Indiana Tribüne, Volume 17, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1893 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscyeint Ziiglich und Sonntags.
Die tägliche .TribJe" koyet durch den Träger N Cent? per Woche, die SonntagS-.TriSüne" b Cent? per Woche. Beide ansammelt !52entS od?r SS Cent per Monat. Per Post zugeschickt in Vor auöbezahlung t per Jahr. Office : Vio. 18 Süd Sllnhntnn Str. Indianapolis, Ind., 7. November '93. Lebende Mastodons? i Wie wenia. unser großes ftrn-nord westliches Territorium Alaska in sei nen abaeleaeneren Theilen noch de kannt ist, zeigt sich vielleicht an nichts besser, als an der Thatsache, daß bis zum heutigen Tag die Erzählungen 'übe? lebendige Exemplare des beriihm itn vorsmtflutkzlichen Mastodon, welche dort noch hausui sollen, weiterspuken, ohne daß es möglich gewesen wäre, eine bestimmte Widerlegung oder Bestätiauna dieser Geschichten erlangen zu können. Alle diese Gerückte beruhen auf den Mittheilungen von Eingeborenen; denn ein Weiner ist überhaupt noch nicht an die betreffenden Lokalitäten gelangt. Indianische Jäger aber dersichern, daß sie öfters in den letzten Jahren lebende Mastodons gesehen hätten. Ich bemerkte Fußstapfen erzählt einer dieser Jäger, .welche so gron waren, wie der Boden einesSalz fasses, und als ich dieselben verfolgte, bekam ich ein ungeheures Thier in Sicht, mit einem Rachen, der groß genug war. einen Menschen zu verschlingen." Es maa dabei auffallen, daß er nichts vom Rüssel zu sagen weiß. Solche und ähnliche Angaben werden sich wahrscheinlich als indianisches Jägerlatein herausstellen, dahingegen sprechen allerlei Umstände dafür, daß immerhin in Verhältnißmäßig neuer eit noch lebende Maswdons im äußersten Norden sowohl Alaskas wie Sibiriens existirt haben. Man hat eine große Anzahl Stoßzähne. Knochen und in einigen Fällen .ganze Skelette von Mastodons theils auf der Erdoberfläche, theils aus der Erde hervorstehend gefunden. (Eines dieser Skelette war auch im Anthropologischen Gebäude der Chicagoer Weltausstellung zu sehen.) Unlängst begab sich ein bekannter russischer Gelehrte? nach dem äußersten Nordosten von Sibirien, um einen in Eis eingefrorenen und angeblich vollkommen mit Haut und Fleisch erhaltenen todten Mastodon in näheren Augen schein und Besitz zu nehmen. Der Bericht über diese Expedition steht noch aus. Es wäre jedenfalls sehr interessant, feststellen zu können, w i e lange noch Nachzügler dieser Niesenthiere, welche einst über das ganze nördliche Amerika und Europa dahin trampelten, sich in ihren abgelegensten Unterschluvfen des Lebens erfreut haben. Der Sommer-Lieujenant. Der Neserve Officier, der im Kriege eine sehr wichtige Rolle spielt und bei sich namentlich 1870 und 71 sehr be deutende Verdienste erworben hat, wird bekanntlich auch in der deutschen Armee von seinen aktiven Kameraden nicht a!Z voll angesehen. Sie nennen ihn .Sommer-Lieutenant", verspotten ihn gern wegen seines Mangels an foidatischer Schneidigkcit und machen ihn zur Zielscheibe schlechter Witze, obwohl er ' ihnen an Bildung meist weit überlegen ist. Gleichwohl betrachtet man ihn doch immer als Kameraden und läßt sich, wenn er sonst liebenswürdige Eigenschaften besitzt, seine Gesellschaft gern gefallen, außei etwa in jenen arroganten Elite-Regi mentern, in denen ein gewöhnliche: Civilist" als ein Mensch zweiten Ranges betrachtet wird. Eine ganz an dere Stellung nimmt der Reserve-Of. ficier in Frankreich ein. Dort hat man ihm eine Rolle zugewiesen, die wahrlich nicht beneidenswerth ist. Etnerseits finden die dienstlichen Lei. stungen der Sommerlieutenants nicht die Anerkennung ihrer Vorgesetzten. Andererseits ist ihre gesellschaftlich, und kameradschaftliche Stellung durch aus keine angenehme. Dem 2enip" entnehmen wir folgende höchst interes. sante Schilderung über den französtschen Reserve-Officiersiand: .Die Reserveofficiere sind überall zurückgesetzt. Viele Lieutenant bei aktiven Heeres betrachten es als einen an ihnen begangenen Diebstahl, daß Civilisten (Pekins") die Offi:rtres fen tragen, und daraus entspringt den Reserveofficieren gegenüber eine ver. haltene Feindseligkeit, die im Wachsen begriffen ist. Wenn man -sich in th nigen Corps bemüht hat, Kiesen vorübergehenden Gästen kameradschaftlich zu begegnen, so hat man sie anderwärts planmäßig bei Seite geschoben, hat nichts gethan, um ihnen bei Erler. nung ihrer Aufgabe zu helfen, und hat ihnen untergeordnete Post:n an. gewiesen, so daß für sie und für die Armee ihre Jnftruktionscurse nur ver. lorene Zeit und verlorenes Geld ge. Wesen sind. Das Ergebniß hat denn auch nicht auf sich werten lassen: un. sere Referve-Officiere und entmuthigt. die Kluft zwischen beiden Kategorien von Officieren ist noch vertieft wor. den, unsere Rescrvekadres sind, von ehrenvollen Ausnahmen abgesehen, hinter ihrer Aufgabe zurückbleiben." ' Die Reserveofficierfrage ist inFrank. reich wieder in Fluß gekommen durch Yit Erfahrungen bei den diesjährigen Dc2növern. Dieselben haben bekanntlich em Armee Inspekteur, General de Co?ls, zu einer für die ReserveOsficien vernichtenden Kritik Ver anlassung eizeben. Man sollte, au ßerte der frar.zößsche General, allen Ernstes die Frage prüfen, ob man nicht statt dieser haben Bourgeois, die sich nur zu Officieren ernennen lassen, um
die Uniform zu tragen und nichts zu thun, c.n die Spitze der Sektionen aus gewählte Unterossiciere stellen sollte.dik bei ihrer Entlassung als Adjutants (also etwa Feldwebel Lieutenants) zur Neserve überträten. Diese wahrem Söhne des Volkes, die militärische Erfahrung hätten und gewöhnt sein.
