Indiana Tribüne, Volume 17, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1893 — Page 9

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JndZuna Tribiwe.

Beilage.

Indianapoli?, Ind., 15. Oktober 1S93 2ie Pkiesterln der ttuttst. Humoreske aui der Groß stadt von Wilhelm t schen. ' Sie ohnten neben einander auf einem Flur in der JSgerstraße zu Berlin, l?ar! Tennbof. der Student, und Adele Rocca, die Tänzerin, ttarl war ein hübscher unk eleganter Iüng. ling von dreiundz?knzig Jahren, der Sohn eine? Fabrikbesitzers in Bonn am Rhein. Der Vstei fabrizirte patriotische Taschentücher, das heißt jent bunten kattunenen Tücher mit den bekannten Schlachtenbildern oder den Portraits gekrönter Häupter. Diese Art von Patriotismus war sehr lohnend, er hatte dem Herrn den ttsmmerzienrathtitel und eine Mil lion Vermögen eingebracht. Karl Tennbos. der einzige Sohn deS (lommerzienratheS, hielt sich erst seit einem Halden Semester Studiums halber in Berlin auf. Bis dahin hatte er in Bonn das Gymnasium und die Universität besucht, und nur mit schwerem Herzen hatten die Eltern den einzigen Sprößling i.hrer Ehe nach dem Sündenpfuhl Berlin ziehen lassen. Den reichlich mit Geld versehenen Studenten lockte zwar manches Abenteuer, aber der bis zu seiner Abreise nach Berlin gleichsam unter den Flügeln seiner Eltern be hütete junge Mann konnte eine ge. wisse Befangenheit und Schüchtern heil nie ganz überwinden, was ihn um manche heitere Stunde brachte. Adele Rocca war erst seit acht Tagen die Nachbarin Karls, aber dennoch war ihr schon der feingeklei bete Jüngling mit den gutmüthigen Augen ausz:sallen. Bis jetzt hatte sich ihr noch keine Gelegenheit gebo ten, mit dem Nachbar anzubändeln. Heute aber war ihr das Glück gün. siig. CS war gegen Mitternacht, als Adele vor ihrer Wohnung der Droschke entstieg und mit Karl zusammentraf, der eben im Begriff stand, die HauS thür aufznschliekett. In ihrer unge nirten Art und Weise begrüßte Adele . den Studenten, und plaudernd stie. en die Beiden Die dunkle Treppe hinauf. I Karl suchte nach Streichhölzern, fand aber keine. Adele blieb von Zeit zu Zeit stehen, immer ränaer, immer erstaunter. denn nichts von dem, was sie erwar ket hatte, geschah, Karl fand (ein kühnes Wort: er berührte seine Be. gleiterin weder schüchtern noch dreist. Sr mich gewiß für eine Her zogin. dachte sie und zündete einen Fänsminutenbrenner an, gerade alS sie vor der Thür ihrer Wohnung ftan. den. Erstaunt leuchtete sie ihrem Segleiter in's Gesicht und waS sie in demselben las, machte sie beinahe laut auflachen. Er stand in der That vor ihr mit einer Haltunz und mit Blicken, als habe er eine wirkliche Herzogin vor sich. Das reizte die Tänzerin, sie mußte den jungen Mann näher Drüsen. , .Morgen habe ich frei. Ich möchte einen Ausflug machen, nach PichelS werde? oder sonst wohin! Würden Zsie nnch wohl vkaleltkn?DaS klang so sccher, so selbstver ftändllch. d Karl einen Theil seine, Besangenyelt verlor und freudig ant weitete: ' .Gewiß, mein Fräulein, wenn Sie eS gestatten..Um elf Uhr wollen wir abfahren. Sie sorgen wohl Zür den Waaen. Zweispänner natürlich, Kutscher in Livree. Gute Nacht! Schlafen Sie wohl!" In der Lipken daö Licht hal. tend, öffnete Adelt"'mit der