Indiana Tribüne, Volume 17, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1893 — Page 1
p 0 sVT 0? o B HH A0 kvn A AA W W W W y y y yy y Jahrgang 17 Ofsice: No. 18 Süd Mabama Straße. Ns. 44 Indianapolis, Indiana, 'Alittwoch,! öen . November 1893.
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Boicourt, Tyner & Co.. - für$91 o n ü !tt c n t c, n Granit der Marmor. Office und Arbeit? statte: 32 & 34 Massachusetts Ave. Telephon 998. Preußen Unterstütz. Verein. Die Probe der Gesangssettion findet diese Woche am Mittwoch, den 1. November, AbendS statt. Der Dirigent. Deutsches Theater in English's Opernhaus. Frcitng, 3. Qovcmbev Zur Aufführung gelangt: Pttpageno ! u 11 Schwank mit Gesang in 4 Akten von R. Kneisel. Preise der Platze: 25c, 50c und 75c. Der Verkauf von reservirken Sitzen wird am Ulittroocb, be i. Novemder im odiea Opern Hause eröffnet. Sozial. Sängerbund. Sonntag, den 12. November Abends 8 Uhr in der (Eoiinulritt SaUe Konzert und Theatervorstellung nebst Tanzkränzchkn. Eintritt 25 Cents a Person. Einige Wagenladungen der neuesten Musier in Tapeten u. Dekorationen soeben eingetroffen, welche zu den möglichst billigen Preisen verkauft werden bei Carl Möller, No. 6 Wst Washington Str. HerbZt-Httte. Wir haben ein reichhaltiges Lager derselben und uf Anbefracht der vorgerückten Saison verkaufen wir dieselben zu herabgesetzten Preisen. Bamberger, N. W. Ecke Pennsylvania und SBafBinatnn StraKe. i - - . ..I - ir." -- - ' liÄr Schiffsscheine nach Europa, 920.00 bis827J.0. Schiffsscheine von Europa, S2S.00 bis 9273.00. P. Pfisterer, Office: No. 7 Ost Market Straße. Televion 10. ßeorge Hernnann rrffPlZlKt iijSitSeichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavareftr.. CJZt 120, 122, 124, 123, 123 Dß ?klfir.
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Editorielles. Wenn der deutsch-cmerikanifche Club es als eine seiner Aufgaben betrachtet,' Deutsche für Aemter zu empfehlen, so mag er daS thun ; eS ist einmal amerikanischer Brauch, dem wir freilich nicht viel Geschmack abgewinnen können. Aber alö seine Hauplaufgabe sollte er es betrachten, dahin zu wirken, daß die Republikaner in der Auöfüh-
rung der Wirthschaft- und SonntagSgesetze etwaS liberal verfahren, daß kein Spitzelunwesen auskommt und daß der Polizeirichter nicht mit fanatischer. drakonischer Strenge verfahrt. Durch Ausschluß der drei Senatoren von Montana, Washington und Wyoming zählt der Senat gegenwärtiz bloß 85 Mitglieder. Davon sind 49 Demokraten, die wenigen, ihnen geistesverwandten Populisten mit eingerechnet, und 36 find Republikaner. Von den 49 Demokraten haben 23 für die Voorhees'sche Bill gestimmt und 26 dagegen; demnach war die Majorität der Demokraten gegen den Wider? ruf des ShermanGesetzeö, oder für Freiprägung an Stelle desselben, öon den 36 Republikanern dagegen haben 25 für die VoorheeS-Bill gestimmt und 11 dagegen. Von diesen Elfenist aber nur ein Einziger, Cameron von Pennsylvania, der nicht auS den westlichen Silberstaaten kommt. Die Analyse ergiebt demnach, daß die Republikaner, obmohl sie in der Minorität sind, eine g'rvpere Stimmenzahl zu der Voorheeö'schen Bill geliefert haben, als die Demokraten. . Der Senat hat die Vorlage zum Widerruf deS Sherman-GesetzeS passirt und binnen Kurzem werden die Silberankäufe eingestellt werden. Daß diese Ankäufe die