Indiana Tribüne, Volume 17, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1893 — Page 2

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AndZana Zribttne O i in Erscheint Llüg lieh und SotttttRgfi

Die tZgliche .Tribür:" koyrt durch den TrSge, QEentS per Woche, die SonntagS'Trtbüne" k Cent? perWoaze. Berde zusammen ISCentS od?r SS Cent perMonat. Per Post zugeschickt in Sot ulbezaizlung per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Sndianavol'?, ?nd., 18. Oktobcr 1803 ürüQte kKnstltHer twäye rung.

Hinblick auf den Irrigation? '7'.:gttg in Los Angeles erscheint ti xo'-Ä am Ple?e, auf den reichen Segen, welchen die künstliche Bewänerung dür rer und unfruchtbarer Landstriche dem südlichen Californien gebrachthat, hin zuwci en. Wiewohl ' die spanischen Priester, welche in kleinen C'räben da5 zur Bewässerung ihrer an den Missto nen angelegten Gärten nöthige Wasser aus benachbarten Flüssen herbeileiteten, als die ?üter der modernen Irrigation anzusehen find, gebührt doch den Deut schen das Verdienst, auch in dieser Be ziehung bahnbrechend aufgetreten zu sein und zuerst größere Landcomplexe .der Cultur erschlossen zu haben. Die älteste BewässerungZ.olonie im südlichen Kalifornien ist im Jahre 1857 in Vnnaheim gegründet worden und zwar von deutschen Bewohnern von San Fran.isco. Fünfzig Deutsche dieser Stadt schössen ihre Fonds zum Ankaus einer trocknen Wüste von 1155 Acker südwestlich von LoS Angeles zusammen und bezahlten einschließlich des Wasser rechtes 32 per Acker. Diese Colonie setzte sich aus allen möglichen Hand werkern zusammen. Farmer jedoch ge hörten derselben nicht an. M't Ener gie und Verständniß gingen sie an's Werk und unter der Leitung eine? aus ihrer Mitte gewählten AusieberS bau ten sie einen sieben D!eilen langen Graben von dem Santa Anna nach ihrem Lande. Reben und Ob Zbäume wurden gepflanzt und nach Verlauf v,n drei Jahren ernteten sie auf der früheren Wüste vorzügliche Früchte. Die durchschnittlichen Auslagen eines jeden Theilhabers an diesem Unterneh men beliefen sich für seine 20 Acker auf -1080; heute haben diese Parzellen einen Werth von 85000 bis 810,000, während die in der Ortscha't Annafcttm befindlichen Plätze z hnmal so vsel werth sind. Ungefähr 1000 Eisen dahnladungcn von Farmproducten loerden jetzt aHIährlich von dort aus ? portirt. Nachdem sich die künstliche Bewässerung in der genannten deut schen Kolonie so vorzüglich bewährt !,2tte. wurde dieser Methode der Besruchtung trockener Ländereien die größte Aufmerksamkeit geschenkt und große Lanscomplere für die Cult.ir gewonnen. Um das Jahr 1370 wurden außer in Annaheim in Riversioe, Duarte und Pasadma größere Bewäs ferungZanlagen construirt und die 3Re sultate waren überraschend. Eine vorügliche Illustration gemährt die Stadt Lo? Angeles, welche vor 10 Jahren eine schla,rige, hald me ikanische Stast von 12,000 Einwohnern war, seit Einführung der Irrigation aber das ommercielle Centrum des südlichen t'alnornien geworden ist und ihre Bev.llerungözahl um mehr als das Fünf fache vermehrt hat. während der Steuer werth des Eigenthum in dem County von 520.000,000 auf $84,000,000 g?stiegen ist. Auch die Irrigation von Rirerside fiat wunderbare Früchte getragen. Im o4" 1371 befand sich auf der wüsten l-dene, wo Niverside heute ist, kein Haus und kein Baum; an vereinzelten Stel len sah man dürre Büschel GraS als die einzigen Spuren von Vegetation. Das Land war nahezu werthlos und zur Steuer nur mit 75 Cents pro Acker eingeschätzt. ES wurden Bewässerung? graben angelegt. daS Wasser aus dem Santa Ana Fluß geleitet und im der flcssmen Jahre e.portirte Riverside ans seinen 10,000 Acker großen Cran gcnhainen ca. 2500 Eisenbahnladun gen Orangen im Werthe von 8500 per Ladung. Vor weniger als 20 Jahren rouxK die San PaZualRanche zu $5 per Acker verkauft; von den Käu fern wurde Wasser aus dem Gebirge auf die Ebene geleitet, Obftbäume sowie Reben gepflanzt und beute steht die Stadt Pasadena, m im Jabre 184 Schafheerden nur 'ümmerlicheö Futter fanden. Aehnliche Beispiele lassen sich von Pomona und Ontario. Alessandro, Chula Bist, .dem Eitro nenhain von San Diego Eounty. der San Jacinto Ebene und anderen Landstrichen anführen. Auch in Wdo ming sind mit Bewässerungsanlagen gute Resultate erzielt worden. ZZach den Mittheilungen des Publi kationSomiteS des JrrigationS'on gresses kostet in Wyominz der Acker bewässerten LanoeS durchschnittlich S31.40, in Ealifornien dagegen $150 In einzelnen Fällen grenzt die Werthzunähme geradezu an das Wunderbare, denn Land. daS 50 EentS bis L5 per Acker kostete und auf dessen Bewasse rungSanlagen 810 bis $20 per Acker verwendet wurden, stieg auf $300 und nachdem es mitEiiruZdäumen bepflanzt war. brachte ti nach 10 Jabren $1000 und neh? per Acker. Auch Viehzucht und Gemüsebau haben durch die Be Wässerung einen bedeutenden Aus schmung genommen, da die Weiden stets frisch und gün bleiben. AtfaZsa, die vorzügliche Futterpflanze jenes Land' strichest liefert auf btncfitxttm ijande fünf bis acht Schnitte in der Saison und Mais gibt ebenfalls reichere Er träge. Selbstverständlich hängt der Verbrauch deZ Wassers von dem Boden und- der Anpflanzung ab. (Zitru ..bäume werden im Lause des Sommers viermal bewässert. Orangenbäume sechsmal im Jahre, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen und Reben dreimal, Oliven und Mais nur einmal und Alsalfa nach jedem Schnitt. Zuckerrüben und Ge . treibe werden gar nicht bewässert, da - .dex Farmer im Dezember pflügt, im . nuar säet und im Mai erndtet: die

