Indiana Tribüne, Volume 17, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1893 — Page 1
v je&2 H y1 AO o rK svT f ks A V y iy w v v Ay o Jahrgang 17 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. 5po 49 Indianapolis, Zndiana, Montag, Den 6. November Js45.
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Drahtnachrichten Inland. Wetterauösiten.
Wärmeres Wetter heute und morgen. - a-:V.V-Die Mayoröwahl in Chic a g 0. Chicago, 5. Nov. Gräuliche Szenen trugen sich in der gestrigen Stadtrathsitzung zu, in welcher ein neuer Mayor an Stelle HarrisonS gewählt werd. sollte. Die Mitglieder, welche für deu Vorsitz vorgeschlagen worden waren, geriethen in eine ganz gehörige Prügelei, warfen ihre Röcke ab und packten einander bei den Hälsen. Die Polizei mußte einschreiten. um die Kämpfenden zur Ruhe zu bringen. ES wurde eine Mayoröwahl auf den dritten Dienstag dieses Monats festgesetzt. Aber bei der Erwählung eines pellvertretenden Mayors bis dahin kam es wieder zu Thätlichkeiten und die Polizei muhte wieder Ordnung schaffen. Bei der Abstimmung erhielt Swift (Rep.) 35, Gill (Dem.) 34 Stimmen, ein Zettel wurde ohne Namen abgcgeben. Trohdcm erklärte Gill, der als Vorsitzer fungirte, daß keine Wahl stattgefunden habe. Swift aber ließ sich durch den County-Clerk als Mayor einschwören. Der Sitzungssaal deö Stadtraths ist durch Polizei besetzt. Ausland. Die Katastrophe in Santander. Madrid, ö. Nov. Die furchtbare Katastrophe, welche den Hafen von Santander zerstört und Hunderte von Menschenleben vernichtet hat, hat in ganz Spanien große Aufregung verursacht. Die Eabo Machicacho", ein spani. scher Dampfer auS Bilbao, gerieth.am Freitag Nachmittag um etwa drei Uhr in Brand. ES befanden sich an Bord deS Dampfers ungefähr 500 Kisten mit Dynamit, von welchen aber auf dem Manifest deS Dampfers nur 20 deklarirt waen. Die übrigen 80Kisten waren Kontrebande. Das Feuer wurde zuerst in den Koh lenbehältern entdeckt. Bald hatten die Flammen so weit um sich gegriffen, daß die Mannschaft, die auS Leibeskräften arbeitete, nicht mehr im Stande war, dieselben zu unterdrücken. Dann erst wurden die Behörden von dem Feuer hl Kenntniß gesetzt, Spritzen erschien, an der Brandstätte und auch eine Abtheilung der Bürgergarde kam bald darauf an Ort und Stelle an. Der Provinzialgouverneur leitete selbst die Arbeiten der Feuerwehr und als er erfuhr, daß sich laut Manifest 20 Kisten Dynamit an Bord befänden, veranlaßte er dieFeuerwehrleute, der Mannschaft deS Schiffes behilflich zu sei, die gefährliche Ladung in Sicherheit zu bringen. Nachdem die 20 Kisten an Land waren, hielt man die Gefahr für beseitigt. In der Zwischenzeit hatten sich Tau sende von Neugierigen an dem Ouai eingefunden, welche daS imposante Schauspiel eineöSchiffSbrandeS ansehen wollten. Die Flammen griffen immer weiter um sich und erreichten schließlich daS Petroleum, welches man vergessen oder vernachlässigt hatte, herauözuschassen. DieS gab den Flammen neue Nahrung und thurmhoch schlugen dieselben empor. Um ungefähr halb 5 Uhr platzten die Dampfkessel und wenige Augenblicke später erfolgte eine furchtbare Ezplosion. Die 480 Kisten mit Dynamit waren in . die Luft geflogen. Der Dampfer schien sich in zwei Theile zu spalten und auS der Oessnung stieg eine Flammensäule himmelhoch empor und noch mehrere Minuten nach der Ezplosion schwebte eine dichte Rauchwölke über dem Schauplatz der Katastrophe. Auf viele Meilen in der Runde wankte die Erde wie bei einem Erdbeben, Häuser schwankten und stürzten ein und in weitem Umkreise wurden alle Fensterscheiben zertrümmert. Die Bruchstücke deö Schiffeö wurden durch die Gewalt der Esplosion hoch in die Luft geschleudert und stürUen mit großer Wucht wieder zur Erde, Tod und Verderben überall verbreitend, wp sie aufsielen. Schwere Eisenstücke sie lsn auf die wankenden Gebqude nieder. diesen folgten Schisssplanfen, andere
')ol;theilc und brennende Fragmente, wiche Hunderte von Gebäuden, auf welche sie stürzten, in Brand steckten. Zahlreiche Menschen fielen der Katastrophe zum Opfer und eine unbeschreibliche Panik entstand.
