Indiana Tribüne, Volume 17, Number 51, Indianapolis, Marion County, 8 November 1893 — Page 2
gttfrtotm Tribüne. Erscheint ZTäglich xxtxb Sonntags.
Dir tägliche .Tri'üe- kostet durch den Träge, 12 GcntS per Woche, die SonntagSTribüne" 6 gcntS per Woche. Beide zusammen 15 QcntS oder 65 Cents per Monat. Per Post zugeschickt in Vor euöbezahlung V per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 8. November '93. Moderne Llmazonen. ' Die militärischen Lorbeeren ihrer Brüder Vettern und Anbeter haben die jungen Schönen von Communi pato, Jersey City, zur Nacheiserunz vngeseuert in der guten Stadt am Hudson ist ein fesches Amazonencorps gebildet worden. Das Corps besteht ms 50 iunaen Damen, von denen die Aelteste das achtzehnte Lebensjahr noch nicht überschritten hat, und Alle ohne Ausnahme sind selbstverständlich Hübsch: kann es daher Wunder nehmen, dak die anaehenden Amazonen ffurore machen? Die Soldätle von Jersey City, so da Hosen tragen, sind durch diese Mädchenbrigade vollständig in den Schatten gestellt worden, was bei der bekannten Vorliebe deZ schönen Geschlechts für zweierlei Tuch nicht wenig besagen will. Das Corps hat sich ausschließlich aus Mitgliedern der Bergen reformirten Kirche recru tirt. welche Thatsache die Annahme, dak die Mäadlein sich von frivolen Motiven kaben leiten lassen, von vorn herein ausschliekt. Wie alle großen und evochemachenden Unternehmungen, so bat auch das kühne Beginnen der Schönen von Jersey City im Anfang mit zahlreichen Hindernissen zu käm-, pfen gehabt. Zuerst war es nur ein Bäckerdutzend von Heroinen, in deren Köpfchen der Plan, es den Boysqleich zu thun, reifte und welche ohne langes Besinnen dem Entschluß die That folgen ließen. Die hochachtbaren Mamas waren wie vom Donner gerührt, als sie von dem Unternehmen ihrer schneidigen Töchter Kenntniß erhielten: allein die Letzteren blieben fest und warben noch mehr Rekruten.' In dem Cavitän Laws und dessen Gattin, welche ebenfalls der vorgenannten Kirche angehören, fanden die Mägdlein warme Förderer ihres Unternehmens. Der alte Knasterbart war von der Aussicht, jungen und hübschen Mädchen als Ezerciermeistcr die nen zu können, entzückt und seine Eheliebste war vernünftig genug, trotz seinen dadurch bedingten intimen Bezie hungen zu den jungcn Damen nicht eifersüchtig zu werden. Aber die Herren" Eltern verhielten sich sehr lange ablehnend und es bedürfte aroY. --VfcVH.fcVUHUSiaUU icucua uza . iy afiawftVtif a? , n r?t v.? wackeren Cavitän . wie seiner Capitänin, um ihre Zustimmung zu erlanccn. Endlich wurde dieselbe ertheilt und zwar im Hinblick auf die Vor . theile, welche ihien Töchtern cus den 5?;besübungen und Exercitien erwach sen würden. Das Corps wurde schließ lich nach den für die Miliztruppen maßgebenden Regulationen mit dem CapitänLaws als Höchstcommandiren dem organistrt und die übrigen Ossieiere wurden erwählt. Daß die Amazcnen sich geschmackvolle Uniformen zulegten, erscheint wohl als selbstverständlich. Eine Amazone. Die Erercicruniformen der Gemeinen" bestehen aus eng anliegenden Iackets. die bis über die Hüften rei chen. einem wollenen, glatten Rock, der einige Zoll des schwarzen Strumpfes über dem Schuh von Lackleder sehen läßt, und einer iener unmöglichen run den Deckel, welche die englischen Infanteristen auf einem Ohre' als Kappen balanciren. Jacket wie Rock sind blau und ersteres mit gelben Achselstreifen versehen. Trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Einfachheit laßt diese Exercieruniform das schöne Ebenmaß der jugendlichen Amazonen am besten zur Geltung kommen. Später werden die Gemeinen" auch ele gante Paradeuniformen erhalten. Ein Officier. Von den gemeinen" Amazonen siechen die Officiere" durch ihre coquettcn Uniformen in glänzender Weise ab. Ein Zweispitz" mit Ponpon ziert ihr Haupt: das Jacket ist auf derVrust Men und zeigt eine Männerweste und
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hinken endet dasselbe in PostillonSchwalbenschwänzen: außerdem haben ihre Röcke am unteren Rande einen bunten Besatz. Ohne Unterschied d:s Ranges tragen die Amazonen ihr Haar geflochten und die Zöpfe auf dem Hinterkopfe aufgesteckt. Die Bewafs nuna besteht aus Gewehren.
