Indiana Tribüne, Volume 17, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1893 — Page 1

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&!2gS3&&sa&iR& Todes-Anzeigc. Freunden und Gelaunten die tiaaa Mit tbeituuz. &a5 unser geliebter Satre und Batei, Charles NeiS. gestern Margen um 10 llijr, im Alt r ton 54 Iah reu crsch'kden i t. Die Beerb g ng findet statt. Freitag, den tO OktoSer vom Tru rhuse, 421 Süd New Jersey Ztr.. ?! !chmittgi alllr, raoj greunde und Bekannte clnla&rn Elisabeth Nettz und Kind?. s. . ... George iiemtmnn gf I &- ivr; ira MW SäVS VfcÄj' &'y:fe ZeichenbeZtatter, Office : 26 Süd Telasarestr. etittl 120, 122, 124, 12. 128 Oft PearlKr TtX, stl 1 . P 'fca nd Nacit. Sprechet vor der Bolcourt, Tyner & Co., - für - 531 Ö II V lll C M t C A ' r in ttrault oder Marmor. Office undrbeit ftäkte: 82 & 34 MasiachusettZ oe. Telephon 998 IIER3IAJX LINKE. L Deutscher Messerschmied, Emvfiehtt sich zur Bn'ertigung olle: Schneidinstrumente. Rasirmesser eine See ziatität. Schlei'en und sonsti ie Reparature, schnell, gut u.o billig auZg: üht. Einige Wagenladungen der neuester Muster in Tapeten u. Hekorationel. soeben elngetrossen, welche zu oen möglichst billigen Preisen verkauft werden bei Carl Möller, No. 6 Ost Washington Str. Schiffsscheiue nach Europa, 820.00 biö 8275.00. Schisssschewe von (Zuropa, 923.00 bis 8273.00. P. Pfiftercr, Offi: 7 Oft Market Straße. TMnifiixi 1 000 Jno. A. Kutsch. ffabrikt d Händler in V kerdc'lSeschtrrer Gattel. Zözeln. Peitschen, SSmmn. Büren Rearaturec weisen gut, promvt Igeführi Rs. 5 NaffachusettS vu.

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Gericht

sank.

den 3. Oktober 1803. Editorielles. Der bekannte juristische Schrift steller Richter Thomas M. Cooley vo, Ann Arbor spricht sich über daö Ver fahren deö Bundeösenatö wie folgt auS : Bezüglich deS Standes der Wider rufs-Bill im Senat muß ich gestchcn, daß ich in einer Stimmung bin, di, weit davon entfernt ist, angenehm zu sein. Wenn es wahr ist, daß die Mehrheit eine Abstimmung nicht er zwingen kann, so ist irgendwo eine Ne oolution iu der Regierung erwirkt eS ist nicht länger die Regierung, welche r o t a . r j. e . e . . v ? f unsere Zvaier icyusen, ivnoern oieieine ist von einer gesehzebenden Körperschast so geändert, daß eine Minderheit darin nach Belieben irgendwelche gesetzgeberische Maßregel zu Falle bringen kann. Ich fühle mich erniedrigt als ein amerikanischer Bürger mehr als daö, ich fühle mich der Freiheiten beraubt, welche vom Volke niemals freiwillig aufgegeben worden waren. Oie Verfassung ist in einem ihrer wich tigsten Paukte verleht, uns nicht bloß. mxi ich scheu kann, für ein Mal. I incern in einer Weise, welcqe t sur r v . .. m ? . t m e allezeit der lZewalt von ein paar Personen überliefert." ' nist rs tx.il t. I v i;u, oap er nicql an oic auiciajugieu der sich für Widerruf erklärenden demokratischen Senatoren glaube. Er sagt: Die anscheinende Ohnmacht der Nehrheit ist empörend und es fehlt nicht an Stimmen, die nach energisch'.m Eingreifen des Senatsvorsitzers oöer einem entscheidenden Beschluß verlangen, welcher daS Rechtsbewußtlein der Mehrheit zum Ausdruck und die Sltuatlon um Äbscklus bringt. Äder je länger die Sperre dauert und je mehr die Kompromißoorschläze mit ei-iiger Aussicht auf schließllche gün st.ge Ausnahme hervortreten, desto m.'hr macht sich der Verdacht geltend, dai es der Mehrheit der Befürworter deö Widerrufs der Ankaufsklausel gar n-cht ernst ist mit idrer Unterstützung aer Silberpolitik deö Präsidenten. Die republikanischen Senatoren sindmit uönahme der in diesem Punkte nicht a ihnen gehörigen Vertreter der Silberstaaten einmüthig für den Widenuf. '! Dle demokratischen Senatoren sind so getheilt, daß die Antifilberleute all in nichts ausrichten können, aber mit d.'n Republikanern eine ausreichende Mehrheit haben. Wenn sie wollten. m.'int man, könnten sie schon ihr Recht g ltend machen. Aber eS scheint an d:rn rechten Wollen zu fehlen. Unter d:m Druck der Patronage der Admi stcation spielen Diejenigen unter nen, die früher auf der sreiprägeri!j;n Seite standen, ein täuschendes Spiel mit dem Präsidenten und halt.'N die Entscheidung hin, um eS mit ihren Constituenten nicht zu verderben.! Zudem, sie vorgeben, ohnmächtig gegen die flibustirende Minderlzeit zu sein, hoffen sie auf die Kräftigung der ?ompromißstimmung, die sie auS dem Dilemma herausreißen soll. Man nehme die Sache, wie man will, sie ist eine infame Farce, ein freoelhafteS Spiel mit den Interessen und der Wohlfahrt deS Volkes und ganz dazu angethan, den Parlamcn- , tarUmuS in Mißkredit zu bringen.

