Indiana Tribüne, Volume 17, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1893 — Page 1
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Jahrgang 17. tWi Tgvj MG '1 iyw? gya 2 W! - -''' ToVes-Anzeigc. Freunde und Bekannte dte traurige Mit theilung. d? unser grliebter Satte und Vzter, ... i (ZhsrlrS Rritz. beut, Z.'Zsen um 10 llfcc, im Kifr -0 tl Iah ren ßttZch'kd U. ."..''.."..' '..': ' ' t ürtrV j "tift fnlet statt. den 20 Oktsbe Vom Tre? rhuke,'Sk. 421 Täd New Jerse? ?k? Ä -chinL ;lti;, ,zz greunde nnö83cfan-tCTtl2tfs - a. Mßitäit on Nlndex ' t ' ' ' - '-v v. -. r . A;."v' 0 r vi iii5j"..rr. ö iv ?hJ Jfifl -i -V... .ri?XXl V.?&.t,V.i4S r f;--'-V j - . - vjrnt. - .-Sr-&yä&te X a fcÄ 5 v iA4 &u;uvf;$m Office : 26 Süd TeZavsreftr. S?e: 12. !22. 121, 128, 123 Oft Pearlft: ftl&'yi fiA Off.n ?aa ür.b ?ia6r. Sprechet vor 6 Boicourt, Tyner & Co., - für - M o n u m e n t e, tn Grautt der Vkarmor. Office und Arbeit Patte: 32 & 34 Massachusetts A?e. Telephon 998 HERMANN LINKE, No. 107 Süd Meridian Str. Deutscher Messerschm ed. . Emvfieblt stÄ zur Amertiauna aller Schneidi'lstrumente. Nalirmeffer eine SveZiulität. Schleife unv f onstiac Neraraturer schnell, gut unv billig auZ eühlt. o U G r Q o VO i-, o B W 52 r rs n yo i ö C . Q o o z-. EssS9 C o cx cn 3 s o - o - o 1 CT2 0 ti"t3 o .0 S B tt o 2 w j o 0 1 s f o ss 2 o B Ss - 0 MWMWWWäM zSÄWS? k?M rr&!'U4&&2? Sksi rT X kJT-Tcr" z:: -r-rr-b :..rr.i Tl 7iwS"x" Schiffsscheine nach Europa, 820.00 bis 8273.00. Schigsscheine von Europa. 823.00 bis 8273.00. P. Psifterer, Office: No70 Ost Market Straße. TII) 100 Herbst-Hüte. Wir haben ein reichhaltiges Lager derselben und in Anbetracht der vorgerückten Saison verkaufen wir dieselden zu herabgesetzten Preisen. X. W. Scke Pennsylvania und wasbinatan St?ake. Geschäfts - Uebernahme. . Meinen Freunden und dem Publikum hl mit zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a s t, Ecke Ghio und Noble Straße, übernommen habe, und m'ch bemühen werde dieselbe zu einem anaeneymen oramuipiaf der Deutschen zu genanen. Beste Getränke -und Cigarren :c. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Eotttteb Leukkardt, Ecke Obio und Noble Straße. Jno. A. Kutsch, Fabrikant an Händler in Vrde'Befchtrre atteln. Zügeln. Pettichen. amm-n. uruea ,c earature erde gut . vromvt augeführt t3 Naffachusek! Lvmue. .
