Indiana Tribüne, Volume 17, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1893 — Page 5

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Die iSSnseke0er-Faftete. Erzählung von Joq. van Tewall. Das war so um Weihnachten 1870,' saßen im Kruge zu Paddendorf.

Kreis Polzin, in .Hinterpommern, die Stammgäste. 7 fette Bauern, 2 Oeko. nomen und der Wirth beim Jrühschop pen, und knurbelten ihr Bier aus, und dachten dabei ihrer Gewohnheit gemäß an gar nichts. Blos der eine von den beiden Oekono men machte insofern eine rühmliche AuS nähme, als er,, anstatt neben dem gro ßen Kachelofen, in der Nähe dcS Jen sters saß und sich die Zeit mit Nasenrei den, hinausstarren in die weite Schnee landfchast, in der sich Schaarcn rcn Krähen hinter den Kartoffelmieten krei schend tummelten und gelegentlichem Lesen des Nustettiner Anzeigers ver trieb. .Elfe die besten ! rief drüben eine verquollne Stimme, hinter dem Eichen tisch und eine Jaust siel schwer auf die Platte desselben. Gleich darauf ver nahm man jenes eigenthümliche Ge rausch, welches die Knochen in einem Lederbecher, sintemalen sie tüchtig ge schüttelt werden, hervorzubringen pfte gen, dann raffelten die Würfel klappernd zwlfchen-die Gläser und Teller. , . .tzohoho! man 7! vorwärts Jochen!" ' .Du dat wird am Ende schlecht ablaufen!" riefen etliche lustige Bler kehlen und dann rasselte eS wleder und dann rief Einer dazwischen: .Jochen, n'en Kam ), dann erhob sich ern aroker Lärm und hernach liörte der Inspektor Parsig auf sich die Nase zu maltraitiren so ein alter ausrangirter S'oppelhopscr und rief dazwischen : .Kinninas. ne, nu paßt mal up ! Ich will Euch hier wat vorlesen ! .Jetzt nich noch'n beten warten, Parsig erst müss'n wir Abendrothen oic Kehle vollends tauschnürn," rief der andere Oekonom zurück und winkte mit der Hand, daß sich der noch gedulden sollte. Als aber gleich daraus Bauer Abend roth alle Streichhölzchen vor sich liegen und durch emen Kernfluch lein oll nie dertröchtig Pech verschwöre hatte, dann kam der alle Parsig an? Wort. Na nu paßt mal aus!-J so was lebt wohl gar nich mehr!" begann er als Einleitung, .da les' ick hier in das Neustettiner Blatt, da soll'n se ja ln Frankreich die Gänse aus eine ganz hundssöttlfch niederträchtige Weife mal traitiren, um sie fett to malenEmen Augenblick Geduld ; der Er zähler wollte nämlich nur die Mittheilung machen, daß er sich wohl Huten wird, so in pommttscher Mundart fortzuleben, denn eS könnte ja leicht ein dortiger Lo kal'Gelthrter kommen und demselben allerhand orthographische Fehler nach vrlsen, und das wäre doch tmmrylnem bischen schenirlich. Darum bitte ich in geläufigem Hochdeutsch fortfahren zu dürfen einige leichte Verbrämungen abgerechnet, die hier und da verwandt werden sollen, um bie nöthige ,Stim murig- zu effektulren. Atio : .seit to malen, indem sie ihnen die Pfoten aus ein finsteres Brett nageln und ihnen nichts zu sausen geben. damit die armen Kreaturen recht große Lebern kriegen, bei das übertriebene Ge nudele mit Mais und Knoblauch, wo tuS, daß sie dann die GänselederPasteten machen in Straßdurg, wo mein Karl 'n Wochener viere bei der Landwehr in Garnison gelegen hat im November, ehe er runter nach Belsort mußte." Na daS ls wohl man blos so'n biöken französischer Wind,- meinte Bau er Karin uno fuhr mit dem Zeigefinger rn den Pfetsenkops. .Das wäre a auch die auSaest sie Niedertracht, wenn das wahr wäre,rief Bauer Abendroth dazwischen und schlug abermals auf die Tijchplatte, daß die