Indiana Tribüne, Volume 17, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1893 — Page 1

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Aktiva. ÄUi$eGcnxo : Inventar-Conto . : Vereinigten Staaten BondZ VondS (Ztadt Indianapolis, Marion Co. :c.) , ZZaar an Hand und in Vanken

Passiva. Eingezahltes Kapital

Nesenie.Fond und GewmN'Conto anknoten in Cirkulation Teposttenonto SWLWL Starb Frau Naa tütz, am Freitag, den tf. Cftobet I59S, ?!achmlitagl l VLux, im Älter n 79 Z itTtn. t Serrdiga, ftnört am Sonntag, den 29 Oktober, achi tag? 1 Uhr, vom Hau,e bc ch egersohnkl k. JUl 6a o. 257 Si, d D wäre St ag', au? stait, wozu ergdenft tx lade D e traueruden Hinterbliebenen. f - ..'ZV?. George Herrmann ÄaÄ t AM r1-? ci 'rZv&t-. '-4,'-. I mmm r-c0 m. Ty- - 'V, v :rv ' 5,5SM2S Seichenbcftatter, Office : 26 Süd Delavareftr. euse: 120. 122. 124. 126. 128 Oft Pearlftr. 0 - r. rr am w an c a - '', W M V y Sorechet vor btx Boicourt, Tyner & Co., - für - M o n u m c n t c, i$uit9UxVlati9- Ofstc udrdit,. 32 k 34 MasiachufettS Ave. Televhon99ft. Geschafts-Uebcrtragung . ' 7 1 u " 'I Qiennit tut Nacklickt. dak tcb di? Wirtbsckast. - Ns. 85 Madison Avenuc, f'mr-rttsrnnfrt fifi Cttf Wlrh ft4Ä Yii heften Settanke und Cigarren an Hmv haben. soicie semen Lui.cy. jum Besue laret ein Louis üchler. Schiffsscheine neÄ Europa, S2.l)l) blS S273.l)0 SchiffSscheine von Europa. SSS.vv bkS S27S.0U. P. Pf ister er. Office: Ns. 7 Oft Market Straße. Trtfitn 100. ch erbftH t e. Wir haben ein reichhaltiges. Lage, derselben und in Anbetracht der vor gerückten Saison verkaufen wir diese! ben zu herabgesetzten Preisen. Barnberpr, O Ecke Pennsylvania und asdinaton Strafe. T7T?n7C Ä QPTITTr T T?T3'C KiWiiW4JJJJJ4V k 9 emstube. No. 106 103 Nord Meridian Str. Jmportirte und einheimische Weine w rofcf unv Kleinhandel. Qbamvaaner .beim (516 eine Sv'cal tät. Meine aeebrten unden finden allezeit freundliche Bedienung und ein gemüthliche Plätzchen. HEMIAM LINKE, No. 197 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschmied. Emvfieblt sich lur Änfevtiauna ollei Schneidinstrumente. Ralirmesser eine See iüUät. Schlei' und sonsti e Nexarature,

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Bericht

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den 3. Oktober 1803. ........ J5759 jy,oooa 2"0(000 (X) 521,917-78 1,064,043.00 tz2.4M.At2 97 300.000 00 7UW 03 225 000 00 1,830.09 89

$2,430 342 97 I. v. Frcnzel, Präsident. D. N. Frenzel, Kassirer. YScar F. Fren;e', Assistent.Aassirer

