Indiana Tribüne, Volume 17, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1893 — Page 2
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Man muß im Auge behalten, daß .seine Expedition einen friedlichen Cha Taster haben sollte, und Emins Friedensliebe war ja bekannt, so daß Niernand Befürchtungen zu hegen brauchte, er werde sich und seine Leute unnöthia ezponiren. Aber es kam bekanntlich nach dem friedlichen Besuche von Tabora, wo bereits die deutsche Fahne wehte, 'anders ; es fanden mehrere Kämpfe statt, unter anderen erstürmte Dr. Stuhlmann das Araberlager bei Masoansa am Südufer des Victoria-Sees, doch sind dabei keine Araber getödtet worden. Wenn man sich erinnert, daß der Araber, welcher Emin Pascha nie'derschlug, ihm dabei zurief : Du bist Emin Pascha, der die Araber am Vic-toria-Nyanza getödtet hat," so muß sich dies auf einen anderen Vorgang beziehen, welcher bis jet noch nicht aufgeklärt ist. In einem Berichte Emin Pa, schas aus Bussiri vom 11. Octobei 1890 kommt aber folgende Stelle vor. welche vielleicht eine Erklärung gibt : Gleich am zweiten Tage, nachdem Herr Lieutenant Dr. Stuhlmann von hier abmarschirt war, stellten sich einige nach Massanca gehörige Araber hier ein und wurden bis jetzt hier festgehalten. -Ich werde in den nächsten Tagen sie von hier an Mr. Stokes senden zur WeiterBeförderung nach der Küste." Was aus diesen Arabern geworden ist, läßt sich nicht mit Sicherheit fest, stellen. Einige Monate nachher erhoben Verwandte dieser Araber bei dem Bezirkshauptmann von Bagamoyo die schwere Anklage gegen Emin Pascha, derselbe habe die Araber, welche sich freiwillig ergeben hätten, den Eingeborenen ausgeliefert, welche sie auf entsetzliche Weise ermordet hätten. In einem Buche von Lieutenant Schmid 0e schichte des Araberaufstandes in Ost Afrika" ist darauf hingewiesen worden. Auch Major Wißmann schreibt : Zwar betete in Tabora EminPascho mit den Arabern und. verlas Koransprüche unter der deutschen Flagge ; als er aber weiterzog und Araber wegen Sklavenraukes hinrichten ließ, flammte helle Wuth gegen ihn auf, und nur die Furcht vor dem Vorrücken einer großen Macht hat Emin vor der Rache der Araber geschützt, gegen welche er im Ernstfalle viel zu schwach gewesen wäre." Der Vorgang wird sich nach diesen Mittheilungen dahin erklären lassen, daß Emin in der That mehrere Araber, vielleicht die erwähnten hinrichten ließ, ein Act, welcher seinem für-idie Sach? der Sklavenbefreiur.g begeistertem Her zen alle Ehre macht, aber politisch anklug war. Von oicsem Augenblick war Emin der bestgehaßte unter den Ärabern, welche natürlich Emins Vorgehen noch im Lichte einer besonderen Grausamkeit darstellten. Sein Tod ist unter allen Umständen tragisch ; entweder hat er sich die Rache der Araber durch sein Auftreten gegen die SklavenHändler zugezogen oder für die Sünden Anderer zu büßen gehabt, welche ihm von seinen Feinden zugeschoben sind. UedertriebenerViergenuß. Professor Dr. Sirümpell-Erlangen sprach auf dem Co'.'.greß deutscher Naturforscher und Aerzte zu Nürnberg über die Alkoholfrs.ze vom ärztlichen Standpunkte aus, wobei er besonders den Biergenuß in's Auge faßte. Bis jetzt hat man, sobald die Spraye aus Alkoholmißbrauch und dessen Folgen kommt, vorwiegend den Schnaps gemeint und das Vier als völlig harmlos dargestellt. Das ist ein großer und folgenschwerer Irrthum. Das Uebermaß von Biergenuß, wie solchem beson ders in Baiern gehuldigt wird, wo beispielsweise ein Arbiter bei 3 Mark 50 Pfennig auf Bier vrrwendet, ist- schon an sick eine durch nichts zu rechtfertigende Verschwendunz, denn der Nähr werth des Bieres ist. verglichen mit dem Nährwerth des Broles, ein so geringer, daß das Vier in dieser Beziehung oft mals zu theuer erscheint. Der Bieraufwand schädigt dm kleinen Mittel stand wirthschaftlich in hohem Grade, wofür der Redner drastische Beispiele anführte. Weit wichtiger ist aber die ärztliche Seite der Frage. Der Alsohol ist ein Gift, dc3 seine toxische Wirkung schleichend, durch Summirung sehr kleiner Wirkungen während läng:--rer Zeit äußert. Die Schädigungen des Nervensystems, das vom Alkohol zerrüttet wird, sind in der Form, wie sie sich besonders in Arbeiterkreisen bei starkem Schnapsgenuß äußern, bekannt genug. Dennoch sind sie Verhältnißmäßig selten im Vergleich zu den Erirankunaen der Oraane des Blutum-
laufs und Stoffwechsels. Der übermäßige Biergenuß l)it vor allem !ödtliche Erkrankungen des Herzens und der Nieren zur Folge, und diese sind gerade in Baiern außerordentlich häufig. Herzvergrößerung, HerzverfetJuna. Atbemnotb. Nierenentnindun?