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Editorielles. Unter den ämterjagenden Poli
tlkern oder jagenden Amtspolitikern ciiebt- eS augenblicklich zwei SpezieS von denen die eine sehr groß, die andere' setz? .klein ist. Die Angehöristen der .letzteren Pnd die welche "appoiO toä", die der ersteren .solche,, welche '1ck!5arzpa!nte'iirerc;eU'. 7 iljV v -,ir-J Reden ist Silber, Schweigen ber Gold", paßt auf. Unsern Senat ; ' , r . r i - t . '.'.Wi. ' v- i ' cn : .. A ur muple oav loinui tiuuiuuui festgestellt werden,, bei , welchem, dab ilber aufhört,. Silber zu sein und anfängt, Blech zu werden. 3m übrU gen hat sich das Parlament einen Orden redlich verdient und zwar empfeh len wir dazu eine Silbe rpappe'l mit Eichenlaub und Schwertern. O Ueber die Opfer an Leben und Gesundheit, die alljährlich die Arbeiter beim Betriebe ihrer Gewerbe zu brin gen haben, sind nur wenig umfassende Feststellungen vorgenommen worden. Der Staat gibt zwar für statistische Untersuchungen aller möglichen Dinge ein Riesengeld auS, aber die systematische Aufnahme von Ziffern üver Un fäle der Arbeiter bei ihrer Arbeit in ttH im Werden begriffen. Gie Gesellschüft läßt sich eben nicht gern an ihre Zünden erinnern. Einigen Anhalt dafür, wie groß die Opfer sind, die die Arbeiterklasse nach Sieser Richtung hin alljährlich zu bringen hat, gibt die Unfallversicherung des Deutschen Reichs, bei der natürlich die jahl der V.runglückungen festgestellt .oerden muß, und mir benutzen im Nach - tehenden einen AuS;ug auS dem kürz lich erschienenen Statistischen Jahrduch für daZ Deutsche Reich" für 1892. velcheS die Ergebnisse der Unfalloer. lcherunz für daS Jahr 13)1 behan delt. Hiernach erlitten im Jahre 1330 abgesehen von solch:n Uafäll.-n. die nicht zur Anmeldung gelangten, im oeutschen Reiche 200,0öL Personen einen Betriebsunfall. Diese Ziffer ist 139 L noch bedeutend gestiegen. 3 n letztgenannten Jahre ereigneten sich nicht weniger denn 225,317, d. i. also 25,336 Unfälle kamen mehr zur An zeige, als im Jahre 18XJ. Eine er schreckliche hohe Zlhl ! Wie viel Leid, 'Jtoth und Elend drückt sich nicht in diesen Ziffern auS ! 3m Jahre 1891 ivaren insgesammt gegen Unfall versichert 18,015,286 Personen. Auf je 1000 durchschnittlich versicherte Perso a:n kommen also 11,79 Unfälle. Diese Zahl steigt aber in den einzelnen BerufSgenossenschaften um daS Zehnfache, wie wir weiter unten finden werden. Von den 225.237 Unfällen entfallen auf die Industrie 162.672, Mährens auf Land- und Forst.nirthschaft nur 12,296 Unfälle und der Rest auf die bei staatlichen Auöführungsbeböcden öeschaftigten und aus die VersicherungSgesellschaften entfallen Nun wa ren aber in der Industrie in dem ge nannten Jahre 5,093.412 und in der indmirthschaft 11.224.415 Personen beiderlei Geschlechts und jeglichen AlerS durchschnittlich beschäftigt. Auf e 1000 in der Industrie beschäftigte Arbeiter kommen also 31.94 und auf je 1000 in der Land- und gorstmirthschast beschäftigte nur 3.4 Unfälle. Die in der Industrie Beschäftigten haben also zehnmal mehr Aussicht, zu Unfall zu kommen, als die bei der Lind- und Forstmirthschaft Thätigen, o)er mit anderen Worten, von 1000 landf und forstwlrthschaftlichen Arbei tern kommen durchschnittlich nicht mehr Personen zu Unfall als von 100 Industriearbeitern ; der beste Beweis, daß die Industriearbeiter weit mehr Gefahren ausgesetzt sind, als die ländlichen Arbeiter. Innerhalb der Industrie sind die Tabakarbeiter am wenigsten gefährdet; von je 1000 durchschaittlich versicherten Personen kommen nur 2,62 zu Unfall,
während in den rheinisch-westfälischen fassen deS ZugeS, welche unverletzt ge-Hütten-und Walzwerken von je 1000 blieben waren, arbeiteten mit größter
durchschnittlich versicherten Arbeitern. . n ja VI. Of .. . s! X 1 Ut it ! klV, Ult tU9lUJl IJUVlll, Vi(. werden, von 8 Arbeitern kommt also einer zu Unfall ! In der Land- und Forstwirthschaft tisseriren Unfälle von 0,93 biS 11,75 pro 1000 Versicherte. ' In 6423 Fällen hatten die erlittenen Unfälle den unmittelbaren Tod zur Folge. Im Jahre. 1891 betrug die Zahl solcher Verletzungen, die einen tödtlichen AüSgang hatten, nur 6017. Also auch hier eine beträchtliche Ätei-
