Indiana Tribüne, Volume 17, Number 47, Indianapolis, Marion County, 4 November 1893 — Page 1

i W sVs CN sS ii 111 ' r i i i i V y w w w i w UM. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgang 17 Ns. 47 Indianapolis, Zndiana, Samstag, den 4. November J893.

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mmir-mm I,,, ,, sii ll Tl 1 1 iimn i WV m, m t Cf odes-Anzeige. Freunden uub Bekannten die traurige Mit thilung, dak unsere geliebte vlutter und Schwie germutter, Barbara Halbig, Freitag, um Milternachr im Alter 9t fri Jahre nach längerem Leiden entschlafen ift. Die Becdtguna findet Montag, den 6. ZZovem der, Msrzinl 8 Uhr om Trauerhau e, Jonet Strabe. (hinter m W:st Narrt Str.) au statt, wozu einladen. LukaSHalbing. Loth-rHalbing. Kntharin Halblag. geb. Halbleib. Anna öalbiog, geb. Derleth. ZZMVÄ George Herrmann r feÄ fi"rfÄAS rttA-?rj.-i. - v.air?-'s. Leichezlbeftatter, Office : 26 Süd Delavareftr. taue: 120. 122. 124, 126, 128 Ost Pearlftr. r? Oll rffi tna tnh NsÄt. Sprechet vor der Boicourt, Tyner & Co., - fir M 0 N tt rn e tt t e. in Granit der Marmor, ftätte: - Offtce drbeit532 & 34 Massachusetts ve. Telephon 998. Sozial. Sangerbund. Sonntag, den 12. November AbendS 8 Uhr i in der oluittlna alle I Konzert und Theatervorstellung nebst Tanzkränzchen. Eintritt 25 Cents a Person. Großer Schleuder-Verkauf. Wegen GeschäftS-Veränderung ver kaufen wir von jetzt bis zum 1. Januar unseren ganzen Borrath SerrenauSstattungS - Artikel und Hüte zu Schleuderpreisen. Bamberger, N. W. Ecke Pennsylvania und Walbinatan Strafe. Geschasls-Uebertragung Hiermit zur Nachricht, daß ich bis Wirthschaft, No. 483 Wtadison Avenue, nlT-wrtnH'Ti fcft QlA VnrVi ftll Vi? ftfftfn Setränke und Cigarren an Hand haben. soirst seinen xunq. ZUM Vtjue tarer ein LoulS Sückler. JC. HQlliNUNU'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. Jeden Vormittag feiner warmer Luvch. este edimung und vorzügliche Getränke und Cigarren. No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschmied, Empfiehlt sich zur Anfertigung aller .L!??' natUU. SchleUen und sonstte Reparaturen schnell, gut nd billig ausgeführt.

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Bericht

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den 3. Oktober 1803.

52,430,342 97 I. P. Frenzel, Präsident. O. N. Frenzel, Kassirer. . OScar F. Frenzel, Assistent-Kassirer

