Indiana Tribüne, Volume 17, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1893 — Page 2
Sndinna Trwüns. Gtföeir.t i füglich und Sonnt ngT
Tie tZgllÄe.?rtbü7:k"koyri durch den TrLze: ZEentZ 5er IZocke, die Sonnt2gSTribüNe' i Cent pft23oe. Bilde aufatme;! 15 3ent5 cbv 55 Cents per Monat? Per Post zi:zesiZt in ßstauZdejahlung V per Jahr. Ossitt : Nö. 18 iito Alabama Sfr. Sn!anarol'S, 3:ib.f 54 C!:o5fr ISO Das TrentonTettkmal. Unter eindrucksvollen FeierlichkeiteJ hat die Enthüllung des Denkmals statt gefunden, welches in Trenton zur Erin nerung an Washingtons denkwürdige Sieg am Weihnachtstage des JahreZ 1776 errichtet worden ist. Das Piede. stal des Monuments ist nach den Zeich, nungen des Herrn Duncan von New Vork angefertigt worden und Washing tons Jronzestatue ist ein Werk des Äir ginierZ W. R. Q'Donovan ; die Letz, tere stellt den Vater des Vaterlandes in ungefähr doppelter Lebensgröße da: und ist ein Geschenk des Staates New Nork. Das Denkmal hat unweit eine, Stelle, welche Washington während deZ Entscheidungskampfes eingenommen, sein Platz gefunden. Der Uebergang über den Delaware und der Kampf von Trenton kann im Vergleich mit ben blutigen Schlachten des Bürgerkrieges nur ein Scharmützel genannt werden, insofern die Zahl der Getödteten und Verwundeten in Betracht kommt. Al lein der moralische Effect eines an sich weniger bedeutenden Kampfes überragt nicht selten die Folgen, blutiger Schlach ten und dies trifft bezüglich des Sieges von Trenton voll und ganz zu. Es war ein Sng, der in den dunkelsten Stunden des Befreiungskampfes von dem Joche der Engländer errungen wurde, zu einer Zeit, in welcher die amerikanischen Patrioten überall ge schlagen waren und die Heere d:r Eng länder unüberwindlich schienen. We nige Monate vorher war Washington auf Long Island von Sir W. Howe eine schwere , Niederlage beigebracht worden und hatte er New Aork dem feinde räumen müssen. Bei White ; PlamS wurde er abermals geschlagen und kurz darauf erfolgte die Eroberuno des Fort Washington mit der Gefangennahme von 2600 Mann und einem . Verlust von 149 Todten. Vor dem j übermächtigen Eornwallis mußte Washington sich durch New Jersey rückwärts concentriren" und über den Delaware gehen, während der Eongreß seinen Si von Philadelphia nach BiU timore verlegte. Anstatt seinen Sie. geslauf auszunützen, begnügte sich je doch der englische General H?we, auf seinen Lorbeeren auszuruhen, und legte er seine Truppen w' Winterquartiere. Trenton wurde von 1250 Hessen unter Col. Nall occupirt und die Ueberrum, peluna dieser isolirten Stellung be schloß Washington Angesichts der Un thätigkeit der Feinde, Sieg oder Tod- lautete die Parole am 23. Decem. ; ber. Den englischen Heerführern wa ; ren die Bewegungen der Amerikaner ; nicht verborgen geblieben, allein sie hiel : ten wegen des Treibeises im Delaware 1 d:n Uebergang über diesen Fluß für ein Ding der Unmöglichkeit und gaben sich der sorglosesten Ruhe und Unthä-. tigkeit hin. Am Weihnachtsabend noch ; wurde Donop, welcher die Stellungen , zwischen Trenton und Burlington um ! mandirte, von Grant gewarnt und ihm ' empfohlen,- auf seiner Hut zu sein, i Aber Col. Rall, ein ebenso tapferer wie ; erfolgreicher Soldat, der bei White Plains und Fort Washington Lorbee ren errungen hatte, verlachte die War nungen und lehnte es sozar ab, Schutz ' graben aufwerfen zu lassen. Washing , ton hatte in. der Weihnachtsnacht ge ; plant, doch ,ein Sturm mit Schnee, Hagel und Regen begann zu wüthenund daS Unwetter mit dem Treibeis : verzögerte das Hinüberschaffen der Ar. ; tillerie derart, daß seine Avantgarde Ralls Posten nicht im Dunkel derNacht. ' sondern am hellenTag angreifen konnte. ' Mein der Angriff war wohl geplant. lWashington, rückte auf dem Pennington . Wege vor, während Sullivan auf dem sogenannten unteren Wege den Feind attackirte. In dem Kampfe wurde Col. Rall auf den Tod verwundet, seine Truppen geriethen in Unordnung und 900 Mann mit sechs Geschützen erga. ben sich, während nur ein kleiner Theil entkam. Dieser unerwartete Erfolg befestigte von Neuem das Vertrauen der . 1 ' . 1 M ' , , - I amerttanijen Pairwien in ccn cnu lichtn Triumph der , guten Sache und darum hat bet Sieg von Trenton eiru so große Bedeutung. Der KsÄ d,S Zaren. flnirt Vm rtfirw rtfTf?rtstfc XVUIill( thli l O Ullll'lll4 die verantwortungS'chmcre Aufgabe zu fällt, für den Ti'ch deS Beherrscher aller ReUdkn zu sorgen, ist. wie wie dem jüngst erschienenen Hefte der .Encyclopedie D'bvgiene Alimentaire entnehmen, ein Elsässer. NaenZ Eu gene Krantz. der aber a!5 sranzösticher Patriot nach dem großen Kriege für Frankreich optirt hat. Krantz. ein
x Mann von 43 Jahren, bekleidet seil X 1836 die Stellung eines O verkochen 1 -n - ?'-