vom TeMoer dtS April dauernden Winterregen genügen für eine gute Weizen oder Gerstenernte. DaS Wasser für die JrrigationSanlagen wird von Gesellschaften geliefert, welche entweder daraus ein Geschäft machen und daS selbe zu einem bestimmten Preise rer kaufen oder von Landbesitzern auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit gegründet sind. Zahlreiche Wasserläufe im Ge birge speisen die Bewässerungsgräben; oft sind aber auch kostspielige Anlagen, wie artesische Brunnen uno ReierveirS für diesen Zneck nothwendig. In ein zelnen Fällen hat mzn unterirdische Dämme gebaut, um das unter der Erdoberfläche fließende Wasser naü. oben zu treiben. Uebcral sind aus Wüsteneien Gärten gemacht worden. Tie Anlage von JrrigatisnSfnstemen ist daher eines der interessantesten und wichtigsten Probleme der Nationalekonomie geworden.

ZurNassensrage. Im Fvnim,, für Oktober finden wir zwei Aufsäße über die Rassensrage im Süden, die viel zu denken gehen. Die Verfasser, Bischof Haygood und der unter dem Na:nen .Bill Arp" bekannte Schriftsteller EhaS. H. Smith, entrol len ein düsteres Bild von der Entwicke lung der Farbigen. Beide erklären sich gegen Lynchjustiz, entschuldigen sie aber. Dieser Standpunkt ist nicht neu und ist von uns schon oft genug U sprochen worden. Wir wollen heute nicht darauf zurückkommen, fondern lediglich die Schilderungen über den Zustand der farbigen Bevölkerung des Süden berühren. In beiden Artikeln wird behauptet, das die feit dem Kriege aufgewachsene Generation der Neger von den Eltern in jeder Beziehung unvortheilhast ab sticht. Der heutige Neger ist unehrlich, arbeitsscheu, unsittlich und, wenn er einen Schwächeren vor sich hat, brutal. Ein eisriger Kirchengänger, hat er nicht das geringste Verständniß für kirchliche Lehren. Fast alle Farbigen sind entweder Methodisten oder Baptisten, und Alle glauben, daß ihnen die ewige Seligkeit sicher ist. Nicht Einer fürch tet sich vor einer Strafe nach demTode, nicht der gemeinste Mörder, wenn er unter dem Galgen steht: er ist sicher, zu der auserlesenen Schaar zu gehören, von der ihm sein Prediger erzählt hat. Reue oder Gewissensbisse sind ihm ganz fremd. Die farbige Bevölkerung stellt einen verhältnißmäßig großen Prozent faß der Sträflinge und Mangel an gu ten Schulen ist nicht immer die Ursache dieser Erscheinung. Von den Insassen der Zuchthäuser in Georgia sind 2200 Neger, von diesen können vierzig Pro zent lesen und schreiben, ebensoviele sind Mitglieder von Kirchengemeinden, sechzig Prozent sind weniger als dreißig Jahre alt. Und das gegenüber der Thatsache, daß die farbige Bevölkerung ihren vollen Antheil am SchulfondS erhält, daß es in demselben Staat mehr als 2000 Lehrer gibt, ohne die Colleges und Universitäten zu zählen. Die Beziehungen zwischen den beiden Rassen, so wird uns versichert, werden von Jahr zu Jahr gespannter. Wo die Farbigen sich in der Mehrzahl be finden, sind sie unverschämt und an maßend. In den Landdiftritten, in denen die Weißen in geringer Zahl und zerstreut wohnen, können sie sich gegen die Farbigen nicht schützen. Die Er Haltung von Schulen für weiße Kinder ist dort unmöglich: wer daher in der Stadt ein Fortkommen finden kann, will dorthin und überläßt den Negern das Land. Das ist in großen Zügen das Bild, welches die beiden Artikel