Indiana Tribüne, Volume 17, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1893 — Page 1

r w 0 r1 sVO rff W ft K KV W W W W O OV V Johrgang 17. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 11 Indianapolis, Zndianc, Zreitag, ten 2g. September 893.

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Editorielles. Die Schauergeschichten, welche aus Wien telegraphirt werden, sehen ganz wie Polizeimache auö. Van hat

irgend etwaS vor, und nun muß man ein Gruseln erzeugen. Die paar verrückten Dynamit-Anarchisten, die eS in der Welt giebt, könnten lange nicht' so viel Geräusch in der Welt machen. wenn ihnen die Polizei nicht zu Hilfe käme, und wenn man nicht kluger Welse m I ;.V SrtS nnnnrn wird I u vv,-..ö , o:n narcyiuen zuiqriror. . , ...fX '.L. I Von einer Versöhnung zwischen Kaiser Wilhelm und Vismarck hört man nichts mehr. Der Mann, der die Kabeldepeschen saörizirt, nimmt seinen Stoff aus einigen Berliner Zeitungin und wenn diese sich blamiren blamirt er sich natürlich mit. in rtUtfiii nli her Kaiser einen einfachen Akt der Höflichkeit und Rücksicht beging ! WahryasNg man sollte meinen, die Wohlfahrt Deutschlandö hinge von einer Versöhnung zwischen dem Kaiser und der alten Raketenkiste, pardon BiSmarck ab. JUH (111(111 uihii llii ii f i . Lus mit auS mag man wohl zugeben, daß Wll- , , - ...4C. . . Helm rucknchtöloS gegen BlSmarck ge ul? :.s..r,ni f Von einem gewissen Standpunkte handelt hat, denn jedenfalls verdankt das Haus Hohenzollern dem ehemali gen Reichskanzler viel, aber die Scntimentalität spielt in der Politik keine große Rolle, und dem Fürsten Bis marck wurde nur mit dem Maße ge mcssen, mit dem er Unzähligen maß. EZ hat wohl kaum je in seiner Stelluig einen Mann gegeben, der seinen Gegnern gegenüber schonungsloser und rüLsichtsloser war als Biömarck, und tausend Kränkungen, die der Kaiser ih.n zufügen möge, sühnen nicht die zahllosen Kränkungen, welche der Mann von Blut und Eisen, der Mann mit den' gedruckten Strafanträgen, der Mann deS Ausnahmegesetzes, der Er find deS kleinen Belagerungszustan des Anderen zugefügt. Aber gerade das ist, waS ihn einer gewissen Klasse werthvoll macht, einer Klasse, welche noch immer an dem Mnhn, hanat. dak nian die Ideen der neuen Zeit, dak man Volköbestrebunö-, " I gen mit Gewalt unterdrücken könne i Liefen war BisZiarck ein Mann ach :u , a..... i0,n(;.fntAiit TUkitT iy(i(tii ui v J ,. atlit fit bedaucrn 156t. tag BiZ m,rck zurückgesetzt wurde. Um den Mann geben sie nichts, aber sein herz loseö Regime möchten sie wieder haben. Und weil immer der Wunsch Vz ter deS Gedankens ist, haben sie eine einfache persönliche rücksichtsvolle Höf, ichkeit deS Kaiser? zu einer Auösöhnun aukaebauscki. Um versönlicke Rückkickt ist es aber dem Mnne mit a " r i I n MnibrfHlUn ständen, der den deutsch-französischen Krieg absichtlich durch eine üge herbeigeführt hat, H;f,, tfm rtr h.rfrtnrtt u, II v. vi2 St.n..n k,i k, N,ai..na. und darum bat er auck folaericktia die Ein- ' I h. 8ier abmieten. Man mia dabei über den Kaiser o . sonst denken, wie man will, aber im- ' merhin muß man anerkennen, daß ' r tro) seiner stolzen Rederei doch seine l,t ,tma besser verstebt als BiSmarck und selbst wenn man annimmt, dak er SiSmarck an die Wand drückte, weil er selber herrschen, und nicht wie sein ' -i i t t ' ' I rokvater don BiSmarck beberrsckt sein

