Indiana Tribüne, Volume 17, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1893 — Page 2

tfillitttf . -. Erscheint Täglich und Sonntags Die tZglicSe.Tribs kost! durch dcn Trs,e' ZZEent per Woche, die ConntagSTr.bune" 6 Cent! per ofte. Seite ausaaaext 25SentS obei 55 CentZ per Monat. Pcr Post iULesiZicki tn Doi. ausbezahlung per Jahr. I Ossice : No. 1 8 End Alabama Sir. 1 : y x f, r v 0 .., 3nbianooh, Ind.. 2. ?toncm&cr V... " - (SptctarcttiT.) Oon der Weltausstellungöftadt. Chicago, vor Thorschluß. Da? ist ein Nennen und Jagen noch in den letzten Stunden der Weltmesse! AlleZ, was kann, drängt sich noch hinzu, als wäre der Jackson-Park das heilige Mekka, und di? Besucher beständen aus lauter gläubiaen Moslemiten, welche nicht in den Himmel kommen konnten, wenn sie 'nicht wenigstens ein. mal hierher gewallfahrtet wären, Selbst von der Witterung ist diesem Zudrang nur in geringem Maße ab. hängig. Was war der 26. October für ein abscheulicher Nässe-, Schmutz, und Sturmtag, und zum Ueberflutz wurden auch wegen des Wetters fast gar keine besonderen Attractionen ge ' boten, welche das Publikum in den letzten Wochen so sehr gewöhnt worden war, und an diesem Tage waren fast zweieinhalb Hunderttausend Be suchn auf dem Platze, und in manchen AusstellungZkbäuden war das c dränge so groß, daß Mancher über. Haupt nicht mehr hineinkommen konnte! Im Mai und Juni haben wir gar manche Tage mit derselben Physiogno. mie gehabt, und damals mußte die Weltausstellung herzlich froh sein, wenn sie unter solchen Umständen 50, 000 Gäste erhielt. Bei schönem Wetter nun gar geht eL natürlich noch etnige Procent toller her. und wer bann durch den Midway Plaisance geht, mag gar manchmal über die Behaup. tung, daß in Amerika Ellenbogen, räum- genug für Jedermann sei. trübe lächew und sich glücklich schätzen, wenn seine Ellenbogen wenigstens stark ge nug fad. . Zur Stunde, da Sie diesen Brief lchu. gibt die Weltausstellung ge. machlich den Geist auf, den officiellen wenigstens, obwohl während ihres unvermeidlichen, viel? Wochen rn Ansprich nehmenhn Begräbnisses" noch Viele sich in der Sechsmonat-Maran. ftadt und ihrer farbenbunten Vorstadt vergnügen werden, so gut sie können. ' Immerhin werden sie von diesem Bu , gnügen mindestens ebenso viel haben, wie fast die ganze Zeit über be: Sonntags-Besuchern zu Theil geworden ist! Wenn ich nochmals die Weltaussitllung nebst Zubehör au&en und in. ' ? z,nen ietmchk. so rnu& ich mrc gestern. can icü nocq mieies oon iqr alle erzählen können, ohne, wie manche me! n geehrten Kollegen, in Wiedttholun. gen zu verfallen, ünd auch ohne phan tasti sche Nachtbilder" zu bieten, wie sie in den letzten Tagen in ein-m Th:il der Presse spukten und die Weltausstellrmg childerten. wie sie ausschauen und , das Gemüth ergreifen mag. - wann Niemand darin ist. Ab:r es konnte mir nicht darauf ankommen, Ihnen um jeden Preis Etwas zu erZählen". Ich hätte Ihnen noch dick. Briefe schreiben können über dii amerikanischen Privat-Ausstellungen. übei Tiffanys Miniatur-Kapelle im Jndu. striepalast, über die industrielle Ab. theilung im Bergbau-Gebäude u. s. w.. - was aber einen Gang durch etliche große Geschäftshäuser in ir gend einer unserer Metropolen allzu ähnlich gesehen hätte! Ich hätte Ihnen oon der Marylander Austern- Jndu. strie. von der westlichen Kronsbeeren. Zucht, vom östlichen Weinbau und an. deren einbeimischen Alltaasdinaen plaudern können, ohne Ihnen jedoch damit etwas Anderes, als die UeberZeugung beizubringen, daß solche Din cze, wenn man sie nach Chicago trägt, genau ebenso