Indiana Tribüne, Volume 17, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1893 — Page 1

-teffSJ!o GH 4Y O rlO fr ox w t w w y y w o y Jahrgang 17. Office : No. IS Süd Alabama Straße. No. 17 Indianapolis, Indiana, Donnerstag, den 5. Oktober 893.

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&! IS Juli 1893. $ 824,935 14 376,325 24 50,000 00 19,000 00 848,219 65 Lditorielle s. Arthur, der oberste Beamte der Lokomotivführer, einer der konservativsten Verbindungen, hat ein Vcrmögen von 5300.000. Als er vor neun, zehn Jahren die Stelle antrat, hatte er, seinem eigenen Geständniß zufolge, nicht einen Cent. Hat er sein Vermögen nach dem Rezepte von Fleih und Sparsamkeit erworben, oder bezahlen die Eisenbahnverwaltungen gut? Eö scheint unS, daß die Antwort nicht sehr schwer ist. .,,, . Gelungen in dem beabsichtigten Compromiß, betr. der Silberfrage ist die Bestimmung, daß für 200 Millionen Dollars Bonds ausgegeben n?cr den sollen, wofür Gold angekauft und die Goldreserve vergrößert werden soll. Diese Bestimmung legt den ganzen Blödsinn, der in der Prägung eines :v...(.:..u SU a i: .tHiiiiuwiviacii wuiyuuuip ii, - . . . , eS den Sil. berleuten absolut um nichts anderes zu II nur r l6un ist .als um eine fünstlicbc rbö des Silberwerthes dadurch, daß nae immense Quanti at in der Ber hjcnöiina als Zeld festgelegt wird n.',??s,. Vlll V VMV V VV VVVVIVV mnn ein minderwerthiaer Golddollar als vollwertbia nrkuliren kann? 3ft t j eS nicht eine Anerkennung der von unS so oft erwähnten Thatsache, daß ein minderwerthiger Silberdollar nur so la.ige als vollwerthig zirkuliren kann. a.s die Negtcrunz bereit ist, ihn auf Verlangen in Geld einzulösen? Und wenn dieser Plan zur Aussah runz kommt, wer hat den Vortheil und wer den Nachtheil ? Daß ihn zunächst die Silberminenbesiher hben, das braucht wohl nicht erst naher erläutert . ct r c r r . zu weroen. uuperoe; aoer yaven ote Bankiers und Fin,n;Zeute den VorI ! t .4 f f n A 4 t A tM tf AM t A ff M lylit, vua iiytuii sint linumum der zinsbringenden Anlage für ihre Kapitalien bietet. Denn die BondS müsse: ' 'xrzinst werden. Die Zinsen aber s.uen nicht vo.n gimmel herunter, sondern müssen aus dem Wege der Lesteuerung aus den Taschen deö VolkeS genommen werden. Nun ist aber noch des Weiteren zu bedenken, daß man mit einer Ausgabe 00Il 200 Millionen Dollars in Bonds .... ..... - w nlcyr auskommen wlro. noer muß, wenn eS geprägt werden soll, mit Goldzahlung angekauft werden; eS hat sich gezeigt, daß eine so große Menge Zllbergeldes nicht in Zirkulation zu bringen ist. ES werden also 200 MilHonen nicht ausreichen und man wird lvohl eine größere Summe borgen un) verzinsen müssen. Bringt man mit diesem faulen Compromiß das Abkommen der Penn sylvanier Fabrikanten in Verbindung, so weiß man wirklich nicht, waS man vor Entrüstung sagen soll. Da sitzt eine Körperschaft, welche angeblich Gesetze für daS Volk erlassen soll, deren angebliche Aufgabe darin besteht, für die Wohlfahrt deS Volkes zu sorgen, und sie beschäftigt sich mit nichts als den Interessen der Silberbergwerksbe sitzer, der Finanziers und der Pennsyl vanier Großsabrikanten. Für unS hat die Sich? durchaus nichts Ueberraschendes. Wer mit nüch lernen Augen, wie wir, die gesellschaft lichen Vorgänge und Zusammenhänge prüft, der wird durch solche Erscheir.ungen nicht mehr überrascht. Für nnS bilden solche Vorkommnisse nur