Rechten die" Korridorthür mit einer Sicher jjeii, die auf große Uebung schließen ließ. Mit sonderbaren Gefühlen und Gedanken legte Karl sich nieder, und lange dauerte eS, bevor er Ruhe und Schlummer gefunden hatte. ' Am anderen Morgen stand der Zweispänner Punkt elf Uhr an der Nächsten Straßenecke bereit. Karl klopfte an die Thür seiner Nachbarin, ihr dieses zu melden. Adele erschien sofort, in reizender Toilette, vollftän dig. gerüstet zur Ausfahrt, daS kecke Gesichtchen sah allerliebst und versüh. misch aus. Lächelnd nahm sie sei tun Arm, und halb zog sie ihn, halb sank er hin in den offenen Landauer. Dann ging eS fort beim herrlichsten Herbstwetter nach PichelSwerder. Karl war entzückt von Allem, vom Wetter, von der Fahrt, von seiner Nachbarin, aber dennoch blieb er in denselben Grenzen wie am Abend zu. vor, er fand kein Wort, er hatte keine Miene, er machte keine Gederde, die eine Dame hätte kränken können. Anfangs amüsirt, dann erstaunt und schließlich vorwurfsvoll richtete Adele ihre hübschen braunen Schel menaugen auf ihren Nachhar, der so ganz anders war. als die Herren, mit denen sie bisher ähnliche'ÄUSflüge ge macht hatte. . Für jeden Großstädter wäre such die Einladung AdekenS höchst beredt gewesen, aber Kar! fand nichts Her auSforderndeS darin; sie war eine Künstlerin, und die Kunst kannte keine alltäglichen Schranken, so so! gerte er. Man langte in PichelSwerder an, man speiste, man amüsirte sich, man trank, man trank immer mehr, schließjich Champagner. Adele wurde hei sei. ,fltil .endliü verlieht. Ader

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ander: Karl nahm die Sache ernst so sehr, daß er der Tänzerin auf der Heimfahrt sogar die Heirath anbot. Adele lachte und ging scheinbar aus seinen Antrag eln. Morgen würde er eS vergessen haben, dachte sie, und ließ ihn ruhig weiter Lustschlösser bauen. Aber Karl hatte eS am andern Morgen nicht vergeben. Freilich, et was sonderbar toa: ihm doch zu Muthe, als er die Fahrt und ihre Folgen überdachte. Ader er zweifelte keinen Augenblick, daß er sein Wort j einzulösen habe. Er ging hinüber ( zu Adele begrüßte sie als seine Ver lobte und meinte nur. daß eS einen schweren Kampf kosten werde, seinen Eltern die Einwilligung zu ihrer Verbindung abzuringen. Aber waS macht'S,- schloß er seine Auseinandersetzungen, wirheirathen heimlich, wir kommen den Eltern mit einer vollendeten Thatsache, und dann müssen sie schließlich nachgeben, ich , bin doch nun einmal ihr einziges Kind, dem sie schließlich ihren Segen . nicht verweigern können.- , Die Tänzerin hatte freundlich, bei nahe gönnerhaft lächelnd dem eifrig Redenden zugehört, bei den letzten : Worten aber suchte ihr Auge mit 1 überlegenem Lächeln die zierlichen ! Spitzen ihrer niedlichen M?gen j schuhe, und ohne aufzublicken, frug ' sie: .Und wenn der Segen uöbleivt?! . Du bist doch abhängig vor. Deinen Eltern?" vertrauliche Du kam Beiden so leicht Über die Lippen, als wäre es nie anders gewesen. .Ich .lebe von dem. was sie mir senden!