Z zu commandiren, würden ihre Leutv dortressllch m Zucht halten; die Lieu tenans und Unter-Lieutenants der Neserve könnte man inzwischen ruhiz in den Kasernen lassen. Aung'Deutschland. Ein düsteres Bild jugendlicher Verkommenheit ist vor . dem Berliner Landgericht in dem Criminalverfahren gegen den 17 Jahre alten Gymnasiasten Wilhelm Fr. Joh. Schlüter enthüllt worden. Der Bursche, der Sohn einer braven Beamtenwittwe, hatte, nachdem er der Letzteren wiederholt bedeutende Geldbeträge gestohlen und dieselben mit dem 15jährigen Kaufmannslehrling Otto Fritz Mayer, in liederlicher Gesellschaft verpraßt hatte, den Sohn eines Rentners in Neu-Weißensee, den Gymnasiasten Willy Pieper, überredet, seinem Vater des Nachts die Schlüssel zum eisernen Geldspinde zu entwenden und aus letzterem alles baare Geld zu nehmen. Die Burschen waren raffinirt genug, dem 14jährigen Pieper eine betäubende Flüssigkeit zu übergeben, um damit den Vater während des Schlafes zu betäuben. Piepr gelang es, dem Vaicr die Geldschrankschlüssel während des Schlases fortzunehmen, das Geld spinde zu öffnen und 3900 Mark an sich zu bringen. Mit dieser Summe dampften alle drei nach Leipzig ab. Hier lebten sie herrlich und in Freuden; der kleine Pieper, der das Zechen nicht gut vertragen konnte, siel ab und mußte nach dem Hotel gebracht werden. Dort nahm ihm Mayer das gesammte Geld ab, sie ließen Pieper im Hotel liegen und dampften mit ihrem Raube gen Magdeburg. Unterwegs fiel it) nen aber ein, daß Pieper in seiner Mit tel- und Hilflosigkeit an ihnen zum Verräther werden müsse. Sie telegraphirten daher an Pieper-in Leipzig, ließen ihn nachkommen und nahmen ihn auf dem Bahnhofe in Magdeburg in Empfang. Nun ging ein tolles Leben los. In 2 1-2 Tagen verwirtschaftete bah Kleeblatt 1860 Mk. Ihre Verschwendung lenkte die Augen der Polizei aus sie, es wurden bei ihrer Verhaftung nur noch 1520 Mk. bei ihnen borgefunden. Pieper konnte nicht untei Anklage gestellt werden, weil er nur seinen Vater bestohlen hatte, der es ablehnte, einen Strafantrag zu stellen. Schlüter und Mayer hatten sich dagegen der Anstiftung zum Diebstahl und der Hehlerei schuldig gemacht. Mayer ist jedoch verstunden und trotz steck brieflicher Verfolgung nicht ermittelt, so daß gegen allein verhandelt wer. den mußte. Der Angeklagte ist bte zu seinem 14. Jahre ein wohlerzogener Knabe gewesen, gerieth aber in schlechte Gesellschaft und während seine Mutter ihren kranken Gatten nahezu ein ganze Jahr lang pflegen mußte, ver. wahrloste Otto vollständig. Er begann damit, Sachen zu ver. setzen, und später bestahl er seine Mutter. Zweimal hat er einen Revolver besessen, er hat seinen Bruder damit bedroht, als dieser interveniren wollte als der Angeklagte mit seiner Mutter Streit führte, weil diese ihm kein Geld geben wollte. Er hat seinen älteren Bruder bei einer solchen Gelegenheit mit einer Kaffekanne auf den Kopf ge. schlagen, einen Tobsuchtsanfall simu. lirt, indem er WirthschaftZgegenstände zertrümmerte und Wasser in das Kla. vier goß. Das Gericht verurtheilte den Tau genichts zu sechs Monaten Gefängniß. In der auf seine' Verurtheilung sol genden Nacht begab sich der Junge in das Cafe Thiergarten und machte seinem Leben mit zwei Revolverschüssen ein Ende. Von der entsetzlichen Ver,. kommenheit des jugendlichen Diebes undSelbstm'örders spricht einBrief, des. selben, der die Aufschrift An meinen lieben Otto- trug und der zweifellos j für den fluchtigen Mayer bestimmt war. Der cynische Inhalt des Schrei-, bens enthält unter Anderem "die An. gäbe, daß der Selbstmörder Hand an sich gelegt hat, um nicht seiner Muttci die Freude zu gönnen, ihn als Sträfling in Plötzensee zu wissen. Vom Jnlcknde. Die Hälfte der Bevölkervng von Mexiko besteht aus VollblutIndianern. Der Centra l-Park in New York wird täglich von 130,000 bis 150.000 Menschen besucht. Eine Frau in Tanner, W. Va.. wurde dieser Tage von ihrem neunundzwanzigsten Kinde entbunAufgefressen werden, die Männchen bei den Spinnen in der Regel von den Weibchen, die viel grö. ßer