Indiana Tribüne, Volume 17, Number 51, Indianapolis, Marion County, 8 November 1893 — Page 1

p u YH T rlO A A sVs , y 4 V w W A; w Jahrgattz?. 17 Ojfice: No. 18 Süd Alabama Straße. 51 Indianapolis, Zndiana, 2Nittwoch, Cen 8. November

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Editorielles. Die Ausgaben drr Bundesregierung übersteigen zur Zeit die Ein-

nahmen um etwa sechs und eine halbe Millionen monatlich. Wenn darin keine Aenderung eintritt, steht bis zum Schlüsse des Rechnungsjahres ein Desizit zu erwarten, daö von Sekretär Carliöle auf etwa sechzig Millionen geschätzt wird. 2m Rathe der Admuustration sinnt man daher auf Mittel, wie dieses Desizit gedeckt werden kann, und Herr Carlisle hat, wie bekannt, die Ausprägung des BarrensilberS empfohlen, wobei der PrägungSprosit allerdingS der erwarteten Fehlsumme gleichkommen würde. Zu den Rathgebern der Administration in ökonomischen Fragen gehört, wie Davis A. Wells, so auch Soward Atkinson, beide bekannte National'Oekonoinen. Der Letztere hat nun dieser Tage den im Weißen Hause berathenden Staatsmännern etwzs Iroft gebracht, lnvem er einen großen Theil des Defizits hinwegprophezeite. Seiner Ansicht nach, sind von nun an größere Einnahmen, an Zöllen sowohl wie an Znlandsteuern, zu erwar len. DaS Geschäft der Ver. Staaten wird größer werden und wenn auch keine außerordentliche Lebhaftigkeit sich sofort bemerkbar machen werde, so könue man doch größeren Umsatz und vermehrte Einsuhr erwarten. Wenn ie Einkünfte vom November dieses bis Ende 3uni des nächsten Jahres de nen der gleichen Periode deS vorigen ZahreS gleichkommen, so reichen sie hin. die Ausgaben, die er sorgfältig berechnet haben will, zu decken. In seinen Berechnungen oer AuSgaben bildet die Pensionsliste den günstigsten Posten. Die höchste Höhe der PensionSauSgaben ist erreicht,' für das gegenwärtige, wie für daS nächste RechnungSjahr werden sich die Summchen, welche daS Pensionswesen erfordert. nicht mehr so hoch stellen wie bisher. , sie werden sich auf etwa 160 Millionen belaufen, waS bedeutend niedriger wäre als Sekretär Noster be: ver Ausflellung deS Bundes-EtatS veranschlagt hatte. 3m nächsten Jahre werden nur 163 Millionen benöthigt sein und vielleicht noch weniger. Für rückständige Pensionen, die sogenannten ersten Zahlungen", sind von 20 bis zu 25 Millionen erforderlich,, die jährliche PensiSttsliste nimmt 135 Millionen in Anspruch. Da nun die Zahl der Pensionäre sich durch Todesfälle oder Mündigwerden unterstützter Soldatenwaisen stetig vermindert, mehr Namen zu streichen, als neue hinzuzufügen sind, so ist eine dauernde Abnahme der AuSgaben von Jahr zu Jahr zu erwarten. Unter diesen Umständen, meint Atkinson, kann, die Regierung von einer Erhöhung der Biersteuer, Wiedereinführung deS ZuckerzolleS oder einer Einkommensteuer absehen. Um eine ganz sichere Verminderung der zunächst hevorstehenden Pensionszahlungen herbeizufügen, kommt Herr Atkinson auf seinen früher bereits gemacht? Vor schlag zurück, daß nämlich die sogenann ten ersten Zahlungen" nicht in baarem Gelde geleistet werden, sondern in Schuldverschreibungen der Ver. Staa ten, die geringen ZinS tragend, als PensionS'Noten" ausgegeben werden könnten. Die Einlösung derselben würde dann je nach Maßgabe spaterer Ueberschüsse erfolgen. Die Noten würden aern genommen werden und mit AuSgabe derselben wäre ein Posten von zwanz'g bis fünfundzwanzig Millionen aus dem jährlichen AuSgabebudget abgesetzt, so daß dann die Einkünfte ganz sicher für den Bunde? aushalt ausreichen würden, auch dann wenn die Rohmaterialien auf die Frei liste gesetzt werden. Neue Steuern sind immer unbeliebt. und so wird man sich vielleicht dazu bequemen, den Vorschlag Atkinson'S anzunehmen. Damit wird das Loch höchstens für kurze Zeit verstopft. Ein Desizit ist ein Desizit, und entweder müssen die Ausgaben verringert oder die Einnahmen vermehrt werden, alles andere ist Unsinn. DaS Beste aber wäre jedenfalls Verringerung der Ausgaben. Im Uebrigen ist Herr Atkinsongein Mann, der alles in rosigem Lichte zu sehen pflegt und der, wenn eS eigroße Schlossen regnet, welche die Fenster einschlagen, doch immer noch an die Möglichkeit glaubt, daß eS Rosen und nicht Schlossen sind.