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immer neue Beweise für die bestehende Klassenherrschaft. Aber das Volk, die Masse des Volkes, das arbeitende Volk, das kann daraus lernen, wenn es will, daß es von den Vertretern der Herr-

schenden Parteien und Klassen nichts zu erwarten hat. ES hat das Stecht, Steuern zu zahlen, und das Recht, sich ausbeuten zu lassen, damit enden aber alle seine Rechte. AlleS andere ist nur Schein. m , w Drahtnachrichten Inland. WetterauöNÄten. Für Zndiana : Andauernd schönes Wetter. -. Die Schrecken deö SturmeS Ueber 2000 Btensch'en umgekommen. New Orleans. 4. Oct. Ein solch furchtbares Ercigniß, wie der Sturm am Montag ist seit Menschengedenken in den Golfstaaten noch nicht vorgekommen. Sicherlich sind über zweitausend Menschen in der Fluth ertrunken und der Schaden wird auf nicht weniger als fünf Millionen Dollars belaufen. 3n der Gegend, über welche der Sturm hinfuhr, ii't-nehr als die Halste der Bevölkerung umgekomnun. Kein HauS blieb stehen und die Ueberlebenden sind ohne Nahrung, Kleidung und Obdach. Wo der Sturm am schlimmsten hauste, kam kein Kind und keine Frau davo-l, bloß die kräftigen jungen Männer wußten sich zu retten. Die Zeitung Picayrue" sandte heute ein Boot mit Lebensmitteln nach dem Unglücksorte, aber es dürfte anderthalb Tage dauern bis da5 Boot dorthin gelangen kann. Ant auerjurchibarsten wüthete der Orkan in dem sogenannten Delta, da wo der Mississippi ehe er in den Golf ström mündet, sich in verschiedene Arme theilt. Die Erzählungen der Geretteten melden furchtbare Schauerszenen. 3n Grand 3sle brach die Sturmfluth mit einer furchtbaren Macht ganz plöhlich herein, nnd binnen wenigen Minuten stand kein HauS mehr, und Hunderte von Menschen kämpften mit den sturmgepeitschten Wellen um ihr Leben. Manche retteten sich in den Aestern der Bäume, Anderen gelang es, irgend ein treibendes HauSrath oder einen Balken zu erwischen und sich daran zu klammern und sich so zu retten. Der Sturm hatte zwischen 9 und 10 Ihr begonnen und seine größte Stärke um Mitternacht erreicht. Hilfeleistung wird hier mit aller Energie betrieben, eS werden mehrere Boote mit Zelten, Kleidern und LebenSmitteln abgeschickt, aber die Un glücksstätte ist wegen der vielen kleinen Seen und Ströme schwer zu erreichen. ', Kongreß. Washington, 5. Okt. DaS Haus beschäftigt sich noch immer mit dem BundeSwahlgesctz. Das Comite für Wahlangelegenheiten reichte an Stelle der Tucker-Bill eine andere ein. welche nicht daö ganze Wahlgesetz widerrust, sondern aus demselben die Be stimmung streicht, oap Militär zur Aufrechterhaltung der Ordnung benützt werden kann, ferner soll die Ernennung von upervlsoren oder Vt puty Marschällen wegfallen. Im Senate wurde die Debatte über die Silberkill fortgesetzt und Butter von Georgia erklärte, daß die Silber leute einen ompromi? erzwingen werden.. . . Truppen wider Streike r. Birmingham, Ala., 4. Okt. Vier Kompagnieen Militär sind heute von hier per Eztrazug nach Decatur, Ala., abgegangen, da ein Zusammen stoß zwischen Ausständigen und Arbei terq der Louisville & Nashville Eisen bahn befürchtet wird. Die Streiker haben gedroht die Werkstätten der Gesellschaft zu zerstö ren, deshalb traf Gouverneur JoneS diese Einschüchterungsmaßregel. Eine spätere Depesche meldet, daß sich bei Ankunft der Streitkräfte alle ruhig verhielt und kein Aufruhr mehr zu befürchten.ist. !' Hl Die M o n t g o m e r h" gestrandet. NewLondon, Conn., 4. Okt DaS neue Vcr. Staaten Kreuzerschiff Montgomery" ist letzte Nacht, als eS in den Hafen einfahren wollte, auf der

