Indiana Tribüne, Volume 17, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1893 — Page 5

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das teste Mittel gegen NheumatiSmuS. NbeumatiömuS. NheumatismuS. Rheumatismus. NheumatismuS. JnltobS gegen Neuralgie. Neuralgie. Neuralgie. Neuralgie. Neuralgie. ,AJE gegen Rückenschmerzen. Nückenschmerzen. Rückenschmerzen. Nückenschmerzen. Nückenschmerzen. Verlorene Maneskreft ! g,sl?,skrankhettc l ffolqrn tft Jnsen siindrnZ W !Z vaS ine neue rat eluzZz s.5e?k Ver, p fahre, ebne Töerufji'toiu. flrön lif)4-v unv dauernv ja &tlen, fijt ist ,,Ret 4 tnngs,Ättker." ranke, s,lb! if jcntgen welche cn te-aucre, anschetnend' unhcill'sre Tiäüt toa 5e,ö,lechtS' krank!zcienlc,cen,sci, solide, vcu ewls-' silo,n Cuaifalifra tfrtiyfdte feilten ed 4 klickt Dftilniufn. tei tort ffliA bfi'tii)' S " u Uft. dnrch dkN ttatkzsckilSge 4 f Zavzteg. CCai 25. jüufl. Seilen 5& d mir 4(1 lhrri.-K Mi? l.k aj Vi 1 R,fltnfifcit uns Wfu3T'iif tr.l.V.r nuuutir icid'cüe 111 riin.y viir rif ' 'v VV.t M 4VV UV U W1U 7ffmtum voz 25 Hks. Vcihniutcu, wvHlV. 5ejt;cS;t, fiel cerfentt. fctrtftre; X 2 LKÜTSCELS JIL'IL-IXSTITTT, 5 N. 11 Clinton Ila-ä. Xew York. N. r. &4iiv3N 5St: Wsi-.anti'!;!-ii :v t eva t.t üolU. ttd.. d A. Qi. 7 cait wipania ? traft. tsme rocicn::J?n: . I. -!, S?I?rn. st, ..B einem IZdre Ul. i4 Wrtfccnfl'bt; utV ICcu wurden Wi; 'iS dr'.ilgend empfohlen, aft i ra?:-t. 3ilc hatt ine r;nei ti?ofUiuXit :?sn rg. UH ifrtflJ)unWJti4t5isSwrdjt Ktac 4) fU atf U beste anttlrtllofc . Medlziu, H li v.a. IS, schreib J!t sie. s imu ksnrtt cüc GMnbkschVkNk 2nttI3aItcr SprlngS. va once: un Ind. ttarium und Snelpp'sche Wasserhettanstal Tfltftfctae freite riir MtauK. .-kirtutuvc ivct. Einige Wagenladungen der neuesten Muster in Tapeten u. Dekorationen , soeben eingetroffen, welche zu den möglichst bllligen Preisen verkauft Karden bei Carl Möller, No. W jl waslzington Str. Herbst 5Zttte. Wir haben ein reichhaltiges Lager derselben und in Anbetracht der vorgerückten Saison verkaufen wir diese! bea zu herabgesehen preisen. Mmberger. R. W. ddc Pennsylvania und Walbinatoi' StraK. jgZp . j-'.'a-.' ";; tL, rcx.- v t - sj" v - m i "i i ryJ ' 0)HaS I - . -ZZZrJZ tt-rkZZr' Tl - rL& ' J 5- - Schiffsscheine nach Suropa, .

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S20.00biSS27S.0. Schigeschel le von (Zurr va. h2S.NbiöS273.l). W.Kfifterer, Ctfkn tt.7O C1 Okarket Ctrtflc 5,lTP,,SS.