rnciicri, ooer wie in orrzicucr uti lautet : GeneralJntendant für den Speise un) Personaldienst deZ Zaren" . und steht im Range einem Obersten oder Schiff; Eommandanten gle ch. Früher mußte der Oberkoch des Zaren die russische Nationalität anuedmen ' und den Eid der Treue leisten ; Kran'; jedoch genießt auf persönlichen Befehl des Kaisers das Privilegium, seine französische Nationalität bewahren unk seine Stelle auch ohne Eid betleiden zu dürfen. Alexander III. schenkt ihm unbegrenztes Vertrauen. Krantz ge bietet über ein ganzes Heer von Köchen, Zubereitern, Prooiantoffizieren. Kü chenlakaien und sonstigen Hilfskräften. ! ES sieben ihm fünf Sekretäre für die Abfassung der MenuS und. die Füh lunz der Küchenbuchaltuna zur Seite, j
Der persönliche Dienst für die Persott deZ Monarchen selbst stellt nicht große Anforderungen an den Oberküchenckef, denn öer Zar zieht die einfache, aber gesunde bürgerliche Kost allen Lecker bissen und Gourmandisen vor. Dage gen muß Kranö an Tagen, wo bei Hofe TinerS zu zroei bis dreitausend (iouverts stattfinden (?), seinen Man?? stellen und sich als Feldberr von Messer und Gabel auf der Höhe der Situation zeigen. KranA len'te die Aufmer samkeit des Zaren durch die Geschicklichkeit auf sich, mit der er m hrend einer Reise im Kaukasus an Stelle deZ plötzlich erfreut t n Küchenchefs die Leitung der Hzf üche übernahm. Der Oderkuchen mcister 6:3 Zaren besitzt zahlreiche Or densause.chnungen. LTZerkwürdigeS vom Qlitz. In einer elektrischen Zeitschrift wird neuerdings über die Tödtung durch Blitzschlag eine Betrachtung angestellt, die gewiß für den größten Theil des Publikums einiges Auffallende enthält. ES heigt darin unter Anderm: Nach gewöhnlicher Vorstellung wird das Opfer des BliAes ourch den Strahl von oben her getüdtet. Bei näherem Zusehen aber erscheint Liese Anschauung durchaus verkehrt. , ' , ; Die Todesursache liegt in der plötz lichen Aufsaugung des elektrischen Stromes aber welches? Wenn, eine Tonnerwolke, welche hochgradig mit positiver Elektricität geladen ist, über einer bestimmten stelle hängt, so wtrd die Erde Darunter in ungewohn' llchem Grade mit negativer Elek tricität geladen, und ein Mensch ober Thier oder irgend ein anderer Wegen stand, welcher unmittelbar zwischen den beiden elektrischen Strömungen sich be I findet, nimmt gleichfalls an dem letzt genannten Einfluß theil. Eine Ent ladung besteht nun darin, daß die bei den Strömungen einander auslösen, daß eine rlötzliche und heftige Wieder Herstellung des Gleichgewichtes stattfin bet. Die negative Strömung von der Erde nnd ihren Gegenständen' geht auf wartZ und vereinigt sich mit der possti den Strömung der Wolke, und indem sie mit großer Gemalt durch den Gegen stand geht, welcher die beiden Strömini gen trennt, wird sie, wenn dieser Ge genstand ein belebtes We'en ist. ge w.hnlich augenblicklichen Tod bewirten. Tarnach würde Jemand, der vom Blitz getroffen wird", thatsächlich von der ErdstrZmung, also von unten, getroffen, und nicht von oben, und ist der Blitzstrahl nur die mittelbare To deöursache. In den Papieren eines alten Schiffs arzteZ, des tüchtigen Dr. Ma.'aulay, findet sich eine bemerkenswerthe Aus Zeichnung darüber, wie ein Mann, welcher auf dem Verdeck eines Schiffes vom Blitz getroffen worden und an scheinend völlig leblos war, durch die rasche Abzapfung von übcy40 Unzen Blut wieder zu sich gebracht wurde. AuZ .teuerer Zeit datirt folgendes merkwürdige Experiment eines bedeu tenden Arztes, daS vom Schlächter un absichtlich fortgesetzt wurde: - Der Arzt vernichte, große Thiere. Schafe, schmerzlos durch eine elektri che Entladung von einer großen beyden schen Batterie zu todten, und der Schlag war beinahe ebenso stark, wie berienige des natürlichen Blitzes (welche Stärke weit größer ist, als iele glauben, und von manchen Gelehrten und Elektrikern einem Schlag von etwa 3,235.000 Pferoekraiten gleichgestellt, von andern ncch höher geschätzt wird!) DaS eine der Thiere, welchem ein solcher Schlag durch den Körper ging.' und mit wel chem dann nichts weiter vorgenommen wurde, war uns blieb auch todt. Eine Anzahl anderer genau unter den se!d:n Umstünden leblos gemachler Thiere wurde aber vom Flei',cher geholt, und der Hals ausgeschnitten, wie eö der gewöhnlichen TodtungSlveise im Sch'achthauS entspricht. Beim Oeftnen der Blutgefäße floß anfangs das But schr lang am, aber bald wurde der Blutstrom stärker, und zugleich zeigten sich wieder Phänomene wirklichen Le benS. Ja auf einen oder zwei Augen blicke kehrte sogar daS Bewußtsein zu rück, und eS zeigte sich Bewegung und Kampf und überhaupt Alles,' was ein Thier, durchmacht, wenn eS ohne vrn herige Elektrisirung geschlachtet wird. Im Lichte solcher Thatsache erscheint die Methode unserer Altvordern, welche die vom Blitz Getroffenen durch Ad lassen von Blut zu retten suchten, wohl begründet, und eS liegen denn auch beglaubigte Fälle vor, daß sie damit Erfolg gebabt haben. Damit ist na türlich nicht gesagt, daß diese Behand lung unter allen Umständm daS Leren wieder berstellt, aber einen ttinrchen Werth kann man ihr sicherlich nicht ad sprechen. Tie verkaufte Frau. Geschieden und wieder verheirathet wurde, wie Berliner Blatter erzählen, eine Sudan-Negerin in der Flora zu ikarlottknbulg. Es bandelte sich nach unieren Begrtren um den Bertauf einer Ehefrau seitens eines Bruders an den anderen. Der Neger Saidronim bat aus dem schwarzen Erctheile