Indiana Tribüne, Volume 17, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1893 — Page 1
- M v - r sP&fSfr fl Ctf O rf? O M 0 v k W k W y K O y Jahrgang 17 Office: No. 18 Süd Alabama Strahe. 52 Indianapolis, Jndiana, Donnerstag, den 9. November
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Indianapolis,
Aktiva. nleihe.Conto $ 574,879 59 Inventar-Conto 19,000 00 einigten Staaten Bonds 2'A000 00 BondS (Stadt Indianapolis, Marion Co. :c) 521,917 78 Laar an Hand und in Banken 1,064,545 60
$2,4:30,042 97 Passiva. Eingezahltes Capital 5 300,000 00 Resve-Jond und Äewlnn.Conto 74Z47 08 Banknoten in Cirkulation 225.000 00 Tevositen-Esnto 1,830,695 89
wr..-,et vor dn Boicourt. Tyner & Co., Mo n u m e nt e, tn ranit der Marmor. Office nd Arbeit staue: 82 & 34 Massachusetts ve. Telephon 993. Sozial. Sängerbund. Sonntag, den 12. November ÄbendS 8 Uhr in der aUtinbia Salle Konzert und Theatei Vorstellung nebst Tanzkränzchen. Eintritt 25 Centi a Person. Biertrinker aufgepaßt ! Die Preisrichter der We'tauSstcllung boben zwar ihr endgiltigeS Urtheil in der Bierfrage och nicht abgegeben, aber F. KlciS hat entschieden, daß das Bier der Jndiana polii Brewing Co. das beste Bier tn Jndia napoliS ist, und ladet alle Biertrin'er ein ihm einen Besuch abzumatten und sich davon zu überzeugen. Achtungsvoll. " . Friedrich Kleis, 154 S. New Zersey, Ecke Birg. Ave. George Rerrinann j ! .5..-. L' rc: y' Z'-iz ? 3--. w ' - - U-r tiÄäatt? V, E??7 -V- -r j ü fc. .'"W ti'rvfr-. Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawarestr. Olle: 120, 122, 124, 128, 128 Oft Peulftr. Ce6vn 1 1 . 0e Ta und Nacöt. G r o H e r Schlcuder-Berkauf. Wegen GeschäftS-Veranderung derkaufen wir von jeht biS zum 1. Januar unseren ganzen Vorrath HerrenauöstattungS - Artikel und Hüte zu Schleuderpreisen. Bainberger . W. dit Pennsylvania und Wasbinaton Strafet. fs' tt wrRry H . . , 1 r rr' y-rt' l V - y Sülffsscheine nach Europa. $20.00 fcif273.00. Schiffsscheine von Europa. $23.00 biS $273,00. P. Pfisterer, Dflta: Ko. 70 Ost Market Ttrßk. Zcleftn 1009. HERMANN LINKE, No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschmied. mvsieblt sicd ur Anfertiauna aller Schneidinstrumente. Rasirmesser eine Cve ziatitat. Schleifen und sonstige Reparatt.ren schnell, mx un dtutj au?gesuyrr. :
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den 3 Oktober 1893.
$2,430,042 97 I. 33. Frenzel, Präsident. O. N. Frenzel, Kassirer. OSear F, Frenzel, Assistent. Kasfirer.
