Indiana Tribüne, Volume 17, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1893 — Page 1

n ? As rtC o M svs $ W O w w w iy H M Jahrgang 17. Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 45 Indianapolis, Indiana, Donnerstag, den 2. November 1393.

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Offizieller

der

Merchants National

Indianapolis,

Aktiva. Anleihe-Conto 574,879 59 Inventar-Conto 19,000 00 Vereinigten Staaten Bonds 250,000 00 LondS (Stadt Indianapolis, Marion Co. :c) 521,917 78 Vaar an Hand und in Banken 1,0&445 60

$2,430,342 97 Passiva. Eingezahltes Kapital $ 300,000 00 Reserve-Fond und Gewinn-Conto 74,647 08 Banknoten in Cirkulation 225,000 (X Tepositen.Cento 1,830,695 89

Starb AloiS Merz, im so. lterS.Jabr. Tal Begräbnis findet statt von No. 27i Süd New Jrseq Strafte au?. Freitag, den Z.Novem der, um l)i Uzr Nachm-ttagS. Cophieerz. attin, im Namen der Hinterblikbenen. Yä'fiil zzrzz George Morrmann s teliS iÜi-' ' : s , t 'i i TZi: - r--y IfJS&i c mm&im Z-r - i - r - - V-T - " . - .-AV.V jf-Ti.Tviil 'Zf..vi.,y 8 Ofsice : 26 Süd Delawarestr. etifle: 120, 122. 124123, 128 Oft Pearlstr. . rrimSfi 011. Tat unh Nackt. Sprechet vor bn Boicourr. Tyner & Co.. M o tt tt m e n t e. In Granit oder Marmor. Office und Arbeit statte: 32 & 34 Massachusetts ve. Telephon 998. Deutsches Theater in English's Opernhaus. Freitag. 3. Zlovomver w w i Zur Aufführung gelangt: 5fättrrtrtiMtrt t u Schwank mit Gesang in 4 Akten von R. Kneisel. Preise der Plätze: 25c. 50c und 75c. Dr Verkauf o re7er!rt?n Siden rb am Mittwoch. U i. November im obigen Opern Hause röffaet. Sozial. Sängerbund Sonntag, den 12. November Abends 3 Uhr in der oinittlria fialle Konzert und Theatervorstellung nebst Tanzkränzchen. Eintritt 25 Cents a Person. GrvHer - . Y - m WlytcU0er-errttNs. m r-ci. a - v u.OTI.a.. ra.firtffa-VKfrrtnnfritnrt hr I

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Bericht

Banc.

den 3. Oktober 1893.

$2,430,342 97 I. P. Frenzel, Präsident. O. N. Frenzel, Kassirer. Oscar F. ffrenzei. Asflstent-Kasfirer