FinanzkrisiS herbeiführten, glauben wir nicht, und ebensowenig glauben wir, daß mit dem Einstellen derselben die Zeiten sofort besser werden. Die Silberankäufe be- i kündeten eine schlechte Finanzwirthschaft, die Regierung verlor eine Menge Geld bahr, aber noch war die Sache nicht so schlimm, daß man an der Fähigkeit unserer Regierung, die Goldwährung zu erhalten, zweifeln brauchte. Freilich, wenn eS noch mehrere Jahre so fortgegangen wäre, dann wäre eS zur Unmöglichkeit geworden. ES ist gut. daß der Silberkrieg nun einmal aufhört, eS mag in Folge wiederkehrenden Vertrauens, denn der Glaube wirkt oft mächtiger alS Thatsachen, etwas besser werden, aber die Geschäfte werden sich nur sehr langsam heben und mit den AuSficbten auf einen guten Winter wird eS nichts sein. m Nun hat Oesterreich auch seine MinisterkrisiS. DaS Ministerium Taaffe hat sich abgemirthschzftet. Die Schwierigkeiten in Oesterreich bestehen für die Regierung hauptsächlich in der Stellung der Tschechen. Sie möchten Böhmen zu einem selbständigen Staate machen, wie Ungarn, daS nur durch die Personalunion mit Oesterreich verbunden ist. 3n Folge dessen besteht ein ewiger Kampf zwischen den Böhmen und den Deutschen. Graf Taaffe hat mehr mit den Böhmen ge liebäugelt, alS gut war, daran fand er aber nicht seinen Sturz. Derselbe scheint vielmehr eine Folge der neuen Wahlvorlage zu sein, durch welche das Stimmrecht bedeutend ausgedehnt wird und welche bei den Liberalen auf die heftigste Opposition stieß. 3n Oesterreich üben 1,700,000 Leute das Stimmrecht auS, die neue Vorlage hätte 3 Millionen hinzugefügt. Man war der Ansicht, daß dieS die Erwäh lung von 15 bis 30 Sozialdemokraten zur Folge haben würde. Dem widersetzten sich die Liberalen. Freiheit ist den Liberalen schon Recht, aber nur ihre Freiheit. DieS Zugeständnis der Regierung an die Arbeiter flößte ihnen Angst und Schrecken ein. Ob Taafe dieser Opposition müde wurde, was auS der Wahlvorlage nun werden wird, waS Taafe direkt zum Niederlegen seines AmteS veranlaßte, u. s. w. melden vorläufig die Depeschen nicht. Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichten. Bewölkt mit drohendem Regen kühler am Donnerstag.
DaS dritte Geständniß. Washington, 3nd., 31. Okt. Bud Stone wurde in der Nacht von Jeffersonville hierhergebracht und gegen 1 Uhr Morgens vor die Grand Jury geführt. . Sein Vater und ein Geistlicher waren gekommen und hatten
ihm zugeredet, die Wahrheit zu sagen. Während eineS längeren VerhörS gab er zu, .daß Swanegan und McCasserty feine Complizen waren. Beide wer den verhaftet werden. Interessant ist, was Patten, der Di rektor deS südlichen Zuchthauses, über Stone sagt : Seit ich Direktor bin, wurde mir ein halbes Dutzend Mörder zugeschickt, und alle hatten die schönsten blauet, Augen. Ein größeres Scheusal alö dieser Stone hat noch nicht geathmet und doch wenn man in daS tiefe Blau einer Augen sieht, meint man, er sei ein Engel in menschlicher Form. Er ermordet einen Menschen mit derselben Gleichgiltigkeit, mit der er ein SichHörnchen schießen würde. Er rühmt sich seiner That und heuchelt Reue zu gleicher Zeit. Kürzlich betete er und schrie so laut, daß man befürchten mußte, daö Dach seiner Zelle würde auffliegen. .Ich verbot ihm, so laut zu schreien, er agte, er sei glücklich, denn er wisse, daß er in den Himmel kommen werde. Ich sagte ihm, er