(fbttorielles. Einem vortrefflichen Artikel deö St. LouiS Tagblatt" über die Panik im) die Silberige entnehmen wir Fs'gkndeS : Es mag sein, daß die in den nächsten Tazen zu erwartende vorläufige Erle digung der Silberfrage" im B. Lt. Senat die Aufhebung der berüchtig ten SbermanBilI Ja4 allgemeine Vertrauen" wieder heben, den Geld zuflub in die Banken vermehren und damit den kreditdedürstigen Zndu striellen wieder ermöglichen wird, den Betrieb im früheren Maße auszunehmen. Die Illusion vermag ja manchmal so viel bei einem Patienten, der nicht eben Todeskandidat ist. Der Egoismus der .Iilber-Interes-senken bedrohte - allerdings das - Land mit einer. Uebersch vemmung durch ent" roectheteS Silbergeld ' Aber tiefet II n stand allein hat den Arbeitsmarkt nicht öde gemacht. Die Silberfrage mag in Wirklichkeit 10 Prozent Schuld tragen an der JndustriekrisiZ verlebten Monate, aber da ist Höchste, was in zugeschrieben werden kann. Ob Silber, ob Ga'.d die Fabriken !UU!!cn zu arbeiten aufhören, wenn zznen die Bank Nicht die KunKnwech' el diskoniirt; denn ein großer Theil deö Geschäftes beruh! auf Vertrauen", auf Pump mit ü'id ohne Sicherheit nn der Fabrikant für seine KundenWechsel kein Geld von der Bank ent nehmen, gelangt er sofern er nicht Kapital außerhalb der Fabrik besihl wegen der Auslagen in Verlegenheit. Nun die Banken thun nichts lieber als diskontiren; denn es ist daS Müheloseste von der Welt, Geld zu verdielen durch bloßes Geldzählen, ohne daß man eine Dampfmaschine oderElektriei ral esöalv in ctrlev zu ,tellen. un. en autzuluchen und zu 'raktiren. Net sende auszuschicken oder irgend ElwaS zu lernen hat. Aber seit Monaten waren fast alle Banken außer stande, diese Funktion in gewohntem Maße auszuüben, writ sie infolge deS plötzlichen Bankerott? e licher Dutzeud kleiner Geldinstitute SeZ Westens und NordmestenS inner halb weniger Wochen sammt und ! : o . . o? v . j. . - . , f . . i uiii'cio in tviuu ciyuuji i((aiicn wtren und sich gegen die Möglichkeit desselben zu schützen hatten. Die Banken mußten ihr Diskonti-rtngs-Geschäft auf ein Minimum beshränken, weil die Depojitoren, durch die gedachten Bankerotte eingeschüchkert. ihre Gelder zurückgezogen hatten. respektive ihre Depositen nicht ver' - größekten. ES fehlte den Banken also die übliche, disponible Summe zum -tuele'hcn. i Dann hatten die Banken angejichlS der Panik der kleinen Leute besorgen, daß ein plötzlicher Anlaus (Rush") der Depositoren erfol. g:n könne ; für diesen Z-veck müßten sie die Baarmittel in ungefährer Höhe der Depositen, die sie sonst ausborgten, in Bereitschaft halten, um einen etmaigen Ansturm" mit Ehren zu bestehen : jedem Depositor, der sein Geld zurückhaben wollte, eS rasch a.uSsuzahlen. So brachte daS (gleichviel ob be rechtigte oder' nichtberechtigte) Miß trauen der kleinen und Mittel-Leute gegen die Geldinstitute in erster Linie

die ZinanzkrifiS hervor, diese die 3ndustriekrifiS und diese rie HandelSkrisiS ; denn wenn die Arbeiter nichts haben, können sie nichts einkaufen. Im Laufe der Monate hat sich die