vor uns ent rollen. Beide Verfasser sind darin einig, daß Abhilfe geschaffen werden muß, wenn nicht die Zahl der Blut, thaten zunehmen und in einem Rassen krieg enden soll. Ueber die Abhilfe gehen die Ansichten der Verfasser auS einander. .Bill Arp" spricht eS nicht offen aus, deutet aber in nicht mißzu. verstehender Weise an. eS werde zu viel für den Farbigen gethan, die vielen Schulen seien verderblich für ihn, strenge GcseKe und Unterdrückung wür den ihm helfen; er bat nur harte Worte für die Bürger der Nordstaaten, welche durch reichliche Geldspenden die ErZiehung der Neger zu fördern suchen. Bischof Haygood dagegen sucht die Hilfe in beijerer Erziehung, besonders in der Heranbildung tüchtiger Lehrer und Prediger aus der farbigen Bevöl kerung. Er wün'cht und sucht Hilfe aus dem Norden, scheut sich aber nicht, darauf hinzudeuten, daß es fehlerhaft ist, immer nur gegen die von Negern begangenen Gewaltthätigkeiten zu eifern: seiner Ansicht nach sollten die Farbigen, vor Allem ihre Lehrer, auch : : jt . m r r m energüllzer xvclie oaraus ausmer: am gemacht werden, daß sie keine Ver brechen seitens ihrer Nassegenossen dul den und beschönigen dürfen. Die Anschauungen der beiden Ver fasser repräsentiren die Stellungen, welche die Weißen den Negern gegen über einnehmen. Wir brauchen wohl kaum zu sagen, daß wir die des Bi scho'S für die allein richtige halten. (N. Y. StoatS.Ztg.) Sprach?, inigung vor 7S Jahren. Nach den Befreiungskriegen machte sich in Teutschland allerwärtZ das Be streben geltend, daS ausländische Wesen abzustreifen und die Teutschheit nicht allein durch die Gesinnung, sondern auch äußerlich, durch die Kleidung ?c., zu bekunden. Hand in Hand damit, gingen Versuche, die damals weit mehr als heute mit Fremdwörtern gespickte Muttersprache einer Reinigung zu im termersen. Merkwürdiger Weise war es die Musik, die man vornehmlich ihres fremdlündi'chen Gewand zu ent kleiden versuchte. So wurde in einer Nummerder .Leipziger Allgem. musi. kalischerr- Zeitung- vom Jahre 1315 vorgeschlagen, alle fremden Wörter aus der Musik zu beseitigen und durch ein heimische zu ersetzen. Die befürworte. ten Aenderungen, zum Theil recht ab sonderlicher und schwerfälliger Art, so sollte Altistin durch .Hochsangwer kerin-, Bassist durch Grundsangmer ker", Con.ert durch .Tonstreitwertver sammlung", JnftrumeJtalmustk durcb

langmachwttterei", Trompeter durch Schmetlermejsingwerkcr" ersetzt wer den veranlaßten den angesehensten Musikkritiker der damaligen Zeit, Pro fessor Wendt (1763 bis' 1836), selbst bestimmte Ersatnamen für die zu be seitigenden Fremdwörter zu empfehlen. Wendt schlug u. a. nachstehende Be Zeichnungen vor, die zum Theil heute ganz und gäbe sind: Musik Ton tunst; Oper Singspiel (im Gegen fat) zum Schauspiel); Sopran Ober stimme (Sopranistin Obersängerin) ; Alt Hoch'timme (Hochsüngerin); Tenor Mittelstimme: Baß Grund oder Ticfstimme; Instrument Klang Werkzeug Vokalmusik Canqton f linst: Oboe Hochrohr; Klarinette Vollrohr; Fagott Tiefrohr: Tromrete Schme:terrobr; Flöte Sanftrohr; Duett Zweisang; Chor Vollfang; Arie Einsang LiedSinfonie Vollklangftück; Finale Schluß'lück, m&; Fuge Tonflucht Concert Tonkamps; Componift Tonseber: Musikdirektor Tonwerk, meiste?; Kapellmeister Tonkünstlermeister; Orchester Tonkünstlerschaar.