Drahtnachrichten Inland. WetterauSsiÄten.

Bewölkt . heute ; lokaler Regen morgen. Die gestrigen Wähle .B e deutende republikanische Siege. C 0 l u m b u S, O., .7. Nov. Der glänzendste republikanische Sieg seit dem Kriege ist heute von dem Gouverneur McKinley errungen worden, der über seinen Gegenkandidaten Larry Neal mit 60,000 bis 75,000 Stimmen gesiegt hat. Auch die nächste LegiSlatur ist zu zwei Dritteln republikanisch. Der Sieg war ans Grund nationaler Fragen errungen worden. Obgleich Herr McKinley sich um die Wiedererwählung als Gouver."eur bewarb, spielten Staatsaffairen in seiner Kampagne doch nur eine Nebenrolle, während er in all.n seinen 110 Reden, die er während der Kampagne gehalten hat, vor allen Dingen für den Schutzzoll und für ehrliches Geld eintrat. R e w 3 e r s e y. ZerseyEity, N. I., 7. Nov. Allem Anschein nach ist daS ganze republikanische Staats - Ticket gewählt worden und die Republikaner scheinen auch eine Majorität in der Legislatur zu haben. Iowa. Des Moineö, Iowa, 7. Nov. Den letzten hier eingetrossenen Nachrichten zufolge, hat der republikanische (JouverneurS-Kandidat Jackson über seinen Gegner, Gouverneur BoiS, mit wenigstens 30,000 Stimmen Majorität gesiegt. . Illinois.. 1 Eh ica'g 0, 7. Nov. Die Repu blikaner wählten sämmtliche Richter, die Demokraten sämmtliche CountyCommissäre. Gary. der s. Z. über die Anarchisten" zu Gericht" saß, ist mit größerer Mehrheit als alle andern erwählt worden. . , M ichiga n. Detroit, Mich., 7. Nov. Nach einer der erbittertsten Wahlkampagnen seit 20 Jahren wurde heute der republikanische MayorS-Kandidat Hazen S. Pingree mit einer Mehrheit on über 2000 Stimmen zum dritten Male zu ., Mayor gewählt. Massachusetts. Boston, Mass., 7. Nov. Zum ersten Male wieder seit drei Jahren wird der Staat einen republikanischen Gouvernör haben, welcher mit eine? Pluralität von 30,000 Stimmen gewählt wurde. Auch daS ganze übrige Ticket der Republikaner ist gewählt worden und die Legislatur ist in beiden Zweigen republikanisch. K a n sa S. KansaS City, Mo., 7. Nov. Die wenigen Nachrichten, die über die Wahl in KansaS eingetroffen sind, deuten eine starke Abnahme in dem papulistischen Votum an. NebraSka. O m a h a, Neb., 7. Nov. Die Wahlberichte aus dem Staate lausen sehr langsam ein. Die bis jetzt eingelaufenen Berichte lassen ersehen, daß die Republikaner Verluste und die Popu listen Gewinne aufzuweisen haben. New Jork. New öork, 7. Nov. Jsaac H. Maynard, demokratischer Kandidat als AppellationSrichter, ist mit etwa 100, 000 Mehrheit geschlagen worden. Wahrscheinlich ist daS ganze republi kanische Staatöticket gewählt. Ausland. Die Eh olera. Berlin,?. Nov. Seit dem 2. No vember find in Ostpreußen wieder sechs neue CholeraSrkranknngen und drei -v..r-fY- , . . ...v c: I .ooc&iuuc uorgciuinuicn, in uuv uci Stettin fünf Erkrankungen und in anderen Theilen PommernS sechSErkrankungen und ein Todesfall. Seit dem 29. Oktober sind in Havelberg drei Eholerafälle vorgekommen, die alle tödtlichen AuSgang nahmen und eine Person ist in Potsdam an der Seuche gestorben. mn Die größte deutsche Eisenbah n-B rücke.

