Indiana Tribüne, Volume 17, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1893 — Page 2

Zlndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Zoxiut&Q&

Tie tägliche Tribüne- koyri durch den Trage: i2 GentS per LZoche. die ConntagSTrtbüne- i Senk? per Woche. Beide zusammen ILCentS oder 55 Cent? perMonat. Per Post ,uLksch!ikt inJÖor ausbezahlung t per Jahr. Office : No. 18 Sud Alabama Str: Indianapolis, Ind., G. Oktober 180:. Gftlnt V rSitZvryältnisst Vor lanzerer Zcit erregte es einmal in Brooklyn, N. Z)., erhebliches Huf. sehen, daß ein schlitzäugiger Waschonkel wie es sich bei seiner Processirung wegen Umgehens von Wassersteuern herausstellte monatlich für sein Essen und Tiinken ganze 2c Cents brauchte. Das war durchaus keine seltene Ausnahme und gehörtk nicht einmal zu den LrmlichstenFällen. namentlich wenn man die Arbeit--und Lohnverhältnisse im Reiche bei Mitte selbst als Maßstab anlegt. Was dort in dieser Beziehung vorkommt, erscheint Unsereinem geradezu im glaublich. Ein amerikanischer Missionär, de, lange in der Gegend von Shanghai gelebt hat, schreibt über diesen Gegenstand: In diesem Bezirk werden ohne Zweifel höhere Löhne bezahlt, als in jedem anderen Theile Chinas, und wenn ich sage, daß Arbeiter hier 60 Cents bis $1 den Monat verdienen, theils mit, theils ohne Kost, und dabei noch sparen, so gibt dies einen noch sehr unzulänglichen Begriff von den chinesischen Arbeitsverhaltmssen. Ich getraue mir nicht, genau zu sagen, was die niedrigsten Löhne in China sind! Doch habe ich aus persönlicher Erfahrung Lohnverdiener gekannt, welche 25 Cents den ganzen Monat bekamen, nebst unsäglich schlechter ctost, und ich weiß, daß unter diese Stufe noch manche andere kommen, mögen immerhin viele meiner arneri kanischen Leser glauben, ich hielte sie zum Besten. Natürlich wird die Handwerlsarbeit auch bei den Chinesen entsprechend höher bezahlt. Aber viele Schmiede. Korbmacher, Bambusverarbeite? und Andere fallen in Shan ghai noch in die Kategorie von 60 Cents bis $1 den Monat nebst Kost (auch die Handelsgehilfen gehören in diese Klasse). Zimmerleute, welche .nach dem 'Tag arbeiten, bekommen etwa 15 Cents den Tag und müssen sich selber beköstigen, wobei sie riskire.ii, daß ihnen Abzüge für verlorene Zeit gemacht werden. Ungefähr aus derselben Stufe stehen Maurer, Backsteinleger u. s. w. Fast jeder dersel ben wäre mit einem Bruttoverdienst von $4 den Monat sehr sroh. Und das sind, wie gesagt, nur die Verhältnisse in dem bestzahlenden Theil Chinas. Man darf aber bei alledem zwei Thatsachen nicht übersehen, welche in Amerika so gerne übersehen werden. Erstlich nimmt der Lohnarbeiter in China die Arbeit sehr gemüthlich. Die Zimmerleute z. B. kommen vielleicht um 9 Uhr Morgens zur Arbeit, und dann setzen sie sich noch zum Vorspiel ziemlich lange Zeit müßig, und rauchend und schwatzend, aus die Balken oder Steine. Um 12 oder 1 Uhr ist Mahlzeitsstunde, dann wird wieder geraucht, und um 5 oder 6 Uhr packt man das Handwerkszeug zusammen. Die chinesischen Contractoren fügen sich dem ruhig; denn allgemeine e wohnheit ist ja gewöhnlich mächtiger, als das Gesetz. Diejenigen allerdings, die auf eigene Hand arbeiten oder die im Monatsdienst stehen, halten lange Stunden ein. Vor Allem aber hat das Geld in China eine gewaltige Kaufkraft. Man bedenke nur V., daß Reis, die . Hauptnahrung, in auter Qualität zu eineinhalb Cents das Pfund zu haben ist. Es gibt Chinesen, welche prophezeien, daß unsere Verhältnisse einfach eineDurchzangsstufe zu den ihrigen seien. Moderne Mumien. Ueber einen Besuch im Laboratorium des Professors Marini zu Neapel entnimmt der Korrespondent der Neuen Fr. Pr." einem Privatbriefe folgende Stellen: Professor Martini ist der Erfinder eines neuen Versahrens zur Aufbewahrung der Leichen in unverändertem Zustande. Nur ausnahmsweise gestattet er einem Fremden den Zutritt zu seinem Laboratorium, weil er das von ihm nach langen Studien und vielfachen Versuchen entdeckte Mittel zu diesemZwecke geheimhalten will. Wem es gelungen, daselbst einzudringen, den' überrascht zunächst eine reichhaltige Sammlung egyptischer Mumien nebst dem Bruchstücke einer im Venetianischen ausg?. grabenen Mumie, an welche sich in chronologischer Ordnung eine Anzahl Vande, Füße, Arme und Beine reiht, die nach später erfundenen Systemen einbalsamirt wurden und bei denen die Namen der französischen deutschen und englischen Erfinder der betreffenden Methode bemerkt sind. Hieran schließen sich auch Proben der ersten Arbeiten Marini's, bei denen die Leichen mit Gerbstoss behandelt wurden und die sich durch das blendende Weiß ihrer Färbung auszeichnen. In einem Schaukasten sieht man ferner verschiedene Versteinerungen einzelner Glieder des menschlichen Körpers, darunter die Büste eiaer Frau, sowie aus dem Blute Garibaldi's geformt: Krystalle nebst einem Dankschreiben des letzieren an den Professor Marini, welcher aus dessen aufgefangenen Blute ein Me daillon gearbeitet und es dem General verehrt hatte. :- Ei:l anderer Schaukasten enthält Theile des menschlichen Körpers, welche die. Biegsamkeit .und die Färbung, die sie im Leben hatten, besitzen; gegen , das Licht gehalten, syi man in ibnen das Blut durcb die