Drahtnachrichten

Inland. Wetteraussi6.ten Schöneö Wetter beute und morgen. $3,500.000 Brandschaden. New Sork, IS Okt. Seit dem gk'ßen Feuer in 185 hat die hiesige SUdt nicht wieder einen Brand geseh: al$ den von gestern Abend. 3.,

döm Taptten.HauS von Campbell &ntia Tode behandelten, erklärten, daß

waren einige Leute mit dem Her rl hten von Mu,t-rn beschäftigt, als sie plZtzlich Feuer bemerkten, daS seinen Ue prung un Mrschlnenzebaude genoea hatte. N.lch zehn Minuten war nicht nur der vierte Älar.n er solgk, sondern auch die gesurchketei ,t vn neuen" Schlage abgegeben. ' Polizist Cash war der erste an Ort un) Stelle und veranlaßte dle Rettung der noch in den bedrohten (Zebäaden B:st 'dllchen. Mlt vieler Muhe gelang vie Nettll ig, so daß wenigstens kein Menschen ledcn zu beklagen ist. Die Brand w litte Hat die Form eines L, von ter Lte ber i. Avenue zur 42. Straße N t, ausdehnend, westlich 3o0 Fuß. dann mit südlichem Verlauf 300 Fuß zwi sten 40. und 41. Straße, darauf öst llch 100 Fuß sich erstreckend. Der Verlust geht in die Millionen. Campbell allein will $2,000,000 verlo ren haben. .,,, Die nördliche Pacific Bahn New I or k , 18. Oktober. Dem Zveö-Belmont Syndikat ist eS gelungei, stcy elne genügende Vlnzayl von ProzlS zu sichern, um 0le morgen skat!' siidende Direktorenmahl zu behcrr. 'chen. Bamit hat die Herrscyast Hery Billards öder die nördliche Pacisic B,hn ein Ende. In dem neuen 5i rcklorium wird dle deutsche Bank, ! deren Klienten sur 20 btö 40 Mllllo-1 nen Dollarn Aktien haben, vertreten fein, auch der amenranlscye Agent dcS HuseS Rothschild wird einen Sitz dann haben. Die Billard Faklton hat den Kampf ausgegeben, oeö l,r veriemge, oer im Vereine mit Anderen kürzlich Henry Vlllard verklagte und ihn beschuldigte, I daß er durch allerlei nicht zu rechtsertl. gende Manipulationen acht bis zehn Millionen Dollars eingesackt habe. DaS 3 u b i l ä u tn eineS d i n a l S. Kar Baltimore. 19. Okt. Kardina! Gibbons feiert heute den fünfund zwanzigsten Jahrestag seiner bischösli chen Würde in der Kathedrale, zu welcher jedoch nur die Besitzer von Ein tritkekarten Zulaß fanden. Dieselbe. sowie die Wohnung des Kardinals, ist i-A" V-.:A O V- 1 l( . I grogarng oona. on oer . m m t ? s F . oraie, zu welcher auswarllge vraiaien und Priester in feierlicher Prozession zogen, fand ein Hochamt hatt. Der Papst sandte eineGratulationSdepesche. Ausland. C ongr eß der deutschen Soz i a l i st e n. Berlin. 18. Okt. Die ..Kölni sche Zeitung" beschäftig sich schon seit mehreren Tagen lebhaft mit dem sozialbemokratischen Parteitag, der am Sonntag Morg-n in Köln eröffnet

