Indiana Tribüne, Volume 17, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1893 — Page 1
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V T "34; , t s Jft fVf W A fvO v y O W V k W w Jahrgang 17 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. 8to. 19 Indianapolis, Zndiana, Samstag, öen 7. Vkiober 1893.
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Boicourt. Tyner & Co.. - für - M v n n in e n t e. tu Granit oder Marmor. Offtce nd Arbeitö ftte: 32 & 34 Massachusetts ve. Telephon 998. ' Bureau der MKIKMZKKÄM - - 7. Oktober IR? - Die vtretatkten Banken von Jadtanav'olis erbe am Dienstag, den 10. Oktober, dem Wahl tage, geschlossen sein. An dem Datum fiUtsje PalNe. sollten am Montaz, den 9. Ok.ober ein. gelöst erden. Friedrich BaggS. (JesLa'tökührer. ENGLISH OPERA HOUSE Deutsches Theater. - Erstes Gesammt-Gastspiel der Deutschen Theater -Gesellschaft von Cincinnati, unter der Direktion von F. Szwirschina. Miitwoch, 11. Oktober. r Affbrn kommt: Die beriU)mte Fran ! Lustspiel i 3 ften oon Fr. SchSnthan nd T.Sadelberg. Eintritt . . . 2Zc, 30c und 73c. Ltde-kSnnen obne Jxtrabezahlung reser werde rtx -rf iu beneiDe veginnr am Montag, S. Oktober. Morzen 9 Uhr. Fairview Park. Der schönste park in Indiana, und eine hübsche Fahrt von 6 Meilen. Elektrische Wag,n verlassen Ecke Jllinoiö und Washington Straße über die Illinois Straßenbahnlinie alle 20 Minuten, und übe? die College Ave. Linie alle 20 Minuten. Der letzte Wagen verlaßt den Park um 11 Uhr 47 Min. NachtZ. Vsricht üb.sr dsn Stnnd der Meridian National Bank, zu Indianapolis, im Staate Jndiana. bei dem schlug de Geschäfte am 3. Ok.oser 1. Aktiva: Darlehen und DiZkonto I UeberzogeneUontiS 4.tttü7tf Br. Staaten ond zur Sicherung der Zirkulation 100.000 00 Ver. Staaten ondi an Hand 2,050 00 Karton und andere öouiun u. Sla t and, ... 1P,9TIOT ankirtchtng L000 00 Lauiende lulaadea und Steuern ce zahlt.. 8,003 65 utoaben bei avprobtrten e,eregenten $31413 90 Guthaben bti andern Na ttonalbanken' i7,285 70 Suthaben bet StaatSdcn ken uad yankler 13.121 32 Checkt und andere Saar träge. 15,070 03 Wechsel tär daS Ulearing - HauS 15.117 21 Aen anderer Banken .. 31.278 00 Scheidemünze 67i li Sezie sold und TilberZ 16M03 00 Lgal Tender Noten . . . lan.ooo o 423,106 3 oemptionSfond bam B. St. Schaj' tnetker 5 Pro,, der Cirkulation . . . 4,500 00 Total 11,517,24 H Passiva: Sinbezahlte Kapital t 200,00000 Ueberichun'.Zond 150.00000 Unvertheilte Profite L.NZ 84 stehende ationalbanknoten 80,000 00 Individuelle Depositen, zahlbar auf Sicht 21.9 7S Dep,Ntn, zahlbar auf Licht 211.395 79 errtnzirte Check? 3.VH7J Schuldig an andere Natto j nalbanke 137.S2C 23 Schuldia an Staat? und Hrtvat.Baneiers 87.247 25-1,067,873 so Total $1,547,248 74 Staat Jndiana. Marion County : Ich, H. F. stopp, staffier der oben ge nannte Bank, beschwöre feierlich daS der obige Bericht correkt ist, nach meinem besten Wissen und tSlauben. A. F. NopP. Kassier. Unterschrieben und beschwöre vor mir diesen . Qkko .er ltt. Jrederick Baggl. Oeffentlicher Notar. Sorrekt tteft : Wm. v. alluv. ftre. rtt 'lle, Direktoren. eiit" S Kfi K5r . - 'f jTr?fZ . v-vr v , l. . r mZIV- i - kfr Schiffsscheine nach Europa, S20.00 biS S273.00. Schisssscheine von Europa, S23.00 bis 273.00. P.Pfifterer, Osfi: o.7 Ost Market Strße. Tel von 1(K)B. chervst-Hüte. Wir haben ein reichhaltiges Lager derselben und in Anbetracht der vorgerückten Saison verkaufen wir biesel den zu herabgesetzten Preisen. Vs.Mbsrsr, X. W. Ecke Pennsylvania und asbiuaton Strake. Fragm Sie Ihren Vrocer nach Princek Mehs." gtStUirt , der Ylttt NU!!?ß ?