will, so muß man doch anerkennen, daß Der die Wache hakende Lieutenant ' r -rlrfc-tf S O

tr an BiSmarck's Stelle einen eentlemin sekte. Denn Eavrivi ist nickt wie BiSmarck ein rüder Geselle, spn- ' dern ein anständiaer Mann, der daS Sostem ter versönlicken Verfolgung. wie es unter BiSmarck Mode war. fast .r. gunjiia, uup u UH' Man lasse sich durch die sentimentalen Sckreibere en e neS TbeileS der - nUA.T,fo n?t irr. maAtn. 5ür das deutsche Volk ist BiSmarck abgethan, die Masse deS Volkes ist froh, r iir Wiifi ,,wnaen ist. weil Vg QM j Q w v wj ? , , c t. . zrr es ,elver nuye oaoen wlu. KfliNpfiNrll vf lvvtrvrrvi 1 1 1 öknland. W e : t 1 1 a u 6 x ö, t n. Für Zndiana: Wärmer; gelegentlich Regen heute Nacht und morgen früh. , nt r Kongreß. Washington, 23Sept. DaS HauS beschäftigte sich mit der Tücke? -

Vlll uno lm enale wuroe oie langweilige Rederei sortgesetzt. Pesser sprach drei Stunden lang, und drückte dann sein Bedauern auS, daß er nicht den Abend dazu benützen könne, seine