Editsrielles. Eine neue politische Taktik hat der Gouvernör von Oregon eingeschlagen. Bisher hielt man daS Stimmrecht für daS einzige Mittel, etwaS durchzusetzen. Der Gouvernör von Oregon schlägt ein neueS vor, nämlich das Gebet. In seiner DanksagungSProklamation fordert er daS Volk deö Staates auf, Gott anzuflehen, daß er das Herz des Präsidenten und die Herzen der Kongreßmitglieder wende, so daß sie die Silberwährung einführen. Voraussichtlich wird das Volk von Oregon den Rath deS GouvernörS be folgen, und wir sind einigermaßen gespannt daraus, wie daS Mittel sich bewährt. Sollte eS sich bewähren, so würde eine vollständige Revolution in der Politik eintreten. , Die von den Bürgern deS Goldstaates geplante Mittwinter-Auöstel-lung, welche am 1. Januar 1894 zu San Francisco eröffnet werden wird, wird vorliegenden Berichten zufolge einen internationalen Charakter zur Schau tragen. Es werden sich an dem löblichen Unternehmen, bei welchem der Staat Californien mit seinen reichen Hilfsquellen sich im schönsten Licht zeigen wird, nicht weniger als 25 verschiedene Völker betheiligen. Nach dem 28. d. M. werden keine Avplika'.n Au,Mung,um ,,4, i r An tii iah r, nttifc ic.i uu iuyiy utiy iuviii. Mt viuiujiu Turner in San Francisco haben ein Comite beauftragt, dafür zu sorgen, daß während der Dauer der AuSstellung ein großes Turnfest arrangirt wird, an welchem sich Vereine. auS allen Theilen deS Landes betheiligen sollen. Dem in New Aork erscheinenden People" entnehmen wir folgende Mittheilung : In Lawrence, Mass. wird um 9 Uhr Abend eine Glocke geläutet. ES ist dieS ein Zeichen für die Arbeiter sich zur Ruhe zu begeben. Einige Minu ten später gehen Aufseher durch die Straßen der Stadt und finden sie Ar beiter der Baumwollspinnereien noch außerhalb deS HauseS, dann werden dieselb en notirt. Die Fabrikanten verfolgen durch diese? System den Zweck, sich für den nächsten Morgen die noch frische Arbeitskraft der Leute zu sichern. Selbstverständlich geschieht t9 VKup jurn -vjiwii vit wu, viuu 4 If 1 X AM Qtt SMM Moral und solide Lebensweise stehen sich am besten dabei, wenn man früh1 1 ' ' 7 B ' geht' und ist n 1. . f . t :..- i . 'In , . ? mag wohl Leute geben, welche i in diesem Vorgehen eine schändliche Bevormundung, ja gar eine Sklaverei chen, eö mag Arbeiter geben, welche fidi solcken Vorscbriften betreffs ibreS Privatleben, unter keinen Umständen . ,v in. ,. , sllgen rouroen, viz meinen fcuiaj haben keine andere Wahl als sich zu fügen), es giebt Leute, welche glauben, daß solche Verfügungen mit der persuchen Freiheit in gar keiner Weise in Einklang zu bringen sind, aber du ueber Himmel, eS giebt eden unvernünftige Leute, welche nicht wissen, waS gut und recht ist. Wetteraussichten. Kühler, lokaler Regen die Naht; beträchtlich kühler morgen früh.

Drahtnachrichten Inland. mmmmtmm Die Silberbill passirt.

