Indiana Tribüne, Volume 17, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1893 — Page 3
Tropr
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Verlorene Ehre.
Erzählung von Vesrg Höcker. s?:?'''vz???a.') Der Min:s!er schüttelte den opf. Durchaus nicht, besonders jet nicht, wo er die Geschäfte des Geral direktors provisorisch zu versehen hiL Aber dann ist eZ sehr ftüscrn, warf der Staatsanwalt ein, daß er auf Reisen geht wir müssen ihn je denfalls hierher beordern." Das versteht sich meinte der Minisier beistimmend. Vielleicht, datz er zu seiner Erho lung einen Ausslug unternommen hat wendete er nochmals ein, da er immer, noch nicht an die Schlechtigkeit Volän ders glauben konnte. Das dürfte eine weite lZrqolungs reise werden," lächelte der Staatsanwalt sarkastisch, welcher jetzt klar zu schauen anfing.' Es wird wohl das Beste sein, wir machen seiner sonderbar ren Reise ein unfreiwilliges Ende. Der Minister war ganz verwirrt. Es ist nicht möglich, es ist nicht möglich flüsterte er ein über das an dere Mal, ich sagte Boländer erst ge stern. daß er Aussicht habe, zum Gene raldirektor ernannt zu werden." Hm. wir werden von dem Herrn ie denfalls am besten selbst Aufschluh er halten können, welche Beweggründe ihn zu seiner mindestens etwas auffälligen Reise veranlaßt haben meinte dei Staatsanwalt. Aber wohin mag e? sich gewendet haben?" fragte die Excellenz noch im mer fassungslos. Vermuthlich Hamburg zu sagt: der öffentliche Ankläger, indem er dit Schultern hochzog. Amerika ist ja in jüngster Zelt das Dorado aller derar tigen Spitzbuben Sie verzechen, wenn ich mich zeyi beurlaube, Excellenz fuhr er fort. aber die Pflicht, ruft und es ist kein Augenblick zu verlieren es müssen sofort Depeschen nach allen Gegenden der Windrcse versandt werden. Er gab Auftrag, den verhafteten Hauptschreiber nach dem Untersuchungsgefängniß abzuführen. Einer der Schutzmanner zog Handscheuen auder Tasche und machte Miene, sie dem Verhafteten anzulegen. Auch das noch sagte Schonperl ganz verdutzt, ich habe doch freiwillig gestanden Lassen Sie wehrte der -taatsan. walt ab. der Patron wird woh! nicht echappiren wollen. Lassen Sie eine Droschke besorgen und steigen Sie mit ihm ein Er verabschdkte sich von dem vli nister. Dessen Blick siel aus Sattler, welcher sich aleichfalls bescheiden zurückziehn wollte. Der Minister trat auf ihn zu und streckte ihm zögernd die Hand ent gegen. Sie dürfen mir die Hand getrozt geben. Excellenz sagte der alteMann mit edlem Stolze; denn bei Gott im Himmel, ich bin so unschuldig an dem Verbrechen gewesen wie Sie Der Minister versuchte em undehag' liches Lächeln. Na ia", meinte er. es soll mich freuen, aufrichtig freuen Herr, H:ri Generalkassirer außer Diensten, wenn sich Ihre Schuldlosigkeit herausstellt. I Aber mein Beamter Boländer hm. nein, ich kann es noch nicht glauben dieser Boländer war doch immer eine treue, ehrliche Haut Sattler verabschiedete sich durch ein: tiefe Verbeugung und verließ dann nach dem Siaatsanwalt das Zimmer. Vor der Thür aber blieb er ernen Augenblick stehen. Er konnte nicht anders. Er hätte laut aufschreien mögen aus tiefster Brust vor lauter Wonne und wiedererwachte? Hoffnung. Herrgott, ich danke Dir!" stammelte er. indem er die Hände faltete und dicke Thränen in seinen grauen Bart rieselten. Der Staatsanwalt wandte sich nach jhm um und nahm ihn nun beimÄrme. Lassen Sie uns das B:ste hoffen. Herr Sattler." sagte er freundlich. Es wäre aber auch zu schrecklich, un. schuldig verurtheilt worden zu sein! Wenn wir nur diesen Herrn Bo länder in Bälde erwischen Das geb Got: sagte Sattler t!:s aufathmend; denn er hat nicht rnn mich, sondern auch meinen Freund Eisen auf dem Gewissen. Na ja. ich denke, das wird sich herausstellen Sie waren auf der Straße ang? langt und schüttelten sich zum Aöschiec herzlich die Hand. 