et gvntlj yet prompUy Ferfact digeatlon folloTi thrir om Bold hy drngvIsU or nt br mail. Box i TtaiaL7üo. Pacluuraboxee).3. For t rwe mnplee-addr BIPA C IltMICAl. CO., XewTrk. ilt Vlt,,b,imflili,'M Bandagen Und wundärztliche w. ' . - , j ' Apparate. BruchdZnder. rücken. Schienen un wvndäritlichen GegenüSnde. Da rSßte ager künstlicher uze. Wm. H. Armstrong & Co., 77 äd J?inoII trak. N. F. Datton & Co., Handler in Baubolz.
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Ich will es versuchen. Ale und Vier enthalten ein nahrhaftes Element, aber in geringem Qnantnm, und ferner das berauschende Prinzip. Das ist ein Fehler. ES gibt aber eine andere Flüssigkcit, welche das nährende und starrende Prlnzip des Malzes enthält, I o h a n n H o f f ' s Malzertralt. Ein Dutzend Flaschen davon enthalten eben so viel 9!ahrstoff ivie ein großes aß Ale oder Vier. DaS ijt dcr eine Vorzug davon, dcr andere, daß cr nicht berauschend wirkt wie jene. Er hilft zur Verdanung. befördert den Stoffwechsel, regt den Appetit an und macht Schivache stark und gesund, veux rrniß man darauf achten, den achten" zu erhalten. Man sehe darauf, daß der Namenszug 3 o . h i n n Soff sich auf der Etikette am Halse jeder Flasche befindet ; sonst ist er nicht acht. Eisner & Mcndclson Co., Agenten, 152 und 134 Frauklin St., New Jork. C1umbia Malle ! Ecke McCarty & Delaware Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung vr Konzerten, Tanz-Kranzchen, Parties it. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. ECT Die schönste Wirthschaft in dn Stadt. Nur die bestrn Getränke werden ver abrcichi. Zu zahlreichem Besuche laet ein skttn slimklit. Chas. Jhndris, Uerekäiit 8u10n, 2S Süd Delaware Str., (Ecke Pearl Strabe.) Der neue Eigenthümer versichert seinen Freunden und Kunden nur die besten emheu mschen und importirten Getränke und Cigar ren zu verabreichen. Reelle Bedienung ist gsrantirt. Vormittaaö warmer Lnnrb. Neue Wirthschaft 130 Michigan Avcnue. Ein hübsches Lokal, die besten Getränk und Cigarren und sreu dllche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen, . Um den Durst zu stillen, Macht stets mir Plaisir, Drum kommt zu mir. JOHN B. WEINDEL, 130 Mchigan Avenue. (i tvorrrirn iiiiiiw nenv 52-7 ,it.ir-i.A j ui.ug irncui.ftuftiia wcu j FOR CLCANSINOt BAii FurruREö, ÄRAirjBOAUDS, AND ALL n, MV, draoo Är;o coppen üTcrjoaa. CLACO, CTC. coanen w, hoffman, j S3S E WABnrnaTON Ct., iNftuuuMUt. 5 i nie nin trcrnrnci rnirrtn 1 iv ine UÄirKtcrcno rnicnu. u V Trsrsagasasgsasasasssasasgsy lUUTcit tm . ..maiJttUftfe gj& Juw icttuuf tn lävitUt 25 (5ents ver Vlnnd "usk the Button DaS L70!?0 Waier Chsgt. Seine fichtbaren el sei oder Röhren. Sein leerten, (ewti)t "cftei 4lU3stu8eln. fiein WcparnturcB. ' fceti vieröusch.. Strona, Boycc &"Co.t 7l 4 14 Ost Court Jno. A. Kutsch, Fabrikant unb Händlerin Pferd-Geschirrev Satteln, Zügeln, Peitschen, Smuik-n, Bürnen ?c Reparaturen werden out n. prompt auSgeführ' No. 263 Massachusetts Avenue BRILL'S zudcrlässige Dampffärberci. ltablirt187l.) , Herrenkleider gereinigt, gefärbt ud rerarirt. 36 & 38 Massachusetts Avenue. Zlveiaqeschäft: N. IlwoiS Strafe. 13 N. MERIDIAN STREET. geirre drillen und Äuaengläser. . ??Zephon 126A-Unterstützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betrieben von Union Waschmadchen. No. 138, 140 und 142 Virginia venue. T. E. Someryillc, Manager,
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