und bösartiger sind als ihre Ehe Herren Die größte bekannte Gattung von Nachts fliegenden Insekten ist die AtlaZmotte in den tropischen Gegenden Amerikas, welche ihre Flüsiel üker einen Fuß ausdehnen kann. 5,00 Pfund schwer und sechs Fuß lang war ein Exemplar des Jawflsh , der kürzlich an der Küste des stillen Oceans . gefangen . wurde. Das Fleisch dieses Fisches ist eßbar. Die Militär-Akademie in Westpoint wurde 1802 gegründet. -er rr r i i. . cct m 'jlztv yozi ausgeueulen anli' ken" Möbel kommt aus Philadelphia, woselbst dieselben fabrikmäßig hergc. stellt werden. Von den Blattern, welche durch dieWeißen eingeschleppt waren, wurden während der Besiedelung der Neu-England-Staaten mehr Indianer dahingerafft, als von den Kugeln der Kolonisten. Aus gesponnenem GlaS befielt ejne Rohe tyelcbe eine amerika-
msche Fädrtt ver spanischen Jnfantin Eulalia gelegentlich ihres Aufenthaltes in den Ver. Staaten zum Geschenk machte. AlsSchriftsetzerin war eine Frau E. Bronston in Atchinson, Kan., 43 Jahre thätig. Sie hatte diesen Beruf im, Alter von 12 Jahren in ihres Vaters Geschäft in Newport, Ky., er lernt. Eine Stange Stahl, die einen Dollar kostet, kann zu Nadeln im Werthe von $350 verarbeitet werden, oder Messerklingen im Werthe von $3,285, oder Uhrenfedern im Werthe von Z250.000. Die Vorlie.be für? blaue Blumen seitens der Bienen rührt, wie man annimmt, von dem Umstände her, daß diese Kinder Floras die am vollkommensten entwickelten sind und den meisten Vlüthenstaub liefern. Ein Netz zum Fangen von Walfischen ist in Auckland, Neuseeland, patentirt worden. Die Maschen des Netzes sind so groß, daß ein Kalb durchkriechen kann; wie man sagt, ist es bereits mit großem Erfolge gebraucht worden. Seine Leidenschaft für ausländische . Briefmarken hat einen New Aorker Briefträger in Schwulitaten gebracht. Er löste die Marke
von einem aus Kopenhagen kommenden Brief , und wurde dafür eingelocht. Duelle unter den Braven gewisser Jndianerstämme bestehen darin, daß sich die Duellanten gegenseitia mit Stöcken bearbeiten. Wer ben Scherz am längsten aushält, ist der Sieaer. Ein alter Bürger von Moraine, N. D., Namens Samuel Laffers, welcher über zwanzig Jahre schwer an Rheumatismus gelitten hat, ist vollständig und, wie man glaubt, dauernd durch einen leichten Blitzschlag geheilt worden. Nur 300 Pfund wiegt ein Mosaik-Portät des Präsidenten Cleve. land, das zur Zeit in Yonkers. N. Y., ausgestellt ist. Das Porträt besteht aus 300.000 Stüchen italienischen Marmors und ist das Werk eines in Rom lebenden Künstlers. Die Dicke der menschlichen Haare ist verschieden vom zweihunderiundfünfzigsten bis zum sechshundertsten Theile eines Zolles. Die gröbste Faser von Wolle ist ungefähr den fünfhundertsten, die feinste Faser nur den eintausendundfünfhundertsten Theil eines Zolles im Durchmesser. Fabriken zur Herstellung von Leckereien und Süßigkeiten gibt es in den Ver. Staaten 1450 mit einer Gesammtkapital-Anlage von 56.225,000. Die Anzahl der in diesen Fabriken beschäftigten Arbeiter beträgt 10,000 an Erzeugnissen liefern diese Fabriken jährlich für 525.000,000. Charles T. Adams von North Adams. Mass.. welcher kürzlich gestorben ist, hat die ersten chinesischen Schubmacher in dieses Land gebracht. Er hatte eine Schuhfabrik und beständig mit Arbeiterausständen zu thun, sodaß. er es schließlich überdrüssig tourde und 30 bis 40 Schuhmacher aus China kommen ließ, die jedoch nach einigen Jahren wieder durch amerikanische Arbeiter abgelöst wurden. Zum ersten Male haben die Frauen in Connecticut an der Wahl eines Schulrathes theilgenommen. Von 327 Frauen, die sich regisiriren ließen, stimmten 264. von denen die meisten alten Familien von Neuengland angehörten. Aus einer Familie stimmten fünf Frauenspersonen, doch nicht zwei ihrer Wahlzettel waren gleich. ' Die fremdgeborenen Frauen hatten kein Interesse für die Neuerung. Als daö achte Weltwunder bezeichnet der Großindustrielle Carne gie Folgendes: Zwei Pfund Eisenerz. eingekauft am Ufer des Oberen Seed und nach Pittsbrg geschafft; zwei