Rede zu beenden, weshalb er morgen weiter sprechen werde. Vorläufig ist noch nicht die geringste Aussicht für eine Abstimmung vorhanden. Eisenbahn st reit. Qniitfttitfl. ti .2ft. fflllfl. Die Mvr "-- n -" K;.,k.n sl w .nisnill- & Nalb . . . . Q C senbabn ist eine sehr ern te ge- ' worden. Der Streik iit nun thatsachlich da. 35 Weichensteller und 72 Bremser stellten heu'e die Arbeit ein. Die Frachtzüge, welche zwischen 7 Uhr heute Abend und morgen früh um 7 Uhr abgehen sollten, wurden aufgegeben. Falls die Lokomotivführer und die Heizer sich dem Streik anschließen, dann wird eine vollständige Blockade Entstehen. Die Cigarren macher-Eon' v en t i o n. Milwaukee, 28. Sept. Die Delegaten zur Convention der inter nationalen Eigarrenmacherunion be r r, r. , w 3 n faßten sich wahrend des ganzen gestrl- ' P 1 . v gen Tages mit der Revljlon der Con . swutlon. Resolu'lonen, empfehlend, daß die Regierung die Controlle über daS Eisenbahn? und Telegraphen-Sy stem und die größeren Städte die Leitung der GaS- und Wassermerke übernehmen, wurden eingereicht, ebenfalls eine Resolution, in welcher die Handlung von Gouverneur Altgeld von Illinois, indem er die Anarchisten begnadigte, endosnrt wird. Die Bcamten?vahl wird kaum vor Montag vorgenommen werden können. Präsident PerkinS wird wahrscheinlich wledcrerwadlt werden, ebenfalls Vice Präsident GompcrS. Ein Verrückter im ei ßen Haus. Washington. 28. Sevt. Ein Verrückter ist heute im Weißen Hau? in Hjft genommen worden, von dem bis zu dieser Stande nicht weiß, ro'e wu muciurn ... , . . . .. V cn l,r. al lyn icmano zur vorderen Thür hineingehen sehen und Zr nrerlyur ymeinzugelangen. wäre I , , m m f 9 rn tQ:n räum mozil gewe en. r eri - - Irr' ,,, . " 3 pgq moerunieren r Halle, wo ihn ein farbiger Koch nach seinem Begehr fragte. ?ch möchte meinen Vater sehen". sate er und auf die Frage, wer sein Vater sei, gab er zur Antwort : Nun, natürlich Herr Cleveland." Zn diesem Augenblick kam der Polizist Heller hinzu und er fragte W2S , ? s w . .n . . ctt' m l ! ,ay aus oen een viw, da? der Mann verrückt sei und sagte deshalb: Ihr VUer ist draußen im arten, kommen sie mit, wir werden ihn suchen." Er packle ihn dann am I - Irt V V . . w . - f X -i - rm uno oie 'elven mL.,cylrlen lN aller Ruhe nach der Wachstube. r .n n . . 311 'P0ll,el,la!lon g,o oer vt-inn f. .. f. ct . , r . r m. ff lper ,emen amenals m ajo : t.- -t f. . . '"gioa er weigere ocr unzuebea, wo er wohne Niemand in der . A. A. - t f. ..... . . L lanon gairc Xt zuvor ge,erzen. V er gefragt warde, w..lS er im. W:iHS gewallt habe, sagte er : Ich rvirt.r ix c ! vt oen sruyl uaoen uno aus ;e Frage Welchen Stuhl?" sagte er ,Den i m i u luyl oes 'ra,:oenren. 1" 0ie onoes,allon sorr no sragr? en efangenen, ob er nicht glaube i.c i cr.-v.i v rti..if r.. . " F ou. s"koenell a?,uue. "N, daS glaube ich nicht." 'sagt? dann, und ich will den Stuhl ha ben, in Gutem oder in Bösem. Gebt I . m.-. . ., . m. , kNlr elne pikoic uno icu wlu ury zel n m m m mnim nAmnwr irnni i i i, Der Mann wird in Bezug auf seinen Geisteszustand e;aminirt werden UYKUv 5rauria-s Sckicksal. . ' a, - - i , " B erlin. 23. Sevt. Ein trauriges Schicksal hat die Familie deS in Preß , bürg in Ungarn bürg in Ungarn ansässigen und dort allbeliebten xraktiichen ArzteS Dr. Boeckh betroffen. Dr. Boeckh, der sich namentlich als Kinderart eines wohl begründeten RufeS erfreut, kam vom Besuch bez einem seiner an Diphtherie erkrankten kleinen Patienten nach Hause. Sein sechsjähriges, ihn bereits mit Ungeduld erarten.de.S5hnchen sprang ihm entgegen, kletterte an ihm hinaus und küßte ihn, trodem der be