Haut schimmern. Für diese .Erfin dung sind dem Professor Marini in Paris und London Preise zuerkannt worden in Anbetracht der B:' etunz welche das Verfahren für die Chirurgie hat, welcher es endlich ist, an solchen Modellen die o?' schaulichsten Versuche anzustellen, t.i gefährliche Operationen an Lebenden vorgenommen werden. Gegenwärtig ist der Gelehrte mit einer Arbeit für die hygienische Ausstellung in Rom beschäftigt, um die Wichtigkeit seiner Erfindung auch für die gerichtsärztliche Praxis zu beweisen. In der That kann die AufbeWahrung einer Lei-he in unverändertem Zustande zur Feststellung der Identität z. B. unbekannter Selbst, mörder dienen. Geradezu merkwürdig ist aber der Anblick einer konservirtm Kindesleiche, sowie der Büsten eines schönen alten Mannes und einer jungen Frau, welche im Laboratorium des Professors von ihren Piedestalen wie lebendig herabschauen. Auf diese Weise hat Professor Marini viele theure Todten ihr-.?; Angehörigen in unverändertem Zustande erhalten unter Anderm auch die Leiche des im Jahre 1889 verstorbenen italienischen Patrioten Benedetto Cairoli. ., uS der Vtünzwerkstatt.

Wie Geld gemacht wird", d. r erworben wird, darüber zu plauderv wäre für die Einen überflüssig mit für die Anderen nutzlos. Wie da! Geld, das Metallgeld, aber fabricirt wird, darüber wissen nur Verhältnißmäßig wenige Menschen Bescheid; denn die Münze ist nirgends ein Tummelplatz für das Publikum, und in Büchern findet man ebenfalls nicht viel Auskunft darüber. Sogar auf dem Chicagoer Weltausstellungsplatz, auf welchem Onkel Sam sonst all Abtheilungen seiner jetzigen oder früheren Thätigkeit ziemlich starl durch Schaustellungen pufft", ist in das Geldmachen kein Einblick zu ge winnen. Es lohnt sich daher, einen Gelegenheitsblick in eine solche Münz. Werkstatt zu werfen, obwohl der Le ser schon selber dabei sein müßte, um sich ein vollständiges Bild von dem dortigen Getriebe zu machen. Die Herstellung von Metallgeld läkt sich in vielen Beziehungen mit dem Kucbenbacken vergleichen. Das Tei - Mischen, das Zsormen u. s. w.. für alles das finden sich auch in der Geldmacherei entsprechende Vorgänge, nur daß dann noch das Stempeln des Metalls hinzukommt. Wenn wir z. V. die Metallmenge nehmen, welche 590.000 in Gold entspricht, so besteht dieselbe chemisch aus neun Theilen wirklichen Goldes und einem Theil Kupfer. Beides wird in einen Graphit Schmelztiegel gethan, welcher unqefäbr den Umfang eines Viertelbuschel - Maßes hat. Nun kommt es in den Schmelzofen, in welchem es eine Stunde und 15 Minuten bleibt und sich der sorgfältigsten Bewachung erfreut. Sobald das flüssiae Metall die richtige Veschaffenheit erhalten hat, nimmt der Arbeiter eine große dreieckige Schöpftasse, die ebenfalls aus Graphit besteht, und schöpft damit Metall im Werthe von $2000 auf einmal heraus. Er gießt dasselbe dann in Formen, welche je für $1000 dieser Masse fassen. Dazu gehört eine sehr bedeu tende Geschick lKchkeit, die nur durch längere Uebung erworben werden kann. Das gluthflüssige Metall, wie es in diese eisernen Gußformen läuft, gewährt einen prächtigen Anblick. In diesen Formen entstehen zwei Goldbarren von je etwa 12 Zoll Länge und einem halben Zoll Dicke. Dieselben werden nun einem WalzProceß unterworfen, wobei sie sich noch strecken, ohne daß sich ihre Weite vermindert. Jetzt sind sie zum Schneiden bereit. Eine Maschine schneidet die Münzen, worauf sie mit einer anderen' Maschine gestempelt werden, nachdem vorher noch einmal die Ränder gewalzt und in die richtige Verfassung gebracht worden sind, was man in unserer Münzsprache mill" ing" nennt. Das Einzahnen der Ränder wird übrigens gleichzeitig mit dem Schlagen oder Stempeln besorgt. Bei dieser und anderen nothigen Arbeiten werden auch viele weibliche Kräfte verwendet. Etwa 100 Frauen sind in einer Münze beschäftigt. Jede Münze wird sorgfältig gewogen, ehe sie ihre letzte Gestalt bekommt. Ist sie zu schwer, so wird am Rande noch leicht gefeilt, wozu eine geschickte Hand gehört; ist sie zu leicht, so wird sie einfach zurückgeschickt, um neu eingeschmolzen zu werden. Man nennt diesen Proceß adjustinz" oder Anpassen. Die meisten Pressen stempeln in keder Minute 80 bis 110 Münzen; in einer Stunde können $45,000 in 10 Dollar - Goldstücken sowohl an .den Breitflächen wie am Rande geprägt sein. Es gibt noch eine andere wichtige Arbeit in der Münze zu verrichten, und sie ist ausschließlich Frauenarbeit; das ist nämlich das Nähen. Alle in der Münze gebrauchten Säcke werden im Gebäude selbst genäht. DaS geschieht mit der Maschine, und zwar der Sicherheit halber doppelt. Das Gold wird in je $5000 in Säcke gepackt, Silbergeld kommt in Säcke, die Ze $1000 halten, die 6 Cents-Stücke kommen in $50-Säcke, und die Pfennige in Säcke mit je $10. Es ist eine große Menge solcher Säcke und Beutel für die alljährlich geprägten Münzen :rforderlich. Wahre Ursache der Soldaten. Selbstmorde. Aus einer demnächst erscheinenden Broschüre über den Militarismus: j .Oh. welche Lust. Soldat zu sein! , Ernstes aus den Ferienkolonien," ist ! eine interessante Statistik über die Selbstmorde in der deutschen' Armee hervorzuheben. Die Statistik umfaßt ' den ZeitrLWi.vom November 1882 tts