aussehen, wie daheim auf Feld und Wiese oder im Küsten. i realer. Nein, lieber Leser, ich will Dich mit dem Alltäglichen verschonen, selbst wenn Du mir grollen solltest dafür, daß ich vielleicht irgend einem hier verl tretenen Gegenstand Deiner örtlichen Liebhaberei keinen Gevatterschafts.Puff" gegeben habe. Denn bedenke wohl, es sind ihrer gar viele". Kommen wir wieder daheim zusammen und daheim ist doch am schönsten, das fühlt man schließlich sogar auf dieser rathen. ,W"CÖ"W mai aui Zl Am Sterbebette dieser Weltausstel - lung richten sich die Blicke unwillkürlich in die Zukunft, weniger in die .theilveise Wiederauferstehung der Chicagoer Völkermesse an der Küste des Stillen Oceans, so glänzend auch die- ! selbe ausfallen mag und so herrlich sie 'durch die Ortslage begünstigt ist (die y3 z. B. auch ermöglicht, die Wasser'bürg des Deutschen Dorfes" durch ein .hochthronendes Heidelberger SchloßEchtesten Cwakters zu ersetzen), als $m die neuen internationalen AuSstel. lungen der allernächsten Zeit, vor AliZlem die in Antwerpen. Chicago fragt ich bereits mit einem Gefühl, das nicht Janz frei von verzeihlichem Neid ist, tt oas die künftigen Weltausstellungen iberhaupt noch thun können, um die ihkagoer zu bieten". , Und nicht mit Unrecht sagen sich die zartenstädtischen Patrioten, daß bti Aufgabe gerade keine leichte sein wird, wenigstens was die Ausdehnung. Massigkeit und Fixigkeit" anbelangt. Sei. nerzeit hat unseren Chicagoern der Pa riser Eiffelthurm schwer im Magen gelegen, endlich aber erhielten si: eine entsprechende eigenthümliche Attraction in dem FerriÄ-Rad. (Gegen, wärtiz werden übrigens auch dem Hrn. Ferris seine Erfinder - Lorbeeren streitig gemacht, wie allerdings erwartet.werden mußte: waZ indeö ein Serr

ZndZana

iasrd dorbN'ngk, um zu beweiftn, datz n bcn 3nen Gedanken schon früh:?

gehabt, erinnert doch allzu sehr die beschichte vom Ei des Columbus, toth ches sich leider für keine Weltausstel lunz der Nachwelt erhalten hat.) Jetzt fragen sie sich: What nerT? Welche origwclle Idee wird dem FcrriZ-Rad g s rc:ccfic . . C v -j-n "jj dem EiffttthurM üllf der Nächste Weltausstellung die Spitze bieten?" Doch biese Frage scheint bereits, ZU einigem Verdruß für den Stolz der Wartenstädler den man einen dreifach destillirten amerikanischen Stolz nennen darf eine rasche 53eantoor mQ olum-bus-Ei" für Antwerpen scheint bereits ausgebrütet zu sein. (Wenn es nur kein Wind-Ei ist.) Dasselbe soll ja in nichts Geringerem bestehen, als in emem freirnder Luftschweb e n d e n Schloß, 1600 Fuß über dem Weltgetümmel! Sechs FesselLuftballons sollen dieses Schloß in der Schwebe erhalten, und im Innern des Luftschlosses, das hauptsächlich Zus dem neuen Mode-Metall Aluminium und aus Bambusstäben bestehen wird, soll sich ein flottes Cafe befinden, zur Erquickung für Alle, welchen, wie die Götter, im Olymp tafeln wollen, und welchen nicht etwa beim Aufstieg der Appetit vergangen ist. Das grenz: allerdings schon nahe an Baron Münchhausen oder an Jules Verne. Aber die Chicagoer, welche gar zu gern nicht übertrumpft sein möchten, tro sten sich vorläufig damit, daß dad Luftballon-SchloßCast, 'nebst asira nomischer Veobachtungsstation uni anderem großartigen Zubehör, erst air dem Pavier schwebt. Die kühn-unternehmenden Chicago Grundeigentums - Sp:culanten mi: ihren vielen Wolkenschabern" dürfter allerdings vor Neid bersten wollen wenn dieser himmelstürmende Plav eines belgischen Ingenieurs wirklich zu Fleisch und Blut wird, und sie sich sa. gen müssen : Was für verschlafen, Tröpfe sind wir