Indiana Tribüne, Volume 17, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1893 — Page 2
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SndimlK Trwttn V Ersaeiut füglich nnd Sonnisgi Die tZglicke .Tribüne" koftri durch den TrögeCent? per kZocke. die SonntagSTribüne" l Cents perWoire. Beide jusacnreit 15Geitt8 cd? SS Cent? perT?onat. Per Post ,geschtS! in Bot auidczahlung f.' per Jahr. Ossice : ?!o. 18 5iYa WaHnia 9lr. Sniansrol ?, Ind.,20. Zlobn 1803 Gin deutsches Mädchen Gymna sium. " Tie unablässige Agitation des in allen Theilen des deutschen Vaterlandes verbreiteten Vereins Irauenbil dungZ-Reform" hat in der Erönnung bt ersten deutschen Mädchen-G?mna-siumS ein bcmerkenswertheZ Resultat erzielt. Diese Anstalt ist am 17. September in Karlsruhe eröffnet werden und soll dieselbe den deutschen Mädchen die Möglichkeit gewähren, sich inner halb der heimischen Grenzpfähle die für toi UniversitätZitudium verlangte Vorbildung anzueignen. Einzelne deutsche Universitäten hatten zwar be schlössen, Studirende weiblichen Ge schlechtZ aufzunehmen; allein so lange Gymnasien und Realschulen den Madchen die Aufnahme versagten, konntet sie von dem Entgegenkommen der Uni versitäten keinen Gebrauch machen, denn die Erlangung der gesetzlich vor geschriebenen Vorbildung für das Uni versitätsstuöium war idnen nahezu un möglich gemacht. Wie daZ Mädchen Gymnasium seine Aufgabe lösen will, hat der zum Leiter der Anstalt auser sehene Prof. Dr. Haag.Bern in seiner Programmrede dargelegt. Pror. Haag stellt als hch'teZ Üniversitätsziel hin. daß die Schülerinnen anschauen, denken und selbstständig arbeiten lernen, um mit der Zeit Freude an selbstständiger geistiger Arbeit zu bekommen. Er erblickt die Reife für ein fruchtbares UniverfuätZstudium nicht indem vielen Wissen, sondern in dem Können. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das Lehrer, collegium die Schülerinnen mit allem uunüKen Gedächtniskram verschonen und geistestötendes mechanisches Aus wendiglernen möglichst vermeiden, vielmehr in zwanglosem Wechselgeipröch. Dem Vorbild des großen hellenischen Meisters getreu, die Schülerinnen zur Erkenntnis der Dinge und Tbatsachen führen. Hzusaufgabcn. die nicht absolut nothniendig sindsollen nicht gestellt werden. Der tunoenpln der Anüalt ist so eingerich et, daß der wissenschaftliche Unterricht nur di? Vormittagsstunden in Anspruch nimmt. Derselbe umfaßt wäientlich zrvei Stunven Religion, sechs Latein, zwei Deutsch, zwei Französisch, vier Mathematik. zwei Geschichte, zwei Naturkund,.' und für den Nachmittag sechs Stunden Turnen. Dieser Stundenplan soll noch Zeit und Muße bieten, um in Ergän'.ung des Unterrichtsstoffes lehrreiche Bücher zu lesen, damit die Schülerinnen mit den Hauptwerken der deutschen Literatur bekannt werden. Für die Schulletüre in alten Sprachen hält Prof. Haag die Veranstaltung besonderer Schulausgaben für noth wendig, au denen Alles, was den mooernen Sittlichkeitsberiffen wider spricht, fernzuhalten ist. Prof. Haag will in erster Reihe Herz uns Gemüth ''einer Schülerinnen bilden, und hält eine solche Bildung für roert&roller, als die Aufspeierunz eines Wusteö unverdauten WisienS. Die Mädchen sollen zur Bescheidenheit, zur Arbeit samkeit und Seldstthätigkeit. zur pserfreudigkeit. zur wahren Huma nität erzogen werden, damit sie in edler Begeisterung für alles Gute und Schöne in diesem oder ie nem Wnkungs kreik tüchtige Dienste leisten können. Ein neues Pompeji. Aus Athen kommt die überraschende Nachricht, daß in ThorikoZ bei Laurion eine ganz erhaltene Stadt entdeckt worden ist. Man nimmt an, daß dieselbe seiner Zeit durch einen Erdstürz verschüttet worden ist, und werden seitens der Archäologen an diese Entdeckung weitgehende Erwartungen geknüpft. Die S:ätte von Thorikos war einst eine vielgenannte attische Stadt,' eine der ältesten der zwölf Städte dieses LandnricheS, und von dem ältesten M?thus schon vielfach gefeiert. ES war im alten Hellas, gleich Laurion wegen fe.ner mächtigen und reichhalti gen Bergwerke berühmt. Heiße Kämr'e wurden um ihren Besitz geführt, den hauptsächlich die Bergwerke ringsum zu einem so verlockenden machten. (int scheidend für die Besiöfrage war öle große Schlacht, welche Kimcn, der Held, gegen die rivalisirenden Tbasier lieferte. Er besiegte die kelteren ans dem Meere vollständig, nabm ihnen eine ganze Anzahl von Schlffen ab lind machte dadurch Athen zur unbeftritte nen Herrin des ganzenlauritischen l?ebietes und damit. d?r tadt TvoritcS. Die Bergwerke lieferten Silber. Blei, Kupfer und Zink, aber kein Gold. Mit dem Untergange der