Washington, 1. Nov. . Die Bill zur Aüfhebuug des Sherman GesetzeS ist passirt, vom Präsidenten unterzeichnet und nun Gesetz. Bland und seine Anhänger suchten zwar durch eine Obstruktionspolitik die Abstimmung zu verhindern oder wenigstens hinauszuschieben, aber in einem Augenblicke, in welchem die Opposition nicht auf der Hut war, ließ der Sprecher die Abstimmung vornehmen und die Bill wurde mit 192 gegen 94 Stimmen angenommen. Für die Bill stimmten 124 Demokraten, 63 Republikaner, 1 Volksparteiler, dagegen stimmten 70 Demokraten, 15 Repub likaner und 9 Volksparteiler. Die Bill wurde sofort in den Senat zurückgebracht und vom Vicepräsidenten unterzeichnet, ohne Aufenthalt dem Präsident zugeschickt und auch von die sem unterschrieben, und die Silberankäufe sind nun zu Ende. Earter Harriso n'S Begrabniß. E h i c a g o , 1. Nov. Carter Harrison, der verstorbene Mayor von Chicago, wurde heute mit großem Pomp zur letzten Ruhestätte gebracht. Mehr alS 50,000 Menschen befanden sich im Leichenzug. Der Leichenwagen wurde von vier Ravpen gezogen, und war mit großer Pracht dekorirt. Hinter dem Wagen wurde daS LieblingSpferd deö MayorS gesattelt und gezäumt geführt. (Welch lächerliche Nachahmung militärischen und monarchischen Brauchs ) Eine grobe Menge von Civil- und Militärorganisationen und eine ganze Anzahl von Musikcorps befanden sich im Zuge. I der Epiphany Kirche fand ein feierlicher TrauergotteSdienst statt. Während derselbe im Gange war, siel Preston Harrison, der Sohn deS Verstorbenen iry Ohnmacht, kam aber bald wieder zu sich. Hunderttausende von Menschen befanden sich in den Straßen, um den Leichenzug zu sehen. .... Scheußliche R o h h e i t. Peru, Ind., 1. Nov. Eine That entsetzlicher Rohheit wird auS Bunker Hill in diesem County gemeldet. JameS McDonald, ein alter Mann. war mit einer Anzahl betrunkener Taugenichtse in einen Wortwechsel gerathen, der damit endete, daß die Kerle die Kleider deS Alten mit Petroleum begossen und dann anzündeten. Der Alte trug Brandwunden davon, die wahrscheinlich seinen Tod zur Folge baben werden. - NuSIand. AuS der Reichshauptstadt. Berlin, 1. Nov. Die Post" meldet, Dr. Schweninger habe am Samstag gefunden, daß sich Fürst Bismarck von seinem leichten Anfall von Gastritis wieder vollständig erholt habe. Die Herren Thielwan, Lamezin und Pritch, die Delegaten zur russisch deutschen Konferenz, welche den neuen Handelsvertrag unter Berathung hat, waren heute die Gäste deö Kaisers beim Gabelfrühstück. Berichte auS den Provinzen lassen ersehen, daß bei der jüngsten preußi schert Wahl nur ein geringer Theil der Wähler von seinem Stimmrecht Gebrauch machte. Dort, wo die Minorität keine Aussicht hatte, zu gewinnen, enthielt sie sich gänzlich deS Stimmen?. Zn Folge dessen sind die Majoritäten der erwählten Abgeordneten sehr bedeutend. Die relative Stärke der ver schiedenen Parteien zeigt keine Verän derung und man erwartet, daß die Zu sammensetzung deö neuen Landtages dieselbe bleiben wird. Der Matabelen-Krieg. London, 1. Nov. Eine Depe sche der TimeS" au? dem Fort Charter zufolge, ist Bul:ioyo, der Haupt ort deS Matabelep.t.-..'ideS, und der Kraal deö Königs Lob,:ngula, von den britischen Kolonialtruppen nach nur verhältnißmäßig unbedetznden Käm pfen eingenommen worden. Der Kö nig zieht sich mit br.i Ueberresten seine Heereö nach dem Sambesi -Fluß zurück und wird dorthin von eiuer der briti- ! schea Kolonnen verfolgt. Vulavayo ist

von den von dem Major Gould Adams und dem Major ForbiS geführten Heer besetzt worden. Ueber die Verluste der Briten bei den Kämpfen ist nichts gesagt worden,