Pfund Steinkohle, gegraben in Connelsville, in 1 1-4 Pfund Coaks verwandelt und dann nach Pittsburg ver. bracht; 1-2 Pfund Kalkstein aus dem Osten der Allegheny-Berge nach Pitts. bürg befördert; ein Stück Manganerz, in Virginien gewonnen und nach Pittsburg übergeführt und endlich aus diesen 4 1-2 Pfund Rohmaterial 1 Pfund soliden Stahl hergestellt und für 1 Cent verkauft. Qaxter County in Arkansas ist gegenwärtig der frömmste, stillste und ordentlichste Ort im Lande. Kein Fluch, fein Schimpfwort und keine Redensarten, die auf ein besseres Jenseits anspielen, werden daselbst in vrofaner Gesellschaft vernommen. Und das ist kein Wunder, denn dieGroßgeschworenen des County haben einige sechzig Leute wegen Fluchens indizirt. In Arkansas besteht nämlich ein Gesetz gegen den Gebrauch von Flüchen. Dies Gese war, wie so viele andere in diesem, gelobten , Lande, oecrostet, verschimmelt, und verzessen.aber die Frommen von Baxter County haben es wieder erstehen lassen, und die Jndizirten fluchen jetzt nur noch ganz still in sich hinein. ,Da eS etwas schwer halten würde, zu definiren, was eigentlich ein Fluch ist. so werden die Advotaten der An?klagten schon ein Hinterthurchen für ihre Clienten finden.- . : A o r z w t, : ; Ja h r c n wirde in Dresden einKassirer unschuldig derurtheilt. Der jetzt 75jährige Greis mußte damals ein Jahr im Gefängniß .sitzen und 5000 M. Ersatz leisten für von ihm-angeblich verübte .Unterschlagungen. . Ein Beamter der Brandkasse hatte die Bücher revidirj und das Vorhandensein der Untere schlagung- festgestellt. Jetzt-hat ein Sekretär, des FinanzministerirmZ eine Nachrevision vorgenommen .u,'d gefunden, daß alle Eintragungen von 1869 bis 1881 auf.denPfennig stimm, ien. Ob der alte Mann für. die ihm widerfahrene Schädigung seiner Ehre und seiner' Gesundheit irgendwie ent, schädigt werden wird? Seinen Unschuldsbetheüerungen hatten ' damals die Richter keinen Glauben geschenkt.' -
Bönt Auslande. Der Landmann Michael Lebersam aus Brunn hatte Herrn Georg Sattler in Wien zwei Fuhren Heu verkauft. Als diese an der neuen Wiener Verzehrungssteuergrenze avgewogen wurden, bemerkte Sattler, der sein Heu in Augenschein nahm, daß es sich darin regte. Sattler nahm eine Untersuchung vor und entdeckte in dem Heu einen strammen Bauernburschen. In der zweiten Fuhre des biederen Landmannes wurde die Ehegattin des Michael Lebersam, eine überaus wohlbeleibte Dame, gesunden. Der Zweck dieses Verfahrens lag klar auf der Hand : die biederen Landleute woll-
ten den Städter um das Gewicht der in dem Heu verborgenen Personen prellen. .Die Frau und der Bauernbursche wurden nun sofort abgewogen und erI gaben zusammen das beträchtliche Ge ' wicht von 390 Pfund. Hiermit war auch die Höhe des Schadenbetrages festgestellt, den Lebersam widerspruchslos ersetzte. Allein er wurde wegen Betrugsversuchs dem Bezirksgerichte Hietzing angezeigt, seine Frau und der . Bursche wegen Mitschuld an dem vtrsuchten Betrüge. I Vor dem Kriegsgericht ' in Chcons stand der 25jäbrige Elsas- ' ser Julius S. unter der Anklage der ' Fahnenflucht in's Ausland. S. war in Varr geboren und nahm am 17. August 1886 auf fünf Jahre Diensie im 2. Regiment der Fremdenlegion; 2 1-2 ?labre diente er in Algier und 2 Jahre stand er m Tongkmg; von dort ward er mit dem Grade eines Sergeanten heimberufen und brachte noch 2 Monate im Losvital von Algier zu. Nach Beendigung seiner Dienstzeit Lina er nach Belfort. wo er sich aus einer ihm zugefallenen Erbschaft von 6000 Francs ein kleines Häuschen kaufte. Bald jedoch war das Geld aufgebraucht und das Häuschen wurde zwangsweise verkauft. Der Erlös deckte die Schulden des S. nicht, es blieben immer noch 834 Franken zu bezahlen. Hart bedrängt von seinen Gläubigern gedachte S. sich die Summe von seiner Mutter zu verschaffen, die nach Straßburg verzogen war. In Straßburg wurde er jedoch bald als Gestellungsvflichtiaer erkannt, festgenommen und in das 1. Hessische Jn-fanterie-Reqiment 81 gesteckt, das in Frankfurt steht. Schon nach drei Monaten flutete der Rekrut wider Wil. len nach V.oun und wurde als Sergeant am 1-5. Oktober 1392 im gedachten Rcaim.