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Editorielles. In den deutschen Blättern, d. h. iu den amerikanisch-deutschen, wird jetzt augenblicklich viel Aufhebens über
'die Verdrängung der Hausindustrie in Sachsen und im Erzgebirge durch die Maschinen gemacht. Da lesen wir un ter anderem Folgende? : Äm Erzgebirge sind' die Nagel schmiederei, die Herstellung von Blechlöffeln, die Steckkammfabrikation, die einst als blühendes Hausgewerbe dort betrieben wurden, als solche nahezu ganz durch die Maschinenarbeit aufge rieben. Faft ebenso ergeht es der haueindustriellen erzgebirglschen Burstenbinderei und der einst so hochberühmten sächsischen Spitzenklöppelei. Auch die Wirkerei wandelt sich mehr und mehr vom Hausgewerbe zur Fabrikindusirie um. 3m Jahre 1863 gab es in Sachsen noch 27.000 Handkulitt stuhle und 500 Handkettenstühle, jetzt find etwa 1213.000 mecdam lebe Stühle vorhanden und die Zahl der alten Handstühle ist auf 2-3000 zurückgegangen. 3n zahlreichen, früher rein hauögewerblichen Dörfern erheben ich heute zahlreiche Fabrikanlagen. 3n Chemnitz wurde kürzlich eine Machine in Betrieb gesetzt, die täglich 4 bis 6 Dutzend Strümpfe herstellt. Eine Arbeiterin kann 15 solcher Machinen bedienen, also täglich 75 Dutz end Strümpfe liefern. Noch vor kurzer Zeit wurden in den Tricottaillcnabriken die Knopflöcher von Arbeiterinnen gefertigt. Ein flinkeö Mädchen nähte den Tag 200 bis 300 Kaopflöcher. Jetzt gelangte, wenn auch erst vereinzelt, eine aus Amerika stammende Maschine zur Aufführung, mit welcher ein Mädchen täglich 1000 Knopflöcher ertigstellt." ES mag wohl voi Interessen sein, dergleichen Einzelnheiten von Zeit zu Zeit zn notiren, aber über ein?n geellschaftlichen Prozeß, der seit ein paar Jahrzehnten ohne Unterbrechung vor Aller Augen vor sich geht, sollte man doch wahrhaftig nicht weiter er staunen. Seit Jahrzehnten verdrängt die Maschine die Handarbeit immer mebr, mit immer weniger Menschen werden immer größere Mengen von Waaren erzeugt, solche Mengen, daß man nicht mehr weiß, was man damit anfangen soll, weöhalb man Absatzgebiete unter den Wilden Afrikas sucht. DaS ist nicht nur im Erzgebirge so, das st überall so, wo eine Industrie besteht. Wundern kann man sich hächstens darüber, daß es noch Mensch? giebt, welche glauben, daß eö immer so fort gehen kann, wie jetzt, welche nicht begreifen können, daß die Massenpro duktioa vermittelst Maschinen naturgemäß auch eine Umwälzung in der ganzen gesellschaftlichen Organisation hervorrufen muß. Wenn das ewig so ortginge, wie bisher, dann würde die lleberflüssizmachunz der Menschen eines TageS nothwendiger Weise die Folge haben, daß man die Kinder eräufen muß, wie die jungen Katzen, weil auf der Erde kein Platz mehr für sie ist. An ein solches Mittel zur Abhilfe wird aber wohl im Ernste kein denkender Mensch glauben. Ehe es dahin kommt, werden die Menschen wohl zu dem einfachen und besseren Mitte x Umgestaltung unserer