'Wenn ich könnte meinte Sattler. ich reiste dem Schurken sofort nach, und ich weiß gewiß, daß ich ihn sosort attrappiren würde DaS wäre allerdings das Beste entgegnete der öffentliche Ankläger. Ja, aber es geht nicht ich habe Kinder daheim, und die darf ich nicht allein lassen; wenn meine älteste Todter hier wär:; ber die dient dem Vater lcnd als Krankenpslegerin." Nun. wir wollen auch so auf glück lichen Erfolg hoffen sagte derStacitZanmalt, indem er Sattler nochmc:ldie Hand schüttelte. Dann trennten sl zlch, da sie verschiedene Richtungen einzuschlagen hatten, und' Jeder schritt hastig seines Weges. 9. Capitef, Als Sattler von dem ehemal!g;n Freunde geschieden war, blieb dieser, eine lange Weile in tiefe Gedanken verfunken in seinem Arbeitszimmer zurück, Er wurde noch nicht recht klug aus Sattler. Konnte dieser Mann, welchen er ein halbes Menschenalter hindurch sür den verächtlichsten Schurken ge. halten hatt?, konnte gedreckt Sattle? unschuldig an dem ihm hur'Last geleg ten Verbrechen sein? Nein, neinj bäumte sich der Trotz Eisens dagegen auf, er konnte sich nicht derartig geirrt, konnte dem Freundeöherzen nicht sl) himmelschreiendes Unrecht zugefügt baden! I .Und j90 öieMch und treu hatt
. M rn r r nr- . Früher hatte die fleißige Frau Anna als echte sorgsame Hausfrau keinen Augenblick die Hände müßig in den Schooß legen können. Jetzt saß sie oft stundenlang da und starrte in das Leere. Sie hatte ja Nichts mehr zu i thun, zu sorgen eö war ja einerlei, !ob sie sorgte oder nicht. I Ganz dasselbe war eö mit Eisen. Wenn die Zeitung kam, so überflog er sie mechanisch, ohne zu wissen, was er las. Alles war ihm gleichgiltig. und die . Welt kümmerte ihn Nichts mehr. Nach ienem fürchterlichen Tage, welcher ihm Sohn und Ehre genommen, hatte er sich , in eine fieberhafte Thätigkeit ge- ! stürzt. Er hatte Haus und Hof undAl!les, was er sonst besaß, verkauft, um 'oas in der Staatskasse entstandeneDe ficit zu decken. Run war das geschehen er besaß die Quittung der Staatskasse, und Eisen hatte abge i schlössen. Der fiebernden Thätigkeit ' war völlige Apathie gefolgt. Der ge- ' brochene Mann legte die Hände in den Schooß und träumte oder nicht einmal das, er begnügte sich damit, gedankenlos in das Weite zu starren. Sattler mochte sich wohl schon stunoenlang entfernt haben, und Eisen saß mit seiner Frau schweigsam im Wohnzimmer, als die alte Dienerin erschien 'und eine barmherziae Schwester mel- , . t . trr V t. t oeie, weicye uijcn orrngeno zu iprccgcn verlangte und sich nicht abweisen ließ, obgleich der gebrochene Mann strengen Auftrag gigeben hatt. Niemanden vorzulassen; denn er konnte in keinesMen schen Antlitz mehr schauen; sie waren ihm verhaßt Alle. Alle! Eine barmherzige Schwester?" fragte Eisen wie im Traume. Zu mir was will sie?" " Sie sagte, sie käme aus Frankreich," meinte die alte Dienerin zöaernd. als fürchte sie einen üblen Einfluß ihrer .Worte auf ihren Herrn. Eisen sprang von seinem Sitze auf. und seine erschlafften Gesichtszüge be- , lebten sich wie mit Blitzesschnelle. Aus aus Frankreich!" rief er ! gepreßt. Geschwind, wo