j und Nierenschrumpsung, diese tödtli- , chen Erkrankungen sind in zähllosen j Fällen die Folge übermäßigen Bierzenusses. Im gleichen werven oie mein vom Alkohol hervorgerufenen Stoffwechselkrankheiten, wie Gicht, Zuckerrubr u. s. w.. durck den Alkohclaenuß verschlimmert. Nicht genug ist vor der Übermaßen Darreichung von Alkohol bei Kindern zu warnen. Der Nedn:r gerichtet aus seiner Prarisiin Erlangen 'einen Fall, wo das fünfjährige Kind seines Wirtes täglich einen Liter Bier erhielt ; alkoholische Nerven-Erkran-kung war die Folge. Es sei ein verhängnißvoller Irrthum, zu glauben, im Bier werde dem Volke ein harmloses oder aar durch Nährgehalt nützliches Genußmittel geboten ; an Aerzte und Publikum müsse vielmehr die dringende Warnung gerichtet werden, dem wachsenden Uebel des ürermäßigen Bierge.nusses entgegenzuarbeiten. ; yrokftädtlfche Berufözweige". Wer sich blos an die Gcschäftska- ' lender hält schreibt man aus New Mork der bekommt ein sehr unvollI ständiges Bild von den unzähligen Berufsarten, mit denen Manner und Frauen ihren -Lebensunterhalt verdicnen. Man könnte über die seltsameren Berufsarten ein Buch allein schreiben, und dieses Buch müßte häufig ergänzt und abgeändert werden. Es wäre daher ein aussichtsloses Beginnen, diese Berufs - Kuriositäten in einem Artikel aufzählen zu wollen. Manche derselben ernähren nur ein Dutzend Existenzen, aber aus der Gesammtzahl setzt sich eine große Armee zusammen . In den Juweliersgeschäften, oder in Verbindung mit denselben, widmen sich z. B. eine Anzahl Männer ausschließlich dem Demagnetisiren" von Taschenuhren, welche im Laufe der Zeit vonselbst magnetisirt wurden und daher den Dienjt versagen. Eine ziemlich zahlreiche Classe bilden die mit großen Producten- und Obstgeschäften und Zoll - Abschätzungsplatzen in Verbindung stehenden Versucher" von Speisemitteln und Getränkm. Diese Leute sind unter keinen Umständen Trinker und fast niemals Raucher; denn sie wahren mit ebenso peinlicher Sorgfalt die Feinfühligkeit ikires Gaumens, wie eine Primadonna ihre Stimme. Andere wieder kommen uneingeladen zu jungen Leuten in Kosthäusern und anderwärts, fragen, oö sie irgend etwas verkaufen möchten, kaufen Alles, was sie nur irgend anbringen können, und zahlen baar dafür. Eine Anzahl Mal" befassen sich ausschließlich damit, blaugeschlagene Augen anzumalen. Noch vor einem Jahre gab es in New Aork nur einen solchen Künstler; jetzt besteht schon nahezu ein Halbd'tzend derartiger Geschäfte, nud mebrere derselben haben so viele Gehilsen angestellt, als ob sie eine gutgehende Bacblerstube betrieben. Ehe die Augen bemalt toerden. wird gewöhnlich erst das aus seinen Gefäßen getretene Blut mit Blutegeln herausgezogen, und dann macht das Malen keine große Mühe mehr, ist auch ziemlich ungefährlich für den Bemalten. Auch an Tättowierkünstlern fehlt es uns nicht. Manche derselben finden sich nur in den Dime" - Museen; andere aber sind frühere Matrosen, halten sich an der Wasserfront auf, und ihre