Gläser klirrten. . .Bezahl Du mal erst Deine 45 Schmefelflöcke, Du oll Randalmacher..Da hast Du Dir gar nich rein zu mischen !" .Will ich auch partoutermana nich Heda Wirthschaft, en Seidel Bier!.Na wollt Ihr nu zu Ende hören?rief Jnfpektor Parsig in diesen Lärm hinein und sah sich um, wie ein Schul elfter aus dem Katheder. .Ist's noch nich all?.Nee. Ob die Wies', dat man nam lich in die Vorderwand von den Käfigen kleine Löcher macht, wo die Gänse uuc den Kopp durchstecken können un ihnen Holzkohle in's Wasser wirft un zwischen den Mais und den Knoblauch un das Uebrige ihnen ab un zu etwa Mohn öleingiebt..I so'n Unsinn wer dat glaubt! Mohnöl !?- .Nee, ja oll' Karin, das hat sin Nich. slgkeit..Kriegen se de olZ GänS in 14 Tage bis 2 Wochen so leberkrank, daß se oft so'ne Dinger von 4 bis 5 Pfund beim Schlachten geben .Na, wenn da? nich ächter, franzosi scher Dampf iS, denn foll mi doch de Deuter ganzbeinig holen .Halt'! Mul, ffcifchan, wat weißt Du davon !- .Jerad so viel, als Du." .Sin e fertig, Inspektor? Ja so ziemlich, denn Ihr oll Schwatzmichel laßt Einen ja doch nicht zu Worte kommen, Ihr seid' ook aerad aS de GänfV. . Hoho!.... Kiek, kiek!" ,.Ne Enspekter hat Recht nich mit unS, aber mit de Gans'. KinnigS. Min Rdolph. wo bei de Infanterie steht un jetzt in Straßdurg in Garnison 'iegt der hat mich das och geschrie ben.' . : , .Ja, richt Zg) Dein ollen Rudolph is ja jetzt in Ellenfaß.- : ,Na ja, un der hat mir davon schrebb'n un dann hat er seggt, er hat da auch mal von gekost't un dat Zeug wäre zwar höllschen theuer, aber fönst wär' öaS Otto Bellmann..I nee so'ne olle kranken Fetlke bern! Pfui Deubel !- - .Halt Mul, Abendroth ich hab' das. auch gehört, daS Leug soT-etra sin.? ,Wat? warum soll ick immer U gzLttrtaltt tvU5fl U Wenn det Um

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wirklich wat werth wäre, denn kriegte man's ja wohl auch hier bi uns to ko pen, oder zum wenigsten in Polzin..Blauer französischer Wind. große Worte und nix dahinter, das kennt man..Nee, KinningS, ich hab all auch da von reden hören..Un min Sohn Rudolph. . . . .Na, oll Jung's wenn dat so 'wat Besonderes is, denn woll'n wie dor ock wat davon hebben; de Welt werd det nich kosten !- Bum's schlug er aus den Tisch. - .Ja, oll Abendroth hat Recht wie mölen hier ock son Ding hebben ! .Recht so, Kinnings !- rief hier der Jnfpektor Parsig dazwischen. .Das ist ein gescheidter Gedanke ! Wovor hab'n wir die Franzosen? Wir schreiben an RudoZphen een Kart, legen dat Geld bei und lass'n uns von dem so eine rich tige Ganseleber Pastete ut Straßburg schicken. Wat steuert jeder bei? ; .Ganz egal wat't kost ! . . Wat's . macht, Jnspekter ! ! .halt't Ihr auch mit?" i. .Na ick weiß nicht so'ne kranken ! Lebern, und die ganze Swienerie mu dat Mohnöl und dat 'Andere. Mine Oll', die srä;t se mit Erbsen und Hlfcr. un " . Na Schuß! ja oder nein ?" i Na ja mcintmegen mag's sin.", ! Wir sind hier gerad' unsere zehn," ; nischte der Wirth sich jetzt ein, und ! wenn Euch dat recht ist, dann schreib ich an Rudoiphen und besorg dat Uebrige." .Ja thut das." i Dann ist das also abgeredete Sa che r . Alle ja!" l Na Wirth, dann gebt mir noch'n lütten Küm, up des Geschäft." rief Abendroth uud schlug auf den Tisch. j ,.011' Supfack." : Nach so wat FetteS möt de Mensch doch wat Kräftiges zu sich nehmen." Damit stand die Kompagnie auf und ging durch den tiefen Schnee langsam die Dorfstraße hinunter und nach Haus. ' . ' Acht Tage später war die Straßbur ger