gewesen, daß wii darauf nicht zuerst gekommenlind! Da und dort so ein paar Quadratzoll Grund pachten und dann einfach Bal-lon-Gebäude in die Luft hinein zu häw gen, ohne jemals mit Bau-Ordinanzer in Conflict zu kommen. Himmel, das wäre ein capitaler Plan, waruir $aft Du uns ihn wegschnappen las. sen ? ?" Doch wer weiß, was unse, Neu-Paris noch zeitigt! Das Pulbcr kann auch nicht Jeder erfindenf0flar nicht der geniale Mitarbeiter deß Chicaaoer Herald", der vor einige, it ein wunderbares Bild brachte, wi Chicago im Jahre 1993 aussehen wird. deß sich obige Idee gleichfalls entge$en ließ-abcr Jeder kann es verknal. jcn , m ' Ei berühmter Blaustrumpf. Jüngst hat in Dorchester bei Boston eine hochbetagte Dame das Zeitliche ge I . . i j . n . 'if cr K 3 T &r2 i vlndung mit der Sklaverei-Abschaf s,zL,,... btn ... crn " . . Ä", Ä"? Zr t ßn em besonders bezeich, ender für eine amerikanische .Emanci. tmif Snm des Wortes ' ftonf !?lackwell). We, bei peBte M ßettoinl Mannweib :n der verwegensten Be. deutung kor, m excentrischer Kleidung mit herausfordernden Manieren, er die kleine, so bescheiden auftre. Dm, ml?m weißen Häubchen über dem schneeigen Haar. $ltl StlI?rmc und ihrem gelas. wen Wesen entsprach diesem Bild durchaus nicht und ließ gar mcht veruthen. welch' unverwüstlichen und trotzigen, za fanatischen Apostel des Frauen-Emancipatwnsgedankens man er vor sich habe. Zudem war sie eine ?ahre Muster-Hausfrau wenigstens jfceit blc Ansprüche des Yankee über upt gehen. ' .Lucy erblickte vor etwa 7ö Jahren in l roolsleld. Mass.. das Licht der Welt. ' Als kleines Mädchen las sie die Bibelworte: Und er (der Mann) soll Dein Herr sein, und Du sollst sei ner begehren." Darüber gerieth das Kind in eme merkwürdige Traurigkeit, die sich schließlich in leidenschaftliche Empörung verwandelte. Erst wollte 1..1 r ' . - . 1 iicoci iooi icin, ais in einer 0i en" Welt weiterleben Dann sagte ' .Ich werde auf die Hochschu e gehen. Griechisch und Hebräisch siudind nnma l sehen, ob der Bibeltext überhaupt richtig übersetzt ist." Ber. frs suZte ihr der unvermögende ater. welchen es bereits vielenSchwelß osi ,tte emen Sohn " auf der Hochschule ausbilden zu lassen, diesen Plan als wahnsinnig auszureden brauche Dich gar nicht dazu, sagte Lucy. und sie führte ihren Vorsatz ' mit bewundernswerther Zähigkeit aus. Sie sammelte Beeren und Kastanien und verkaufte sie an die Leute, um Bu. cher dafür kaufen zu können. Endlich wurde sie einfache Schulmamsell W sparte sie erst recht zeden Pfennig und stud:rte in ihrer ganzen srnen Zeit, Als 25 Jahre alt war, wtte sie endlich Mittel genug beisammen, um auf dasOberlm College" zu g:hen.-die einzige Hochschule, welche sie aufnehmen wollte. Um für die Fahrt dort. b:n möglichst wenig Geld zu brauchen. fuhr sie über den Eriesee als Verdeck. Passagier und schlief Nachts auf Ge. treidesäcken unter freiem Himmel. In Oberlin studirte sie nicht nur. sondern verrichtete auch Hausarbeit für 3 Cents die Stunde, kochte sich selber und lebte von 60 Cents die Woche ! Während' ihres ganzen Studiencurses hatte sie : nur ein einziges neues Kleid, und zwar ein recht billiges. Sie absolvirte die Hochschule mit Glanz. Als sie auserlesen wurde, einen Abiwrienten-Auf-sah zu schreiben, war sie erst ffeu:r und Flamme, lehnte aber trotzig ab. als sie hörte, daß es für unweiblich' gelten würde, wenn sie ihre Arbeit selber auf der Tribüne vortrage, und daher ein Professor die? übernehmen sollte. Sie führte sich in das öffentliche Leben ein. indem sie allenthalben Vorirä iüx die AbolitionZvartei kielt.