Kundschaft besteht vorwiegend aus Leuten, die zur See gehen. Bürschlein von 15 und 16 Jahren, gewöhnlich ehemalige TelegraphenBotenjungen, haben sich geschäftlich bedeutend verbessert, indem sie herumgehen und sich erbieten, die Griffe von Oaus - Vorderthüren, messingene Thllrplatten, Vriefkästen u. dergl. in neuen Glanz zu bringen; sie berechnen 10 bis 25 Cents für jedes Haus und verdienen, bei leichter Arbeit, mindestens das Doppelte, wie in ihrer frllheren Eigenschaft. Immer größer und vielseitiger wird das Heer der Spielzeug - Verkäufer auf den Trot!t'irs; in diesen Sächelchen steckt ein Iilel größerer Profit für den Klein- ! .. - t t cm i ririauier. als ncy 'cancye iraumen lassen, und die meisten dieser Leute könnten sich viel besser kleiden, wenn sie nicht geschäftshalbe? darauf verzichteten. Das sind' nur einige wenige Beispiele. Elektrischtortschritte. Endlich ein erheblicher Fortschritt im Bau der elektrischen Accumulatorrn. Bekanntlich liegt der HauptN:angel der Sammler in ihrem der Leistung skigkeit wenig entsprechenden großen Gewichte. Es gilt also, Ui gleichem Gewicht eine höhere Leistunq oder, was auf dasselbe hinausläuft, das Gewicht ohne Verringerung der Leistung zu verkleinern. Das Problem haben W. A. Böse & Co. in i Berlin zum guten Theil yelost. Die , Elektroden ihrer Accumulatoren besteihen ausschließlich aus stromaufspeij chernder und abgebender Masse. Sie leisten daher erheblich mehr. Die höhere Leistungsfähigkeit der Sammler bei gleichem Gewicht ist von Bedeu,'tung, wenn man sie als Kraftquelle ,auf dem Wasser benutzt, weil es hier gilt, eine möglichst wei- Strecke zurücklegen zu können. Das geringere .Gewicht ist dagegen eine Lebensfrage bei dem Accumulatorenbetrieb von Straßenbahnen und der elektrischen Waqenbüleuchwng, das heißt in den Fällen, wo die Sammlerbatterien nickt zugleich als Ballast dienen und wo das Auswechseln oder Neuladen ; leichter fällt. Bei den stehenden Accu-mulatoren-Anlagen ist dageoen das j Gewicht von geringerer Bedeutung. , Handelt es sich gar um Ausnutzung .von schwachen Wasserläufen mit sehr 'pnaleichem Wasserstande, so ist soaar
die Ersetzung der Sammler"' durch Staubecken von Vortheil. Dies geht aus den gründlichen Untersuchungen hervor, die Hillairet in La lumiere electrique" veröffentlicht hat. Die Sache ist für Gebirgs- und Hügelländer von Bedeutung, zumal Staubecken hier leichter zu bauen sind, als inFlach ländern. Aus dem Gebiete der elektrische!.Beleuchtung ist wenig zu melden. Nicht ohne Jnleresse ist es, daß die Bojen bei der einen Einfahrt in den New Aorker Hafen nunmehr, statt mit PintschGas. elektrisch beleuchtet sind. Es blcnncn hier Glühlampen, die jährlich N'lr einmal erneuert zu werden braucl.,?n. Die Hauptschwierigkeit bestand hier, wie bei der telegraphischen Verbllidung mit Leuchtschiffen, in der Anloge des Leitungskabels bezw. in der Beseitigung des Durchscheuerns infolge d"? fortwährenden Schwankungen der Zc'ojen. Die Sache ist anscheinend gel: .'.gen.