vom JnlckNde. OnkelScm fabricirt mehr yapier als irgend ei:r anderes Land in der Welt. Die größte Papiermühle ist in Weftbrook, Me. Der Cherokee Streifen wird auch eine Neger olonie erhalten. Es ist dafür ein Gebiet nahe dem tädlchen T'erry ausgesucht und Neger aus den Südstaaten sollen sich dort an siedeln. Im Mittelpunkt des Gedi:tZ wird ein Städtchen angelegt werden, das den Namen Lidert.)" führen wird. Jeder gute Schüpe, der eine Jagdflinte, Schrot und Pulver hat, kann sehr leicht in San Bernardino County, Cal., sein Leben durch die Jagd auf langöhrige Kaninchen machen. Die Steuerzahler zahlen durch ihren Schatzmeister für jeden Kopf 20 Cents, und tüchtige Jäger verdienen oft 89 den Tag. was der beste Hand werker in keiner Industrie verdienen kann. Pfarrer Nie olaus Burkart von Baltimore hat in der Nähe der Stadt 1500 Acker Land angekauft, um eine deutsch russische Farmer olonie auf demselben anzulegen. Die An siedler sollen Farmer sein, d'e in West KansaS ihr Fortkommen nicht sinken können. Das Land liegt etwa sechs Meilen unterhalb Vienna am Nanti coke-Niver und hat mehr als eine Meile Front am Flune. Dampfboote halten in der Nähe an. Pfarrer Burkart er klärt, der Boden fei fruchtbar und man könne auf demselben MaiZ, Weizen und anderes Getreide bauen, sowie auch Früchte und Gemüse. DaZ Land wird in 0 oder 40 Acker eingetheilt werden, je nachdem es die neuen An siedler wünschen, und soll zu S10 pro Acker an dieselben verkauft wer den. Gerächt ohne Lynchgericht ' wurde dieser Tage der Versuch eines eges, die nahe der Jvory Station an der Jron Mountain Eisenbahn , wohnende neunzehnjährige Alice Hern .richs zu vergewaltigen. Auf ihr Ge schrei kamen mehrere Bahnarbeiter und zwei Jäger herbei. Die lederen jag ! ten dem Neger, welcher in wilden ! Sätzen floh. nach, big sie ihn am Mis sissippiUfer beinahe erreicht hatten. Keinen Ausweg erblickend, sprang der Neger in den Fluß, schwamm etwa 200 Fuß hinaus und versank dann vor den Augen seiner Verfolger. Er er trank. Frl. Heinrichs wurde, in Krämpfen sich windend, nach Haufe gebracht. ! Es wird wohl bald dahin kommen, daß man in allen tropischen ' Ländern nicht blos Bahn'chienen, son : dern auch alle Schwellen aus Stahl macht. Betonders entschieden wird dieser Gedanke in dem jüngsten officiellen , Bericht der Mombasa und Victoria ' see.Bahn befürwortet, welche die Ver b'lndang mit dem Innern Afrika'S be zweckt. Was dort gesagt ist, dürfte : auch eis Central und süoamerikani sche Länder mehr oder weniger zutref - fen. Man ist durch bittere Er'abrung zu dieser Eins ehlung gelangt. ES ist schier unglaublich, welche Berheerun I gen in tropischen Ländern verschiedene Arten Insekten an dem Schwellenholz verursachen können, worunter wohl die Termiten die schlimmsten sind. Viel fach kommt auch in Betracht, daß die (zingeborencn. welche auf Zerstörung der Bahngeleise ausgehen (sei eS auch nur, weil sie die hölzernen Schwellen als Brennhol; oder zum Hüttenbau be nutzen wollen), den stählernen Schwel len sozut wie gar nichts anhaden tön nen. Ueberdies können die stählernen Schwellen nicht durch Hochwaiser hin rf weggeschwemmt werden, was in vielen Gegenden gleichfalls von großer Wich tigleit ist. TaZ Einzige, was für das Holz spricht, ist der Kostenpunkt, d. h. die augenblicklichen Kosten; dieser Unterschied wird jedoch bald ge nug wieder ausgewogen, ja in einem gegentheiligen Unterschied verwandelt, wie man dies in Indien bereits aner konnt hat. Auch in diesem Fall ist das scheinbar Theuerste das Billigere. Für den ausschließlichen Transport von Petroleum aus New floxl nach europäischer Häfen ist der Riesen Tantdampfer Batoum- in Tienst gestellt worden. DaS Schiff ist von Lang in Sunderland mit einem ßnftn, Cn.rtnX Hl öKfs f(f jftAfl 1 4lVtfcUUll IV U 41 UV K'ti'i ÜVV,VUU jcuuui l werden und hat eine Tragfähigkeit jsbon.4053 Tonnen. Seine Tanks fassen 2.700.000 Gallonen oder 70.000 in Barrels können im Raum unterge bracht werden: seine Lad?sShig:eit über eigt somit daS nüchstgrögte Schiff derselben Klasse um L0.000 Gallonen. Ter Batoum- unterscheidet sich von anderen Tan!dampfern dadurch, daß seine Maschinen und Rauehfänge in der Mitte und nicht im Hintertheil des .Schiffes plczirt sind. Der Rumpf tt in acht CompartmentS zur Aufnshmt eS ÖelS getheilt und ein acht Fuß hoher Tunnel läuft von den Maschinen längs der Schraubenwelle bis zum Stern und da ebenso wie das ganze Schiff auch dieser Tunnel mit Elektri citat beleuchtet ist, itt der Ingenieur zu jeder Zeit in den Stand gesetzt, eine