ist sie? Sie j bringt mir Grüße gewiß von meinem Sohne, von Leonhard. Auch Frau Anna war aufgesprungen. und aus ihren Augen strahlte der metallene Glanz des Fiebers. Geschwind, Barbara, führe sie her! O, wie mein Herz pocht!" Wo, ist sie?" fragte Eisen ungeduldig. . Ich habe sie in das Studirzimmer gesührt So will ich geschwind zu ihr gehen H Nein. nein. Du bleibst da. Anna sagte er zu seiner Gattin, als diese sich ihm anschließen wollte; ich muß zuerst hören, was diese Schwester will ich fürchte setzte er mehr zu sich selbst gewandt hinzu, ihre Botschaft taugt nicht für das Ohr einer Mutter Frau Anna wollte sich nicht abweisen lassen; aber Eisen wiederholte seine Weisung in dem alten befehlerischen Tone, und auch die alte Dienerin schloß sich ihm mit dringender Bitte an. Es war ja so viel Gräßliches geschehen in i den letzten Tagen ein Mehr hätte die fchwer angegriffene Frau Anna sicherlich nicht ertragen. So ging Eisen denn hastigen Schrittes allein in seine Studirstube. Als er die Thür aufmachte, sah er eine jugendliche Frauengestalt mitten in dem Zimmer stehen, die schlanken Formen weit umhüllt zzon der schlichten arauen Kleidung der Feldsamaritenn- ' nen. Es war ew lieblich mildes Gesicht, welches sich jetzt m heftiger Bewegung dem Eintretenden zuwandte, und Eisen ! erschien es, als ob die junge Schwester I die Hände eben vom brünstigen Gebet auseinanderfaltete. Er eilte auf sie zu, der schwergeprüfte Mann, welchen seines Erachtens vielleicht die härteste Heimsuchung erwartete, und faßte mit fiebernder Hast die schlanke Hand der zarten jugendlichen Schwester. An Jahren war sie beinahe noch em Kindund ihr liebliches Auge mit dem sanften Blicke stand noch mitten im za? ten Alter der Unschuld und doch, dachte Eisen gepreßten Herzens bei siZ. wie viele Augen mochte sie in ihrem schweren, entsagungsreichen Beruf, schon zugedrückt haben, zum . letzten. traumlosen Schlafe! Wie viele Augen! Vielleicht war sie es, auf welch- sich . der letzte Scheideblick aüs dem aebrv-
i es aus Galliers viauen Augen ge ! strahlt. Eisen fühlte sich wundersam bewegt, und der niederdrückende Ge- , danke stieg in ihm auf, daß am Ende ! die Menschen auch an seine 'eigene: Schuld glaubten. Eisen erhob sich, um semer Gattin den unerwarteten Besuch und die Ur sache davon mitzutheilen. Aber Frau Eisen war kaum in der Lage, ihn auch nur anzuhören. Sie hatte bisher mu thig gekampft, um sich aufrecht zu er halten jetzt vermochte sie es 'kaum mehr, und ihr gräßlicher Seelenschmerz drückte sie nahezu zu Boden. Was er will, ich weiß es nicht rief sie bitter aus; aber ich fürchte sicherlich, daß es nichts Gutes ist! O, die Menschen ähneln sich Alle bei Kei. nem findet sich Aufrichtigkeit !" Eisen gab ihr keine 'Antwort. ES waren seine eigenen bitteren Gedanken, welchen Frau Anna Worte verlieh, und doch schmerzte es ihn mehr, als er sich zu gestehen wagte, aus dem Munde der geliebten Gattin vernehmen zu müssen, daß sie den Glauben an die Menschheit verloren habe. ' So setzten sie sich nebeneinander und schwiegen Beide. Sie hatten den Muth nicht, zu sprechen eS war, als ob die beiden Schwergeprüften den Klang th rer eigenen Stimme fürchteten. Es war ihnen unmöglich, zu sprechen, wo sie kaum zu denken wagten. Dabei hatten sie das Gefühl, als ob ihr Gehirn wie Feuer brannte, wenn sie eö erregten in dem. schrecklichen Gedanken an die I jüngste Vergangenheit. Sk wußten nur das Eine, daß eö leer um sie war, leer bis an ihr dereinstiges Ende ,vies war daö Einzige, was sie fassen, i oas Alleinige, was sie noch auszudenken ! vermochien. ,
