Indiana Tribüne, Volume 17, Number 38, Indianapolis, Marion County, 26 October 1893 — Page 1
'' 00 v O oc O rfC rl O V o "sX V W o w v Jahrgang 17 Offtee : No. 18 Süd Alabama Straße. Ro. 38 Indianapolis, Indiano, Donnerstag ttn 26. Cktober 1893.
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CQerchants ivlationaE Bank. : . " " : :: - Indianapolis, den 3. Oktober 1803. - - V ' Aktiva. Zlnleie-Sonto S 574,879 09 Lvtnt.Tonts .... f .....,........:.....:.. .:. ' 19,000 00 Prrewiztnr Staaten QouH. '. 250,000 00 Bond (Stadt Indianapolis, Marion Co. c) KZ1.917 78 Äaar an Hand und in Banken : 1,064,545 60
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Bericht
$2,430,342 97 I. P.Frenzel, Präsident. O. Vd. Frenzel, assirer. OSear F. Frenzel, Assistent-Kasfirer
Editorielles. Der Congreß beschäftigt sich ge genwärtig mit einem BankerottgesetzES giebt zwar gegenwärtig in jedem Staate Gesehe, welche eö einem Schuldner ermöglichen, eine Eigenthumsübertragung (assignment) zu Gunsten seiner' Gläubiger vorzuneh. men, allein die Schulten wird er dadurch nicht lo?, und er muß entweder eine Privatabmachung r seinen Gläubigern treffen, oder enn er wieder zu Vermögen kommr, bezahlen, wenn eö ihm nicht gelingt seinen Beüh zu verheimlichen. DerZioeck eines Danke rotkgesetzeS ist der, eS 'einem Verschul beten zu ermöglichen von Neuem zu beginnen, ohne :;dem Drücke' seiner Gläubiger auögeskht zu sein , Wir hatten bis 1875 Bankerott. gesetz, daS sehr stark in Anwendung gebracht wurdeso stark, daß der Gläu. bigerklasse angst undange wurde Sie schlug ein Lamento auf, daö nun selbst in Washington hörte, wo man sonst so wenig hört, und das Geseh wurde widerrufen. DaS Verlangen nach dem Widerruf. deS Gesetzes wurde hauptsächlich durch die Panik von 187 hervorgerufen, während welcher sich die verschuldeten Geschäftsleute zu Tausenden die Vortheile deS Gesetzes ten. Es ist nun dieselbe, m. welche . wrederum unter bc;ir Drucke I T CY A tTTl . ein arnt ot ieoerc;nitjrnng eineS BankerottgesekcS verlangt, und die Gläubigerklaffe hat am Enöe'auch niihtA hiiiiin. ttiil nir I1ifirtii i" - " --rj-u'" , j..,iv.jgung gelangt ist, daß man auch ohne fT I'TITa lleren rann, und eS sich schlteßllch em psiehlt, dem Verschuldeten eine Gele genhett zu geben,-sich wieder emporzu arbeiten, damit man an ihm wieder verdienen kann, waS man an ihm verloren hat. Sollte daS Bankerottgesctz passsrt erden, so wird für den Anfang mas1 1 mm iX m- f jt X fr -1 fr,. t wwuuuf uvu uimmiDU- . ... ... hiw MUV U" w' " "' f,.,.if . Ot fc.'r.ff.l M wm,, uw,u,u.4tw., f V . . t 1 . . . In Ht.IT.tmt Hit. Hrt frnit iniiniin ' - - funfl des Gesedes wieder laut wird. Zufriedenheit wird eS in dieser Beilebuna niemals aeben. ß -Aber, kann man sich allen Ernstes rr klagen, wozu diese ganze Geschichte? Ist eS überhaupt Sache deS Staates, dem Gläubiger beizuspringen und ihm f,ln, ofuftft3h ,!n,..sn ? mnti ' ttn . . mäillhtn nht m w w m j l 7 an, wenn Einer seine Schulden nicht bezahlt, oder nicht bezahlen kann, wenn Einer Jemandem Credit giebt, der keinen Credit derient? ES läßt sich am Ende nichts dagegen agen, wenn der Staat Recht spricht, wenn der Staat im Falle eines Strei teS zwischen Gläubiger und Schuldner entscheidet, wer Recht hat, daß aber der Staat sich zum Büttel des Gläubigers macht, daS ist nur möglich, weil der heutige Staat daS Eigenthum zur Grundlage hat und keine höhere Aufgäbe kennt, alS dessen Besitz und dessen Verwendung zu beschützen. Die Aufhebung deS Civil-Büttel-thumS deS Staates hielten wir für eine ganz bedeutende Reform. DaS ganze Kreditwesen würde eine bedeutende Aenderung erfahren. Wenn man bloß noch auf Treu und Glauben Kredit bekommen' kann, würde aller