eigentliche Ursache deö allgemeinen Mißtrauens der Krach kleiner sjlechtgeführter Banken -- allmählich verwischt u d durch die Bolkff.Sinbildung auf den Sündenbock Silberbill" üdertragen lassen.' v Daß, Vertrauen wird . sich daher f-L-f'r-.i . ...--v'- . " ' . mögllchermelse rasch iwleerM sobald die Shermanbill beseitigt ist ! wd zu n unrn d tich-Ä s? chkö o r h n d en . ' Diese Zanze.Entmicklung der Dinge seit dem'grühjahre sollt: aber die Sinfichtigen lehren, wie hohl, wie erzdumm unser . Gesellschaft - System ist, daS durch irgend ein paar kleine Zufalle in allen Fugen kracht und Millionen Menschen dem äußersten Elende preis giebt. Und selbst wenn diese Krisis überwunden ist wiederholen kann sie sich jedeS Jahr, in geringerem oder stärkerem Maße. Dagegen giebt' es in der heutigen Gesellschaft kein Schutz-, kein Abwehrmittel. Das ist eben das Eigenthümliche dieses Privat . Eigenthums", daß es eine, permanente Unsicherheit der Ezi fcenz Aller in fich schliebt. die Mjff? der Menschen von dem Schicksale einig r Weniger abhängig macht, während m- der kooperativen Gesellschaft des Gemein ' Eigenthums keine Finanzund daher keine Zndustriekriese mög lich rräre. Drahtnachrichten Inland. Wetteraüssituten. Kühlereö, schönes Wetter am Sonntage, ' '.. . . Lebendig verbrannt. Ha m lu r g. Mich.. 27. O?t. Geiern Abend gegen 7 Uhr entgleiste auf der. Toledo, Yn'n Ardör 6? North Mi chigan Bähn, drei Meilen nördlich von dier, die Lokomo ioe eineS in nördlicher Richtung fahrenden Frachtzuges und stürzte in den Graben. H'nter der Lokomotive -befanden sich, zwei mit Oel und drei mit Kohlen beladene Wogen, welche sich über die Lokomotive thurmten, wobei daS Oel Feuer fing, das sich auch den Kohlen mittheilte. Der Lokomotivführer .Beaulieu, der Heizer AlberS und der Bremser Mulligan wurden unter' den Trümmern begraben und kamen elend um. ..Mit der Sache nach den Leichen der Verunglückten konnte erst nach einer geraumen Zeit begonnen werden, als das Feuer schon in fich erloschen war. Die Uederreste deS Bremsers Mulligan m-arden unter der Asche vorgefunden und nach seinem Wohnort Homell, Mich., geschickt, von den beiden Anderen hat man jedoch keine Spur gesunden. Mulligan war ledig, während Lokomotivführer Beaulieu eine Frau und zwei Kinder , und Heizer AlberS eine Frau und ein Kind hinterläßt. Die beiden Letzteren waren in Owosso, Mich., wohnhast. Der Coroner wird sofort eine Untersuchung vornehmen, um festzustellen, wen die Schuld a diesem furchtbaren Unglück trifft, falls eine Schuld vorliegt. EineAnnahme geht dahin, daß der Bahndamm nachgegeben hat und dadurch daS Unglück i verursachte. Verweigert Spirituofen'beförder un g.. . T o p e k a, K iS.. 27. Okt. Gestern wurde der erste Fall der Weigerung einer Eisenbahngesellschaft. Spiritussen zu befördern, bei den Eisnbahncom missären zur Anzeige gebracht. 'Die KansaS Eity Jmporting 'Company hatte ein halbes Faß Wein der Union Pacific Eisenbahn mit dem Auftrage übergeben, dasselbe an die St. )oe & Grand 3S mÖ Eisenbahn zu überliefern, eil. eS bis nach St. MaryS traneportist i sollte. Der Agent der letzteren Bahn in St. 3oe aber wei - gerte pch, daS Frachtgut in Empfang zu nehmen und wies auf das StaatsProhidttronSgesetz hin, welches allen Transportgesellschaften unter Strafe verbietet, Spiritussen zu befördern, die im Verstoß des Geleges verkaust worden find. Die Eisenbahncommis sare können die Bahn nicht zwingen, ! den Wein zu b fördern und wird derselbe deshalb nach KansaS City zurücktranSporlirt.

Die Silber . BillV . W a shi n g t on. 27Okt.'Gdllc) nachdem eine 'Lause in 'dem Redeftror eingetreten war.' kam eS heute zu eine, Abstimmung über .daS Amendement

Pfeffeat zur Einführung der Jreifil, beabsichtigen, den .Aufschub aller ande -.i.j