Schiekkich aber entzweite sie sich mit den Führern dieser Bewegung, weil ihr die rauenemancivation noch wichtiger erschien, als die Negerbefreiung. Nun begann sie gan? auf eigene Hand eine Fiauenstimmrechts - Agitation. Damit hatte sie einen höchst schweren Stand. Damals gab es noch nirgends bei uns Frauenstimmrechts-Vereine. Ueberall. wohin sie kam. schlug sie selber die Placate für die betreffenden Versammlungen an den Mauern an, und zwar naqelte sie dieselben mit einem Stein, statt eines Hammers, fest. In den Versammlungen ging es oft stürmisch her; Nöbelrotten verübten allen möglichen Radau, aber Lucys Muth hielt immer länger aus, als der aller kbrer Freunde. Auch diesem Mannweib schlug die Stunde, da sie sich verliebte : aber sie verzichtete nie äussren Mädchennamen. Sie und ibr Auserkorener. Hemd B. Blackwell. suchten lange, bis sie glücklich einen Geistlichen fanden, der Willens war. in der Trauungs Formel -das Wort Geborsam" wegzulassen. Diese Trauung und der nachherige gemeinsame Protest, des Paares gegen unsere Ebegesekgebung erregten seinerzeit gewaltiges Aufsehen. In den lenten Jahren war Lucy namentlich schriftstellerisch sehr thätig. Sie hat eine einzige Tochter hinterlassen. in der jedoch ihr Wesen nicht zu stecken scheint. Vom Jnlandc. In Clarkville, Tenn., auf dem Greenwood-Friedhofe, wurde unter starker Betheiligung ein Monument für die während des Bürgerkrieges gefallenen Soldaten de?) Conföderirten Armee" enthüllt. ! Zwölf und eine halbe Mil. lionen Pfund grünen, reifen und ge. dörrten Obstes wurde in der zweiten Octoberwoche von San Jose, Cal..ver. sandt; darunter befanden sich drei und eine halbe Millionen Pflaumen. Ein überaus zartes (St wissen scheint Herr Jacob Hayton von Mount Vernon, Wash., zu haben. Derselbe übersandte der Staats-Land-commission $3 für einen Baum, den er aus Versehen auf Schulland in Ska git County gefällt hatte. Gute Chocolade gibt es in New Fork in einigen deutschen Cafeö. Die Meilenlänge der schiffbaren Flüsse in den Ver. Staaten überragt diejenigen aller anderenLander; sie b:trägt 47,355 Meilen, in Europa, Asien und Amerika beziffert si: sich im Ganzen genommen aus 144.732 Meilen. Wenn d i e Tage kurz und kalt werden und die Blumen deS Herbstes verschwinden, ziehen sich die Bienen im Norden unseres Landes in ihre Körbe zurück und zehren von den süßen Erträgen ihrer Sommerarbeit. Aber im südlichen Florida blühen die Blumen das ganze Jahr hindurch und die Bienen sammeln Honig für den Winter, der nie kommt. Das neue ausgezeichnete Telescop, mittels dessen Photographien des Sternenhimmels aufgenommen werden können, ein Geschenk von Miß C. W. Bruce von New Fork, wird in Bälde auf der Sternwarte der Har-vard-Universität in Gebrauch genommen werden können. Es ist ein Instrument vorzüglichster Art, dessen Linsen zwei Fuß im Durchmesser haf:n. i In W a t s o n, Ind., besorgt Mack". ein der Postmeisterin Gilligan' gehöriger Hund, die Beförderung der Postsachen vom Bahnhose nach dem Postamte. Er schleppt dort die Postsäcke ebenso wohl, wie einzelne Papier packete hin und verliert niemals irgend eine Sendung, selbst wenn sich dieselbe aus noch so vielen einzelnen Theilen zusammensetzt. j Der durch die Heilsarmee kürzlich bekehrte C. I. Starkweather ! in Addison, N. Y.. hat öffentlich das Geständniß abgelegt, daß er ein Poke?" spielhaus betrieben und seit 7 bis 3 ; Jahren eine Pension bezogen hat, ohne Anspruch auf eine solche zu haben. Ev !hat einmal gegen die Indianer ge- ! kämpft,- sich selbst in die Hand geschos ' sen und daraufhin eine Pension er wirlt. ! Nach dreizehn Jahre lan. ' gem Suchen ist dieser Tage in Elwood in Jndiana der Erbe eines bedeuten den Vermögens, welches seit demJahre 1830 in Columbus in Ohio für ihn verwaltet worden ist, in der Person 'eines Arbeiters der Diamond Vlate ! Glaß Factory" daselbst, der sich Harry Milson nennt und bisher sich und ! seine Familie schlicht und recht er. , nährt hat. ausfindig gemacht worden. Wilson, jetzt ein Mann von fünf, unddreißig Jahren, beißt mit seinem