nspectiön Ut Welle vokzunehmeit. In leerem Zustande betr'igt der Tief gang deS Damp-ers 18 Fuß und 27 Fuß. wenn er beladen ist. Bon der Last kann man sich einen Begriff machen, nenn man bedenkt, daß i?chs Schleppdampfer erforderlich sind, um ihn in geladenem Zustande von seinem Dock zu bugstrcn und der unter dem Befehl des Capt. Luckham stehende Lewiathan- hat die erste Fahrt von Hamburg nach New flork in 12 Tagen jnd ti Stunden zurückgelegt. Ueber das amerikanische Zeitungswesen enthält, die August Nummer deZ MonarshestZ The Forum" einen vom Präsidenten des New YorkerZrcb-Clubs, I. W. Keller, geschriebenen Artikel, der in der Hauptsache Folgendes sagt : Der größte Theil des in journalistischen Unternehmungen veranlagten Kapitals kommt nicht von Journalisten. Daher findet man in Amerika sehr oft. daß der Eigenthümer einer großen Zeitung, der die politische Richtung vorschreibt, die sie einhalten soll, kein Journalist, sondern ein Geschäftsmann ist. . Er versteht zu kaufen und zu verkaufen. Der Umstand, daß er nichts von der englischen Sprache versteht oder daß Sozialogie und Volkswirthschaft ihm böhmische Dörfer sind, macht nichts aus. Er kann sich Leute gegen wöchentliche Bezahlung miethen, die bestimmte Pflichten zu erfüllen haben. Redakteure, Kritiker, Berichterstatter sind'so zahlreich und so billig, daß das ganze Zeitungspersonal, wenn nöthig, an einem Tage erneuert werden kann. Er verachtet die literarische Bildung dieser Männer und daher die Männer selbst. Er mißt alle Menschen nach der Fähigkeit, die sie besitzen, Geld aufzuhäufen. Was nicht in Geld verwandelt werden kann, ist in seinen Augen nichts werth. Seine Theorie ist : Zeitungen werden nicht in den RedaktionS-, sondern in den Geschäftszimmern gemacht." Männerverfallen dem Wahn bnn leichter als Frauen, aber sie ster sien auch schneller, nachdem sie mahnsinnig geworden sind. iftigeSchlangen sind in Venezuela so zahlreich, daß Schlangen bisse beinahe so gewöhnlich als in Indien sind. Aber sie nehmen in viel weniger Fällen einen tödlichen Verlauf, oenn die Eingeborenen haben eine Pflanze entdeckt Ocumillo ge nannt, welche, wenn getrocknet und pul'erisirt auf die Wunoe gelegt, in meist allen Fallen eine Heilung zur olgeljt. E i n D e n k m a l f ü r H e r m a nn b e n C h e r u S k e r. In New Ulm, Minn.. wird im September 1897 bei Gelegenheit des Convents des .Ordens der Hermannsöhne" ein Denkmal des altgermanischen Helden Hermann oder Armin enthüllt werden. Dieses Dent mal wird eine treue Copie ,enes im Teutodurgcr Waldes sein, in einem Part von M Acker errichtet werden und 835.000 kosten, welche bereits gezeichne. sind. Die Mitgliederzahl des Ordens. welcher lo einen deutschen Helden und damit sich selbst ehrt, beträgt 'J1.251 mit einem Vermögen von 5357. 547.08. kine Zunahme seit 4 Jahrer, von 700ü Mitgliedern.

i orn mnslanoe. Die norddeutschen Rest au :ntö besitzen Institutionen, welche der lermanischen Freude am WirthShauS . eben und dem weisen Svarsinn in ileichem Mae zu dienen wissen. Die Kaffeehäuser mit der Aufschriit: Hier lönnen Familien Kance lochen", die in )en Tagesblättern stets pi nltlich anivncirten Eisbeine-, Saueresien mit Nusik" und di nie fehlenden ?ln. eigen liber jeweilige Schlachtungen sind hie sür Beweise. In neuester Zeit waren zber d e betreffenden Inserate ziemlich umfangreich und in ih e.n Inhalt zußerordentlich schwungbaft. So tun :gt eine Centrale" in' Berlin an 20 Sorten Bier aus den renommiriesten Brauereien Deutschlands Glas 10 und 15 Pfennige; warme Speisen, die fortiori zu 50 Pfennige: aber als hauptenect: üppig blegte Brödchen (I 10 Pfennige. Man denke, üppig be legt! Ein anderes Eiabliffement ladet nieder zu feinen Vv!kScon')ertcn". ein. flicht weniger als sieben Kapellen wer zcn angelündigt, durchweg? bedeu iende Leistungen auch Komponisten lonzert." Zwei Orchester führen die kriegerischen Namen Sobiesli und Ra betzky eS scheinen dieö wirklich .noms de puorre zu sein. Eine Theaterabtheilung" ist auch in dem Lokal, eine serbische., slavische und pol nische Kapelle und schließlich sogar Ge dirgSsänger. die Almbleamerlgesell schast". Das Entree ist gänzlich frei and das Essen kostet beinahe, n chts, denn Sup?e. Fisch. Gemüse. Beilage. Braten, Kompct und Mehlspeise sind zusammen um 75 Pfennige zu haben. Und wie elegant ist das Etablissement ! denn die Annonce bemerkt noch, daß die Speisen auf Schüsseln servirt werden. Das geht noch über das üppig be legte Brcdchen". Bei den diesjährigen Manövern in der Gegend von Anna berg i. Erzged. sind zum ersten Male .'ünf Kriegshunde verwandt. Die ' Thiere, zwei schottische und drei deut sche Schäferhunde, sind zunächst für den Ordonnanzdienst bei dem 15. säch sischen Jägerbataillon abgerichtet. Sie gehen mit den Vorposten und tragen auf den Befehl Meldung vor" in einer am Halsband befestigten Tasche die Meldung zu ihrem Trüppentheile, von dem sie auf den weiter? Befehl Mel dung zurück unverzüglich zu ihrem Vorposten zurückkehren. Ter Kriegs Hund TruV hat kürzlich eine Strecke von 3000 Metern in sieben Minuten zurückgelegt. Auf Vorposten bei iacht leisten die Thiere infolge ihrer sicheren Witterung große Dunste. Die Hunde sind aber auch zur Auffindung Ber wundeter abgerichtet und darin geübt Vrroen. Bei Nacht werden sie mit dem öefehl Such' Verwundete- auSge chickt. und sobald sie bann einen Men schen in Jägeruniform auf der Erde, im Gebüsch u. s. w. liegend finden, bellen sie so lange, diS Hilfe kommt. Die Hunde kennen mit größter Sicher heit ihren Truppentbeil vor jedem