(Lditorielles. ; Man ist leicht geneigt, wenn im mer man von Proletariern reden hört, nuran denMann zu denken, desse knapper Arbeitslohn gerade ausreicht, um ihn vor dem Hungertode zu bewahren. Mit andern Worten, wir fassen nur den Lohnarbeiter in der Großindustrie in's Auge und vergessen ganz, daß seine proletarische Lage, die Lage deö Volkes überhaupt wird, oder schon geworden ist. Wie die Sachen in Wirklichkeit heute stehen, können w'r einen Unterschied zwischen leiblichem und geistigem Proletariät kaum festhalten. Ein Commi? oder ein Verkaufer, sei eS im Sroß- oder Klein-Geschäft ist in sehr vielen Fallen nicht besser dran, ald ein gewöhnlier" Arbeiter, obgleich er selbst eS am allerwenigsten zugeben würde. Aber daS ändert ja nichts an der Sache. WaS würden aber erst Gelehrte und Künstler sagen, wenn man sie dahin rechnete wohin sie bis auf sehr wenige Ausnahmen gehören, nämlich zum geistigen Proletariat. Auch ihnen wird der Lohn bestimmt. den sie für ihre Arbeit" erhalten. denn eS ist daS Signisikante unserer Zeit, daß der Künstle? oder Gelehrte seine Kraft ebenfalls auf einem Markt anbieten muß, wo der Preis durch Nachfrage oder Angebot regulirt wird. Nicht nur der Bauer, der Handwerttr ßher aar der Vrler.,ri?r. auA her mann, der Fabrikant, der Bankier, der Börsenspekulant, der Großgrundbesiher haben keine Zeit, sich der Kunst und Wissenschaft zu widmen. Sie find ganz von ihren Geschäften und Vergnügungen in Anspruch genommen. In der heutigen Gesellschift sind es nicht, wie in früheren GesellschaftSformen, die sog. besseren Stände selbst, welche die Künste und Wissenschaft vflegen. Sie überlassen diese Thätigseit einer besonderen Klasse, die sie da für bezahlen. Die Bildung wird eine Waare. (KautSky ) Und eS war eine Waare, die schon hoch im Preise stand, ihren Trägern Ruhm, Ehre und Geld verschaffte und so die Aristokratie deS GeisteS schuf. Ihre Angehörigen durften Idealisten sein und so dem leicht erklärlichen Irrthurn verfallen, als sei zur Herbeiführung deS goldenen Zeitalters nichts nöthig, als Bildung, als , könne man Elend und Gemeinheit auS der Welt schaffen durch die Verbreitung von .Bildung. Und wo ist sie jetzt .geblieben, die Aristokratie deS GeisteS ? Immer mehr ihrer Angehörigen ver fallen dem Proletariat, aber zugeben wollen sie eS nicht. Noch immer rechnen sie sich zur Gesellschaft, gleichwie der Bediente sich zur Herrschaft rechnet. Für alle Demüthigung und Emied rigunge denen sie naturgemäß ausgesetzt find, halten sie die Bfenschen verantwortlich, alS ob die Schlechtigkeit der Geldmenschen die Schuld daran habe und vergessen dabei gan'Faß eS absotut nicht anders ged kann, da es nicht besser, sonder'- ci Gegentheil immer schlimmer ml Att Laae wird, so , IAf :c Zft cturr der Menschheit Eigenthum wird luiigt f. ' vvfcfc hui yf und sie mcht für eine bestimmte Klasse und von einer bestimmten Masse he- - . ... , ' .. ZI zahlt arbeiten".

Drahtnachrichten Inland. Wetterauösichtev.