Die brennenden Holzstücke, welche nach der Ezplosion wie ein dichter Regen zur Erde prasselten, steckten nicht nur zahlreiche Gebäude und Magazine in Brand, sondern auch viele Schiffe. , Die Flammen auf einem der größten Schiffe, Alfonso XII." griffen so rasch um sich, daß 40 Matrosen dabei ihr Leben einbüßten. DaS Quai und die breiten Straßen in der Nähe der Werfte boten einen entsetzlichen Anblick. Geschwärzte und verstümmelte Leichen lagen allenthalben herum, dazwischen stöhnende Verwunoete, viele davon zur Unkenntlichseit zerfle scht und verbrannt Ueber hundert Personen sollen durch den Luftdruck in die Bai geschleudert worden und ertrunken sein. An Bord des Bugsierbootes, welches den brennenden Dampfer in die Bai hinaus bugsiren sollte, befanden sich zahlreiche Bürger von. Santander, welche sich an den Rettungöarbeiten wacker betheiligt hatten. Von denselben hat man keine Spur mehr gefunden und ohne Zweifel sind sie sämmtlich verunglückt. Ein wohlgefüllter Zug auS der Provinz, welcher eben im Bahnhöfe angekommen war, als die Explosion erfolgte, wurde vollständig zerstört. Die Trümmer geriethen in Brand und die meisten der Passagiere büßten ihr Leden ein. Kurze Zeit nach der Katastrophe standen ganze Hänfergevierte in der Nähe der Werfte und in entfernteren Theilen der Stadt in Flammen und der Mörder bemächtigte sich eine furchtbare Panik. Der Schaden an Eigenthum, welcher durch die Esplosion angerichtet wurde, ist ungeheuer und der Verlust an Menschenleben, welcher, ohne. Zweifel ein sehr bedeutender ist. läßt sich biö jetzt nicht einmal oberflächlich abschätzen. Hunderte von Leichen sind aber bereite gefunden und identisizirt worden und andere harren .noch der Zdentifizirung. H i e N g e s. Gluck im Unglück. AuS dem Fenster deS Hauses 299 Park Ave. fiel der siebenjährige Sohn des Herrn A. Kopp dreißig Fuß tief. Die entsetzten Eltern eilten aus den Hof und fanden ihr heißgeliebtes Kind, daß sie zerschmettert wähnten, unversehrt auf dem Boden sitzen. Die jauchzende Freude der Eltern mag sich einer vorstellen. Ein herbeigerufener Arzt konstatirte, daß dem Kinde auch nicht das Geringste geschehen sei. -.- Pferd dnrcdgedrannt. George Lang, 447 Ost Washington Str. wohnhast, machte sich gestern früh mit einem Freunde, Namens Charles Shoemaker, daS Vergnügen einer Wagenpartie aufs Land hinaus. " Gegen Abend kehrten sie dann in ei nem Wirthshaus an der Landstraße südlich von der Stadt ein und wurden ziemlich heiler. Als sie ihr Maß voll glaubten, fuhren sie weiter nach der Stadt zu. Unterwegs wurde daö Pferd scheu und brannte durch. Beide wurden zu Boden geschleudert. Lang verlor da? Bewußtsein. Als er auö seiner Betäubung erwachte, fand er sich im Causseegraben liegen. Da er seinen Kollegen nicht fand, machte er sich nach der Stadt auf und meldete den Vorfall auf der Polizei.Shoemaker ist bis jetzt noch nicht gesehen oder gefunden worden. DaS scheu gewordene Pfernd wurde mit dem Wagen gestern Abend auf der Südseite eingefangen. m ni mm Unterricht im Englischen. Der Unterzeichnete wird seine Abend schule am 12. November in der 3ndianapoliö Busineß University im When Block, Nord Pennsylvania Str. erönnen. Unterricht un Lesen, Spre chen und Schreiben wird ertheilt. Herren und Damen wollen sich gest. in meiner Wohnung, 129 Nord Noble Str., oder in der Office des Tagl. Telegraph" anmelden. Lehrpreis für den WlntercursuS f 6. 3. L i p p m a n rl. --f?-f Mucho'S Cigarrenlade befindet steh in No. 199 OK Washington Str.