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m,istkrba-t. sick auf ibren Känaen vor dem feindlichen Feuer zu deen. Die -f ' ,1 " lig?eit und Zuverlässigkeit aus Ueber Mammuthzähne als Material für verschiedene (öegen stände und als Handelsarti el finden sich in einem Moskauer BUltie einige nähere Angaben. .Mammuth-zähne dienen den Bewohnern Norosidiriens seit den ältesten Zeiten als Material für vcr chiewne Werkzeuge. So sand man zum Beispiel auf dem Bod n der Seen im Kolymbezirt grob gearbeitete Pfeilspitzen aus '.'caminuthzärnen ne.en ebenso primitiven poiirlen Stcinä ten. Die Tlchuk ch n kerttgen noch heutigen Tages schöne Pan er an, die aus tlei nen Pl ttchen aus Mammuthtnoäzen zusammenge et find. Im Sommer, sobald da? grübjahrsmasser sich verläuft, beginnt die Suche nach Mam muihz hnen, die oft je drei Pud wie gen und über einen Faden lang sind. Odalelch mit iedem Jayr weniger Mammutbz Hne gefunden werden, mub 0(1 UllUlU UUUi IUK UIUÖ IVlil. m, , , f ... m4i Vi wn i.in Im Iah nntf Anritt Puo. Tas Pud kostet dort 00 5kope. ..v. wvT-., .v ...vv len. Im leptgenannien ayre maqren die Mit Mammuthz dnen handelnden Kaufleute in Jalutk einen Umsatz von 57.600 Rudel und erzielten emen Rein gewinn von mindestens 40,000 Rbl. Wie der Köln. Volks frt . Y w . ' 1 . v Öip.iu. . ".4I;" - owuu"H verliehen worden. Die Grog-Manda-rine dritter Ordnung fuhren den Dtel Ercellen, (Ta s en) tragen die höchste Mandarmat.Kleldung. aus der spitze dcS Gala.HuteZ den lichtblauen knöpf. um den Ha s eme aus 106 Kugelchen 6c!lc?! ilbarc cite, aus Brust "?d Räcken der Tunika daS gestickte l(d eme !!!"-v:?!! uizugen utiiupu nc uic vliunc oiuuitfaajer, aiKiiB.cin, ognro ra öu. oern von Drachen und geflägelten Ti gern u. a. in. vScangetragen. Els Schlaae auf den Gong (Tantam) be. seh.en allen Bewohnern der Prafektu. ren. Subpräsekturen und Distrikte, sich ehrerbietig zurückzuziehen. Edenlo sind die Wobnungen dieier Würdenträger m vielfacher Weise ausgezeichnet. U e b e r d a s i ch e l st e i n e r fleisch", das, wie aus Kifsingen g?mel oet wurde, dem Fürsten Bi.marck so kräftig auf die Beine hilft, wird von einem lüchenkundigen Aavern Folgen ves mitgetheilt : ichelsteincrfleifchist grundfalsch: das fer schmackhafte Bericht, das übrigens in Oesterreich nickt ganz unbekannt ist, heint Pickel s.eincr. Steiner" ist der Tialektplu ral von Stein; das Ding sieht nämlich aus wie ein Häuflein zerkleinerter Steine und ist, rund herauSge agt, nichts. alS eine Art Gullasch. bei dem die glkiiazstücke mit ttarlo ,eln zusam men gedünitet werben. In einigen Gegenden Bayerns erden drei Fleilch for.en Rind, Kald und Schwein zu dem G.ichte genommen: in anoeien begnügt i?:n sich mir Rind'leisch, thut aber noch allerlei Gemüse außer Kar tosseln dazu. Würze; Kümmel. - D i l ?! u st e n f i f ch e r e i i st mit vielen Schwierigieiten und Gefah ren verknüpft und nimmt häufig sehr i.f i5 in o:i.ii.".f ' 'l a.t Ä ",5.Wm biö zu tänt Wochen in eec gewesen sind, ohne daß der Besapung der Schiffe die Möglichkeit geboien wurde, Nachricht von sich eben zu lönnen. Vm diesem Uedelstande abzuhelfen, giebt fegt die 'Austernhandlung von Robert Tohrmann in Eu Hafen ihren Auste. nsijchern Brieftauben mit, von denen in Zwi chcmäumen von einigen Tag? stets zwei Stück gleichzeitig Ht becselbcn Nachricht abgelassen wer den -Ueber den Lavasee im Krater d?S ulkanS Kilanea auf Hawaii giebt ein Forscher Nam.nS Ioua) ecp eine recht anschauliche Schilder::. Ter Krat.r bildet eiue riengc Verlesung von ungefähr fünf ilometer Lättge und drei Kilometer Breite. d,re?l Wände zum grölen Tk?ile stcil sin. ob-vl völlig unregel niäfc g. 110 dcren Bcden fast .00 Mr. tie?er liegt a's die cberflüche der Insel in die.cr ttcacnd. l?in zickzackartiaer 'eg Zwi sch lalt oab sie ilcv vor nicht allzu langer 3t in nu,s,gem Zustande befand. DaZ AevLere dle,er Lavama!,c ist lehr ver s4 IflK AM W J M SmU Am 7. A ff A Z sm.Zk. sm. 1 1 S. den. Nachdem Keev etwa 3 Kilom. ün dieser unebenen Fläche 'entlang ge wandert war, kam er nlölzlich an den Rand einer anderen Vertiefung inner halb der ersten, dem Halem Ouniouber. Eingeborenen, die ungefähr 8.0 Meter im Durchschnitt maß und deren Boden gegen 75 Meter tieser lag. Mitten in dieser Vertiefung, sah man einen fast runden See von flüssiger Lava, der etwa 300 Meter im Durch, schnitt messen mochte. Tie Oberfläche dieses Lavasees war von einer dünnen grauen Kruste bedeckt, die an manchen Etellcn barit und niedersank, wobei Vam v a rt .'1 m . t I - w o. . tt - i uunii uic iiuiiigc ftiuccnor aoamae darunter sichtbar wurde. Dieser Lava sce war in beständiger Lewegung. be sonders an der Peripherie, und -die