Gänseleberpastete da, eine große braune Terrine, mit gelben Verzierun : gen und vielen Inschriften, oben herum verklebt mit einem Randevon Stanniol. Zehn Thaler ohne das Porto hat das Ding gekostet, von Schneegans'Rced in der Münstergasse kam sie, und Krü gers Wilhelm trabte soeben die Dorf ! gasse entlang, um den Gevattern die ' große Neuigkeit zu verkünden. , Is se do ? Lat mal kieken, Jochen !" kam gleich darauf Bauer Adendroth in die Gaststube hereingestolpert und sah sich mit feinen kleinen hellgrauen ; Augen neugierig überall um. Ja, Nachbar da drüben ist die Kist aber gezeigt wird sie nicht eher. als bis die kumpanle beisammen is. Oll' Schnack! lat kielen, Krü ger." Ne nich sür'n preußschen Dahler, Abendroth." Ne tauw'n) Se man n' beten, Nachbar." mischte sich nun auch die Frau ein, die sich die Hände an der Schürze ab trocknete, weil sie eben vom Glüjerspü len kam. Gerade in dem Moment kamen zwei i neue Gevattern herein gestürmt und ! wollten die Gänseleberpastete sehen, ! mußten aber ebenfalls warten. ! Während dessen legte die Krügersche ; ein reines Lacken aus den Stammtisch ' stellte Weingläser hin, etr.en Teller mit frischer Butter einen anderen mit apetit lichen Semmeln und zehn ledige darum. Bauer Abendroth raisonirte zwar sehr, aber umsonst, der Krüger und seine Frau schienen gar nicht auf ihn zu hö ren, die Andern lachten. Na, endlich waren sie nachher Alle , zusammen. Zuerst setzte nun Jochen ; mit schlauer Miene vier Flaschen von i seinem sogenannten alten Rheinwein auf : den Tisch, dann liif er wieder hinaus j und holte die Ganseleber. Alle machten sie lange Hälfe die alten Bauern und Oekonomiker, und komisch genug sahen sie aus mit ihren erwar tungsvoll aus die Stubenthür gerichte ten Augen. Eine große hölzerne Schachtel in den Händen, die Rechnung daraus liegend, trat mit einer gewissen Feierlichkeit der Wirth herein und stellte dieselbe mitten auf den Tisch. .Da is se !- sagte er. .Kiek, rief ! Ut Straßbnrg !- Die Hälse reckten sich noch länger, als erst Jochen den Deckel langsam öffnete, eine Menge Papierfchnitzel herauökram te und zuletzt die hübsche braungelbe Terrinne, die er vorhin erst vorsichtig wieder da hinein gepackt, halte, zum Vorschein brachte. 'Scklag!" ries Bauer Abendroth, dat Ding da sieht nach wat ut !" Da bei schlug er auf den Tifch. Thut es auch," meinte der alte Par sig schmunzelnd, daß muß man den Jranzofen lassen Allens zierlich und NM." - Ja dat iS pure Wahrheit!' ,Na, man vorwärts !- .Halt'S Mul, Abendro'h !" . .Dunnerstag und Freitag, Kirk halt Du selbst dat Mul " .Ja,' wie aber nun da? aufkriegen V frug Parsig, der an dem gelben Deckel knöpfe herumzog. .Nee, sa nich. Herr Inspektor !- rief nun aber die Frau und eilte herzu. .Ich will Ihnen dat mal weisen; zu ' erst muß dat Blech da ab.- So spre ! chend nahm sie ein Messer und zerschnitt ! i oen Stanniol rings yerum. S flS n " f fit rCr.iif n?irttn . W V tlV lllig J ? tM VM V Krügern..Ick hab det früher mal sehn, bei mei ner Herrschaft in Polzin .Ah!!AllgemeineS Schmunzeln und Erstau nen, das Wasser lief den Bauern im Munde zusammen, als der Deckel jetzt ohne Schwierigkeiten herunterging und die zarte, gelbweiße Fettschicht vor ihnen dalag. .Dunnerstag und Freitag! DaS sieht gut aus ! Delikat !- .Un wie dat riecht !. He Jochen,' wonach riecht dat ei entlich V L .3 fccaf elften JJuaenWii fuftr Bauet