Kredit für schwindelhafte Unternehmungen in Wegfall kommen, und der Spekulation wäre ein sehr dicker Strich durch die Rechnung gemacht, denn ein großer Theil der Spekulativ-
nen wäre ohne Kredit ganz unmöglich Der ehrliche Mann käme dann wohl ' i ' etwas x mehr, zu, -.Geltung., und . die grageVaö der Mensch ist, wurre im Geschäftslebea von größerer Bed'eutungZwerden als. die grage wa der Mensch' 'h a V: Der 'Geschäftsverkehr würde.sich auf ganz anderer Basis ausbauen, auf einer Basis von Ehrlichkeit und Redlichkeit und persönlichem Vertrauen', statt deS Besitzes, und daS kapitalisttsche. System könnte sich nicht mehr lange halten. An eine solche Reform, so einfach sie an sich wäre, ist freilich vorläufig nicht zu denken, denn die kapitalistische Gesellschaft wird keinen plötzlichen Selbst, mord begehen. Also warten wir noch ein wenig und begnügen wir unS einstweilen ' uM einem Bankerottgesetz, denn daS waS der Kapitalismus braucht, ist jederzeit leichter zu haben, als daS waö ihn schädigt. . m ni m Drahtnachrichten , Inland. Wetteraussichten. Lokaler Regen ; kältereö schöneö Wetter Freitag. That eö ganz allein. Washington, Ind., 25. Okt. Budd Stone hat ein zweites Geständnig abgelegt, dahin gehend, daß er allein der Mörder der Wratten Familie ist. Die Bestie besindet sich im Gefängniß zu Zeffersonville, denn eö ist zu befürchten, daß hier auf dem Wege des LynchverfahrenS kurzer Prozeß mit i!im gemacht würde. Er erzählt den Hergang wie. folgt:. Ich bewaffnete mich zuerst mit einen Kornmesser und einem kleinen Beil und 'ging kurz vor Mitternacht nach dem Hause der WrattenS. Ich schiute durch daS Fenster. Der kranke Man lag im Bette ; die Frau war a if, um ihrem Mann Medizin zu reich:n. In einem anderen Bette lagen die Kinder. Ich ging' zur Thüre und fragte Frau Wratten, ob sie mir etwaS Medizin gegen Zahnweh geben könne. Sie öffnete die Thüre und sofort stieß ich ihr das Messer in die Brust. Sie fiel zu Baden, ich schritt über sie hinwez und sprang zum Bette der Kinder. Ethel, daS älteste derselben, erkannte mich und sprach mich an. Ich stieß ihr daS Messer in den Kopf und ich hielt sie füe todt. - Dann ging ich an daS Bett deS Kranken ; er war zu schwach um Miverstand zu leisten, aber er setzte sich auf und ich bieb mehrmals mit dem Messer nach ihm ehe er todt war. Dann ging ich wieder zu den Kindern zurück und brachte die anderen beiden um. daraus grng ia) an Die iqur nebenan, welche zud'mZimmer führte, in dem WrattenS Mutter wohnte. Die Thüre war verschlossen und ich sprang durch daS Fenster. Die ölte Frau mehrte sich nach Kräften, eS war ein schrecklicher Kampf im Dunkeln, ich zerhackte sie förmlich mit dem Messer, bis sie todt zu Boden siel. Dann sprang ich wieder nach dem anderen Zimmer. Ich sah Wratten sowohl, wie seine Frau sich bewegen und ich tödtete sie durch Beilhiebe auf den Kopf vollständig. Inzwischen aber hatte lch die Luft zum Raube beinahe ganz verloren. Ich gab mir nur wenig Mühe, daS Ge'.d zu finden, uib als ich eS niä,t sofort fand, warf ich die Lampe zum Fenster hinauS und entfloh. DaS Messer und daS Beil, ebenso die blutige Hose wurden an dem Platze gesunden, den Stone als denjenigen bezeichnete, wo er die Sachen versteckt hatte. Congreß. Washington, 25. Okt. 3 Haufe wurde über daS vorliegende Bankerottgesetz debattier, und im Senate ging die alte gewohnte Pappelei wetter. Schlimm für amerikani scheS Heu. Washington, 23. Okt. ..DaS Staatsdepartement ist von. dem. Ver. Staaten Konsul in Annqberg, Sachsen. benachrichtigt worden, daß die dentschen Chemiker, welche da? kürzlich von