gesellschaftlichen Oraanisation greifen. Dazu aber giebt es keinen anderen Weg, als den, die Arbeitsmittel zum Gemeingut der Menschheit zu machen. Die Maschine an sich ist kein Uebel, daS Uebel besteht darin, daß sie Privateigenthum ist. Die arbeitsparende Maschine erspart heute keinem Menschen die Arbeit, sie fesselt den Einen nach wie vor zehn oder mehr Stunden an die Arbeit und wirft den Andern ganz aufs Pflaster. Sie ruft einen wüthenden Konkurrenzkämpf hervor, der auch dem Fabrikanten daS Leben versauert und einen wirklichen Lebensgenuß, eine ruhige Zufriedenheit bei keinem. Menschen aufkommen läßt. Und so ungeheuer schwer der Mensch sich von alten Ueberlieferungen loS macht, so ist eS doch sicher, deß dieser Zustand einmal sein Ende erreicht und daß Besseres an seine Stelle tritt. Drahtnachrichten Inland. Muthmahliche Mörder. Washington, Ind., 6. Oktbr. Verhaftbefehle, sind heute gegen Lou
Williams, Wm. Ease und OScar Brown wegen Theilnahme an der Ermordung der Wratten'schen Familie erlassen worden. Williams und Brown waren 9tachbaren Wratten's und Ease
war früher ein Knecht im Dienste Wratten's, wohnte aber zuletzt in Pike County. ES hat sich herausgestellt, daß in der Dcht, in welcher die Wratten'sche Fa mitte ermordet wurde. Jemand als Gast im Hause war. Wenn dies wah ist. dann ist der mysteriöse Gast wahrscheinlich der Anführer der Mörder Lou Williams hat einen schlechten Leu mund und der Verdacht, an dem Ge. metzel betheiligt gewesen zu sein, ruhte schon von Anfang an auf ihm. (Kongreß. Washington, 6. 0t. Im Hause wird immer noch über die Tucker Bill berathen. Im Senate reichte Blackburn von Kentuckl) ein Amendement ilur WilsonBill, welche den Wiedcrruf der Silber-ankaufs-Klausel deS Shermann-Ge-setzcS verfügt, ein. Dasselbe verlangt die Streichung des Voorheeö- Substitutö, so daß die Bill die Fassung hat, wie sie vom Haus an den Senat kam, und verfügt dann die Freiprägung amerikanischen Silbcrö. Es ist dies daS Amendement, VON welchem der Senator B ackburn kürzlich in einer Rede gesagt hatte, daß er eS osseriren werde, um mit seiner Hilfe einen Kompromiß zu Stande zu bringen. Die Voorhee'sche Widerufs-BM wurde dann au genommen und die Senatoren Call von Florida und Butler von Sü'Carolina hielten Neben da gegen. Ausland. Ein Kasernenbrand. St. Petersburg. 6. Oktober. Gestern Abend sind dieNemShY Iyfän-terie-Kasernen in Roslavl, Provinz Smolenk niedergebrannt. DaS Feuer wurde kurz nach 10 Uhr von einem Unteroffizier entdeckt unk bevor alle Leute gewlckt werden konnten, hatten die Flammen das ganze Gebäude ergriffen und alle Räume standen in Heller Gluth. Etwa 400 Mann liefen in ihren Nachtkleidern ins Freie. Bon 60. welche auf daS Dach flüchten und von dort, um ihr Leben zu retten, herunter springen mußten, wurden 11 getödtet und 8 so schwer verletzt, daß sie sterben werden. 