-nt abgenommen. Unterdessen catten aber die Gläubiger des S. d neuen Aufenthaltsort des Schuldners entdeckt und reichten beim Regiments, o.mando Klage gegen den S. ein. Diuer dsertirte nach Belgien. wo er i.'ch cls Hausirer seinen Lebensunterhalt rschaffte. Das kargliche Leben ertrug S. aber nicht auf die Dauer unk) so stellte er sich freiwillig der Gendarmerie in Givet. Das Kriegsgericht verurtheilte den Sersanten S. wegen Fahnenflucht in's Inland zu zwei Jahren Gefängniß. Zu einem Pfarrer, der vor Jahren in einem kleinen Dorfe des Egerlandes lebte, wnrde ein neuer Kaplan versetzt, nicht eben zu dessen Freude, denn besagter Pfarrer war weit und breit im Lande ob seiner Grobheit wohl bekannt. Nun nahm der neue Kaplan in allen Dingen die Eigenthümlichkeiten seines Vorgesetzten mit christlicher Geduld hin, nur, eins ärgerte ihn immer auf's Neue, daß nämlich beim Essen stets der Psarrer seine Katze neben sich auf dem Tisch zu sitzen hatte und das Vieh mit allen Rechten eines ebenbürtigen Dritten an der Mahlzeit theilnehmen ließ. , Zureden half da nichts; ein leifer ' Versuch, den Pfarrer zur Entfernung der Katze zu veranlassen, hatte für den Kaplan in einer Weise geendet, daß er lieber nicht mehr auf diesen Gegenstand zurückkam. Nun mußte einmal der Pfarrer auf einige Tage verreifen. Bevor der Kaplan am ersten Tage seines Alleinseins zum Essen ging, schnitt er sich ein biegsames Stöcklein im Garten, und so bewehrt trat er in die Stube, wo die Katze richtig schon auf dem Tische saß. Der Kaplan steckte seine Hand in das Weihwasserkesselchen, besprengte sich fromm, packte , dann mit sicherem Griff das Thier beim Fell und gerbte ihm das, daß nur die Haare so stoben. Am -anderen Tage ! gab's dasselbe. Wieder saß die .Katze 'auf dem Tische, allerdings mit berechtigtem Mißtrauen das Thun und ' Lassen des Kavlans beobachtend. Wie'der besprengte sich dieser mit dem Weihwasser, erwischte Mietze. die sich eben ahnungsvoll davonmachen wollte, noch beim Kragen und gab ihr einen zweiten gehörigen- Denkzettel. Als dann am dritten Tage der wieder heimgekehrte Herr Pfarrer, sein liebes 'Thierchen neben sich auf dem Tische, bei der ersten Mahlzeit saß, hatte er nach dem Eintritt seines Kaplansein eigenes Schauspiel. Mit. gespannter Aufmerksamkeit beobachtete die Katze jede Bewegung des Eintretenden, und kauk griff dieser nach dem Weihwasser, so schnellte sie auch schon mit mächtigem Satz vom Tische und fuhr wie ein Donnerwetter zur Thür hinaus.. Als sich am zweiten .Tage daSselbe wiederholte, meinte der Pfarrer verwundert: Ja, waS hat denn das Vieh, können Sie sich das erklären, Herr Kaplan?" Ja", meinte :dcr schmunzelnd, sie wird halt das WeihWasser nicht vertragen können!" Und das muß wohl so gewesen sein; jedenfalls aßen fortan die geistlichen Herren allein. Der letzte Generalbericht über die Verwaltung der Medici nal-Angelegenheiten im Regierungsöezirk' Breslau enthält unter Andern? über oas 'Koch'sche Heilmittel gegen Lungenschwindsucht Folgendes : Da Koch'sche . Heilverfahren . ist zunächst in den Universitäts .- Kliniken einer eingehenden Prüfung in'Bezilg auf seine Wirksamkeit unterzogen wor,' 1 den. In einzelnen Fällen hat die Kur-
Methode guten Ersölg erzielt, in der Mehrzahl der Fälle aber eine Besserung der Krankheit nicht bewirkt und in den übrigen Fällen offenbar geschadet. In den Krankenanstalten zu Frankenstein, Münsterberg.Namslau, Schweidnitz. Striegau, Steinau und Waldenbürg, woselbst ebenfalls mit dem Kochfchen Heilmittel , Versuche angestellt wurden, war das Ergebniß wenig und meistentheils gar nich? befriedigend. Wegen des häufigen Mißerfolges mußten die Versuche bald wieder eingestellt werden. Anderweitige Prüfungen in der Heilanstalt für Lungenkranke in Görbersdorf haben dasselbe Ergebniß geliefert. Bei den Aerzten hat das Tuberculin kein Vertrauen gefunden und das Mittel wird seitdem nicht mehr angewendet. Aus den Apotheken des Regierungsbezirks ist es verschwunden. In A b e r d e e n, E n g l a n o. stand jüngst ein jüdischer Metzger und ein Rabbiner vsr Gericht, die der Grausamkeit gegen ein Thier angeklagt waren, weil sie einen Ochsen nach jüdischem Gebrauche durch Schächten vom Leben zum Tode gebracht. Das