Hnen' Äuge' seines SotzneS, seines' Leonhard, gerichtet hatte! Sie kommen aus Frankreich aus dem Kriege?" sagte er nach der ersten stummen Begrüßung mit zittern der Stimme, indem er nbewußt ihre seine, schlanke Hand zwischen der seinigen festhielt. Die Schwester nickte mit dem Kopfe. - So spannen Sie mein Vaterherz Nicht auf die Folter o, es ist grausam zerrissen worden in der letzten Zeit!" Armer, armer Mann flüsterte die Schwester tief ergiffen, während sich ihre unschuldigen braunen Augen mit Thränenperlen füllten. Ja, ich bin arm," entgegnete Eisen mit dumpfer Stimme, indem er vor sich nieder sah. Sagen Sie eö mir gleich fuhr er flehend fort, ich bin gerüstet, das Schlimmste zu hören weiß ich es doch schon längst. Sie Sie kannten meinen Sohn?" Die junge Schwester bewegte daö schöne Haupt zustimmend. Ja, ich kenne ihn sehr gut Eisen zog ihre Hand im Uebermaß des Schmerzes an sein wildpochendes Herz. Sie ließ eS willenlos geschehen und begnügte sich, ihn mit sanftem, trauerndem Blicke anzuschauen. O, so sagen Sie es mir!" fuhr Eisen übersprudelnd fort. Starb er leicht? Starb er mein Gott, - ich wage es kaum zu fragen wissen Sie, Schwester, ob aber beantworten Sie es mir wahrheitsgetreu, denn an dieser Frage hängt mein Leben ich beschwöre Sie darum be! dem lebendigen Gott starb mein Leonhard versöhnt oder drückte ihn mein Fluch barmherziger Gott schied er vielleicht gar mit Groll gegen seinen alten Vater?" Die junge Schwester blickte ihn mit wortlosem Befremden an. Reden Sie sprechen Sie!" drängte der Tiefunglückliche, indem er bittend seine Hände gegen sie faltete. Aber ich verstehe Sie nicht brachte die Schwester zögernd hervor. O, Sie wollen mich nicht verstehen aus Schonung auS Mitgefühl o, ich weiß es wohl aber bei dem Haupte Ihres VaterS, den Sie gewiß auch lieben und verehren, beschwöre ich Sie, sagen Sie mir Mes, verhehlen Sie mir Nichts! Ich sage Ihnen ja, daß ich bereit bin, das Schlimmste zu vernehmen. Mein Herz ist stark; es kann den Schmerz ertragen!" Mein Himmel, in welchem un glückseligen Wahne sind Sie befangen, zrmer Mann!" rief die junge Schwejter. indem sie ihn erschreckt ansah. Ihr Sohn " Mein Sohn? Nur heraus, um Gottes Barmherzigkeit willen!" Ihr Sohn lebt ja er ist nicht todt!" ikk'ina s"lgl.,
Zit Schulde König Ludwigs 11. Der so sehr unglückliche' König Ludwig der Zweite von Bayern ist mit Hinterlassung einer Schuldenlast von. mehr . als 8 Millionen Mark aus dem Leben geschieden,- und zu diesem Betrage sind nach seinem Tode weitere 5 Millionen zur Deckung. von ihm eingegangener ' Verpflichtungen hinzugekommen., Insgesammt waren es also über. 13 Millionen Mark, für welche, . nachdem aus dem Privatvermögen des irrsinnigen Königs Otto einige der dringendsten Bedürfnisse gedeckt , waren, die .königliche Eivilliste haftbar blieb. Nach dem augenbltcklichen Stande ist. wie der Köln. Ztg." aus München geschrieben wird, von der gesammten Schuldenlast die größere Hälfte mit 7 Millionen, zurückgezahlt, weitere 6 Millionen harren der Tilgung während des nächsten 'Jahr zehntZ. Von der nach dem Tode des Königs als Anleihe ' aufgenommenen Schuldenlast wird der letzte Rest in weniger als Jahresfrist, nämlich im Juli 1894, getilgt fein, während die Rückzahlung der älteren Verpflichtung programmmäßig erst 1903 zum Abschluß gelangt. . Was - die '' gegenwärtisy