Bon, ntnoe. Elektrische Kraft für Canalb?ote. Auf dem Erie-Canal werden in nicht ferner Zeit die Lasikähne ; durch Elektricität befördert werden. 'In der letzten SiT'g der Legislatur von New York wurden $10,000 für Experimente bewilligt und die Westinghouse Gesellschaft hat jetzt ein System construirt, nach welchem die Kähne, gerade wie die Straßenbahnwagen, durch die oberirdische Leitung (Trolley) in Verbindung mit einem Schiffsmotor vorwärts getrieben werden können. Des Mordes im ersten Grade sind kürzlich vierzehn angesehene Farmer in Kingston bei Quincy, Jll., von den Großgeschworenen angeklagt worden. Die Farmer hatten sich im Juli d. I. nach Weißfoppen". Manier zu Sittenrichtern über die Bewohner der kleinen Ortschaft aufgeworfen und den Geschäftsreisenden Solomon P. Vradshaw von Quincy, den sie zu später Abendstunde im Hause einer Wittwe Namens Kittie Brcckinridge überraschten, ohne Weiteres niedergeschossen, während die Sirene mit einer derben Tracht Prügel davonkam. Der Vorfall gelangte zur Kenntniß des Gouverneurs Alt geld, der sofort auf die Ergreifung und Verurtheilung eines Jeden der Theilnehmer an der Blutthat eine Belohnung von 5200 aussetzte. Auf j sein energisches Betreiben wurde eine Untersuchung eingeleitet und die j Grandjury zum Vorgehen gegen dir- ! Weißkappen" veranlaßt. . ES gibt noch Richter! Die j New fjoxUx Seioensvinnereibesider j SteinZ-ardt & Co. haben mehrere An . Gestellte, welche in Tenementhäusern wohnen, die der Firma gehören. AlS nun züngst tue Spinnerei geschlossen wurde und die Leute nichts verdienten, konnten sie 'auch keine Miethe zahlen, infolge dessen ie Firma sich AuSwei sung?bcfehle ausstellen ließ, während die Miether das Recht der Firma, sie vor die Thüre zu setzen, bestritten. Der erste dieser Fälle, welcher im Civilgericht des zweiten Distrikts in New York vor Richter Murray zur Verhandlung kam, war det eines WebcrS Namens Jinghouse, welcher behauptete, daß er mit Steinhardt & Co. das mündliche Uebereinkommen getroffen hätte, unter der Bedingung, daß er in der Spinne rei beständig Arbeit habe, in ihrem Hause eine Wohnung zu miethen. Die Miethe sollte von dem Lohn abgezogen werden. Nun hätten sie die Vereinbarung gebrochen und kein Recht, ihn auszuweisen. Der Richter entschied zu Gunsten des Webers die Firma wird aber Berufung einlegen. Kürzlich unternahm der französische Lustschiffer Emile Carton in Begleitung von Juliette Rode Abends von dem unter dem Namen Löwen'Park bekannten New Yorker Biergarten aus eine Luftfahrt. Carton 'belastete sein Luftschiff mit 150 Pfund Sand als Aallast und unter dem Gesänge der anwesenden Menschen stieg der Ballon in die Höhe und schlug eine östliche Richtung ein. Der Mondschein begann durch die Wolken zu bre chen und man sah das Luftschiff in einer Höhe von zweitausend Fuß über Blackwells Island schweben; um halb ; eis Uhr . wurde eS über LongJsland ' gesehen. Zehn Minuten später gerieth f3 in einer Höhe von 3300 Fuß in ' eine Lustströmung, welche eS in füdj licher RichtUng weitertrieb. Um drei j Aiertel auf Elf erreichten die Luft'chif. ! fer die höchste Höhe von 3600 Fuß und ! um Elf sah Carton in der ungeheuren i Tiefe die mondbeglänzten Wogen des ! atlantischen Meeres schäumen. Em, Viertelstunde später gewahrte der Lust schiffe? einen .Landstreisen unter sich; er öffnete da Ventil und der Ballon Uranie- landete fünf Minuten später auf dem Dünensand? einer kleinen nahe der Küste acleaenen nsel, wo die bei Z den Insassen deS FahrkorbeS den Rest ' der stacht hindurch in der Gefahr, von ! der Fluth hinweggtfpült zu werden, ' verweilen mußten. Erst um acht Uhr j Morgens kam ihnen ein Rettungsboot ! zu Hil.e und eS stellte sich heraus, daß j sie auf Lawrence Vcach-, gerade über ! Far Nockaway hinaus, etwa zweihunoect Aarvs von der uste, gelandet waren. Mit sehenden Augen se hen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht!" So war es vor mehr als 1800 Jahren und so ist es heute noch,' schreibt d ft. Y. Volksztg.": Es hat stets