inch Tchön rni ncinea KWdas.appetlttllche Fett und ksiersp.tze voll ohne Weiteres mm kaA M I ? 1 1 n messe? ln steckte die Ms fi in leinen großen, unranrl n Muno "5 '. ltT flIe$ blnterdrem, wah. rend d.e Anderen, Erwartung ln allen Nuancen m ihren Augen und Gesichtern ausgedruckt, ihm zuschauten, wie er langem die blaullchen L'pen bewegte und mit der Zunge schnalzte. .Na, wos is das? Nut damit!Je....J son Rackertüg!-Kin nings. nee so wat lebt nich mehr! (hier schlug der Bauer Abendroth dröhnend auf den Tisch)- Hol mich de Deubel - wie sin genassührt ! Dat Zeug is nix wie ganz ordinär Gänfesmolt." I nee! Nce so wat lebt nich mehr!" k tnn rnnn; i(f rthf rnnnr '" Zu gleicher Zeit fuhren jetzt der In speklor Parsi.z und Bauer 4Utin mit den Tischmcsscrn vorsichtig in das t, t . 1. . 1 schmalz uno toneten. .Den Dümel, des is ja nich' mal reines Gänseschmalz, da is ja beinahe die Hälske Schweinefett dermang!" rief der Inspektor, die Lippen bewegend unk) mit einem Gesicht als äße er etwas sehr Uebel'chmeckkndes. - Allgemeine Bestürzung. .Ra da sin wie aber mal eklich rin fall' Dat Zeuz is ja obendrein noch ganz mullerig,- versicherte Bauer Karin bestimmt und fchnitt ebenfalls ein be denlliches Gesicht. Und nun kosteten vorsichtig Jochen, der Wirth un, seine Frau und dann die Anderen und machten Älle ganz virduktr Gesichter, bis endtich Inspektor Parsig in ein zwerchfellerschütterndes Gelächter ausbrach und die Uebrigen zuletzt, wenn auch widerwillig, mit einstimmten. .Do seht mal diese cntfahmtcn Windbeutet die Franzosen, große Namer hat das Allens und nichts dorhinter!" rief er und hielt sich die Seiten, und guck te Einen nach dem Andern an. .Wirthschaft, n' lütten Käm !" rief Bauer Abendroth und wischte sich ür gerltch den Mund. ..Ja, aber wo is denn man die Leder V frug ein Anderer kopsschüttelnd. Dat ist daS Gelbe hier am Rande, dat was so mulsch schmeckt," meinte der andereOekonom mit Bestimmtheit. ..Na'. da lobe ick mir ein ordentlkcb i,ti.u ijUui .:iuv,)U:'. .CtOti tuiti 4 ! $ -son'e Bandc!" ,.J.i, :rat st ll'n wie aber nu da mit makcn ? srug Bauer Karin ganz kleinlnüthig, .esscn könn'n wie dat ja doch nich !" .Ja - -wat wird nun werden ? .Zehn Thaler tostet sie, nu möten wir sie doch auch essen sprach der Wirth mit Entschiedenheit und bejah seine Fla schen. .Eß die. wer Lust hat ich halt nich mit ich paß !" .Ick ooch. Pfui Deubel. so'n mul schet ctt !" .Wißt Ihr roo.5, Kinnings wir woll'n keitt'n Menschen ein Wort von die dumm, Geschichl' sagen und verlausen die ganze Prostemahlzcit an Jochen. Zwei Tdaler kann der geben, und die wer den jetzt gleich vertrunken..Zmci Thaler für daS ranzige Fett,fchrie aber nun die Wirthin dazwischen, .wo denken Sie hin, Jnspekter? Das Zeug kann ich ja höchstens an die Kar tosfeln verwerthen und da noch kaum. S'is reiner Wagenschmeer !- Na kurz und gut, nach einigem Hin und Her wurde unker Lachen, Schelten und Schimpfen auf die Windbeutel von Frauzoscn dir Wirthin die theure Pa stete für einen Thaler zugesprochen. Die Würfel kamen in Gang, der Wein wur de getrunken und Alle waren sehr ver gnügt und lobten aus Rache oder Uebnzeuzung der Wirthin ihre frifche Lederwurst, der sie denn auch wacker zusprachen. .Ich sag' ja meinte Inspektor Par sig schadensroh, .bei die Kerls da drü' den, da hat das Alles son'n feinen Namen und nachher ist nichts nich dahinter. Wie war dasöa nais z. B. mit die Kci nollnen Nichts und das andere Taleliüg? - wie Windbeuteleien ! Aber . , . - ' M.,m-Qfiti, "'j'8"?. bal ,a i h, grundl.ch nge,,r,chm!' j ck.'