Vergeben zieht eine Gefängnißstrafe bis zu drei Monaten -nach sich. Es hieß in der Anklage, daß die beiden dem Ochsen die Füße zusammengebunden, ihn auf den harten Steinboden geworfen und ihm die Kehle ungeschickt durchschnitten und dann fünf Minuten lang unnöthige Schmerzen zugefügt hätten. Bei den Verhandlungen wurden ärztliche und thierärziliche Sochverständige hinzugezogen. In Aberdeen selbst wird das Schlachtthier erst durch einen Schlag auf den Kopf vermittels einer öoükeule betäubt, und deshalb sprach der Richter die Angeklagten frei. j Es gibt heutigen Tags wirklich noch Leute, die grundsätzlich ; leine Eisenbahn benutzen. In der Ge!gend von Meißen machte sich kürzlich ein alter, in den sechziger Jahren stehender Mann auf den Weg, um seinem in Dresden in Garnison stehenden Enkel eine Kiste mit Obst. Kuchen, .Wurst u. s. w. auf einer Schiebkarre , zuzuführen. Von seinem HeimathS- ' dorfe aus hatte der gute Großpapa bis Meißen sieben Stunden und von Mei' ! ßen bis Dresden noch fünf Stunden zu I fahren. Früh um 6 Uhr war er aufgebrochen, Nachmittags war er in Meißen eingetroffen ; trotz seines Alters wollte er noch am selben Tage bis Dresden fahren, da er nicht die gerinqste Müdigkeit verspürte. Auf den j Einwand, daß er seine Kiste doch viel i bequemer und für weniger Kosten nit der Bahn an seinen Enkel hatte jchi: ken können, meinte der Alte : Nee. nee, vun der Eisenbahn mag ich nischt . wissen, mir ham früher ooch keene ge'hatt und's ging. ooch. Ich will die Kiste meinem Otto selber gäb'n, da Neeß ich wenigstens, daß er'sche kr::zi." Die GemeindeHordetgurab unweit Preßburg war kürzlich der Schauplatz einer aufregenden Scene. Der dortige Bauer Peter aU lovics hatte dem Tyrnauer Kaufmann I Leopold Berger unter der Lorspieges lung, daß er ihm seine Weinernte ver- . kaufen wolle, einen Vorschuh von 100 Gulden herausgelockt. Als 'Berger erfuhr, daß Gallovics gar keinen Wein zu verkaufen habe, verlangte er seine hundert Gulden zurück und da der Bauer sich dazu nicht verstand, ersuchte Beraer den Gcndarmerie-Postenführer in Tyrnau. ihm au seinem Gelde zu verhelfen. Da keine Gendarmen an wefend waren, begab sich der Postenführer selbst mit Berger nach Horvalgurab, wo sie den Gallovics vor dem Hause des Richters trafen, dem er eben vorgeführt werden sollte. Der Postenführer forderte hier Gallovics auf, dem Berger die hundert Gulden herauszuaeben. . Als Gallovics sich weigerte, setzte ihm der Postenführer die Spitze des Bajonnets drohend an die.. Brust. Gallovics aber. ' ermuthigt durch . die Zurufe der Ortsbewohner, welche riefen, man solle den Gendarmen mit der Hacke niederschlagen, ergriff das Basonnet mit beiden Händen und versuchte es vom Gewehr abzunehmen. Der Postenführer, welcher nunmehr sich selbst in Gefahr sah. warnte den Gallovicö. er solle loslassen, widrigenfalls er zustoßen werde. Gallovics gab nicht nach und im nächsten Augenblick stieß ihm der V.endarm das Bajonnet angesichts der ihn umgebenden Menschenmenge tief in die Brust, so daß er sofort blutüberströmt und tödt.lich getroffen zusammensank. Dem Gendarmen gelang es, mit schußbereiter Waffe retirirend. seinen Wagen zi. , erreichen und so den Händen der erbit- ! terten Slovaken zu entgehen. ' ! Die früher als Blut im ' Brote" bekannte Erscheinung ist nach einer Mittheilung von M. E. Cooke in der Nature" neuerdings .wieder in England ausgetreten, zum nicht geringen Entsetzen der friedfertij gen Bevölkerung. Die blutähnlichen rothen Flecken zeigten sich vorzüglich , auf gekochten Kartoffeln. Die Erschemung ist so recht angethan, dem Aberglauben Nahrung zu geben, und so erblickte man denn auch früher in ihr einen Vorboten kommenden UnHeils. Die Erscheinung . wird . aus Bakterien zurückgeführt, die