Leute gegeben, die nicht wissen, was in ihrer nächsten Nähe vorgeht, und deshalb beschäftigen sie sie sich mit Dingen, die ihnen fern liegen, die mehr oder weniger unwichtig sind und statt deren sie viel Wichtigeres und Vernünftigeres thun könnten. Zu dieser Sorte von Menschen gehören jedenfalls die Mitglieder der fogenannMrdnight Band- in New York. Dieselben haben zweifellos gute Herzen und würden vielleicht eine Menge Gutes an den Tausenden von Armen der Stadt thun können, besonders an den Kindern der Armen, wenn sie nur ihre Augen und Ohren offen halten woll ten. Es rührt sie aber auf Erden nichts weiter, als die Leiden, welche die Kaden m nMdtn iahen, und
oiese Leiden' ?.ü" mildern', 'bat sicb 'die
Midnight Band" zur Lebensaufgabe gemacht. Die Mitglieder dieser kuriosen Organisation, "welche aus Frauen und alten Jungfern besteht, schleichen zu nächtlicher Stunde mit Körben durch die Straßen und fangen alle Katzen, denen sie anzusehen glauben, i daß sie Hunger leiden, oder es sonst nicht besonders gut haben. Vor Allem fahnden sie auf Katzen, die von bösen Buben gequält wurden, oder irgendwie verletzt oder krank sind. Wenn sie eine derartige Katze finden, bringen sie dieselbe nach einem KatzenHospital, das sie zu diesem Zwecke speciell eingerichtet haben; ist aber eine maltraitirte oder verunglückte Katze dem Anschein nach nicht mehr zu kuriren, so wird ihr einfach Chloroform eingegeben und man wirft die Leiche auf die Straße, damit sie vorn Straßenreinigungs - Departement fortgeschafft wird. Früher pflegten die Mitglieder der Bande die Katzenleichen 'in die auf den Trottoirs stehendenAschenfässer zu werfen; da dies aber gegen die städtischen Verordnungen ist, . sind mehrere Mitglieder der Bande rretirt und mit Geldbußen belegt worden. Gerade jet treibt die Mid-night-Bande" recht lebhaft il.r Wesen, denn d''e Damen sind aus der Sommerfrische zurückgekebrt und die Nachte sind recht milde und angenehm, und daher kommt es denn, daß man äugenblicklich, wenn man früli Morgens l durch die Straßen geht, mehr todte Katzen wie zu anderen Jahreszelten umherliegen sieht. Officiell nennt sich die Midniaht Band" 5:enryVerah Circle, KingS Daughters, und ihr Hauptquartier befindet sitf in No. 1397 Vrodway. Die Mitglieder der Bande tragen als Abzeichen goldene Sterne m:t entsprechender Inschrift. Bom Auslande. DergroßeEindruck, den iie Kaiserfeste in Lothringen auf die sranzösiscken Zuschauer machten, erhält lnd verstärkt sich. Der Berichterstatter res ..Gaulois", der in seinen früheren Lriefen diesen Eindruck noch durch allerlei Gegengewichte, durch die üblifyn Redensart: von amtlicherMache und bezahlter Begeisterung" einigermaßen aufzuheben bemüht war, gab sich später dem Zauber des militärischen Schauspiels, das ihn anmuthete. als cb es aus einem der Nitterbilder des Mittelalters in's Leben übersetzt sei. vollständig gefangen". Aber nein, es ist Wirklichkeit-, fährt er fort, lebende, faßbare Wirklichkeit, die uns ergreift und uns bedroht. Nicht als ob die militärische Welt Deutschlands, dieser Kaiser in voller Jugendsrische, in vollem Glauben an übernatürliche Einflüsse bedrohlich oder herausfordernd seien. Sie fühlen sich stark, und das zeigen sie. Aber zugleich zeigen sie sich ruhig und sicher in ihrer Kraft, und wenn ich z. B. über- die Osficiere zu urtheilen hätte, so müßte ich hervorheben, daß edle Manieren, vollendete Höflichkeit und die Regeln gegenseitiger Etikette in ihren Reihen herrschen. Und der Kaiser legie unter den Eindrücken, die von allen Seiten aufstiegen, eine Anmuth und Liebenswürdigkeit in seinen militärischen Gruß, wie man sie selten findet ; es war ein eigenartiger Gegensatz, der fast väterlich wohlwollende Gesichtsausdruck des Kai sers und die großartige kriegerische Staffage, die ihn umgab und deren Mittelpunkt er war. Diese Wirklichkeit bedroht uns vielmehr, falls wir sie nicht zu fassen verstehen, deshalb, weil sie eine höhere Macht darstellt, nämlich die. vollständige Verschmelzung des Heeres mit