: Oktober 1892. Danach gaben sich in ver preußischen, sächsischen und württembe?gischen Armee (Baiern ausge ' schlössen) nicht weniger als 2353 Soloaten freiwillig den Tod. Das sind im Durchschnitt 235 Selbstmorde per Jahr. Charakteristisch ist das Steigen und Fallen der Selbstmordfälle der einzelnen Monate. Die niedrigste Zahl weist der Oktober auf: 142. In diesem Monat sind bereits die ausgedienten Soldaten verabschiedet, während die Rekruten noch nicht eingezgen sind. Es findet dann eine rasche Steigerung bis zum Januar mit zweihunderteinundzwanzig Fällen statt. In diesem Monat schließt das Einzel exerzieren, das Quälendste und Anstrengendste für ben noch ungelenken Rekruten. Im Februar beginnt das Kompagnie-Exerzieren, die Qual des inzeldrills ist vorüber, die Selbst--morde verniindem sich, um aber schon mit dem nächsten Monat unaufhalt' sam zu sieigen bis zum Juni: 247 Selbstmorde. In diesem Monat ist Schluß des Bataillons-Exerzierens, das Aergste ist überstanden, allerdings auch mit Erreichung der höchsten An-

strengng und der höchsten Zahl ver Selbstmorde. Es beginnen nun der Ernteurlaub und der Kasernendienst und damit ein Sinken der Selbstmordfälle bis zum Oktober. Diese Zahlen sprechen stark für die Abhängigkeit de, Selbstmorde in der Armee von de, steigenden und nachlassenden Jntensi. tät des Drills und nicht etwa, wi, die Schleppenträger des Militarismus so schön sagen, von .verschmähte, Liebe" oder von Leidenschaften" alle, Ärt. Ao.m Inlande. Wohl die älteste Frau Ca nadas war Mrö. Elizabeth McRair. welche dieser Tage im Alter von 110 Jahren in Huntington, wo sie 70 Jahre ihres Lebens zugebracht, das Zeitliche segnete. Ter Gatte der Verblichenen starb vor mehreren Jabren im Alter trni 107 Jahren. Die Erziehung ihrer vier Jungen bestreitet eine kalifornische Wittwe von oen Erträgen einer 36 Acker umfassenden Farm, welche sie vor mehreren Jahren mit Pflaumen. Kirsch' undAprikosenbäumen bepflanzte. Das Beschneiden und Stutzen ver Bäume besorgt die fleißige Frau selbst. In Raserei bei einer Lei chenverbrennung gerieth Nicho las Van in Pittsburg.' O. Während der Verbrennung de5 Leichnams seines Bruders bestand NicholaZ darauf, zu sehen, wie die Leiche in die Retorte gebrach! wurde. Als dieser Akt vor sich ging, verfiel Van in Ohnmacht, worauf man ihn in Freie schaffte. Nachdem er die Besinnung theilmcise wieder er langt, gerieth er in Tobsucht. Die Aerzte erklären seinen Zustand für be denllich. Ein großer Skandal 6 c schüftigt augenblicklich die Bevölkerung Vokohamas. Eine ganze Anzahl von Personen von Rang und Einfluß wird den TimeS" zufolge beschuldigt, den Vicomte Soma beraubt und ihn dann, um eine Entdeckung zu verhindern, ver giftet zu haben. ' Bruder des Ver storbenen, der gegenwärtige Vicomte Soma und seine Mutter befinden sich unter den Angeklagten. Auf Befehl des Kaisers muß der Vicomte vor Ee richt erscheinen. Aus dem Bericht des In diancrcommissärs Browning gcht her vor, daß die Jndianerschulen auch im legten