Rückansicht tines Offic i e r s. Im Uebrigen ist Capitän Laws ein einsichtsvoller Ezerciermeister. Er sieht streng darauf, daß seine Llmazonen ihre Corsets nicht allzu sehr schnü- ! ren. da dies der Gesundheit schadet. Taillen zum Zerbrechen gibt es in dem Corps nicht; wenn der Capitän mal , bei der Musterung eine Wespentaille bemerkt, dann wird die Frau Mama der betreffenden Amazone benachrichI tigt. und die Corsetschnüre werden un- , fehlbar weiter ausgelassen. Und das ist nothwendig, denn in einem übermäßig eingeengten Brustkasten können die Lungen nicht tief genug athmen. Nun noch einige Details von den Exercierübungen. Die erste Sergeantin des Corps, Fräulein Gertrude Tavlor. ist sehr strikt. In Ihrer Abtheilung ist das rechte Flügelmädchen" eine fefche Schöne, die von dem stattlichsten aller holländischen Ansiedlerpaare von Communipaw abzustammen und sich in die militärische Attitude nicht recht finden zu können scheint. Stillgestanden, Flügelmädchen Una Stockbridge! Ich bitte mir eine mehr soldatische Haltung aus." Die arme Una bringt ihre elegante Figur in Position, allein die strenge Sergeantin ist nicht zufrieden. -Sie scheinen nicht zu wissen, wie ein Soldat zu stehen hat, Flügelmäd chen Una Stockbridge!" fährt die schneidige Sergeantin fort. Stehen Sie aufrecht, aber ungezwungen ; blicken Sie gerade aus und halten Sie die kleinen Finger an die Hosennath!" Eine laute Lachsalve folgt oem letz ten Wort. Die Sergeantin errathet, läßt sich aber nicht verblüffen und commandirt: Ruhe im Glied! In dem vorliesenden Falle ist unter Hosen das Kleid zu verstehen!" Trotz solcher komischen Zwischenfälle machen du. Amazonen im Exer cieren gute Fortschritte, denn sie schwänzen die Uebungen nicht, wie ihre Kameraden in Hosen. Im nächsten Monat wird das Corps sich auch öffentlich produciren und zwar in der Presbyterianer-Kirche, Plainfield, und in der Hasbrouck Institute Hall. Jer sei) City. Der Ertrag dieser Productionen soll wohlthätigen Zwecken die uen. Wenn die Schönen in Communivaw in allen Landestheilen Nachahmerinnen finden, dann brauchen wir keine anderen Vertheidigungö maßregeln mehr, denn wo die Ämazonen nicht mit Wehr und Waffe siegen, werden sie gewiß mit ihrer Liebenswürdiakeit triumphiren. Die Fleischversorgung Berlins. Das schwierige Problem der Ve schaffung gesunden Fleisches ist wohl von keiner Großstadt so gut gelöst worden wie von der Hauptstadt deS Deutschen Reiches, Velin. Ihre Bewohner haben die absolute Garantie, daß alles Fleisch von Sachverständigen genau untersucht wird, ehe dasselbe in rohem oder verarbeitete Zu stände zum Verkaufe gelangt.. Das Berliner System hat sich so gut be Währt, daß es in der That wünschenswerth erscheint, daß auch amerikanische Stadtverwaltungen ähnliche Ein richtungen treffen, denn in den meisten Städten unseres Landes liegt die In spection des Schlachtviehes und Fleisches noch sehr im Argen. Um unse ren Lesern ein Bild von der Thätigkeit des betreffenden Departements der Berliner Stadtverwaltung zu geben, entnehmen wir einem Vortrage des Oekonomierathes Hausburg, des Di rectors des Berliner Central-Vieh- und Schlachthofes, das Folgende: Im verflossenen Jahre hat Berlin 111 Millionen Kilo Fleisch consumirt. Das ergibt pro Person und Jahr 70 Kilo, d. h. 140 Pfund. Von dieser Fleischmenge sind 93 Millionen Kilo auf dem städtischen Schlachthofe geschlachtet und 18 Millionen Kilo von Auswärts eingeführt worden. Für diese 93 Millionen Kilo Fleisch warer, erforderlich (in rundenSummen) 134. 000 Rinder, 518.000 Kälber. 621,000 Schweine und 356.000 Schafe. Damit ist aber die Menge des Fleisch' consums noch nicht erschöpft, denn eÄ haben in dem Roß-Schlachthause" in der Greifswalderstraße auch noch ca.' 8000 edle Schlachtrosse" ihr Leben aushauchen müssen, um dem Bedürs'. niß des flelschconsumirenden Berlins gerecht zu werden. Bedeutend höhere Ziffern, weist jedoch der Auftriebauf, da ein erheblicher Prozentsatz deö in Berlin zum Verkauf anlangenden Viehes expordirt wirh. So : B. betrug der Auftrieb von Rindern 185. 000 Stück, während , nur 134.000 Stück für den Berliner Consum hier zur Abschlachtung : verblieben. Den Werth des gesammten Jah'res-Auftrie. bss .berechnet Direktor Hausbura im