dürfe trotzdem nicht o schreien, sein Gebet würde gerade so hoch steigen, auch wenn er leiser spreche. Seitdem beobachtet er ein dumpfeö Schweigen. f. CinePostkarte. W a s h i n g t o n, 31. Okt. Unter den Postsachen deS Schatzamtösekretärö CarliSle gestern befand sich eine Postkarte folgenden Inhalts: Werther Herr! Ich sende Ihnen meinen Gruß. Ich glaube, daS Beste waS der Präsident gegenwärtig thun kann, ist die Ausgabe von Bonds ES kann kein Zweifel sein, daß die Regierung daS Recht dazu hat. P. E. Prendergast. DieS ist der Name deS Manneö, der den Mayor von Chicago erschoß.. Die Postkarte war mit Bleistift geschrieben. Die S i l b e r f r a g e. Washington, 31. Okt. Die VoorheeS Bill kam heute dem Nepraentantenhause zu und Livingston von Georgia verlangte, daß sie sogleich vorgenommen werde. Bland aber erhob Einwand und unter den Geschäftsregeln deS HauseS wurde die Bill bis morgen zurückgelegt. Da wird eS sich zeigen, ob die Silberleute wieder eine Obstruktionspolitik einzuschlagen gedenken oder nicht. Die Geschäftsgeln deö Hauses sind indeß verschieden von denen deS Senats und man darf daher erwarten, daß eS morgen schon zu einer Abstimmung kommt. Ausland. Die Lan dtagSwah len in Preußen. Berlin, 31. Okt. Die LandtagSwahlen, die heute hier stattfanden, erregten im Lanzen nur wenig Jfltrresse und bis um 3 Uhr Nachmittags war die Betheiligung der Wähler eine überaus schwache. An manchen der Stimmplätze hatten sich bis dahin nicht mehr als 10 oder 12 Wähler sehen lassen. Die Sozialisten glänzten na mentlich durch ihre Abwesenheit. In vier Distri'ten hiesiger S)ädt sind Freisinnige ' ,d Mitglieder der Volks Partei mit g . tn Majoritäten gewählt worden. In Köln sind die Centristen bei ten Wahlen siegreich geblieben. Der Sieg der Richter'schen Freifn nigen bei der gestrigen Wahl ist ein großartiger. Bolle 75 Prozent der Wähler stimmten für die freisinnigen Kandidaten. (Die Sozialisten betheiligen sich an den preußischen LandkagSwahlen gar nicht. D. R.) - Tod eines Maler S. P ari S, 21. Okt. Der Maser Karl Lodmer ist gestorben. OSissenaSriStsn. Angekommen in : London: 2n Sicht Havel" von New Jork nach Bremen. Bremerhaven: EmS" von NewSork. New Sork: Devonra" von Glakgov, Chicaga" von Antwerpen.
Lizard passirt : Zaandam"von New Jork nach Amsterdam. QueenStown passirt: Teutonic" von New Fork nach Liverpool.
Deutschland. Vollmachten, ausgestellt, Erlischäften u. s. w. eingezogen. AlleVceanllnren vertreten. A. Metzger Aaentur, Odd FellowS Halle. Im Polizei - Departement. Bei der Musterung gestern Abend übernahm der neuernannte PolizeiSuperintendent Powell sein Amt, während Colbert sich von den Leuten verabschiedete. Mayor Denny und. der Board of Public Sasety waren anwesend. George W. Powell wurde zu Plymouth im Jahre 1850 geboren und kam in seinem dritten Jahre hierher. Sein Vater Daniel P. verwaltete, im Jahre 1862 dasselbe Amt, dem jetzt der Sohn vorsteht. George Powell hatte sich an verschieden Unternehmungen und Geschäften betheiligt und stand zuetzt mit der Grundeigenthumssirma Splann Si Co. in Verbindung. Polizeikapitän Dawson, ein ebenso üchtiger wie beliebter Beamter, sowohl bei seinen Kameraden alS .auch beim Publikum, ist von seiner Stelung alö Kapitän der Polizei entfernt worden. An seine Stelle tritt Robert Campbell, jetzt E;trapolizist im ParkTheater. Dawson