zwei Frauen, Bachia und Fatma. nach Europa mitgenommen, die Erstere, eine kleine, kugelrunde Person, hatte das Herz Abdallahs. eines Bruders Saidro nim's. zu entflammen gewußt. Die Beiden wandle sich nun an einen, in Berlin lebenden Araber, der lei dem Seminar für crientali che Sprachen be chäfiigt ist und früher unter den Siegern gelebt hat. Dieser bracht: eine Emigung dahin zu Wege, daß Saidro nim sein Weid Bachia an Addallah für elf Napoleons freigab. Neben einem Schuppen hatten sich Abends die Mu hammedaner' Saidronim und Bachia eingef. nden. Saidronim lag vzr dem in seinem Nationalkostüm erschienenen Marokka'ter auf ter Erde und stieß aus die in der Negermundart an ihn gerich teten Fragen uneriitulirte Laute aus. Als-der MoZlem die Fremden (Zei tungsderichterstatter) sah. hielt er inne. bot ben (tfnig , Salera aleikurn" und und fragte in gebrochenem Teutsch: (Z. Zi rt v CfStt hl- ? 'Ositlf U Vkll )VliUilT Aus die bejahende Antwort rief er rer zweifelnd: UkK kerra, A-Iab-kf:im, nicht WtunL)-. - 2n 'fci:fra
vliigcnoliJe t: df Vlbdäud!) ein, zog aus seinem Ledergurt einen Leinenbeutel und z hlte elf Napoleons auf einen tubl auf. Saidronim strich dk Summe ein und der Zeitungse sendi war rcressen. Bachia hatte dem Bor gange theilnahmslos beigewohnt. Sie wurde nochmals hinzugezogen, als Ab dallah die Berpflichtuug eingehen mume, bei der Abtretung der eben erst angeheiraih:ten Frau an einen anderen Mann fünf Napoleons als Mitgift zu gewähren. Hiermit war sie die Schm ' -erin ibreS erstcn Mannes aeworden. Vom JNlanse. J'm ganzen Sjaate Kenucky, der Region des besten Whisky, xistirj nur ein eeley-Jnsiitut zur Heilung von Trunksüchtigen. Hingezn besitzen die Prohibitionsstaaten Naine und Iowa je vier solche Anstal :en. Das allein sollte beweisen, daß )ie Prohibition den geheimen Suff 'ordert und ruinös wirkt. Ueberdies ordert sie die Getränkeverfälschung und zas Fuseliren. Der geregelte freie llusschank von Spiritussen that nichts vergleichen. Todt aufgefunden wurden )ieser Tage zu früher Morgenstunde zer 27 übrige Äobert Wagner und der 13 Jahre alte Harweu AUcndec in der fkartolielgrube einer Scheune bei Allen )er'S Brücke an der (Grenze der Stadt Ullcntown. Pa. Beide hatten sich nach. :incm Zechgelage in die Kartonelgrube ziedergelcgt, um ihren Rausch auSzu 'chlafen, wurden jedoch während dcS Schlummers durch giftige Dünste, die iuö einem oberhalb der Kartoffelgrube zeindlichen Naume drangen, wo das Liehfutter auftewahrt wurde, erstickt. Ein sonderbarer Scha Zenersatz'Proceß ist gegen die Generale Sickles und Vutterfield eingeleitet wor)en. V:i der Gettysburger-Feier im Zuli wünschte ein Photograph eine öruppe von Officieren aufzunehmen, inter denen sich die genannten Generäle befanden. Letztere erklärten ihm, sie vünschten nicht photographirt zu wer. zen. aber der Photograph bestand hariz'ackig auf seinem Vorsatz und da er die Osficiere belästigte, so warfen ewige Zuschauer seinen photographischen Apzarat um, trieben ihn vom Schlachtselbe und schädigten auf diese Weise 'ein Geschäft, weshalb der Biedermann un einen Schadenersatz von 510,000 zerlangt und erklärt, er werde den faimpf ausfcchten und wenn der ganze Winter darüber vergehen sollte. Ortsrichte? Dwyr von Qilkesbare. der einer Anzahl (.watai bei deren Abstieg in die.Ko., Bergwerke als liebenswürdiger Cicero öiente, ist vor wenigen Monaten, sein, seltsamen Rechtspflege wegen, zu eine L:rühmthelt geworden. Ein Vecq mann mit einer großen Familie hatte sich dem Trunke ergeben und ward vor lk?n gebracht, um lecks Monate nich )em Gefängniß gebracht zu werden. Statt den Man nun fortzuschicken, wodurch seine Familie brodlos und eine Last der Gemeinde geworden wäre, stieg der Kadi vom Nichterstuhl herab und prügelte den Angeklagten solange, bis :r versprach, wieder ein ordentlicher Mann zu werden. UndWort bat er zehalten, denn DwyerL Fauste sind ihm ;u sehr im Gedächtniß. Während dS ersten Se. mesterZ dieses Jahres wurden, wie wir der Railroad Gazette" entneh men, in den Ver. Staaten und Canada' nicht weniger als 61- verbnch?rische Versuche ?ur Entgleisung von Eisen bahnzügen imd 21 Raubattentate auf solche verübt. Dabei ist bemerkenZwerth, daß diese Verbrechen sich nicht etwa auf die weniger civilisirten Ge b'rete des Landes beschränken, im Ge gentheil, die Staaten Massachusetts und Illinois stehen an der Spitze der Attentate auf Eisenbahnen, und in dritter Reihe kommt Ohio. Die drei genannten Staaten liefern zusammen 31 Prozent der Gcsammtzahl der Ei-senbahn-Aerbrechen, Auch die Visen bahnräuber liegen ihrem edlen Handwerk durchaus nicht mehr blos in abseitS gelegenen und wenig bevölkerten Theilen der Union ob. So hat der Staat Iowa im ersten Halbjahr d. I. ebenso viele Raubansälle auf Eifenöahnzüae zu verzeichnen gehabt, wie daS nÄanergebiet und Oklahoma. Eine aufregende Scene erkiancte sich neulich im FerriSRad auf der Weltausstellung. Ein Herr A. G. Wacrritt aus Co?lngton. Ku., der mit leiner grau eine Fakrt auf dem FerriS'Rad unternahm, wurde, als er in , den höheren Negionen angelangt war.