Editorielles. Kapitalistische Habsucht war die Ursache des grauenhaften Unglücks von Santander. Der Dampfer Cabo Machicaco" hatte 480 Kisten Dynamit an Bord, obschon daS Geseh nicht mehr alS zwanzig davon gestattet. Deshalb waren auch nur zwanzig Kisten im Schisssmanifest angegeben, die übrigen 460 im Schiffsraum unter einer Ladung Stabeisen verborgen. Als daö Feuer in den Kohlenbunken auöbrach, rief der Befehlshaber des SchiffeS zwar die Behörden zu Hilfe, aber benachrichtigte sie verbrecherischer Weise nicht von dem Vorhandensein deS DynamilS im Schisssraum und ließ nur die zwanzig Kisten an'ö Land schaffen. Statt daS Schiff sofort anzubohren und zu versenken, sowie die Behörden und daS an den Wersten versammelte Publikum zu warnen, und seine Mannschaft fortzuschicken, welche von dem Vorhandensein ' deS Dynamits im Schiffsraum nichts wußte, ließ der Kapitän noch Mannschaften anderer Schiffe zur Hilfeleistung bei der Löschung herbeieilen und sich dem sicheren Tode weihen. Die Folge ist eine zerstörte Stadt und der Verlust von fünfhundert und.mehr Menschenleben, der Untergang unzähliger Schiffe. Die Hauptschuldigen sind (außer dem Kapitän, der sein Verbrechen nur mit dem Leben gebüßt hat), die Kaufleute in Bilbao, welche daS Dynamit verluden. Gestern haben Staats- und Gemeinewahlen vielerorts stattgefunden und cö zeigte sich dabei eine ähnliche Erscheinung, wie kürzlich bei der hicsi gen Wahl. Allenthaben waren die Republikaner im Vortheil, in Ohio errangen sie einen glanzenden Sieg. Im Staate New Fork wurden die Demokraten geschlagen, selbst in KingS Conty. d. h. in der Stadt Brooklyn erlitten sie eine Niederlage. In Iowa, das bis jetzt einen demokratischen Gouvernör hatte, siegten die Republikaner mit 40,000 Majorität und wählten den Gouvernör und eine Mehrheit der Legislatur. WaS Iowa betrifft, so hat man Ursache, dieö im Allgemeinen zu bedauern, denn durch einen republikanischen Sieg daselbst, hat die Sache der Temperenzler gewonnen und die Abschaffung der Prohibition ist wieder in weite Ferne gerückt. ES ist auch sehr bedauerlich, daß in Chicago der Richter Eary gewählt wurde, aber daran war von vornherein nicht zu zweifeln. Die sog. besseren Klassen haben einen seinen Instinkt. Für sie ist Gary ja gerade der rechte Mann und die Arbeiter, von dem amerikanischen Arbeitern schweigt man besser, die haben für ihre Lage keine Spur von Verständniß. Woher aber kommt in der letzten Zeit allenthalben ' dieser politische Rückschlag zu Gunsten der Republik ner ? Daß der Sieg der Republikaner in Ohio bloß ein Sieg zu Gunsten deö Schutzzolls war, daö glauben wir nicht. Die Frage ist zu alt, als daß auf Grund derselben eine große Umwälzung möglich wäre, auch die verschiedenen Lokalfragen, welche da und dort auftauchenv-können nicht Schuld daran sew, daß die Demokraten allenthalben Niederlagen erlitten. -Wir wußten wahrhaftig keinen an-
deren Grund dafür, als daö jammervolle, das schmachvolle Gebühren deö Bundessenats in der Silber - Angelegenheit.' DaS hat allenthalben so degratirend auf die Bevölkerung ge-