Jahre wieder gute Fortschritte gemacht haben. Eie wurden in 1891 om 17,926, in 1892 von 19,907 und in lBitf von 21,138 Schülern besucht. Ter Eommissär bedauert, daß die Be willigung für Jndianerschulen vom Eongreß gekürzt worden ist. Ter Kostenvoranschleg. den der Commissär für das nächste Fiskaljahr für das In dianerbureau macht, beläuft sich auf S0,931,7ö6. Die reichste Universität des Landes und wahrscheinlich der We!t ist die von Senator Stanford gegrün dcte in Palo Alto, Gel. Ihr Jahres einkommen wird bald elf Millionen Dollars bltragen. Tas der noch leben d;n grau Etmforo gehörige, nach idrem Tode aber der Universität zu fallende Grundeigenthum besteht aus drei Komple.en: Palo 2llto84u0 Acker. Gridley 22,000 Acker und Vina 59,000 Acker. Auf letzterem sind 3 Millionen Neben gepflanzt, welche U$Ui Jahr 11,100 Tonnen Weintrauben ergaben. Wenn alle jetzt dort gepflanztm Reben, kimn mäßigen TurchschnittSertrag liefern, wird der Jahresnutzen sich auf 20.000 Tonnen belaufen. Auf den Acr rechnet man 5 Tonnen Trauben. D r Vina.Weingarten wird 8 Millio nen Dollars abwerfen; gegenwärtig ist sein Ertrag allerdings nur eine halbe Millicn werth. Keine andere Uni v.rsität Amerikas hat ein ähnliches Ein kommen in Aussicht. Das gegenmär tige Vermögen der wohlhabendsten amerikanischen Universitäten ist, wie folgt: Columbia" 13 Millionen. .Harvard" 11 Millionen, .Yale". 10 Millionen, Universität California" 7 Millionen und .John HopkinS" . 3 Millionen Dollars. Seiner Ersparnisse be raubt. Wilh. Schmidt, ein alter Deutscher von Iowa, ist dieser Tage,' von der alten Heimath zurückgekehrt, in Baltimore seines Vermögens be raubt worden. Der alte Mann er zählt: .Ich bin 72 Jahre alt und hatte mir nach 40 Jahre langer schwe rer Arbeit nahezu $2000 erübrigt ge habt, um mit diesem Gelde den Reg meiner Tage mit weniger Sorgen zu zubringen. Vor einigen Jahren ver kaufte ich mein Eigenthum in der Nähe von Sioux City, Iowa, und reifte nach Deutschland, um meine alte Heimath zu Schweb an der Oder wiederzusehen. Doch nach den langen Jahren der Ad Wesenheit war ich meinen Freunden aus der Jugendzeit ein Fremder gewor den und beschloß, nach Amerika zurück, zukehren und mir in Iowa eine kleine Farm zu kaufen. Ich kam mit dem Dampfer .München". . hrer an und wollte nach dem Westen weiter reisen. Zu dem Zwecke hatte ich 51500 in L20. L19 und SS..Scheinen in kine.r

Innentasche der Weste und $110 i ix meiner Hosentasche. Abends begab ich mich in Mitchell's Wirtschaft, trank ziemlich stall mit mehreren Männern daselbst und wurde mit Gemalt in den allgemeinen HeitcrkcitsStrudel hinein gezogen. Schließlich wurde ich bestn ; nungslos und weiß nicht, wie ich in's HauS gekommen bin. Als ich morgens erwachie, war mein leld fort, und ich stehe am Bettelstäbe." Mit Hochdruck wird jetzt im Bureau d.r Eontra.tarbeitS'Jnipekto. ' ren der Nw Jorker EinrvanderungZ' beizörde gearbeitet, wc die statistischen Verich'.e desselben erweisen und im Vergleich zu den Ziffern des Vorjah.