man glaubt aber nicht, daß sie von Bedeutung sind.' ' ' , ' Späteren Nachrichten zufolge, sollen die Matabelen an 3000 Mann. .an Todten und Verwundeten verloren haben Die Kolonne deS MajorS Gould AdamS verfolgt 'die fliehenden MatabeleS, in der Hoffnung, sie bis über den Sambesi Fluß hinübertreiben zu rönnen. Ber Administrator Jamefon wird in Bulawayo bleiben, um das Land von dort auS zu 'verwalten. DieKabin'etkrisiS. London,!. Nov. Eine Depesche an den ..Standard" meldet auS Wien, daß die Sachlage in Bezug auf die Ministerkrisis noch unverändert sei, und wahrscheinlich noch länger so bleiben wurde. Windischaräd bat auö Zamiiengründen abgelehnt, und der Kaiser wird wahrscheinlich Hohenwart mit der Bildung eineS neuen KabinetS berauen. . . -. Ochiffönachrichten. Angekommen in : New I o r k : Majestic von Liverpool. Gibraltar: Weser von New Jork nach'Neapel. London: 3n Sicht Suevia" von New Jork nach Hamburg. Glasgow: Circassia" von New Jork. Lizard passirt: Rugia" von Hamburg nach New Jork. Bremen: Dresden" von Bal lmore. Hamburg: Russian" von New Jork. Liverpool: Teutonic" von New Jork. NngluckSfälle. Heute Mitttag kurz vor 12 Uhr wurde M. Connell, ein Wächter der Bee Line an der New Jersey Str. Kreuzung von einen Nangirmachine überfahren. Soviel von Augenzeugen in Erfahrung gebracht werden konnte, gerieth er mit einem Absatz zwischen eine Weiche und konnte nicht schnell genug loS kommen. Seine beiden Beine wurden unterhalb des KnicS abgeschnitten und sein linkeS Bein auch oberhalb desselben. Eine Ambulanz wurde gzrufen, welche den Verunglücken nach der Dispensary brachte. Er st 254 S. Delamare Str. wohnhaft und sein Tod wird in seinem Hause stündlich erwartet. Der Verunglückte soll 40Zahre lang ür die Big Four gearbeitet, dann während des letztenIahres eine Wirthchaft betrieben haben und trat' erst gestern Nachmittag um 3 Uhr seine Stelle an. Späten. Connell ist um 2 Uhr heute Nachmittag verstorben. ThoS. Branfon, 25 Jahre alt und Weichensteller deS Pan Handle GüterbahnhofeS fand h?ute Morgen um j7 Uhr seinen Tod unter den Rädern einer Rangirlokomotive. Er war die Nacht hindurch ans dem Posten gewesen und fuhr mit einem Personenzuge biö zur State Straße Kreuzung. DaS Gerumme! der Räder ließ ihn daS Heran nahen einer Lokomotive auf dem zwei ten Geleise überhören. Er sprang vom Zuge und nach einer Sekunde war sein Körper von den Rädern jener Maschine zermalmt. Seine Verletzungen an Kopf, Beinen und Armen waren so m r ? lchreckliq, oap !yn binnen wenigen Minuten der Tod erlöste. Er ist in Russellville, Ind. beheimathet und kam erst vor 3 Monaten hierher. vTod unter den Rädern. Der 0jährige A. Comstock, Sohn deS 174OstNorth Str. wohnenden 3uwe lierS JameS Comstock, wurde gestern Morgen um 10 Uhr von einer Centra Ave. Car überfahren. Der Junge spielte mit Kameraden aus der Straße und suchte den daherkommenden Straßenbahnwagen zu be steigen, aber der Kondukteur hinderte t&n hrtrrtn. Ttaritif Tif fc ff Bursche nach vorn und suchte beim f.. VI V V V IIIHV i Kutscher aufzuspringen. Alk letzterer den Junaen - avk

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dem Trittbrett stehen sah, befahl er ihm, herunterzusteigen und trat auf ihn zu, um seinem Befehl -Nachdruck zu verleihen. 's er Kleine sprang herunter und gerieth unter die Räder, wie, das ist dem

Kutscher ein Räthsel. Sin furchtbarer Schrei und ein kleine? Knabenherz schlug nicht mehr. Die Räder waren dem unglücklichen Kinde quer über den Körver von den Sükten bis ,um Salö gegangen und hatten den Tod sofort r m oeroelgesuyrr. Daö Unglück ereignete sich an der New Jerlev Str. etwa südlick von der gort Wayne Ave. Der Kondukteur des Wagens heißt Ben Slaughter und der Kutscher Edward Stoute. - TToch eine ArbeitSlosenver- . sammlung. Die gestrige ArbeitSlosenversammlung im CriminalgerichtSzimmer war besser besucht alS die erste. Der Saal , ' . . ? i rt ers. tv war georangi oou. en Bor,in suyrie D.?F. Kennedy. Die Berichte des A P ff 1 omiles zum Veiucy oer ver,a,ieoenen BeHorden, zeigen insofern einen Err 9 M, tfVPWfaM