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I , gerung der Opfer an Arbeiterleben, die der Käp'taliSm'us gefordert hat. ' .Natürlich'.ist eS nicht bloß Deutschland, dessen' Arbeiterarmee alljährlich ein solches Heer von Todten und Vermundeten auszuweisen hat, wie eS die niirn" RifrVrn iirtrt hisni V J jjlltl V . Lande, daS einigermaßen industriell entwickelt ist, herrschen dieselben Verhaltnissen,' und je höher die Kultur",' b. ..h. der s Kapitlismu . in r. einem 1 State kntwmelt.Ut,i-dkU0 youer auch de Opfer ' 'an: Blud Und s3eken. cher diVs? ,',ultur "von' der Arbeiterklasse f v . iv' cr '' -t' ";': 4. " ordert. Wurde z. B. hier l den Per. jStaaten,.eiye. diesbezügliche Zusammenstellung . ' vorgenommen, .. die Welt würde erschrecken über die Un, summe' von' Todten' und Krüppeln,' die alljährlich die Industrie, überhaupt die ' . . ' i : Gesammtbetriebe fordern, . Wie gering find, verhältnismäßig jene Opfer, die der Militarismus 'vcnn Menschengeschlechte fordert "im ' Ser- . , , . t . t . . 1' g'elcq zu oen opfern, meiaze raglagll im Dienste deS Kapitalismus dargebracht werden müssen. Der Gott Mammon ist noch blutdürstiger als der Gott deS Krieges. (N. I. Volkszeitung.) Drahtnachrichten Inland. Wetteraus sicuten. SchöneS Wetter heute und Donnerstag. Unser Papperlament. Washington, 17. Okt. Nachtsttzungen hält der Senat nicht mehr ab. Dreser Plan ist aufgegeben. Aber eine Einrichtung wurde getroffen, welche eö ermöglicht. TagS über einige Stunden länger zu schwatzen, als bisher. Die Spannung wird indeß immer größer und die Herren fühlen doch, daß es so nicht ewig fortgehen kann. Die demo kraklschen Mitglieder deS Senats ha ben nun die Absicht, einen Caucus sämmtlicher Demokraten in beiden Häusern des CongresseS zu berufen, und sich der Entscheidung desselben zu unterwerfen. Ob aber dieser Plan zur Ausführung kommt, ist noch sehr fraglich. Inzwischen geht die Debatte über beabsichtigte Aenderungen der GeschäftSregeln weiter und artet zuweilen in wüste Heftigkeit auS. Die Senatsren Morgan und Washburn geriethen heute hintereinander und hielten einander die Sünden ihrer resp. Parteien vor. Daß eö dabei zu abscheulichen Zankereien k'm, ist bei der herrschenden Spannung begreiflich. Bei alledem ist aber die Sache selbst nicht um HaareSbreite vorgerückt und eS laßt sich noch immer nicht absehen, waS daraus werden soll. Eisenbahnunglücksfälle. PittSburg, 17. Okt. Die erste Sektion des New Jork und Chicago ElpreßzugeS stieß ber Wellsville, O., mit einem Frach zuge zusammen. Die Passagiere entkamen mit leichten Verletzungen, vom Zupersonal aber fanden sechs Mann ihren Tod. A l t oo na, Pa., 17. Okt. Indem Frachtbahnhof der Pennsylvania Eisenbahn stieß ein Wagen, in dem sich 25 Arbeiter befanden mit einem Kohlenzug zusammen. Siebzehn Mann wurden verletzt, darunter mehrere tödtlich. St. LouiS, 17. Okt. Der Banner Limited Zug der Wabash Bahn entgleiste heute Abend gegen 6 Uhr 40 Minuten bei Nameoki, 31, infolge schadhafter Schienen und etwa 30 Passagiere, meistens WeltauSstellungs Besucher, die auf der Heimreise waren, wurden mehr oder minder schwer ver letzt. Der Gepäckwagen, der Busset-, zwei Kutschen und zwei Schlafwagen fielen die Böschung hinunter und der Buffetmagen, in welchem der Kochofen umgestürzt war, sing Feuer. Die 2nAnstrengung, um ihre minder gluckli chen Gefährten aus den Trümmern zu befreien und eS gelang ihnen auch glücklich, ehe die Flammen dieselben ereilten. Erst gegen 10 Uhr traf ein HilfSzug mit Aerzten auS St. Loui? ein, welcher die Passagiere deS verunglückten ZugeS hierher beförderte, wo den Verwundeten die nöthige ärztliche Hilfe zu Theil wurde. Eine merkwürdige und geradezu herzlos ,u nennende AücksichtSlysigkeit
Office: No. 18 ! . " ' , i , . . . .