Berlin, 7. No.v. Die längste! zweifelhast sein, daß gerade ReedS eiserne Sisenbahnbröcke in Deutsch-'Steinvurf der töbtliche .var,' da

land, welche die Weichsel zwischen Fordon und Culmsee in Ostpreußen überspannt, wird morgen dem Betrieb übergeben werden. Die Brücke ist 1450 Meter lang und hat acht Millionen Mark gekostet.

Deutschland. Vollmachten ausgestellt, Erbschaften und Förderungen eingezogen. . Alle Oceanlinien vertreten. A. Metzger Agentur, Odd Fellows Halle. Pferd durchgegangen und drei Personen verletzt. Gestern Mittag fuhr James Brown ein wohlhabender Farmer von Law-i rence mit seiner Tochte-, Jessie Zenner,' und deren öjährigem Töchterlein die Massachusetts Ave. ' hinauf, um nach dem kleinen Bahnhof zu gelangen. Das Pferd scheute vor einer elektrischen Car und ging durch. An der. Ecke Vermont und East Straße wurden alle drei Insassen herausgeschleudert. Brown trug eine böse Kopfwunde einen komplizirten R'ppenbruch, sowie Verletzungen an der Lunge davon. Frau Jameö erhielt keine inneren Verletz gen, sondern erlitt einen mehrfachen Bruch deS Schulterblatts. DaS Kleine kam mit einigen Schrammen davont Der Zustand BrownS ist sehr besorgt nißerweckend. - ' . ,A, Verunglückt. Herrn Mike Lenker, Shipping Clerk" der Lieber'schen Brauerei und an der Süd Delaware Straße wohnhaft, hat schweres Unglück betroffen. An der South Straße wurde ihm' sein Pferd wild und ging durch. . .J Lenker siel vom Wagen, verstrickte sich aber so unglücklich in der Fahrleine, daß er über vier SquareS tyeit die Delaware Str. hinunter Tifr" ziij McCarty Str. geschleift würbet Dort blieb er liegen, während daö Pferd mit dem Wagen seinen Weg . fortsetzte und vor Lieber'S Brauerei anlangte. Lenker wurde in die nahe Office des Dr. Bühler getragen. Der Arzt konstatirte leichte Verletzungen an Rücken, Armen, Beine und Kopf. DaS schlimmste ist aber eine schwere Gehirnerschütterung. Der Verletzte befindet sich in Fieberdelirien und muß von 2 Personen gehalten werden. Sein Zustand ist sehr besorgnißerregend. Polizeigericht. John Hovan und W.. Pearson, zwei JungenS im Alter von 10 Jahren, wurden gestern Nacht von dem EztraPolizisten deS Denison HauseS. verhaftet. Sie hatten sich in das Hotel eingeschlichen und aus Befragen sagten sie, sie wären vorgestern von .Sidney Ind., 160 Meilen weit hergekommen. Der Polizist brachte sie wegen Landstreichen? auf die Polizeistation. Heute Morgen kam eS heraus, daß beide in der Stadt wohnhaft sind. Ueber, ihr unverschämtes Lügen las ihnen StubbS gehörig die Leviten und schickte sie dann nach Hause. Jos. Mashel?a und Philipp. Lando hatten die städtische Verordnung, die Hausirerei betreffend, .dadurch umgangen, daß sie, anstatt wie eS eine einfache HaufirlizenS vorschreibt, iij be ständiger Bewegung Straßen auf und ab sich befanden, innerhalb eineö hal ben Blocks hin und her karriolten. ES wurde ihnen, so gut eS ging,, klar ge macht, daß daS ungesetzlich sei und daß sie daS nächste Mal nicht so gut weg kommen würden, wie heute, wo sie noch einmal freigelassen wurden.- - Bill Reed, der Mörder BarkerS wurde vorgeführt Er 'führte eine rührsame Scene auf mit seiner Mutter, seinen Geschwistern und Verwandten, die ihn der Reihe nach küßten und herzten. Dann wurde er wieder in die Zelle' gebracht Die Verhandlung wurde nun endgiltig auf nächsten Frei tag angesetzt, im Falle daß' bis 'dahin die Großgeschworenen noch nicht die Anklage erhoben haben werden. ' ES ist daS' Bestreben deS Vertheidi gerS, Ek-Lieutenanl-Gouv'erneurHan na, die Anklage dahin zu ändern, daß Bürgschaft zugelassen wird. Der Ver theidigung nach, soll eS mindesten? sehr