llg, als man uoerau ncy verenwllug wurde nichts beschlossen. Dr. Metzeigte, etwaS zu thun und zu helfen. (af will nun einmal Hinreisen, und . r rr '

va i aoer aucy aues. Praktisches haben wir bisher noch 4L.---.t . jrr rr.. m niqr oaraus ermacysen ieyen, nn egentheil scheint die Sparsamkeit der neuen städtischen Boards damit im Widerspruch zu stehn. Vielleicht mag der Geist sehr willig sein, aber daö Fleisch ist allemal schwach, zumal wenn die Verhältnisse stärker sind, als die Menschen. 'Vorsckläae wurden aemacbt und verworfen die Hülle und Fülle. Anklang fand Vorscblaa . LöbenberaS einer Vorschubbank, die bedrängten, arbeits - losen Einwohnern kleinere Summen atatn Ktoitnt Zinsen leihweise über A lassen sollte. Aber mit der Durchfüh'rbarkeit .steht 'eö denn doch sehr wackelig. Erstmals gehören dazu Kapitalisten, denn die Arbeiter brauchen nicht erst zu berathen über Hunger und Noth, wenn sie noch Goldfüchse im Strumpf haben, thun sie auch nicht. Und dann, angenommen selbst eö mt etwas oeramaes zu lanoe, o wäre der ärmste Arbeiter gerade von den Wohlthaten deö Instituts auögechlossen, da er keine Sicherheit zu stel - en vermag. Freitag, den 10. Nov. findet die nächste Versammlung statt. Williams Berferkerwutv. William Horn zeigte gestern Abend viel Unternehmungsgeist und Thatrast, bedauerlicherweise am verkehrten Ende und verdient in Folge dessen seine unproduktive Handlung wenig Lob. Die Geschichte ist in Kürze die fol. gende: Williams GehirnSfunktisnen waren Zn olge übermäßigen Genusses aeistiaer MuidumS quantitäten in unaewobnte Geleise aeratben. und geschah eö, daß er ganz außergewöhnlicd bedeckt nach Hause kam. 2n merkwürdig unhöflicher Art und Weise zeigte er'sein Kommen dadurch an, daß! er die Hausthüre eintrat. ES ereignete sich daS in 183 Süd Mississippi Straße, woselbst seine Mutter ein BoardinghauS führt. Seine nächste! Aufmerksamkeit widmete er temi Wandspiegel, dessen ruhige Glätte er! mit Hilfe eineS wohlgezielten Ziegel - steineS in mikroskopische Splitter ver - wandelte. Nach diesem ruchlosen Akte widmete! er sich unter Berücksichtigung der Worte ' u u K4.iN,r'S. ..Da Alte stür,t . . . und neueö Leben blüht auS den Ruinen" mit affenartiger Behendigkeit der Um Wandlung deS MöblementS in Koch stücke. AlS er darauf in daS Schlafgemach seiner Schwester und seines Schwagers eindringen wollte und in- demselben Momente ein Boarder einen Alarm schuß abgab, erfaßte den besagten Schwager der GrauS und mit einem Revolver bewaffnet, rannte er zwecks Aufgebot der Polizeimannschast zum StationShause, woselbst er außer Athem aus eine Bank niedersank. Beinahe hätte man ihn wegen Waffen tragen? eingelocht. Nachdem man aber seine Leidensgeschichte angehört hatte. .a4, CA rtrtnttän XrttiihfsT rtiif M 1 T r 7 . , Socken. Am Hause angelangt, fand er sechs Polizisten, die inzwischen dem Engel deS Friedens wieder auf di.e Leine geholfen hatten.