wirkt, daß sich die Leute zu Tausenden von der demokratischen Partei ab wandten. t . Diese Niederlagen sind nicht sehr verheißend für daS Vertrauen, welches daS.Volk der neuen Administration und der herrschenden Partei entgegenbringt, und in der That hat ja auch Letztere die erste Probe schlecht genug bestanden. Im Uebrigen ist eS für die Welt und den allgemeinen Fortschritt ganz gleichgiltig, welche von den beiden Parteien gewinnt. ES ist immer nur für eine Weile. Wenn erst dii Massen des Volkes vernünftig werden aber freilich, das kann noch lange dauern. - Drahtnachrichten 4 Inland. WetterauSsi6,ten. Schönes Wetter Donnerstag und Freitag. , Cisenbahn-Unfall. Chicago, Zll., 8. Nov. Bei inem Eisenbahn-Zusammenstoß, der heute Abend an der 71. Straße stattfand, wurden drei Personen auf der Stelle getödtet und elf zum Theil lebensgefährlich verletzt. Der Passagicrzug No. 11, als der Limited Vestibule Ezpreßzug bekannt, fuhr mit voller Gewalt in daö Hintere Ende eine Blue Island Akkomodation? - Zugeö, wobei zwei Waggons des letzteren ZugeS und die Lokomotive deß ExpreßzugeS fast ganz zerstört wurden. AuS Massachusetts. Boston, Mass., 8. Nov. Der Sieg der Republikaner in diesem Staat ist ein großartigerer, als man gestern Abend zu g'auben geneigt war. Zum ersten Male seit drei Jahren hat MassachusettS einen republikanischen Souverneur erwählt und dabei beträgt seine Pluralitat wenigsten? 30,000 Stimmen. DaS ganze republikanische Staatsticket ist ebenfalls gewählt worden und die Legislatur ist in beiden Zweigen stark republikanisch DaS Votum der Prohibitionisten war ungefähr dasselbe wie im vorigen Jahr, daS Votum der Populisten hat aber um 100 Prozent zugenommen. DaS sozialistische Arbeitervotum war nur un bedeutend. 's AuS New A o r k. New Jork, 8. Nov. Die letzten Berichte auS allen Theilen deS Staateö lassen ersehen, daß der Sieg der Republikaner noch weit größer ist, als selbst die sanguinischsten Republikaner geglaubt hatten. Bartlett, der republikanische Kandidat für die Stelle deS AppellationSrichterS, schlug seinen demokratischen Gegenkandidaten mit etwa 89,700 Stimmen Majorität. Gen. Palmer, der rep. StaatSsekretärSkandidat, wurde mit 25,000 Stimmen Majorität gewählt. Maynard erhielt nur in sieben auS den sechzig Countieö deS Staates eine Majorität und zwarinAlbany, Ehemung. Greene, New Lork, Renssalaer, Schoharie und Seneca. 3n New Jork siegte er mit etwq 32,000 Stimmen. Bartlett'ö größte Majoritäten sind in KingS County 20,000, Erie 11,500, Monroe 8000 und Chautauqua 6000. Seine kleinste Majorität erhielt er in Schenectady, nämlich 255. G Ausland. Die neueste AnarchistenSchandthat. Bare elona, 8. Nov. Ein neueS Dynamitverbrechen entsetzlicher Art ist
gestern Abend in hiesiger Stadt began- j benamst, gehört, war wegen Landstreigen worden. Der Schauplatz desselben cherei beigesteckt worden. Der arme war daS prachtvolle und große Liceo Kerl, in seinem so unvorschriftömäßiTheater. gen Kittel, mochte wohl in StubbS ,Die Oper Wilhelm Tell" wurde Herz ein gelindes Rühren erzeugen, er gestern Abend mit glänzender AuS- ließ ihn unter verhängter Strafe gehen, stattung gegeben und eS befanden sich j Vielleicht dachte er gerade an daS bei dieser Gelegenheit an 4000 Perso- Paradozon, wenn ein seinberockter nen in dem Gebäude. DaS Publikum Diener deS Herrn über den Tert folgte mit der größten Aufmerksamkeit spricht : Wer aber zween Röcke hat, der Oper, a!S plötzlich von der obersten gebe einen dem, der keinen hat". Gallerie auS zwei Bomben in daS Par- Frank West und Hy. Ostermgnn ge
quet hinabgeworfen wurden. Eine der Bomben erplodirte mit furchtbarer Gewalt, das Theater in fqnej yru.nj?