berprägung. Dasselbe wurde Mt S9 gegen 2 Stimmen ver.rfen. . . . Dann vurdp a ., den nkrez VoorheeS mit 58 gegen jf-Marsen beschlossen, daß seine Blll für die Vil tr'j i rr f :.'r..i.!i'?- "1 " lonDiu-oee PgueV lUDiiumri ..ocrc.r, W ah rsch ei nl ich rq er dee. ml a d AejZ 25 AmendementS vorgeschlagen wer? den, und da voraussichtlich übe? .jedes kurze Zeit debattixt werden. avird, s'y wird eS schwerlich morgen , schon . zur Abstimmung überdie Pill .kommen. , .. , ü:. GroßeFeuerSbr u h st. ... .Pittöb u r g .Pa..27.'.VktobexI Genau um 20 Minuten nach ein Uhr erplodirte im dritten Stock dcS Magaz zinS der Chatauqua Lake Zce Co. ein . ' . ' ' . . 'i aß.Wdlskky und schon' wenigAu-, genblicke spater stand der ganze Raum in-Flammen. . Die dort befindlichen Leute gaben , schnell den Alarm' und stürzten dann auf die Treppe zu. fan. den aber schon den Ausgang adze?, schnitten.. Die einzige Rettung war noch durch die Fenster, .die fic60';FH üder dem.Boden befanden. Die Hf! nadmsg schnell zu, daß "die Mannes ezmungen' waren, zu den Fenstern-? hinauszusteigen und sich mit' den Hätt' djia an den Gesimsen festzuhalten, bi sie von der Feuerwehr gerettet wurden Die zu den Fenstern, hinausschlgenden' Flammen verbrannten den .Unglücks l chen Gesicht und Hände, sie- hielten - Ä a 'er aus, blS ne Mtt Hilfe von ältern gerettet wurden. ,. , . ) " Die Flammen hatten sich, inzwischen mit rasender . Schnelligkeit über'.'aS siebenstöckige Gebäude verbreitet' Uno. auch bald darauf das daneben lkegend siebenstöckige Gebäude der 'PittSburg' Störage Co. ergriffen.. . '-'.v Die Verwirrung . und .Angst "wurdet dann noch erhöht,, als ie Entdeckultg gemacht vurde, daß in dem Kellerräum des.Zce Co GebaubeS Vltl' großer BeHalter mit Salmiak gefüllt sei, der je dei Augenblick ervlodiren könnte. .Die .'lizei befahl in F'lge dessen den Bemoniern der zahlreichen von polnischen Zu en, Ungarn u. s. . bewohnten Miethshäuscr an der 12. Str.,': die H iuser zu räumen und eS erfolgte daraufhin eine furchtbare Panik 'Mö bet. Waaren, Kinder und alles mögliche.Andere wurde auf den Schultern der Männer und Frauen herauSgeschleppt und in Sicherheit gebracht.. Um halb drei Uhr siel die Hinter--mauer an der Mulderry Alley ein und bald darauf die östliche. Hauptmauer. Eine ganze Reihe kleiner Miethshäuser in der Alley, sowie ein ZstöckigeS Backi)eingebäude an der 13. Straße wurden! mit dem Tchutt und den teinen zugedeckt. Die Häuser waren. vonungefähr 20 - Familien bewohnt gewesen, diese hatten sich-aber alle inZeiten in Sicherheit gebracht. Nichtreine einzige Familie hatte Zeit, ihre HauShaltungs gegenstände zu retten uad ihre sammt' lichei Möbel nnd zerstört morde. ' Der 'Gesammtoerlust- in Folgen th Feuers wird auf $800,000 -gcitfettzt wovon $200,000 aus' die Chaut uqua Lake 2ce (5o. entfallen und $500,000 auf die PittSburg Storaze Co. Der Präsident Scott von der letzteren Firma erklärte am Abend, ras jede größere Firma in PitlSburg Waaren in dem Gebäude untergebracht' ratte und daß sich die Verluste derselben in jedem ein;elnen Falle von $1000 bis $10.000 belaufen. Acht Personen' wurden schwer der letzt, einige derselben leb:nSge ährlich. ÄuSland. . . AuS dem deutschen Reich. Berlin. 27. Oktober. Eine ron Friedrichruhe- hier eingetroffen? :Dc pcsche. die von dem Dr. Sch reninger abgeschickt worden sein soll, meldet, daß sich der Gesundheitszustand des Fürsten ' BlSmarck nicht in der Weise bessert, wie dieS ln den Zeitungen bisher angekundigt worden ist. ' Der Kanzler wird Morzen den Mrtgliedern deS preußischen KabinetS sowie den Staatssekretären der vetschiedenen deutschen Staaten zu Ehren ei Bankett veranstalten. Herr Koch, der Präsident der deutschen ReichSbank, soroie der Oberst Sbmeyer, der Adjutant des Kanzlers Caprivi, werden ebenfalls -zugegen sein.