Hiesiges.

mehrere Personen auf Barker gewor fen haben sollen. James Breeding hatte die Verhaf.

tung eines gewissen Hamilton wegen Körperverletzung veranlaßt. Dieser letztere setzte ihm aber später so zu, daß er auS Mitleid mit dem Verkrüppelten, gestern nicht vor Gericht erschien, um i)n nicht zu belasten. Er entschuldigte sich deswegen heute bor dem Richter, daß er von Mitleid erfaßt weggeblieben fei und nicht bedacht habe, daß er sich einer GesetzesverKtzung dadurch schuldig mache. StubbS bestrafte ihn nicht, gab ihm aber die Kosten deö VerhaftöbefehlS zu tragen und beorderte ihn auf Freitag i Sachen des Hamilton inö Gericht. Der Saloonkeeper Albert Danke, 250 Süd Meridian .Str., wurde wegen Verkaufs geistiger Getränke an einem Sonntag zu 525. Buße und Tragung her Kosten verurtheilt. Danke hat appellirt. Henry Kleine, Saloonkeeper in 265 Massachusetts Ave., wurde wegen Verabreichung geistiger Getränke nach 11 Uhr Abends zu 510 Buße, den Kosten nd 10 Tagen Arbeitshaus verdonnert. m Cln den GerichtSböfen. Kriminalgericht. George Heidt wurde wegen Verkaufs geistiger Getränke am 17. September dieses Jahres zu $20 und den Kosten verurtheilt. Michael McCann war angeklagt, zu fünf verschiedenen Malen Getränke am Sonntag verkauft zu haben. Seitdem die Anklagen erhoben würden, hat McCann sein Geschäft aufgegeben. Bei einer Reihe von mildernden Umständen ließ eS Richter C05 bei einer Strafpredigt bewenden und ließ den Angeklagten unter 5100 Bürgschaft für jeden Fall gehen. Qrnndeigtd .Uebsrrragungen Indianapolis, 7. Nov. '93. Berichtet durch die . Ale;. Metzger Grundei, genthumS Agentur im zweiten Stockwerk her Odd FeLow Halle, nordöstliche Eckvon Washington und Vennsylvania Str. Lacy McKensic an Lewiö Kern,Thl. der nördl. , 26, 17, 4. $4000. Smith Mapeö an Amy Anderfon, !heil deS südöstl. i, 12, 16, 4. $100. Charles Sutton an Elizabeth Burnetl, Lot 67, McGinniS Sud., HannaS Erben Add. $550. Wm. Ream an George Wernsing, Lot l 5, Schumacher'S E. Washington Str. Add, $2700. Susan McKernan an ThoS. McConnell, LotS 10, 11, 13, 14 und 33, McKernan & Sandes' Sub. $250. Lillian Slater an Thomas McConnell, Lot 57 in Milligan'S Brook Park Ad. $1300. Christian Weiß an Jacob Harter, Theil von Sq. 33. $12,000. Wm. Little an HSrtford Loan k Jnvest. Co., Lot 3, Sq. 13, S. A. gletcher'S nordöstliche Ad. $749. George Wernsing an Wm. Ream, LotS 86, 87, 113 und 114 in Douglaß Park. $2200. S. . Morß an George Wernsing, LotS 86 und 87 in Douglaß Park. $600. Joseph Fräzee an Laura T. Kenny. Theil vom südöstlichen , 20, 15, 4. $5000. Ella A. Owsley an A. I. Michelson, Lot 107 in Rnddel'S Glenwood Add. ' $2250. Henry PeterS an Z. Despo, Lot 361 inFletcher's u A. Subd. $1200. D. M. Bradbury an Henry Seyfried, Lot 25, Block 18 in'Beatty'ö Add. $350. Adam Grifsin an Ad. Grifsin, Lot 16, Vajen'6 Subd. $1600. Uebertragungen 15; Gesammtwerth derselben $34,84977. ,, m ;. Dle Gallone, Kl.blenol kostet 6 Centö bei Geo. I. Hammel, 110112 Massachusetts Ave. Berlanzt Mucho'5 Best Havanna kiat" Wm. McClaim qualifizierte sich als Administrator deS Nachlasses der Elisabeth Klingensmith durch Stellung von $1800 Bürgschaft. Nlchj zn vergessen! B.um.n. und F.ucht.AS. stellung, Tvmlitlson Halle. . Die Stroßenbahn'leute wollen! W,n. h fi ,ins.k,n. dak ,8 ! " 1 ' : : 7 ' . r ; i ihnen nichts nutzen wuroe. u wolUn da, R.sul.a. ,incr k.n, .in., S.m.U.1 V. AAwV.If AmmM 1Y? . - KomiteS der Handelkammern mit Mc - Lean abvarten. ..