Die Cbrysrntbemum Ausstellung. Wir stehen wieder vor einem Creigniß der Saison, vor der Eröffnung der
Chrysanthemum-Ausstellung. ES ist war, die Goldblume ist Mode sacheLewördenaber nichts destoiveni ger eine schöne Modesache. ' '"; Wie der Name besagt, nämlich Chry soö, Gold und AnthemoS, Blume, war die Farbe der ursprünglichen Blume ein Gold und nur diese eine Art war bekannt als man zuerst auf sie aufmecksam wurde. Robert Fortune, ein Engländer, brachte sie auS dem Inselreich 3apan, bei dessen Einwohnern sie als National-Blume im höchsten Ansehen steht. 3n England gab eS bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts nur drei Abarten, nämlich: weiß, violet und Purpur ; als aber im Jahre 1829 die erste Ausstellung in jenem Lande, von dem allergrößten Erfolge begleitet, abgehalten wurde, befaßte sich die Kunstgärtnerei so eingehend mit der Blume, daß Abart über Abart gezogen wurde. Nun hat die goldene Blume ihr eigeneS Herbstfest ; wenn draußen im Felde die Blüthen dahin sind und in den Wäldern daS Laub gefallen ist, dann feiert ihr Fest daS Chrysanthemum die Königin deS Herbstes. Wie tft dies! Wir bieten einhundert Dollars. Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch einnehmen von Hall's Katarrh-Kur geheil: werden kann. 'F. J.CHeney &Go., Eigenth., Toledo, O. Wir, die Unterzeichneten, haben F. X Ehcney seit den letzten 15 Zahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhaft in allen Gelchäftsverhand lungen und finanziell, befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen Ver bindlichkeiten zu erfüllen. W e st & T r u a 5. GroßhandelS-Dro-guisten, Toledo, O. W a l d i n ß, K i-n-nanfc.iÄ a tvin; Grobhandels-Droguisten, Toledo, O. Hall'S Katarrh Kur wird innerlick genommen und wirkt direkt auf tat Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75c. für die Flasche. Verkauft von allen Apothekern. m ,, i - Orundeigtb 'Ueb5ttragnngen Indianapolis, 4. Nov. '92. Berichtet durch die Aler. Netzger Grund, genthums Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fellow Halle, nordöstliche Ecke von Washington und Dennsvlvania Str. ChaS. McClelland an.ThoS. Croon, Theil nordw. i, Z, IS, 2. 13500. Robert Keller an John Lilly. Lot 11 und Theil von 10, McCartyS Westfide Add. $5000. . Celia Clark an George Thompson, Lot 80, ClarkS 3. Add. an W. ZndplS. $1300. ThomaS Spann an Fred Möhlmann jr., Lot 472, Spann & Co.'S 2. Wooolawn Add. $500. McCulloch Braughton an George McCaSlin, Lot 85 in A. M. Ogle'S Oft Park Ad. $2000. David Cooper an Elisabeth Baugh man, LotS 25 und 26 in H. Richie'S Ad. West JndplS. $700. John Vail an Emily Spicer,Lot 76 und Theil von 75 in Russell'S Sab., ZoneS' Ad. $1600. ChaS. Grifft, jr., an W. H. Frese, Lot 69 in Kenwood Aveuue Addition. $425. William Ward an Georgr F. Brown, Lot 149, Sameson's 1. Belmont Add. $400. John H. Spahr an S. N. Spahr, Lot 2, Block 6, Wright'S Nordseite Add. $200. Uebertragungen 10; Gefammtwerth derselben $16,475.00. m im m Der Südseite Turnverein spricht allen Vereinen, die durch ihre MitWirkung ihr Gründungsfest so eindrucksvoll gestaltet haben, den besten Dank auS. Ed. Mayer, ein Geschäftöreisender von Steubenville, O., sprang aus dem Union Bahnhofe von einem Zuge, wobei er zu Fall kam und sich nicht unerheblich verletzte. Man brachte, ihn nach dem Stadthospital. Verlangt Mucho's Veft Havanna C.iaa? " Robert Reynolds, der vor einiger Zeit unter der Anklage des Vagabu.qdirenS nach dem Arbeitshaus geschickt wurde, starb gestern im StadtHospital an einem Gehirngeschmür. Er gab an von Cincinnati hierhergekom nun zu sein.