plötzlich von einer solch wahnsinnigen Sucht, sich in die Tiefe zu stürzen, dc fallen, da er versuchte, die E'jenstangen an den Fenstern auselnand.'rzu biegen und die Thüren zu erbrechen. Nachdem er zum Schrecken der anderen Passagiere eine Zett lang herumgerast hatte, ohne das; es dem Consucteur und den übrigen Herren im Waggon ge lung-n wäre, ihn festzuhalten, vernel er sailießllch in eine Art Ohnmacht, aii der Waggon wieber unten. anlangte, doch wiederholte sich dieselbe S ene bei d.r zm.iien Au, fahrt, bei welcher er sich auf t:n Fußboden gelegt hatte und eine Zeit laug festgehalten wurde. Eine PaffazierlN kam schtteglich auf den Ge. dankcn. sich ihres Kle.drockeS zu entledigen und denselben, dem Ra enden üdcr'S (Besicht zu werfen, waS sofort eine beruhigende Wirkung hatte. Herr Wherritt erklärte später, daß er schon irnher st.'tZ eine Abneigung gegen daS Besteigen Hölzer AuSsichtsplage gehabt dabe. da er sehr zu i-cywindel geneigt sei," doh' habe er sich durch die verlobende Schilderung seiner grau von der herr.ichc.l Ausficht vom FerriS Ltade aus bewegen lassen, dieFahrt einmal mitzumachen. . Dieser Tage langte in Baltimore, Md., der erste Kolonistenzag von sechzehn deutschen Familien an, die der Dürren, Cyclone und H:uschrecken in Kansas müde, sich. aus besseren Plänen ansiedeln werden. Der ganze Zug bestand aus 45 Kopsen, worunter 16 Männer und 14 Frauen, der Rest bestand aus Kindern w Alter
von wenigen Monaten bis zu 14 Iah ren. Sie kamen aus der Gegend von Brainera, Vutler County in Kansas und sahen Alle, vom Jüngsten bis zum Aeltesten, gesund und kräftig aus. Die Leute wollen sich auf Henrys Grunde! genthurn niederlassen, von dem sie kürzlich 1500 Acker kauften. Das Land Wird in Farmen von 20, 40 und 80 Acker parcellirt werden und werden 12 sür den Acker berechnet. ZahlungeTr sollen erst beansprucht w:rden, wenn sich die Leute soweit herausgearbeitet ha bcn, datz sie solche leisten können.. Das ganze Gelände ist Waldbestand. Wöibeicben und Fichten, der zunächst g:schlagen werden soll. Die Fichten w?rden zu Pfählen und .Brennholz, die Eichen zu Eisenbahnschwellen und Schiffsrippen geschnitten werden, als welche sie leicht verkäuflich sein dürf ten. Das Land wird dann gerodet werden und während des Herbstes und Winters werden die einzelnen Familien ihre Häuser errichten ; vorläufig wohnen sie in einig: Baracken zusammen. Die Kolonisten sind deutsche Luthera- , ner, die früher in Südrußland ansäfsig waren, und bilden die Avantgarde größerer Massen von Landsleuten, die noch in Kansas oder Rußland wohnen. In einigen Monaten soll ein weiterer Trupp von 20 Familien aus Kansas und einige Zeit später ein solcher von etwa 100 Familien aus Deutschland lommen. . . . ttarlosselwasser benütz, ' man mit Vortheil zum Reinigen d:r Gläser und des Geschirrs. Auch bunte Kleider und wollene Wasch: wa schen sich gut 'in dem vorher erwärm ten Wasser. Gründlich gespült und feucht gebügelt, werden die Stoffe wie ' neu. i Seit die silberzüngige Politikerin von Kansas, die famose Lease, Populistin- geworden ist. hat sie eine bedeutende, auf ihre Farm ein getragene Hypothek abbezahlt, ihr:m Manne eine Apotheke gekauft., ein Haus in Wichita angeschafft und ihre Kinder in theure Privatschulen geschickt. Die Politik, wenn richtig betrieben, ernährt ihren Mann und. wie die Fizura zeigt, auch hin und wieoer ihre Frau. Vom NuSlande. Folgende heitere Ge schichte vom lel?t:n Kaiser-Manöocr tage bei - Ludwiqsburg kommt aus Stuttgart: Beim Kaiserstein" auf )em Ro'merhügel. Ludwigsburger Ge markung, ' da, wo ' vorjchristömäßig das Manöver sein End: finden sollt: und die Kritik stattfand, hatte d:r Ludwigsburqer Cemeinderath mit dem Oberburgermeister von Abel an der Spitze sich feierlich neben einem weißgedeckten Tischchen aufgestellt.' Z?ach der großen Images und Ge fechtshitze sollte dem Kaiser und dem Könige von Württemberg neben ein! zen Begrüßungsworten eine kleine Erfrischung gereicht werden. Um zwölfeinhalb ' Uhr erscholl daö Sig nal: Das ganze Halt" und bald darauf der Officiersruf. Die Kritik deZ Kaisers zoi sich etwas , in . die Lange. Endlich kam Bewegung in die Masse der Zuschauer. Hochrufe bekundeten, daß der Kaiser nahe. Der Ludwigsburger Ober - Bürgermeister uipst sich die CravaUe zurecht, di: ! Gemeinderahs Mitglieder streicheln ihre