23 Mnn und 5 Unterofsiziere wurden von dem Rauch übermannt und verbrannten, Viele Soldaten werden noch vermißt, aber es ist unmöglich, in Erfahrunz zu bringen, ob sie cli Leichen in den Ruinen sind, oder ob sie verwundet sind und von ihren Freunden gepflegt werden. Da Feuer ist angeblich von Mitgliedern des Regimentes anzeleat worden, da es sich schneller ausbreitete, alS eS unter gewöhnlichen Umstanden der Fall gewesen wäre. Pallas erschossen. Barcelona, 6, O?tör. Palliö. der Anarchist, der am Sonn!ag den 24 September, daS Vamben Attentat auf den Seneral Martine z Camp) 5 verübte. ist heute, dem Spruch des KriegZge richts gemäß, erschossen morden. Pallas war während der letzten 24 Stunden in der Kapelle des MilitärGefängnisses untergebracht. Dort wurde ihm gestern daS TodeSurtheil vorgelesen und er hatte sich bei dieser Gelezenh:it geweigert, niederzukaieen. Er hat hatte ledoch eine Abschrift des Todesurtheils unterzeichnet und dabei bemerkt, daß er damit daS TodeSur theil feiner Richter unterzeichne. Kurz vor 9 Uhr morgens wurde Pal las aufgefordert, sich auf seinen letzten Sang vorzubereiten und bald darauf wurde er von einer Jnfanterie-Abthei-lung nach den Wällen deS Kastells von Monjuich geleitet, wo eine große An zahl Trupsen aller Waffengattungen drei Seiten eines Vierecks gebildet hat ten. Die vierte Seite bildete die Mauer deS Kastells. In der Mitte deS Vierecks standen die Soldaten, welche die Hinrichtung zu vollziehen hatten, und außerhalb der Truppenlinien hatte sich eine ansehnliche, jedoch nicht übermäßig große Volksmenge eingefunden, denn die Behörden hatten eS unterlassen, Zeit und Ort der Hinrichtung bekannt zu machen,' um so diel alS möglich zu ver-
h'ndern, daß die Freunde deS PallaS
Störungen verursachen könnten. Pallas ging mit ruhigem Schritt und anscheinend wenig bekümmert, auf die Mauer zu, nahm den ihm angewiesenen Platz ein, mit dem Rücken den Truppen zugekehrt ; gleich darauf ga den die Soldaten auf ein Zeichen . mit dem Degen, das der sie befehligende Osstzier- Hab, Feuer und ' im nächsten Augenblick fiel PallaS todt zu.B00t.N. $och im letzten Augenblick brach eria dsn Ruf: (Zs lebe die Anarchie !" aus. : Die Leiche wurde dann auf einen bereitstehenden Wagen geladen, die Truppen formirten sich zum Rückzüge urid AlleS war vorüber. "? ..." Zurück nach FriedrichSruhe. Berlin, 6. Okt. Der Hamburgische Korrespondent sagt heute, daß der Fürst Bismarck morgen Abend um 11 Uhr in FriedrichSruhe ankommen Wird. DaS Schloß ist bereits heute von den Freunden des Fürsten mit Kränzen und Blumen geschmückt werben. Trotz der späten Stunde wlrd die ganze Bevölkerung der Umgegend den Fürsten begrüßen. DaöBombardeNent von Rio. Montevideo, 6. Okt., Das Bombardement von Rio de Janeiro, daS gestern wieder zu früher Stunde begann, dauerte während deS ganzen TageS. Veranlaßt wurde dasselbe von den, von den Truppen Peijoto'S er richteten Strandbatterien, welche zuerst auf die Schiffe feuerten. Eine Panik ohne Gleichen herrscht in der Stadt; die Geschäfte