athenicnsi. schen Herrfchaft verfiel der laur. Akrg' werködistrikt immer mehr. Erst in unserer Zeit.in den sechziger Jahren, kam wieder neues Leben in das Gebiet. Eine französisch-italienische Gesellschaft begann nämlich die riesigen, noch aus altersgrauer Zeit stammenden Schutt Halden geschäftlich auszubeu:en. ind:m sie aus dem Schutt das Blei und sonstige Metalle auslöste. Sie fand auch ziemlich reiche Ausbeute, da die Alten, mit dem Schmelz?ro;eß ungenügend vertraut, werthvolle Metalle im Schutt zurückgelassen hattrn. In der svolge wuchs bann Laurion denn unter diesem Namen in TborikoS heute besser bekannt zu einer kleinen Fabrikstad! empor. Vor einer Aeihe von Jabren mach:e Sie amerikanische archäologische Schale in Athen in Thorikcö einewichigeEnt. seckung. Man grub nämlich ein cn tiket Theater aus 'dem Schutt berauZ. fteölellos find nun die bezeickneteu
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ssi'.nde Tt " FortseWng' jener Ent I oeckung. I Im Uebrigen ist in den historischen , Au Zeichnungen aus der griechischen ;uno römischen Zeit, sowie aus dem , Mittelalter biS in unsere Tage nir ' gends eines Erdbebens Erwähnung ge. tban, durch welche daS alte Thorikos Schaden gelitten hätte oder gar Der schüttet worden wäre. Tie Annahme einer Verschüttung. wie bei Pompeji und Herkulanum, märe überhaupt nur möglich, wenn Laurion gleich den bei den unteritalischen Städten am Fuße eines Vulkan? gelegen und von der Lava desselben überströmt worden wäre und Laurion liegt zwar im Eid bebengebict, aber nicht in der Nähe eines Vulkans. Ein Erdbeben wieder, das die ganze Stadt in Trümmer legte, hätte wohl eben Schutt und Trümmer geschaffen, und eS wäre unverständlich, wie die ganze Stadt wohl erhalten gefunden. wurde. Englische Kshlen sür Amerika. Tie Tage der maßlosen Ausbeutung des Publikums durch die pennsylvani schen Kohlenbarone scheinen gezählt zu sein. Bekanntlich war es der End zweck des berüchtigten ReadiWdeal", die Besitzer aller Hartkohlengruben von Pennsylvanien unter eine Leitung zn bringen und dann die Consumenlen nach Belieben zu brandschatzen. Der Verschwörung trat eine Anzahl Eisen bahN'Magnaten bei, allein die Durch sührung des Programms gelang nicht vollständig; immerhin aber halt sich der Preis der Hartkohlen auf einer exorbitanten Höhe. Um nun das Joch der Monopolisten abzuschütteln und, um im Stande zu sein, dem Publikum billigere Koh- ; len zu liefern, stehen östliche Kohlen ! Händler im Begrisse, mit Wulliser ! Grubenbesitzern einen größeren Liefe. ! rungscontrakt abzuschließen. In der ' Hauptsache ist derselbe bereits als ver I einbart zu betrachten und nur in Be ' zug auf die Zeitdauer, für welche der Eontrakt Giltigkeit haben soll, haben sich die beiden Parteien noch nicht eini gen können. Wäbrend nämlich die Walliser Kohlenlieferanten den Eon ; traft alle sechs Monate erneuern wol' ' len, wünschen die amerikanischen Händ- ! ler denselben gleich auf die Dauer von j zehn Jahren abzuschließen. Man glaubt , indessen, daß auch diese Differenz einem j befriedigenden Abschluß der VerhandÖlungen, die schon seit geraumer Zeit im Gange sind, nicht mehr lange im Wege , stehen werde. Jedenfalls trifft . man auf amerikanischer Seite bereits alle Vorbereitungen, um ohne Zeitver luft mit der Einfuhr größerer Kohlen massen zu beginnen. Man will große TranZportdampfer bauen, Wersten anlegen und. nichts versäumen, um die ' englischen Kohlen in diesem Lande den 'weitesten Kreisen zugänglich zu machen. Man glaubt, dan die Wallller Kohlen, in New 7)ork abg-'liesert, aus nicht mehr als höchüenS zwei Dollars per Tonne zu stehen kommen werden, so daß man sie bei gutem Prosit doch noch riel billiger an daS confumirendi.' Publikum verkaufen kann, als die pennfylvanischen Monopolisten es thun. Es wird aus Anthra.itkohlen kein Ein fuhr oll erhoben, da die nächsten auS ländischen Gruben so weit entfernt sind, daß man die amerikanischen Gru venbcsißer gegen ihre Eon.urrenz aus reichend geschützt glaubte. Auf bim minöse Kohle dagegen wird Zoll be zahlt, da sie schon in Nova S.otia und in Britisd Columbia in großen Quan litäten gefördert wird. Nach dem Kontrakt, derwahricheinlich diefer Tage rerfekt werden wird, verpflichten sich die Walliser Kohlenbesitzer, deren Koklcnadern noch unerschöpfliche Reichthü mer bergen, jährlich ein Minimum von MO.OOO Tonnen zu liefern; das ist immerhin genug, . um die amerikani ?chen Eonsumenten unabhängig von iencn pennsylvani'chen Räubern zu machen. Die Walliier Kohle ist dabei der unserigen an Qualität weit über legen und, da sie so billig geliefert werden kann, so n:ag sie selbit zu Fa drikationSzwecken eine ausgedehnte Ver wendung finden , und der Weichlohle erhebliche Concurrenz machen. Stndtereicher NeuenglandTtaat. Die Berichte unserer neuesten Volks ?