den NaNikN Micrncoccus prodhriosus haben. Sie ' bilden Kugelige oder eiförmige Zellen von außerordentlicher ' Kleinheit (0,0005 bis 0,001 Millimeter Durchmesser), die in einen Schleinj eingebettet liegen. Der rothe Färbstoff. den dieser Mikrokokkus entwikfeit, löst sich in Fett auf und wenn dqher der Pilz auf Milch auftritt, WaS öfter geschieht, so löst er sich in den Fetttropfen derselben, und' eS sieht dann aus, als ob die Milch BlutStropfen enthielte. Aus seltene Weise ist der Fischer Beyer am Frischen Haff pom sicheren Tode gerettet worden. Beyer, ein sechzigjähriger Mann, be, fand sich m seinem Boot mit zwei rnderen Booten auS Hgfestrom am so.ze, nannten Wangitter Haken, um den Fang aus den ausgelegten Netzen zu bergen. In seinem Kahn befanden si 1 citier ihm poch seist Sobn. seine Toch-
ter und seine Fraü. Bel dem Herrschenden Winde zog sich das Netz schwer, so daß ..das Boot vollständig auf di Seite geneigt wurde. Allein Theil des Netzes bereits aus dem Wasser gezogen und im Kahn war, verlor der alte Fischer das Gleichgewicht, ver-
wickelte sich mit den Füßen in dem Netz, fiel über Bord und versank sofort in die Tiefe. Nach Lage der Sache konnte der Mann nur in sein eigenes Netz gefallen sein. Auf das Hilfegeschrei der Angehörigen eilten die beiden anderen Boote herbei ; mit allen öZras ten wurde nun das Netz gezogen und in der That kam zur großen Freude sämmtlicher Personen der alte Fischer im Netz zum Vorschein, inmitten der gefangenen Fische. Er konnte nach längeren Wiederbelebungsversuchen wieder zu sich gebracht werden.. Ueber die Ermordung des Grafen Adolf Blücher-Wietzon?, über welche verschiedene, einander widersprechende Mittheilungen publicirt worden sind, gibt des Ermordeten Bru der, der Hauptmann Graf Blücher, die folgende authentische Darstellung : Mein Bruder hatte den Jäger Thiel zu sich bestellt, um ihm Vorstellungen zu machen. Gleich darauf ist der Jager in seine Stube gegangen, hat sich sein Gewehr geholt, ist bei meinem Bruder eingedrungen und hat einen Schuß abgegeben, der meinem Bruder den Arm zerschmettert hat. Letzterer ist nun in die Nebenstube geeilt und bat die Thüre zugehalten. Thiel hat durch die Thur hindurch men Bruder in die Seite getroffen. Darauf ist Thiel wieder hinausgeeilt, um sich Patronen zu holen, und hat auf der Treppe mt ihm begegnende Gräfin mit drei Schuß niedergestreckt. Er ist darauf nochmals in die Stube meines Bruders gegangen und hat sein Mordwerk mit zw wci teren Schüssen beendet, nachdem er den alten, sich ihm entgegenstellenden Die ner mit dem Kolben zu Boden geschla : gen. Bemerken will ich noch, daß mein , Bruder mit dem Thiel durchaus zufricI L. vcn iuui. Am 31. October hat die Grundsteinlegung für die deutsche evangelische Kirche in Jerusalem stattgefunden. Als Vertreter des Kaisers sungirte bei der Feier der Präsident des Oberkirchenraths, Wirkl. Geh. Ratb Dr. Barkhausen, der mit dem Geh. Oberbaurath Adler und dem Hilfspredlger Bartels aus Jerusalem, der einen Urlaub in Deutschland verbracht hat, die Reise nach dorthin angetreten hat. Diese Grundsteinlegung ist der erste selbständige Act DeutschlandZ in kirchlicher Beziehung auf palästinifchem Boden. Man hofft den Bau, für den aus den Sammlungen in ben 70er Jahren 50,000 Mark vorhanden sind, die von der evangelischen Jecusalemstiftung verwaltet werden, in drei Jahren zu vollenden. . Es ist nunmehr f e st g eftellt, daß der am 12. August im Splügengebiete verschwundene Jurist öaron Süßmilch aus Dresden daö Opfer eines Verbrechens geworden ist. Nan fand nämlich in einer Grotte unreit Chiavenna einen menschlichen i?uß, sowie mehrere Kleidungsstücke, zoelche zweifellos dem Baron Süßnilch angehört haben. Es scheint, zerselbe ist getödtet und zerstückt worden. Der Vater des Getödteten, velcherGeneral der sächsischen Armee 5t, ist nach Italien geeilt, um alle Nachforschungen prsönlich zu leiten. k)iese sensationelleWendung hat große Zeberraschung hervorgerufen, .da allgemein ein Bergunglück angenommen vorden war. Neue Wirthschaft 