stehen überall still z die Banken sind geschlossen und die Börse st verlassen und Jedermann der 'die Stadt verlassen kann, flieht mit aller Sile. Die Soldaten Pe'zoto'S begehen da bei die scheußlichsten Verbrechen. Die rauben und orde und scheinen sich aller Fesseln der Zucht entledigt zu. haben. Sie haben schon viele wehrlose Personen ermordet und überall in der Stadt Läden sowohl als Privatwohnungen geplündert. Während der Panik in Folge deS Bombardements sind die ruchlosen Banden noch schlimmer und kühner geworden und, weder Mann, Frau oder Kind, noch irgend welche Besitzthum ist vor ihnen sicher. Und die Offiziere geben den Soldaten alle denkbare Gelegenheit zu diesen Ausschreitungen. Abtheilungen von Soldaten durchziehen die Stadt, um Rekruten gewaltsam in den Dienst zu presse 1, und Männer aller Klassen werden für diesen Zweck aus ihren Häusern geholt. Andere MilitärAbtheilungen durchziehen die Stadt und verhaften alle prominenten Personen, von denen man weiß, daß sie mit den Insurgcnten sympathisiren. Die sämmtlichen in der Stadt ansässtzen Engländer find von dem britischen Gesandten gewarnt worden, die Stadt zu verlassen, da Admiral MelloS angekündigt hat, daS Bombardement fortsetzen zu wollen. Der Postoerkehr steht ganz unter der Kontrolle PeizotoS, der alle Briefe, welche die Stadt verlassen oder ankom men, öffnen läßt. Die Snmpathieen der Bevölkerung sind infolge alles des sen jetzt vollständig auf Seiten deS Ad Miralö MellaS. ' AuS Süb-Ajrika. K a v st a b t, 6, Okt. Eine von der Grenze eingetroffene Depesche mel det, daß die MatabeleS einen Augriff auf eine Polizei-Patrouille in Bechu analand gemacht haben. Nach einem kurzen aber heftigen Gefecht zogen sich die MatabeleS in daS Gebüsch zurück. Der Angriff war in der Nähe von Shasta erfolgt. Die Affaire gewinnt Bedeutung dadurch, daß der Angriff gegen die Reichspolizei gerichtet war. welche den Häuptling Kahama beschützt, und man schließt daraus, daß der König Lobengula das Fort Tati, das UNter Regierungökontrolle steht anzugreifen beabsichtigt. Die Polizei wird von den Kriegern Kahama'S bedeutend vcrstärkt werden, und man sieht daher ernstlichen Kämpfen entgegen. Eine offizielle Kommunikation die beute vom britischen Kolonialamt eingetroffen ist, meldet, daß Tati so bald als möglich von einer stärkeren Abtheilung Truppen und Polizei besetzt werden soll. DieS wird die britische Charter-Kompagnie bedeutend kräftige.n und l ihr ermöglichen, energischer
gegen die MatabeleS vorzugehen. Der