Kühleres, schönes Wetter die Nacht, schönes Wetter am Sonntag. .,, Der fraazösischeBo tschafter wird für die Vertheidiguag deö Anarchisten Maifon sorgen. P i t t S b u r g. Pa., 3. Nov. Der französische. Botschafter in Washington ist für den französischen Anarchisten Noel Maison interesfirt worden, der in letzter Woche im Schwurgericht des MordeS im ersten Grade schuldig befunden wurde. Man hat ihm vorgestellt, daß Maison weder Mittel noch Freundi hat und deßhalb nicht im Stande gewesen sei, seine Unschuld zu beweisen. Der Botschafter hat deshalb Leon Le Portois beauftragt, die Sache zu un tersuchen und, wenn er eS für angemessen hält, die Sache MaisonS auf Kosten der französischen Regierung vor daS Obergericht zu bringen. Maison soll angeblich in Gemeinschast eineS. Gesinnungsgenossen eine Frau Sophia ReeS ermordet zu haben. die zufällig von den Plänen der Anarchisten Kenntniß erhalten hatte. , Schnee und Kälte. S t. P a u l, Minn., 3. Nov. Eine kalte Welle und einen Z?ll Schnee wurde heute von den meisten Theilen von Minnesota, Süd-Dakota und ttSeonsin gemeldet. Die Kälte-er-streckte sich über den ganzen . Nordwesten. Ueberschwemmung in 3apan. San Francisco, 3. Nov. Nachrichten auS Jokohama melden, dah in sapan große Ueberschwemmungen geherrsche haben und in dem Distrikt Okayama 200 Häuser von den Fluthen weggerissen wurden.- Ueber-hundut Personen werden vermißt. In Futakata sind 80 Menschen bei einem Brand umS Leben gekommen. .. Eine eigenthümliche Klage Ehic a g o , 3. Nov. Die CircuSFirma hat gegen die Provinz New South Wales einen Schadenersatz auf 5500,000 angestrengt und zu ihrer Sicherstellung auf daS Czhibit der australischen Provinz Beschlag legen lassen. Die Klage gründet sich daraus, daß, als der EircuS vor drei Jahren in einem Hafen von New South Wales landete, die dortigen Behörden die Behörden die Tödtung der Hälfte seiner Pseroe anordneten, unter dem Vorgeben, daß unter ihnen eine ansteckende Krankheit auSgebrochen sei. VuSIand. Blutige Krawalle in Wien. Wien. 3. Nov. Heute Abend kam eS in dieser Stadt zu heftigen Kam. pfen' da die Sozialiste einen Versuch machten, Ronacher'S Musikhalle zu erstürmen, in welcher die Liberalen eine Versammlung abhielten. Der Zweck der Versammlung war, ein MißtrauenSvotum gegen Dr. Kronawetter anzunehmen. Da man abermals eine Einmischung von Seiten der Sozialisten erwartete, dieselben sogar angekündigt hatten, daß sie die Abhaltung der öersammlung um jeden Preis verhindern würden, so war in der Nähe der Halle eine starke Abtheilung von Polizisten sta tionirt. Um halb acht Uhr war die Schellingstraße, die zur Ronacher'schen Mu sikhalle fuhrt,' mit einer lärmenden Menge von Sozialisten und Arbeitern erfüllt, welche augenscheinlich nichts Gutes im Schilde führten. Sie verhöhnten jeden Liberalen, der sich zu. der Versammlung begab u.nd suchten ihn am Weitergehen, zu verhindern. 3$tt jeder Wall,te wurde der Haufe größer u.nh drahen.de Rufe von Nieder mit den Liberalen", Nieder mit den Handen" und Nieder mit den feigen Feinden deß Volkes", wurden laut und bald wurde auch die Arbeiterhymne, H:il Arbeit", angestimmt. Die Menge wurde immer aufgeregter und machte schließlich einen Angriff auf den Polizeicordon, um siäz den, i 'Zutritt zur Halle zu erzwingen. Die Polizei wurde'von der Bande izSel zur . 5 9 'gerichtet. Der iefehlljabende Zafpek-

tor wurde zu Boden geschlagen und mit Füßen getreten und um ihn zu befreien, mußten die Polizisten von ihren Säbeln den ausgiebigsten Gebrauch machen, wobei eS natürlich blutige Köpfe absetzte. Doch auch der Pöbel wehrte sich verzweifelt und schließlich mußten Verstärkungen von der nächsten Polizeistation herbeigerufen werken. Nur mit Mühe gelangt eS, den wüthenden Menschenhaufen zurückzudrängesund zu zerstreuen. ' Um S Uhr AbendS herrschte die größte Aufregung auf den Straßen und allenthalben fanden Zusammenstöße zwischen der Polizei und den Sozialisten statt, bei welchen viele der Letzteren verhaftet oder verletzt wurden. Drei der Haupträdelsführer, darunter derjenige, welcher den Angriff auf die Musikhalle geleUet hatte, wurden festgenommen. Um halb elf Uhr war auf den Straßen Al?eS wieder ruhig. Eine Schaar der Sozialisten, die sich an dem Angrisse auf die Musikhalle betheiligt hatte, versammelte sich vor dem PalaiS deS Erzherzog? Wilhelm nnd rief Hoch lebe die Republik." Die Polizei machte mehrere 'wüthende Angriffe, ehe es ihr gelang, die Ruhestörer zu verjagen. Viele der Soziallsten wurden bei dem Kampfe mehr oder weniger schwer verwundet. ..' , Die russische Flotte im Mittelmeer. R o m, 2. Nov. Die russische Flotte hat heute Morgen um 7 Uhr Ajaccio verlassen. Eine ungeheure Menschen menge hatte sich an dem Quai eingefunden, um der Abfahrt der alliirten Flotte zuzusehen. m ,. ' OchissSnachrichten. Angekommen in : N e w S o r k: Paris" von South, ampton, Lucania" von QueenStown. Liverpool: Eampnia" von NewSork.