hat sich bei seinem etzigen Chef zu melden, um weitere Befehle und seinen neuen Dienst angewiesen zu erhalten. Man sagt, daß er zum Telephondienst auSersehen ist Wir trauen Dawson . aber- soviel Selbstgefühl zu. daß er den HatzkeS den Bettel vor die Füße wirft. ES verautet zwar nichts über die Motive zur Absetzung, aber da Dawson Republi kaner ist, scheinen eS niedrige, persöniche zu sein, denn alS Äenmter-war Dawson'S Führung untadelhaft und aktvoll. Diese Ansicht gewinnt um so mehr Boden, als der demokratische Kapitän Quigley, ein eifriger Parteigänger, in seiner Stellung belassen worden ist. DaS heilige Neckt. Elijah Peterson hatte die New -- Pittöburgh Coal & Coke Co auf l0,000 Schadenersatz verklagt. Kläger war aus einem Kohlenelevator der Verklagten angestellt und hatte in Ausübung seiner Pflichten an dems'lben eine Arbeit zu verrichten, die den Stillstand deS Fahrstuhls nöthig machte. Durch daS plötzliche, unvorhergesehene Ingangsetzen der Maschinerie ging der Elevator mit einem Ruck in die Höhe und Peterson erhielt dabei bedeutende Verletzungen. Der Prozeß kan viermal zur Verhandlung, dreimal in Sullivan County und einmal in Knor County.' Die Geschworenen brachten alle vier Mal ein für den Kläger günstiges Urtheil ein, bald für $7500, bald $2000 und die beiden letz te Male für tz!.000. Von der verklagten Gesellschaft wurde der Prozeß dann an die Supreme Court appellirt, .und die hat dann auf Formfehler in der Klageschrist hin daS Urtheil umgestoßen und der arme Kläger geht leer auS. Wer da noch an die Ehrlichkeit und Unbestechlichkeit unserer Richter ' glauben kann, verdient einen Orden. Die Kasuistik, die Wortklauberei und Si)sindigkeit unserer RechtSverdrehergeht wirklich über daS Bohnenlied. Daß dem Kläger viermal nach einander ein günstiges Urtheil wurde, zeigt uileugbar an, daß seine Sache eine gerechte war, und daß nnn 'endlich daS Obergericht auf den puren Buchstaben hin, ungeachtet deS Geistes der Klage, daS Urtheil umstößt, läßt einmal wie der die ganze Korruptheit unserer Rechtsprechung inS volle Licht tr-ten. Und wie die Rechtsprechung so ist daS ganze Rechtestem. Qsr klelns Otabtberyld. - Ein freudiges Creigniß ist in der Familien Chronik Alb. KrullS zu ver zeichnen, indem ein prächtiges Mädchen sein Erscheinen gemach-hat. S. Herbert CollinS ist zum Präsidenten der Unitev States Lounge Manufacturing Ca. von den Aktionaren einstimmig erwählt worden.
Hiesiges. :
Qlu verwegener Einbruch. ' Um 43 Uhr gestern Nachmittag drang ein Einbrecher in die Wohnung von. Dr. C. K.' Ewing, 138 N. New Jersey Str. und ließ ein Geldtäschen mit $12 in Geld, einem silbernen Fin-
gerhit und einer Note auf $125, auf ded Flamen (. S. Smith lautend, mitgehep. Gegen Morgen benachrichte man'.die Polizei. Der Spitzbube soll ein gepackter, etwa 30 Jahre alter Hebräer sein. Oöard'ys Publie Works. . Heutig e Sitz un g. Die Pläne für einen Lokalabzugskanal.don der 11. Str. und 1. Gasse östlich von Alabama Str. in dieser Gasse südlich zur State Ditch und von dort zur. 7. Str, wo er sich in zwei Theile theilt, ein Theil in 7. Straße westlich zur Alabama und in Alabama südlich zur Home Avenue ; der andere Theil in 7. Str. östlich zur New Jersey Str. und diese entlang südlich zur 1. Sasse nördlich von. Home Avenue. Länge 4812 Fuß. Die Warren-Scharff Co. berichtete die) Vollendung