Westen und weißen Glacehandschuhe. Der Kaiser naht; der Ofctt bllrgermk'.ster probirt seine Stimme mit einem leichten .Räuspern. ChamPagnerpfropfen knallen, das Publikum ruft Hoch!" Da wird der Kaiser der FrühstückZv:r7.nstaltunz und der harrenden Fracks ansichtig. Er biegt rasch ab und reitet qu:rf:ldern, von seinen Begleitern umringt. DaS zahlreich versammelte Publikum rhebt ein schallendes Gelächter, in das endlich auch die zuerst verblüfft dreinschauende Ludwigsburger Deputation einstimmt. Und als dann bald da rauf die Officiere zum appetitlich: Tischchen kommen, meinen sie, es sei eine fliegende" Wirthschaft und trin ken von dem perlenden Champagner, bis sie erfahren, daß die angeblichen Kellner in schwarzen Fracks LudwigSburger Stadträthe seien und daß der Champagnerschank auch keine ösfentlicöe Wirthschaft, sondern der Früh stückstisch der Stadt Ludwigsburg . für den kaiserlichen Gast sei. ' ' Kürzlich stürzte der Präfect des FerienpensionatZ des Vereins der Kindersreunde bei München. Candidat der Theologie Tavcr Stadler, vom Tuxerjoch ab. Auf der Höhe des Tuxerjochs, auf welcher er sehr erhitzt anlangte, ward er ohnmächtig. ' rollte den steilen Abhang binab, der hier eta 400 Fuß t'.ef ab fällt, und stürzte in die etwa 40 Fuß tiefe Schlucht eines Gletsch:rbach:S. wo er mit gebrochenem Knie und die len Abschürfungen liegen blieb. Am Abend erst erlangte 'er das Bewußt sein wieder, vermochte sich jedoch nicht zu bewegen und blieb di: ganze Nacht in dem eiskalten Glitscherwasser lie "gen. Am nächsten Tage erklomm, er trotz des gebrochenen Fußes daS Joch, wozu er. nahezu den ganzen Tag be nöthigte; am Abend stürmte er ein zweitesmal ab und brach sich, wieder den rechten Fuß. Er blieb diese Nacht auf einem Schneefelde liegen und wäre zu Grunde gegangen, wenn ihn . nicht der Schafhirte PiuS Eller gesunken und mit Hilfe von Bauern nach Ka fern gebracht b'ätte; von dirt wurde er nach Innsbruck in ein Hzspital transportirt. Der Ruhm deS Eiffel thurms und des Ferrisrades laß di: englischen Ingenieure nicht schlafen. In Chicago hat man zwar darauf ver zicktet, Eiffel zu übertrumpfen und hat daS Fernsrad an seiner Statt gebaut, , aber in London ist man zum Thurm zurückgekehrt und baut jetzt im Wembley.Park ein eisernes Ungethüm. das noch 200 englische Fuß höher sein soll, als das Pariser Vorbild. Der neue Thurm, dessen Bau Ende 1804-fertig sein soll, ist als Haupt-Anziehungs , Punkt .eines, großen QergnüzungZLtslisseznentZ gedacht, das dem Cry-
stallpalast KonIurrenZ machen soll. Die Größenverhältnisse des neuen Eifenwunders veranschaulichen folgende Ziffern : Jedes Bein" des Thurmes ruht auf einem 75 Fuß tiefen Fundäment, die Höhe des Thurmes ist auf 1150 englische Fuß berechnet, (der Eis felthurm ist nur 97o hoch) und da der Platz, auf dem der Thurm steht, selbst 105 Fuß über dem Meeresspiegel liegt, so verspricht die Aussicht von der Spitze großartig zu werden. Die Basis des Thurms bedeckt ein Quadrat von 300 Fuß. Das Gewicht des Ungethüms beträgt 7500 Tonnen. Die erste Plat form, die schon im November eröffnet wird, ist 200 Qua'oratfuß groß und lieat 160 Fuß hoch ; die zweite wird 500. die dritte 950 Fuß erreichen, ftach Pariser Muster werden dort Re staurationen. Konzerthallen, Vazars u. s. w. eingerichtet. Auf der Spitze erhält der Thurm ein Observatorium und eine riesiae elektrische Lampe. Die kosten des Baues sind aus 200,000 Lstr. berechnet. ' G e g e n d a s Duellunwescn sind in Budapest Vertreter sämmt licher Bürqerclubs unter dem Vorsitz des Ministerialrathö- Fabinyi zusammengetreten, um eine Bewegung 'zur Abschaffung des Duells zu insceniren. Einstimmig wurde beschlossen, ' der Legislative eine schärfere Bestrafung des' Duells zu empfehlen. Ferner solle das Duell b:i Beamten als ein schweres D!Zciplince?vergehen aufge faßt und die Regierung ersucht wer den, auf ein Verbot des Duells ;in der Armee hinzuwirken. Der wich tigste VesÄluß ist folgender: Die Vereine erklären die Bürgerehre unzbhängia von der Stellung zur Duell frage; kein Mitglied wird disqualifi :irt durch eine Ablehnung des Duells, )och wird Jeder unerbittlich aus dem Lerem ausgeschlossen, der Jemanden, vtl er ein Duell verweigert hat, be 'eidigt. In den Vereinen treten Eh:eng:rick!e zur Untersuchung von ?hrenaffären zusammen. In der Stahtenschen Kirche ' zu Mitau im Gouvernement Kurland ist neulich ein Attentat ge zen den Pastor Bielenstein, der als Historiker und Lettenforscher bekannt ist. unternommen worden. Als der