festen erschütternd und Tod und Verderben ringsumher verbreitend. Die zweite Bombe siel einer Dame in den Schooß und rollte von da zur Erde, ohne zu erplodiren. '
)le rplonon verur acute nne Schreckens - Szene, wie man sie nur selten in einem Theater erlebt. DaS ganze Publikum sprang sofort aus, das v ct". wuyisitu vct 9icrucnucn unv eruf deten vermischte sich mit den Angstrü sen entsetzter Frauen und den Wuth j auSbrüchen der Männer ; dabei prass selten Glaöstücke hernieder, der Verputz siel von den Wänden und dichter Rauc und Staub füllten daö ganze Thcater an. Die Menge, fürchtend, daß noct weitere Bomben herabgeworfen werden würden, wurde von einer entsetzlichen Panik ergriffen und Zedermann stürzte in wahnsinniger Hast den Ausgängen zu. Weder auf Frauen noch auf Kin der wurde Rücksicht genommen und in dem entsetzlichen Gedränge kämpften oft Frauen mit Männer, die Schwächeren die sich vor ihnen befanden, dabei niederwerfend, um möglichst schnell auS dem Gebäude zu entkommen. Nur wenige der Muthigeren und solche denen liebe Angehörige von der Seite gerissen worden waren, blieben zurück, um den etwa noch Lebenden Hilfe und Trost zu bringen. . Nachdem die Trümmer theilweise fortgeräumt waren, stellte eS sich heraus, daß sechszehn Personen, zehn Frauen und sechs Männer, getödtet worden waren. Die Leichen der unglücklichen Frauen lagen dicht beisammen, schrecklich verstümmelt und ihre eleganten hellen Toiletten, ihr Schmuck zc. mt Blut überströmt. Viele der Getödtet. n gehörten einer einzigen Familien an, die zur Feier deö Geburtötag eineS der Ihrigen die Oper besucht hatten. Unweit der Stelle, an welcher die Bombe erplodirt war, walzten sich die zahlreichen Verwundeten in ihrem Blut. Nicht weniger als fünfzig Personen find dort verletzt worden und bei dem wahnsinnigen Hinauöstürmen auS dem Theater sind in der Vorhalle und auf den Treppen noch weitere drei Personen zu Tode getreten worden. Der Italiener Saldani, welcher auf den Verdacht hin verhaftet wurde, die Bomben geworfen zu haben, be heuert zwar seine Unschuld, doch seine Angaben find so widersprechend, d die Polizei ihn bis, auf Weiteres festhalten wird. Außerdem sind einige bekannte spanische Anarchisten auf den Verdacht hin verhaftet worden, von dem Verbrechen gewußt zu haben. OchissSnachrlchten. Angekommen in : Bremerhaven: Elbe" von ii New Jork. L o n d o n, )n Sicht: Die Dampfer Aller" von New Aork nach Bremen und New Zork" von New Aork nach Southampton. N e w I o r k: Wäöland" von Antwerpen; Dampfer Lahn" von Bremen. Southampton: Dampfer New Jork" von New Aork. Mobile, Passirt: Furnessia" von New Jork nach Glasgow. Volizeigerlcdt. Nettie Jackson, die ihrer Freundin Eya Shively $20 entwendet haben soll erhielt Terminöausschub biS nächsten Dienstag. Der Wolf hat der Mary Sreason eine Mähre gestohlen. Der edle Antalufier oV20 werth fein. Wolf wurde unter $5)0 Bürgschaft gestellt und die Großgeschworenen werden sich mit dem Fall beschäftigen. . 3ohn Hudson, der zu der Menschenklaffe, die man gemeinhin arme Teufel 'hören in dieselbe Grupp? Ivt nach der Wesnung M Pharisäers höchst über flüssigen, ynd verdammyngSvürdigeq
Hiesiges.
Kreaturen. Auch sie waren wegen Ar