richtigen Namen I. Harvey Coultee. In den er sie nacht Mona, ten dieses Jahres wurden in den Ver. Staaten um 20,000.000 Pfund we niger Tabak verbraucht, als im Jahre 1892, und im August war die Ab" nähme gegen das Vorjahr eine noch verhältnißmäßig größere. .Nur dU garetten wurden mehr fabrizirt. In. August 1892 wurden 271.000.000 Stück fertig gestellt worden, im Auaust 1893 aber 368.000.000 Stück, so daß wahrscheinlich das Ereigniß des Jahres 1893 in den Ver. Staaten sich auf 3.500.000,000 belaufen wird. Furchtbare moderne Ge. schosse.welche die dicksten-Stahlpanzer der Kriegsschiffe durchbohren, besitzt jetzt die Ver. Staaten-Regierung nicht allein zur gewaltigen Armirung ihrer Flotte, sondern auch zur kräftigsten Küstenvertheidigung.. Die großen 8und 10-zölliger Hinterlader von Stahl schleudern solche Geschosse, wie ' die Proben zu Sandy Hook ergeben haben. Das 8-zöllige Geschütz feuert, drei 300psündige konisch: Stahlgeschösse auf eine 9-zöllige Stahlplatte von 24,660 Pfund, und daö 10-zöllige Geschütz feuerte zwei 575pfündige Ge. schösse auf eine 11 1-2-zollige Stahl. Platte von 43,779 Pfund. Die Ge schone waren von, der Midvale-Stadd '

compagnle zu Philadelphia gelieserb worden in der Zahl von 100 als erste Lieferung der vor 2 Jahren bV" stellten 450 Geschosse. Daö erste Ge. schoß aus der 8-zölligen Kanone durch, drang Stahlplatte und Holz und Erd. wall dahinter und flog eine viertel Meile weiter bis zum Strand. Dad Geschoß aus der 10-zölligen Kanons flog noch weiter nach Durchbohrung der Platte und des Walls. An den Geschossen war keine Spur eines Eindrucks der gewaltigen Arbeit zu sehen, die sie verrichtet hatten. Und dasselbe galt von den übrigen drei Geschössen. j Einer schmachvollen VeHandlung waren, wie erst jetzt bekannt wird, die vor einigen Tagen, zus der Quarantäne erlösten Passagiere: des Dampfers Russia" auf hoffmans Island ausgesetzt, während ihre Kleider desinficirt wurden. Es scheint, daß man die Leute beHandelte, als ob sie vollständig gefühllos ' seien und in Bezug auf Anstand und Sitte auf der Höhe von Thieren stänven. Es waren wahrhaft paradiesi-" sche" Zustände, die dort einen Tag über geherrscht haben, nachdem manj den Quarantänirten die Kleidungsstücke abgenommen hatte, um dieselben zu desinficiren. Ein jeder Pasfagier war, mit Ausnahme seines Schuhwerks, auf das Adamskostüm zugewiesen und erhielt erst später eine wollene Bettdecke als Hülle, und so saßen nun Männlein und Weiblein den ganzen Tag über in dem einzigen ihnen zur Verfügung stehenden Raum beisammen. Diese einzigen Beklei-. oungsstücke waren nun natürlich nur für Mittelgröße berechnet, und so kam i denn, daß z. V. ein baumlanger jpommer in nicht geringe Verlegenheit zerieth. In diesem originellen Kol stüm nahmen die sämmtlichen 421 Einwanderer auch ihr gemeinsames Mittagsmahl an der großen Tafel nn, wobei sich das Fehlen von Aermeln natürlich recht fühlbar machte. Um schwierigsten gestaltete sich jedoch die Situation, als Abends die hunderte von einzelnen Kleidungsstücken luf einen großen Hausen gelegt wurben und eS nun hieß, das Seinige zus der großen Masse herauszufin-den.

Oom AuSlaude. Die verwunderlich Langsamkeit in der Ausdehnung de chinesischen Eisenbahnnetzes wird ge wohnlich dem Widerstande gewissem Arbeiterklassen zugeschrieben, welche ihren Erwerb durch den Eisenbahnbe. trieb zu verlieren fürchten. Besonders wehren sich dagegen die Kanalschiffer, die Fuhrleute u. s. w. Das allein ahzx würde nicht genügen, um die Thatsache zu erklären. Die .eben ein. getroffene chinesische Post bringt einige Aufklärung. Seit dem Jahre 1891 wird an der Eisenbahn von Tientsit. Nach Kinn in der Mandschurei gebaut; fertig gestellt ist die Strecke bte Kirin, 94 engl. Meilen lang. Ine Jahre 1892 beförderte letztere 483,-. 