res erscheint die Iah! der jetzt als 0"on tractarberter zurugewiesenen und heimspedirten Einwanderen erstaunlich hoch. Ein derartiges Ergebniß könnte ja mit Befriedigung aufgenommen werden, wenn Gewähr dafür vorhan. d.'ii wäre, daß nur die reaigm Schafe von der Maßregel betroffen werden, doch geht aus mehreren Fällen, in wel chen Berufung in Washington einge legt und von dort au den betreffenden Leuten nachträglich vom Einwände rungSsuperintendent die Landung ge staltet ward, nur zu deutlich hervor, daß die Herren Vontractarbeits-Jn spcctoren in dem Bestreben, sich einen guten .Record- zu verschaffen, allzu .schneidlg" vorgehen und das bezügliche Gesetz in e'ner Weise interpelliren. die dem gesunden Menschenverstand Hohn i spricht. Nach den Biichern von John Quinlan, dem Cef des Eontract arbeitsbureaus. wurden im Juli dieses Jahres 240 Leute unter den bezüg liehen gesetzlichen Bestimmungen in die alte Heimath zurückgesandt und im August dieses JahieZ 285 Leute. In denjelben Monaten des Vorjahres wurden unter John 'illuly, dem flü' heren ilhef des ContractarbeitS Bu reau s, 111 resp. 72 Einwanderer zu rückgesandt, also insgesammt 3 12 weniger, all in den entsprechenden Monaten dieses Jahres. Es wurden außerdem in den beiden genannten Mo naten dieses Jahre 07 Leute mehr beim pedirt. als in dem ganzen am 1. Juli aba5.'au'enen Fiskalahre. Ter ationaliiüt nach kamen von den in den genannt. beiden Monaten d. I. zurückgesandten Einwanderern 30 Pro geilt sllls Italien. .8 Prozent au, esZerreich und Pole:?, 9 Prozent US Ungarn, je U rozn! aus Deutschland. chivedcn, Ergw,:d und Schottland, 2 'ro-ent aus Irland und 9 Prozent entfallen auf verschiedene andere Na ttalitäten. Ueber ein sonderbares Testament vermeldet man aus Lavorte, . Va. Das Ehepaar Peter und Hanna Armstrong hatte seinen Grundbesitz laut einer rechtskräftig auSaestellten "nd gerichtlich eingetragenen Urkunde .Gott dem Allmächtigen, der die Ewi?. keit dewoknt. und' seinen Erben in JesuS MessiaS" vermacht. Deutsche oealnachrtchten. Vrovin Brandenburg. Tie Leib.Gendarmerie des 5?aiserS und die Leid'Garde der Kaiserin so! len von Berlin nach Potsdam verlegt erden. Tie Bitt-chriftenlinoe- am S'adt.chllzß zu Potsdam nrnd gegen wärtig wieder reparirt; der v n einer Lelmumhüllung umzogene, mit Bret tern benagelte und mit grauer Leine wand überzogene Stamm wird neu auögesüllt, damit der altehrwürdige Baum noä, länger erhalten werden kann. i In PötSdam Hosbuchhänd ler Dsring. AmtsgerichtZrathWachS muth in Krossen feierte sein iiOärjri ge AmtSjudilaum. Der Judilar wurde au? dieser Veranlassung zum Geheimen Justizrath ernannt. Ter Torfgrälereibesner Adolf Seiler aus Bamme ist, während er Abends auf dem Anstand saß. meuchlings erschossen worden. In der Nähe, der Stadt SchwiebuS auf der Meseritzer Chaussee ist der Maurer Koberling aus Rin nerödorf erstochen worden. Provinz Ostpreußen. Bei einer Segelpartie von Zimmer bude nach Gr.-Heydekrug sind der Bauaufseher vom Seekanal Plon towski und der Lehrer Lemke ertrunsen. In Saalfeld wurde die neue Bahn eröffnet. Die Hintergebäude deö Kaufmanns .Goltz in Schippenbeil sind niedergebrannt. Der Schuhma cher Rußke. der sich bei dem Löschen wacker betheiligte, wurde beim Ein stürz des Gebäudes derart verletzt, daß er bald nach seiner Ueberführung in's städtische Krankenhaus starb. Der verstorbene Stadtverordnete Frischkorn in Tilsit hat dem städtischen Hospital und dem Armenhause je 3000 Mark, dem Garten-Verschönerungs-Verein 1500 Mark, den Rest seines Vermögens, nach Abzug verschiedener Legate, der Stadt vermacht, mit der Bestimmung, dah eine seinen Namen führende Stiftung errichtet und die Zinsen alljährlich unter arme würdige Personen vertheilt werden sollen. Bei dem Neubau des Rauterberger 'schen Hauses in der Hohenstraße in Tilsit wurde der Maurer Rieck durch ein herabfallendes Putzstück erschlagen und sein Kollege Gottschalk erlitt durch Sturz auf die Straße schwere Ver letzungen. In Puskeppeln wurde die Losfrau Anna Dummasch in ihrer Wohnung ermordet; als Mörder ist bereits der 61 Jahre alte Losmann Heinrich Deckmann aus Puskeppeln ermittelt und verhaftet worden. ; . . Provinz Westpreußen. Bei einer Kahnfahrt ertranken im Schwornigatzer See der Maurer Bie - gert von Schlochau und der Arbeiter . Aug. Bartmann aus Kaldau. Ein . Scklopper Kind, öermann Braatz. welcher in dürftigen Verhältnissen aus. wuchs, hat in . Amerika sein Glück gemacht. In dankbarer Erinnerun gn seine Vaterstadt hat er dem Magistrat 100 Dollars zur Vertheilung an städtische Arme überwiesen. Pfarrer Elgnowski, der tn Soldau fast 40 Jahre segensreich gewirkt hat, stierte seine goldene Hochzeit. Die in der Bramberger Vorstadt jn Tborn bei ; ihrer Tochter wohnende Wittwe ftfon ming hat sich in der todten Weichsel er, ' tiankt. ifc. U&L iiLküJ Concor.