- antwortete Karl. .Also ohne Segen kein Geld! Weißt Du waS, schreibe ihnen erst einmal die vollendete Thatsache! lÄleich heute noch! Wir werden dann sehen, waS sie antworten.Karl ließ sich bereden und schrieb nach dem Diktat AdelenS an seine Eltern Folgendes: .Wenn Ihr die Zeilen lesen werdet, lande ich auf Helgoland, um mich mit Adele Rocca, einer Priesterin der Kunst, ehelich zu verbinden. Verzeiht, daß ich so heimlich zu Werke gegangen bin, aber ich kenne Euren Widerwillen und Euer Vorurtheil gegen einen Stand, der doch auch höchst ehrenwerthe Mit glieoer zählt. Meine Adele ist Mit. glied des Königlichen Opernhauses, und ich kann mir kein Leben ohne sie denken! Die Schlußworte zu finden, über ließ Adele ihm allein. Der Brief wurde abgesandt, und die Antwort blieb nicht lange aus. Der empörte Vater sagte sich loS von dem mißra thenen Sohne, und zwar für immer und ewig. Siehst Du, wie Recht ich hatte!" sagte Adele. .Ach was, die Mutter bringt'S schon vieder in Geleise! antwortete Rat!. .TS werden keine zwei Wochen vergehen, und die Cache hat sich ge macht." Und die Mutter brachte es wirklich wieder ins Geleise. Die vierzehn Tage waren noch nicht verflossen, da kam bereits ein Brief uS Bonn, in dem der Vater einen weit milderen Ton anschlug, und worin er der Hoffnung Raum gab, daß seine Schwiegertochter eine echte Priesterin der Kunst sei, die einer Familie, wie der seinigen keine Schande machen werde. Zum Schluß bat er um Uebersendung einer Photo graphie. Freudig stürzte Karl in die Wohnung AdelenS und überreichte der Tänzerin den Brief. .Siehst Du, wie Recht ich hatte! Wir bätten uns ruhig verheirathen sollen!Die Aussicht, daß sie die Schmiegertochter eines wirklichen Millionärs werden könnte, gewann bei Adele an Wahrscheinlichkeit, und entschlossen erwiderte sie auf den Vorwurf Karls: .Die VerfSnmniß ist leicht nachge holtl.Nein, daS ist sie nicht! Ich habe nicht mehr Geld genug für die Reise nach Helgoland..So lasse eSDlr senden! Jetzt wird eS Dir Dein Vater nicht mehr abschlagen..Du hast Rechtt Ich werde sofort den Brief schreiben.Er wollte fort. .Du vergissest die gewünschte Pho ja! Hast Du eine?frnr sind alle meine Bilder!Sie entleerte einen großen Kasten auf demTische. Karl- suchte und suchte und meinte schließlich kleinlaut: .Hast Du keine Bilder ohne Kostllm?.Du meinst, mit mehr Kostüm!Ter Schelm huschte über AdelenS Gesicht. ES müssen noch einige da sein, auf denen ich ausschaue, wie eine Nonne.Nach langem Suchen fanden sich auch wirklich noch zwei Bilder, aus auf denen Adele in höchst einfacher, bürgerlicher Kleidung abgebildet war. Diese beiden wanderten mit dem nöthigen Schreiben versehen nach Bonn. Die Mutter antwortetet? umgehend, und die Bitte um Geld wurde insofern erfüllt, daß der Vater daS selbe persönlich übergeben werde, da derselbe sich entschlossen habe, nach Berlin zu kommen, um die Schwie gertochter zu sehen und zu prüfen. Diese Zeilen selten Karl in die peinlichste Verlegenheit. WaS sollte er nun beginnen? Lange saß er in dumpfem Brüten, ohne einen AuS weg ZU finden. Endlich begab er sich zu Adele, vielleicht wußte die Kluge einen guten Rath. Und sie wußte wirklich Rath. Lächelnd hörte sie die Jeremiade Karls an und sagte dann in ihrer unwiderstehlichen Art: .Ei, tslx t.eillk-aliitll tiit tu