300 Passagiere. Der Bau schreitet nach dem Maßstabe von 50 Meilen jährlich vorwärts. Nun stellte sich eu. Hemmniß ein. 127. Brücken waren nothwendig, die weder groß noch schwierig zu construiren waren, wohl aber einen Aufwand von insgesammt 130.000 Pfd. Sterl. bedingten. Mi: ihrer Herstellung ist, natürlich nicht ohne Hilfe von Bakschisch, einer Pari ser Firma betraut worden. Dad Kaufgeld wurde rechtzeitig bezahlt, und vor einigen Wochen wurden die Brücken der Elsenbahndirection überliefert . Diese stellten sich bei der Probe als durchaus unbrauchbar, als aus sprödem, bruchigem Gußeißen ge. fertigt heraus, welches unfähig ist, dem Druck der herübersausenden Eisen bahnzüge lange zu widerstehen. Fer. ner sind die Betriebskosten der Bahn durch die übergroße Anzahl von Bu reaubeamten unverhältnißmäßig groß, ohne daß Jemand wagt, hier Oekono mie eintreten zu lassen. Die Fahr preise betrugen ein wenig, über einen halben Penny für die erste, 1-10 mehi als einen Farthing für die zweite, und noch weniger für die dritte Klasse. Die Gesammteinnahmen der Kaiser. lichen"-Bahn beliefen sich daher, nach Consul Brenan's Bericht, nur auf 75,000 Lstrl. Die Regierung wirft jährlich 500.000 Lstrl. zum Bau der EU senbahre aus, die, als geschäftliches Unternehmen unternommen, jetzj aud strategischen Gründen fortgeführt wird. Rechnung über den Bau und Betrieb wird so gut wie .garnicht' abgelegt. Also Corruption, Mißwirthschaft und Boycott auf Seiten- der betheiligten Capitalisten sind beim chinesischen Eisenbahnbau stark betheiligt. Die a li ß e r g e. w ö h n l i ch e Hochzeitsreise des tollkühnen Luftschif. fers Charbonyet von Turin hat, den Berichten der Gazetta Piemontese" zufolge, doch ein Ende mit Schrecken genommen. Der Aufstieg fand nach Vollziehung der Trauung in dem Ballon Stella" unter Zurufen des zahlreich versammelten Publikums und in Gegenwart der besorgten Verwand ten des jungen Paares statt. Die Braut bestieg das Schiffchen im Hoch, zeitsgewand, mit dem Orangeblüthenkränz im Haar. Das junge Paar brachte die erste Nacht nicht hoch oben in den Wolken zu, sondern zwei Stunden nach dem Aufstieg landeten sie in Piobesi. einem kleinen Oertchen am Fuße der Alpen, wo der Braut, die während der Luftfahrt ihre Kleider gewechselt hatte, besondere Huldigungen dargebracht wurden. . Am folgenden Morgen setzte das junge Paar in Gesellschaft eines Freundes seine ori ginelle Hochzeitsreise durch die Lüste fort. Charbonnet hatte den kühnen Plan gefabt, die Alpen zu üöersegeln und' in Frankreich zu landen. Am vierten Tage nach der Abfahrt erhielt die Familie, die einige Tage ganz ohne Nachricht, geblieben war, ein Tele gramm des Inhalts, der Ballon sei in der "Nacht," während eines Sturmes Über 'den' Gletschzrn. ungefähr dre'' Stunden von Valme vcrunalückt. ,

Charbonnet sei auf der Stelle todt geblieben, sein Freund Porta schwer verwundet. während die junge, erst achtzehnjährige Frau mit leichten Berletzungen davon gekommen sei. Charbonnet war ein Fünfziger. In Turin war er eine stadtbekannte Persönlich, keit und berühmt wegen seiner Leiden, schaft für den Luftschisffahrtssport und der Tollheit seiner Luftballonfahrten; daß er einst ein solches Ende finden werde, war ihm vorausgesagt worden. Eine Zeitung für Dienstmadchen das ist wohl, das Neueste auf dem Gebiete der periodischen Literatur in Deutschland. Das Blatt nennt sich Deutsche DienstmädchenZeitung" und bringt, wie jede ordentliche Zeitung, an der Spitze einen Leitartikel, der die Stellung der Köchm und des Mädchens für Alles in socialer und rechtlicher Hinsicht behandelt. Eine Mitarbeiterin, die als Tante Pienchen" zeichnet und das Geständniß ablegt, selbst Jahre lang den Küchenbesen geschwungen zu haben, wendet sich an Deutschlands Dienstmädchen mit weisen Rathschlägen. Ein Roman Die - Diamantenste" schildert die Schicksale ,ines an Schönheit und Tugend reichen Dienstmädchens, das natürlich mit allen möglichen Widerwärtigkeiten zu kämpfen hat, dann aber wohl einen großen Triumph davontragen wird. EinmuthigerKnabeist