Amerika importirte Heu untersuchten. dasselbe einstimmig kondemnirteg. Dr. I. H. Vogel sagt, daß eS' weniger nahrhaft als daS europäische Heu sei und außerdem die Gefahr der Cinführung . neuer Insekten Sorten nach Deutschland mit sich bringe. Der Konsul fügt hinzu,.' daß die amerikanischen Kaufleute nur daS allerbeflf,Heu herüberschicken sollten wenn sie kch in dieseuL Winter ..in Deutschland 'ei Ab
satzgebiet verschaffen wollten.' V ': '. Selbstmord. N ew, I ork, 25. 5)kt. 9kathan Strauß schob sich heute Morgen in seiner vsftce öS Wett Broaomay elue Kugel in den Kopf. Er war Geschäftsführe? der hiesigen Branche der 'Firma Leoi Strauß & do. von San Franziöko. welche ein großes Schnittwaarengeschäft führten.. Da es soweit nicht begannt ist, daß Strauß geschäftliches ' oder häusliches Unglück hatte, find die Mo tive der VerzweiffungSthat in Dunkel gefüllt. ' i . "." Wahrscheinlich kein Streit. Topeka, Kas., 25. Okt. Et ist jetzt die Ansicht der Beamten sowohl, als auch der Angestellten der anta. Fe-Bahn, daß. die Aussichten auf einigt Streik sehr gering sind. Die Vorsitzenden der Beschwerde - Comites der Lokomotivführer und Heizer hattet heute eine Conferenz mit Eeneralmanager Frey, in der alle Punkte und de Aussicht aus baldige Bezahlung der Löhne eingehend besprochen wurden. Manager Frey sagte dem Comite, daß ein Streik die Bezahlung nicht einen Tag beschleunigen würde. Die Besucher waren schließlich mit dieser Erklärung zufrieden und entfernten fijh mit der Verständigung, daß die Angestellten in ihren Departements mit Giduls warten würden, bis die Compagnie bezahlen könne. Here Frey g an, er glaube, daß eine mehr conseroativeSttmmnng eingetreten sei und daß die Angestellten die Lagc annehmen, wie sie ist und die Arbeit fortsetzen, bis die versprochenen Zahlungen im November erfolgen. O Eine ixoiat deS u n t e r w e rthigen Dollars. WheelingW. Va., 25. Okt. hat sich' jetzt herausgestellt, daß Tausende von falschen Silbcr-DollarS in West-Virginia in Umlauf gebracht worden sind, die mindestenst denselben Silbergehalt wie die echten Dollars haben, aber doch nicht. in den Regierungsmünzcn angefertigt worden sind Die Dollars unterscheiden sich von den echten nur dadurch, daß sie eine Klei' nigkeit schwerer sind und ihr Durchmesser auch ein Minimum größer ist als bei den echten Münzen. Der Rand ist ebenfalls nicht ganz perfekt, aber doch so gut, daß der Fehler nur von Experten entdeckt werden kann. Bon den Fabrikanten . dcS Geldes hat man keine Spur, eS scheint aber sicher, daß daS Geld im Großen in den Verkehr gelangt ist. ' Die Leute scheinen vollkommen bereit zu sein, daS Geld an ZahlunzSstatt anzunehmen, obwohl sie wissen, daß eS, nicht von der Regierung auS ae leben ist. Diezeniaen, die eS in ihrem Besiß haben, frazea, mit.welch:m Recht die Regierung eS kondemniren kann, da eS doch den richtigen Silbergehalt habe. DaS Unternehmen der Falschmünzer, wenn man sie so nennen kann, ist vairschelnlich in Fole der von den Zeitungen gebrachten Argumente inS Leben gerufen . worden, daß.. Dollars von dem gesetzmäßigen Silbergehalt mir 40 bis 43 Cents Prosit am Dollar hergestellt werden könnten. 9Nuöland. . Sozialistischer Erfolg. Berlin, 25. Okt. Bei den sächsischen LsndtagSwahlen gewannen die greisinnigen 1,500, die Konservativen 4,400, die Nationalliberalen 4.600 und die Sozialdemokraten. 14.000 Stim men. Die Fortschrittspartei verlor 7,200 Stimmen. - Der Sozia liste n - Kongreß Köln, 25. Okt. Ja, der heutigen Sitzung deS Sozialisten - Kongresses legte der Hogeordte Singer Berich über die Thätigkeit der Sozialisten im