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ichen uarren und Bü'chen zu der rän!iscke Kurier- berichtet iedt. dak

warzen Lava hinab, die iekt zwar Dr. Rudolvb Genee von Berlin nach

ist. aber deuiliche Spu en trägt, Besicktiauna des Bandes obne Beden

! nrtBifl, auf andeien mied zu steilen Lieder auch von ihm gedichtet sind. FISHBACK &, KAPPES ' ' Hügeln anacschivollen. unter denen sich . ' .... . . . .... .

iwKuui. uu uiuiiLUCL vr;icuc u i uiriui lrnnrnrn iit u n neu inii lurnTninrei i

wahrlcheinlich Höhlen befinden. Spal OCrian1 iUCD0 8 x.eu-'icr a viciiaicn iixia Aen).övc,-lanoe, 1 ten und Risse sind in Menae Vorhan- r'n"' " . 'Cfflcen: iloffin 23lccf, 90K Oit Marketstr.

Ausdehnung der Bewegung, sowie die!..Zr ist hier um hier zu bleidcn." f. l . m M - W W r -

Veslittielt. mn meicyer v,e,e vor nq der nieder, währcndWolken von dünnem bläulichem Rauch aufstiegen und fort Beweaunaen Sieden einem '

ging, wechselte unaufhörlich. Zuwci. Au "ÄÄl len hob sich die flüssige Lavamasse wie MW'WW eme aeivaltlae Blase und sank dann wie Stock des .Jron Bls-,

zogen.. Oh Zmei,el wann äse ; ÄW'Ä.?. in comprlmlrtem Zustande, welche diese die cka-'dlungivon ge. Oh-.?;,! c Hls wi.kks,. i;v.JL ctJ . ' und dir nfertignng von ÄrlllkN, kunttllchen Au, Rlesenblaien von sluinger Lava her gen und dieeradrflellurq ron ö el'Ujzen.so. vorbrachten. UebriaenS alichen diese ndte O!era:in im r öntntung des Stare

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Wasserkessel bei lebhaftem Küiti