der 13 Jahre alte Gjuro Gjokovic auö Borci (Bezirk Kotor-Varos). Der. selbe hütete' mit seinem 11jährigen Bruder Javo vor einiger Zeit in einem Buchenwalde einZuchtschwein mit zahl, reichen Ferkeln, als plötzlich aus dem Dickicht ein alter Wolf ausbrach und sich auf die kleine Schweinheerde warf, um sich eine leckere Mahlzeit zu ver. schaffen. Die alte Zuchtsau verthe , digte jedoch wüthend ihre Jungen und drückte den Wolf mit dem Rüssel am . Hintertheile nieder; diesen Moment be. nützte der kleine Hirte Gjuro, schwang ' seine kleine Axt und spaltete mit et- - nem ziemlich wuchtigen Hieb den Kopf des Wolfes, während der kleine Javo '. herzueilte und auch mit seiner Axt dem ; Wolfe noch mehrere, wohl aber nicht mehr nöthige Hiebe versetzte. Den muthigen 5ttndern wurde auch für daö !beim Bezirksamie vorgewiesene Fell ' des Wolfes die Belohnung von 5 Gul. den ausbezahlt. BeidemBadeorteVilderlingshof, unweit Riga, ist von Fischern eine verkorkte Flasche gefunden, welche einen in russischer Sprache abgefaßten Zettel mit folgender Notiz enthielt : 9 Uhr 45 Minuten Abends Nussalka" auf Grund gestoßen, alles verloren. Betet zu Gott für unsere Rettung. Frolow." Die Flasche wurde von Fischern geöffnet und der Polizei übergeben. Londoner Blätter bringen die Nachricht, daß der Stamm deZ päpstlichen Vermögens in englischen Banken und in englischem Hausbesitz angelegt ist und das Einkommen aus demselben sich auf fast fünf Millionen Pfund Sterling, d. h. etwa 20 Millwnen Dollars belaufe. j Der neuernannte deutsche ! Gesandte am chinesischen Hose, Herr v. ' Schenck, hat' Anfang Juli bei dem : Prinzen Chinz und bei den Ministern

; des Tzunall Hamen seme Antrittsvesuche gemacht. Am 13. Juli empfing der Gesandte die schriftliche Mittheilung, daß der Kaiser ihn am 22. Juli zur Entgegennahme des Beglaubigungsschrcibens empfangen wolle. Die A'.ldienz war auf vorgängige An frage, der Temperatur wegen, aus Vormittag 8 Uhr anberaumt worden und verlief in alanivoller und würdi- , ger Weise. In dem Wartesaal hatten ' sich sämmtliche Staatsminister versam ; melt und erwarteten mit dem Gesand- ! ten kur.'.e Zeit die Ankunft des Kaisers. . Vor dem Ausgang zur Empfangshalle j waren Palastgarden aufgestellt. Die - schön gelegene und schön geschmückte Halle bot einen feierlichen Anblick dar. Der Kaiser nahm dem Eingang gegen über einen erhöhten Sitz ein. Zu beiden Seiten standen je zei Prinzen von Geblüt, während der Prinz Ching. Präsident des Tsungli Namen, seit wärts auf einer Stufe oes Thrones kniete. Zu beiden Seiten des ThroneZ .waren im Halbkreis ungefähr 40 Pa lastgarden ersten Ranges aufgestellt, denen sich nach dem Eintritt des Gesandten die Minister und andere hohe Staatsbeamte anschlössen. Nachdem der Gesandte von dem Großsekretär 5?ukau und von einem der Minister des - Tsungli Iamen in die Empfangshalle ' geleitet worden, hielt er die übliche Anj spräche, welche der Sekretär-Jnterprei Freiherr v. d. Goltz alsbald :n's Gi nesische übertrug. Dann überreichte der Gesandte, an die Stufen des Thrones tretend, das Beglaubigungsschrei .' ben, welches der Prinz Ching entgegenl nahm und stehend dem Kaiser über- ! reichte, der durch Neigen des KopseZ j den Empfang bestätigte. Der Kaiser antwortete hierauf, indem er sich zum ' Prinzen Ching wendete, der dann die Stufen des Thrones herabstieg und mt kaiserliche Antwort wiederholte, die Freiherr v. d. Goltz in'S Deutsche übersetzte. Der Kaiser. sieht noch jugend, lich und' zart aus, der Empfang schien ihm Freude zu machen. Ein blutiges Chedra ma hat sich kürzlich in Wien abgespielt. Der Schlosser Jakos Frühauf hatte vor 10 Jahren ein junges hübsches Mädchen geheirathet. daö ihn aber mit ihrem Kinde verließ, weil sie ie ih zu Theil werdende brutale BeHand, lung nicht länger ertragen konnte. Sie machte später die Bekanntschaft dei Schriftsetzers Heinrich Dutzi und lebte mit diesem Zusammen, da ihre erste Ehe nicht geschieden werden konnte. Frühaus machte vergeblich zahlreich. Versuche,' seine Frau zur Rückkehr zu bewegen, und schließlich stellte er Dutzi zur Rede.. Als Dutzi Frühaus abwies, zog Letztere einen Revolver, feu. erte zweimal auf Ersteren und erschoß sich dann selbst; Dutzi wurde nur leichl verwundet. Da mit dem Tode Früh. aufz das Ebehinderniö rds&n-Dutf