A. Oyler, Sekretär

deö Gefundheitsraths in Argoö, schrieb an den Sekretär des Staatsgesund.heitsrathS. daß dort die Dipkteritis j epidemisch aufgetreten sei. Es sei aber bei ihnen gerade wie in Muncie zuge gangen, denn als die Seuche ar.ftrat, stritten sich die Aerzte über den Charakter der. Krankheit Dr. Metcalf wird wahrscheinlich nach Argos gehen, um die Sache zu untersuchen. Von Dunkirk wurde dem Sekretär berichtet, daß kein weiterer. Pockenfall bis jetzt aufgetreten ist, aber immer noch die größten Vorsichtsmaßregeln angewandt werden. Mucbo'S Eigarrenladen befindet ea in No. 199 Ost Washington Str , Eine außergewöhnliche Versammlung des Deutschen Frauen Hilss-VereiuS findet am Freitag Nachmittag 3 Ulir in dem VercnSlvkal statt, zwecks Besprechung eineS zu geb-ndeu jährlichen Balles und sind alle Mi,glieder und Freunde deö Vereins dazu freundlichst eingeladen. Meerschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarren spitzen etc. bei Wm. c. 109 r SNaskinnton Str. Der Kredit der Stadt scheint nicht so schlecht zu sein, wie von manchen Seiten befürchtet, denn Controller Truöler erhielt für die $40,000, welche temporär geborgt werden mußten, zwei Angebote. Die Merchantö National Bank offerirte daS Geld bis zum 1. Mai 1894 für 6 Prozent zu borgen und $33.33 Prämie zu zahlen. Das andere Angebot kam von FletcherS Bank, war aber nicht so günstig, indem 9 Prozent und ein kleiner Rabatt verlangt wurde. Sobald die nothigen Papiere vom Mayrr unterzeichnet und das Geld abgeliefert worden war, begann der Controller die Anweisungen für die Straßenarbciter und Angestellten auszustellen. Musiklehrer G. Leppert, No. 247 Ost Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violine. .Bedingungen mäßig. DerUnterricht wird aus Wunsch im Hause der S4ülef rthftlt Dem unglucrllcyen 0, nige Ludwig XVI. war eS Ernst mit dem Wunsche, heilsame Verbesserungen in der Nezierung Frankreichs vorzuneh men, wenn seine Kräfte sich auch dieser Riesenaufgabe nicht gewachsen zeigten. Um die wahre öffentliche Meinung ken nen zu lernen, hatte der König den Buch bandler Blaizot beauftragt, ihm alle Flugschriften, in denen StaatSeinrich tungen oder von der Regierung eraan gene Verfügungen angegriffen würden, auf geheime