Minimum auf 122 MMwnen Mark und zwar für 'Rinder auf 47 Millionen Mark, für Schweine 53 1-2 Mil lionen Mark, Kälber 10 1-2 Millionen Mark und Schafe 11 Mill. M. Zur' Bewältigung des Verkehrs auf dem Vieh- und Schlachthofe ist ein ganzes Heer von Arbeitern und Angestellten erforderlich. Etwa 300 Arbeiter ha. ben allein die Reinhaltung der Räume und Fütterung der Thiere zu besorgen, dazu kommen weitere 400 500 Stallleute und Aufseher und etwa 30l, für die Untersuchung erforderliche Veterinärbeamte und Fleischbeschauer. Einen annähernden Begriff von dem gewaltigen Geschäftsumfange kenn man sich machen, wenn man erwägt, daß allein die Berliner Schlächter für die Fleischschau jährlich über 800,000 Mark an Gebühren zu entrichten haben und jeder Thierarzt täglich ca. 100 Thiere mikroskopisch zu untersuchen hat. Im Fleischschau-Amte arbeiten 00 Herren und 90 Damen, von denen l'eder innerhalb 15 Minuten die mikro. skopische Untersuchung eines geschlachteten Thieres auf Trichinen vorgenom men haben muß, und zwar sind die 4 von bestimmten Theilen des Körpers zu entnehmenden Proben jede einzelne nochmals in 6Theile zu zerleqen.so daß
?also von jedem Thier 24 Proben un lersuHt werden. Vom Jnlanöe. Neun Gebirgszüge über, schreitet die Union Pacific Bahn. Briefmarken werden wäh rend des Prozesses ihrer Herstellung elf Nal gezählt. ' Der erste ainerikanische ! Falschmünzer war, soviel man weiß, :in gewisser William Buell von Vernont. Eine Temperatur von 20,300 Grad Celsius besitzen die aus der Sonne hervorschießenden Wasserstoffflammen. Die Zahl der Blinden in der Union ist im Verhältniß zur Ge sammtbevölkerung geringer als in allen anderen Ländern der Erde. Die Victoria Eisenbahn brücke über den St. Lawrence Fluß in Montreal. Canada, enthällt 3,000,000 KubikfußMauerwerk und 10.500 Tonnen Eisen. Der Dauerschwaher des Jahrhunderts", Senator Allen von Neöraska, ist zugleich der größte Kicker des Landes. Kein Wunder, war er doch mehrere Jahre Manager eines Baseball-Clubs in Lincoln. "Wer hat Lust zum Heirathen ? Fräulein Mary Garrett von Baltimore ist noch zu haben. Die Dame hat zwar schon das Schwaben alter erreicht, aber sie bezieht das Einkommen vvn einem Vermögen im Werthe von 520,000.000. Sein 31. Dienstjahr als Mitglied des Richtercollegiums deS Ober-Bundesgerichts hat Richter Field mit dem gegenwärtigen Gerichtstermin begonnen. In der Geschichte unseres Landes ist dieser Record nur einmal Lbertrofsen'und viermal erreicht wor den. "Die HauSfrau", die bekannte belletristische Monatsschrift für Küche und Haus, wird von nun an ihren Leserinnen nicht mehr als.Rathge.berin zur Seite stehen, denn der Herausgebe? derselben hat sich auö pekuniären Gründen genöthigt gesehen, die Zeitschrift eingehen zu lassen. BeiRedwoodFalls, Minn., 'soll ein Kohlenlager entdeckt sein. Von Sachverstandigen wird naturlich erst untersucht werden, zu welcher Forma tion dies unterirdische Lager gehört. , Steinkohle ist ausgeschlossen, aber raunioyie oder erne Torsmischung könnte vielleicht vorhanden sein. FVäuklvi.n Augusta Zuhn von Sagninaw, Mich., hatte zwei kleine Traubenkörner geschluckt, die in den Blinddarm geriethen und ihren Tod fast herbeigeführt hätten. Eine Operation fand statt, wobei zwei und ein halbes Pint Eiter frei wurden. .Die Aerzte hoffen, die Patientin herzustellen. I Wieder ein Record" gebro !chen Der zur White Star"-Linie gehörige Frachtdampfer VoviV.machte .seine letzteFahrt vonLiverpool nachNew 2)otf .in neun Tagen und zwei Stirn den und brach damit den Record" aller ? Frachtdampfer, welche zwischen den beiden Häfen verkehren. Auf der lBovic" werden hauptsächlich werth volle Racepferde und Racevieb tranö. portirt, da der Dampfer hierfür mit ft) 4jut? lucucu ciuucuuj tet ist. Von der arktischen Wal fischfängerflotte, welche mehr als 40 Fahrzeuge zählt und von San Fran cisco und vitro Bedsord. Mass., aus läuft, ist vor einigen Tagen die erste Nachricht eingetroffen. Bis jetzt be trug die Beute sämmtlicher Schiffe 193 Walfische. Die , vier Fahrzeuge, welche an der Mündung des Macken zie-Flusses überwintern, erlegten 121 Walfische im Gesammtwerthe von $36,300. Die größte Beute machte der Dampfer Narachol". der 41 Walfische im Werthe von 512,300 erlegte. D e r" g r L ß t e K a f f e e b r u d er in unserem Hause der Lords" ist Senator Stewart. . Wenn er eine seiner langathmigen Reden vom Stapel läßt, nimmt er in einer Stunde drei Tassen Kaffee zu sich, schwarz wie die Nacht, bitter wie Galle und dick wie Theer. Eine andere liebenswürdige Gewöhnheit des .Senators besteht in dem Gebrauche eines rothen Bandana-Ta-schentuchs von der Größe eines Bett-lakens.'