und seiner Geliebten beseitigt 'ist, wfi

er nach seiner , Genesung die Letztere i heirathen. ' Das Potent Bureau von Richard Lüders in Görlitz hat eine in. teressante Zusammenstellung der bis. her abgehaltenen Weltausstellungen und ihren Besuch veröffentlicht. Wir entnehmen derselben das Folgende: Die erste derartige Ausstellung saud im Jahre 1851 zu London statt und war von 6.039.000 Menschen besucht: sie nahm eine Grundfläche von 8 1-2 Ha. ein, dauerte 144 Tage und zählte 17,000 Aussteller. Die zweite Weltausstellung, 1855 zu Paris gehalten, bedeckte 10 Hektar Vodenfläche, zählte 21.779 Aussteller und 5.162.000 Be fucher, dauerte 200 Tage; die dritte zu London 1862. die 174 Tage dauer. te, nahm 9 Hektar in Anspruch, zählte 28.653 Aussteller und 6.211.000 Be. 'sucher. Dfc nächste Weltausstellung zu Paris 1867 bedeckte 15 Hektar, dau erte 217 Tage, wurde von 50.236 Aus. stellern beschickt und erreichte den er. heblichen Besuch von 10.200.000 Per. sonen. Die Wiener Weltausstellung von 1873 bedeckte 16 Hektar, dauerte 186 Tage zählte 42,000 Aussteller und hatte 7,214,000 Besucher. Sodann kam 1876 die erste ameri -anische Wew ausstellung zu Philadelphia, die sechste überhaupt, welche an Bodenfläche 24 Hektar bedürfte, 60.000 Aussteller 9.900.000 Besucher zählte; die siebente, die dritte Pariser Weltausstellung. 1878, hatte dieselbe räumliche Ausdeh. nung wie die vorhergehende, jedoch nur 32,000 Aussteller und wurde in den 194 Tagen ihres Bestehens von 13,000,000 Personen besucht, die letzt: endlich, auch zu Paris bekanntlich 1889, bedeckte 30 Hektar, zählte 60,. 000 Aussteller und hatte innerhalb 183 Tage 32 Millionen Besucher. . Die Hirtenrepublik An dorra besitzt nur eine einzige Kanone; sie hatte gern mehr haben wollen. aber die Kanonen sind theuer und sc mußte sich Andorra mit einem Ge schütze begnügen. Besser eine als ga: keine. Es wurde also bei Krupp in Essen eine schöne Kanone neuesten Musters bestellt. Eines Tages kam das eherne Ungeheuer an; es konnte die Geschosse auf eine Entfernung von 13 Kilometer hin schleudern. Man stellte die Kanone auf den höchsten Berggipfel, so daß alle Bürger sehen konnten, daß sie das Thal vorzüglich schütze. Nun wollte man aber auch Schießversuche machen. Man lud also die Kanone, aber in dem Augenblicke. als Feuer!" commandirt werden sollte, fiel es einem besonders schlauen Manne ein. daß man nothwendiger Weise das Geschoß doch irgend wohin schicken müsse. Aber wohin? daö war die große Frage. Das Gebiet der Re publik Andorra hat nur 6 Kilometer im Umfange. Auf'S Land zielen, das hieß soviel, als auf die Nachbarn in Frankreich oder auf die Nachbarn in Spanien schießen! Irgend Jemand schlug vor, man solle in die Luft schteßen, aber glücklicherweise fiel eS sofort einem anderen Kanonenkenner ein, daß die Kur.el doch sicherlich wieder auf die Erde zurückfallen und furchtbares Unheil anrichten würde, wohin immer sie auch fallen möge; auf. diese Weise würde entweder, die ganze Republik Andorra in Grund und Boden geschössen werden, oder aber man würde Löcher in den Boden der großen Nachbarstaaten schießen und so leichtsinniger Weise einen europäischen Krieg heraufbeschwören. In Erwägung aller dieser Umstände gab man den beiden Artilleristen von Andorra sofort Gegenbefehle, und der verhängnißvolle Kanonenschuß ist bis jetzt noch -nicht abgefeuert worden, zum großen Aerger des Bischofs von Urgel, der aus Wuth darüber, daß Frankreich, ohne ihn um Erlaubniß zu fragen, eme telegraphische Verbindung mit Andorra hergestellt hat, den Franzosen gern den Krieg erklärt hatte. , . 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