Weise zuzuschicken. Eine Zeit lang entledigte sich der Buchhändler seines Auftrages ebenso geschickt wie verschwiegen zur großen Zufriedenheit Lud wigS XVI., aber mm Mißvergnügen der Minister, welche den König jetzt über viele Dinge weit besser unterrichtet fanden, als ihnen wünschenSmerth war. Sie forschen eifrig nach der Quelle, auS welcher dem Könige jene, wie sie mein ten, ihm durchaus nicht zuträgliche Wis senschaft floß, und nicht lange mährte eö, da hatten thätige Spisne den Buchhänd ler Blaizot als den Schuldizrn entdeckt. Die Strafe ließ nicht lange auf sich warten. Hatte Blaizot auch auf Befehl des Königs gehandelt, so wurde er nichtsdestoweniger .auf Be fehl deö KönigZ- unschädlich gemacht. Kraft eineS lettre de ctehet öffnete sich ihm die Bastille. Ein solcher Isttr 6 ebenet war nämlich ein im Namen deS Königs geschriebener und mit dessen In siegeln versehener Brief, auf Grund desien die obersten ReqierungSbeamten, welche die unbeschränkte Vollmacht in Abfassung solcher Briefe besaßen, Jeden, ohne Unterschied deS Standes, der ihnen oder ihren Freunden mißliebig war, in den Kerker werfen konnten, wo di Un glücklichen oft Jahre lang schmachteten, ohne je zu erfahren, wessen sie eigentlich angeklagt worden waren. Ein günstiges Geschick rettete Bloizot vor diesem Aeußersten. Der König war verwun dert, als die Sendungen seines Buck bandlerS plötzlich aufhörten, stellte Nach forschungen an und war nicht wenig überrascht, als sich ergab, daß Blaizot aus seinen Befehl wegen Störung der öffentlichen Ordnung" in die Bastill gebracht worden war, vorauf er äugen blicklich dessen Freilassung verfügte, ohne jedoch nach diesem so handgreiflichen Be weise dem Unwesen der lettre äs cacb.ee, ein Ende zu machen. Erst die N'volu, tion räumte auch mit diesem Mißbrauch auf. Ein Komiker von eine reisenden Theatertruppe bat bereits sein sputen Kleider, Uhr und dergleichen oer etzt. Seine MiethSsrau will ihm schließ. r; - c cmr if . . jg. m7,'D7l'.g1W lien Jünger seine küustlichen Zähn us den Tisch und machte sich fort, nach. einen Zettel dazu geschriebe iKffia ., x.r r . ? . fT r cm s maJ Ymi T , Ihr ga6t mx nichts zu essen tuthx. ! ;0 tw euch raernc äwt

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