Vermögenslage anbelängt.so muß unterschieden' werden zwischen der Civilliste, dem ererbten Privatvermögen des Königs Otto und dem Fideikommißbesitz desGesammthauses Witi telsbach. Während König Max. der Vater , des Königs - Ludwig, den Stand . des, wittelsbachischen Fideikommißvermögens auf 1011 Millionen Mark gehoben.' hatte,, wurden zur Zeit der Bauthätigkeit des ftets . geldbedürstigen Ludwig des Zweiten 'rentable und leicht realisirbare Werthe dem Fideikommiß entnommen und dafür nicht blos unrentable, sondern im Gegentheil geldverzehrende - Ver m'ögensgegenstände, wie. z.' V.' die Schlösser Hohenschwangäu und Neuschwanstein, . eingestellt.! .Die beiden genannten Schlösser sind auch heute noch und dauernd Fideikomniisse deß Gesammthauses Wittelsbach. Die beiden K'önigSschl'össer . von'. Linderhof und Herrenchiemfee '.gehären ' jedoch zum privaten Besitz des Königs Otto. aus welchem sie, sobald alle Schulden ! abgetragen sind, also 1903,: in .den des bayerischen. Staates Übergehen 'werden. Von den drei grczßeuSchloßAnlagen König Ludwigs des Zwei- , ten, nämlich - Herrenchiemfee, Neu.schwanstein und Linderhof, ist' eigentlich blos die letztere -praktisch benutzbar und im höheren Sinne des Wortes bewohnbar. Wenn '.. der ' PrinzRegent während' seinem alljährlichen Sommeriagden in der- Ammergauer nfc Hohenschwangauez. Gegend nie'm'als im stolzen. Neuschwanstein, so. dern stets im . gemüthlichen alten , Schlosse , von Hohenschwagau ' wohnt, so hat das darin seinen. Grund, daß ' ein längerer Aufenthalt '. auf der r 1 genden Vergeshöhe . do. Neuschwan ' stein nicht blos vom Regenten, sondern wahrscheinlich von', jedem ; anderen Menschen fast als Qual empfun den werden würde. Trotzdem 'ist gerade Neuschwanstein untere den Bauschöpfungen Ludwigs deö Zweiten die .einzige, die nicht . blos - gleich. Herren?
chiemsee tn ihrem gegenwärtigen Zu.stände geschützt, sondern aack mit ei'nem Iahresaufwailde von zur Zeit etwa 40.000 Mark noch weiter ausgebaut werden soll. Der remdenzuström zu diesen Königsschlössern hat. Wie das, seitdem die erste Schaulust b:sriedigt wurde, in der Äotur der Sache liegt, schon seit vordem Jahr abzunehmen begonnen. Der rund riereinhalb Millionen Mark betragenden. -aber mit weitgehenden Verpflichtungen bezüglich der Hofftäbe überbürdeten öivilliste erwacknen in dem Grade, wie die aus der Schuldentilgung bisher sich ergebenden Anforde- . rungen geringer werden, neue und kaum mehr zu verschiebende Ausgaben. Die Gehälter des Personalbestandes sollen erhöht, die Hofgärten einer leise beginnenden Verwahrlosung entrissen und fast auf jedem Gebiete die Materialien erneuert oder verstärkt werden. Es werden aus ,der Civilliste der Lebensunterhalt -des .irrsinnigen Königs, die Unkosten der
Hofstäbe, wie z. B. de Oberhofmarschallstabes, der Hoftheater - Inten!danz u. f. w., fowie bei fürstlichen ! m r . l r n e r t. eiucoen ooer 'oni.iici.en oeonoeren Anlässen die Repräsentationsgelder des Regenten bestritten. Da König Otto, der während der letzten Jahre mehrfach an Äufregungsz ständen gelitten hat. aber neuerdings ruhiqer geworden ist, sich körperlich verhältnizmäf'N wohl befindet, so spricht alle Wahrscheinlichkeit für eine lange Lebensdauer. Klavtervirtuose in tragt'komtfcher Stellung. Das Publicum. welches sich neulich Abend zu dem Wilkie'schen BalladenConcert in der Golden Gate Halle in San Francisco eingefunden hatte.kam unerwartet zu dem zweifelhaften Vergnügen, Zeuge eines