. Indianapolis, - Indiana, Nittwoch den' ' 18. Cklober - 8m3.
zeigten die Beamten eines Schnellengel, lvelche'r die Unglücksstätte auf einem der beiden übrigen intakten Geleise vassirte, aber trotz aller Signale und Rufe nicht einmal anhielt. Wel- , , , ' , ' , , ' . , ' cher Bahnlinie der Zug angehörte, war in .der herrschenden Verwirrung .nicht j festgestellt worden, eö muß aber entweder der' der Alton oder der der Big Four,Bahn gewesen sein. ' ': '' ' '.? . ,r..,i W,e ißk ftp p n y.v e r'u r.t,.h e Vl L " J e f f r son v i l tt, ' Ind.' 17 tyX kappenppozcß.wur.e heute , Morgen in. Salem beendet. , Richter Boyles. verurtheilte Elijah' Dalton, ' der dabei stand,' als seine Frau dürchgcpeischt t . -i . wurde und von. dem man glaubt, daß -:. :i 4 '. f ') ; ' e? dafür, bezahlte,, zu 5 Jahren Zuchthaus. S?in Bruder, welcher, die Frau hielt und Hölöavpelder sie schlug, er hielten ebefaklj 6 Jahre aufgebrummt: ' :.'! '' .. , i- ' . t oL'i Boling der. gfgenwärtig war, aber sich nicht-einmischte, erhielte 3 . Jahre und Barnett,' der auch da, aber total be soffen war, '2 .Jahre. 'Plahton ging frei cuS, weil er als Staatseuge auftrat. DaS Publikum heißt. daS Urtheil gut. Ein Jahr. New 3 o r k, 17. Oktbr. Emma Goldmann, die Anarchistin, wurde wegen aufrührerischer Reden zu einem Jahre Haft verurtheilt. Ausland. Sensationeller Doppelm o r d. Berlin, 17. Okt. AuS Greifswalde in Pommern wird eine sensalio nelle Tragödie gemeldet, welcher der Graf und die Gräsin Blücher von Wahlstatt zum Opfer gefallen sind. Ein bübscheS Dienstmädchen, daS auf Schloß Wietzom in Diensten der Blücher'schen Familie gestanden hatte, war aus irgend einem Grunde entlassen worden. Der Gärtner, der mit dem Mädchen verlobt war, bat bei der Gräsin Blüch.r um Wiederanstcllung der Entlassenen, aber ohne Erfolg. Dies versetzte ihn derart in Wuth, daß er sich von diesem Augenblick an mit Mordgedanken trug und dieser Tage dieselben nun auch zur Ausführung brachte. Er schoß den Grafen und die Gräfin, die an einem Fenster des Schlosses standen, vom Garten aus mi: einem Gewehr nieder und schoß sich da n selbst eine Kugel durch den Kopf. Der Graf sowie die Gräsin stürzten sofort todt zusammen. ES haben übrigens mehrere Versionen der Affaire Aufnahme in den Zeitungen gefunden und alle sind gründverschieden von einander. Die wahrscheinlichsle 'Version ist die folgende: Der Mörder des Grafen und der Gräfin Blücher ist ein Vichhütcr NamenS Thiel, der wegen irgend ein S Vergehens von dem Grafen eine Zurechtweisung erhalten hatte. Thiel, der ein rachsüchtiger Mensch war, h.'lte ein Schrotgemehr und schoß dem Grasenden Inhalt beider Läufe in den Kopf, so daß der Unglückliche eine viertel Stunde später starb. Die Eräsin eilte hinzu als sie die Schüsse börte und erhielt gleich darauf einen Schuß in die Schulter. Sie ist schwer verletzt aber noch am Leben. Tdiel hatte vorher schon manchen Verweis wegen seines lüderlichen Lebenswandels erhalten und der Graf hatte ihm diesmal mit Ent lassung gedroht. t Marschall M a e M a h o n. t PariS, 17. Okt. Der ehemalige Präsident der Republik und Marfckall MacMahon, ist heute Morgen um 10 Uhr in seinem Schloß Chatea la Floret an der Loire gestorben. Der Marschall MacMahon war bis gestern im Stande, Nahrung zu kich zu nehmen, während der Nacht hatten aber seine. Kräfte allmählig abgenom men bis er um 10 Uhr ruhig verschied. Er war bis zur letzten Minute bei Be sinnung und sagte Allen Lebewohl. Die sämmtlichen Mitglieder der Fa milie waren an dem Sterbebett anwe send. Die erste Sympathie-Depesche, die eintraf, kam von dem Präsidenten Carnot. Die sämmtlichen Zeitungen von Va riS brachten heute'ehrende Nachrufe. Anarchisten -Unthaten. Rom. 17. Okt. Die Anarchisten hiesiger Stadt scheinen an. Stelle . der
Sud Alabama Straße. . :' i 1 i '
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Dyttamitbomben den Revolver und die' jz 'fäölti'Brandfackel gegen Diejenigen m' An.