Zottesdienst begonnen und Pastor E. Jielenstein am Altar das Vaterunser betete, ertönte plötzlich ein Schuß. Die Kugel, die dem Pastor bestimmt geniesen' -fuhr links von ihm neben dem Altarbilde in die Wand; als der At tentäter zum zweiten Mal den Redol ser auf den Vastor anlegte, versagte die Waffe; zugleich warfen sich einige Gemeindeglieder auf den Uebelthäter, -vorauf dieser die Waffe dem Pastor Jielenstein vor die Füße schleuderte. Der Ergriffene. C. Lercöe mit ?kamen, !ieß sich ohne Widerstand in daö Geneindehaus abführen, von wo er nach Tuckum ins UntsuchungZgefängniß bracht worden ist. In seiner Tasche -and sich außer einer Brille auch ein sZasirmesser. Der Attentäter ist ein !belbktiat?r Bursche. . Ein Borkommniß sehr l ltener Art ist hdenfalls die Aufschlie . lng .einer Mineralquelle durch den. Llitz. " Vor einizer Zeit fand in der Nähe von Scis in Tirol (in der sog. Tedaschlucht) ein Gewitter statt. Wäy rend desselben schlug, wie die meteoro logische Zeitschrist Das Wetter" mit theilt, der Blitz in einen Haufen von altem Holz, welches um Steine aufze stapelt war, spaltete die Steine und entzündete das Holz. Später bemerkte' man, daß an dieser Stelle stets und immer stärker Wasser ausrinne. Die genaue Untersuchung ergab, daß in. Folg: der Svaltung der Steme eine Quelle zu Tage gefördert worden wa?, die einen hohen Gehalt von schwefel saurem Eisenozydul und Magnesium, ozyd besitzt. Wenn man erwägt, daß der zur Erde Nlederfahrende Blitz stets seinen Weg nach den (vielfach unterir dischen) Wassermassen nimmt, um dort neutralisirt zu werden, so zeigt die be richtete Thatjache durchaus nichts Un : wahrscheinliches. Jedenfalls ist sie an ! und für sich weit wahrscheinlicher als die Erzählung, daß einst in dem ftan zösischen Orte QerdierS bei einem! Schützenfeste der Blitz nicht allein den Sieg davontrug, indem er daLSchwarze , im Centrum durchbohrte, sondern sich sofort auch auf die mit Lorbeeren um wundcne Preisflinte stürzte und sie zer schmetterte. ; : ' Anerkennung verdient eine Handlung werkthätiger Nächsten nebe des. Eapltan Grube von der Ham burger Bark Theodor". Trotzdem sein kleines Fahrzeug von' nur 410 Tonnen Rauminhalt nur wenig Platz bot, nahm er 22 Seeleute von der Mannschaft des englischen Vollschifse5 .A&rnshaw", daS an der Aoralleninsel ; Triötan d' Acunha gestrandet war, auf , und landete d:celben in der SimonZ vuL Der Zustand 5:r Schiffbrüchig gen war überaus traurig da d. Koral ! leninscl, auf welcher sie drei Monate lang zugebracht hatten, ihnen kamn kümmerliche Nahrung gewährt hatte. Ihre weniaen Kleidungsstücke, d.'e sie . beim Scheitern ihres Schiffes luf dem Leibe gehabt hatten, waren schon zer , fetzt gewesen, ehe sie in der Brandung ' das Ufer erreichten und als Capt.Grube ( r jt it. t 1 1 r cct!. -i VJ) iqizz aanaqiu, yanen ic nur .yicr häute zur Bedeckung ihrer Blöße. Zwei englische Schiffe, welche die Insel. vor dem Capitan Grube passirten, hat ten den Aermsten geradezu ' die. Auf nähme verweigert.' - ' - j E i n Z u f a l s b r a ch t e dier Tage in Berlin eine That an's TageS licht, die vor vier Jahren begangenwurde und wahrscheinlich 'auf einen : Kindesmord zurückzuführen ist. Der Gattin des in Kurfürstenstraße 2 woh nenden Kaufmanns Josef Frank fiel beim Oeffnen eines-Wandschranks ein in demselben liegendes Packet auf, daS sie alsbald einer näheren Unter suchung unterzog Aus 'einem 'Unter rock, einem Umschlagtuch und einem Bettbezug fiel ' ihr dle.'mumifizirte Leiche eines jungen KindeZ in - die Hände. Es wurde bald nmittelt, daß die Lkiöe)?on .ten DizJhÖöd,
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Marie Lücke vor vier 'Jahren an öem Fundort versteckt worden war. Auf welche Weise das Kind um's Leben ge kommen, ist bisher noch nicht ermittelt worden. Die Lücke, die erst vor ei Niger Zeit zu ihrer alten Herrschaft zurückgekehrt ist, behauptet, daß das Kind todt geboren worden sei. Sie erklärt, daß sie tZ nicht über sich habe dringen können, sich von .der Leiche zu trennen und sie seit vier ?labren mit sich geführt habe. Verschiedene Um. stände sprechen dafür, toß das Kind i . . ri , . . getcdtet worden tst und daher ist dte Lücke verhaftet worden. Aus Dresden berichtet man: In Ernst Arnolds Kunsthandluna, ist soeben eine Ausstellung deutschr. Aquarellisten erösknet worden, die eine größere Anzahl werthvoller Aquarelle vereinigt, unter denen die hervor ragendsten Meister d'ses Faches vertreten stnd. Es seien unter Anderen erwähnt ein Seestück von H. a. Bar.tels: Erwartete Nilibermädchen". ein charakteristisches Aröeiterbilo von Banti: Nach Feierabend-. Zahls r L i. n i r m. . r Ti. i relck find die Landschaften. E. John bringt, Moti .ob btr Ridkra und