äh!ung sind zwar weitgehender, als alle bisherigen, enthalten aber doch o sonders Interessantes nicht.. Sie geben z. A., soweit sie wenigstens bis' jetzt , olliegen. nur ein sehr unzureichendes iesammtbild von dem Reichthum' oder oer Armuth an bedeutenderen Städten in ren verschiedenen Staaten der Union, oer doch keinen zusammengefaßten Uederblick. Es sind barin nur die Städte mit einer Bevölkerungszahl von 25,000 an rangkreis? geordnet. Und dich hätten sich unterhalb dieser Grenze noch allerlei auffaUnde, für den groß' ten Theil des Publikums sicherlich über raschende Thatsachen constatiren lassen. Daß der Staat Massachusetts 20 Siäöte mit einer Bevölkerung von je irter 20,000 aufjmreijcn hat fo viele lv.e Virginien und die Hälfte der Unionsstaaten zusammen besitzen. so etwas werden gewiß Viele nicht ohne W eiteres glauben. Und doch ist es ein unirschütlerlicheS Factum. Jnneun unserer Staaun gidteS keinen ein z i g e n Ort, ' de,1en Bevölkerung die Z.i hl 20,000 erreicht, geschweige denn überstiigt, nämlich: Vermont. Florida, Mississippi derLumvcnstaat Nevada, Montana, Jdaho,, Wyoming, Nord Takota und Süd'Dakoia.' In neun anderen Staaten gibt e nur je einen Plag mitmebr als 20.000 Seelen; das sind die Staaten New Hampshire. Te-laware,-Marland, -West-Birginien. ; Nord'l?arolina,' Si:d-öarolina, Loui , siana, ArkaniaS und Oregon. Bier 'andere Staaten, nämlich Colorado, Nebraska, Maine und Washington, haben nur je zwei Städte mit mehr als 20.000 Einwodnern. Diese 22 Staaten zusammen, also die Halste aller UnionSstaaten, haben demnach nur 17 Städte von solcher Größe, und um noch drei andere zu bekommen,, muß man Birginien hinzu nehmen, welches dlei Plätze mit mehr als 20,000 Seelen ausweist,- nämlich Richmond, Norfolk und Petersburg.' Massachusetts jedoch wer im Westen
hätte so'etröäs von einem Neuengland staat gedacht? zäblt für sich allein 20 solche Städte! Es sind: Boston, Worcester, Powell. Fall River. Eam lnidge. Lynn, Lawrence, Springfield, New Bedford, Somcrville. Holyoke, iaUm, Ehelfea, Hzocrhill. Brockton, Taunton, Glouce;r. Newton. Malden und Fitchdurg.' Wre das Teutsch thum in diesen Städten so zahlreich oder so hervortretend, wie in vielen westlichen Stüdtcn der gleichen Größe, welch' ein fruchtbares Feld würde die beut che Presse gera'oe in Massachusetts haben!
Vom Anlande. Am unteren Broadway in New ?)ork sind die Eckgrundstücke Sl.',. 000 bis S20.000 für jeden Fuß der Frontseite we.th. Die Zahl der Chinesen, welche während des letzten Fiskaljahres nach Canada kamen, betrug 2,2'8. Die collektiite Kopfsteuer betrug Sll?,' m. Frösche können nicht mit offenem Maule atbmen. Sobald dasselbe sich öffnet, schließen sich die Nasenlöcher. Wenn man solch' einen Teichconzertisten ersticken will, braucht man nur einen Pfropfen zwischen seine Kinnbacken zu stopfen, so daß er sein schönes breites Gesangsorgan nicht zu zumachen vermag. - ' E S heißt, daß gewöhnliche Backsteine, Zingefähr zwölf Stunden, oder so lange in Theer gekocht, bis sie damit gesättigt sind, 30 Pracent an Gewicht gewinnen und viel h rter und dauerhafter, auch vollkommen wasser dicht und von Frost und Säuren nicht angegriffen werden. Ein ausgezeich neter Fußboden für Werkstätten und Lagerräumen, besonders in. chemicali schen Fabriken, kann aus ihnen herge stellt werden. ES scheint sonderbar, daß die Vögel, wenn sie horsten und die ganze Nacht schlafen, nicht von ihrer Ruhestelle herunterfallen, aber die Er ttärung dafür ist einfach. Die Scenen oder Flechsen der Füße dieser horsten den Vögel sind so arrangirt, daß sich die Krallen, wenn der Fuß am Knie gebogen wird, zusammenziehen und wie mit einer Art TodeSkramp den Zweig fest umschließen, aus dem die Vögel sitzen. In der Probe eine zur Aufführung einstudirten Schauspiels in einem LiebhaberTdeater in Nauvoo, Jll.. wurde neulich John M. Schäfer von dort erschossen. Edward Egeberdt, einer der Schau 'pieler, hatte Beran laijung, von einem Revolver (Lebrauch zu machen, und bei ihrer Handhabung entlud sich die Waffe, von welcher Ege berdt geglaubt hatte, daß sie nicht ge laden sei. Tie Kugel traf Schäfer in die Brust, der mit dem Ausrufe: Ich bin getroffen!" auf der Bühne sterbend zusammenbrach. Egeberdt war mit Schäfer eng befreundet und ist über dessen Tod außer sich. Quito, die Hauptstadt von Ecuad?r. steht in gewisser Hinsicht ein zig auf der Erde