muth und Bettelei vor den Richterstuhl gebracht. Ihre moralische Degeration hatte sich aber noch auf die Erzeugung dieser Hundedemuth erstreckt, die den Philanthropen so schmerzlich berührt. Sie bestanden aus einen Aufschub ihrerS Verhörs, das amI 4. stattfindet. Für .den öfteren Besuch eines FreudentzäuseS kommt Rich. Douglaß auf 20 Tage inS Leidenhau?. ChaS. Smith hat sich auS Aerger einen gehörigen Assen gekauft. Er gehört zu der Sorte Menschen, die, wenn sie einen sitzen haben, sich ungeheuer stark vorkommen und mit aller Welt dann Streit anfangen. So gingS ihm auch gestern Abend. Als er nun vollends noch bedenklich mit einem Revolver zu Hantiren begann, hielten eö Vernünftige für an der Zeit, den Ungestümen einlochen zu lassen. Heute schlug er allerdings reumüthig an die Brust, half ihm aber nicdtö. StubbS gab ihm ganze 50 Tage ArbeitöhauS auf die Doppelanklage der Betrunkenheit und heimlichen WaffentragenS. Jack O'Bannion hat John Pruitt vor etwa einer Woche mit einer Hacke über den Kopf geschlagen, so daß das Augenlicht auf der linken Seite gefahrdet ist Er wurde unter $500 Bürgschaft der Grand Jury überwiesen. , Deutscher Frauen HilfSVerein. Für Morgen Rachmittag 3 Uhr hat der Verein eine allgemeine Versammlang einberufen denn eS ist die Abficht den Plan für den diesjährigen Wohl-thätigkeitS-Ball auszulegen. Wenn schon daS Unternehmen im letzten Jahre von Erfolg gekrönt war, so darf der Verein in diesem Jahre, in dem die Hilfe umsomehr von Nöthen ist, sicher auf einen noch viel größeren Ertrag hoffen. Mehr den je hat der Verein seines schweren aber schönen und segensreichen AmteS zu walten ; nachdrücklicher denn zuvor wird seine Hilfe in Anspruch genommen. Soll aber der Verein, der schon so viel GuteS gethan, auch fernerhin seiner Pflicht gerecht werden, so dürfen auch wir der unserigen nicht vergessen. Zu der morgigen Versammlung sind alle Freunde deS Vereins eingeladen. Die Gallone Kblenöl kostet 6 Cents bei Geo. 3. Hammel, 110112 Massachusetts Ave. CT Die Lohnstreitigkeiten zwischen den Anstreichermeistern und den Gesellen haben sich jetzt in Wohlgefallen aufgelößt. Die Anstreicher haben in die 25 prozentige Lohnverkürzung eingewilligt, jedoch mit dem Vorbehalt. daß die Löhne im Frühjahr wieder in die Höhe gehen. Die Geschäftsversammlung der so;. Sektion findet gewisser Umstände wegen nicht Sonntag, den 12. Nov., sondern Sonntag, den 19. Nov., Nach mittags 2 Uhr, in der Columbia Halle statt. E. Viewegh, Agent. CX? Nelson und Mary Starkey, ein Farmerehepaar von Pike Town ship hohen bei den County Commissären Schadenersatzansprüche auf $7000 geltend zu machen gesucht, wurden aber damit abgewiesen. Starkey fuhr mit seiner Frau aus einer gewöhnlichen Landstraße und hatte dabei auch eine Brücke zu pasfiren. DaS Pferd wollte aber nicht über die Brücke, sondern fing an zu bocken und den Wagen rück wärtS zu drängen. Da nun die Auffahrt zu der Brücke sehr schmal ist und kein Geländer hat, so purzelt, Wagen, Pferd und Insassen herunter dem Flußbett zu. Der Wagen wurde dabei demolirt, Pferd getödtet, der Farmer geschrammt und seine Frau so verletzt, daß sie jetzt noch an Krücken gehen muß. ' ' Federweißer Weinmvst bei JuliuS Schuller 10 und 108 N. Meridian Str. fi7 Die Jndiana Horticultural Society" hielt gestern Nachmittag im StaatSgebäude ihre erste Sitzung ab. Die Pomologen wurden von Gouverneur MatthewS in einer längeren Rede begrüßt. Er führte in derselben auS, daß die Obstkultur ihr Entstehen MoseS verdanke, daß eS aber den Heutigen Obstzüchtern auch häufig ebenso ergehe, wu ihm, daß sie n5lich die
Früchte ihrer Arbeit nicht mehr genie