aus Holland, Nudel-Munchen Jnanaxott In den peutttf potteten schildert ws baierische Wn:&WSS&V!S$ S.. OAfAu.:.. ' o s. r .t c i o
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hardl hat, wte schon so oft, daö Elbe- Zsjjr Mß hxt 5?aIircsZcit l thal zur. Darstellung gewählt. Von."- UU Mi QWUIU . weiteren Ausstellern - seien erwähnt: -Mineralwasser,
Liebermann, Max Giese. H. E. Pohle, P. Flensburg, H. Deiters, H. v. Äolkmänn, C. Schön, C. Strathmann etc. etc". Eine beneidenswcrthe Stellung hakder Uhrmacher Georg König .bekleidet. Der Mann war von dem Verleger . einer Vereinszeitung" als verantwortlicher Redakteur- an. genommen worden. Er hatte den In halt- des Blattes mit seinem Namen ZU decken, seine Thätigkeit bestand aber z darin, daß er Abonnenten und Jnse' rate zu sammeln hatte. Sein Ge.' halt wurde ihm taalidj auSahltj ' wenn seine Thätigkeit nicht über dad Weichbild Berlin hinausging, bezog er 1,50 M., besuchte er aber dte Vororts. ! erhielt 2 Mark täglich., Jn.eine Noth füllte erBestellunasformulare mit erfundenen Aufträgen aus und deZ halb verurtheilte ihn das Berliner Landgericht 1. zu vier Monaten (Se sangniß. Der nächstjährige. Con. grcTj ver Aerzte corwegens. ou, wie die Allg. Med. Ztg." meldet, nicht mehr, in altgewohnter Weise auf dem Festlande stattfinden, sondern an Bord eines großen Dampfers,- welcher wäh nnd Sitzungen von einem Orte zum anderen kreuzt. Ein solcher Eongreß . hätte seine Reize:. 'reichen Scenenwechsel, stäubfreie Atmosphäre, ungestörtes Beisammensein, keine Flucht laus lärmenden Hotels, -nur mußten; die Herren Doktoren einige Aerzte Mitnehmen für die SeekrankM. ; Die Wittwe des verstor. benen Tcwfi! Pascha hat in Londok für ihren Sohn den jetzigen Khedw von Ägypten.' ein prächtiges 'Geschenk bestellt,! einen Toilettentischbesatz, ganz von Gold und mit Diamanten verziert. Derselöe besteht auö 27 Stücken, dar unter Haarbürsten, Rastrmesser,Hand spiegel.! Parfumerieflaschen, Puder, schachteln und anderer Zubehör, jedeö Stück aus 13karätigem Gold, mit dem Namenszuge des jungen KhedivS A. p.- in Brillanten, mit der Kröne deS Großtürken darüber, versehen. Im Ganzeti sind 1200 Diamanten zum Schmucke deS Geschenkes verbraucht worden. In Giurgiu. Rumänien, hat der Sohn eines Fuhrmanns, Tu. bor Bone, seinen Vater erschlagen, weil dieser, sich geweigert hatte, ihm den Be trag von 10EentimeS zum Kaufe ekeS Päckchens Rauchtabak zu geben. ' Svon und rein Soll daö HauS stets sein! Die besten Pursten dazu kauft man bei $ S ck m e d e l 420 Oü Mcärth l.r -;t:;j,stf0 Vonnegut. Arrsur okn. onucgut S5 Bobn, v Architekten, Tckvhon 377,. t,2 Vsncc BioS. .' Indianapolis. JohnH. Stern. Architekt, 1'k.uaiuti OinttntfuafMa Jngall leck ?ndtanavoli. - . Telephon 1269 Unterstützt die V NI ON CO - OPERATIVE L a tt tt d r y, betrieb? von Uniou Waschmädchen. 5!o.'I3S,''I40 und 142 Virginia Avenue. E. LomerviNe. lanner. Oie Duthie Daatt Tool Munusacturing Cornp'ny Alle Ärteti seine Werkzeuge u. feine Maschinerie . Elektrische Maschinerie gemacht und repsrirt. .193 & 195 Süd Meridian Straße. Besondere klufmerlsamkeit. auf Härtung-von NeraNen und Tchlrifen von Eraöschneidern. Telepbon 70. W. tt. utble. Präs. W. H. Taaaett. Zrtt. u. chatzm. WM. ttmgezogcn. ;."6r ist hier un hier zn bleiben. 44 Tc uneömend, fia:: ttiTx. :rtcr, Ui Lugen dnd Caien Slrttte. iysir nach Ö iuen nli.ljrpitn BJiUji'i tit. ;ir tüctr deSbalb tc NäumliZzket:? ic: im-ua Stock de Iran Block-, WA W. Washington ir.. nZchst jt Bowen.Merrill Co'S. vA ö .shre, co er ooSttrrneti CtRcen ein na iti tu t für tr Bedandlung'von Auge, Cfcr, und He!S und die Änferligung vu riUen, künstlichen Au, ten und die VeradrftcUung von Saz'elugen, so wt dte Operation nr Snrn" de Stars orzeime,'u V reise für Llle erreichbar.