Jfönlein Lobe'S rothe Nase. ,CZn seltsamer Lall, ein seit' sanier Fall, Fräulein Lott, sagtt Drk tor Wendelstein, und legte den F nge? on den helvorragendsten Theil seine Gesichte. Doktor Wendelstein U in seinem Studirziminer, darin es gar ge. müthlich aSsih : .Den Liaum du:chz?z ein mystisch Duf ' Ur, Halb Vlumendust, dald Llauztabak Die helle Juliionne sch.'u:e dabei durch's Fenster, und der Doktor nilte ihr freundlich zu. Ihm gegenüber h.itte sich eine junge Darne g'seKl und schaute ihn dld dttlend, halb vormurfsvu an. Lotte Arnold ar in schlechter Laun'. das konnte ihr niemand üdel lieh, neu. einer von den dösen (Geistern, wie ste sich auch j:tzt manchmal aus derWeit hrulntreiben, hatte ihr eir.cn Streich gesp elt. Lotte war vor echt Tagen mit cir.tr dunkelrotoen Nase erwacht. ??un bringt zwar die Nacht Manches mit sich, und eZ lauset ganz xoei?cu, wenn wir lesen: .Ueber Nacht, über Nacht kommt stlll das Leid'; besteht ubcr das Leid in einer roihen Nase, so muht Du zugeben, liebe Leserin, daß ctwui von der Poesie ver schwindet. Wie war Lotte zu dieser Veränderung ihres sonst so hübschen, lieben T.stcht chen gekommen? Ja, daS mar eine F'.age, die sie selbst vergeben zu lösen trachtete. Sie hatte sich am Vorabend ihre Gcburtttage zur Rube niederge legt, mit dem erfrischenden Bewußtsein, daß sie moraen ein Vierteljahrhundert zurückgelegt haben würde, daß sie wohl auch im neuen Jahr der HauSpudel und die beneidenswerte Schwester von sieben eben nicht allzu tiedenökrürdigen Ge Zchwiflern bleiben werde, mit dem etmaß kkprlmirenl)en Gedanken, doß ihr bis jetzt noch kein .Werther' erschiene sei, obwohl sie manche Ähnlichkeit mit Goeihe', berühmter Lotte zu habe glaubte und auch das Brod gut zu schneiden verstand. Die Geschwister waren bei solchen Scenen ".an von selbst a Ia fiou.dac!) gruppirt. Ädrr ecd ! Lotte mußte die lZlfadrung machen, daß die .W'rther" in unseren realistischen Zeiten spärnch ge'äct sind und sich liebe: eine Loile mit tüchtigem Geldbeutel ku chen, als rine, die mit siebenGcschwistern gesegnet. Nun, Lotte hatte sied in ih? Lch.cksal ergeben und war am ?)ki)rzen dS GebullstageS mit dem tödliche:! Vorsaß erwach', ihr Herz te.ter und fröhlich zu erbauten, ihre (ikschwlstc? .u angenehmen Gliedern der fttiebichaf! hkranudiloen (ti wäre oaZ freilich ttn eine Arbeit für dcn Sisyss ß :rejen) und ihren (ii::rn cii:c lüchttge :ü( zu fein. -riilten in diesen llkbcn5würd:gen Ge dautcn rcurde sie kurch ein rigkl ü nli lkS Jucken UN) Btknnen IN der Na'c unt'ibjoAen ; sie Itotj:e ein w.nig den ungllicklie Ä.tikcl; oci Jucken würd: Kkstiger; sie erdod sich, sie rt an den L-pleget 0 Gö ler ! aus ihrer N.ise schimmerte ti w'e borgen'. ö:Ke kommen den QtUidt. U") diese 'Ittor;zen,öthe perblaj.le aller i:t a'gewandtrn U n schlage nicht. Draußen polterten die iilbnen .vielen': .'otte, moch, d,k Tu fertig w.rst, wir rvollen Dir gratu iren. Die arme Lotte klciöetc sich rach on und rssneiL die Thüre; da ;i.:rD auch schon d.e Mutter, a 'er dcr Glück mansch erstalb ir ans den L rpen. .j?ins, wie siehst Tu "Us! Wcz dost Du denn mit Deiner Nase Lnze'leUl'i'-.kH ich'. Mama ?- sagt Lotte ärgeelich, .'s i fr wahrscheinlich so ein e;tra G'drlk.'aqS geschenkt .Q nein silerle Wtl beim, der zwölfjährige Lenzel, dem blonden Eikgei zu. ,'ch had schone lange bemerkt, tat Lo:te so ein kleine SchnapSflSschchen mit sich rns Sch af' zimmrr nimmt. .Sie sollte sich wirk liS ein Futteral über ih Nuse machen lasZen." gab Eugen Zurück. .Ach :ra?,Kavt ihr noch nie eme ent'.ün-'.ett Nase lzeseken V jagte die nierzeh, jagriae Ma