130MichZganAveuue. Ein hübsche Lokal, die besten Getränke und Cigarren und sreu.dllche Bedienung. Euch die Gläser zu füllen. Um den Durst zu stillen, Macht stets mir Piaisir, Drum kommt zu mir. JOHN B. WEINDEL, 130 Michigan Zlvenue. Push the 'Button Da STRONG M BsrL' Uttne sichtbaren es sei oder SkZHren. Sein Selikn, Gewicht odel ch!f3'ftugl. Seine Aevraturen. ftctr Geräusch. Strong, Boy & Co.. 72 .t 71 Cit Court tt. Frau A. S. Fowler, führt tmportirte und seldstverferngte Haar-Arbeiten. Verrücke. Bang .i grober wähl, ffri, st ren, kopfwaschen, Haarschneiden. West Washington Strahe. obert Denny. Newton VI. Ta?lor. . Denny & Taylor, Advokaten und 9Z o t a re, praktiztren in allen Staat .Bundesgerichten. Zimmer 1 . Z. PHSnix Block. 96 Ost Marketftr. Indianapolis, Ind. :. Ovid B. Jamefon, - Advokat nd Nechtsanlvalt, Zimmer S 7 Branden Bock. Ecke Delaware & Washington Straße. W. P.Ftsizback. W.P.Sappc. FISHBACK & HAFFES, Advokaten und Rechtsbeistände, vfsieen : Sofsin Block, 90 Oft Vkarketstr. Zimmer 22 bis 25. 7 Oeffentlicker Lkotar. Frank H. Blackledge. Advokat und Zlc&t&atitvalt, Blvxmtx 12, 3n:aC3 üUiL
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lvcnn die Kochkunst auch noch so gut
Dyspepsie stellt sich manchmal doch ein. Was bedeuten Verdauungsbeschwcrden? Dünnes, kraftloses Blut, Nerven- und rn .. f.f ..... . " !fr.-a V . ! . f. O Hjnisiciiajiuaaje, inurrijazes unv reizvulcv emvcramcnt, schwindende ZiapazUat, die genossene 9!ahrung zu assimiliren. Alles ?cs wird gehoben durch den gebrauch von Johann Hofs's Malzextrakt. Er hindert und hilft gegen die dyspeptische Pein. Er trügt nie die davon gehegten Erwartungen. Unser unentgeltlich versandtcs Pamphlet schildert anschaulich die Thätigkeit und Wirkung deS Extrakts. Man bestehe darauf, den ächten, Malzextrakt von Johann Hoff mit dem Namen auf der tlictte am Flascheuhalse, zu verommeu. Kern anderer it acht. Eisner & Mendelson Co., Agenten, 152 und 154 Franklin St., New Jork. Für Alt und Jung. rutt'S Leberpttken vkrken gleich mild bei Kind, bet der ,artcn Jrsu nd dem r lchlakZt? Alter, wie bei trästigenMa. sttmnlkren i wslMkuende? Weise de schwachen Magen, die inzeweive. ttkeren fti LZlase. Für dies.- Organe find ihre kräftigende GignZchaZt, tunderwirkend nd verurseStk, de5t diescideu ihre June, ione wie t de, kräftige Juaendjelt ver richte. Ske Nud LK?att m Zmken. Für die Heike Jahreszeit! Mineralwasser, Selters und Waukesba, in Flaschen oder Syphonö-Füllungen. lVUnsere eigenen Fabrikate.? Ausschließlich mit destillirtcm Wasser ange fertigt. Ginger Ale, Orange Vider. Lemon Soda, 5rcam Soda, Lemon Sour, Champagne Cider, Birch Vier, :c. zc. lSDie besten in der Stadt jac. Metzger & Co. 30 L5 32 Ost Marvland Str. Telephon No. 407. Bestellungen erden nach allen Theilen d S:adt vromvt adaeliefert. 17 Nord JlliuokS Str. gtheittweine : Niersteiner. . Geisenheimer, Bodenheimer, Hochheimer, Rüdesheimer, Sämmtlich in Flafcken importirt. Champagner j Alle und die beste, Sorten. Biere. Lieber'S Special Brew, . Pabst, Milwaukee, Anheuser-Busch Vudweiser, Columbia Bier. Alle in gleichmäbiger niederer Temperatur. Cigaaren : 3n reichhaltigster Auswah Meine Waaren sind echt Preiswürdig, Xyiffiti 'XDurwun., Eigenthümer. Chas. Jhndris, ifferckant Saloon 2S Süd Delaware Str., (Eck Peari Straße.) Der neue Eigenthümer versichert seinen Freunden und unden nur.dte besten emhei' mischen und irnportirten Getränke und Cigar 5en zu veravrelchen. Sieelle Bedienung tsi iarannrt. - TlormittaaS rvarrner Lunch. iMllWMzlSMK r irl&H i mmw ron cucANsmc BAsiiBKTünE j ÖSAirBOAnDÖ. ' yAND AU 17?, 2tr:o-,DRA0O. Ära coppzn uTEKcacv iCLACO, ETTC. cnanca v..norrMAn, 2S3 E. t7ASrTON Cr" auuupetfs. ( H!E DAMEEFERS' FDIEIIIL"! V mii tairnut . . mit mih , Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. BRIUS zuverlässige Tampssärberei, ltabltrtlS7!.) Herrenkleider gereinigt, gefärbt und reparirt. 3S h 38 Massachusetts Avenue. Zweiggeschäft: N. Jllinoi Straße. &x 9 li. V
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