Herr F. 3. Mc ,-r, Ecke East
und McCarty Str. wurde heute Mittag um 2 Uhr zum demokratischen Mitglied des Board of Public Works ernannt. Seine Ernennung tritt am 20. November in Kraft. Herr Meyer hatte. sich nicht um die Stelle beworben. ,' JECT Heute Abend ist Stadtraths. sihung. Eö werden eine Anzahl Vorchläge eingebracht "werden vermittelst eren den Stadtsinanzen auf die Beine geholfen werden soll. Die Brauereien und Pfandleiher sollen von jetzt an mit Äizensen belegt werden. Controlle? Trusler wird um die Erlaubniß nachsuchen $150,0)0 borgen zu dürfen. Aufträge für die weltberühmten Nabft Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden werden in derBranch-Offiee, Ro. 224240 Süd Delaware Straße, entgegengenommen. Televbon 1291 W. S t u m v f, Manager. Einbrecher machten sich in der Samstag Nacht oder Sonntag Morgen hle unnöthige Mühe, den Geldschrank in W. L. HigginS' Office, Eleva:or D, aufzubrechen. Sie müssen daö Schild: Thüre offen, kein Geld", daö an dem Schrank befestigt war, nicht bemerkt haben, oder vielleicht glaubten sie es nicht, denn sie gebrauchten Pulver, wodurch der Schrank sehr beschädigt wurde.' Geld fanden sie aber keinö. T- r In der rühmlichst be kannten Weinstube des Herrn JultuS Schuller iu der Nord Meridian Str. No. 10 und 108 ist ein ganz vorzüglicher fielaware Federwetße glaö? weife zu baben. ;!C7 DaS Dörfchen gairbankö in siullivan County wurde vor einig n Tagen durch die Nachricht in Aufre; - ung versetzt, daß ihr Doktor Willen mit der Fra l deS Herrn James Scott dyrchzebrannt sei. Geheimpolizisten haben seither ihre Spur verfolgt und Ver. -St. Marschall HawkinS glaubt, daß sie sich hier aufhalten. .Nis jetzt u-urdca -sie aber noch nicht entdeckt. Herr Scott hat bereits eine ScheidunSklage eingereicht. Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei $. Lchmedel 420 Ost Mckartv St. Jefferion MajorS, ein Farbiger, wurde hierhergebracht, um den Geschworenen deö BundrSgerichtS vorgeführt zu werden. Er hatte sich in verschiedenen Landpostofficen als Po5linspcktor aufzuspielen verstanden und sich un'abgeholte Briefe, Briefmarken u. s. w. geben lassen und den Briefen etwaige Werthsachen entnommen. MajorS hatte früher eine Barbierstube in VincenneS. Seit er verhaftet wurde, hat sich seine Frau erschaffen. ' Munklehrer G. Leppert, No. 247 Ost MorriS Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violine. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der ?chülrr -rtbeilt W e r h a t die Sündbölz, ' chen erfunden? Um die Ehre, d'e Hei math Homer's zu sein, stritten Smyrna, kfthodus, Kolophon, Salamis, EhioS, illgos und Athen; acht spanische Städte , reclamiren Don Miauel de Cervantes ' Eaaoedra, den unsterblichen Dichter deS Don Quirote für sich und kaum weniger Nationen behaupten, daß der Erfinder der Zündhölzchen ihnen angehöre. That sächlich ist der Erfinder diejes heute uns entbehrlichen und hochbedeutenden 'In dustrieartikelS ein ungarischer Chemiker Namens Johann Jrinvi, der auch heute noch in der Ortschaft VörteS lebt. Jrinyi selbst erzählt: .Alt ich im Jahre 133 die wiener Universität besuchte, war Meißner Professor der Chemie. Eines TageS hielt er-'nen Vortraa über daS Hyperord deS Plumbum und rieb daS braune Pulver in einem Glasmörser mit Schwefel, wobei sich der Schwefel entzünden sollte. Als dies nicht geschah, fiel mir ein. daß Phosphor an Stelle deS Schwefels längst brennen würde. Da ! rin bestand die Erfindung." Jrinyi fertigte noch am selben Tage die ersten , Zündhölzchen an, und da er eS ver- ! schmähte, ein österreichisches Privilegium zu nehmen, überließ er die Erfindung euf Vermittelung eines befreundeten Mechanikers dem. in Wien ansässigen ungarischen Kaufmanne Stefan Romer, der daS Privilegium herausnahm. Als nsch wenigen Wochen die Zündhölzchen schon aus der Straße Zellgeboten wurden., und ein Freund Jrini hierauf au.fmerfz sam machte, sagte isex: Lassen S!t mich dooz schon in RulK mit diesen Zünd. Hölzchen, denn würde ich die Theorie der .Chemie zu nicht . Anderem ausnützen können, als zu einer soschen Lappalie, . müßte ich mir sofort e HalS umdrehen, Jrinm' lebt noch, her die .Theorie dex Chemie," hgt er zu nicht? Anderem aus. Benutzt, die vermeintliche Lappalie jedoch at sich förmlich zu culturhistsrifcher , Bedeutung herauSzechsen.
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