da; sie liegt zum Theil auf der nördlichen, zum Theil auf dcr südlichen Halbkugel ein Vorzug, den ihr kein anderer Ort strei tig machen kann. In Quito geht die Sonne das ganze Jahr hindurch Punkt sechs Uhr aus nnd Punkt sechs Uhr un ter. Man kann dort getrost vergessen, eine Uhr aufzuziehen und braucht den noch nach keinem Regulator zu sehen, oenn diesen erseht die Sonne durch ihren unrerändert abschließenden Him melsbogen. Außerdem erkennt man an dem Mangel jed.'S Schattens eines lothrecht stehenden Stabes, daß es ge nau Mittag ist. Das stimmt freilich nur dann, wenn die guten Quitoner nichts von der mittleren bürgerlichen Zeit wi-n; denn diese trifft nur vicr mal im Jahre mit der Sonnenzeit überein: 301 Tage im Jahre aber ist sie der letzteren stets mehr oder weniger vor oder nach. Ueber duö Holzfällen mit telZ Elektrizität theilt ein Patent Bu rcau Folgendes mit: Ein dünner Metalldraht. der zwischen den Polen eines Elements ausgespannt wird, ge räth bekanntlich, sobald das Element in Thätigkeit gesetzt wird, in ein dau erndes Mühen, und zwar um so siche rer, je dünner er ist: während zum Glühendmacheu dickerer Drähte auch stärkere Elemente erforderlich sind. Bersuche haben ergeben, daß mit einem derartig m Tauergluth erhaltenen Platindraht Holz in ähnlicher Weife durchschnitten wird, wie Seife mit einem kalten Draht. Es geht zwar nicht so leicht, wie bei der Seife, aber jedenfalls leichter, als mit der Säge, und dabei giebt es keine Spühne, son dern nur eine leicht angekohlte Fläche, welche der Tauerhaftig'eit dcS so ger schniltenen Holzes entschieden günstig ist. Dieses Verfahren ist neuerdings im Großen zum Fällen der Bäume an gewendet worden, indem Stämme mit dem glühenden Draht bis auf ein Fünftel ihres Umfanges durchschnitten und dann auf gewöhnliche Weise zum Umfallen gebracht wurden. Das Vor schieben des glühenden Drahtes ge schiebt dadurch, daß derselbe in einem Bügel mit isolirten Griffen eingespannt ist und durch geeignete Vorrichtungen in dem Maße vorgeschoben wird, wie das Einbrennen vor sich geht. Dabei iit ein Baum,' dessen Fällung in alt hergebrachter Weise zwei Stunden Zeit erforderte, in kaum einer Viertel stunde niedergelegt worden, wobei es keine Holzverlufte gab, wag bei werth volleren Hölzern auch Beachtung verdient. Ein außerordentlich werth, volles Nahrungsmittel ist der Käse. Im Gehalt an eiweigartigen Stoffen sind 3dö Gramm Käse gleichwertig mit 18 Eiern oder 614 Gramm Ochse fleisch. Kleine Mengen von Käse be, fördern die Verdauung, reizen den Appetit und vermehren den Durft; große Quantitäten können bei sonst gu'.er Beschaffenbeit aber schädlich wir ken, indem sie VerdauungSbeschwerdea mehrfacher Art erzeugen, denn so nähr hast der Käse ist, so ist. er dcch ziemlich schwer zu verdauen, wcjl bei seiner festen Beschaffenheit und seinem Fett LMt,der.MaenjaIj..'njcht leiSt in
denselben eindringen und den 5!üsejtosl auflösen kann. Je fester und fett reicher also der Käse ist, desto schwerer ist er zu verdauen. Ein guter Käse muß geschmeidig und fett, mehr dicht als hohl, von angenehmem, weder bit terem noch ranzigem Geschmack, nicht fließend, bröcklig oder schimmelig oder zu salzig, nicht zu hornartig hart sein und im Munde leicht und freiwillig zergehen. UebrigenS sind die Sorten so verschieden, daß man selbst grüne, schimmelige Stellen als Telitatene be vorzugt und Verkäufer diese Eigen sch asten schnell hervorzubringen, suchen, indem si in frischen Käse Köcher bohren und diese mit altem fauliaen aus füllen. Außerdem achte 'man beim Einkauf noch darauf, daß kostbarer Käse nicht mit zu vielem weißem Staube bedeckt oder in den Augen" angesüllt sei, weil darin Vcillionen ekler Kü'semilbcn leben. Geruch und Ge schmack können nur bei Erfahrung und Uebung sicher über die Beschaffenheit urtheilen. Chemische Prüfungen auf meiai'.ische Verunreinigungen ü. s. w. sind für die Hausfrau nicht leicht an zustellen. Zu bemerken ist noch, daß ähnlich wie in der Wurst, auch im frischen Käse ein besonderes Gift, daS sogenannte Käsegist, vorkommt. In dieser Hinsicht hüte man sich vor sehr feuchtem, schleimigem und hervor stcch.nd sauer riechendem, sowie vor chimme igem oder mit farbigen, na , n:::ll!:ch ge'.bgrünen und gelbrothen locken '.v'k'iem Käse. Die Sonnenblume kommt immer mehr zu Ehren. Schon längst hat man in MalariaEegknden beo dachtet, daß kalte Fieder ost solche Häu ser verschonten, in deren Umgebung viel Sonnenblumen wuchsen. Jetzt em pfehlen Aerzte Thee von ganzen Son nendlumen. auch einen AuS ug der selben durch Branntwein, als das beste Mittel gegen Fieber. Man verschneide Sonnenbiumen und Stengel, gieße Branntwein darauf und lasse dies in geschlossenen Fla'chen in der Sonnen, wärme eine Woche ziehen. Man ge orauche davon einen Eßlöffel voll mch