dem Volke und die vollständige Verschmelzung dieses Volkes in Waffen mit seinem angestammten Haupte. Bekanntlich hat sich in Belgien vor drei Jahren ein klerikaler Ausschuß gebildet, um mittels Einsammelns und Verkaufes verwendeter Postwerthzeichen ein christliches Dorf am Kongo zu errichten. Es sind, wie der Patriote" jetzt berichtet, über 50 Millionen Postwerthzeichen eingegangen und der Verkauf dieser Briefmarken hat unerwartet günstige Ergebnisse geliefert. In Folge dessen hat der Ausschütz hundert Hektar Ackerboden am oberen Kongo angekauft und die Erbauung von Gebäuden in Ziegelsteinen, die ersten in Mittelafrika, eingeleitet. Zunächst werden eine Kirche, ein Wohnhaus für die Missionare, eine Schule, ein Waisenhaus und Gebäude für die Dorfbewohner erbaut. Die jungen Neger und Negerinnen, die den verschiedenen Schulen, und Waisenhäusern in den kongostaatlichen Stationen angehören, sollen mit einander verheirathet und in dem christlichen Dorfe angesiedelt werden. Der Ausschuß setzt seine Sammlungen fort und will Postwerthzeichen, Perlen und Stoffreste sammeln, um das Unternehmen zu Ende zu fllhren. Bei einer Budapester hauptstädtischen Gerichtsstelle hat sich vor Kurzem der folgende, schier unglaubliche Fall ereignet : Ein 18jähriges Bürgermädchen Namens O. Sz. erhob gegen ihre Nachbarin Frau K. G. eine Injurienklage, weil Letztere von ihr behauptet hatte, daß es das Mädchen nur' deshalb auf sechs Wochen nach einer Sommerfrische" gegangen sei, um dort einem neuen Weltbürger das Leben zu schenken. Bei der Verhandlung der Ehrenbeleidigungsklage wußten die einvernommenen Zeugen blos anzugeben, daß Fräulein O. Sz. thatsächlich sechs Wochen hindurch verreist war. Der Richter fällte sodann ein freisprechendes Urtheil, und zwar mit der Motivirung, daß es der Beruf des Weibes fei, Kinder zu gebaren, die Behauptung der Angeklagter demnach keine Beleidigung involvire. Das famose Urtheil liegt gegenwärtig zur Revision der höheren Instanz vor, die zu entscheiden haben wird, ob de, Beruf des Weibes im Allgemeinen mi! demjenigen des Mädchens speciell idew tisch sei. Ein schwerer Unfall hat sich nach der Neisser Presse" in Ka. mem reiamt. Das Vieraesvann htl
Prinzen Albrecht von Preußen wurde, wie das häufig geschieht, von dem Leibkutscher des Prinzen durch die Straßen bewegt, um die Pserde einzufahren. Plötzlich scheuten die Thiere und rasten in wild?r. tollster Flucht davon. Der Leibkutscher, ein alter Diener des Prinzen, wurde dabei vom Bocke herabgeschleudert und erlitt einen Genickbruch, der seinen sofortigen Tod herbeiführte, ein neben ihm auf dem Wagen befindlicher prinzlicher Lakai trug beim Sturz vom Wagen Schenkelbrüche an beiden Beinen davon. Die Thiere rasten bis zur Neissebrücke. wo sie mit ihrem Sattelzeug an dem Geländer hängen blieben. Der letzte directe Nachkomme Daniel Defoes, des Verfassers von Robinson Crusoe, ist, wie englische Zeitungen mittheilen, gänzlich verarmt. Alt und gelähmt, an die IQ Jahre alt, hat er sich an mildthätige Anstalten wenden müssen, um nur sein Leben nothdürftig zu fristen. Du englischen Blätter sprechen die Ueberzeugung aus, daß ct Millionen und Millionen Leser des nach der Bibel verbreitetsten Buches keinesfalls einen directen Nachkommen Defoe.s im Arbeitshause sterben lassen werden. Erst vor einigen Jahren (1877) wurde drei weiblichen Nachkommen des berühmten Autors vom englischen Staat aus de.; Dispositionsgeldern eine jährliche Pension von 500 Mark bewilligt. Die Reichs. LimeS ComMission war kürzlich in dem Oberamt Welzheim lWürttemderg) thütia. Major Steimie aus Stuttgart leitet die Grabarbei'.en; er hat am germanischen Limes, dem sogenannten Schweinsgra ben, auf der Strecke zwischen Brech und Haaghof, vier römische Wachithiirme theilmeisc freigelegt. Es sind jefct von der Gozenmühle bei Lorch bis zum Haaghose mit den schon früher be'ann ten und theilweise ganz ausgegrabenen acht solcher Thürme, was Loge und Beschaffenheit anbelangt, nachgewiesen. Vier davon befinden sich im