Reichstag ab. - Der Bericht- wurde wurde gutgeheißen. . ES folgte dann eine längere De-
batte über die auf die öffentlichen Terfammlungen Bezug habenden Gesetze. Nach einer längeren Rede deS Herrn Liebknecht, der auf die HoffnungSlosigkeit eineS allgemeinen Streiks bei der
gegenwärtigen gedrückten Lage von In duftrie und Handel hinwies, wurde eine Resolution angenommen, daß der MaiTag allgemein durch Einstellung der Arbeit gefeiert erden sollte, . eS wurde aber gleichzeitig empfohlen, daß. angesichtS der ungünstigen Geschäftslage die Arbeit nur in solchen Gegenden an dem genannten Tage eingestellt werden solle, in welchen die besseren Verhältnisse dieS möglich machen sollte. .., . - . ES wird Ernst. Kapstadt, 25. Okt. Kommissär Loch hat alle Vorbereitungen getroffen, um seine Leute und Vorräthe so rasch alS möglich nach. der Front zu schaffen, damit er eine genügende Truppenmacht um sich habe, wenn in Buluwayo die Matabelenfrage endgiltig zur Crledi, gung kommt. Non Natal auö besindet sich eine Abtheilung deS FeldtelegraphendiensteS nach dem Bechuanaland unterwegS. DS Corps tragt 150 Meilen Telegraphendraht mit sich, um eine Drahtve'bindung zwischen PalapyS und der Gegend von Buluwayo herzu'tellen. Kommissär Loch soll ferner von der Regierung eine Anzahl Schnellfeuergeschähe verlangt haben, waS man für bezeichnend hält, da die Kolonisten beeitS einige dieser Geschütze mit sich ühren. Rußland und Korea. Vaneouver, B. C., 25. Okt., Nachrichten auch Jokohoma zufolge ist eö der russischen Regierung endlich einmal gelungen, sich in Koreanische Affairen einzumischen. Die russische Regierung unterstützt mit allen Mitteln die Auswanderung der Koreanernach russischem Gebiet und Zehntausende sollen bereits über die Grenze gegangen sein. Die Korea. nische Regierung dagegen gibt sich alle mögliche Mühe, um die Leute zurückzuhalten und die Grenzbeamten hab? Befehl erhalten, die Auswanderung?ustigen zurückzuweisen. Zehn Koreaner, die sich auf rufstchem Gebiet, im Norden, niedergelassen hatten, waren vor Kurzem auf Beuch in ihre Heimath zurückgekehrt, aber sofort festgenommen und zum Tod verurtheilt worden. Einer der Zehn entkam aber über die Grenze und benachrichtigte die russischen Beamten und der russische Gesandte in Söul vurde in Folge dessen beauftragt, gegen diese Grausamkeit zu protestiren. Man glaubt allgemein, daß demnächst Rußland wettere Schritte in der Sacke hun und gewisse Forderungen an die Koreanische Regierung stellen wird. Die politischen Zustände in Korea find höchst unbefriedigend und nament lich die zahlreichen Japanesen, die in dem Lande wohnen, fühlen sich fett unsicher. Sie haben eine Fechtschule gegründet und werden dort jetzt militärisch einezerzirt, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. - , m Ochifföuacvrichten. Angekommen in : New I ork: Cdam" von Rotterdam, Aller" von Bremen. Liz za rd: In Sicht Fürst Bismiii"- von New Jork nach Hamburg. Scdwer verletztHenry Reimer, ein Fuhrmann, war heute Vormittag kurz nach 11 Uhr da mit beschäftigt, ein Faß Catsup" von einem Güterschuppen der Big gour Bahn' auf seinen Wagen z rollen. als das Faß ejplodirte und die umherfliegenden Faßtauben ihm den Unterkiefer zertrümmerten. Man brachte ihn nach dem Dispensarium, wo leine Wunden so gut wie möglich verbunden wurden. Eine genaue Untersuchung in der Dispensary ergab, daß die Verletzungen nicht gefährlich sind. Der Unterkiefer ist nicht gebrochen. ES wurden ihm aber fünf Zähne und ein Stück deS Knochens, an wel - chem sie festzewachsen find, auSgeschlagen, und eine tiefe Schnittwunde von der Unterlippe bis beinahe zum Ohr mußte zuzenäht werden. :
HieNges.