rere Male taalla Teutsche vscalnachrichten. Provinz Brandenburg Gestorben in Verlm, der Geheime Zust'tzrath. Rechtsanwalt Martin Heil born, im 69. Lebensjahre. Bei dem Versuch, eine Schaar spielender Kinder vor einer wild gewordenen Kuh zu schützen, wurde der Arbeiter Karl Rei nicke unweit de3 Bahnhofs Johannisthal aufgespießt und getödtet. Der Buchhalter Alexander Steinbom, wel, eher in einem Berliner Bankgeschäft angestellt war. ist nach Unterschlagung von 10.000 Mark entflohen. Wegen Verbrechens gegen Paragraph 219 des Strafgesetzbuchs ist die frühere Hebamme Antonie R. in Berlin, die ihre Hilfe in diskreten Angelegenheiten angeboten, verhaftet worden. In welchem Umfang und mit welchem pekuniä ren Erfolg das Geschäft betrieben wurde, erhellt daraus, daß bei der Ver hafteten, obwohl sie erst im Mai v. I. nach 4jähr!ger Zuchthausstrafe entlassen wurde und mittellos war, 14.000 Mark gefunden wurden. In Neuen dorf bei Potsdam hat die Gärtnersfrau Fritze nach einem Streit ihren schlafen den Mann mit kochendem Wasser begössen. Der Unglückliche starb nach fürchterlichen Leiden ; die Megäre ist in Haft. Die 27 Jahre alte Martha Riemann in Berlin hat sich aus LiebeZ. gram erhängt. Sieben Bauerngüter, ein Kossäthenqehoft und 23 Büdnerstellen in dem Dorfe LüderSdorf (Kreis Teltow) sind durch eine Feuersbrunst zerstört worden. Der Brand brach in dem Hause des Bauern Gottfried Lehmann aus und verbreitete sich in wemgen Minuten über das ganze Dorf. .Provinz Ost -Preußen. In Jnsterburg hat sich der Ulanenunterofficier Novak erschossen, weil daS Regiment wegen schlechter Führung mit ihm nicht capituliren wollte. Der bekannte Herrenreiter, Rittmeister Philippsen, ist beim Rennen zu Insterburg mit der Stute Edeldamegestürzt und hat außer, einem Armbruch schwere innere Verletzungen erlitten. Edeldame", welche den Distanzritt Berlin-Wien mitgemacht hat. blieb auf der Stelle todt. Der Arbeifer Fröse ist in Königsberg unter dem Verdacht, dasEtablissement Flora ln Brand gesteckt zu haben verhaftet worden. Provinz W e st-P r e'u ß e n. Im Walde bei Klein-Piasnitz sind menschliche Gebeine gefunden worden, welche man für die Ueberbleibsel des vor Jahren ermordeten Zauberkunst ler I. F. A. Schaegtzki hält. Die Regieruna in Danzig hat eine Velohnung auf Ermittelung deZ MörderZ ausgesetzt. Vor mehreren Tagen sind drei Fischer aus Brösen, Fuhr. Vater und Sohn und ein Genosse, nach der Gegend von Ozhöst aus Fisch fang gefahren und bis jekt nicht zu rückaekehrt. Das leere Boot ist in zwischen aufgefunden. Die drei Fi scher sind wahrscheinlich auf See ein Opfer der stürmischen Witterung ge worden. Ein Mord aus seltsamer Ursache kam -in Jastrow vor. wurde nämlich ein Seiler von seinem Wirth erstochen, weil der erstere von einem Schuhmacher besucht wurde, der, der Wirth nicht leiden mochte. Jr, Hammerstein sind 16 Wohnhäus nebst dazu gehörigen Wirttzschaftsge. bäuden ein Raub der Flammen ge. worden. Provinz Pommern. . Die Kreisstadt Bergen auf Rügen hat am 27. September das Jubiläum ihres 700jährigen Bestehens gefeiert ; die Stadt ist vom Rügenfürsten Jaro mar dem Ersten (11631218) gegründet worden. Ein Brand hat bei MiSdroy drei nebeneinander liegende Gehöfte zerstört : fünf Personen erlit? ten - erhebliche Brandwunden. Jq Hammerstein hat ein großes Feuer 26 Gebäude, darunter. 11 Wohnhäuser., vollständig eingeäschert. Der angerich. tete Schaden ist sehr bedeutend. 25 Arbeiter Richard Langusch auS Leschin, NZtlSsr am 7. Juni vom Stolver
?aMürgericyk zürn üodY erürthNlt wurde, weil er im Januar d. I. aus dem Wege nach Groß-Damertow den Eigenthümersohn Franz Pollek aus Leschin ermordet und ihm die Summe von 13 Mark geraubt hat, ist in Stolp durch den Scharfrichter Reindel aus Magdeburg hingerichtet worden. P ro v. S ch l e s w i g -H o l st e i n. Der Materialienderwalter Schnie derjast, welcher in Diensten der Unter nehmerfirma Kintzel stand, hat in seinem an der Kiel-Eckernförder Chaus see belegenen Bureau den Arbeiter Willamowitz erschossen. Der Mann hatte für die Firma an dem Bau det Brücke bei Levensau gearbeitet und im trunkenen Zustande mit dem Vermal ter Streit angefangen. Letzterer stellte sich der Polizei. Der frühere Badedirektor in Westerland auf Sylt, Dr. Pottacsek in Berlin, ist vom Landge richt in Flensburg wegen Aufforde rung zum Zweikampf zu einer Woche Festungshaft verurtheilt worden. P, hatte sich