? n& 'ffl ,111 Un,?. l wen, nen lütten jfäm ! rief Jöauct . Abendroth und warf eine Achtzehn und ' fluchte hinterdrein, wie ein 5)eide über das Glück, weil er damit gerade todt xoat. .Sagen Sie mal, beste Frau, was hqben Sie denn da zu stehen?" frug am! nämlichen Nachmittage die Krügern ein I junger Mann, der hier öfters im Dorfe ! verkehrte, der Geschäfte machte mit dem - Kaufmann Fiitsch, mit Band und Ellen Waaren, und jetzt hier im Krug auf Ge irßcngcu ivarieie naq Pvizin, r ve deutet dabei auf die Terrine, die zum Schmuck gewissermaßen auf dem Regal stand. .I. de.ß soll ja wohl Straßenbur ger Gärzseleberpastete sein, aber wir sind höllschen damit angelaufen,- erwiederte die Frau und begann dann zu erzählen. .So? nich möglich!- verfetzte der Jüngling mit schlauem Lächeln, darf man sie mal feh'n?.DaS dürfen Sie, ock kosten, wenn Sie wollen. Herr Wiefenthal,.Umsonst?" .Ja ganz umsonst!.Ah sieh da!- Mit langem Halse guckte d?r Fremde in die Terrine, bat um ein Messer und um Brod und langte zu. Es verschwand die halbe Klinge in der weißen Massen. .Excellent, Madame ! Was die Krügern jetzt für Augen machten! Aus der Tiefe der Terrine hol te der Yandlungsbeflissene dunkle, lecker W--.i-.'A. . . 0 . rw auS,ehende Flelfchfchnttten heraus, in .. v. : r v !i , wendig rosa und mit Schwarz gespickt. dustend wie der schönste Speck, und ließ dieselben schnell nach einander in seinem cm .- . w ' 1 Munde verschwinden. .Ja wat's denn det ?- riek die 'Frau und schlug die HSnd über dem! ops zusammen, als geschähe, ein Wun ' der. " ' ' ' " .Echt,e StraßbtlMr, Madame--, e.r i viederte der Andere, schnalzend und lang. te wieder in die Zerrine, " Lochen he ! komm mal gleich he . in ! Jochen kiek mal, sieh mal da!.Dunnerstag und Freitag !- rief er , und faule Wielentbal beim Arm,

adendroth auch schön mN'lelne KlölTp

3a - Dunnerstag und Freitag!Noch nicht fünf Mi.iutm saßen alle Drei in der 5ointerstube zusammen und de . "

Fmde wollte sich halb todt lachen und zuletzt kam er mit einem höchst intelli nten Vorschlag herausdrückt. Mit der Scheere schnitt er ein Stück Stanniol zurecht, von einem Eichorienpzcket. sch ibte oben alles Fett von d:r Bastete und bedeckte sie mit jener ftolie , 1 . ..-Sonun gebt Acht ; nu sag Ihr. lnd c fst CJCblC t,,cr $a?tt? ttet 3 j extra X 3" mä) ban" t und so geschah's. Nach ein paar Tagen, als die neue Terrine auf den Tifch ! Um schüttelten alle Stammgasie die ! Köpfe, schimpften weidli) auf Nudol. j phen und lnelnt?n Mit wichtigen Mienen, ' da Zeug da wäre gut das wäre doch ; "Zch bcsser wie Krügersch hausmachene ly'llfTtr' Wurst! Otto Bellmann " rief BauerAbend rolh und schlug auf den Tisch .Jochen noch 'n lütten Käm !- .Det Zeug is extra, det mut man se. gen", bekräftigte auch der Inspektor, .theuer is es, aber schön! sihr schon !- Das Letztere meinte er, als Jochen sich nämlich nachher kalblütig die Scheibe von ihrer eigenen Gänseleberpastete mit siik's Silbergrofchen bezahlen ließ und mit schlauem Lächeln den Verdienst einstrich..Fünf Grosten vor sone lütte Port schon?" rief Abendroth und quckte Jo chen strack ins Gesicht. .Dunneistag und Flkitag! Na dann gebt mich noch eine (und dabei schlug er mit den Kuebeln auf den Tifch) un' noch'n lütten Käm !