Wendung bringen zu wollen, die ande rer Meinung als sie selbst find.. . ' Der Deputirte Barzilai ein Repu blikaNer, sprach gestern Abend in einer Halle zu einer größeren Versammlung. als er.' von einer Anzahl Anarchiste, häusig und in ungezogener Weise un terbrochen wurde, was ' die Republiku'er vetanläßte? dlf Leute' cin ; ' die öuft ..VtNZ"-' M?crr x jjr.1 iu.rL ,.Z,i1i ES kam haher inem Handge menge undeiner- der Anarchisten schos ernenNevolvab aber'vhne Jenran den'zu'tressenV''.D?e'..Pottzer 'vertrieb dann , die Anarchisten . und 'die'gane Geschichte schien ihr. , Ende erreicht .zu haben. ' Um S"Uhr-' heute' Morgen brannte tA' ilrm'iisi ' i'i-.' .? i n ' ':.. uvrr uic yomcina, ore aue, in wer- ..' ! t 1 ....(., i ' , . , . .. I stl V V ' V " rft-'V."- . ejec arn 'aoenq Die X) .tjciuimiung jtaiii: gefunden hatten bis auf denGrund nie? derr Alles deutet' auf Brandstiftung hlnund' die Polizei beschuldigt die aue der'Halle'vertrieb'enen Anarchisten' dee Verörcchkus.!. . ? u tt:i.tiJ i Wr. AuSrgsUien. n i; Riv de Janeiro,' 17. Ott. DaS Fort Santa' Eruz ' beschoß' heük'e wieder die Jnsurgentenschlffe'Trajano" ,und Aquidabän" 'und' beide wurden erheblich beschädigt. ' V '.'.' TchiffSnacvrichten. Angekommen in : London: In Sicht, Rugia" von New Jork. Philadelphia: Jndiana". Rotterdam: Dubbeldam" von New Fort. Browhead: In Sicht. Maje i'tic". von New Jork nach Oueensown. Brem erhaven: Saale" von Newgork. Liard: Zn Sicht. New Jork" von New 3 -rk nach Southampton. in DetttscKind. Vollmachten ausgestellt. Erbschaften u. s. w. eingezogen. Alle Oceanlinien vertreten. A. Mkbaer Aaentur. Odd .ellows Halle. Umzug der Bidlivtbek. Der Umzug vom alten zum neuen Libliothekö - Gel'äude ist in vollem Gange. Die Bücher werden systemaisch, von No. 1 anfangend, in Kincn gepackt und je eine Kiste von zwei Männern bequem inS neue Gebäude n i getragen. Dort werden die Kisten ent. rt und die Bücher gleich auf die Re g rle an ihren neuen Standort placirt. Der Umzugstrubel macht eine mehr agige Schließung der Bücheraus gib stalle und deö LesesaaleS dem Vablikum gegenüber nöthig. Uid hier möchten . wir für unsere Deutschen eine Mahnung anfügen Mögen sie die vorhandene deutsche Bächerei mehr und besser benutzen, alö e bisher geschehen. Es ist zwar wahr, kadsnt aua fata libelli, Bücher haben ihre Schicksale, aber ihr traurigstes Schicksal ist doch, überhaupt nicht ge lesen und den Motten ein Fraß zu werden. Möiien sich die Deutschen im neuen Bücherhause heimisch machen und heimisch fühlen lernen, denn nur dann wird eS möglich sein auf einen AuSbau der deutschen Bächersamm lung durch Neuanschaffung der modernei Erscheinungen mit mehr Recht und Erfolg dringen zu können. Es kostet ja keinen Heller Geld, nur ein wenig guten Willen und ein ernsteS, aufrichtigeS Streben nach Wissen und Erkenntniß. Haltet auch eure Kinder an. dann und wann einmal ein deutsches Buch zu lesen,' eS ist daS durchaus nicht vom Uebel. - Hl . DaS Herbst-Mustk-Feff. Der Vorverkauf für daS HerbstMusikfest am nächsten Montag Nachmittag und Abend beginnt Morgen früh um 9 Uhr in der Big Four Office. Da schon von auswärts eine große Zahl von Bestellungen eingelaufend find und fernerhin der Anaelegenbeit verdientermaßen daS höchste Interesse entgegengebracht wird, so ist eS einem Jeem anzuratben, sich bei Zeiten mit Billeten zu versehen. Der Preis ist wie folgt : . Matinee;. Erste yalkonreihe $1 und
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