deS AöphaltpflasterS der Illinois Str., zwischen New Jork und St. Clair Str. und die Western Paving & Supply Co. berichtete die Vollendung deS Asphaltpflasters in Straße, .zwischen Pennsylvania und Mridian Str. Der Äoard ersuchte den Sicherheits rath dem Verwalter des Militärparks, Geo .W. Donovan, Polizeigewalt zu ertheilen. Die nachfolgenden Ernennungen deö Stadtingenieurö wurden bestätigt : I. HDean, B. 3. T. Zeup, H. A. Dill alS Assistenten; Wm. Mellender, C. P,' HollingSworth, Alonzo Hoß, Inpektoren ; 3oS. BroyleS, LouiS Klein, T. I. SimmS Und 3oS. Hogue, Assistenten der Geometer. Herman Joung, Verwalter deö Garsifld. ParkS, erhielt die Weisung, daß e den Arbeitern vom 1. Nov. an nur $1.5 und Fuhrwerken $3.50 erlauben dürfe. . Martha Lake beschwerte'.sich darüber. daß Kontraktor Marshall den Nasrnplatz., vor ihrem Hause 630 S. Meridian Str. zerstörte, Entschädigung ver spraö, aber bis jetzt nicht zahlte. An den Ingenieur verwiesen. ,, m Delnabe ein Othello. William Spearman, ein dunkelhäutiger Sohn einer heißeren Zone, wai in Liebe entbrannt zu einer hübschen Zungfrau seines Stammes, der My?, tle Robinson, deren Penaten 211 West Court Str. gelegen sind. "Seine Leidenschaft wurde er widert, zwar nicht ganz so heiß, aber doch immerhin erwidert. Ein guter Fceund von Spearman, 3azo wollen wir ihn nennen, träufelte aber das Gift wilder Eifersucht mit hämischer Wollust in sein Herz, er beschuldigte Myrtle daß sie, die Abwechslung liebend, einem andern ihre Gunst zuwende. Auf dem gestrigen ' Spaziergange stellte Spearman seine Liebste darob zur Rede. Myrtle aber, und hier hinkt unser Vergleich mit Shakespeares Othello, war keine sanfte Deödemona, sie lachte ihn erst auö und nannte ihn schließlich einen äamnecl sool. Doch kaum wardaS.Wort dem Gehege der Zähne entfahren, da blitzte der Mordstahl in der Faust deS raset den Mohren und stach sie in die Backe, dann gürtete er seine Lenden und nahm ReißauS. DaS heulende Mädchen ging zu einem Arzt, ließ sich verbinden und zeigte ihren Liebsten auf der Polizei an. BiS jetzt- aber hat man den Heißblütigen noch nicht erwischt. . VolizeigniOt. Albert MeKay, ein einbeiniger Bursche'von 17 Jahren, war ein läusiger Besuche eines übelberufenen HauseS an der Ost Court Straße. Neulich war er mit , einem Freunde ebendahin gegangen und an demselbi gen Abend verschwand eine Ulr, die einer der Insassen gehörte. Der gute Albert, der im Laufe der Zeit mit sei neu . Freundinnen ziemlich intim ge worden war, kam am nächsten Tage zu ihnen und denunzirte seinen Begleiter vom Tage vorher als den Uhrendieb. Doch der war trotz eifriger polizeili cher Nachforschungen nicht zu entdecken. 'Man argwöhnte, daß Aihe.it. selber her
Dieb sei und ließ ihn verhaften. Positive Beweise konnten nicht gegen ihn vorgebracht werden und er mußte wohl oder übel freigelassen werden. Aber niazt ohne, daß Stubbs ihm das Unmoralische seines Besuches sol-