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Hiermit zur Nachricht, daß ich die Wirthschaft, No. 485 Madison Avenue, übernommen habe. Ich werde stets die besten Getränke und Cigarren an Hand haben, sowie feinen Luuch. Zum Besuche ladet ein LouiS Küchler. XFDiiamtJcallm Sl00N U. MllMrd-Hall I No. 92 Oft Washington Str. I 0 h XX Mvil ttcher, S.iaentoümn Der Blatternfall in Dunkirk. Dr. Metcalf von der StaatögesundheitSbehörde ist benachrichtigt worden, daß ,ur Bekämvfuna der Blatternseuche von der OrtSgesundheitöbehörde f ßut toe ßat nm g-ihan wird. " Eine Beratbuna . der Gewndbeitöbehg des County und der Stadt arI ' tttt in politische Streitigkeiten auS nd, waS die Seuche anbetraf, so I ' I gen politischen Drabtnebern und un fähigen Beamten die Leviten verlesen. I 1 Deutsches Tbeqter. Gestern begann der Vorverkauf der reservirten Sitze für den Kneisel'schen chwank Papageno", welcher Mor gen Abend in English'S Opernhaus Zur Aufführung kommt. DaS Stück hat mit seinen gefälligen csangeinlagen in Cincinnati einen urq,qiagenoen rsvig zu oerzeicy nm habt. rU Qxtit ?llus, die junge Soub rcüe ö0m Berliner Hoftheater, hat die Hzen der Cincinnatier im Fluge er obert und wird sich auch hier bald Freunde gewinnen ; ein gleiches steht von Herrn Splan zu erwarten, einem ganz vorzüglichen Komiker. Herr Szwirschina gedenkt seckS Vor stellungen zu geben, ob sich ihm die Möglichkeit dazu darbietet, wird der Besuch morgen Abend lehren. ßCT Morgen Nachmittag 3 Uhr Sitzung des deutschen Frauen. Hilss Vereins. 1 DaS Schuhwaarengeschäft von Hornschuh' und Smock hat freiwillig den Konkurs angesagt. Kon kuröverwalter ist David Leatherö. tVCT Adolf Olschowskv. ein 32 Jahre alter . Deutscher, wurde gestern Abend auf Veranlassung seiner Ver wandten verhaftet. Dieselben wohnen No. 1140 Ost Washington Str. Ol schowöky wurde heute für irrsinnig er I klart. Ein Pferd an Misst,stppl Slr. in der Nähe von Washington, Str. scheute vor etwas und brannte durch. Auf dem Ashaltpflaster schlüpfte 5 auS und fiel, wobei em Schaft brach, der dem Pferde bei seinen An stcengungen auszuspringen, in den Leib drang und es sofort töötete. ßJJ ' G. W. Murray, daö einzige farbige Mitglied deS Kongresses, bel findet sich hier auf seiner Rückreise von der Weltausstellung nach Washington. Er wurde natürlich gebührend interviewt" und hat seine unmaßgeblichen Meinungen über das Branntweingesetz l seines Staates, Süd Carolina, und die l Silberfrage zum Be'ten gegeben. I Schön und rein Soll das HauS stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei I . . n r i. m 0 tl jwcvwirin 5fT t&3 Gouvernör MatthewS begna digte gestern Daniel C. Snyder, von Tipton Co., der vor 17 Jahren zu lebenslänglichem Zuchthaus virurtheilt wurde, weil er seine Frau vergiftet haben sollte. Seine Frau war auf mysteriöse Weise gestorben und eine Untersuchung atte ergeben, daß sie an Gift starb. Obwohl ihr Gatte behaup tet, daß sie gedroht Selbstmord zu be gehen, wurde er auf Umstandsbeweise doch zu. lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt. Der Richter, Staatsan walt, alle Geschworenen und 850 ein flußreiche Bürger hatten für seine Begnadigung petitionirt. Mustklebrer G. Levvert. No 247 Oft MorriS Straße, empfiehlt sich fit b ' UntrteBt aus VianJ find ißiol

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