wegen der Feier des kaiser. lichen Geburtstages mit dem Amts richte? Höppner überworfen und dem selben darauf durch einen Postmeistn eine Forderung auf. Pistolen zugehen lassen. Der Amtsrichter lehnte es jedoch ab, sich aus Patriotismus über den Haufen schießen zu lassen. Provinz Schlesien. Die 27jährige. erst seit . Pfingsten d. I. verheiratete Arbeiterfrau Auguste Opitz in Nieder-Langenau bei Löwenberg, eine dem Trunke ergebene Frau, hat ihre eigene Mutter, die 66jährige Beate Rücker mit einem starken Knüttel erschlagen. In Pleß ist der Volksschullehrer Gritz zu 14 Tagen Haft verurtheilt worden, weil er einen Schüler, um ihm ein Geständniß abzuzwingen, mit dem Kopf auf einen Holzblock gelegt und ihm dann mit einein Beile gedroht hatte, er werde ihn köpfen wenn er nicht die Wahrheit sage. Einer der Edelsten der Edeln von Schlesien, der Graf Eduard von OpperZdorff. früher zu Schloß Loslau ist durchgebrannt und hat seinem Kutscher August Gogolin nicht einmal den schuldigen Lohn bezahlt. Der arme Kerl ist klagbar geworden. ProvinzPosen. Auf dem Felde bei Samter hat ein 16 Jahre alter Bengel einem sechs lährigen Knaben glühende Kohlen in die Taschen gesteckt. Die Kleider des Kindes fingen Feuer und Letzteres erlitt so schwere Brandwunden, daß es nach einigen Tagen starb. Das Zchwgericht in Posen verhandelte dieser Tage gegen den 30jährigen Airthssohn Franz Kuraß aus Ple wisk, welcher beschuldigt wird, im Mai 1892 die Dienstmagd Perz er. mordet und im August 1892 den FleZ. schermeister und Grundbesitzer De zurski ermordet und beraubt zu haden. Der Angeklagte gab beide Mordtaten unumwunden zu. Da jedoch die wedZ-'nisck'n Sachverständigen den Kuraß für geisteskrank und unzurech nungsfähig erklätren, brach der Ge richtshof sofort die Verhandlung ab lud setzte dieselbe bis zur Wieder
lesuna des Anaeklaaten au. Die ! jr. ri". c r c erer. oamcei lanoiaen lino aoer ver 'aniirai, )aß die Geistes!rcin!b;it des angeklag ten Kuraß unheilbar sei. Povinz Sachsen. Der 26 Jahre Müller Dueskop aus lievenau bei Torgau hat den Arbeiter Zrieke in Braunschweig erstochen. Er lvar von dem Mann mit einem Mes ser angegriffen worden. In Wel Zzenfels ist die Schriftstellerin Luise )on Francorö im 76. Lebensjahre gestarben. Der Stadt Ellrich i. Harz. hat ein in Berlin verstorbener Herr Kramer 200.000 Mark vermacht. Im Auftrage der. deutschen Regierung hat sich der königl. Baumeister Groth oon Wüttenderg mit den Steinmetzen Scheff und Höse von dort sowie Mllller.Posögel und Kaiser ausNaumburg nach Jerusalem begeben., um dort aus Kosten des Reiches eine evangelische Kirche zu bauen. GutsbesitzerFnedrich Herboth in Görsbach, ein Greis von 80 Jahren und einer der reichsten Oekonomen der goldenen Aue. hat sich aus Aerger über den Verkauf eines Pferdes erhängt. Provinz Westfalen. Mit der von der Stadt Dortmund geplanten Rieselanlage wird wahr scheinlich im Herbst begonnen werden. Die Schmutzwasser sollen in einem 16 Kilometer langen Kanal bezw. offenen Graben bis zur Dahler Haide im Münsterland geführt werden, wo für die Anlage 2000 Morgen Sandboden erworben worden sind. Der Kanaj ist 2700 Meter weit durch einen Berz zu führen, der innerhalb zweier Jahre durchbohrt werden, soll. Die Kosten für diesen Tunnel allein betragen gegen 900.000 Mark. Die gesammte Kieselanlag? wird etwa 2,000,000 M. kosten. . ' Nhein-Provinz. Die Grabunaen. welke auk Ne? lassung des Provinzialmuseumö' in Trier behufs Feststellung der altrömischen , Stadtmauer und Freilegung der zahlreichen Grabhügel bei Hermeskeil vorgenommen wurden, sind beendet. Im Ganzen lieferte die Grabung aus 13 Hügeln 26 zum Theil sehr eigentig verzierte Thongefäße. 25 Bronze, ringe, 2 Schwerter. 8 Dolche oder Messer. 4 Lanzenspitzen, eine eiserne Früh.La Tenesibel, eine blauweiße Perle und Eisen- und Bronzereste von Gefäßen. In Sobenheim wurde der Gastwirth Seibel jr. bei einer Rauferei erstochen. Reservisten "des 23. rheinischen Feldartillerie-RegimentZ machten neulich Nachts einen Angrifs auf einen Lieutenant. Sie fielen seinem Pferde in die Zügel und mißhandelten ihn mit Knütteln, worauf sie entflohen. Rackdem das Königin Augusta Garde-Regiment Ro. 4 33 ' Vf ! rrtr : r ' i n uiytc ui viuuiciij gucuiionirx qai, iji . dasselbe nunmehr nach Spandau ver legr woroen, Äas neue Hotel in Königswinter Goldentr'Drachen? ig zur Hälfte eingestürzt; mehrere . Personen wurden verletzt. Die Lese akj der Oberwesel ist im vollen Gange. Der Ausfall befriedigt sowohl in Be-