wird. Sie verkündet wieder, daß btttn na yn&0n

Congreß voraussichtlich ein Fiasko und daß die Frage der Anerkennung der Jungen" und Anarchisten viel Staub aufwirbeln werde. Einmischung der P 0 l i z ei. l.m r t m r. m ,r e r 0 a m , 10. enern Abend fand hier eine große soz'alistlsche Versammlung statt. Nach Schluß der Versammlung sormirten sich Hunderte der Arbeiter einer P rade und marschirten durch die Straßen der Stadt, sozialistische Lie der singend. Die Polizei fand sich ein und fcrderte die Demonstranten auf, auöeinander zu gehen. Dieser Aufforderung kamen die Sozialistcn nicht nach Daraufhin schritt ie Polizei zum Angriff vor. Es kar. u einem heftigen Kampf. Die Polizei wurde mit einem Steinhagel empfangen. Sowohl! auf Seiten der Sozialisten, wie auch aus Seite der Polizei wurden viele Personen verwundet. ES wurden mehrere Verhaftungen! vorgeno nmen. Unter den Verhafteten! .ist auch der bekannte sozialistische Agi - ' tator Van Kol.

Abschaffung derSklaverei

P a n c, m a, 13. Okt. AuS der Re. publik Bolivia kommt die Nachricht, daß die schwarze Sklaverei durch (5ongreßdeschluß abgeschafft worden ist. t Charles Fran g oiö Gou n o d. t Pariö, 13. Okt. Der französische Komponist Charles FranFois Gounod ist heute Morgen um 6 Uhr gestorben. Die Aerzte, welche Gounod bis zu sei er an lZehirnlähmung gestorben sei. Während der beiden letzten Tage liefen zahlreiche Sympathiedepeschen an die Familie Goun.'d'S ein, darunter eine Beileidsdepesche von der Königin von Belgien, der Königin-Regentin von Soanien und der Gräfin von Paris. Charles FrancoiS Gounod, einer der hervorragendsten franzosischen Kompo nisten neuester Zeit, geboren zu Paris in 17. Juni 1318. erkielt seine AuSblldunz in der Komposition aus dem Konservatorium seiner 'at rstadt. Der Lm,fc .mnantinnSvreis murd, ihm y - ..j...v......w " " ' V 1339 zuerkannt, vermöge dessen er als pendiat der Regierung nach Rom ging. Nachdem er 18 t2 wieder nach Paris zurückgekehrt, wurde er Musik direktor an der Kirche der Missionö iLtrangereS und bekleidete diese Stelle sechs Äahre lang. Seine Oper Sappho" wurde 1851 in der Großen Oper aufgeführt, hatte aber keinen bedeutenden Erfolg. Den ersten wahrhaft großen und nachaltiqtn Bühnenerfolg erlangte er 1859 mit .u,t", der in der That auch als fein Hauptwerk betrachtet werden muß. 25on lSounod's Opern eit 1860 sind nennen : Li colombe" (für Ba oen.Baden komponi rt). ?k!lemon BauxiV' (betbe 1860). La reine de Saba" (1862). Mireill" (186), omeo et uliette" (1867). nach ,.aust" sein erfolgreichstes musikaliWerk. Der Kriea trieb Gounod nach Lonvon ; die dort entworfene Oper "Polveucte" kam 1878 nur in Paris ohne nachhaltigen Erfolg auf die Bühne. z London, wo er bis 18!.5 verweelte, brachte er 1871 auch seine pal ciotifdie Trauerkantat: Gallia" zur Aufführung, und seit dieser Zeit grü helte der Künstler, der seine besten musikalischen Anregungen Hauptfachlich Deutschland verdankt, sich immer mehr in den pariser Deutschenhaß hinein. isein Oratorium "RdeniptIon" s Erlösung), welcher, für die Londoner Verlegersirma Novello geschrieben, zuerst 1832 in England und später auch in Deutschland aufgeführt wurde, vermachte nicht durchzugreifen, obwohl ö b z ausdrücklich als das Werk ' " gens" bezeichnet hat. ' OchiffSnacvricdten. Angekommen in ? London: New Jork" von New Sork. Southampton: Spree" von NewIork. A e w I 0 r k: Tcutonic" von plP r a w le P 0 int. Passirt: Schie am" von New Jzrk nach Amsterdam. I C - - V t - L rt . ät . lzaro: Painrr. ,,'oravla-von H i e N a e s. Zum Herbst-Mnsik-Aest. . . an ueverelNsllmmun? mtt einem M lsikliebendel, Publikum dürfen wir I moh! daS für die beiden Conzerte am Montag aufgestellte Program ein vor treffliches nennen. Mit der sturmathmenden Ouvertüre zum fliegenden Holländer" wird die Matinee vortrefflich eingeleitet. Da rauf folgt deS Norwegers Edward Gcieg anziehende Suite, Peer Gynl" Ueber Frl. Henrtetta KitchellS Fähig keiten als Pianistin erfahren wir Bedeutendes. Die Ballett Suite Rosamunde" ist bekannt. Schubert schuf uns ein Werk voll unmuthiger Frische in dem erha bendsten Reichthums seiner Phantasie. Anläßlich einer Ausführung deö Rossini'schen Stabat Mater" im Maifeste vor zwei Jahren lasen wir in einer Kritik" daß solches daS Allerbe1 öeutendste aller Chorverke sei. DaS dürste sich wohl anders verhalten, her