cher verrufenen Hauser vorhielt' und ermahntr das zu unterlassen. An' die Mäbelö richtete er einen ähnlichen Appell, da er aber wohl selber nicht daran glaubte, daß seine' Moralpredigt groß en Erfolg aus sie haben würde, fügte er die Verheißung bei, daß sie, vor ih n gebracht, eine gesalzene Arbeitöh auöstrafe zu gewärtigen haben würden. Washington Covett, ein großer, stockblinder Orgelspieler war von Polizist Corrigan auf der Washington Straße wegen Sperrung der Passage verhastet worden. Obwohl er sich schuldig beannte, konnte Stubbs eS doch nicht u berS Herz bringen, den Aermsten zu bestrafen, sondern ließ ihn unter verhängter Strafe gehen, ihm einschärsend, daß er sich von nun an den Getzeöbestimmungen füge. Chas. Hartmann, ein 65-jähriger Saloonkeeper, war beschuldigt, seine i5rau, aus deren Schultern daö ganze Geschäft liegt, geschlagen zu haben. Der Alte ist nämlich seit seiner letzten Krankheit nicht ganz richtig im Kopf und krakehlt mit seiner Frau Tag und Nacht. So auch gestern Mittag. Charleö saß mit ein paar biederen Freunden aus der Thürschwelle und amüsirte sich nacb seiner Weise, als eine Frau zu ihm trat und ihn eruchte, hereinzukommen und auf daö Geschäft zu warten, da sie sich und den Kindern etwas Suppe kochen wolle. Fällt mir gar nicht ein, waS brauchst Du Suppe, wenn Du gesund bist ; ich will keine, dann brauchst Du 'auch eine", war die Antwort. Darüber gerieth die Frau in Harnisch und jetzt entspann sich ein lieblicher Redekampf, während dessen auö beider Munde die dustigsten und gewähltesten Phrasen hervorquollen. Aber schließlich war dem Charlie seine bessere Hälfte darin doch über und jetzt ging? anS Schieberr und Schubfen,' daß eö nur so seine Art hatte. Schließich setzte es einige Nippenstoße und alö deus ex rnachina stand plötzlich die ruhegebietende Gestalt eines bäumlangen Polizisten zwischen den streienden Ehegatten und lotste den Dicken auf die Station. Die Sache ist jedoch ziemlich unklar und da daö kindische Gebahren des Alten zeigt, daß der Mann nicht recht zurechnungsfähig ist, zieht Stubbs den Fall vorläufig in Erwägung bis morgen früh. m EPJ" Die Gebrüder Hoffmann haben ihre Wirthschaft am Viadukt renovirt und neu ausgestattet, um eS ihren vielen Kunden so angenehm wie möglich zu machen. 7 Unsere Leser in Haughville wollen entschuldigen, daß sie am Montag die'Zeitung nicht bekamen. Es ist nicht unsere und nicht deS TrägerS Schuld. DaS Packet wurde richtig zur Pst gebracht, kam aber nicht an. EO" Herr Elmer Foung, ein GeschaftSmann in 267 West Washington Str., wurde gestern Nacht in der Nähe deS Vanee Blocks an Washington Str. mit seiner Dame aus seiner Kutsche geschleudert. Sein Pferd scheute an dem Feuer in der Straße, daS die ASphalterer gemacht hatten, und brannte durch, schlüpfte aber nach kurzer Zeit auS und fiel, wodurch die Insassen auf daS Pflaster geschleudert wurden. Herr Joung wurde besinnungslos aufgehoben und nach einer nahen Apotheke gebracht, wo ihm ärztliche Hilfe zu Theil wurde. Er hatte schmerzliche Verletzungen am Kops davongetragen, während seine Dame mit leichten Schürfungen davonkam. Mucho'ö Cigarrenladen befindet fi in No. 199 Oft Washington Str. HF n Tmim. XEsoO im Saloon u. Billiard-Hall 9ko.S2 Oft Washington Str. ohn Meit ttrher, Eigenthümer S3000h TEAR ! la.dcrikttotrfrr feirty lnl.llife! prnoa.r tllMT ra4 u4 wilia, mni h. tratuon, wmi mn ,, Mi TkrM IMlw Tmt ta Ibair mi lorlitlM,wb..TOT tk7 UtO wU Im fUlM tk. aitwtio mr apIoymMkM wbtck 7 caa ar tfct t. . wmr im MMta Henw u mmmwm. u7 m uc.i lMTd. I dwra kni ... wwfcar noa nk 4uUt .o ty. I kTtlmlUftt and prond witfe wbbIojmcbi : Jrj uabw. wb. u makla t wr MOM rrmtk. It ' NEW u. tu 4 OIVI U. rU miMm rUEX. Aiim mt
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