sorgte Vater das Kind abzuwehren

versuchte. Gegen Abend erkrankte der Kleine und am nächsten Morgen war er eine Leiche. Dr. Boeckh ist jetzt im Irrenhause. Anarchisten und Schauerge schichten. Wien. 23. Sevt. Die Polizei hat . eine anarchistische Verschwörung zur 'Vernichtung des ReichsratheS entdeckt. Derselbe tritt am 10. Oklober zusammen, und die Anarchisten beabsichtigten, genügend Dynamit in das Erdgeschoß zu schmuggeln, um während der Sitzung daS Gebäude in die Luft zu sprengen. Außerdem beabsichtigten sie das RthhauS und eine Anzahl von Palästen in der Ring Straße, einer der schönsten Straßen in Europa zu verNichten. Auf die Universität und daö Hofburg Theater war eö ebenfalls abgesehen. (Warum nicht auf die ganze Stadt Wien? Die Geschichte klingt lächerlich.) Das Merkwürdige an der ganzen Geschichte ist, daß die Polizei unbestreitbare Beweise dafür hat, daß amerikanische und namentlich Chicagoer Anarchisten mit dem Komplott direkt in Verbindung gestanden haben Es ist schon von vornherein darauf hingewiesen worden, daß die in der Siebenbrunner Straße aufgefundenen Bomben genau nach den Johann Mon'schen Vorschriften angefertigt waren. Briefe, die zwischen den Chicagoer und hiesigen Anarchisten gewechselt worden mz ren, veflnoen iq in Pausen 0cr 0u zei und werfen ein ziemlich Helles Licht auf die Absichten der Verschworenen. Die Revolution in Brasi lien. London, 28. Scpt. Die Nebel. lenstotte hat, wie au einer Privatde pesche hervorgeht, die Bcschicpung Rio de. ZaneiroS w eder aufgenommen. Eine Depesche stellt die Nachricht-daß eS dem Fort, gelungen sei, die Flotte ZUM Abziehen zu zwingen, in Abrede. ES heißt vielmehr, daß die Forts nicht einen einzigen Schuß abgefeuert hjbe. weil die wenige Munition, welche sie haben, für einen Angriff auf die Forts selbst reserviren wollen. Die Einwohner von Rio hoffen immer noch auf die Intervention deS Auslandes. Die Berichte, welche von Rio kommen, sind übrigens alle mit großer Vorsicht aufzunehmen. ' i l h e l m a n Franz Joseph. Berlin, 2$. Sept. Der Kaiser Wilhelm hat, als er, von den öfter-reichisch-ungarischen Manövern zurückkehrend, wieder in Deutschland angc ko:qlnen wa?, die folgende Depesche an den Kaiser ftrani Joseph nach Wien geschickt : Mit dem Gefühl der qrpüten Da.ilN öarkeit fqr die groge Qlte und Lie benswürdigkeit, welche Du mir erwiesen hast, und voller Bewunderung für die Leistungen D iner Armee, verlasse ich Dein Reich. Ich fühle' mich gedrunaen, Dir dies nochmals beim Ueberschreiten der Grenze zu wieder. holen und Dir, Deinem Hause, Dei nem Reiche und Deiner Armee für alle Zukunft daS Beste zu wünschen." Die Thatsache, daß der aiscf sich in seiner Anrede stets deS Wortes Du" bediente, zeigt daS Bestehen einer intimen Freundschaft. . .Hin Die französischen Demon strationen. P q ri S.28. Sept. Es ist jetzt klar ersichtlich, daß die halbosfiziellen und offiziellen Warnungen, welche die fran zösische Regierung von Rußland erhal ten hat, ihren Zweck erfüllt haben und daß Frankreich bei Ankunft der russischen Flotte in Toulon keineswegs in der Weise demonstriren" wird, wie eö die Absicht hatte, und ein etwas frostigeS Gefühl in Bezug auf die ganze. Affaire scheint sich der Regierung hmächtigt zu haben, die nach nd nach gezwungen worden ist, viele ihrer bereitS getroffenen großartigen ArrangementS zu nichte zu, machen. ES war ursprünglich beabsichtigt worden, daß der Prandent Carnot die. russische F otte m Tyulon verlönlick empfangen solle, und daß dif. russischen Seeleute in. einer Welse im Triumph nach Paris eSkortirt werden sollten, wie dieS ähnlich die Weltgeschichte noch nicht gesehen hat. Dann sollten in Zoulsn Festlichkeit auf Festlichkeiten in der großartigsten Weise veranstaltet werden. für welche dle Regierung die Un- ! kosten decken sollte. .

Dieö Alleö hat sich nun bedeutend -.'ändert. Gestern hieß eö, daß Präsi-

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dent Carnot cegentlich der Ankunft! Der Straßenkommissär wurde ander russischen Flotte sich nur wenige gewiesen, J . sscrson Äve. unter Leitung Stunden in Toulon aufhalten werde, des Ingenieurs mit Erde, welche in