sogenannten Black Ledge aufgerannt. Es wurden von hier auS sofort Dampfer zur Hilfeleistung abgeschickt, bei Eintritt der Fluth wurde daS Schiff aber von selbst flott und dampfte bald

darauf in den Hafen hinein. AuSlatck. Die lateinische Münzkonserenz. R o m, 4. Oktober. Die lateinische Münzkonferenz wird am 9. Oktober in PaiiS zusammentreten. Italien wird durch den Gesandten DerenziS in Brüssel und den Deputirten Zeppo vertre--en sein. Der Zweck der Konferenz ist der, Arrangements für die Nationalisirung deS Silber-KleingeldS zu treffen. Eine andere Version. Lond on, 4. Okt. Eine beunruhigende Depesche bezüglich deS GesundheitszustandeS deS Fürsten BiSmarck war gestern in einer BreSlauer Zeiung veröffentlicht und die Zeitung behauptet, daß die Nachricht auS zuverässiger Quelle käme. Die Neue Freie Presse" von Wien druckte eine Depesche, welche biS zu einem gewissen Grade den BreSlauer Bericht bestätigt. Sie sagt, daß die Aerzte die größte Heimlichkeit bezüglich deS wirklichen Zustandes deS Gz-KanzlerS beobachten Der Fürst sei vollständig zusammen gebrochen und ein hilfloser GreiS geworden. Alle Vorsichtsmaßregeln würden angewandt, um zu verhüten, daß daS Publikum sehen könne, wie gebrechlich er sei. Andererseits brachte aber heute der Pariser Herald ermuthigende Berichte über den Zustand deS Fürsten. DaS gelbe Fieber. BrunSwick, Ga., 4. Okt. Vierzehn frische Gelbsieber-Erkrankungen und ein Todesfall sind heute hier angemeldet worden. Sieben neue Erkrankungcn sind von Jeckyl Island gemeldet worden, daß nur 25 Bewohner hat. Dr. R. E. L. Buford, der an Stelle deS verstorbenen Marinearztes Burnham hierhergeschickt worden ist, ist ebenfalls an dem Fieber erkrankt. AufFreierS-Füßen. London, 4. Okt. Truth" sagt heute, daß der Besuch der Großfürsten SergiuS und Paul im Schloß zu Balmoral mit einem Heirathsprojekt zusammenhänge, demgemäß der Großfürst Paul sich mit einer der Enkelinnen der Königin Victoria verloben solle. Die Lage in Brasilien. London, 4. Okt. Die Kommandanten der britischen, französischen. italienischen, amerikanischen und portugiesischen Kriegsschisse bei Rio de Janeiro Haber, von ihren respektive Regierungen Vollmacht erhalten, in Bezug auf daS Bombardement von Rio nach Gutdünken zu handeln, um die Stadt vor gänzlicher Zerstörung zu bewahren. Die Kommandanten der Kriegsschisse haben in Folge dessen bereits den Admiral MelloS benachrichtigt, daß sie unter keinen Umständen eine Fortsetzung des Bombardements ge statten würden. Nur die deutsche Ne gierung hat keine ähnlichen Instruktio nen geschickt, da sie keine Veranlassung habe, sich in einen lokalen Streit einzumischen. Rio d, Janeiro ist in Folge dessen während der letzten drei Tage nicht mehr beschossen worden und die auSwärtigen Gesandten versuchen jetzt auf'S Neue, einen Vergleich zu Stande zu bringen. Die Znsurgentenschiffe Republica" und. PallaS" haben nicht nur die 2n sel Santa Catharina genommen, son dern auch bereits Anstalten getroffen, um diese strategisch außerordentlich wichtige Insel zur Basis künftiger Operationen zu Land zu machen. . Der Hafen Desterro auf Santa Catharina wird von den beiden genannten Krieg? schissen beschützt. - AuS der Hau p t stad t Frankreichö. Paris, 4. Okt. Der Senator Delaberge erklärt heute in einem im Siecle" veröffentlichten Artikel, daß in dem zwischen Frankreich und Siar abzuschließendenHandelöverlrag Frank reich nicht als meistbegünstigte Nation bezeichnet werden, sondern ihm ab so-

lute Handelsfreiheit und Freiheit der Schissfahrt gewährt werden solle. Dies würde England mit seinen ewigen Ansprächen in Siam entwaffnen und einen Pusser-Staat unnöthig machen. Der Finanz-Minister geht mit dem Plane um, eine Einkommensteuer nach englischem Muster einzuführen.