Faustkampfes zu sein. Die Hauptacteure in dieser Eztra-Nummcr" waren der Klaviervirtuose Henry Strauß und der Concertsänger Campbell. Strauß war für den Abend zur Klavierbegleiwng der Gesangsvorträge engagirt worden und fand beim Betreten des Podiums, daß der für das Concert bestellte Concerflügel nicht eingetroffen und dafür durch em altes Piano ersetzt war, das man einem der Versammlungszimmer in der Eile entnommen hatte. Der Virtuose" fühlte dadurch seine Künstlerehre so arg verletzt,daß er Campbell auf offener Scene in aufgeregtester Weise Vorwürfe machte und sich weigerte, auf diesem Vlechkessel" zu spielen. Je mehr man Herrn Strauß zu beruhigen versuchte, desto aufgeregter wurde er, bis er schließlich sich so weit vergaß daß er an die Rampe trat und begann, eine ferchterliche" Rede vom Stapel zu-lassen. Da das Publicum bereits anfing, sehr laut zu werden, versuchte Herr Camp-bell.-den aufgeregten Künstler" hinter die Coulissen zu schieben, kam aber dabei schlecht an; denn im Handumdrehen war aus dem 2. Paderewski" ein zweiter John L. Sullivan" geworden. Unter dem Beifall des kunstsinnigen" Publicums entspann sich ein reguläxtx Ringkamps zwischen Strauß und Campbell, der damit endete, daß der an Körperkraft überlegene Co.icertsänger den 5ttaviervirtuosen" am Kragen und den Beinkleidern zum größten Gaudium des Publicums hinter die Coulissen schleppte. Nachdem das Publikum zur Ruhe gebracht worden war, begann das Concert. Zum größten Erstaunen des Publicui erschien such der kurz vorher an die Luft beförderte Klaviervirtuose an dem geschmähten Piano und erledigte sich.als fei nichts, vorgefallen, seiner Aufgabe als Paderewski der Zweite." Herr Campbell war bei den anwesendenDamen wegen seiner Heldenthat dzrLLwe des Tages". Eine Dame ließ ihrem Enthusiasmus für ihn mit den 9flnn freien Lauf: Er (Campbell) würde etnen prächtigen Polizisten avgeoc.l, und sollte den Polizei-Commissären als One of the Finest" zur Anstellung empfohlen werden. . Das bette Brod in der S'adt, Weiöbrod und Schwarzbrod, sowie vortreffliche Kuchen, besonders den beliebten Sträußclkuchen bekommt man Allezeit frisch bei B er n h. T h a u, 81 HoSbrook Straße Marktstand ? 0 123 und 124. Sozialistische Ward - Versammlungen. 1. Ward : 423 Ciiffcrd Avenue, jeden Tienstag Abend. 9. Ward : Ecke Höht Vve. und State Str je' en Sonntaa Nachm. 12. Ward : No. 277 Süd Delaware Straße, jeden Mittwoch Abend. 13. A'ard : - 3lo. 522 Virginia Ave., je?n Sonntag Vorm. U. Ward : 39 Smithscn Straße, jeden Freitag Abend. Warum in die Ferne schweifen. Sieh' das Gute liegt so nah Ist für alle durst'g?n Seelen Nicht der Friedrich KleiS Mkhr da ? An der Süd New Jersey Straße Findet ilr mein aastUch Haus; Stt. t nur emmal drrn gewesen. Will dann gar nicht mesr hinan?. AllS ist bei mir ,u haben, Tabak Whiskey, Bier auf EiZ Und ein Lunch von ez'ra Güte, Tram herein zum Friedrich Klciö, X54 S. New Jersey, Ecke Birg. Ave. Dach- Material. T. F. SMITHER. Händler in ieSdach'NIeteriäl. i und 5 pl Ncady Noosivg. wasserdichte Sbeeting. feuer, festem Utphalt Jilz. Strohvappe. Dach ud c taa.Jarben ?c. . Offtcr: 109 West VZary' (and Strafte, Telephon 831. Dachdecker ei. Fähige und verantwortlicbe Dachdecker, kiek ' dZcher. Trinidad und Vilsonite Uspöalt'Tächcr. 1 Alle Alten EompZfltionSTächer mit bcstrm Ma. ! teriat. Office : ; No. 169, Fart, : 180 23. Marylandstr. I Telephon 881. Indianapolis, Ind. '
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