um den ruspzan Schissen elnen ofsi - ziellen Besuch abzustatten. Heute aber meldete der Figaro", daß der Präsident zu Hause bleiben werde und daß das russische Seschwa der von dem Hafenkommandanten von Toulon, Admiral Ricunier und dem Militärkommandanten, General Bori cuS empfangen werden würde. Der Gaulois" fügt aber hinzu, daß der Präsident wahrscheinlich später den Besuch der russischen Offiziere in Toulon erwidern werde. Auch andere Zeitungen außer dem GauloiS" machen diese Ankündigung. Um das Maaß der Enttäuschung für die bisherigen enthusiastischen Bürger von Toulon ganz voll zu machen, hat die Regierung nun auch entschieden, daß fie .sür die zu Ehren der Russen zu veranstaltenden Festlichkeiten selbst zu bezahlen habe, und sie hat der Stadt die für diesen Zweck verlangten 50,000 Francs abgeschlagen, dieö allein benimmt der Affaire schon vielen Reiz, da jetzt die Russen nur die Gäste der Stadt Toulon sein werden, während sie im anderen Falle die Gäste der Nation gewesen wären. Die Cholera. Hamburg, 23. Sept. Vier neue Cholera-Erk ankungen und ein Todes fall in Folge der Seuche sind heute angemeldet worden. , VchiffSnacvrichten. Angekommen in New Äork, 23. Sevt. Der Fürst Bismarck" kam in Southampton in 6 Tagen, 11 Stunden und 45 Min. an Brein erhaven: ,,5ahn" von N.'wIork. . . Queenstown: Vritannic" von New Jork. H t e 1 i st c HedgeS wird eingelocht. Auf einen Verhaftungsbefehl des CoronerS von Boone Coun!y hin wurde Ambroife HedgeS, in der"Nähe deS städtischen Hospitals wahnhaft, gestern eingesperrt. Er . hat sich wegen des Mordes von Dan. GaddiS zu verantworten. Vor drei Wochen nämlich gerieth HedgeS mit Dan. und Mary GaddiS aus Whiletzjown in Streit. DieBetreffenden hatten sich, amEnde der Zndiana Ave. lagernd, zwecks Pferde tausckeS hier eingefunden. In dem erwähnten Streite nun schlug HedgeS, wie er sagt, in der Gegenwehr, den GaddiS mit einem Stück Pferdegeschirr auf den Kopf, so daß er an den erhaltenen Verletzungen starb. Mary GaddiS attakirte darauf den HedgeS mit einem Bomie-Messex und brachte ihm einen tiefen Schnitt bei, sodaß er eine Woche lang im Hospital liegen mußte. Man wird ihn nach Boone County bringen. ,B A mt i Board os Publie Wortt. Heutige Sitzung. Der Board bewilligte die nachfolgenden Zahllisten: Für Straßenverbesserungen $248.64. Für Brücken - - - $146.35. Für Abzugskanal - - - $73 62 Der Board" of childrens Guardians wünscht, daß der Board die Ausdehnung der Wasserleitung an Prospekt Str. blö zu ihrem Grund anordne. Die Leitung ist bereits bis zur Pleasant Ave. angeordnet und da eö nur cjnw 1000 Fuß weiter ist, bewilligt der Board die Verlängerung bis zur Au burn Str.. An der Ccke von Noble und Lord Str., HoSbrook Str. und in der ersten Gasse östlich von Grove Str., sowie an der Ecke der California und l. Straße sollen die GaSlampen wieder benutzt werden. Die Auslagenliste für Backsteintrot toirs in Mississippi Str., von South biS Merrill Str.. an der Ostseite und von Henry bis Merrill an der West feite mit $731.27 wurde unterzeichnet , W. S. Rehling. Lontrattor. Üben so für Gradirung und Pssaste rung mit Feldsteinen der Everett Str. zwischen Bloomington und Deeatu, Str.. mit $76.6. 3. tz. Spaulding Kontraktox. (jonfo für Uöphaltxssasteruua der