heirathelZ Me1n5'MHMg' ist ote größere, also schlage Deine Visiten karte nur an meine Forridorthür. daS Andere laß meine ?orge frinl" Ein paar Zeilen deS Commerzien raths zeigten dem Sohne seine An kunft für den anderen Morgen an. DaS waren böse Stunden für Karl, dessen offene Natur sich gegen jede Heuchelei sträubte. Der Commerzienraii) war Abends spät in Berlin angekommen und im Central'Hotel abg?stiegen. Er wollte erst am anderen Morgen seinen Sohn und seine Schwiegertochter auf suchen, damit.er nicht, von der ahrt angegriffen und !n nervöser Stirn mung den Beiden gegenüber tretf. Schon vor acht Uhr war der Eom merzienrath am anderen Morgen auf der Straße, und da er so srüh doch nicht daS vermeintliche Ehepaar auf suchen konnte, so beschloß er, sich die weltberühmte Straße .Unter den Linden- etwas näher anzusehen. Nech hatte er die .Linden- aber nicht erreicht, da blieb er wie gebannt an einem Ladenfenster stehen, sein Blick war auf ein Bild gefallen, eine Pbo tographie, die eine Tänzerin im Ko stüm darstellte, deren Züge ihm so bekannt vorkamen. Er trat unwill kürlich näher, ängstlich prüfend rich tete er seine Augen auf das Bild, kein Zweifel: daS waren die Züge Ade

lenS, deren Photographie er ja bei sich in seiner Brusttasche trug. Aber nein, daS konnte doch nicht sein, so ließ sich doch keine Priesterin der Kunst abnehmen! Er konnte, er mußte sich irren, e gab irgend eine andere Dame, die seiner Schwieger tochter ähnlich sah und ihr Brod als Tänzerin verdiente. Der Kommerzienrath faßte sich und ging weiter der Jägerstraße zu, aber eS war immer noch zu früh, er machte Kehrt und bog in die Passage ein. Himmel ! Da hin? in einem Schau fenster Mieder das Bild in dem dürf tigen Kostüm und der freien Haltung und da noch ein zweites ein drittes und hier gar ein Name Adele Rocca. Dec Kommerzienrath glaubte, der Schlag würoe ibn rüh ren, er suchte nach einer Stütze, er fühlte, wie seine Beine zitterten und ihm den Dienst versagten. Mit Mühe und Noth erreichte er oaö nahe gelegene Cafe in der Pas. sage, wo er sich trotz der frühen Mor genstunde ein Glas Portwein geben ließ. Eine Stunde saß er da, dann erhob er sich mit entschlossener, sinste rer Siirn. er trat tn den Laden und kaufte alle Photographien der Tän zerin Adele Rocca. Eine kurze llnterredung mit dem Geschäftsinhaber .ab ihm die Gewißheit, dak es keine zweite Künstlerin dieses Namens in Berlin gebe. Ohne zu fragen, fand der Kom merzienrath das HauS, die Wohnung seines EoheS, und energisch drückte er auf denn Knopf der elektrischen Klingel. Karl öffnete und wollte mit einem Freudenschrei seinen Vater umarmen. Doch dieser. mieS ihn mit eisiger Kälte und ohne ein Wort zu sagen zurück. Im Zimmer ange kommen, zog der Kommerzienrath die gekauften Bilder hervor und schleu dertk sie auf den Tisch mit den Worten: .Also so Eine hast Du mir zur Tochter gegeben? Zu einer Ausklärung ließ der er zürnte Vater eS erst gar nicht kom men, er verlangte Scheidung, sofortige Scheidung. Willigten sie nicht ein, würde er sie enterben vollstän dig! Sie sollten nur nicht an ein Pflichttheil denken! Er würde schon dafür sorgen, daß nach seinem Tode nichts, rein gar nichts mehr vorhan den wäre. Für sich und seine arme ffrau würde er eine angemestene LebenSrente kaufen und den Rest fei neS Vermögens frommen Stiftungen zuwenden. Sollten sie aber ohne Widerstand in die