zug aus uuamai als allch Qüanlttai außerordentlich. Dahingegen zeigt sich noch wenig Kauflust. Wegen Mangel an Fässern würde der Winzer gern die Trauben oder den Most verkaufen. Ein Abschluß von 13 Fudern Most erzielte einen Preis von 300 M. pro Fuder. Provinz Hessen Nassau. Ein Graf v. B. klagte kürzlich gegen ein in Frankfurt a. M. wohnendes wohlhabendes Bürgermädchen auf Ehelichung oder Entschädigung. Die Beklagte gab zu, den Kläger einst recht gern gehabt zu haben, sie könne ihn aber nicht ehelichen, weil sie sp'äter erfahren habe, daß Se. Erlaucht zanz mittellos sei und er es nur auf ihr Geld abgesehen habe. Der Kläzer sei Officier gewesen, aber entlassen worden, und in seiner Gesellschaft könne sie sich gar nicht mehr sehen lassen. Der Graf behauptete, die Dame habe das Alles vorher gewußt, auch daß er ein armer Schlucker sei. Die Civilkammer wies die Klage ab, da nach nassauischem Rechte auf derartige Eheversprechen nicht geklagt werden
könne. Der Graf behauptete nun, er habe sich gar nicht nach nassauischem Nechte verlobt, sondern beim Beginn der Beziehungen sich entschlossen ge habt, außerhalb Nassaus zu leben. Das Fräulein bestreitet das. Der merkwürdige Proceß wird nun demnächst nochmals verhandelt werden. In Cassel hat sich der Kaufmann B.. Angestellter einesVankhauses, aus Liebesgram erschossen. 'Der 20 Jahre alte Postbeamte Louis Burgheim ist vom Gericht in Frankfurt a. M. wegen Unterschlagung von Brieren zu einem halben Jahr Gefängniß oerurtheilt worden. Der Landwirth Bräutigam und dessen Frau von Niedermöllrich begaben sich neulich zu einem Leichenbegängniß in das ?cachbardorf Jennern und ließen ihren :inzigen Sohn von 10 Jahren unter der Aufsicht von Nachbarsleuten zurück. Die in der Nachbarschaft ebenfalls wohnende Frau des Landwirths Herzog rief nun den Knaben zu sich in ihre Wohnung und schnitt ihm mit einem Messer den Hals durch,, so daß der Tod deö unschuldigen KindeS auf der Stelle eintrat. Die Mörderin soll wahnsinnig sein. Königreich Sachsen. Di: Gesammtstärke der königlich sächsischen Armee von 33,600 Mann wird durch Bildung der neuen Halbbataillone auf rund 33.000Mann erhöht. In Dresden starb Hofrath Jencke, der Begründer und Leiter der Taubstummen-Anstalt, 81 Jahre alt; Vankdirektor A. D. Ernst Berg. 73 Jahre alt; Justizrath Dr. Bähr, 60 Jahre alt. Der Referendar Dr. v. Süßmilch-Hörnig, aus Dresden, ist in der Schweiz auf einem Ausfluge nach dem Comersee spurlos verschwunden. Bei Besteigung des Schrankvogel ist der Sohn des Dresdener Justizraths Hänel. .Walter Hänel, abgestürzt. Die Leiche wurde am nächsten Tage aufgefunden Da von der Stadt Dresden eingerichtete Genesungshaus in der Oberloßnitz ist seiner Bestimmung übergeben worden. In Lichtenstein ist eine aus sechs Personen bestehende Familie nach dem Genuß von giftigen Pilzen schwer erkrankt. Vier Personen sind bereits gestorben, zwei befinden sich auf dem Wege der Besserung. Das auf dem Taubenmarkt zu Crimmitschau errichtete Denkmal für Kaiser Wilhelm 1. ist einaeweiht worden. I. H. Grünert, öcke Virginia Avenue und Coburn Ctratz.'. Zleue Wirthschaft. Die bellen Getränke und Cigarren. Jede: Morgen warmer Lunch. To SPubitfum ift freunfclKtn ; cinaetabrn ' Bernhard Bonnegut. Artdur ohn. Bouuegut S5 Bobn, Architekten, Telephon 875. 2 Vance Block. Indianapolis. John H. Stern, . . Architekt, Nunirner Tinundsün? ig Jnga5, . lock 5ndianaooli. Telephon 12 Unterstützt die vkflO C0 - OPERATIVE La u ii d r y, betrieben von Union WaschmSdche. 138, 140 und 142 Virginia Avenue, T. E. Somerville, Manager; Die Duthie bk Dagflett l'ool lnu5etur1c Oornp'n Alle Arten feine Werkzeuge u.feineMaschinerie Elektrische Maschinerie gemacht und reparirt. ' 193 & 195 Süd Meridian Straße. Besondere Aufmerksamkeit auf Härtung von Metallen und Schleifen von EraSschnetdern. Telepbon 270. VS. V. Utbie. Prös. W. K. agett. Sekr. u. Schatz. ' ZZrau A. S. Fowler, führt importirte und ielbftverfertigte Haar-Arbeiten. . Perrücken. ?ang?e. in großer AnSwalzl. ftri nren,lkovknafchen.Saarsaneiden. i 22 Wett Wasbinaton Strafe. Umgezogen. ..Er ist hier um hier zu bleibe. 4 Die zunehmende Praxis itt Tr. Barker. bei Auqen dnd Ohren Arzle, twina ihn, nach g.övcren öküumilchketken umzu,.tc:c. ir mie 'kete deSbaid die RZumlichlel.en im iwetten ZtoJt be Iran Block", 11 W. Washington Str., nÄst Bowrn.Merrill Co'ö. sür fünf Jahre, o er auSaez'icbnet? Ofsicen eingericiiskt hat für die Behandlung! von Auge, Ohr, Na, e und HclS und die Slnferrigung von Brillen. küpstiit,en iFu gen und die Eeradcstellung von Schielaugen, ft n.t die Overatton ,ur Entfernung deö Star vorjuvehme, u Preisen für Alle erreichbar, e ?usltatton frei und Jedermann eingelade.