rie, die als daS sap'tt.ste d'5'mpiar der Samilie ?!r,'0ld zurDia'onisjlN destimmr ?ar, .tröste Dich, Lottchcn, eZ geht odl b.iid vorüber." Aber der Jammrr war eben, d-ß .eS' icht bald dol über air.g, trotzdem man energisch Salben ousleate , cüe Zöthe. die sonst in Wargn Loit.'n geleuchtet, schien sich jetzt in die ttaier.' lpittt vers Hoden zu haben und g'änzr? öZ in ewigem Sonnens ein. Wirklich. ter ülttsle Sanapidruder hätte sto'i euf solch eine at s'in können. D.k (irnt L.-ste wagte sich nicht mebr zu n haule hinaus, leitrctn ihr eine Mark' krau nach?,eri.sen : .To jung nnd icho?. ! lies in's Fiäschch. p-schaut !" Heu, Zker bette die Verzweistunz sie zu.'n 5'cktor gftrieben. Ke war ein seltjatrer Arzt der Doktr' Wendelstein. . sie müsien mir helfe,-, agte Lo:r; und sad ihn fldeno an. .Gew ß, gewist,' meinte der Doktor, .wenn . uch der Fa!' ein ganz eigentbüm kicher ist A propos, Fr.iultin Lotte. özden Sie meine ol:fi'che ceseden? )Zoch nichts O darn kommen Sie doch Sehen sie einmal, oaS ist mein rtul quarlum. Da sind meine Golsischkein. Ich babe ein, besondere Vorliebe für Fische. Fräulein Lotte.... ich hab; schon umsasiende Fizchstudien gemacht. Denken Sie, nenlia,' tag ich sogar non einem redenden JiZö. der. alj lhn d'? Ficker lös:en wollte, so klüglich bat, 's lühlkkidk Tönt ai'l.ß. daß Der Man 5. U nicht üb.i'4 H,r brachte, den Fisch uei'ö L'bin ju dringen, sondern jhn wie' der in's Wnsier nc.:.m .Ich glaube ff ihnen, Herr Dolior. aber meine Nase .'Äch ja, ie hllte ich beinahe ,eraessen und die Nase ist doch so ?in wichtige Theil im menschlichen Anksicht. Ich hätt? mich am liebsten in meiner Jugend aus asenstudien verlegt. Sehen Sie, Fräulein Lotte, e ist merkwürdig, aber olle aeistvoUen Mensche kzab.n' große Nasen. Denken Sie an Schiller. Lvater, an Friedrich denGro e....Jch bin ganz stolz, wenn ich meinen Ernst den!; der Bursche hat

! inen Berg ,m Gesicht. . . .na. Fräulein j Lotte, der Lehrer sagt auch immer: '...Deine Nase. m,?n Sohn, berechtigt ju den schönsten Hoffnungen !" .Ader die meine. Herr Doktor warf Lo.tt ,fust ungeduldig ein; .ich wollte gern ' us eine Dosil Geist verzichten, wenn sie its! licin .öliijT. . .!!a die HiU

hakte sie beinahe vereinen ! Hm. hm, a propos, leisen Sie an den Äu qen, fttaiiurii Siotu?' .O nein. Herr Dvtlor. die sind im destkn Zustand !' .Wirklich? DaS thut mir leid, s.'hr ieid, denn sehen Sie, ich hätte Ihnen ttn Mitlelchen sür die Augen verschrie dn, welches indirekt auch aul die Nife gewirkt hätte.... na, da musicn wir'S eben khku lasien. Der Doktor hatte sich erhoben. .Sonst St Älles wohl zu Hause? Nun das freut mich, denn die Gew"dtheit rst da? kost i'aisteut des Menschen.... A propos, oaden Sie den Huseland darüver ipre chen hören ?" .Nein," sagte Latte, il-detn sie sich auch erkod und mit ver rt flangsvoller Gebeide die Toüillitke 'rfaßke, .h ,d' auch keine Zeit dazu .... Veiresss meiner N.,se " .Recht si:ei Biwegunq, Jiäulein Lotte." sagte ;er Dokior und reichte ihr die Hand, .huseland meint'. . ..Ader er sprach rur zu sich selbst, denn Lolle war ver chwunden. .ch Kälte Ihnen ein Mitlelchen sür e Nase verschrieben,- murmelte dieselbe ."rni.i, nl sie fii 'oivtifß, .wennSieAanenleidend gewesen wären! 