Pfahlbronner Walde, die vier anderen auf freiem Fclde. nur 20 Zoll unter dem Boden; sie sind bis auf einen, beim Haahof, noch gut erhalten. .Ein Nichtsnutz ohne Gleichen, man sagt ein Lehrbube in einer Pariser Faürräderfabrik, hat den Besuchern der Josefkirche daselbst einen frevelhaften Streich gespielt, indem er eine Flasche Tinte in das Weihwasserbecken goß. Er erreichte denn auch seinen Zweck; alle Gläubigen erschienen mit schwarzbefleckten Gesichtern, Händen und Kleidern in der Messe. Der Frevler sieht einer exemplarischen Strafe entgegen. Der Scywarzwaloer Bote" erzählt: Der Privatier Abel aus einer Oberamtsstadt des schwäbischen Oberlandes hat, obwohl der englischen Sprache nicht mächtig, beschlössen, der englischen Metropole einen Besuch abzustatten. Nach seiner Rückkehr über seine Reise - Eindrücke befragt, antwortet er: Dös ischt a Malefizcorps. dui Engländer. I han deutlich g'schrieba in's Fremdabuoch, i hoiß: Abel und doch hent se me Mister Ebel g'hoißa; no,.i han denkt, wenn eahr's grad han wind, ka i au Ebel hoißa und hau am andere Tag Ebel neig'schrieba; was g'gschiehi? Jetzt hent se me Mister Jbel g'hoißa. I denk, Malefizkoga send's schau, doch i ka nix macha und will ihna da Willa rauh und schreib mi Jbel. Jetzt, potz Höllablitz, hent mi dia Malefizkoga Eibel g'hoißa.- . Folgende wahre Geschichte" erzählt der N. U. A.": Vor einigen Tagen saßin mehrere Gäsie in der Wirthschaft eines Ortes in der Nähe von Weißenhorn und sprachen über Futternoth und schlechte Zeiten. Eine zufällig in der Wirthsstube anwesende Zigeunerin mischte sich in die Unterhaltung und sagte: Liebe Leute, das ist noch nicht arg, aber das Jahr 1894 wird Euch eine Noth und ein Elend und das Jahr 1895 einen Krieg und ein Blutvergießen bringen, wie es die Welt, so lange sie steht, noch nicht gesehen hat." Ein Gendarm, der hinzukam, verwies der zottigen, zerlumpten Schwätzerin ihre ungereimten Ndensarten. Diese aber erwiderte schlagfertig: Was ich sage, ist wahr, so wahr wie daß Sie nicht mehr als 27 Pfennige in der Tasche haben." Und in der That, der Gendarm legte seine Laarschaft vor und diese bestand aus 27 Pfennigen. Eine antisemitische Größe hatte sich vor dem Schwurgericht in Berlin wegen Sittlichkeitsvergehens zu verantworten. Es war der 58 Jahre alte Schriftsteller" Adam Weber, Redacteur des AntisemitenBlattes Freier Beobachter" in Fürth. In der Verhandlung wurde nun festgestellt, daß Weber wegen Vetrugsver suchs sowie verschiedener Vergehen ge gen die Sittlichkeit zahlreiche Gesangnißstafen verbüßt und etwa fünf Jahre hinter Schloß und Riegel zugebracht hat. Da er bereits vor Kurzem wegen eines anderen Vergehens zu einer mehrmonatlicheefängnißstrafe verurtheilt worden , ist, erkannte das Gericht auf eine Zusatzstrafe von drei Monaten Gefängniß. Ferner liegt aus Wien die folgende Nachricht vor: Gegen den antisemitischen Schwindler Paulus Meyer wird nächstens vor dem Wiener Schwurgerichtshof ver handelt werden. Mit ihm haben der Pfarrer Deckert aus Weinhaus und der Redacteur des feudal - klerikalen Vaterland" auf der Anklagebank Platz zu nehmen. Im Mai dieses Jahres hatte Paulus Meyer an den Pfarrer einen Brief geschrieben, in welchem er behauptete, im Jahre 1876 in Ostrowo in Russisch - Polen selbst Augenzeuge eines Ritualmordes ge Wesen zu sein. Deckert fiel auf den Schwindel, obwohl die Angaben deö Briefes unglaublich waren, hinein und veranlaßte die Veröffentlichung des Schreibens im Vaterland". Ge,
gen den Gauner, den Pfarrer und den Redacteur wurde nunmehr wegen Be leidigung der von Meyer als Theil, nebmer an dem angeblichen Ritual
mord bezeichneten Personen Anklagk erhoben, da die angestellten Ermittelungen ergaben, daß die Mittheilung gen Meyers sämmtlich aus der Lufi gegriffen waren. Meyer hat vor Gericht überhaupt nicht versucht, fü, seine Behauptungen den Beweis der Wahrheit zu erbringen." Ueber Ferida, die T ochter Emin Paschas, wird aus Neißk berichtet, daß das liebenswürdig Kind, das am 18. November d. I. r . . . .