Scheidung willigen, würde er auch die Zukunft der geschiedenen Frau glänzend sicher stellen. Karl saß da in einem schauderhasten Di lemma. Er wußte nicht, ob er dem Vater die Wahrheit bekennen, oder ob er den Verheiratheten weiter spie len sollte. Diese verwünschten Bil der! Daß auch keines von ibnen daran gedacht hatte! Wenn nur we nigstens Adele da wäre. Als hätte diese den stummen Wunsch der nommen, öffnete sie die Thür deS Nebenzimmers, machte dem vor Ueberraschung und starr stehenden Eommerzienrath eine tadellose Ver beugung, schritt auf Karl zu, der vernichtet auf einem Stuhl saß, legte einen Arm um seinen Hals, küßte ihn herzhast auf den Mund und sprach dann: Du bist ein guter Menscdl Ich habe Alles gehört. Du haft mich nicht preisgegeben! Du sollst durch mich nicht unglücklich werden!Dann sich an den Commerzienrath wendend,' suhr sie fort: Beruhigen Sie sich, Herr Commerzienrath, Ihr Sohn und ich sind gar nicht verhei rathet. Erst heute Morgen hat er auf meine Veranlassung seine Visiten? karte an meine Thür gehestet, daö ist Alles!- - Der Commerzienrath wußte erst nicht, wie ihm geschah, er wußte nicht, ob er sich über die Komödie, die man ihm vorgespielt hatte, ärgern, oder ob er sich über die eben vernommene Thatsache sreuen sollte. Aber schließlich siegte die Freude, denn Adele schilderte ihm ihre Misse, thaten in so drolliger Weise, sie stellte Karl als einen solchen Biedermann hin, daß das Vaterherz nicht länger hart bleiben konnte, und der Kom merzienrath auch der bereuenden schö nen Sünderin vergeben mußte. Er zog seine Brieftasche, füllte einen Eheck aus und reichte diesen dann der Tänzerin mit den Worten: Inner halb drei Tagen können Sie diese Summe bei. der hiesigen Deutschen Lai!lOiLllK.ntkmen

SMüfftirUi'ch'Mblüsst. diel, leicht zum ersten Male in ihrem Le den. schaute Adele aus die große Ziffer deS Checks. Doch gleich darauf legte sie daS Papier auf den Tisch und schob es dem Kommerzienrath zu mit den Worten: .Nehmen Sie das Papier nur wieder an sich! Erschrocken schaute der Kammer zienrath auf, sollte sie nicht auf die Hand seines Sohnes verzichten wollen, oder sollte ihr die Summe noch zu ge ring sein? Mit so viel Geld weiß ich nämlich nicht umzugehen, fuhr Adele nach kurzer Pause sort. ,.Und doch ist eS meine Pflicht, für meine Zukunst zu sorgen. Wissen Sie waS. Herr Com merzienrath, waS Sie da vorhin zu Ihrem Sohne von LebenSrente ge, sagt haben, daS hat mir gefallen; kaufen Sie mir eine solche, das ist sicherer ich kenne mich. So, und tii leben Sie wohl, Sie und Jfcr Sohn! Ich werde seinen Weg nicht mehr kreuzen." Fort war sie, bevor Karl noch eine Silbe erwidern konnte. Die ist zehn mal vernünftiger als Du," wandte sich der Commerzienrath an seinen

Sohn. Die HeirathSidee ist auch nicht von der ausgegangen, sondern on Dir!" I Karl war so überrascht und der vutzt von Allem, was er gesehen und gehört hatte, daß der Commerzien. rath leichtes Spiel mit ihm hatte und schon am andern Tage die Reise nach Vonn antreten konnte, selbstverständ Jich in Begleitung Karls, der in Bonn seine Studien beenden und dann eine passende Partie machen sollte. Adele erhielt nach wenigen Wochen die Papiere über eine ansehnliche Le denSrente zugesandt, die sie gegen nlle Wechselte des Lebens sicher Hellte. 