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Sonntag, den 29. Oktober, 3 Ui) Nachmittag In der MAN SU R - HALLE, N. O. cke Washington und lai-a-a Straße. MKKN., Thema : ÄnarchiSmuS. Individualismus. SialiimuS. '. ; - Clntri frei. HERliAÄN LINKE, No.' 197 Süd Meridian Str. Deutscher M sserschmied. Emvsiehlt sich . zur Anfertigung aller Schneidinstrumentc. Rastrmesser eine Spe ialität. Schleifen und sonstige Reparaturen schnell, gut und dillig auögerührt. QuS deu OerichtSdösen. Suverior Court. Zimmer No. 1.' Consolidated Coal k iiimc Co. gegen 3ohn Howard u. A. ; Schuldforderung ) niedergeschlagen. Olaf R. Olsen gegen Robert P. LuteS ; Kontraktklag- ; niedergeschlagen. Theodore D. Older.dorf jr. durch seinen nächsten Verwandten gegen Bauer; Schadenersaklage; in BerHandlung vor Geschworenen. Zimmer No. 2. ThomaS H. Connor gegen die Citizen'S St. R. W. Co. Schadenersatzklage. Wahrspruch zu Gunsten der Compagnie. Charles S. Ehrhard gegen Cilizen'ß St. R.'W. Co. Schadenersatzklage. Durch Uebereinkommen beigelegt und Kosten bezahlt. State Bank of Zndiana gegen -Hör-riet Coj u. A. Notenklage ; Urtheil gegen Harriet C05 u. A. für tzlZ52. John Snowden gegen ChaS. Buser. Besitzrechtsklage; in Verhandlung vor Geschworenen.' Wymond I. Bickett gegen die C. E. C. Sc St. L. R. R. Co. Schadener-' satzklage ; r change of venue nach Morgan 5 öunty bewilligt. Zimmer No. 2. In der Scheidungsklage der PriSeilla MeCuedy gegen IameS McCurdy verweigerte Richter BartHolomew nach dreitägigen VerHandlungen die Scheidung. Phillip Rosenberger gegen die Lake Erie Western Bahn; Schadenersatzklage. 3n Verhandlung vor Geschworenen. '.. Circuit Court. -George L. Sullivan gegen dle Capltal City Fcnce Co. u. A. ; Sesuch um Einsetzung eineö Rassenverwalters ; in Verhandlung. . . Eriminalgericht. William Stout wurde wegen Verkaufs geistiger Getränke am Sonntag mit $15 und Kosten bestraft. Zack S. Moore für Unterschlagung von Geldern von Scott ; in VerHandlang vor Geschworenen. Moore war von Scott angestellt worden, für ihn mit Uhren zu Hausiren. Er verpfändete die Uhren und machte sich auö dem Stäube, wurde aber auf einen ausgestellten Verhaftöbefehl zurückgebracht. Harugari Sangerchor Sonntag den Sttten Oktober Konzert und Vall in der Mo iar, Halle. Eintritt 23 CtS. O Person ß7 Albert B. Williamson, wohnhaft 261 West Pearl Str.. wurde gestern Nachmittag für irrsinnig erklärt. Seine Krankheit begann während der Encampment-Woche. Er hält sich für sehr reich und glaubt große Summen verloren ;u haben. Nach langem Suchen fand g' stern die Polizei 'die Martha Holt, welche, wie man Grund bat anzunehmen. mit den näheren -Umständen deS TodeS vn Andre Heß bekannt ist. Heö wurde bekanntlich vor nicht langer Zeit ertrunken im Kanal aufgefunden. Als Grund für ihr Nichterscheinen giebt sie an, da fle nicht lesen und schreiben kann, nicht gewußt zu haben, daß man fle wünsche. Geo. Goschen kam gestern Nacht nach der Polizeistation, um Schutz vor seinen eingebildeten Fein den zu snchen, von welchen er glaubt, daß sie ihn todten wolle. Er erklärte, daß er früher hier arbeitete und Ver.wandte hier habe, weigerte sich aber, anzugeben, wer dieselben seien. Pollzeiarzt Earp ist der Meinung, daß sei Zu st md von de Gebrauch ein, S Parkes Arzneimitte herröjre.
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