Glühend? Springbrunnen warfen hier und da seuerrotde Tropfen in die Luft. oft b,S zu einer Höhe von 15 Metern, nert. Durch ein (la3 bei Nachtzeit heirßft.Ut npmihrt tei ck. inips einen unbeschreiblich schönen und groß artigen Anblick. Das beständige Herab fallen der awkühllen Laoatropfen am fände d.-s Sees in Verbindung mit dem Auswallen der Lavawogen macht di.wrn a..s in k,nil,lf,.n qn'av, fiäfi V VIWV jW4fV als die Unruhe im See steigt. Auf der nert ?fl! ht& ,Z Yrt.tr her fiAft m L T,.. 7 . VCcnV: V-' Punkt des .an, ez etwa 10 MilCr hoher als der gleich dahinter liegende 'oocn. p -r r , sinifä :sait):ä incg oie a?a im sce, erreich!? Die oberste Kante des NandeZ und ergo sich über diesen wie e,n glüherder WaszersaU, der etwa 15 Meter breit war. Am Schlüsse- seiner Schilderung sagt Neeo: Je länger ich das Mieden der Lava beobachtete, dsto INCDT DIN ICD OaDDN UDCUfUUI Ivoro'N. , ? . . A . w Daß nicht Waiseroampf das ' ' ' ' öauptmit j,f i X , h Wi )tt 21IDC11 tel bildet, durch welches alle dies nu&nniihvi tnirft nhni'irn r tnnhr s-inlick keirn trTruhn ht ntmat.'wv.a. w w w w w w . . w w V, ' ' " ' D.. rritc trn QiuuDC. Die ueue oer . Wärme und Crschütteruna bildet, eine gg, slt Ueber einen versetzten Säugling wird aus Berlin das $cl gende berichtet: Ein mer-wärdigeZ Versatzstü wurde dieser Tage dem in der Rosenthalerstraße wohnhaften einem gewobnllchen Federbett, das nen bereits nicht mehr tadellos saubeUcbf 6al unö fl fonnc ti Ä Qnt weitere Schwierigkeiten taxiren. Der Unbekannte, welcher das Versag m g-dracht, war mit dem Betrage, Un br Pfandleiher ihm nannte, volll0;nme itirten. und das Geschäft haue sich ganz qlati abgewickelt, wenn nicht plö.lich ein sonderbares Ereignis .jnaetreten wäre. ÄuS dem Zusammen. stann oq3 fandob-ett sich zu bewegen, t b.r jfaaDieifter Zeit hatte, den Undelannten zu fragen, was das zu bedeuten habe, war dieser mit auffallen Hast darongerannt. Herrn N. ver. klüsft zurücklassend, der das Bett aus einander faltete und in demselben zu s.wer nicht ringen Ueberraschung ein lebendiges, kleines, etwa einen Monat altes Kind entdeckte, das, fast blau vom Schreien, feine nagten Beinchen ver zweifelt gen Himmel streckte. Der Schreck d's Pfandleihers läßt sich den len: er machte idn ganz fassungslos, wurde aber noch größer, als in diesem Augenblick Frau N. aus ihrer im zwei ten' Stock desselben Hauses belesenen Wodnung jammernd in das Geschäft" herunterlam mit der Meldung, ihr Kind sei' verschwunden und mit dem selben da? Bett, auf das sie den Säug ling gelegt, um in der Küche das ade Wasser zurcchtzu machen. Wie groß ihre Freude war, in dem von dem UN' bekannten zurückgelassenen Pfandob?e!t ihr Eigenthum zu erkennen, läßt sich nicht beschreiben. Der F'.emde hatte sich in die Wol-nung eingeschlichen gc habt, das Feoerbett ergriffen, ohne besten allerdings winzigen Inhalt zu j gewahren, und sich beeilt, den Diebstah! verwerthen wozu ihm die Pfand. "h rt0" Ü'v' egenheit schien. Glücklicher Weile', welche Verwirrung wäre ent. "ub'SKs'w',st. bare Last wo anders hingetragen hätte! Dem ent uhrtcn und wiedergefundenen Säugling es ist ein Mädchen ha! das aufregende Adenteuer weiler -ni gefchadet.' Der BezirkS'Rabb iner Dr. EliaS Grünebaum ist in Landau! 1. d. Pfalz im Alter von 8(5 Jahren verschieden. Er hat in seinem Amte seit dem 2.x Juni 1830 gewirkt und! sich große Verdienste durch Hebung des ' ' israelitischen Schulwesens erworben; er ent altete neben seiner rabbinilchen und pädagogischen Wirtsamkeir auch eine rege liierarifche Thätigkeit. Am bekanntesten ist sein Hauptwerk: T: Sitienlebre des JudentbumS anderen Bekenntnissen gegenüber." ! I n Nürnberg wurde jüngst in der Stadtdidiiothek ein Hand schriftlicher starker Band mit Meister, liedern aufgefunden, die einem Schlof sergesellen Vartl Weber gehört hatten, aber auaenscbeinlick von HanZ Sack ken sich dahin erklärt, dag die ganje Sammlung von 221 Meisterliedern ganz zweifellos von HanZ. Sachs gc f .f W W . Z .X ftt A 1 1 Die Duthie Daggett l'ool Mahusacturing Cornp'ny Alle Arten feine Werkzeuge u. seinx Masckinerie Elektrische Maschinerie gemacht und reparirt. : 193 & 195 Süd Meridian Straße. Besondere ufmrrksainkeit auf Härtung o Metallen und Echletfen von Grakfchncidern. Telephon Z7N. S. . Dutbie. VrSs. W. v. Tagnett. Sekr. u. Lchaism. Ütngczszzon. , ,..fc. v. 'I (JIHVMIV mti MT W - " W. Washineto.' rr.. ousultatio frei d Jed,?7van etede.

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