dla-Eiablissemenl nlcoergebranni. Ttl wird Brandstiftung vermuthet.

fnrtHttt in.mmi.H PrvVlNZ PvMMern. Der pensionirte Packettrttger und frühere Schuhmacher Sabrowzky feierte in Stargard das Fest der diamantenen Hochzeit. Ter in Berlin verstorbene Buchhändler Gustav Riefstahl hat seine Vaterstadt Stralfund zur Unrversal erbin seines nicht unbedeutenden Ver

mögenS eingesetzt. Im Hose des Land ! Vergütung als Todesursache seltne gerichrs in Srralsund wurde der Knecht : stellt; bezüglich der anderen KinderChristian Gentz. welcher zu Heenhaus leichen ist der Sektionsbefund noch nicht Wartbe im November v. I. die Frau ! bekannt. Tie Sektion der Leiche des des He.lenmärtcrs Nicht.'? und deren Bergmannes Vindfeil. des im 64. Levieriährige Enkelin erschlagen und da. bensjahre plötzlich verstorbenen Vaters rauf das Haus in Brand gesetzt batte, der Frau Humm, ergab ebenfalls Ver vom Scharfrichter Reindel enthauptet. ! gistungserscheinungen. Da die Leiche rr . rr- . itn .. i ! . , , " . r -

i er laosarzi at. ruger in; Cwinemünde vom 2. Fuß'Artillerie Regiment ist ein Opfer seines BerusZ geworden. Schleswig-Holstein. Um die dem Untergang geweihten Halligen Schleswrg-Holstems zu erhalt ten, plant die Regierung ein grobes Werk. Die Halligbewohner sehen Jahr aus Jahr ein, wie ihre Insel ueirg anrnsang aonrmrnl. le vo gen der Nordsee bespülen die nicht eingedeichten Eilande und führen Theile n . i . . e r ' i T?. im . derselben fort ; die Zahl der Warften, der bewohnten Anhohen, nimmt stetig ab. Die Halligen sind zwar in den letzten Jahrzehnten von den furchtbar - sten Sturmfluthen verschont geblieben, trotzdem reibt die nie rastende Nordsee alltäglich Theile der Eilande fort und trägt sie dem Festlande zu, denn während die Inseln 'kleiner werden, vergrö ßert sich daS schleswig-holsteinische Festland. Die Halligbewohner, die mit der innigsten Liebe an der öden, armseligen Heimath hängen, sind zu arm, um ihr Eiland vor den zerstören den Mcereswogen durch Aufführung von Deichen oder durch Herstellung an derer kostspieliger Uferbauten zu schüt zen, und sehen machtlos ihr Eigenthum ! in's Meer versinken. Vergebens wurde "syer oic negierunz um yuse ange. gangen und im Abgeordnet:nhause um Unterstützung der armen Halligbewoh. ner gebeten. Jetzt scheint die Negie - rung endlich den bedrängten Jnsula - nern m lbrer Notblaae belken m wol len. Jn diesen Taaen besuchten ,'er schiedene einflußreiche Mitglieder des Ministeriums in Berlin und der Regie rung. in Schleswig unsere Westküste. Es wird beabsichtigt, auf Staatskosten umfangreiche Uferbauten aufzuführen, um den Insulanern ihr theures Eiland zu erhalten. Der Gemeindeschreiber Hingst aus Hirschenselde ist wegen Unterschlagung von mehr als 10,000 M. in das Gerichtsgefängniß zu Altona eingeliefert worden. Seit längerer Zeit hat er bei zahlrcichen Einwohnern die Steuern abgeholt und das Geld in Hamburg verjubelt. Provinz Schlesien. In Lipine '?urde ein 14jähriges Mädchen, die Tochter des Zinkmeisters Grzymek, auf dem Felde in der Nähe des neuen Kirchhofe ermordet aufgefunden. Das 50jährige Vürgerjubilaum beging in Liegnitz der Rentier und frühere Schneidermeister Friedrich Zeelj. Gestorben daselbst: Der Steuerdcamte Änon Neuqebauer. ffiftiMtri Onnnfnr( tlfnn M.. ftf.. I "lu",w! guue peer. Veltorden: In Llpme verwittwete Kun wunde Pietruschka " v. vttivillivwiv VUIIIV U4IVti VilllUI LU LH y im Aller von ivu Jayren 4 Monaten. -Mit dem Bau tu Kleinbahn in lMZMs nfrS f,nTS rrA sfrn f... en ÄST Die Kosten ih Baues sind auf 1.C60.000 Mark berechnet. Die BahnNnie geht nun defi - Militsch wird bald nach der Ernte begönnen werden. Die Kosten deS nitiv von Trachenberg über Militsch nach Sulmierschütz mit Abzweigunaen nach Prauswitz und Sulau. Im Ganzen werden von der Bahn 25 Ort schaften berührt, ttn jeder derselben werden Haltestellen errichtet. Mäh n und Schlesien Während der ahrt zwischen Brünn und Landenburg ist die 74jährige Betti Quitn plölich gestorben. Die alte Frau befand sich in Begleitung ihreZ SohneS, eiueZ lZ'astwirths in Dürn krut. Tvegen mißlicher Vermögersvcrhältniffe beding in Briinn der Tapezierer und HauZbesitzer Alois Machalct Selbstmord. daselbst: Hosrath Ritter von Pfefferkorn, Appreteur Aug. Schwab. Major i. P. Julius Thanbö. Edler von Merkdenftcin. Jn Freiwaldau Braumeister Johann Erö ger. sen. Der Blitz schlug in den Nirchthurm in Jaromirutz ein, zündete UNd feste auch den Dachstuhl in Brand. nri i v n yV.-irt Virr1n(hi& in rrt(r rTftil