hervorragendstes Werk Wilhelm Tell"

ist. . ES war gewissermaßen sein Purgatorium auS dem hervorgegangen er man kann behaupten, daß Rofsini'S zu den Meistern der Kunst zählte. Die Einleitung zam dritten Akt von Lohcngrin" verdankt wohl ihren Erfolg der melodischen Gestalten bezw. Abgeschlossenheit . der Tonsätze und wird bei den steigenden Enthusiasmus für Wagner diese, wie jede andere Nummer seiner Tondichtungen mit Befall begrüßt werdei. Den Schluß deö ConzerteS bildet ein Violin - Volo der Frl. Leonora von Stosch, einer Künstlerin von hoher Begabung. ?hr Solo ist der Zigeu nertanz" des Pablo de Sarasate. So viel über die Matinee. Morgen möchten wir einiges über die Genüsse am Abend verrathen. -. Aus den Gerichtshöfen. S u p r e m e Court. 3n Sachen des Zohnson'schen TestamentSprozesses ist die Entscheidung der hiesigen Circuit Court von der SnpHmt Court aufrechterhalten morden DaS Objekt waren $8000, die voi dem Erblasser, William Zohnson, zu glei chen Theilen an die Kinder seiner Geschmister Susanna Mosier. Margaret Zoneö, Walter Zohnson, Jane Goodrich, Ben. Johnson, James Johnson, L. N. Snapp. Samuel Snapp und Zames Snapp vermacht worden waren. ES handelt sich nun darum, ob der Betrag unter die Kinder, 40 an der Zidl. gleich vertheilt werden sollte, sodaß jedes einen gleichen Betrag erhielte, oder ob die Summe an die Familien zu gleichen Theilen fallen soll'?, unge achtet wie viele Kinder in jeder Famiie seien. Die Circuit Court hatte! entschieden, daß jeeö der 40 Kinder einen gleichen Erbschaftstheil bekommen soll und das Odcrgericht hat das Urtheil jetzt bestätigt. Da sind also die kinderreichen Familien am besten daran und man sieht, warum derKinder fegen manchmal seinen Namn 'ver dient. Bundesgericht. Jacob Gabriel, ein russischer 5ausierjude, der dem David Rosseck, Fuhrmann an der West Merrill Straße, einen falschen Silbcrdollar herausgegeben hatte, wurde nach einem kurzen Vorverhör unter $500 Bürgschaft den Bundesgroßgeschworencn überwiesen. John Farrell, der vor drei Monaten im Bundesgericht wegen eines zotigen Briefes, den er an seine Frau geschrieben Hatte, zu einer ArbeitsHausstrafe verurtheilt wurde, ward gestern unter den Bestimmungen des GeseheS, arme Sträflinfte betreffend, entlassen. Der Richter deö Bundesgerichts hier. Ä. A. Baker, läßt jetzt keinen der auSgelösten Geschworenen schwänzen und faule Entschuldigungen läßt er schon gar nicht zu. Gestern kam einer der Jury zu ihm und sagte, er mochte wegen Kopf.ch'neren vom Dienst ent schuldigt sein. Giebt'S nicht", sagte Baker, eö sei denn, daß Sie mir ein ärztliches 'Attest bringen." Der Mann schob ab und ärgerte sich nicht wnig über diese schulmeisterliche Tyrannei. Wir geben dem R chter aber Recht, wenn er solche Schulbubencntschaldi gungen nicht zuläßt. Suverior Court. Zimmer No. 1. Pauline George gegen Odell George; Scheidung bewilligt und Klägerin erlaubt, ihren Mädchennamen, Pauline Madinger, zu führen. Wm. H. Nich?lö gegen John M. Hatten u. A. Albert Metzger als Neceiver ernannt. Elijah B. Martindale gegen F!ora Kelsey u. A. ; Verkauf deS Eigenthums angeordnet. C r i m i n a l g e r i cd t. Die Geschworenen hatten gestern Nachmittag Phil. Carroll von der Anklage des Einbruchs freigesprochen. Der StaatSanwalt. damit nicht zufrieden und Lunte mochte er wohl auch gerochen haben, hatte schon emen zweiten! v e rt r . .. p v ' Veryastsoeseyl oeretl uno lley oen armen Kerl, als er knapp den Gerichtssaal verlassen hatte, darauf wieder i verhaften u. zwar auf eine ähnliche Anklage. Nun kommt dieselbe Sache noch einmal zur Verhandlung. Schön und rein Soll rz Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei H. Schmedel 420 Oft McCarty Str.

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