AuS Süd-Afrika. K a p st a d t, 4. Oktbr. Der Oberst Iamison, der Kommandant der der britischen Charter-Kompagnie zur Versügung stehenden Truppen hat beschloffen, dem heranrückenden Heer der Matabeleö eine Schlacht zu liefern. Die sämmtlichen Kolonial-Truppen in den Forts Victoria und Charter werden in Folge dessen in dem ersteren Fort zusammengezogen. Man glaubt, daß der Kampf ein blutiger werden wird. Die Affaire in Marokko. Madrid, 4. Okt. Nachrichten auS Melilla zufolge, ist jene Festung von 17.009 feindlichen Arabern, unter welchen sich S000 Reiter befinden, belagert. Die Araber haben geschworen, die Errichtung des spanischen Forts bei Guarich, in der Nähe des maurischen Friedhofs, zu verhindern. Der Ministerrath hat dagegen beschlossen, daß daS Fort auf jeden Fall errichtet werden müsse, als Sühne für die Niederlage, welche die Araber den spanischen Truppen beigebracht haben, und es werden deshalb so schnell als thunlich Verstärkungen abgesandt. DaS Kanonenboot Cuerva" ist bereitö in Melilla angekommen und hat gestern während des ganzen Tages die maurischen Forts auf den Felsenriffen an der Küste beschossen. Schwerverletzt. Wm. Ossenford, ein Fuhrmann in Diensten der Central Transfer Comp. prang gestern früh auf einem 2. E. & W. Zug, UM sich an seine Arbeit zu egeben. An der North Straße sprang er von dem in voller Fahrt dahersausenden Zuge und kam zu Fall. Er siel auf sein Gesicht und brach Nase und Stirnknochen. Die Hoffnungen auf sein Aufkommen sind sehr schwach. Er wurde nach seinem Haus, 224 N. Pine Str., geschasst. Tvdt niedergefallen John Blackman, ein 70jähriger Mann, an der Prospekt Str. wohnhaft, begab sich gestern Mittag in die National Stärkefabrik an der W. Morriö Str. um etwas Futter kaufen. Er war kaum ins Kontor eingetreten, als er umsiel und binnen weniger Minuten seinen Geist aufgab. Der Coroner war bald zur Stelle. Ein Herzschlag machte dem Leben des Alten ein so rascheS Ende. Volizeigericht. Albert Linderholm, ein junger schwedischer Schneider, der früher für Eagan Ss Treat arbeitete, wurde gestern unter dem Verdachte, in seine alte Arbeitsstätte eingedrungen zu sein und daselbst einen Anzug gestohlen zu haben, verhaftet. Er wurde auf seine Weigerung, in daö Verfahren einzugehen, den Großgeschworcncn überwiesen. Wm. Kindley und Bcnj. Palmer wurden wegen schweren DiebstahlS ver hastet. Sie sollen eine Partie Klei dungöstülle im Werthe von tz100 ent wendet haben. Die Beweise gegen Kindley waren so nichtssagend, daß er entlassen wurde. Palmer geht an die Großgeschworenen. Belle Murphy wurde wegen Berauschtheit zu ZI und den Kosten ver urtheilt. Wm. Edwards, ein 22jähriger Mulatte, befand sich gestern Nacht in einer eigenthümlichen, verdächtigen Situation. 2n das HauS der Befsie Bell, 172 West Market Straße wurde um 2 Uhr Nachts einzubrechen versucht. Die Besitzerin erwachte von dem Gebell ihres HundeS und feuerte zwei Schüsse aus dem Fenster, um den Dieb zu verscheuchen. Dann hörte sie die Schritte eineö Davoneilenden. Als Polizisten aus der Scene erschienen und den Hos durchsuchten, fanden sie Edwards auf dem Abort, wo er seine 'otzdurst verrichtete.

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