.nfKÄ7 1 h ii i Tage lang nach dem Verkauf. Ausmenls ache einen illcelneid aus Eigen! nnH ,mMiA nus geleistet zu haben, wurde in Jalau "?alt gestatt t an Plahen westlich der Schneidermeister Eduard Müller St.. Pau und Minneapolis. rereaftetTer em. Steuereinnehmer ! aie Zf'a un hex zedem Vercvrf st):.,Htu;,tH : c,..x.k... ! trcter der Bahn oder der

0H jiimiiuyiiy in cuiiviiiuui j feierte seine goldene Hochzeit. ProvinzSachsen. Der Buchbinder Weitenhagen, wel. cher im Juli 1837 den Buchbindermei ster Baltzuweit und dessen Ehefrau in Quedlinberg ermordete und vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt, dann aber zu -lebenslänglicher Zucht hausstrafe begnadigt wurde; hatte die That bisher hartnäckig geleugnet und . . jt. . m k - "" ' - V t . Tbat eil aestanden. n Sömmerda wurde die neu restaurirte katholische ' . . V " " "V . " - . I N!ik5 hitrif hn nrnhrnfvr Wtf rnt3 VVIt Va; V v f w W V mmm Erfurt feierlich eingeweiht. Gestor ben in Wittenberg : der pens. Ober ' konsistorialrath Dr. Schmieder ; fer-' ner Stadtrath Gustav MatthesiuS.

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LTmKrLr m oAfrtf. (Ä.tTT M ' n VI verabreichen, fiettt, SAienang

Die Papierfabrik von Dietnch in Weissenfels ist abgebrannt. Der Mühlenbesttzer Richter in Weissenborn . llmgezogett. wurde von seiner Kreissäge so schwer, ... verletzt, daß er infolge des Blutver.''' i)i hier um hlN' ju Unkn.

lusteS starb, - Provinz b a n n o"v e r. Von einem unaebeuerlicben Bcr kickervaar wird auS Andreas bera bei ! Zöttinsen bericktet &nrt sind ht WOmNRCN pcriajici. PTi 1N0 O Ebeleute Humm in sit genommen VL Jz?m Lt.rJJ, Sir k-Ä. worden ween vrlngenvm Verdachts, f . I Ml?? - . n r M .lyre vier rurztlq ver,ioroenen ttlnder i.enialtsam s'tödtet m Haben. Die