en 9. u. 10. Str., , Orange Ave. auögegraben wird, aufzufüllen. Die Pläne für Cement - Trottoirö auf beiden Seiten der Alabama Str., von ; 10. Str. zur ersten Gasse südlich don 10. Str., Länge 603 84 Fuß, Brette 6 Fuß wurden endgiltig ange nommen. du den GerichtSbösen. Suverior Court. Zimmer No. 1. Prose Bring. man Mfg. Co. gegen EckelS A. Powell; NechnungSkloge. Dem Kläger wurden $395.18 zugesprochen. Die Scheidungsklage der Eddie M. Knight gegen Aleol Knight wurde heilweise gehört und verschoben. Die Scheidungsklage des Geo. W. Jackson gegen Addie B. Jackson wurde bewilligt, mit dem Verbot der WiederHeirath für zwei Jahre. Amanda Hatwood gegen Columbus Hatwood; Scheidung bewilligt. Ausficht über die Kinder und $300 Alimente wurden der Klägerin zugesprochen. Zimmer No. 2. John C. Ertel erhielt auf eine Hypothekenklage $144.30 zugesprochen. Robert M. Ferguson erhielt auf eine Klage für Arbeitslohn gegen Hy. Gutig $310 zugesprochen. Frank G. Camps gegen Mary I. Campö; Scheidungsklage auf Wunsch und Kosten des Klägers abgewiesen. Mary Stoy gegen Garrison L. Stoh; Scheidungsklage auf Kosten deS KlSgerö abgewiesen. Susan Payton gegen La Fayette Payton; Scheidung bewilligt und Kinder der Klägerin zugesprochen. Lincoln Miller gegen 3ohn Pavy u. A. Klage wegen Nichterscheinen? deS Klägers abgewiesen. Ale;. B. Conduitt gegen Sam. A. Fenneman. Notenklage ; Urtheil für Kläger für $392.03. Alex. Jacksongegen Mary M. Jackon. Scheidung bewilligt. Circuit Court. Richter Brown ließ gestern die Verheidiger der Sennie Carr vor sich ruen. Er that dieseö, um ihnen eine Lektion zu geben, indem ihm in dem MandamuS Verfahren ein Unrecht zugefügt worden fei, sowohl durch die Presse, als auch durch die Vertheidiger der Zennie Carr. und damit kein MißVerständniß vorkommen könne, .verlas er das, was er zu sagen halte. Ergab eine Gesch chte des ganzen FalleS und insbesondere deS Verfahrens vor ihm, von der Zeit an, wo er dsb Gesuch der Herren Hord und Perkins für einen Befehl an Richter vor ihm zu erscheinen, um eine Erklärung abzugeben. warum er eine Verlegung (chang of renue) der Verhandlungen nicht be willige nd Richter Coz's Weig'rung, vor ihm zu erscheinen, da er nicht zugebe, daß daS Superior Gericht über dem Kriminalgericht stehe. Er gab der Vertheidigung der Zennie Carr dann deutlich zu verstehen, daß sie einen Fehler begangen, dem Superior Gericht keine Anzeige von dieser Weigerung zu machen, da dieseö Gericht eö nicht von selbst wissen konnte, sondern ti durch sie erfahren mußte. Der Richterspruch deS Gerichts bestehe zu Recht, so lange er nicht von einem höheren Gericht umgestoßen werde. Wenu derselbe nicht durchgeführt werde, so zeige daS Gesetz deutlich, wo die Schuld U.ege. Richter 3. E. MeCulloch meinte, daß Richter C05 anwesend sein sollte, worauf Richter Vröwn erwiderte, daß derselbe Gelegenheit gehabt habe, seine Erklärungen abzugeben und er verlange sür sein Gericht, dasselbe Privilegium. nicht au? tolz, sondern damit Gerechtizknt geschehen könne. Kriminalgericht. George Graham, Abe McPeake und John McPeake wurden unter der Anklage deS Großdiebstahls vorgeführt. Sie verlangten einzelne Pozesse. Geo. Graham war der Erste, gegen den die Anklage erhoben wurde. Die Geschworenen sind in Berathung. EO Die nächste UebungSstunde der GesangSscktion deS Preußen-Un-terstühungSvereinS findet am kommen den Sonntag, Vorm. 10 Uhr, statt 'außerdem liegen rzitige Geschäfte vor.

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