5?nha ! ein Prachtlren-p.ar von einem ' '''11.? m ihn abdanken.... Daß Svrecht.i!Ni,t t. i ..... z ....hahaha Unt x.ti:t uc,i w,d. Willen Am Nachmitlaz, a!S sie ooZ düsterer Nasengedanken bei der Arbeit saß trat ihr Bruder in das Zimmer. .Lotte,' rief er, .wenn Du L''st hast. Deine reizende Mädchennase oi zu werden, so höre ! J.h laS hier & kleinen Briskasten eines JaurnaiS : .Nasenröihe kann dadurch vertrieben werden, daß man sich durch die Hat d eines geschickten ArzteS Einschnitte in die Nasenflügel machen kär,t; durch diese ganz schmerz lose Operation lroiknen die überfüllten Blutgef'Zöchkn auS, und die N rfe erhält wieder iör guteSÄuSsehen.' Na, Lotte, wag' ti einmal z drunten in der Wein straße wohnt ein Nazendoktor z er ist erst hierhergekommen; vertrau' Dich ihm an. Sch'.immer kann's N'cht mehr wer den und schließlich: Gab es einen .Friedrich m:t der gebissenen Wange, warum sollte es nicht geben .Lotte mit den zertchlitzten Nal'enftg'ln V Er war er.i lojer Burje, der Bruder Lot tes! .Ein tugendhaft. Weib ift brslee denn viel Geld und köstl'e Perlen las Jungsrau Barbara D.'ktor Wer ther hörte zu und nite bedach', g. Seit zwei Jahren waren diese Wortl sein alltaglicher Morgensegen gewesen, immer halte Jungfrau Barbara über die Bibel weg nach dem Bruder geschielt, immer hane der mit dem l?opfe geickk. immer taste Barbara leise gefragt :N.ch Nicht gefunden ?' und immer hatte sie die uiih.rmliche Antwort erhalten :.Nach nit." Warum lag ihr denn so viel daran, den Bruder unter den Pantoffel zu drin gen ? Jungfrau Barbara war ganz all gemach in die Jaöre gekommen, wo man yd seufzen anfängt .'Ach Gott, nur noch cif.cn TL.ttling !' l!nd silch in .Wtttliua' baue sich der Jngfrau in der li feien Zeit genaht, und in ihr n HcrZ'N tlüte lcise ?:ne fanste brrdstiche Likve. U::S nt dach e, cl sei doch dübscher, sein eigen Heim zu haben, als die Aldeitsstude des Bruder fluit.uräumen. wo thr auf allen lesimien große Wachs nas.n enlukgkl starrten, denn Werther war Nasendcttor, und da, soUl.n die g uls seyen. rr war nebenbei auch eia Wagnerianer vom reinst. Wasser und hatte den angeblichen Komponisten da' durch zu ehren gesucht, daß er seine 0er schieoenen Nasen mt dem Namen der Wazntt'schtn Oykinheldinnen g:truf. harre. Da" prangte erne stolze .Elsa rieben einer holden .Senta' ; da dludt ein .Eochen neben einer .Elisabeth. und ti klang gar komisch, renn der Doktor rief : .Staube mir meine Senta sorgfaltig ab ! Stelle die Elsa wieder an hrn P:atz'.' ES Kätte sogar Dich gerührt., großer Meisters Warum Werther noch nicht seine Lotte gefunden, da er dock alle Tage die Bor zöge eines tngendha',rn WeidcZ zu hören bekam f Er hatte sich einfach nach nicht darnach umgesehen ; auch war er meist still und schüchtern in Damenges,llfchaft, und ei war ihm viel wohler daheim, in seinem Nasenmuseum. Freilich dann und wann ergriff ein namenlose Seh nen des Jüngling Herz' ober seine Lotte hatte er noch nicht gefunden! Der Doktor Werther war eben im Anschauen seiner ZukunftZmunknasen pklsunlkn gewesen. E klopft. .Herein!' lies er zk. streut. D;i Thüre wurde zd' gernd. jchüchtern geöffnet; ein junges Mädchen stand auf dr Schwelle. .Mm wa kann ich Ihnen Kienen?' fragte der Nasendoktor. .rnden: :r in Verlegenheit mit der Hand durch'5 Haar fuhr, daß drohend z i Berg sto 'd. Lotte's üngst sicher Blick streifte die verschiedenen Centa und Eochen, die ihrin impo' yirender Majestär iitgegenstarrten; es wurde ihr doch selkjam, zu Muthe, der Doktor sah