wichen der Mnder und die des p der Ehefrau Hu mm wurden ansg,

aters aeara uul UUÜ c All oer r.cye oes zuletzt verstorbenen Kindes, bei dessen Tode der verdacht gegen die Eltern rege wurde, ergab der ärztliche Beiund Zertrümmerung der Schädklde5e; V f. l-l v Ci.'.J.. s ... außerdem wurde konstatlrt. daß das Kind durch Nahrungentziehung dem Hunaertc.de nahe gebracht war. Bei , der Leiche eine? zweiten Kindes wurde nocy gur eryarien war, oursre auf Ar icuiiuciijiiiuui) uciviutu lvcroen. kzi wird erzählt, daß der Vater der Frau Humm öfters egen Bekannte geäußert habe, er furchte, 'einmal einer Vergiß tung zum Opfer zu fallen. In der Marktkirche zu Einbeck (Regbez. Hil ::i -rju s.T.. rr , deshenn) wurde kürzlich die alte. j schmutzig braun überstrichene Kanzel ' abgewaschcn. Unter der häßlichen ! Hülle kam der schönste Farbenreichthum zum Vorschein. Die Figuren stehen stattlich da in ihren goldglünzenden Gewändern. 256 Jahre schon hat d,e ! Kanzel gesehen; aber die ursprünglichen ' Farben hat weder die Zeit noch der ! gu zri,tvrrn uuiou,i. irr ! Eingang zur Kanzeltreppe zeigt eine ! uerorngs vrersacy verrm,cyre nfqrlsi, dlk bezeugt daß daS C stiftet ist von Mathias Athmer und deffcn Hausfrau, Anna Oelemann, im Jahre 1637. Der Schalldeckel barg unter dem geschmacklosen Blau eine glänzende Sonne und weift an seinem Rande in wohlerhaltenen goldene Buchstaben mehrere Inschriften auf. Provinz Westfalen. In Schladen erhängte sich der Sta tionsvorsteher Carvelius. Bei Nevi firm der (sltmnÄfrtfT rnirth in StfiT betrag von 1900 Mark ermittelt. In der Nickelfabrik von Fleitmann. Witte & Co. in Schwerte gerieth bei Njähriae Wilhelm Michel in bu ! Transmission. Als man endlich daZ ! Triebwerk zum Stehen brachte, fielen . Kovf und einzelne Gliedmanen des Verunglückten zu Boden. Die beiden Hauvtscbuldlgen am Zusammenbruch des Siegen'erBankvereins. nämlich der frühere Direktor der Bank Brügoe. mann und der kürzlich gleichfalls seines Amtes entsekte Kasstrer des genannten Instituts Köl. sind verhaftet worden. Nach oberflächlicher B:rechnung ist ein Verlust von 2 1-2 Millionen zu erwarten. Der Gastwirth Ed. Münker in Kromback hat seinem Leben ein Ende gemacht, indem er sich mit einem Meer die Kehle durchschnitt. Das Haus des Kaufmanns F. St. Dirksmeier in Verlar itt bis auf den Grund niedergebrannt. Man vermuthet Brandstiftung. In Warendorf ist der älteste Krieger, der Tischlermeister G. Preckel, gestorben.Der Auktionskommissär Stötzel in Weidenau wurde, von der. Strafkammer Siegen wegen zahlreicher Unterschlagungen zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt. Rheinprovinz. Kommerzienrath Otto Andreae in

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'7 " 7.' mal7??"AT2?uw ! 111 w,uw w. zur i lyrrtmtiittrt tnS Gmrhi rn niAntl fC . . w r ' r . i (5rrimtimsl n fftnhrTiim4 nrfnf . ' ZT, JL k.' ÄSL'LiS -Pi"l5" 8 . K tytllX CIB mtsiuüllSumZ - Der ??ö?"Ä ! 5 ln Remscheid lst in Konkurs ge- ". . u ?on Mngen nach Stadtgeömuhle wurde die 6 Jahre alte einzige Tochter Clara deö Werkmeisters Schlürmann von der Papiermühle mit durchschnittenemHalse und einer klaffenden Wunde im Unterleib ermordet aufgefunden. Als Thä ter ist der Schleifer Fritz Bläsing von hier verhaftet worden. Derselbe ist wegen eines ähnlichen an einem Knaben begangenen Verbrechens schon einmal mit A tnhrpn i,5?.2

..... . --7. ,..,. ,",''',SSdN,'.leOa?Na'liinltntt7-. Indianavvlt, den. Bon den Offizieren des Trierer. .

Husarenreglments, die jüngst bei einem Wettrennen gestürzt sind, ist einer, der Lieutenant Baath. seinen Leiden im Hospital u Kvllbura erlegen Fahrpreis für eine Jährt un'o $2 für die Rundfahrt. Herbsk-zcur' sionen. Am 22. August, 12. Lrpt. und 10. Okt. 1893 läßt die Wikconsin Central Bahn billige lZzclirsionszüge nack Plähen in Minnesota, Nord- undj I v " jlm v.m MMivtt. imviv u m i v ' ' . K.i?.-'AnTfttn Irtiifn ,?.'tk rtuf Pfl 3. C. P o n d, Gen. Pass. und Ticket Agent, Cbicaao. 3ll. Chas. Jhndris, Uvrekant 81o, 23 Sud Delaware Str., iüle f?carl Stiege.) Der neue Clümcr versickert seinen cj, icr ist rtstTstnltTI I s"- I WornlittssS narret 2unfr. i Tlt un?Sme".ds "Prari dS Dr. 4Vufr, deö i aucr. end Oijren rztei, iT3tr.ii noch Herrn Siuu.llSrtte u?!'zteten. ir uiie ttii:r ncfta(l) die äumUjjfi-trta im v.isi;.tt Stock de Jron BkoS-, ili W. Washingtou tr.. n5n r.cn.ismia Qo'i. lßr fßnfatjre, oeroaSsictXnM.Clsscf nnritc: L..f f3r i? eha-dluna: Är?. Ohr.a,e und i und di, nfcrltgung vln rillen, künstlichen , !s,en und die tteradcstcllung von Ech'el-Nrn. so. Omm.:.. fr v.a -r j .bm.. sltatt frei d Jedermann eivzelsden.

Irii.laraer

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