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T n fißfViAV -uiimL kZ2r SSdlodel es) Cchlsflesigkeit. 2 St. Louil, Zto 2JlatlC90. Nach dem fkn LSssetvoll von Pastor Rlnxa't W'dW' 'SfJs&lZ a,it ta rvuvkr put va vorye, ar. vnd vkNerie stö) nein ZZuftand ciuä der Ecdwmdet dirlchwano. Ich lililMCilic vcautu uum tiun iia t. roadway. E.J.nrtch. .....-..ikk. .t.c.r.r. k.M.Af;vHi cmf4.i 4 fn.ff. Okohl ich 12 Iahn lang it Epllcxste bchaslet ar. so habe ich doch keinen einzigen Nnsall gehabt, seitdem ich den ebrauch von ..Pastor König' Nerven Stärker" besann, und ich mu mein Genesung diesem Mittel zuschreiben. Ich habe diese Mittel einer Fr. Heide, an der ven A ohn hast, empföhle z bensaUs einem Lr. Block ander E. 117. St.. welcher e bei einem seiner Vaticnle mit, &t Sie schmeichelhaste Ersolge. anwendete. 2ameO'oll. CzäkZ ein werthvolltS Such für Nervekidend 2 l 1,1 nv line vrcoe.iaiqe zugewandt. Uvm v cnjaxien nuq o,e Uttkdizm umlonfl. Diese Medizm wurde seit dem Jahre 1S7S von dnr Hochw. Pastor König in Fort Wahne. Ind.. ,udere-e, und letzt uarer seiner Anweisung von der KOENIG MEDICINE CO.. 238 Randolph S CinCACO. 1LI. , stSr J?.01 I . 'MA'.'7. " "' Selters und Waukesba, in Flaschen oder ShphonS'Füllungen. ZECTllnferc eigenen Fabrikate. Ausschließlich mit destillirtem Wasser ange fertigt. . Ginger Me, Orange Cider LemonSoda, CreamSoda, LemonSour, Champagne Cidcr. Virck Mior. cr:. f... k U besten in derStadt - v wr j c n JaC. ÄeiMr & lO. i? , 0 & 82 Ost Maryland Str Telephon No. 407. JSS-jg&P u ir Ganzer nnd gestampfter (WWW, verkaufen bet der J. 1 ' iQU1AIia.Z?J11S As WmipZliy 4 Süd Pennsvlvania Strafe. 13 N. MERIDIAN STREET. Zeine drillen unh Anaenaläser. Scbm.ek'ekisertte Fcuz. 4rL Ellls & Helsenberger. 163 dil 168 Lüd Mississippi Srratze. zwei Snare . westlich vom Ladnlzsf. ffadrikanten der Champion ftenz. Siede Sir? . . lart. trftir rfnmit Sagen Treibriemen und Schmirgelrädel Spezialitaien der W. R. BArrv Äavr & Suppl v Co Jvbn Gnedelboeier Stkblirt I7Z. VlNtform-WNgen und Wsgen, (Ora) 1L2 140 Lcnruck Tvinnt relevdon tst. Jndiav? , : t Schweikle Prange, '. Fabrlkantc von Kutschen, Vuggics, und allen orten Wagen. C?rfc Davidson und Market Straße Ovid B. Jamefvn, ' Addokat und RechtsanwM r m b mm 1 . . mt IC imex ö 7 rancon Biocr. Ecke Delaware & Washington.Straße. Ködert Denn. " eton M. Taylor. ' Benny Sc Taylor, Advokaten und N ota xi, xrakttziren in aleu Staat? .Bundesgerichten. .'!imer ! u. 2. PbSnir B!ek. WX Oft rkarkttftr.Indianapolis, ftno. W. V. LUdback. " W.P.Sappe. FISHBACK.&, KAPFES, OVVaVa4am ..V 09J.iCl.2riXV 4.iyiUlfcH. UHU JltUjlCÜCljiUJlVC, Officen: Coffins Block. 0 Ost Narketstr. . Zimmer 22 biK 2S. Oeffentttcber Notar. Frank H. Blackledge, Advokat nnd ZkccktSanwalt, Zimnier 12, Zngallö Block. ' Jndian?sliS, Ind. Keine Heilung! Keine Bezahlung ! Crösa-eycs u cured br Dr. Bftrbe in on rnlnuta bj new iroprored ani pZzltn eetit iL cprsist fa rl 1 trrisj (1) l C l tt U J t iu Wie sie von Dr. Barker durch eine neue, verbesserte schmerzlose Methode kurirt werden 372 Zälle in Indianapolis geMt. von denen oxt iq verlönlu) z xu
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