Hamburg: Suevia" von New Sork. London. 3n Si.t : ..Colorado" von New Zork nach Hull. Selbstmord. ?n 21 Millard Str. trat heute Morgen Minnie Pierre und bat, sich ein wenig ausruhen zu dürfen. Da sie sichtbare Zeichen schwerer Krankheit zeigte, schickte man zum x.zt, der die Frau aber nicht mehr retten konnte. Sie starb daselbst, vermuthlich an Opiumvergiftung. Motive annoch unbekannt.. -- Papagen?. KneiselS vieraktiger Schwank Papageno ging gestern von Herrn SzwirschinaS Truppe dargestellt über, die Bretter von English'S Opernhaus. Der Besuch war bedeutend, zahlreicher !& voriges Mal, könnte aber noch weit besser gewesen sein, und. die Deutsch: sollten eS sich zur Pflicht machen für einen regern Besuch unablas 1 j zu agitircn, um eS einer so vortrefflichen Truppe noch fernerhin zu Ermöglichen, unS durch ihre Darstellungen zu erfreuen und erheben. Sind wir gestern auch nicht gerade erhoben worden, da? lag gar nicht im Gzift des Stückes, so haben wir doch um so herzlicher und anhaltender gelacht. ES ist wahr, der Schwank ist eine niedere Gattung deS Dramas, doch wir wagen zu behaupten, daß wir noch nie durch irgend ein Lustspiel so kontinuirlich in lachende Befriedigung versetzt wurden, wie durch den Papageno. Doch dieS war nicht so sehr die Wirkuqg deS DramaS als solchen, sondern die deS wirklich tadellosen. lZesammrund Einzelspiels, Frl. Greta GalluS hat sich mit ihrer Bertha" die Gunst des Publikums im Fluge erworben. Ja, daS war in Berliner Dienstmädchen, wie eS leibt und lebt, das war dieser sprudelnde, schlagfertige, schnoddrige" Humor, der den Kindern SpreeathenS eigen, in solcher Nitürlichkeit, der jeden in Entzücken setzen mußte, der Ezemplare jener Menschenzattung in natura ge-, sehen und gehört hat. ' Wir sind, mir gefpanyt eine solche

Hiesiges

Vimin, wie Frl. GalluS, auch in einer eher Frenzaschinen zu befriedigen ging ernsten Rolle sehen und bewundern zu auf hie Daer nicht an. AlS er feiner dürfen. ' Herr Wirth alS Soldat u- Frau, gegenüber aber daS Maul aufgust Wurzel kzar in stmeMlieZW tlzat kam, e.; yom $e ii Traufe

und jovialen Dämlichkeit wirklich löstlich zu nennend Herr Robert Schlemm, der treffliche Regisseur deö Stückes, als Rentier Bollwitz spielte den Ehemann alS HauStyrann und vouläbe Don Juan mit Viotuosität auch Herr Georg als Friseur.Tinecke zeichnete sich durch sein Spiel auS. Die übrigen Personen traten nicht so drastisch hervor, trugen aber nichts destoweniger rühmlich dazu bei. daS Spiel abgerundet zu machen. DaS nächste Mal wird unS die ernstexe Musein SudermannS Schauspiel, Die Hnmath" entgegentreten. Es ist daS erste Mal das uns hier ein Sudermann'scheß Stück geboten wird und Sudermann ist anerkanntermaßen der gehaltvollste Dramatiker Jungdeutschlanbö, der unS soziale Probleme in packendstet Weise vorzuführen versteht. Also auf inS Theater nächstes Mal,