Kompagnie werden wahrscheinlich eben falls noch Truppen zu Hilfe geschickt werden, und Freiwillige treffen von allen Seiten in den Fortö Victoria, Charter und Tati ein. - Trotz alledem wird eö schwer halten, den König Lobengula zu unterwerfen, da seine Krieger gut und zum Theil mit Repetir-Gewehren bewaffnet sind. Die MatabeleS sind außerdem als ein sehr tapferes, gegen alle Mühseligkeiten abgehärtetes Volk bekannt. ' Die Be. völkerung des Matabelen-Landes zählt 300,000 Seelen und davon muß jeder Maim die Waffen führen biö ihn Altersschwäche daran verhindert. Die Bevölkerung der Kap-Kolome war wegen der Gleichgiltigkeit, welche die Regierung in London angesichts des Ernstes der Situation zur Schau tragt. höchlichst erbittert, es scheint aber jejt eine Aenderung in der Sachlage eintreten zu sollen, denn eine Depesche aus London kündigt au, daß der KolonialSekretär, der Marquis of Nipon, erklärt habe, der Angriff auf die ReichsPolizei bei Shasto sei als ein feindseli. ger Akt gege-r England zu betrachten, der eine Kriegserklärung gegen den König Lobengula rechtfertige. UM vchisssnachrichten. Angekommen in: N e w I o r k: Lucania" von LiverPool. . Bremerhaven: Trave" von New So:k. London: Campania" von New Sork. FrtedenSricvlerlicheS. Edward McEurd Ed Snyder und John Duncan hätten zwar nicht wie weiland Christus Aehren ausgerauft unt gegessen,' aber 'ihren Hunger mit einigen Wässermelonen, , die sie einem Bauern vom Felde entwendeten, gestillt. Wegen FelddiebstahlS wurden alle Drei zu je $20 Buße verurtheilt. Charles Robb, Kontraktor, hatte Joseph Hainbright auf Z124- jür Arbeit und Material vor Friedensrichter Habich verklagt. Geschworene erkannten auf $75 für den. Kläger. -- Skeue Klagen. William S. Garber, offizieller Ge' richtsreporter, hat die Straßenbahngesellschaft auf $259.55 Arbeitslohn für schriftliche Arbeiten und Kopirun gen in verschiedenen Schadcnersatzproz:ssen verklagt. Wenn die Gesellschaft nun nicht bald pleite macht, wissen wir nicht, . wie's zugeht, und wo das viele Geld herkommen soll, daS alle diese armen Unglückspinsel aus der Gesellschast herausquetschen wollen. Einen Schadenersatzprozeß auf $12, 000 hat William Schultz gestern gegen Wilhelmina Metzger, Besitzerin der Apotheke an Ecke Pennsylvania und North' .Str., angestrengt. Schultz wurde kürzlich in den Keller geschickt, um''etwaS heraufzuholen, und wurde durch die Explosion entzündlicher Gase zu Boden geschleudert und nicht unerheblich verletzt. In Sachen Hattie Nott gegen die Px. Nott Rupture Cure Co. ist gestern Nachmittag von Nichter Winters für Klägerin entschieden worden, und ein Massenverwalter wird ernannt werden. I Catherine Southern gegen Hermann Kansas Stout. Mechanics Lien von $1000. ' Zvcerldian National Vanr gegen Frank Ruöke und Charles Hartmann. Notenklage auf $200. - CXn den Gerichtshöfen. Suverior Court. Zimmer No. 1. Robert S. Robert son gegen Alonz'o S. Smith u. A.; niedergeschlagen. Ella Mount gegen ChaS. T. Mount; Scheidung bewilligt. John P. McCabe gegen Minnie McCabe; Scheidung nicht bewilligt. Zimmer No. 2'. Christ. "F. Rafert gegen Jacob Hildebrand. Notenklage i Urtheil? für Kläger auf $124S.LY. r Frederick Nolting u. A. gegen JameS Stevenson. Eintreibung einer BesprengungSlien; niedergeschlagen. cm ' i . n. . HlmonWllson U.A. gegen Oscar E. EvanS. Rechnungsklage; Urtheil sur Kläger aus $662.30.