ßen können. Er glaubt, daß eS für das Gemeinwohl besser wäre, wenn die Versammlungen anstatt an einem Platze in den verschiedenen Kreisen deS Staates abgehalten würden. Erkenne keinen Bürger, der eine bessere Bil dung haben sollte, wie der amerikanische Bauer und er hoffe daß diese' Zeit nicht mehr ferne sei. Er habe noch stets etwas bei den Ver, sammlungen gelernt und hoffe, daß die Besucher die gleiche Erfahrung machen. Präsident Hobbs erklärte, daß die Obstzüchter in den letzten zwei Jahren schlechte Ernten hatten. Die Ursache davon schrieb er frühen Nachtfrösten, Insekten und ungeeigneten Obstsorten zu. Er bedauerte, daß die Bauern im Allgemeinen der Obstzucht nicht mehr Aufmerksamkeit schenkten und befürwortete, daß die Gesellschaft für die Pflanzung von Obstbäumen an den Heerstraßen Propaganda mache. WCT Die Stadtväter von Haughville passirten gestern Abend eine Ordinanz, durch welche der CitizenS Straßenbahn-Gesellschaft für vierzig Jahre daö ausschließliche Recht gegeben wird, die Straßen deö Städtch nS zu benützen ; im Falle die Gesellschaft die nachfolgenden Bedingungen annimmt : Die Gesellschaft muß die Straßenbahn innerhalb von sechs Monate in eine elektrische umwandeln oder verliert alle Rechte ; sie muß Transfertickets" geben, so lange sie solche in der Stadt gibt; der erste Wagen von Indianapolis soll nicht später wie 6 Uhr morgens und der letzte nicht früher wie 11 Uhr 30 Minuten NachtS eintreffen und außerordentliche Fälle ausgeschlossen, soll alle 10 Minuten ein Wagen gehen. Außerdem verlagt die Ordinanz eine Verlängerung der Linie biS zur Stadtgrenze. Herr 3oö. Flack sprach die Ansichten der Bürger auS, indem er erklärte, daß sie schnelle Beförderung wünschen, aber daß sie alleS dafür heraeben würden, daran sei nicht zu denken. Er meinte, daß im Falle die Gesellschaft einen auf die Ordinanz Pasfirten Kontrakt nicht eingehen würde. der Rath der Gesellschaft erklären soll. daß sie die Dauer der Gerechtsame auf 24 Jahre herabsetzen würden und die Bahn dann nur bis zur HolmeS Ave. gebaut werden solle. Die Gesellschaft hat IS Tage Zeit sich zu entscheiden. Mukklebrer G. evvert. No. 247 Oft MorriS Straße, empfiehlt sich für oen Unterricht aus Pian und Vroline. Bedingungen mäfig. DerUn-t-rricht wird auf Wunscd im Hause der G!- -Tts. Daö drohende Gewitter. Frau: Diesen Nachmittag wirl meine Mama zum Besuch kommen !' Mann: Ich dachte mWi dod gleich; der 5!aubsrosch hockt schon bei ganzen Morgen unten im GBIaJl" Nette Gesellschaft. In einem Restaurant sitzen dre Herren bri'm'Skat. als plötzlich Eine; dem Andern vorwirft, er bemogle ,Waö-, ruft der Verdächtigte, .Sl wollen mir Mogeln vorwerfen, de Sie schon wegen Betrug? zwei Jahv im Zuchthaus saßen!" .Und Sie-,, entgegnete der Erste, .erinnern Sie sich an die VerHand lung wegen Brandstiftung, in bei Sie nur wegen Mangels genügende! Beweise freigesprochen wurden!.Aber, meine Herren, sagt nui der Dritte, der bisher ruhig zugehör hatte, .wollen wir eigentlich hier spie Un oder uns unterhalten?Hinter den Coulissen. Direktor einer Schmiere (zu eine Cchauspieler): .Spielen Sie Ihm Romeo nur recht feurig, Müller denken Sie immer daran, dak ich naij der Vorstellung heute Cqwarten magen mit ganzen Kartoffeln spen dir,!Genügsam. .Hör' einmal, ist Dir dieses Steo Helnzahr aus Jahr ein, nicht schoi furchtbar fad? Dieses ewige Einer Itl muß einen ja blöd machend .Nun, o gar Einerlei ist e j, nicht; heut' ist zum Beispiel der 2Lft morgen der 29 sie, übermorgen des SOste. ES.ist doch immer was Neuest Der Artist. Steuerbeamter: Was ist Ihr Stand? Artist: Ich bin ihierstimmenimitator. Stuerbeamter : Was ist das? Artist: Ich ahme z. V. das Bellen der Hunde ganz genau nach. Steuerbeamter: So? Dann müssen Sie zur Hundesteuer herangezogen er I den. Bedenkliche Auskunft, j K.: Nun, wer hat denn dn Preis bei her Viehansstellung bekommen? Du oder i trvin rnM9 R Sein von Beide. "7 TW"- - - f .tin fremder Ochse! In der Schule. Lehrer; Cm a 4k.M V! f!nVv Cy8riTi i(A ymiU Wl .My lern sie uu3 dem Rothen Meer tarne? I - -Schüler: .Sie trockneten fich aV '
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