-Wenn er sich schneuzt und Dieses Nastüchlein schwenkt, gibt es im Capital einen Sturm, daß die Freiheitsgöttin auf dem Dom in's Wakeln geräth. . . Die erste Methodistenkirchs in Ämerika, ist die historische Johnstr.. Kirche in New Vork, welche vor 125 Jahren gebaut wurde. Die erste Me thodistenversammlung, welcher abn vur lünf Personen heiwobnten. faub
,rn Jahre' 1766 in Philip Emburq'ö
Haus in der damaligen Barrackstraße, i jetzt Park Place. statt. Die Gemeinde, welche mittlerweile aus zwölf Perso nen angewachsen war, zog dann nach einer Segelnäherei in Williamstraße, bis 1763 am selben Platz, wo die jetzigc Johnstr.-Kirche steht, das erste Gottes Haus gebaut wurde. Dasselbe wurdd 1814 niedergerissen, um einem gr'ö. ßeren Bau Platz zu machen, und in 1841 wurde die jetzige Kirche gebaut. Eine alte Wanduhr und ein Biblio j thekschrank, von John Wesley gestiftet, werden heute noch als Reliquien dort aufbewahrt. Ueber die Elendskolonie am Flußufer bei Peoria, Jll., meldet die dortige Sonne": In einem geordneten Gemeinwesen sorgt man dafür. daß Menschenelend wenigstens nicht in seiner schrecklichsten Form erscheinen darf: man räumt ihm wenigstens Quartiere ein, zwingt es zur Reinlichkeit. Hier dagegen stößt man den Verstoßenen oder Verkommenen aus dem Wege, damit er immer tiefer sinkt oder aus den Augen kommt, und überläßt ihn dem gänzlichen Verderben. So handelte denn auch Peoria's städtische Sanitätsbehörde, indem sie der Elendskolonie am Flußufer ankündigt, innerhalb fünf Tagen mit ihren Booten. Zelten und Hütten auszubrechen. Wohin? wenden sich nun diese Unglücklichen? Man vermuthet, daß sie am jenseitigen Ufer des Flusses ein Unterkommen suchen, wo sie im Frühjahr bei steigendem Wasser wohl wie die Ratten ersaufen. Elsenbahngcsellschaften und sonstige Corporationen haben schon verschiedene Versuche gemacht, das demStaate gehörige Uferland zu grabschen und die Elenden, die sich ihre Baracken und Zelte darauf aufgeschlagen haben, zu vertreiben. Sollte am Ende der Sanitätschef DumarS, der seit Iah ren als offizieller Knochensäger für Eisenbahncorporcrtionen fungirt, da durch, daß er aus Gesundheitsrücksichten die Vernichtung eines Theiles von Flat Boot City anbefohlen hat, den Corporationen ein Hinderniß aus dem Wege gttäumt haben V ; - Vom Vluölande. SchuhsohlenausStahl ist die neueste Erfindung eines Inge nieurs im Walzwerke der Königin Marienhütte bei Zwickau i. S., der :uch bereits für alle Länder ein Patent :rworben und eine Fabrik zur Verwer 'hung errichtet hat. -Die Stahlsohlen .'ollen trotz des festen Materials sehr Reicht und bequem zu tragen sein. Unerhörten K i n d e r s c Ms erfreut sich der Portier des Hau es No. 9 in der Neichsrathstraße zu Wien. Seit vier Jahren ist der gute Mann verheirathet, dreimal hat ihn seine Gattin mit Zwillinge beschenkt und vor einigen Tagen mit Drilligen überrascht. Auf Zwillinge", meinte der glücklich: Vater, sei er vorbereitet gewesen, a5cr za Drillingen glaubte c? es doch nicht brinzcn zu können." Eine der ältesten Schu len Hessens, ja vielleicht Deutschlands, rie Friedberger Realschule und Progymnasium hat ihr 350jähriges Bestehen gefeiert. Vor 350 Jahren wurde in der alten freien Reichsstadt Fciedberg unter den Augen Melanchthon5, noch zu Lebzeiten Luthers, unter dem Einfluß der röformatorischen- Bestie bungen die Lateinschule im ehemaligen Augustinerkloster gegründet, die 3 1-2 Jahrhunderte hindurch bestanden hat und bis auf den heutigen Tag, als Realschule und Progymnasium organi sirt, sich der schönsten Blüthe erfreut. In Spanien herrscht in diesem Jahre großer Weinüberfluß. 