- Nubland wtrs zuhnler". Won verschiedenen Gegenden des rufAschen Reiches kommen Nachrichten, die )ie Lage der russisch: Landwirthschast n recht ungünstigem Licht erscheinen '.assen. In Süd- und Mlttel-Nuland 'ind noch viele vorjährige Kornvor cäthe nicht verkauft worden und die neue Ernte ist infolge der sehr gestiege nen Tagelöhne unter so erschwerenden Bedingungen eingebracht woroen, daß ein nutzbringender Verkauf bei den Heu tigen Preisen kaum noch möglich ' erscheint. Trotzdem bieten die B?jitz:r ihre Vorräthe zum Verkaufe aus, die Handler sind aber selbst bei ganz gedrückten Preisen nicht gewillt, größere Posten asfzunehmen. Unter diesen Umständen richten sich die Hoffnungen der betref senden landwirthschaktlichen Kreis: im mer dringender auf en Abschluß eine! Handelsvertrages mit Drutschland, und diese Stimmen werden sich immer mehr vernehmbar machen, so sehr auch die pznsladistis ch-chaudinistischen Blatter sich bestreben, den Abschluß eines Ver träges als eine für Rußland ziemlich gleichgültige Sache hinzustellen. Dem gegenüber bleibt die Haltung Deutschlands dieselbe, die sie gewesen ist: Deutschland wünscht aufrichtig den Ab schluß eines b:ideThcile befriedigenden, auf billigen Bedingungen beruhenden Vertrages, aber es bleibt dabei, daß die Darstellung der Wittesch'n, Denkschrift die Lage in ganz unzutreffender Weise schildert. Die Deutschland gemachten sogenannten Zugeständnisse sind eben keine Zugeständnisse von praktischem Werthe, da sie den Deutschen die Aus fuhr der betreffenden Artikel doch nicht möglich machen. Nußland hat durch allmählig steigende Zollerhöhungen nachgerade eine Art von chinesischer Zollmauer an seiner Grenze errichtet, während wir ihm gegenüber bei unsern mäßigen Zollsätzen geblieben sind. Wenn Rußland nun verlangt, daß ihm von deutscher Seite ebensolche ZollvergünstZgunzen eingeräumt werden, rolt Staaten, die Deutschland wesentlich. praktisch verwerthbare Zugeständnisse ewäbrt baben. so muh tl nam denKe setzen der einfachsten Wechselseitigkeit ,ttrATr,h in nfmTtrfv.r yn.zr, -wmjmm MV V I V V V m-" flenlonunra. wie Ihm anden Staaten ?nlgeaengekmmm sind. ZllpIitik'ist im Wesentlichen eine Politik deZ .d, . c.v v . . r i- r . b memals eme ernseitige fein kann und 'be i der dem einen Wesen llchi Zugestandnlsse gewahrenden Staate mcht von dem andern mit bloßen Scheingaben geantwortet werden darf. übrigens Rußland durch die Laqe seiner landwirthschaftlichenVerhältniffe ZU einer versöhnlicheren Stellung gegen Deutschland veranlaßt wird, zeigt ar Deutlichsten die ziemlich nachdrücklickd Art, in welcher Frankreich .abgewinkt" wurde, sich bei der Flottenbeqrüßung in Toulon in allzuaroßen Z?reundf &af tü6 ej i fcroa n 3I traten zu eraeheru, Neue (Suldeckungen. Obgleich manche neue und wichtige iLntdeckungen in den verschiedenen Wissenschasten in jüngster Zeit gemacht wurden, so ist doch keine derselben von größerer Wichtigkeit für daS Publikum, als die Entdeckung, welche kürzlich durch Herrn Dr. Schoop gemacht wurde und welche die Aufmerksamkeit von Aerzten, sowie Laien in allen Ländern aus sich gelenkt hat und welches die Entdeckung der Ursache von chronischen Krankheiten des Magens, der Leber, der Nieren und anderen inneren Organe ein schließt. Dieser Arzt fand, daß die Ursache in gewissen Nerven, welche diese Organe kontrolliren, liegt und durch die Verordnung von Dr. Schoov's Wiederherstelle?, eine Arznei, welche er ! ipecteu f 0 peqonoiung oiejer icr. ' den herstellt, wird die Ursache und ml derselben die Krankheit entfernt. lk...ii'X. (Q..A )'. ffMttt.XiMA turA..!. speciell für die Behandlung dieser Ner deutsches Buch, die Entdeckung bcschrei benö nebst Proben, wird an jeden Leser nach Empfang einer Briefmarke frei versandt. 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