sem neuntes Geourtstagssest seiern wird, in die neuen Verhältnisse sich durchaus einzufinden weiß. Zu ihren Verwandten hat sie schnell ein innigeS Zutrauen gefaßt, und im Erlernen de, deutschen Sprache macht sie schnelle Fortschritte. Ferida soll, sobald sii des Deutschen völlig mächtig ist, ein höhere Töchterschule besuchen. Biö dahin erhält sie Privatunterricht. An ihre große Seereise nach Europa denk! Ferida mit Schrecken zurück, da das arme Kind fast während der ganzen Zeit schwer unter der Seekrankheit zu leiden hatte. Von der europäischen Kleidung wollen ihr die Schuhe am wenigsten zusagen, da sie an die weniger beengenden Sandalen gewöhnt ist. Außerdem aber wird ihr das Ge' hen auf dem harten Straßenpflaster beschwerlich. Ihre Ausflüge werden daher zumeist mittels Wagens unter nommen. Neugierig betrachtet Ferida bei solcher Gelegenheit das Treiben auf der Straße u7ld namentlich dit Schaufenster. Bemerkt fei schließlich noch, daß Ferida vorläufig noch der muhamedanischen Religion angehört, und daß ihre Verwandten sich über einen Religionswechsel die Entschlie tzung noch vorbehalten haben, bis der Tod Emins außer allem und jedem Zweifel steht. Aus Chemnitz berichtet man: Ein verheißungsvoller Vengel. der 12jährige Schulknabe Schellenberger, stand hier neulich vor den Schranken des Landgerichts. Der Bursche hatte auf die Schienen der Eisenbahnlinie Annaberg - Chemnitz einen großen Stein gelegt, um den Zug zur Entgleisung zu bringen. Da aber die Locomotive das Hinderniß zermalmte, wälzte er, um bei dem nächsten Zuge seinen verbrecherischen Zweck zu erreichen, mit Hilfe eines anderen Knaben eme ganze Anzahl von Felssteinen auf das Geleise. Glücklicherweise war dieser Bubenstreich noch rechtzeitig von dem BahnWärter entdeckt worden. Das Landgericht verurtheilte den jugendlichen Verbrecher, der bereits wegen Diebstahls vorbestraft ist. zu zwei Jahren sechs Monaten Gefängniß. Fahrpreis für eine Fahrt und $2 für die Rundfahrt. Herbst-Excur-fioncn. Am 22. August, 12. Sept. und 10. Okt. 1893 läßt die Wisconsin Central Bahn billige Czcurfionszüge nach Plähen in Minnesota, Nord- und Süd-Dakota laufen. Tickets gut 20 Tage lang nach dem Verkauf. Auf enthalt gestattet an Plätzen westlich von St. Paul und Minneapolis. Nähere Information bei jedem Vertrete? der Bahn oder bei 3. C. P.on d, Gen. Pass. und Ticket Agent, Chicago, 3ll. NUN A. SCHULLER'S Weinstube, No. 106 10S Nord Meridian Str. Jmportirte und einheimische Weine im Groh- und Kleinhandel. Champagner beint Glas" eine Sp-cZali-tat. Meine geehrten Kunden finden allezeit, freundliche Bedienung und ein gemüthliches Plätzchen. Extrafein! . Creme de ln Cven;e ! Nur in Flaschen! PALE SELECT! Daö beste Bier in der Stadt. Gebraut von der HOME BREWING CO. hD ssKßolb IHIo, 5 Süd DeZnre Ttr. Ttltkhrtm ISfttt. j. C. IIORNIWG'S irthfchaft! 145 Ost Washington Straße. 9 Jeden Samstag Abend Musik. Beste Bedienung und vorzügliche Getränke und Cigarren. Frau A. S. Fowler, führt importtrte und selbstverfertigte Saar-Arbeiten. Perrücken.?anas?c.inaroKerNuSwabl. kirt. . Kren.lkopfwaschen.Haarschneiden. , 22 t WeN Wasbinaton StraKe. ' BR1LLS ' zuverlässige Dampffarberci, , ltablirtI87.) Herrenklcider gereinigt, gefärbt nnd repartrt.: 3 St 38 Massachusetts Avenue. Zweiggeschäst: N. Illinois Straße. arker Umgezogen. 4 Crr ist ijicr um Ijicr zu bleiben." i . Tt lnekmkndk frort! ttiTv. ntr. de Aug.,, dnv Qdren ttrilkS. zw i)v, ch stidbcifM iH.inniilrtitiUH uuuimrrc. U iur turn dekii'Ub M" JfovmUdtrciitn ii ii-itrit I u t dcS .von Alock-, i II.' W. C0fljinfttett2lr. 1 Nächst ?i,w,..v'.r,Il Uo'K. fstr fiiti adre. ' im er auf pev iitrci- Ciiirc nnafriditrt hat für Kl. IUIi.im hl u n.i tfl t'fif. fhr. If.i llnh sS.-l und d tflniri un'nifi von Wiiliin, f;niiillArn VI u ,en und die u'kradrslkUuna von xi-ugen, o wit die Operation iur liiittcniuna de ökars n"r',nekmtn. i Vrrtin für RUe erreickbar. "lliimnuni n vinitn IUI in x 1 1 oufultatipn litt und Jedermann ttnjtUfctn.
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