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seichenbeftattee, - - Ofsice:2S Süd Delamreftr.. - Staue: 120, 122,124, 12, 128 Oft Pearlftr. irnbsn 11. Offen Taa und Namt. - Circuit Court. Die Union Nailway Co. gegen Wm. H. Nyan u. A. Temporärer Einhaltsbefehl bewilligt. George O. Tucker gegen C. C. C. & St. L. R. R. Co.; Schadenersahklage. Niedergeschlagen. Zesserson M. Fgrd gkgk D. E. Stone Furnitur Co.; niedergeschlagen. ErastuS Brunson gegen Madison Brunson u. A. ; Erbtheilung ; niedergeschlagen. Henry W. Bullock u. A. gegen MorriS Kaufman u. A. ; niedergeschlagen. Scott Smith gegen Sarah Smith ; Scheidung bewilligt. Nach lass enscha fts g e richt. Das Testament deö Wm. Arthur, das gestern deponirt wurde, bestimmt Elizabeth Arthur, die Wittwe des Erblassers zur Universalerbin, des zur Hauptsache aus einem HauS und Grundstück an der California Straße bestehenden Nachlasses. Ebendieselbe wurde zur Administratrix ohne Bürgschaft ernannt. C. riminalqericht. Die Posse ist ausgespielt. Richter Coz hat die Antwort des Richters Brown für genügend und zufriedenstellend erklärt und den Angeklagten freigesprochen. - 3n den Armen liegen sich beide' und 'weinen vor Schmerz und vor Freude. Eine Scene in den Lodbicö. ' . Man schreibt ausLondon: Während im Sitzungssaale des Unterhauses du Home cule-Debatte sich mit eintönig Langweiligkeit hinschleppte, spielte' sich in emer der Lobbies abermals eine Scene-ab, die vielleicht ebenso unge wohnlich war wie die Prügelei vor ei nigen lochen. Harry Furmb. da wohlbekannte Karrikaturist deö Witz blattes Punch", wurde das Opfer ei nes thätlichen Angriffs seitens eines nationalijlischen Abgeordneten Na menS S'.vift MacNeill. Der letztere fühlte sich auf's Tiefste beleidigt wegen eines Boldes. daZ Furniß seinem letz, ten parlamentarischen Wochenbericht im .Punch" hinzugefügt und auf wel chem er den irischen Abgeordneten als den Besitzer eines Gebissei darstellt. das allerdings jedem Gorilla zur Ehre gereichen würde. MacNeiN hatte sich zuerst an den Sprecher gewandt und gefordert, daß derselbe den Zeichn zur Nechenschaft ziehe. Allein Mr. Peel lehnte wohlweislich jegliche Ein Mischung in solch' rein persönliche An gelegcnheit ah. und MacNeill beschloß darauf, sich selbst Genugthuung zu verschaffen. Er lauerte Furniß in de, Lobby auf und als derselbe gestern, zum ersten Male nach einer längeren Krankheit, daselbst erschien, eilte der Wbgeordmte auf ihn zu, ergriff ihn beim Rock, schüttelte ihn hm und her und versetzte ihm ein paar leichti Schläge auf den Rücken. Andere Au eemeugen behaupten allerdings, die Sache wäre nicht so schlimm gewesen, er hätte Furniß nur ein paar schwache .Knuffe- ertheilt. . Wie dem auch sei. der Angegriffene war der Würde deS Hauses mehr eingedenk alS gewiss monistische Abgeordnete in der Prü gelscene vom 27. Juli, er schlug nW wieder, sondern verließ ruhig die LoV by. Furniß hat zwar eine Beschwerde beim Sergeant-at-Armö ' eingereicht, cllein, ob er wie es heute heißt, seinen Angreifer auch noch außerdem do, Gericht ziehen wird, bleibt doch noch fraglich. Er könnte MacNeill gewiß dadurch nicht lächerlicher machen, als dieser durch seine Handlungsweise selbst aethan hat, und andererseits war ja auch Furniß, raitz man gestehen muß, bei seiner Karrikatur ein wenig über die Grenze des Schicklichen hin auHzegangen . ' .Es muß sehr schwierig sein sür emen alten Raucher, sich deS Tabak ganz zu entwöhnen?" Ich weiß nicht. Sie erinnern sich doch noch an den alten Kaspar Montag? I vohl, der rauchte unaufhörlich den aan zen Tag." .Nun. der hat das Rauchen vollständig aufgegeben.So NrnSsfrn hurninff' i4 m fls5. Huurnurn, vvtutMtu tu. jjlltll. üuf fin,. er Qll?iMt 7n einem Stein. bruch und eine Funke auS seiner Pfeife siel m em vav.prengpulve?.-
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