so ganz ander au, al sie ihn sich gedacht, so d'";bsch so blühend und trotz d r himmelanstredenden Haare so freundlich. . Lotte war sonst nicht sangsam mit der Zunge, aber dießrn-l zog sie statt aller Worte (!. Zettelcret ou der Tasche und üder-,chle e dem Doktor. Er tat bedächtig: NasenrSZhe kann dadurch verhütet werden, da man sich durch die Hinh eine geschickten Arzte Einschnitte sn die Nasenflügel packen läßt; durch diese ganz schmerzlose Operation treck nen die überfüllten Blukgesäßchen au, und die Nase erbli wieder ihr oute Aukfehn." Um den Mund de Dok tor zuckte e eigenthümlich; oberer de zwang sich und sah Lotten ernsthaft an. Wer saat Ihnen, daß ich ein geschickter Arzt bin?" Aus diese interessante Frage wußte Lotte keine Antwort. .Und Sie wollen sich also die Nase au.flchne.iLky l ffen ?' $ies' Wort wirkte elrktri prßnd aus die arme Lotte. .Ja Herr Doktor. sagte sie. .wenn mir da Helfer kann, mein kleine Nngerhüm lo zu werden. Ich glaube wirklich nicht, daß e Eitelkeit ist,- füg'e Lotte ernst hinzu, .die mich zu Ihnen führt oder e ist

iu entschuldigende Eitelkett. Ich will," sagte sie - mit Thräne in . den Augen, .ich! daß AiUJfJJliiftS ctintr.üt

schiolstkk sein, su? nie lch doch...'. Sie brach ab - ihre N t'k färbte sich imMit . gefüh lieber. .Na,- meinte der Dok tor qitlmülh'g. .ehe wir das Meffer in die Hand nehmen, erlauben Sie mir die fe böse Nase zu untersuchen.' Und er führte Lotte an das Fenster, hob ihr wk'cheS, rundes Kinn ein wenig in die Höhe und brsah sich ernsthaft den rothen zkodold. .Trösten Sie sich." sagte er lächelnd, "e ist nich!S als eine Entzün dung. die durch allzu große Trockenheit in der Nase entstand. Ich will Ihnen ein Mitte! aufschreiben, und vielleicht bemühen Sie sich nch ein paar Tagen wieder her; geichniiten wird da vnrder Hand nicdts. Darf 'ch um J??renNi,men b.tten, mein Fkäul,in? Und wieder zuckte eS um d.n Mund des Arzte, al Lotte idreu Namen uenannt. .Hm, hm,' meinte er : .Also Sie heißen Lotte! Ich h'ifce Weriüer, ftrüulein 2oit!" und nun sah der Doktor wirklich schelmisch auS: .AlsoA're Geschwister ärgern Sre manchmal ? Wie v et sind es denn ?' .Sieden.' sagte Lotte und konnte gar

nicht vegkrisen, warum der Doktor so sröh'ichrief: .Stim.nl! Stimmt auf fallend !" Ader sie erzählte ihm doch von den bösen Sieden und vertraute ihm an. daß sie grnz im Geheimen ge kommen sei. weil rn.rn sie sonst ausge lacht, und Werther stellte ihr seine Wag nernase vor, und Lotte lachte herzlich da-.üder. - .0 mein Gotr ! da schlägt es 10 Uhr! Wie habeich mich verspätet! WaS wird Mama denken!' Also rief die arme Lotte nach Verlauf einer halben Stunde entsetzt. Nasch sprang sie auf. Der Doktor nahm ihre Hand, eine niedliche, sammetmeiche Hand trotz aller Arbeiten. .I.' saate er, .ich bin ein alter Sünder, sonst hätte ich Sie nicht so lange hingehalten, nehmen Sie Ihre Arznei, und nach drei Tagen kommen Sie wie der.' .Meinen Sie denn, daß e nöthig sei. Herr Doktor ? stammelte Lotte. Der Doktor rn rckte ganz zor nige Augen. .Nöthig? NatUtlich ist e nöthig, dliß Sie kommen!' wieder holte er, al die junge Dome schon auf der Straße war. .Ein allerliebste Mädchen ! Und die rothe N.ise wird ver gehen ! Und Lotte. Lotte also heißt die dübich' kleine? Und hat siebenk,chi. fte, ? 