16 Liter guten Nothweins kosten ge aenwärtig in Spanien 80 Pf.! Der Wein ist gar nicht an den Mann zu bringen. In der Provinz Valencia scheint sich der betheiligten Kreise ein wahrer Galgenhumor bemächtigt zu haben. Nicht weit von Liria steht ein Karren, auf welchem ein Fuder Wein liegt, und dieses trägt eine große Aufschrift mit' folgenden Worten: Manderer, hast Du Durst, so trinke herz haft und vergiß . nicht, darnach den Krahnen zu schließen." Der Eigenthümer des Weines zieht es vor, an statt diesen, wie viele Andere es thun, auf die Straße zu schütten, damit durstige Passanten zu requicken. Ein wahrhaft g l ü ck l i ches Land muß die Cooksinfelgruppe :n Polynesien sein, wenn man nach der Botschaft urtheilen darf, welche die Königin der Inseln jüngst an das Parlament des Eilandes Rarotonga gerichtet hat. Nachdem die Königin die Mitglieder des Parlaments be glückwünscht hat, weil sie sich zum ersten Male in einem Palaste versam mein, der ihr schuldenfreies Eigenthum ist, fährt sie wörtlich folgendermaßen fort: Wir haben keinen Gesetzesvorfchlag ausgearbeitet, den wir Ihrer Prüfung unterwerfen könnten. Die Bundesregierung ist noch jung, und wir lauben, daß sie um so größeren Werth haben wird, je weniger Gesetze sie geben wird. Wir ersuchen Sie nur, zu entscheiden, wie viel Geld wir ausgeben dürfen, um Insekten vertilgende Vögel einzuführen, denn das ist 'ein Gegenstand, in welchem wir Sie für durchaus competent halten." O heilige Einfachheit und Einfalt der politischen Sitten in Polynesien! Ein äußerst frecher Diebstahl ist kürzlich von zwei englischen Gaunern in einem Juweliergeschäft zu Antwerpen verübt worden. In der Dämmerstunde betraten zwei' fein gekleidete Herren den Laden des Juweleirs Hemelryck und ersuchten die-m dem Laden befindlichen Frau des Juweliers, ihnen einige der in dem Schaufenster ausgestelleten Schmucksachen hervorzuholen. Arglos willfahrte die Frau diesem Wun sche, doch als sie sich wieder emporrichtete, waren die beiden Herren verschwunden und, wie. sie .bald darauf zu ihrem Schrecken bemerkte, auch eine Anzahl Armbänder und Ringe, die einen Watfc von über 40,000 Francs
hatten. Sofort wurde die Polizei von dem Vorgefallenen in Kennwiß' gesetzt, der Telegraph spielte und wenige Stunden später wurden die Spidbuben in dem nach Calais be stimmten Schnellzuge verhaftet. Der größte Theil der gestohlenen Juwelen wurde wiedererlangt. In einem der Diebe wurde ein Hochstapler erkannt. der früher als Capt. Drake Vrokman von Madras" aufgetreten war. Ein Diebesnest in einer Kirche gehört zu den neuesten Errungenschaften der deutschen Reichshauptstadt Berlin. Dasselbe wurde kürzlich von dem Heizer der auf dem Johannestisch gelegenen Heiligen Kreuz-Kirche entdeckt. Als er sich in den Kohlen keller begeben wollte, bemerkte er einen Mann -im Keller, der indessen die Ueberraschung des Heizers zu schleuniger Fluckt benutzte. Der Heizer holte sich nun Hilfe und man nahm eine Durchsuchung vor. Das Ergebniß derselben war überraschend. EinTheil des Kellers war nicht nur vollständig wohnlich eingerichtet, man fand auch ein ganzes, vermuthlich aus Diebstählen 'herrührendes Waarenlager. Ein Kübel Butter, ein Teppich, Betworleger, Läufer, ganz neue Lackstiefel, in denen noch die Leisten steckten, Spiegel, Waschbecken, Stühle urrd anderes mehr wurde vorgefunden. Aber auch Pro viant fehlte nicht, Brot, Wurst, Schinken u. s. w. war in größeren Quantitäten vorhanden. Man beförderte Sachen an's Tageslicht, die aus einem Diebstahl in der Kaserne des Kaiser Franz Garde - Grenadier - Regiments herrührten. I Das folgende heitere Intermezzo hat sich in Celle zugetragen. Auf dem dortigen Bahnhofe langten mit dem Morgenzuge zwei zum Militärdienst ausgehobene Haidejünglinge an, um sich auf dem BezirksKommando zur Entgegennahme ihrer Militärpapiere zu melden. In der Meinung, Kameraden vor sich zu haben, schlössen sich die beiden Jünger des Mars einer dort wartenden Ge-