9tt Kellnerin Oeliftvt?tdiNsue Da macht der Wirth ein tß Hßllh Und kann sich gar nicht faste. Dieweil ich cornrn publico Mich habe küssen lassen ! Zank' er nur zu! Mich stört'S nicht ßfL Ich werd' nicht prüde zsudern k Man hat den Mund i dch nicht Mol Zum Trinken und zum Plaudern. , : Nein, darum ist man och nicht schkehk. Wenn mal ein hübscher Mann kom rat, Und mir ist lilngst nicht Zeder recht. . Herr Wirth, der hier s 'ran kommt. ' i Käm' mir ein Toufectionlcommi T Wie Thekla'S stille Liebe, . Dem schrieb' ich man sollt'S tm. S?e Ich' hinter' Ohr ihm schriebe k p Und krl:xte mich eln Kahlkof fest. Wie ihn Camilla hatte. Den ersten besten schäb'gen ttest kSöff ich ihm auf di Platte Mit Gretel blondem Reserendk? Könnt ich mich eher NkiktN, Würd' auch, wen' Frieda'S Ooelor wär. Den Kops nicht höher recken. , Kim Jda'S Lieutenant, postlerien! ! . Beugt' ich den Kopf auch nieder Und küßt mich gar mein CrpSstudent Kriegt er zwei Küste teder. 4 Serr Wirth, sei'n Sie kein vkodeleg ' m der drei Küste sorgen ; . ! Küßt' ich Sie selber, ach Herr Ches, 1 Sie hätten Nichts dagegen ! - : 1 Und wär's dem lieben Sott eln Orallk, Mein Kosen und mein Küste, HStt' er 'ne FürstinWittwe aul Mir erden lasten müssen. V eor g Jur aschek. Straßenregel. i Wieder ward, und daß in Lache, Einem 'S Auge rulnirt, s 0(i! ein Dummkopf unter' Uri Trug den Stock ganz ungenirt. Darum, tragt so irgend einer v Oagrecht, sei ti 6t I. sei Cchitrt Haut ihn d'raus ganz kannibalisch, Wie er d'rob auch braus' und ftdrn'i Denn bei Eseln helfe nimmei Gute Werte, merkt e euch? Aber rasch sie lernen folgen . Bus den erflcn festen Gtici Eine Gclüftltt gif cler. ,O!e hast Du Deinen Gtouttf tag z? bracht! .Wie erd' ich ihn zugc bracht haben f Jch'saz' vlr, zroßarttzl Ich hab' mein acht Linder tfsc vchopxe vkr hole lassen; d Du einnat die Gtu'mi ftV solle 1" Au erlauschen: Mehrere aroke und kleine Firmen nahe der etaöt, darunter 13 Ucker, 1H vccticn luoiico, rnii ziioctigrm oaauctnqau, QT'ßtn Stauungen, nebst anderen nöthigen Öe däu'ickkeiten, meistens neu; ein Acker mit Wein reden nebst allerlei Sorte von Obstbäumen und Beeren in tragsählgem Älter. Die SedSude steden auf einem Hügrl. ver ailmnhliq nach Osten, Süden und Westen abfällt ; der keSartige Unter gruno i,i geeignet tut eine artneret. welche ie$t auch darauf betrieben wild. V ist die schönste Lage südlich von der Stadt, waS noch jeder jugr stand dem 'ch eS zeigte und das Brsitzthum ird nur wegen Allersstmäche bet SigentbümerS veräußert. Hu verkaufen: inn au an vendricksstrake mit fitbei Zimmern, Speisekam vier und Keller, Brunnen und Utfterne nebst grogen Stallungen. Xa& örundfiücf ist 40 ISO Suq. übcnfoU 9?o. IM und IM Olivcstrasze, rundstück 66-IR Fuh. Jede Hau hatt im mer und ist nur einen halben Block von der Pro spcctstrage. (ttsvhaltpflaster.) Sau mit 5 Ztm mern. GaS. Wafferme, k, StbzugSkanal und aden anderen . ötlzige . Verdkfferungen; 12300.00. Nörgler. cH Oft La'ylngto Str. Extrafein! Creme de la Creme ! Nur in Flaschen! PALE SELECT! DaS beste. Bier in der Stadt. Gebraut von der HOME BREWINC CO. SS Oüb Delaware Gtt. xtinion ieat.

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