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T ftt werden 52r Ci5d!n5cZnd Cchlsflosigkeit. 2 St. Loui. Mo Mai 159. 7!äch dem ersten Löffeivoll von ..Pastor toma'l 5!erve'St2rker" Ichlief ich wieder yut. wak dorhe, nicht der all war. und brsserte sich mein Zustand gründlich, so daß auch der Schwindel verjchwand. Ich imvichle deßhalb da Mutet auf' Beste. 1310 öt. Broadway. S. I. Snrich. 407 23. 40. ZU 8. 27. Okt. 1891. Oiaobl 14 12 ?abre lana mit yvilevsie bebasttt war. i habe ich doch keinen rrnzigkn Anjall gkhabt. seitdem ich )tn ebraucd eon .."Bastei KLnia' NeroeSlärker" begann, und ich muh meine Venejung diesem Mittel zuschreiben. Ich habe diese Mittel einer ?r. Heide, an der venue, wohnkast. empfohlen; ebensak einem Tr. L lock an de, E. 117. Et., weichere, bei einem seiner Patienten mit, für Sie schmeichelhaftem Erfolge, anwendete. 2mciO'Evull. & aI kW werthvollcS Buch sür NervenKideuX und i:ne Prcbe.F!asche zuaeiandt. ireu erhalten auch die Medizin umlons. Tiefe Medizm wurde seit dem Jahre 1376 von dem Hoch. Pastor König in Fort Wayne. Ind.. zuberettel uud jetzt unter seiner Anweisung von der KOENIG MEDICINE CO., 238 Randolpli StM CHICAGO, IIÄ. Ä ei Apotheker , habe für ?1.00 di, Ushe, C Flasche für $3.00, grob 91.75, 6 tut $9.00. I 3nOianmou tn den oeuKtbcn retteten ten 5. Dt 11. Sanier, U West Washtvgt tr. un t Süd ttaft Str. und Lincoln Lerne. Für die Heike Jahreszeit! Mineralwasser, Selters und Waukesba, in Flaschen cder SyphonS-Füllungen. ilVUnsere eigenen Fabrikate. Ausschließlich mit dcstillirtem Wasser angefertigt. Ginger Ale, Orange Cider. Lemon Soda, Eream Soda, Lemon Sour, Champagne (5ider, Virch Vier, ?c. ic. Die besten in der Stab: jac. Metzger & Co. 3 32 Ost Maryland Str. Telephon S!o. 407. Bestellung' erden noch allen Theilen dei Stadt vrsmvt abaelieiert. Ganzer und $eüan Utt ,u verkaufen bei der Indianapolis Gas Company 4Q OS W?fhfnmn 5?,?. 13 N. MERIDIAN STREET. fteine Brillen und Äugenalaser. Schmiedeeiserne Fenz. Ellis & Helsenberger, 42 bit 168 Süd Miisissippt Straße. ,mei Sauaret westlich vom Bahnhof. Fabrikanten der Ehampion fZrnz. Siehe Sirku 1nrr. ?sen'e ntrlftvat iitt Treibriemen und wilUlll, Schmirgelräder Spezialitäten ver W. B. Barry Saw& Suoply Co. Jobn Gnedelboefev tablirt 1878. Plntforrn-Wngsn und &ti WZSN, (Drays.) 102 130 ftcntu&a Vvenne Telepbon Z37. Jndianapi, . Scbweikle 55 Prange, Fä5ri!an!en von Kutschen, Buggies, und allen Sorten; Wage. Ecke Davidson und Market Straße Ovid B. Jameson, Advokat und Ncchtsanwalt, 1 Zimmer 5 & 7 Vrandon Block, r. Ecke Delaware Washington Straß obert Denn. Nervton M. Taylor, Oenn & Taylor, Advokaten und Notare, vraktiztren tn alle Staat .Bundesgerichten. Zimmer l.t PSSnix Blo. Ost vkarletftr. ynctanapoiiB, no. W. P. Stflzback. W. P. Sappe. FISHBACE & KAPPES, Ofv.i.i v ni. '..cc .tn - w öööiaicn uno yicnjiöüuiianoc, Osftceti: CosfinZ Block, 90) Ost Marketstr. Zimmer 22 bis 25. Qeffentlicter Notar. ' Irarilc II. Blackledge, Advokat und NechtSanwalt, Zimmer.12, Ingallö BloL. Indianapolis, Ind. Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! CpOSS-eyes cured by Dr. Barkei . . V-s - in one rninute bj a new irnproved and palt ifal, Grcit cpTtttito c'f t I tt S cy telaugeitv Wie sie von Dr. Barkex durch eine neue. verbesserte schmenlcse Methode kurirt werden' 372 Fälle in Indianapolis gehsilt, von denen ic iioj vrrionna) erzeugen rsnnen. viat j e Berechnung.
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