fangenen-Abtheilung an, die unter Bedeckung von auswärts eingetroffen war, um im dortigen Zuchthause internirt zu werden. Vor der Ueberführung in ihr neues Heim wurden die Sträflinge paarweise aneinander gekettet, und zum Schluß sollten auch die in ihrer Gesellschaft befindlichen beiden anaehenden Vaterlandsvertheidmer an die Reihe kommen, als der die Häupter seiner Lieben zählenden Transportführcr die Wahrnehmung machte, daß sich 14 Mann unter seinen i Fittichen befanden, während er nach dem Transportschein nur zwölf Strafgefangene abzuliefern hatte. Unter allgemeiner Heiterkeit wurde der Sachdkrhalt festgestellt, und die beiden bisher von der Kultur und ihren Segnungen wohl noch wenig beleckten Rekruten wurden zu ihrer Befriedigung in-jene geschlossene" Gesellschaft nicht kufaenommen. i UevereZnenfürPsychobatn und Kriminalisten sehr interesnten, im Uebrigen aber sehr unerreulichen Fall wird aus Neapel berichet : Man erinnert sick des Soldaten Misdea. der in einer Neapeler Kaserne ein wahres Blutbad anrichte, indem er sich unversehens mit Gewehr und Patronen bewaffnete und eine ganze Anzahl seiner Kameraden meuchlings niederschoß. Der offenbar Verrückte wurde vom Kriegsgericht zum Tooe verurtheilt und erschossen. Nun er fährt man soeben, daß auch Misdcas jüngerer Bruder, Pietrantonio, zum Mörder geworden ist, indem er c'.nen jungen Bauer am Abend vor seiner Hochzeit durch Dolchstiche ermordete, worauf er entfloh. Ob blos der Zu fall auch den jüngeren Misdea zum Mörder gemacht hat, oder ob nicht vielmehr eine erbliche Belastung oder sonstige Disposition beider Brüder vorlag? EineHerausforderunz zum Hosenlupf" haben die in der .Franks. Zeit." als Schwächlinge hm gestellten schweizerischen Füseliere an 'den Verfasser der abfälligen Kritik über ihre soldatischen Leistungen erge hen lassen. Die braven Füseliere haben sich über die Kritik gehörig ertäubt" und den Basl. Nachr." eine Einsendung zugehen la'sen, in welcher es unter Anderem heißt: Wir sind dann eins geworden, wir müssen dem Mannli das Gegentheil bewisen und bitten Euch nun, Herr Redakter, dem. selben in Euerm Blatt wissen zu lassen, er möge am nächsten Sunntig, Nachmittags um 2 Uhr, nach Oberbmg kommen. Es werden dann noch viele Kameraden von unserm Bataillon dort sein und dann mag er sich von diesen die zwölf mindesten ausläsen und ei nen währschaften Hosenlupf mit ihnen machen. Wenn er dann nur Einen davon zu bodigen (zu Boden , bringen) vermag, so mag er Rächt haben. Un sere Meitschi (Mädchen) freuen sich schon grusam, den Spaß zu sehen. F'özzeln (foppen) lassen wir Bärner uns noch lange nicht. Wenn er nun Guraschi hat, so soll er nur komnlen ; eZ soll ihm kein Leid geschehen." Die Kunde von einer grauenhaften Schiffs katastrophe brii-.gt eine Correspondenz aus Manila. DaZ spanische Schiff Don Juan" mit 200 Chinesen an Bord, wurde das Opfer derselben. Das Fahrzeug gerieth in Brand und 100 Faß Petroleum, die sich unter der Ladung befanden, wur den von den Flammen ergriffen. -die bald in allen Theilen des Schifft wütheten. Hunderte von Haifischen, durch den Schein der Flammen herbeigelockt, umringten das Schiff und die Passagiere, die sich in das Wasser stürzten, waren rasch von den schreck lichen Raubthieren aufgefressen. Jeder der Unglücklichen, der es versuchte, durch Schwimmen sein Leben zu retten, wurde sofort von einem Dutzend dieser Ungeheuer angefallen, die ihn in unzählige Stücke zerrissen. .Es wurde im letzten Augenblicke vas einzige RettuygZboot. .daö vorn Feuer verschont
geblieben, ausgesetzt un 'dreißig Chinesen ergriffen die Ruder, um gegen die Küste zu steuern. Aber kaum hatten sie eine kleine Strecke zurückgelegt, so kamen etwa fünfzig Haifische, war sen sich gegen das Fahrzeug und stürzten dasselbe um. Nicht einer von den Unglücklichen konnte sich vor den Raub-