Segen die Wahlvorlage. .. Wien, 27. Okt. Die Deutsch. Liberalen, die Konservativen und die Pole haben haben eine Koalition gegen ie Wablvprlage gebildet. Sie

ren Vorlagen zu erzwingen und die WaUöorlage zur zweiten Lesung zu bttnez. t- m . . . " -im , . CÖis70na0ri0tu " ' mmim - Nahekommen in : N ew J o rk : Columbia" von Söuthampton, Gellert" von Hamburg. . B r o w h e a d : Passirt : Ctruria" von Rew Sork nach Liperpool. ' Htitn b u r g : Astrachan" von New Sork. ' Boulogne: Spaardam" von Nengork. 'Liverpool: Britannlc" von emHork. Ha m b u r g : ftürst ViSmarck" von New Sork, Galicia" von Baltiore. . VolizeifZttiOt. ; S3m. Sttan, Barkeeper in dem Saloon in No. 174 W. Washington Str., war angeklagt, am Montag Abend kurz nach 11 Uhr noch geistige Getränke verkauft oder verabreicht zu haben. Polizisten wollten durch, ein Fenster gesehen haben, wie Kean nach 11 Ubr hinter dem Schanktische einige Gläser mit Pier anfüllte.. Daß aber die im Zimmer befindlichen Personen daS Biet getrunken oder dafür bezahlt bat-ten.-nahm nur einer der Polizisten auf seinen Eid. ' Zwei Frauen als Zeuginnen behaupteten, daß sie allerdings zu spater Stünde noch in der Wirthschaft gemesendaß eS nach 11 Uhr'war, hätten sie nicht gemußt, aber kein Bier sondern etaat Sodawasser und Cigarren aus Ke'a'nS Händen erhalten hatten. Kean ftlbn'leugkrtteT'daß (r nach-NUrx Bier verschenktabe, nd fragte im Kreuzverhör einen der Polizisten noch speziell ob er eS beschwören könne, daß er; Kean, Bier verzlpft UNS verkauft habe. Dieser antwortete bejahend. Der StaatSanmalt war geneigt die Sache - als nicht genügend erw'esen, zu erachten und Freisprechung zu empfehle Aber eS kam ander. StubbS überraschte Jedermann mit dem Ur theile, daS'auf $2S Buße, Kosten und 10 Tage ArbeitöhauS lautete. 3n ei ntm GallimathiaS von Erklärungen suchte daS Urtheil zu rechtfertigen. Er glaube den positive Versicherungen der Beamten und halte fich durch seineu Amtöeid für gebunden, daS Gesetz zur-Geltung zu bringen. : 7 Der Kadi entpuppt sich immer mehr als ein vorartheilSoolles Werkzeug der Temperenzler. Kean hat appellirt. -Frank HawkinS wurde für etliche derbe Flüche von dem frumben Kadi zu ganzen $Z3 verurlheilt. ,Zm. Ritter, ein 12-jahriger Junge, so Ne ein Brett gestohlen haben. Die Anklage war gänzlich , unhaltbar und der Zunge wurde freigelassen. , Polizeichef Colbert erklärte gestern Abend beim ApeZ den Polizisken, daß der SicherbeitSrath ihm mitgetheilt habe, daß das Gesetz für die Schließung der Wirthschaften strenger durchgeführt werden müsse. Zeder Polizist und jeder Sergeant werde für die Durchführung des 11 Uhr Schließung und des SonntagSgesetzeS veraylwortlich gehalten. . Tutt'S Villen wirken sanft bei Jung und Alt. CZJ Das Finanz Comite deS Stadtraths hielt , gestern Nacht - eine

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Sitzung ab, in welcher eine Ordmanz sg ggß der alte Board jeder Berantfür die Besteuerung von Fuhrwerken ortlichkeit enthoben ist. Stadtinge-

besprochen wurde. Die Wagen sollen itach ihrem Gewicht und nicht nach der Anzahl der vorgespannten Pferde besteuert werden. Sie empfahlen erne Ordinanz für die Besteuerung der Oranerelen und der Psandleiher auszuarbeite. 1' o sp'sich, dafür au 1, daß die ethwagenstande! nicht auf den permanent verbesserten Otraße geduldet werden solle. Die Nehrzahl des Comites sprach sich für . .;. UV M HIIH Vlt WIVMVII UhV " f 6in4. unb 0efpnflun8.3v M m. a . m A. - - 4. spektorS auS. DaS Comite ird fich nächste Montag nach der Stadtraths ! punz nieder, versammeln.

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