wennS.bßlbt: ..Die Cincinnatler" kommen. . Volizetgeritbt. Schrelich verwahrlost ist der fünfzehnjährige Wm. McGraw. Seine schlumpige Kleidung, der grauenhaste Schmus . daS zottelige Haar und am meisten diese bodenlose Unverfrorenheit undVerwahrlosung deö sittlichen Bewußtseins lassen in einem zuerst so etwaS vie.Ekel aufkommen, der aber bald einem tiefen Mitleid Platz macht und da'S um so mehr als sich in den GesichtSzügen. eine gewisse Intelligenz und Gutmüthigkeit ausdrückt. Die Eltern'-schilderten ihren unglücklichen Sohn' Vit den schwärzesten Farben. ES sei mit ihm nichts anzustellen, er arbeite zeitweilig, verbringe daS Geld aber für sich. Vor Monaten machte er eine Spritztour nach Toledo, von der er erst zurückkehrte, als der letzte Cent zum Teufel gegangen war. In den letzten drei Wochen habe er sich zu Haufe überHaupts nicht blicken lassen. Kleine Diebstähle und dumme Streiche habe er in Unzahl auf dem Kerbholz. Ter Zunge selber benützte seine Aussage, um seinen Vater einen elenden, wüuen Trunkenbold zu schelten, der ihn urd seine Mutter beständig mißhandle. ÄlS fein Vater den Zeugensitz einnaln, machte, er den Zwischenruf : Hab ich aber einen Lumpen von Vater !" Dem Tiefersehenden enthüllt sich eine Miscre von Familienzank gemeinster Natur, auS dem das arme Kind, daS an gleichgestimmten Kollegen gewiß keinen Mangel fand, so hervorgehen mußte, wie eS vor dem Richter stand, ein Kandidat für'S Zuchthaus, ein Feind der Gesellschaft. ; Der vollständige Mangel eineS vorbildlichen Familienlebens und jeder Erziehung drückte sich in dem Wesen deö Knaben mit inS Hen schneidender. Schärfe aus. Er erhielt für Landstreicherei zunächst $5 und 30 Tage Arbeitshaus. Nach deren Verbüßung wird seine Transportirung in die Knadenreformschule veranlaßt rcerden. - Phillip Lando und Josefo Mechella, die ihre -Bananenkarren nicht vorschristSmäßig off gemuvt" haben, erlangten Aufschiebung ihreS Termins biS zum L. Nov. ThoS. WilliainS und Albert Howaid, halberwachsene farbige Burscben, wurden wegen Eckeistehrei zu je $1 Buße Kosten verurtheilt, aber gleich begnadigt. ' m ni m Zitat üa$tn. . Edward George Eldridge gegen 2oseph Williams u. Ä. Noten- und Hypotbekenklage. Forderung 5300. Otto Somerlad, ein Milchmann, hat die Union Railway Co. auf tz3500 Schadenersatz verklagt. Eine Lokomoti.DC tötete ihm zwei Pferde, zerstörte seinen Wagen und die Milch und verur lachte ihm- einen nicht geringen Schreck. John W. PcterS hat -mit seiner Heirath wenig Glück gehabt. . Er führte nämlich eine Wittwe mit fünf Kindern, jetzt Eliza Peters, als Gattin heim. Von diesen 6 Kindern, so war ihm von seiner Braut wenigstens gesagt morden. sorgten, und arbeiteten vier fö? sich selber.- Nach der Hochzeit aber faullenzten ayzex im. Hause herum und arbeiteten reicht nur nicht, sondern sin I gen an, ihn auf alle Art zu chikannen. j Von tzst nun die, Woche eineReihe, sal

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