thieren retten. Der schwedische Gelehrte Dr. Sven Hedin gedenkt in wenigen Tagen seme zweite Entdeckungsreise in die bisher unerforschten Gebiete Tibets, Ostturkestans und der Mongolei anzutreten. Von der russischen Regierung sind ihm zahlreiche Vergünstigungen gewährt. So erhält Dr. Hedin, dessen Ausrüstungsgegenstände zollfrei in Rußland eingeführt werden dürfen, ein offenes Empfehlungsschreiben an alle Civil- und Militärbehörden Transkaspiens und Turkcstans, sowie von Taschkent' aus ein: Kosakeneskorte sür die ganze Reise. Desgleichen hat die chinesische Botschaft zu Petersburg einen Paß ausgestellt, welcher Dr. Hedin ermächtigt, daß chinesische Reich bis zur Grenze zwischen ' der Mongolei und -dem eigentlichen China zu durchziehen. Die Kosten der Erpedition (31,600 M.) sind durch private Sammlungen in Schweden aufgebracht. Die vttqt erfolgt über Petersburg, Moskau, Baku. Samarkand und Taschkent nach Pamir und Kaschgar. Von dort aus soll der Aufbruch in daS Innere Asiens geschehen. Hedin hofft binnen zwei Jahren Pekin zu erreichen, wenngleich er sich nicht verhehlt, daß er wegen der ungünstigen Iahreszeit mit bedenklichen klimatischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben wird. Eine internationale Fälscherbande ist vor einigen Tagen in Hamburg am Borstelmannsweg festgenommen worden. In einer bei dem Bezirksgericht zu Marburg in Steiermark anhängigen Strafsache gegen Oswald Dilla, Georg Ehlers und Ferdinand Dornich wegen Betrugs und Urkundenfälschung sind durch eine Haussuchung, welche bei Angehörigen des Dilla in Hamburg vorgenommen wurde, viele falsche angefertigte Stembei von Behörden und Privaten, ein Kasten mit verschiedenen Drucklettern, viele Stemvelabdrucke auf leeren Pa pierbogen, falsche Pässe, Arbeitsbücher, Lehrbriefe, Dienstzeugnisse und Briefe der Falscher und chrer Angehörigen be schlagnahmt worden. Die Thäter ha ben bis zum Jahre 1883 zurück fort hnnTTN ilrfiinhpn falfmlt flnacter WVV w m wmw- j - I Hat. alle dazu erforderlichen Materia lien bei ihren Hamburger Verwandten in Verwahrung gehabt und von di:sen je nach Wunsch und Bedarf das erforberllche nach verschiedenen Landern und Orten, nach Deutschland, Italien, Frankreich. Türkei. Schweiz und Oesterreich, zum Theil unter den fal schen Namen de Sil, de Salle, de Dilla durch die Post zum Anfertigen und Nertricb xuaeschickt erhalten. Die Wittwe Emilie Dilla, geb. Lange, und deren Tochter Anna Nilla sind wegen bringenden Verdachts der Beihilfe zur Urkundenfälschung in Hamburg 'erhaftet. Die Zuschriften der vorgefun denen Stempel sind : Pollzel-Dlrer m ivn , f non ' yjfimmen. itontaitcnc esiaoi doiateikircke in Berlin. Königlich baie tisches Bezirksamt Beilugries. Magi strat der Stadt Neustadt, Gemeinde Sckledorf. Vorstand der Markt meinde Eisgrub, Polizei-Verwaltung SZeu-Ruppin. Gemeinde Zielefurth, Siegel der Kirche zu Forst, Verwalkung des Bezirks - Krankenhauies Secksbaus. em Stempel mn Voltzel Kommissariat am..... In welchem Umfange von solchen gefälschten Paiieren Gebrauch gemacht wurde, lat (ich noch nicht uoerjehen.. m Nnterricdt im Englischen Der Unterleicbnete t!rd sein Al,n. schule am 12. November in der 3n dianapolis Busineß Univcrsity im rwr rv rn v -V- m Wyen 5öioo noro Pennsylvania Str. eröffnen, unlerncyt un Lesen, Sprechen und Schreiben wird ertbcilt. Herren und Damen wollen sich gefl. in meiner Wohnung, 129 Nord Noble Str., oder in der Office dcS Tägl. Telegraph" anmelden, LehrprciS für l etr i r a. oen Avinrercursus 5. I. L i p p kn a n n. Dach Material. T. F. SMITHER. . Händler in SieSdach,Material, 3 und 3 pl 5keady Noosing,' wasserdichte Sheeting, seuer festem sphalt'Jilz, Strohpappe, Dach und Me tall.Farben :c. ic. Office: 169 VZeft VZarh' land Stratze. Telephon 861. Dachdeckerei. Fähige und verantwortliche Dachdecker. fticS Scher. Trinidad und Vilsonite spb-lt'Döchcr. Zille Arten Eompist:ionSDZcher mit bestem Ma terial. Office: No. 169, Jard : 180 W. Marylandstr. 'felevbon ttl. JndianavoliS. Ind. ooert Denny. Newton M. Taylor. Denny & Taylor, Advokaten nnd Notare, praktiziren in allen Staat .Bundesgerichten. Zimmer 1 u. 2. Phönix Block. 9SU Ost Marketftr. , Jnolanapous, tfito. Ovid B. Jameson, Advokat und Ncchtsanwalt,! Zimmer 5 A 7 Branden B:ock. Ecke Delaware Sa Washington Straße. W. P. Fishba. W.P.Kappe. FISHBACK & KAFFES, Advokaten und Rechtsbeiftände, vffirm: EoffinS Block, 90 Ost Marketftr. Zimmer 22 US 25. Oeffeutlicker Notar. H. Llsoklsäge, Advokat und Ilechtöanwalt, Zimmer 12,' ZngallS Block. . JndianarvliS, Ind.