1! h irfi reie Wk,ttr!" Am anderen Morgen, al d?e lieblich! Barbara ,u lesen begann : .Eintütend baslkS Wed' u. s. w.. nickteWerther nich! nur bedacht, 'entern fröhlich, und fi" ) y 5 1 . i .. y oara ei staunt 6fttfl!ftf. .Ib glaubt gir. Du spoltlst über dieses tt'pi!ell- , ' i'e iic e-'trilstet. .Ich spotten! Wa d.:.!st Tv B ikdc'ra: frea'Dich. alteSeele; Dci e,r,ch if: hir bat bald ein Ende erreicht!" Uaa der Tokror verließ lachind da? Z nl'Nts. Veite Hase sich bilttreVl'rwürse gemacht, so lane b.-i dm fremenDokior geblieben W sei it. Nh, sie b ti kein N cht meur, thron allen Wendtl'tein eine P auökk t 's i e za nenn:n. u-'d wie würde sich Dt'lto.' Wertdr i'ber sie m. q-riren. Mo q ji: ei ! j tp. er hatte ja so iut auege leitn, io iriengut. Und tn t rühren, d. m Vertrauen nahm sie am nend deß Doktors l'rzt'.e'ein. . Si' wutc nicht, duß er m Lauv d?Z TnaS sich aas mehz oder wen:ger diskrei? W'se vicl Guiej von u: balle erzählen luff-n; sie wußt nicht, dcß di? rvte Nase rhr zum Glück verkeifen were, A: L.'lle am andern Tag erwacht! fühlte sie ,?;or ein .sanftes N5hren in ihrer Nase ; sie stillte de leise Sehne dieses nützlichen Organ durch e n sri fche Schnupftuch, das für olle Fülle aus st ffn lag. Dann stand sie auf. - Zh Naie war nur noch zart roia angehaucht. Nach drei Tazen pünktlich um 9 Uht klopfte eZ raieter an deS Doktor Ztde. und wieder st ind eine junge Dame aus der Schwelle seiner Thüre, noch zaghj ter ai doZ eiste Mai, und doch keuchte, ten die braunen Auy:n so hell auf - dit Nase war fchneeweik: .Bitte nehmen Sie Platz l' sagte der Doktor; aber Lottt hlied stehen. . -.N.-ltt. antwortete sie verwirrt, .ich danke Ihnen, aber ti ist gar nicht nöthig, da ich Sie aushalte. Sehen Sie, meine Nase rst Gcttlod! annehmbar; ich danke hneit tenlich und bitte 6i: nui noch, mir die Rechnuno Det Doktor, zoz sie aber ohnsUmstände in'j Ziarmcr. un Lotte mußte ihm ihre N-fi ganz in der Natx zeigen. Lachend metnti sie, warum in aller Welt sie denn sonnt Nase bekommen habe, Ihr fei ganz bang gcwzsen. Hirt der Doktor saqie. er wisse wohl, aruu:; die tclht Nase habe nur den Weg zu, großer Freude bahnen sollen. Dann beugte r sich tief herab Seata. Eochen und Eisa schau ten den Doktor vernichtend an cr hatli, Lotte geküßt! Am andern Tag. als Lotte den Hin., lern eben das Brod schnitt, (sie hatten sich wieder a la stauldach gruppirt). stantz Werther unrec der Thüre, G.'t!he hätte seine Friue daran gehabt. Lottj brauchte nicht z- fürchten, krank ZU er, den, und Werther hatte keine Lust, si zu erschießen. Nach einem balben Jzhr ar die Hocbze'.t, und lustka ging's her. Ei wurde auch ein Toast auf rothe Nase, aukgedrachk, der jeoem Schnavödruvez Ehre gemacht t,ä!te; aber Lotl meinte: ,Nur so ganz zu verdammen sind st, vichl; iÄ habe mit turner M große Loot gezogen .Dos aorse Los ?" ti ich uftiunt. .Jj.- sagte Lotte unk wie aus Werther : .mein Mann lst dat große LoL, da ich Nzogen!". 9(in viun'v, Nichte?: Sie haben den Srabense ohne weitere und ohne Gruny oui BvI tisch mit Ohrseigen tr.g,;n.i Speck'rieder; WasZ." soll hv Grund hzn! Dear Hot, mei. Älle. wo . no ledig rahrscht, roar miar vl m Eü'atz g'het und wenn er net no, e hätt, no wär i jetzt sei Weib und net alle Taz dec.n Verdruß mit . m Unnöthzg. Frau (Nachts 12 Uhr): Um GottestciUen. .Scn Doktor' kommen s schnell zu' uns, mein Marnl liegt im Sterben." Ant: Ach wa.? Deswegen hätten Ciench yichi wecke' ntAn ' V' tAmZ. I 12.11 ""V wvuii v h-vh iüumnv m "ihra pcht) drk'roird er wohkauch' ote tatlsit Siüit iLtibaLtiuMaJ '

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