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Wc.m Diät nnd Beschäftigung stets der Natur attZcnlcsscn wären, so würde cS ivcnZg oder o.ar keine VcrdannngSbcschwcrdcn qcl'cn. Ein Diätwcchscl ist oft schwer, ein Wcchftl in dcr Vcschäftlgung grenzt oft an's U::n:ös.llch:. Gerade in solchen Fällen erweist sich I 0 h a n n H 0 f f ' s Malzcxkrakt höchst wcrthvoll. Er fördert die Bcrdannng, ist angenehm zu nehmen und unschädlich. Der Speichel, der Magensaft nnd andere Säft?, sind die natürlichen H:ilf 'nüUet zur Verdauung. Johann Ooss s 'calzcrtratt hust ihnen dabei. 15: macht den Hauptbcstandthcil unserer . C r . ff xaqinnq, cas vianemci;i, loeucn. dadurch wird die Aufgabe der Verdaunngsoraeme erleichtert, d. h. die Verdamm selbst gefördert. Bestehe darauf, nur den achten zu erhalten. Der NmenLzng Johann Hofs" muß auf der Eiitette am Halse jeder Flasche stehen. Kern anderer Extrakt ist ächt. Eikner & Mendelson Co., Agenten, 122 und 15-i Frauklin St., New Jork. Neue Wirthschaft 130 Mchigan Avcnue. Ein hübsches Lokal, die besten Getränke und Cigarren und freuridliche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen, Um den Durst zu stillen, Macht stets mir Plaisir, Drum kommt zu mir. JOHN B. WEINDEL. 130 Michigan Avcnue. THE KINGSTON. 17 Nord JllinolS Str. . Rheinweine: Niersteiner. Geisenheimcr, Sämmtlich in Flaschen importirt. Bodenheimer, Hochheimer, Rüdeöheimer, Champagner j m "HW" Biere. Lieber's Spccial Brew, Pabst, Milwaukee, Anheuser-Busch Budweiser. Columbia Bier. 9lüt in gleichmäßiger niederer Temperatur. Cigaaren : In reichhaltigster Auswahl CC7" Meine Waaren sind echt Prciswürdig xyoöKiL. ör,i2.-jm., Eigenthümer. Chas. Jhttdris, ölereliäiit Saloon. 23 Süd Delaware Str., (Ecke Peari Straße.) Der neue Eigenthümer versickert seiner Freunden und unden nur die besten emhe: mischen und importirten Getränke und Cigar ren zu verabreichen. Reelle Bedienung if garanrtri. VormittaaS warmer Lunck. ntrsi TrTwi"7i?crv ls ili;Ujf,LWfllJ wun POR.ClMNilKOi sMÄ?izrrvr!HS EI?AirJ2BOARDÜ, JAHD ALL 2:jo?;draoo, 5to pparijüTcrwiirCt bLACOGTC. cnancB'wHOFrMAM, k 99 C. VtaMmaro) Otv laduuufout. j i i lMMkkpM'MM i min mim I . . iTtit . , 0 Zum Berkaus in Apotyekev 25 Cents per Pfund. . the Button Das STR0NCII AL Keine sichtbaren es. ti oder Rohren, ftcini fiten, ewicht oiei Schittv'Kugeln. pe:m rp.r'.turen. e,r cravsch. Strong, Boy & Co.. 1t 4 74 55 Tourt Str. Frau 25. S. Fowler, tührt importlrte und feldstverfertigte Haar-Arbeiten. PerrScn.BsnaS ic'.n sra5:er!7uZskr stri. nun, Kupiraai uicn. aaricrnctcen. 22 West Wafhinkton Strafe. BIULISS zuverlässige Dampffärberei, ltablirt1871.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt ud reparirt. 36 A 38 Massachusetts Avenue. Zweiaaefchäft: N. Illinois Strabe. 13 N. MERIDIAN STREET. Feine Brillen und Augengläser.
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